Jan und Fabian +2

WSG Kellinghusen/Wrist I – SV Siek III 8:8

-Premiere im unteren Paarkreuz und Fabian eine Bank-

 

Nach dem letzten Wochenende mit 3:1 Punkte gegen Mannschaften, die eher in der zweiten Tabellenhälfte erwartet werden, stand am Freitag, den 14.11. mit dem SV Siek III ein sehr gut gestarteter Aufsteiger (9:3 Punkte) als Gegner in der Halle in Wrist.

Eigentlich haben beide Mannschaften eine ähnliche Entwicklung vollzogen. Beide Mannschaften haben in der letzten Serie Ihre Bezirksligen dominiert (39:1 Punkte WSG, 40:0 SV Siek III). Beide Teams sind gut gestartet. Beide können auf Ihr Stammpersonal zurückgreifen – Nein, an dieser Stelle gehen die Entwicklungen auseinander.

 

Die WSG musste in diesem Spiel weiter auf „Knie-Alex“, aber auch auf Student Lorenz verzichten. Dafür kam das obere Paarkreuz der zweiten Mannschaft Niklas und Andre zum Einsatz.

Vor dem Spiel waren die Erwartungen daher ein wenig gedämpft, sahen sich unsere tapferen Ersatzverstärkungen einem unteren Paarkreuz gegenüber, dass in dieser Besetzung bisher erst ein Spiel in der gesamten Serie abgegeben hatte.

Als kleiner Glücksfall für die WSG sollte sich herausstellen, dass Siek in diesem Spiel auf Hillemann (Pos. 7) verzichtete und kurzfristig Routinier Thomas Hansen-Siedler („Ha-Si“) einsetzte, der aber keine Bindung zum Spiel fand, da er auf etwas „Besonderes“ verzichten musste. Was es war, konnte durch den Verfasser aber nicht vollständig geklärt werden oder aber der Kenner genießt und schweigt…

In den Doppeln hatten Fabian und Jan immer dann, wenn sie taktisch diszipliniert spielten, die Routiniers Witthaus/Hansen-Siedler im Griff. Gut, dass die Diszplin in drei von vier Sätzen vorhanden war. Die „Schneiderei“ spielte gegen Maschke/Laubach kein schlechtes Doppel, wollte aber auch nach Führungen in den Sätzen 3 und 4 bei 1:1 Sätzen nicht in den zweistelligen Punktebereich eindringen. Jungs, wenn ihr das Catering macht, dann finden wir es klasse, wenn ihr ein guter Gastgeber seid! Der Gastgeber hört am Tischtennistisch aber auf…!

Da für Niklas und Andre gegen das Topdoppel 3 Habib/Markert nichts zu holen war, ging es bei 1:2 in die Einzel.

Jan durfte gegen Holger Witthaus ran, gegen den er schon vor zwanzig Jahren mal gespielt hatte und kündigte Rückschlagprobleme an. Dies hat er auch eindrucksvoll umgesetzt…Aber nach verlorenem ersten Satz und vermehrter Beinarbeit und Aggressivität im Rückschlag stand dann ein 3:1 zu Buche.

Bjarne gewann den ersten Satz gegen Maschke überraschend deutlich und verlor dann alle weiteren Sätze mit 2 Punkten Differenz. Soweit könnte es ein „normales“ Ergebnis sein, war es aber nicht, da Bjarne ähnlich wie im Doppel (auch gegen Maschke) nach dem Spiel seinen Chancen nachtrauerte. Teilweisen brillianten Bällen folgten „Aussetzer“, die sich im oberen Paarkreuz rächen. Trotzdem die Phase bis zur 9:3-Führung war vielleicht der beste Bjarne bisher…

In der Mitte ging Fabian dann nach dem Motto „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“ sehr konzentriert zu Werke. Er drängte Habib sein Spiel auf, variierte nach Belieben und blieb ohne Satzverlust – Fantastisch!

Flemming duellierte sich im „Generationenduell“ mit Hansen-Siedler. Dies Spiel lebte etwas mehr von der Spannung, da eigentlich nicht beide Spieler zeitgleich ihre beste Leistung abrufen konnten. Im 5. Satz gewann Flemming bei seinem ersten Auftritt in der Mitte gleich sein erstes Einzel nach mutigerem Spiel auch nicht unverdient.

