Archiv | Oktober, 2016

Breaking News: Jeanine schlägt beim Bundesranglistenfinale in Hagen auf

Veröffentlicht am 22 Oktober 2016 von Isabelle

Kurzfristig nachgerückt in das Feld der Damen bei dem Bundesranglistenfinale in Hagen, vertritt Jeanine die WSG auf Bundesebene. Viel Erfolg, Jeanine! Zeig, was Du kannst!

Hier können die aktuellen Ergebnisse verfolgt werden!

Jeanine

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Doppelpack in der englischen Woche

Veröffentlicht am 15 Oktober 2016 von Jan

Mit 4:0 Punkten kehrt die erste Herren der WSG aus der englischen Woche von den beiden Auswärtsspielen am Mittwoch in Elmshorn und am Freitag in Reinfeld zurück.

Was war in beiden Spielen denn nicht gleich und was war ähnlich?

In beiden Spielen konnte die erste Herren mit 3:0 nach den Doppeln beruhigt in die Einzel gehen. In beiden Spielen war die erste Einzelserie deutlich schlechter als die zweite Einzelserie. Die zweite Einzelserie verlief ohne Niederlage. In beiden Spielen kam mindestens ein Spieler der zweiten Herren (Frank Schneider) – vielen Dank dafür! – zum Einsatz, weil Tim weiterhin schmerzlich vermisst wird. In beiden Spielen kam Frank zu einem Erfolg im Doppel. In beiden Spielen konnten wir auf unsere Fans Monika, Isabelle und Jeanine vertrauen. Auch auswärts ist die Unterstützung unserer Anhänger einmalig – vielen Dank auch dafür!

Was verlief denn nicht parallel?

Gegen die STERNE mussten wir aufgrund von Lorenz Erkältung mit Erik Schmidt noch eine weitere Ersatzkraft aus der zweiten Herren für uns an die Tische bringen. Die Endergebnisse 9:2 gegen Elmshorn und 9:3 gegen Reinfeld sind nicht identisch. Fabian gewinnt auch mit unterschiedlichen Partnern seine Doppel – gleiches gilt für Frank und Jan… Bjarne gewinnt gerne mal ein verloren geglaubtes Spiel und verliert mal ein schon fast gewonnenes Spiel. Die Eltern von Malte sind sich auch nicht zu schade, um beim Spiel in Reinfeld dabei zu sein und die erste Herren anzufeuern.

 

Aber der Reihe nach – am Mittwoch liefen wir in Elmshorn auf. Tim verletzt und Lorenz erkältet. Unser eingespieltes Doppel in der zweiten Herren mit Erik und Frank lief für uns bei den Sternen mit auf. Daher griffen wir mit Jan/Fabian, Bjarne/Malte und Erik/Frank – also mit drei eingespielten Doppel – auch wenn sie nicht der eigentlichen Planung entsprechen – an.

Bjarne/Malte überzeugten gegen das Spitzendoppel der Gastgeber Tegelhütter/Wille mit einem 4-Satz-Erfolg. So gut die beiden spielten, so sehr quälten sich Jan/Fabian gegen Bartels/Scheller. Zu 9 im 5. Satz gewonnen, aber alles andere als überzeugt. Besser machten es Erik/Frank. Gegen Geisler/Ruge lief es taktisch und spielerisch beim 5-Satz-Erfolg.

Mit 3:0 im Rücken ging es in die Einzel. Tegelhütter beherrschte Bjarne in den ersten beiden Sätzen und bis zu einem 7:4 im dritten Satz. Nach einer Auszeit, einer Cola und den richtigen Worten kippte das Spiel. Bjarne wurde immer besser und riss die eigenen Spieler und Zuschauer mit. Thomas Tegelhütter verspielte den Vorsprung und hatte auch in den nächsten beiden Sätzen das Nachsehen. 4:0! Gegen Christian Bartels spielte Jan sehr sicher und entspannt auf. Nach Christians Aussage „eine Lehrstunde“ – 5:0!

Gegen Carl Geisler gab Malte nur einen Satz ab, aber phasenweise gab es da Ballwechsel zu sehen, die den Zuschauer doch ein wenig mit der Zunge schnalzen ließen. Sehr schön! Fabian dominierte im Spiel gegen Wille nach Belieben und bei 7:0 schauten wir uns alle etwas verwundert an. Ein schönes Ruhekissen für unsere Ersatzverstärkungen!

Joachim Scheller und Erik Schmidt spielten fast auf Augenhöhe. Letztendlich setzte sich „Achim“ dann doch im 5. Satz durch. Aber alle attestierten Erik eine sehr gute Leistung! Frank verlor sein Spiel gegen Ruge vielleicht im 3. Satz bei 1:1 in Sätzen. Jörg Ruge konnte sein Spiel Frank etwas mehr aufzwingen und gewann nicht unverdient. 7:2!

Im oberen Paarkreuz hatte Jan dann etwas Druck. Gegen „den nicht unbedingt Lieblingsgegner“ Tegelhütter hatte Bjarne ja bereits gewonnen – da war „Nachziehen“ angesagt…Die Umsetzung des Siegs fiel dann aber deutlich aus. Jan war gut und Thomas eben nicht – 8:2. Bjarne war es dann vorbehalten mit einem 3:1 gegen Bartels den Sack zu zumachen.

