Archiv | November, 2012

Die Gipfelstürmer

Veröffentlicht am 28 November 2012 von Volker

vom 6. auf 2.  – 5 Siege, 10:0 Punkte, 35 zu 8 Spiele

Nach dem  7:1 Sieg gegen Post SV mussten wir in Horst antreten ohne Torben und Dietmar. Das waren schlechte Vorzeichen für uns. Aber wir hatten Glück den auch Horst musste ohne die Nr.1 und 2. antreten. Damit war die Ausgangslage für uns schon mal besser und nachdem wir die Doppel gewonnen hatten kam Hoffnung auf und es ging dann ganz schnell Andreas, Klaus und Volker gewannen ihre Spiele und es stand 5:0 für uns und wir waren etwas überrascht.

Volker Ulrich musste  gratulieren aber Andreas und Klaus machten mit ihren zweiten Sieg den Sack zu.

Da war ratz faz ein Sieg in nicht erwarteter Höhe von 7:1 eingefahren und es blieb noch Zeit für eine gemütliche Abschlussrunde.

 

Im  Heimspiel gegen Itzhoe 5 konnte Dietmar wieder mitspielen aber Klaus musste absagen.

Nach den Doppel führten wir gleich 2:0, Dietmar ,Andreas und Volker Ulrich erhöhten dann mit ihren Siegen auf 5:0, Dietmar und Volker Schröder musste gratulieren, dafür machten dann Andreas und Volker Ulrich mit ihren zweiten Sieg den Sack zu und wir hatten einen sicheren Sieg mit 7:2 eingefahren .

Es war überraschend wie einfach und schnell die Spiele gewonnen wurden, lag es daran das die  Doppelschwäche überwunden ist??

 

Die Wahrheit mussten die nächsten beiden Spiele bringen

 gegen die Nr. 2 Kremperheide und Nr1. St. Margarethen/ Wilster

 

Gegen Kremperheide spielten Torben, Dietmar, Andreas und Volker Ulrich

und hier zeigte sich gleich die Wichtigkeit der Doppel. Wir wollten das  Andreas und Volker Ulrich spielt, ist es doch inzwischen eingespielt und erfolgreich. Das zweite Doppel mit Torben ist eine sichere Bank(na  ja manchmal geht auch ein Satz verloren) aber nie ein Spiel.

 

Die Doppel wurden beide gewonnen, wenn auch Andreas und Volker im 5.Satz mit 12:10  die glücklicheren waren , aber egal  wir führen 2:0  ein  Polster. Kremperheide steht unter Druck Die Einzel sind super gelaufen, Torben gewinnt, Dietmar gratuliert egal wir führen mit 3:1 , Andreas und Volker Ulrich gewinnen5:1, Dietmar muss auch im zweiten Spiel gratulieren wir führen 5:2 ,

Andreas und Volker machen aber in ihrem zweitem Spiel den Sack zu. Insgesamt wieder eine tolle Mannschaftsleistung und wir gewinnen  mit 7:2 und stehen auf dem 2. Tabellenplatz,

 

Am 15.11  kam es dann zum Spitzenspiel  der 1. Kreisklasse in der altehrwürdigen   VfL-Halle.

 WSG Kellinghusen/Wrist 3. gegen den St. Margarethen/Wilster

 

Wir hatten uns entschlossen dass die erfolgreiche Mannschaft heute wieder spielt, auch weil Klaus und ich gesundheitliche Probleme hatten.

Wir hatten in einer Rundmail um Unterstützung gebeten, wir bedanken uns bei dem Zuschauer Roland für Unterstützung und Hilfreiche  Betreuung von Dietmar der das entscheidende Spiel für sich gewinnen konnte.

Zum Spiel :

in dem  Doppel mussten Andreas und Volker gegen Kuny und Göttsche antreten die noch kein Doppel verloren hatten .Sie konnten zwar das Spiel offen halten aber am Schluss stand es 0:3 in den Sätzen, bei Torben und Dietmar  stand es zum Schluß 3:1 in den Sätzen.