Bei 4:3 trafen dann Niklas und Andre auf Laubach und Markert. Beide zeigten wirklich sehr gute Leistungen und rangen ihren jeweiligen Gegner je einen Satz ab. Vor allem Niklas überzeugte auch läuferisch. Manchmal fehlt noch ein Hauch, um einen (langen) Ballwechsel dann auch mal eigenständig beenden zu können, aber die Tendenz zeigt so deutlich nach oben, wie schon lange nicht mehr! Andre gewohnt unangenehm, aber gegen den derzeit besten Spieler des unteren Paarkreuzes sollte es nicht langen.

 

Zweite Einzelserie bei 4:5:

Jan souverän gegen Maschke in einem eher unansehnlichen Spiel, aber manchmal reicht auch nur das Ergebnis 3:1. Bjarne haderte dann auch mit den Aufschlägen von Witthaus. Dies beschäftigte ihn so, dass er dann teilweise auch bei eigenem Aufschlagsspiel passiv blieb. So war ihm kein Satzgewinn vergönnt. Die einfachsten Spiele für ihn kommen jetzt noch gegen die besten Spieler des oberen Paarkreuzes.

Der eine oder andere Zuschauer fing dann bei 5:6 das Rechnen an. Da unten „nichts zu erwarten war“, musste in der Mitte einiges passieren, um im Rennen zu bleiben…

Fabian mit „Kompetenz vor Ort“ mindestens genauso eindrucksvoll wie im ersten Einzel. Sein Gegenüber „Ha-Si“ trauerte noch während des Spiels seinem eigentlichen Abendprogramm nach 3:0 für Fabian! Beeindruckend sicher!

Flemming dominierte den ersten Satz gegen Habib, ohne ihn gewinnen zu können. Anschließend dann eine konzentrierte Leistung mit 11:3 zum 1:1. Leichte Veränderungen im Aufschlagsspiel von Habib brachten ihn dann aus dem Konzept (es muss eigentlich noch etwas anderes gewesen sein oder wieder der „gute Gastgeber“ von oben), so dass ihm gegen den dann immer sicherer werdenden Habib auch nur noch sieben Punkte in zwei Sätzen gelangen.

Bei 6:7 durfte die obere Hälfte der zweiten Mannschaft wieder ran. Niklas meistere die Monsteraufgabe gegen Markert sehr gut. In einem wieder sehr guten Spiel mit langen Ballwechseln verlangte er Markert alles ab, aber ein Spielgewinn war nicht drin. Nun durfte Andre den Matchverlust der Mannschaft gegen Laubach verteidigen. Nach eher durchschnittlichem ersten Satz steigerte Andre seine Offensivquote von Ball zu Ball, wurde dann sogar noch variabler, so dass Laubach mehr und mehr gefordert wurde. Nach dem Satzausgleich kam der ansteigenden Form von Andre das immer schwerer werdende „Eisen“ von Laubach gerade recht. Mit 3:1 schickte Andre dann Jan und Fabian ins Schlussdoppel. Der Punkt von Andre war der erste Gewinn im unteren Paarkreuz durch einen Ersatzmann – Glückwunsch!

Bei 7:8 durften Jan und Fabian zeigen, dass sie auch ein Schlussdoppel gewinnen können. Mit Maschke und Laubach standen ihnen zwei Akteure gegenüber, die an dem Abend nicht uneingeschränkt geglänzt hatten. Fabian drückte auch hier dem Spiel den Stempel auf. „Wir machen den Weg frei“ kündigte er an und setzte dies im ersten Satz fast im Alleingang durch. Jan war es (mal wieder) vorbehalten, den eigenen Doppelpartner nicht aus dem Rhythmus zu bringen. 11:9 im ersten Satz klang knapper als es war. Als dann ab Satz zwei Jan auch noch ein wenig „mitgespielt“ hat, fiel auch der zweite Satz mit 11:6 deutlicher aus. Jeder rief sich das Brunsbüttler Doppel ins Gedächtnis (dort reichte ein 2:0 unter anderen Vorzeichen nicht), aber dann Deckel drauf, erneutes 11:9 und Punkt zum 8:8!

Damit haben wir den möglicherweise in Brunsbüttel verlorenen Punkt uns gegen Siek wiedergeholt. Vielen Dank an die Zuschauer und die sympathischen Gäste! So macht ein TT-Abend Spaß, wenn trotz knapper Spielausgänge die Stimmung auf beiden Seiten hoch gehalten werden kann!

Nächste Woche gegen Ellerbek sind wir eher Außenseiter! Allerdings lohnt sich aktuell ein Blick auf die Tabelle, will doch derzeit scheinbar keine Mannschaft den Platz an der Sonne belegen…

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