Trotz oder wegen 2 Ersatzspielern waren wir auf den Punkt konzentriert und gewannen verdient mit 9:2! Apropos englische Woche – Malte, wie war Deine Englisch-Klausur?

Hier geht es zum Spielbericht.

 

Nur zwei Tage später brachen wir nach Reinfeld auf. Die Gastgeber waren in guter Aufstellung da, hatten bisher erst ein Spiel mit einem Sieg absolviert – wir wussten nicht ganz genau, was uns erwarten würde.

Aber wir konnten uns wieder auf die Doppel verlassen – Lorenz war wieder fit und Frank sprang wieder für Tim ein, obwohl die zweite Mannschaft zu Hause gegen FTSV Elmshorn am Start war. Starke Rückendeckung für die erste Mannschaft! Mit Marika und Bernd Krohn, Monika, Isabelle und Jeanine war es eigentlich doch ein „Heimspiel“!

Jan/Lorenz machten gegen Franz/Gutzeit kurzen Prozess und brachten die WSG in Führung. Sie konnten dann noch einen Blick darauf werfen, wie Bjarne/Malte gegen Carstens/Jahn in 5 Sätzen gewannen. Was Bjarne da phasenweise im 5. Satz spielte… Daran werden wir Dich messen – Hut ab!

Fabian erwies sich im Doppel mit Frank als Prophet (da haben wir schon wieder einen…). In der Satzpause vor dem 5. Satz erklärte er Frank, dass es ja egal sei, ob sie 0:4 hinten lägen, entscheidend wäre die Führung zum Schluss. Gegen Krüger/Sterly lagen beide gleich 0:4 hinten, um dann eindrucksvoll 11:6 zu gewinnen – wieder ein 3:0 nach den Doppeln!

Oben waren Carstens und Bjarne nach gutem Spiel schnell im 5. Satz. Dort lag Bjarne noch knapp vorne, ehe Carstens mit dem größeren Risiko nicht unverdient den 5. Satz für sich entschied. Eigentlich war der Erfolg schon fast „im Sack“ – schade! Kein Rezept fand Franz gegen Jan. Das Spiel ging schnell an die WSG! 4:1-Führung!

Ähnlich zügig gewann dann Krüger gegen Malte. Lag es noch an den Nachwirkungen der Klausur? In diesem Spiel fand Malte maximal 5 Bälle hintereinander zu guter Form, ehe dann eine schlechte Phase kam… Dies reichte nicht zu einem Satzgewinn gegen Krüger. Im Spiel von Jahn gegen Fabian hatte Fabian eigentlich immer alles im Griff, obwohl es dann manchmal doch enger war. Ein 3:1 glich das mittlere Paarkreuz aus – 5:2!

Unten hatte Frank den 14jährigen Gutzeit „auf der Pfanne“, aber ein wenig Schulter und Pech – ggf. auch in umgekehrter Reihenfolge verhinderten den Erfolg im 5. Satz. Die Niederlage in der Verlängerung des 5. Satzes sollte Dich aber nicht grämen Frank! Lorenz musste sich einen Satz lang akklimatisieren, ehe er dann mit einem 3:1 das 6:3 der WSG festigte!

Oben dann Carstens gegen Cyrullies. Hatte Jan den ersten Satz eher geklaut, machte er im 2. Satz seine derzeitige Form deutlich und war dann scheinbar zufrieden, während Carstens besser und energischer sein Spiel vortrug. Unnötig fand Jan sich im 5. Satz wieder. Dort nutzte er zunächst 2 Matchbälle nicht, benötigte dann Glück als er einen Ball vom Bauch „kratzte“, ehe er dann in der Verlängerung gewann… Schwamm drüber… 7:3!

Bjarne agierte parallel gegen Franz. Schnell lag er 1:2 hinten. Hätte da nicht eine Auszeit in Satz 3 geholfen? Egal, er fühlt sich richtig wohl im oberen Paarkreuz. Saustark dann seine Sätze 4 und 5 – 8:3! Fabian brillierte dann vor allem taktisch gegen Krüger. Gegen den Reinfelder hatte er auch schon schlecht ausgesehen, aber heute stellte er dank kühlem Kopf Krüger immer wieder vor unlösbare Probleme. 9:3 gegen Reinfeld – besser als gedacht!

Hier geht es zum  Spielbericht.

Mit 10:0 Punkten gehen wir dann in die Herbstferienpause. Das Fazit der englischen Woche lautet „Well done!“ und zum Glück nicht „Always look on the bright side of life…“.

Erst am 11.11. werden wir alten Karnevalsjünger in Glückstadt weiter in der Landesliga feiern. Schade, weil wir gerade gut in Schuss waren, aber auch gut, damit Tim sich noch etwas schonen kann!

