1 Wochenende, 2 Spiele, 3 Punkte

TSV Brunsbüttel – WSG Kellinghusen/Wrist I 8:8

Ein Punkt zu wenig?

 Endlich mal wieder ein Derby gegen Brunsbüttel in der Landesliga. So ein Derby lockt sogar unsere Zuschauer in fremde Hallen (Dank an Großvater Schneider, Familie Krohn, Gerd Engel, Dirck Boerma, Ute und Klaus Gülling!). So machen auch Auswärtsspiele Spaß – die ersten Herren dankte es mit „Spektakel“!

Malte Krohn sprang für das Knie von Alex ein. Brunsbüttel wie so häufig ohne Dennis Horns.

 

Nach den Doppeln lag Brunsbüttel schnell 2:1 in Front. Clausen/Wrobel zeigten der Schneiderei so deutlich die Grenzen auf, wie Hintz/Stellbrinck Jan und Fabian unterlegen waren. Lorenz und Malte konnten sich gegen Philipp/Schultz nur einen Satz so richtig wehren.

Oben kam es für die WSG zu einer positiven Ausbeute! Gegen Marko Wrobel kam beide WSGer gut ins Spiel und gewannen. Bei Simon Clausen sah es ein wenig anders aus. Bjarne blieb völlig chancenlos und auch Jan sah sich im Spiel mehrmals mit dem Rücken zur Wand. Nach gewonnenem ersten Satz brannte Clausen ein Feuerwerk ab. 11:3 und 10:4 stand es, ehe sich der älteste Spieler der WSG mal wieder bequemte, am Spiel teilzunehmen. Von da an hochkonzentriert startete er zur Freude der Anhänger eine Aufholjagd, die mit 12:14 aber leider nicht gekrönt wurde. Im vierten Satz wehrte Jan dann noch zwei Matchbälle ab, ehe er dann im 5. Satz dominieren konnte. Glück gehabt!

In der Mitte gewann der Ex WSGer Frank Hintz drei Sätze – glücklicherweise verteilt auf zwei Spiele. Lorenz gewann 3:1 und Fabian nach Achterbahnfahrt 3:2. Gegen Sascha Philippi sah es dann anders aus. Spätestens nach dem dritten Satz seines ersten Einzels (1:2 gegen ihn) wurde es für alle Spieler und Zuschauer deutlich, dass Sascha nur verletzt auf die Jagd nach der Zelluloidkugel (wie lange können wir dies noch schreiben?) gegangen war. Wer meinte, dass damit „der Drops“ gelutscht war, sah sich getäuscht. Fabian wusste genau, wie er Sascha zu Fehlern zwingen wollte – problematisch war nur, dass Sascha dies auch wusste. Gefangen im eigenen System verlor Fabian noch den vierten Satz, ehe er im 5. Satz gewann. Lorenz schien dieses Spiel nicht gesehen zu haben. Er konnte aus der Verletzung keinen Gewinn schlagen, war auch taktisch nicht in der Lage, sich an die Situation anzupassen – dies kann er besser! Trotzdem auch 3:1 in der Mitte.

Unten beherrschte Axel Schultz die Szene. War sein Sieg gegen Malte noch von allen Seiten erwartet worden, so war das Match gegen Flemming 50:50 – hatte Flemming doch bis dato unten nichts verloren. Flemming konnte dann aber keinen Satz gewinnen und blieb etwas unter seinen Möglichkeiten. Gegen Dario Stellbrinck war Flemming aber souverän durchs Ziel gegangen. Malte kämpfte sich sogar in den 5. Satz, konnte da aber (noch) nicht gewinnen. Unten 1:3 – heißt 8:7 Führung im Schlussdoppel!. Allerdings war Fabians Sieg gegen Frank Hintz der letzte Einzelerfolg der WSG gewesen – man hatte bereits 8:4 geführt!

Im Schlussdoppel hatten Jan und Fabian einen Satz lang das Spiel im Griff. Clausen/Wrobel verloren auch den zweiten Satz, obwohl sie da schon mehr Spielanteile hatten. Eine echte Siegchance hatten die Steinburger dann vielleicht noch im letzten Satz, bevor sie verdientermaßen gratulieren mussten. Auch dieses Doppel spielte den Spielverlauf wieder – geführt, aber doch „gefühlt“ verloren!

 

WSG Kellinghusen/Wrist I – TSV Quellenhaupt Bornhöved 9:5

Quälende Pflichtaufgabe

 Gut, dass nur 12 Stunden später bereits das nächste Spiel auf dem Spielplan zu finden war – wenig Zeit zum Nachdenken für die WSGer! Das Knie der ersten Herren hieß dieses Mal Andre. Vor dem Spiel war sich die erste Herren einig, dass die Vermeidung des Kontaktes mit den Abstiegsrängen durch einen Sieg machbar war, aber die Favoritenbürde gegen die unorthodox spielenden Gegner lag bei der ersten Herren – ging in der Vergangenheit nicht immer gut…

 

Doppel 2:1! Da die Schneiderei das gegnerische Spitzendoppel Krieger/Frey knacken konnte, Fabian und Jan gewannen, fiel die Niederlage des neu formierten Doppels Lorenz/Andre nicht so sehr ins Gewicht.

Dies hatten wir nicht allzu oft in der Serie und sollte uns doch Zuversicht geben – Pustekuchen!

Jan musste das Spiel von Krieger erst einen Satz lang analysieren, ehe er nach einer der kürzesten Satzpausen (sorry Frank!) dann das Ruder herum riss. Es stand 3:1 – alles lief nach Plan! Dann unterlag Bjarne Schneider gegen Holger Schneider in fünf Sätzen. Eine ärgerliche Niederlage, da Bjarne die eine oder andere Chance ungenutzt ließ.

In der Mitte spielte sich dann ein echtes Desaster in der ersten Einzelserie ab. Weder Fabian noch Lorenz fanden zu Ihrem Spiel. Gelang Lorenz gegen Frey überhaupt keinen Satzgewinn, so hatte Fabian gegen den charismatischen Uwe Sperner-Langfeldt immer eine Siegchance, ließ sich aber in den fünf Sätzen zu häufig das Spiel seines Kontrahenten aufdrängen.

Unten dominierte Flemming dann Steffen nach Belieben, bevor der aus dem Doppel angeschlagene Andre dann in 5 knappen Sätzen Thomas Scheel unterlag. Nach einer ersten Einzelserie von 2:4 gingen wir mit 4:5 in die zweite Einzelserie. Die Miene von Mannschaftsführer Jan Cyrullies verfinsterte sich zusehends. Diese Einzelserie gehörte zu den schlechtesten der letzten Jahre…

Diesen Warnschuss hatten dann wohl alle Akteure verstanden. Nacheinander gewannen Jan, Bjarne, Fabian und Lorenz ihre Spiele. Bjarne musste dabei im 5. Satz am meisten kämpfen. Bei allen anderen standen sichere Siege zu Buche, die auch aufgrund von Leistungssteigerungen herausgespielt wurden – dies macht Mut für die nächsten Spiele! Mit dem 9:5 konnten, wie wir nach dem Spiel erfahren haben, beide Seiten gut leben!

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