Spielstand 1:1

Torben konnte gegen  Kuny 3: 0 gewinnen und Dietmar verliert gegen Grünberg 0:3

 Spielstand 2:2

Andreas gewinnt gegen Kloppenburg 3:0

Volker verliert gegen Götsche 0:3

Spielstand 3:3 es deutet auf ein unentschieden hin, oder!

 

 

Torben gewinnt gegen Grünberg mit 3:1 Sätzen und Dietmar nach 0:2 in den Sätzen und dank Einstellung von Roland noch 3:2 in den Sätzen

das war das Schlüsselspiel.

Spielstand 5:3 …..  geht hier noch was?

 

Andreas durch den Sieg von Dietmar hoch motiviert und konzentriert gewinnt gegen Göttsche 3:1   Klasse Leistung

Spielstand 6:3 …..  kann Volker jetzt den Sack zu machen??

 

Ja er kann und führt mit 2:0 Sätzen, aber dann kommt der Einbruch, er wird nervös, unsicher und verliert Satz 3. und 4. in der Pause die Betreuung durch Volker und Roland aber nimmt er das alles auf was man ihm sagt? und setzt er das um?  Wir wissen das nicht, denn im 5.Satz gewinnt er locker mit Block und Rückhandschuss 11:4…. Sack zu gemacht:.

Super wir gewinnen gegen den Tabellenersten mit 7:3 das hatten wir so nicht erwartet.

Alle sind nach dem Spiel zufrieden wir haben gewonnen und St. Margarethen bleibt auf dem ersten Platz

 

Wir haben jetzt noch zwei Spiele gegen Holo und Krempe, unser Ziel ist es, auf dem zweiten Tabellenplatz in die Winterpause zu gehen.

 

Volker Schröder

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Aufstiegskampf ade!

Veröffentlicht am 23 November 2012 von Andre

Mit großen Ambitionen gestartet, die erste Hälfte der Saison souverän gestaltet – um dann übelst auf die Mütze zu bekommen….so könnte man die momentane Situation der 2. Herren der WSG beschreiben. Weiterlesen

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Hallo Grenzen…!

Veröffentlicht am 18 November 2012 von Fabian

Etwas verspätet,aber zeitlich nicht anders zu managen, gibts nun doch noch einen Bericht zum Duell mit Moorrege!

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten und der Gast tronte immernoch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Wir waren nach dem Krimi in Holo sicherlich mit dem nötigen Selbstbewußtsein ausgestattet, um auch hier nicht kampflos das Feld zu räumen…! Klar war, dass einige wenige Spiele sicherlich deutlich an die eine oder andere Seite gehen werden, darüber hinaus würde es aber viele Big-Point-Spiele geben, die über den Ausgang des Matches entscheiden würden….!

Während das Doppel von Jan und mir wohl eher zu den eingeplanten Punkten zählte (daran änderte auch die Eingangsdoppelvorstellung der vergangenen Woche nichts!), gingen mit den Doppeln 2 und 3 gleich 2 offene Spiele an die Gäste, die aber auch jeweils leichter Favorit waren. Niklas und Lorenz schlugen sich lange sehr gut gegen Jacobsen und Mahnke unterlagen aber im vierten Satz knapp und mußten damit zum 1:3 gratulieren. Im Doppel 3 kamen gleich zwei Dinge zusammen: 1. eine unterdurchschnittliche eigene Leistung, 2. ein äußerst souveräner Gegner, was im Resultat dann zu einem deutlichen 0:3 für die WSG führte.