Ob wir dann die Form konservieren können, wird sich zeigen. Wir können jetzt auch mal auf die Konkurrenten schauen. Trotz aller Wehwehchen war die englische Woche doch nicht so anstrengend wie erwartet. Manch ein Spieler der WSG hat am Donnerstag (zwischen den beiden Spielen) sogar noch beim Betriebssport mitgewirkt.. Warum? Weil er nicht ausgelastet ist, zuviel Zeit hat, den Rhythmus halten wollte… was weiß denn ich?!

 

Wir sehen uns im November wieder – trainiert schön liebe 1. Herren – vielleicht sollten wir mal besprechen, was jeder einzelne verbessern kann, damit wir nicht abheben. Aber noch sehe ich da keine Gefahr – ihr etwa?

Jan für die erste Herren

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WSG-Damen zeigen sich in Bestform in Berlin

Veröffentlicht am 11 Oktober 2016 von Isabelle

An dem Wochenende des 8. und 9. Oktober reisten die WSG Damen nach Brandenburg und Berlin, um dort gegen die Mannschaften des TTC Finow-GEWO Eberswalde sowie des ttc berlin eastside II anzutreten.

Bereits zu Beginn der Fahrt am Samstagmorgen in Lohbarbek wurden Andreas, Katia und Isi auf ein großartiges Naturphänomen aufmerksam. Aufgrund des wechselhaften Wetters erschien ein farbenfroher Regenbogen am Morgenhimmel, den die drei mit Erstaunen auf der Fahrt zu Jeanine nach Tornesch begutachten konnten. Genug der Schwärmerei…

Gut, dass die 1. Damen der WSG erneut mit dem Bus der Faustballer unterwegs war, denn am Bahnhof in Eberswalde stiegen Elena, Olga und Alex hinzu. Nun war die Mannschaft also komplett und es konnte die Halle des TTC Finow aufgesucht werden. Dies gestaltete sich jedoch gar nicht so einfach, wie zunächst gedacht. Befindet sich die Halle in Finow oder in Eberswalde? Ist Finow ein Stadtteil von Eberswalde oder doch andersherum? Fragen über Fragen bei den WSGerInnen! Ein Glück gibt es Navigationssysteme, die einen meistens an die richtige Adresse führen. 😉

An der richtigen Halle angekommen, wurde mit dem Einspielen begonnen. Die anwesenden Zuschauer sorgten für eine gute Stimmung und eine lebhafte Spielatmosphäre. Dann legten Katia, Elena, Jeanine und Isi richtig los! Katia und Elena gaben im Doppel gegen Petereit/Mews lediglich den ersten Satz ab, gewannen aber die drei nachfolgenden Sätze sicher. Jeanine und Isi‘s Doppel sollte jedoch knapper werden. Aufgrund guter Absprachen konnten sie das Doppel Puskas/Gragoll schließlich in fünf Sätzen bezwingen. Es folgten die Einzel. Elena und Katia gewannen jeweils souverän in drei Sätzen. Jeanine und Isi taten es den Beiden gleich. 3:0 für Jeanine gegen Mews und 3:1 für Isi gegen Petereit. So sollte es weiter gehen…und das tat es auch! Katia und Elena setzten sich wiederholt in drei Sätzen durch und machten damit den 8:0 Sieg für ihre Mannschaft perfekt. Super Mädels! Auf geht’s nach Berlin!

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Der Faustballerbus steuerte das Parkhotel in dem schönen (oder auch nicht!) Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf an. Während der Fahrt erschien erneut ein Regenbogen am Himmel. Das konnte doch kein Zufall sein…Lecker gegessen wurde anschließend im italienischen „Ristorante i Fratelli“.

Am nächsten Morgen frühstückten die WSGerInnen ausgelassen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des anliegenden Seniorenheimes. Dabei entfachte auch eine Diskussion über mögliche Aufstellungsvarianten der Gegnerinnen. Gesättigt und zufrieden konnte um 12 Uhr das zweite Punktspiel dieses Wochenendes gegen den ttc berlin eastside II begonnen werden.

Katia und Elena starteten wie am Tag zuvor und sicherten mit einem 3:1 Sieg über Bartels/Freytag den ersten Punkt für die WSG. Jeanine und Isi legten leider einen Kaltstart hin und lagen schnell mit 0:2 Sätzen gegen Palina/Spektor zurück. Dann stießen neben Olga und Alex, die bereits am Samstag gegen Eberswalde tatkräftig unterstützten, Isi’s Freundin Mareile und deren Freund Andreas hinzu. Jetzt musste sich was ändern und dem Doppel zwei der WSG Damen gelang es, die Sätze drei und vier deutlich für sich zu entscheiden. In dem ominösen fünften Satz zeigte das eastside Doppel jedoch eine starke Leistung, sodass Jeanine und Isi den Gegnerinnen zum Sieg gratulieren mussten. Dann verlief es Schlag auf Schlag: Die WSGerinnen ließen auch an diesem Tag keine Chance liegen und konnten alle Einzel für sich entscheiden. 8:1 für die WSG und große Freude bei den Spielerinnen, Zuschauern und dem Mannschaftsführer. Das war ein gelungenes Berlinwochenende!

Hier findet ihr die detaillierten Spielberichte.

Isi im Namen der 1. Damen

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„Heute ist die Hose besonders eng!“

Veröffentlicht am 08 Oktober 2016 von Jan

Von einem Propheten und der Analyse eines Schalke-Fans

Parallel zur zweiten Damen (, die mit der Damenmannschaft aus Seeth-Ekholt relativ kurzen Prozess machte,) trat die ersten Herren in der Landesliga Süd im Duell zweier verlustpunktfreier Mannschaften gegen die zweite Mannschaft des TTC Seeth-Ekholt an.

So kurz das Spiel bei unseren erfolgreichen Damen (Herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung!) war, so ausgiebig sollte es bei uns werden. Dies hatte unser Jüngster bereits bei der Begrüßung mit prophetischer Gabe analysiert. Dem Verfasser dieses Textes war der Tiefgang von Maltes Aussage „Heute ist die Hose aber besonders eng!“ bei der Eingangsrede nicht bewusst. Aber scheinbar hatte unser Nesthäkchen (ich liebe die Verniedlichungsform bei Personen, die über 1,90 m groß sind) bereits vor dem ersten Ball die Duelle der nächsten Stunden im Kopf durchgespielt, während ich einfach davon ausgegangen war, dass sein Hosenbund zwickte…

Nicht nur Deutscher Meister, sondern auch Prophet!

Nicht nur Deutscher Meister, sondern auch Prophet!

Aber zurück zu Begrüßung, Aufstellung und ganz wichtig unseren Fans! Da gab ich mir doch die Blöße unsere treuen Anhänger während der Rede nicht zu erwähnen – ich bitte um Entschuldigung und verneige mich in tiefer Demut! Vielen Dank für die langanhaltende Unterstützung. Dieses Mal halfen uns die Anhänger (Krohns, Kühls, Schneiders, Steenbock, Schneider, Makoschey, Laskowskys, Jeanine, Güllings mit Verwandten, Christiane, später die zweite Damen – ich hoffe, ich habe niemanden vergessen) über die eine oder andere kleinere Krise hinweg.

Unsere Gäste waren nicht in Topbesetzung angetreten, ohne Engelbrecht und Lorenzen, aber dafür mit Weitzel und Sahlmann gingen die Pinneberger ins Rennen. Wir ließen Alex mit zwei gesunden Beinen für den weiterhin am Knie verletzten Tim auflaufen. Alex Siege gegen Ellerbek am Tag vorher in der zweiten Mannschaft ließen uns auf eines seiner bekannten TT-Feuerwerke hoffen.

In den Doppeln fanden Lorenz und Jan gegen Bente und Rathkamp relativ problemlos in Spiel und verbuchten mit einem sicheren 3:0 den ersten Erfolg. Dass dies in den Eingangsdoppeln der einzige Punkt sein sollte, war im Matchplan der WSG nicht vorgesehen. Noch deutlicher gingen Bjarne und Malte gegen Dirk und Florian Heinrich unter. Es war sehr ruhig am Nebentisch – 16 Punkte in drei Sätzen ist auch keine gute Ausbeute. Unser neu zusammen gewürfeltes Doppel Fabian und Alex traf dann auf Hendrik Sahlmann und Stefan Weitzel. Dieses Spiel war dann ein Vorgeschmack auf das weitere Spiel. Das Spiel wogte hin und her. Kein Spieler konnte über die gesamte Dauer sein Niveau halten, trotzdem ging es in den 5. Satz. Dort reichten aber 8 Punkte nicht zum Erfolg und wir gingen mit 1:2 Punkten in die Einzel des oberen Paarkreuzes.

Oben passte das Spiel von Kai Bente zu Jans Spielsystem. Die Noppe behinderte Jan nicht – im Gegenteil… 3:0 und der Punkt zum 2:2. Im Spiel von Bjarne gegen Dirk Heinrich „klaute“ Dirk den ersten Satz in der Verlängerung ohne richtiges Zutun. Bjarne steigerte sich, fand mit seinen rotationsreichen Topspins immer wieder ein Loch im System von Dirk. Der ließ sich dann aber in Satz 4 nicht lange bitten, agierte offensiver und stellte Bjarne damit dieses eine oder andere Mal vor unlösbare Probleme. Der Punkt gegen im 5. Satz an die Seeth-Ekholter. 2:3!

In der Mitte hatte Fabian gegen Torben Rathkamp in jedem Satz das bessere Ende für sich. Irgendwie hatte man da auch das Gefühl, dass Torben noch länger spielen könnte, ohne einen Satz zu gewinnen. Unser Prophet Malte spielte gegen Florian Heinrich solide auf. Es reichte zu einem 3:1, weil Malte mit seinem Spiel Florian nicht zur Entfaltung kommen ließ, Florian aber auch ein wenig unter seinen (verbalen) Möglichkeiten blieb. Damit waren wir 4:3 in Führung.