Damit ging es also mal wieder (schon zum zweiten Mal in Folge!) mit einem Rückstand in die Einzel, den Jan und ich aber gleich wieder in eine Führung für die WSG drehen konnten – leider die letzte des Tages! Jan war noch von den Kreismeisterschaften gut im Fluss, machte extrem wenige Fehler und spielte das Duell mit Jacobsen ganz souverän runter. Von mir hätte man fast das gleich sagen können, hätte ich nicht in der Verlängerung regelmäßig die Sportart gewechselt und somit immer den Kürzeren gezogen. Mit einem 11:2 im fünften Satz war es trotzdem ein letztlich souveräner Erfolg, der die WSG nochmal mit 3:2 in Front brachte. Ähnlich wenig Erfolg in den knappen Sätzen hatte dann Lorenz gegen“ Teilzeitrainingspartner“ Michael, was allerdings gravierendere Auswirkungen als bei mir hatte. Zwar gewann er insgesamt sogar mehr Ballwechsel, am Ende aber nur einen Satz und sein Gegenüber 3. Viel bitterer kann Tischtennis nicht laufen…! Niklas war eigentlich nur im ersten Satz mit einer realistischen Chance gegen Bent, ähnlich wie Alex gegen Andre Samoray. Zwar holte sich Alex immerhin auch noch diesen ersten Satz, zu mehr reichte es bei den beiden WSGern dann aber nich. Frank unterlag am Ende ebenfalls 1:3 hatte aber deutlich größere Chancen das Spiel für die WSG zu drehen. Zippel nutzte die Schwächen aber dann doch einmal zu häufig und ging letztlich als verdienter Sieger vom Tisch.

Ein maues 3:6 stand also nach der ersten Einzelrunde zu Buche, was Jan gleich mal um einen Punkt korrigierte. Nachdem bisher so gut wie kein Big-Point an uns ging, sollte dieser Trend in der zweiten Einzelrunde umgedreht werden und wir waren immerhin dicht dran….! In fünf Sätzen mußte ich mich letztlich Jacobsen geschlagen geben, auch weil offensiv etwas der Mut und die Konstanz fehlte und defensiv im Moment irgendwie kein Blumentopf zu gewinnen ist…! Lorenz konnte das Spiel gegen Bent in den ersten drei Sätzen zwar offen gestalten und sogar zwei Sätze für sich entscheiden, war anschließend aber ziemlich chancenlos und ging leider als verdienter Verlierer von Tisch. Spielerisch und mental einen starken Auftritt legte dann aber Niklas mit einem 3:0 gegen Michael hin, was der WSG vielleicht für einen Schlussspurt nochmal einen Auftrieb hätte geben können. Alex hatte dann noch den Anschluss zum 6:8 auf dem Schläger führte gegen Zippel bereits mit 2:0, eher dieser zugegebenermaßen nochmal deutlich stärker wurde. Alex wurde dann zwar im Fünften nochmal Herr der Lage, konnte die Matchbälle aber nicht mehr vollenden. Das ganze bekam noch einen frustriererenden Anstrich weil Frank einen überzeugenden Beginn gegen Samoray hinlegte, der vielleicht zu mehr gereicht hätte, aber so blieb es beim recht deutlichen 5:9!

Gegen einen verlustpunktfreien Tabellenführer hätten an dem Tag einfach mehr Bog Points an die WSG gehen müssen, um hier zum Zuge zu kommen. Dass die letzten drei Niederlagen alle in 5 Sätzen waren, ist natürlich bitter, kann aber auch kein Zufall sein. Wir haben hier dann doch an einigen Punkten die Grenzen aufgezeigt bekommen. Unsere durchschnittliche Tagesform hätte einfach etwas besser sein müssen, dann wäre aber sicherlich mindenstens ein Punkt drin gewesen.

Bei allem Ehrgeiz muss ich persönlich – nach den ernüchternden vergangenen Jahren – aber sagen, dass wir uns dort immer durch gute Spiele gegen gute Mannschaften und schwache Spiele gegen schwache Mannschaften ausgezeichnet haben – und am Ende ZU OFT mit leeren Händen da standen!!! So sind mir eine unterdurchschnittliche Leistung gegen den Tabellenfüherer und Siege gegen alle Mannschaften die hinter uns stehen deutlich lieber und sorgen für einen viel entspannteren Saisonverlauf….!