Dass dann im unteren Paarkreuz beide Punkte in den Kreis Pinneberg in 5 Sätzen wanderten, wussten wohl nur Malte und seine Hose vorher… Lorenz war in seinem Spiel gegen Hendrik Sahlmann über die gesamte Distanz „nicht ganz frei“. Spektakuläre Bälle, haarsträubende Rückschläge, mal taktische Konsequenz, mal auch nicht, Superimprovisation und Reaktion. Er bot alles, aber auch alles nicht so lang andauernd. Hendrik spielte seinen Stiefel runter. Es ging dabei auch ohne harte VH-Schüsse… 😉 Auch ein 1:2 Satzrückstand ließ ihn nicht hadern. Dies machte sich bezahlt. Alex startete gegen Stefan Weitzel mit dem oben angedeuteten Feuerwerk. Eine klare 2:0 Führung ließ die Herzen der Fans höher schlagen. Dann kam es zum Bruch im Spiel – ich weiß gar nicht warum – und Alex kam mit seinem Spiel gegen Stefan überhaupt nicht durch. Nach 2:0 stand ein 2:3 zu Buche und nach der ersten Einzelserie lagen wir mit 4:5 hinten.

Als dann im oberen Paarkreuz Jan gegen Dirk Heinrich nach indiskutabler Leistung mit 1:11 den ersten Satz abgab, war die Stimmung höflich formuliert nicht gerade auf dem Höhepunkt. An dieser Stelle konnten wir uns auf unsere Fans verlassen. Jan spielte zwar nicht besser, aber seine (wenigen) Punkte wurden wenigstens gefeiert. Die positive Energie übertrug sich auf die Nr. 1. Er braucht in seinem Alter nur etwas länger damit, diesen Schub zu verarbeiten… Mit anderer Körpersprache ging Jan bei 0:2 Satzrückstand zu Werke. Immer noch nicht gut, war zumindest ein taktischer Plan (immerhin schon im 3. Satz!!!) erkennbar. Mit Glück gewann Jan Satz 3 zu 9. Es arbeitete etwas in Dirk, hatte er doch Chancen auf einen 3:0 Erfolg. Das gleiche Bild in den nächsten beiden Sätzen. Bei eigenem Aufschlag punkteten beiden Spitzenkräfte nach Belieben – es musste jeweils ein „Break“ her. Jan gelang es auch in den Sätzen 4 und 5 mit Erfolgen zu „9“. Vielleicht der Dosenöffner im Spiel – Danke für die Unterstützung. Bjarne hatte gar nicht so viel Lust auf das noppengeprägte Spiel von Kai Bente. Aber bei Jan zusgesehen, mit guter Konzentration gelang ein sicherer 3:1 Erfolg. 6:5 für die WSG!

In der Mitte zeigte sich Fabian trotz Rückenproblemen weiter von der besten Seite. Wenn jede Stunde auf dem Wärmekissen immer einen Einzelerfolg bedeuten, sollte er vor den Punktspielen immer rechtzeitig frei haben… Gegen „Florianus“ (schön silbenweise vorlesen!) verpasste Fabian zwar noch den Satzanfang in Satz 1, hatte danach aber keine Probleme mehr mit dem langmähnigen Wortakrobaten. 7:5 – die WSG in ihrer besten Phase. So gut Fabian spielte, so wenig Spaß hatte Malte in seinem Spiel gegen Torben Rathkamp. Bis zum 1:4 bei 0:2 Satzrückstand bekam Malte „kein Bein an die Erde“ oder schnürte der Hosenbund doch zu sehr? Nach einem Time-Out kam Malte mit anderer Taktik und mehr Engagement zu zwei Satzerfolgen, um dann doch im 5. Satz zu verlieren. Diese Niederlage dürfte als wichtige Erfahrung verbucht werden. 7:6 und ja es kommt noch eines der 7 5-Satz-Spiele.

Unten dominierte Lorenz gegen Stefan Weitzel nach Belieben. So wechselhaft das Spiel von „Mister 1:1“ noch in der ersten Runde war – so konsequent ging er jetzt zu Werke. Das letzte von 5 3:0 Spielen (4:1 für die WSG) führte nach Lorenz guter Leistung zum 8:6. Dann kam es zum Gipfeltreffen Alex Gärtner gegen Hendrik Sahlmann. War der erste Satz noch knapp (zu 9 für Alex), war die weitere Satzfolge 2:11, 11:3, 3:11, 5:11. Irgendwie seltsam. Aber Hendrik blieb damit nicht unverdient ungeschlagen am heutigen Tage. Ich war schon im Doppel am Nebentisch gebunden, daher weiß ich nicht welche taktischen Schachzüge zu diesem Spielfilm geführt haben. Das Schlussdoppel musste entscheiden.

Lorenz und ich sind noch nicht unbedingt eingespielt. Um so ärgerlicher war es, nachdem wir uns die Verlängerung des ersten Satzes gemogelt hatten, dass wir unsere Chancen dort nicht genutzt haben. 12:14. Bei 2:9 im 2. Satz drehte Lorenz dann noch weiter auf. Die „Heinrichs“ waren sich sicher, dass ihre beiden Punkte noch von selber fielen… taten sie aber nicht – 11:9 für die WSG – Dosenöffner Nr.2 – unglaublich. Mit diesem Gefühl im Hinterkopf waren die beiden WSGer irgendwie sicher, dass das Doppel nur einen Sieger haben könnte. Schön war es nicht, aber das Schlussdoppel lebte von der Spannung. Wie es eben so ist… 3:1 für die WSG – ausgeglichene Doppelbilanz. Unter dem Jubel der noch zahlreich anwesenden Zuschauer feierten wir das 9:7 (bei 39:27 Sätzen)!