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Doppel oder nichts!

Veröffentlicht am 17 November 2012 von Andre

Nachdem wir bei der unerwarteten 5:7 – Niederlage geben die dritte Mannschaft des SC Itzehoe wieder einmal mit einer katastrophalen Doppelbilanz von 1:3 „geglänzt“ hatten, wollten wir an unseren Aufstellungen vor dem nächsten Spiel gegen Itzehoe 4 etwas ändern (um die „7“ – siehe links – Punkte zu erreichen). Weiterlesen

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Alle Titel in den A/B-Konkurrenzen und viele Premieren!

Veröffentlicht am 11 November 2012 von Jan

Am 3./4.11. trafen sich diverse Aktive aus dem Kreis Steinburg um die Meister in ihren Klassen in Krempe auszuspielen. Vom zweiten Wettkampftag mit den A/B-Klassen bei den Damen und Herren kann ich hier gerne berichten. Weiterlesen

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Irgendwann ist (leider) immer das erste Mal…oder: knapp daneben ist auch vorbei!

Veröffentlicht am 10 November 2012 von Andre

Am 09.11. fuhren wir zum erwartet schweren Auswärtsspiel gegen Itzehoe 3. Zwar stand die Mannschaft um Dirk Hahnkamm mit 5:11 Punkten lediglich auf dem drittletzten Tabellenplatz – ihr Potential war dennoch deutlich höher einzuschätzen.

Wir konnten wieder auf Andre zurückgreifen, der nach überstandenem Fieber- und Schüttelfrostanfall wieder zur Verfügung stand.

Itzehoe wiederum schien taktisch aufzustellen – was sich im Nachhinein als ziemlich clever herausstellen sollte… Böthern und Albrecht setzen aus, dafür rückte Marc Basan in das obere Paarkreuz vor. Im unteren Paarkreuz traten Lasse Rotzoll (spielt ebenfalls in der KL/4. Mannschaft des SCI an 2) sowie Jannis Stührk an.

In die Doppel gingen wir in der gewohnten Aufstellung: Roland und Manni hatten Rotzoll/Stührk wenig entgegen zu setzen und unterlagen in vier Sätzen. Erik und Andre konnten ihr Doppel in vier Sätzen für sich entscheiden, wobei Erik der deutlich bessere Spieler in dem Doppel war!

Erik gestaltete sein erstes Einzel so sicher, wie er in den letzten Wochen konstant agierte. Mit sicheren Noppenbällen und gelegentlichen, manchmal noch etwas zu hektischen Attacken konnte er Hahnkamm in vier Sätzen in Schach halten.

Andre machte es ihm gegen Basan nach. Trotz einiger Unkonzentriertheiten und „körperlicher Defizite“ war ein ebenso deutlicher Viersatzerfolg die Folge.

Im unteren Paarkreuz lief es dann nicht mehr rund. Manni hatte gegen das sichere, aggressive Spiel Rotzolls keine Mittel und musste dem Gegner in drei Sätzen gratulieren.

Roland kämpfte sich gegen Stührk nach den beiden verlorenen ersten Sätzen noch in den fünften Durchgang, musste dem Gegner dann aber doch nach hartem Fight den Vortritt lassen. Folglich war beim Stand von 3:3 Halbzeit.

Hahnkamm konnte gegen Andre seine offensichtliche Noppenphobie (beispielhaft erwähnte er das Spiel gegen Rolf Bratzke/Post SV!) nicht überwinden, und so konnte die WSG einen weiteren Punkt einfahren.

Auch Erik war gegen Basan stets auf der sicheren Seite und brachte uns mit 5:3 in Front. Leider sollte dies jedoch der letzte Punkt bleiben…

Roland war gegen Rotzoll ohne Chance und auch Manni musste Stührk zum Sieg gratulieren.

Musste also unsere Paradedisziplin, das Doppel, einmal mehr herhalten (Ironie bitte beachten). Leider kamen beide Doppel überhaupt nicht zum Zug. Zwar ging der ein oder andere Satz in die Verlängerung, letztlich waren wir aber ohne echte Chance auf einen weiteren Punkt, der das Unentschieden bedeutet hätte.

Folglich ging Itzehoe mit einem verdienten 7:5 von der Platte. Die Aufstellung hat ihnen dabei sicher in die Karten gespielt – in Stammbesetzung wäre uns der Sieg wohl nicht zu nehmen gewesen (Zitat eines anwesenden Itzehoers – nicht subjektive Meinung des Verfassers).

Zwar sind wir immer noch punktgleich mit Hohenaspe 3 auf dem zweiten Tebellenplatz – allerdings steht noch das schwere Spiel gegen Itzehoe 2 aus – und auch gegen Itzehoe 4 muss man erst einmal bestehen.

Die nächsten Spiele werden entscheiden – können wir weiter von der Relegation träumen oder versinken wir im grauen Mittelfeld der Liga. Wollen wir uns nach oben orientieren, müssen definitiv die Doppel stärker werden – diese haben uns schon mindestens drei Punkte gekostet!

In der nächsten Woche gilt es gegen Itzehoe 4 diese Scharte auszuwetzen und Selbstvertrauen zu tanken. Unterstützer sind in der heimischen Wrister Halle gerne gesehen, zumal wir zeitgleich mit der ersten Mannschaft spielen.

 

Andre Sperlich

 

Noch was: Conclusio aus diesem Spiel – nie parallel mit der Ersten vom SC Itzehoe spiele, denn der Krach stört Roland in der Konzentrationsphase (Zitat: „Ich musste beim Aufschlag immer Pause machen, bis es wieder ruhig war!“). Zum Glück gab er danach zu, dass es nur eine Ausrede war.

Noch was zu Manni: diesmal gibts es keine Stories, da ihm bewusst war, dass die Presse im Auto mithört (illegales Wetten auf Fussballergebnisse unterschlage ich hier also!).

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Mini-Meisterschaften in Wrist am 10.11.

Veröffentlicht am 06 November 2012 von Fabian

Am Samstag, den 10. November 2012 finden in der Wrister Sporthalle am Wittenkampsweg die Mini-Meisterschaften für Kinderder Jahrgänge 2000 und jünger statt. Es dürfen nur Kinder mitspielen, die vor-her noch nicht für einen Verein an Punktspielen oder Turnieren teilgenommen haben.

Die Spiele beginnen um 11.30 Uhr. Die Halle ist ab 11.00 Uhr
geöffnet. Du solltest Dich spätestens bis 11.15 Uhr in der Halle anmelden, damit wir pünktlich beginnen können. Das Turnier wird voraussichtlich gegen 14.00 Uhr zu Ende sein.

Und wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du Dir danach gleich noch ab 15.00 Uhr Spitzen-Tischtennis beim Oberligaspiel der 1. Damen der WSG Kellinghusen/Wrist angucken!

Weitere Informationen zu Anmeldung und Ablauf findest du hier .

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Mit der Meute im Rücken zum Sieg!

Veröffentlicht am 06 November 2012 von Fabian

Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche, ging es am 2.11. zum schweren Auswärtsmatch in Hohenlockstedt! Nachdem wir in der vergangenen Woche auf Lorenz verzichten mußten, waren wir dieses mal wieder in Bestbesetzung, genauso wie unsere Gastgeber.

Der Auftakt war dann aber gleich der Moment für eine weitere erste Saisonniederlage: Ohne Chance und ohne richtiges Aufbäumen gingen Jan und ich gegen Jörg und Peter Hölck unter. Vielleicht waren wir uns zu sicher es doch noch umbiegen zu können bzw. unsere Form zu finden, dabei hätte der dritte Satz Warnung genug sein müssen, das einiges wirklich grundlegend falsch lief! Nebenan wehrten sich Niklas und Lorenz deutlich mehr, waren am Ende aber auch nicht von Erfolg gekrönt und so starteten unsere hochgelobten Doppel gleich mal mit 0:2! Ähnliches drohte auch Alex und Frank, die im ersten Satz gleich mit 2:11 untergingen. Danach kriegten sie allerdings eindrucksvoll die Kurve und sorgten mit einem 3:1 für den ersten WSG-Sieg des Tages.