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Wir hätten sicher höher gewinnen können – siehe Satzverhältnis, aber auch eine Niederlage war im Bereich des Möglichen. Daher zitiere ich gerne meinen Mannschaftskollegen und Schalke-Fan: „Prinzipiell sind zwei Punkte gegen Seeth-Ekholt immer gut!“ Er hat es da im Moment auch nicht leicht… In der Umkleidekabine stand aber auch kein Phrasenschwein bereit.

Was nehmen wir aus dem Spiel mit? Wie ist der konditionelle Zustand der ersten Herren, wenn nur eines von sieben 5-Satz-Spielen gewonnen wird? Der Gedanke an die „englische Woche“ lässt mch schaudern. Oder ist es mangelnde taktische Finesse? Sollten wir mit dem Spiel oder nur mit dem Ergebnis zufrieden sein? Hätten wir dieses Spiel auch auswärts gewonnen? Die erste Herren hatte u.a. mit die Aufgabe nach dem Spiel, für die KM der Jugend aufzubauen. Hat dieser Auftrag bereits das eine oder andere Prozent Konzentration „gekostet“?

Jan für die erste Herren

 

 

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NEU+NEU+NEU

Veröffentlicht am 04 Oktober 2016 von Fabian

Ab heute gibt es hoffentlich zu gegebener Zeit immer mal wieder Gastkommentare von unserem Analysten-Duo! Mal kritisch, mal polemisch, mal weitsichtig, aber immer auf den Punkt!

Die Artikel findet ihr hier, oder direkt in der Sidebar!

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WSG-Damen punkten in Bremen und Oker

Veröffentlicht am 02 Oktober 2016 von Isabelle

Dieses Wochenende ging es für die ersten Damen der WSG zu zwei Auswärtspunktspielen nach Bremen und Oker. Als erster Gegner am Samstag, den 1.10.2016, stand die SG Marßel Bremen auf dem Plan. Die WSG reiste in der Aufstellung Katia, Elena, Kasia und Isi in die Hansestadt. Ebenfalls am Start waren natürlich Mannschaftsführer und Coach Andreas sowie unsere Zuschauer Lorenz, Micki und Laura.

Motiviert starteten die WSGerinnen mit den Doppeln. Katia und Elena dominierten gegen Bienert/Bruns und gewannen in 3:0 Sätzen. Bei Kasia und Isi lief es hingegen gar nicht…nach nur drei Sätzen mussten sie Estrada Muralles/Skachkova zum Sieg gratulieren.

Elena und Katia konnten also mit einem Sieg im Rücken mit ihren Einzeln beginnen. Elena verlor lediglich den ersten Satz gegen Estrada Muralles, konnte jedoch die nächsten drei für sich entscheiden und damit den zweiten Punkt für die WSG holen. Ebenfalls Katia gewann gegen Skachkova in einem spannenden Spiel über fünf Sätze. Auch Kasia und Isi konnten gut in ihre ersten Einzel finden. 3:1 für Kasia und 3:2 für Isi. Die WSG ging mit 5:1 in Führung.

Ein Glück hat sich Lorenz als erfolgreicher Babysitter für Laura entpuppt, sodass Kasia in aller Ruhe ihre Spiele bestreiten konnte. =)

In der zweiten Einzelrunde kam die SG Marßel Bremen nun in Fahrt: Estrada Muralles zeigte ein gutes Spiel gegen Katia und gewann nach vier Sätzen. Auch Elena verlor in drei Sätzen gegen Skachkova. Davon ließen sich Kasia und Isi jedoch nicht verunsichern. Isi gewann klar gegen Bruns mit 3:0, während Kasia sich 3:1 gegen Bienert durchsetzte. Den letzten Punkt für die WSG konnte schließlich Katia in ihrem Spiel gegen Bienert sichern. Endgültiger Spielstand 8:3 für die WSG! Jetzt hieß es jedoch: Taktisch einstellen für das Spiel gegen Oker!

 

Gut ausgeschlafen starteten die WSGerinnen am Sonntag gegen den VfL Oker und konnten für ihr zweites Spiel sogar noch Lorenz’ Mama Bärbel als Zuschauerin und Babysitterin gewinnen.

Es ging gleich richtig zur Sache: Kasia und Isi verloren nach fünf umkämpften Sätzen gegen das Doppel 1 der gegenerischen Mannschaft Wais/Stirbyte. Gut, dass Elena und Katia gegen Krödel/Zykova nicht wirklich etwas anbrennen ließen und klar mit 3:0 gewinnen konnten.

Erneut begannen die WSGerinnen also mit einem Zwischenstand von 1:1 mit der Einzelrunde. Elena konnte gegen Wais nicht in ihr Spiel finden und verlor nach vier Sätzen. Anders lief es bei Katia, die in drei Sätzen klar gegen Stirbyte gewann. Heiter ging es weiter: Isi siegt gegen Krödel und Kasia dominiert gegen Zykova. 4:2 für die WSG!

Auch Katia konnte gegen die stark spielende Wais nichts ausrichten und verlor nach drei Sätzen. Elena ließ sich von ihrer Niederlage im ersten Spiel nicht unterkriegen und konnte nach vier Sätzen ihren Sieg gegen Stirbyte feiern. Jetzt ging es auch für Kasia und Isi in die zweite Runde. Kasia setzte ihre Siegesserie gegen Krödel fort und gewann mit 3:1, während Isi nicht mit Zykova mithalten konnte und 1:3 verlor. 6:4 für die WSG…jetzt ging es in die heiße Phase!

Katia gewinnt souverän gegen Krödel. Auch Kasia gelang es nicht gegen die Nummer eins der Gegnerinnen zu punkten und verlor nach drei schnellen Sätzen. In ihrem letzten Einzel konnte Isi nach fünf knappen Sätzen gegen Stirbyte gewinnen. YES! 8:5 für die WSG dank einer geschlossenen Teamleistung und der tollen Unterstützung von unseren Zuschauern!

Isi

Hier ein paar Impressionen von beiden Spieltagen:

 

 

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Zweiter Streich für die ersten Herren! Gallerie

Veröffentlicht am 01 Oktober 2016 von Isabelle

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Zweiter Streich für die erste Herren!

Veröffentlicht am 01 Oktober 2016 von Jan

Am 30.9. machten sich große Teile der WSG auf nach Esingen. Seit 12 Uhr am Tag des Punktspiels stand (auch dank der Zusagen der Esinger) fest, dass sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft in Esingen parallel zu Punktspielen antraten.

Dies war sehr gut für die allgemeine Stimmung und natürlich für unsere Zuschauer (Marika & Bernd, Isi, Katrin, Merle und Flemming) und für Tim… Warum für Tim? Tim wäre bereit gewesen trotz Knieverletzung für die erste Herren der WSG aufzulaufen, falls kein Ersatz einsatzbereit gewesen wäre… So musste er aber nicht, da die Möglichkeiten des parallelen Spielortes gut ausgeschöpft wurden. Verletzungen? Die Ausgangslage bei der ersten Herren war am Mittwoch nicht so gut. Rücken und Schulter waren in der Leidensskala der Spieler der ersten Herren punktgleich auf Platz 1. Irgendwie waren fast alle Spieler nicht zu 100% fit – Lorenz mal ausgenommen!

Soweit zur Vorgeschichte – Niklas zeigte sich konditionell den Strapazen des Einsatzes in zwei Teams gewachsen und sprang für Tim ein. Vielen Dank dafür!

Aber auch Esingen war nicht in Topbesetzung da. Mit der Nr. 1 Schmidt und Ersahin mussten die Esinger auf zwei Akteure verzichten, die nicht zu 100% zu ersetzen waren. Olaf Schubert sprang ein und Stammspieler Seidel kam zu einem weiteren Einsatz.

Wie es denn lief?

Doppel 2:1 für die WSG. Lorenz und Jan waren nicht ernsthaft gefordert, schafften es aber doch einen Satz zu verpennen, aber Hinz/Schubert blieben ohne Chance. Bjarne/Malte schnupperten mit zwei gewonnenen Sätzen in der Verlängerung von Satz 4 am Sieg. Aber in Erkältungszeiten ist halt auch manchmal die Nase verstopft… So blieben Ihnen trotz guter Leistung nur die Rolle als erster Gratulant für Born/Hauschildt am Ende. Unser neu formiertes Doppel 3 benötigte gegen Vollendorf/Seidel nur einen Satz zum Einspielen, danach folgten drei klare Satzgewinne!

Oben war es für Jan schwer, Schulter und Erkältung schienen ihn besonders langsam zu machen, Hauschildt nutzte dies geschickt aus, gewann Satz 1 und hatte ihm zweiten Satz 2 weitere Satzbälle. Duselig gewann Jan den zweiten Satz und dann auch die Oberhand. Parallel haderte Bjarne mit seiner Rückschlagqualität. Gegen Born blieb er etwas unter seinen Möglichkeiten – Punkt für Esingen.

Bei 3:2 ging es ins mittlere Paarkreuz: Malte erkannte die Überlegenheit von Hinz an, Fabian holte aber souverän seinen Punkt gegen Vollendorf! Unten ließ Lorenz gegen Schubert einen Satz liegen, blieb aber sonst der sicherere Spieler – 3:1. Niklas zeigte eine gute Leistung, verlor aber 3:1 gegen Seidel.

5:4 der spannenden Zwischenstand. Die Tatsache, dass die emotionalen Platzhirsche der zweiten Herren parallel spielten, machte es für die Zuschauer besonders abwechslungsreich. Die zweite Mannschaft gewann mit Alex, Frank, Niklas und Erik ihr Spiel mit 7:3! Aber jeder einzelne ist für sich schon immer mal einen zweiten oder dritten Blick und ein offenes Ohr, ob der Eloquenz des Pöbelns, wert. So hatten wir eine besonders lebhafte Punktspielatmosphäre!

Oben konzentrierten sich die Augenpaare der Zuschauer dann zunächst auf Jan. Er war die personifizierte „Born-Verschwörung“. Andre fand im ersten Satz überhaupt nicht und im zweiten Satz nur mühsam ins Spiel. Der dritte Satz ging in der Verlängerung an Jan, damit war das Spiel schneller durch als erwartet. Jan hatte sein Spiel seinen heutigen Möglichkeiten (Schulterprobleme) gut angepasst. 6:4 für die WSG. Bjarne ließ gegen Stefan Hauschildt dann aufblitzen, was bei ihm alles möglich ist. In drei offensiven und beweglichen Sätzen demonstrierte er den Wunsch der WSG aus Esingen beide Punkte mitzunehmen besonders deutlich! Starke Leistung im zweiten Einzel! Von seinen Rückenproblemen war nichts zu sehen.

Die Mitte wollte da nicht zurückstecken. Fabian überraschte Hinz im ersten Satz taktisch. Danach roch er an weiteren Satzgewinnen, ließ die aber eher bei den leichten als den schweren Aufgaben in den Sätzen liegen. War es da auch die Schulter, waren es Konzentrationsprobleme? Schade, war er doch taktisch und bei den hochklassigen Ballwechseln auf Augenhöhe mit dem gut aufgelegten Hinz.

Konzentrationsprobleme… Malte startete furios gegen Vollendorf, war sich dann aber zu sicher oder vielleicht doch nicht sicher, dass er in der Mitte so dominant agieren konnte. Jan schlug in gleicher Höhe zurück. Bei 1:1 fand Malte als aktiverer Spieler dann aber wieder in die Spur zurück. Er blendete seine Rückenprobleme in den entscheidenden Phasen aus und brachte der WSG mit einem 3:1 das 8:5.

Unten demonstrierte Ersatzmann Niklas gegen Schubert vor allem im dritten Satz schier unglaubliche Bälle. Sein Sieg kommt nicht mehr in die Wertung soll aber hier wegen der formidablen Leistung erwähnt sein. Niklas, jeder der diese Bälle gesehen hat (vielen Dank dafür), wird Dich zukünftig daran messen… (Ätsch!). Lorenz war scheinbar mal wieder auf 1:1-Bilanzkurs. Björn Seidel hatte richtig Lust auf das Kräftemessen mit unserem Adligen. Beide boten im wohl spannendsten Spiel des Abends gutes und variables Tischtennis. Dass Lorenz scheinbar als einziger WSGer körperlich fit war, zeigte sich in der Tatsache, dass er über die gesamte Distanz auf seinem hohen Niveau blieb und es sich sogar noch leisten konnte, nur einen von drei Hinweisen bei Time-Out bei 8:7 im 5. Satz umzusetzen… Er holte einen 1:2-Satzrückstand auf und wies den guten Seidel dann doch in die Schranken. Ob ihm dabei der Spielgewinn von Niklas half, wird sein Geheimnis bleiben…

9:5 für die WSG gegen die starken Esinger! Viel höher hätte die WSG an diesem Abend auch nicht gewinnen können. Im Doppel in 5 Sätzen verloren, Lorenz in 5 gewonnen. Das Spiel von Fabian war noch knapp, die restlichen Spiele waren eher deutlich.

Hier geht es zum Spielbericht!

Mit 4:0 Punkten geht die WSG in die „englische Woche“. Freitag gegen Seeth-Ekholt II, Mittwoch bei den STERNEN und Freitag in Reinfeld sind die kommenden Aufgaben. Einige Fragen sind offen: Was macht das Knie von Tim? Warum hat die WSG bereits in diesem Stadium der Saison physische Probleme? Da scheint doch das Training nicht richtig dosiert – oder? Fordert die erste Mannschaft von der Sparte allen Ernstes einen Physiotherapeuten? Ist aus den ersten Spielen bereits eine Tendenz für die Hinserie der WSG ableitbar? Was machen die Konkurrenten? etc.

Dies könnte ein Fall für RAFA sein. Hierbei handelt es sich nicht um einen alternden holländischen Fußballer, auch spanische Tennisspieler, die tatsächlich in der Jugend auch Tischtennisturniere gewonnen haben, sind nicht gemeint. Es handelt sich um die Rubrik „Richtige Analyse – Falsche Analyse“. Schonungslos wird hier von ausgewählten externen Freunden und Begleitern der WSG die bisherige Lage einzelner Mannschaften oder Spielerinnen und Spieler analysiert und eben auch Fehler angesprochen. Mal sehen, ob es zu diesem Zeitpunkt schon so etwas wie eine „Spieltagsanalyse“ a la SPORT1 geben wird.

Nochmals vielen Dank an unsere Fans, die auch auswärts uns begleiten und unsere Leiden ertragen müssen! Wir freuen uns darauf auch am kommenden Freitag, den 07.10. in Wrist wieder TT-Interessierte im Wittenkampsweg um 20:15 Uhr begrüßen zu dürfen!

Jan für die 1. Herren

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