Oben hatten Jan und ich dann Peter Hölck und Peter Schmidtke insgesamt ganz gut im Griff und konnten den Rückstand in einen 3:2-Vorsprung drehen. Niklas erkämpfte sich dann gegen Pavel Schmidtke in einem sehr durch Phasen geprägten Spiel zwischendurch sogar eine 2:1-Führung, konnte zum Ende des Spiels aber nicht mehr für die nötige Abwechslung sorgen und kassierte unseren 3:3-Ausgleich. Dies war für lange Zeit dann aber erstmal die letzte WSG-Niederlage, denn Lorenz, Alex, Frank und Jan konnten anschließend alle ihr Spiel gewinnen. Lorenz kämpfte sich durch 5 knappe Sätze, von denen aber der 5. mit 11:7 für Lorenz immerhin der deutlichste war. Frank lebte gegen Jörg lange von seinen Aufschlägen, ehe sich im vierten Satz dann ein offenes Match ergab. Hier konnte Frank aber in den entschiedenden Momenten wieder mit seiner Vorhand zuschlagen und entschied das Spiel mit 3:1 für sich. Alex krampfte sich durch ein ziemliches unrhythmisches Spiel gegen Marcus, das überwiegend durch Aufschläge geprägt war. Letztlich hatte Alex die Sache jedoch auch gut im Griff, steigerte sich im Laufe des Spiels und  fuhr den fünften 3:1-Sieg des Tages ein.

Jan setzte dann auf das 6:3 gleich noch den einzigen 3:0-Sieg des Tages  drauf und somit wirkte das 7:3 doch als ziemlich solides Polster – dachte man!! Ich kämpfte mich vier Sätze lang mit Peter Schmidtkes Aufschlägen ab, kassierte dadurch aber immer wieder zu leichte Fehler und verlor damit letztlich verdient mit 1:3. Lorenz hatte dann gegen Pavel schon den achten Punkt auf der Pfanne, mußte nach 2:0-Satzführung aber doch noch zum 2:3 gratulieren. Für Niklas blieb auch gegen Michael Scholz nicht mehr als ein Satz und schon war unser Vorsprung auf 7:6 zusammen geschmolzen. Wie schon gegen Ambos brauchte Alex auch gegen Jörg lange um ins Spiel zu kommen – dieses mal allerdings zu lange! Das letzte Einzel des Tages beim Stand von 7:7 bestritten dann Frank und Marcus, die sich durch fünf lange Sätze quälten. Am Ende hatte Frank die gesammelte WSG-Anhägerschaft im Rücken und wieder die Nase vorn und gewann damit schon das vierte Einzel in Serie!!

So war nach langer Zeit mal wieder ein Abschlussdoppel angesagt. Zwar hatten Jan und ich in dieser Saison davon noch keins verloren, aber das galt bis zum diesem Tage auch für unsere Eingangsdoppel…!! Zudem standen uns mit den beiden Schmidtkes mit Sicherheit keine einfachen Gegner gegenüber. Der erste Satz ging dann gleich mal mit 11:7 an die Gastgeber und phasenweise sah alles nach einem sicheren 0:2 für uns aus. Doch bei 3:7 im zweiten Satz kamen wir durch einen kuriosen Punkt irgendwie wieder ins Spiel und machten danach jeden Punkt in diesem Satz. 11:7 ging der zweite damit also an uns und man könnte meinen an diese Form hätten wir direkt anknüpfen können. Im dritten stand es aber schnell wieder 2:6, doch wieder starteten Jan und ich von da an eine Serie. Mit immer mehr taktischer Disziplin und einer ordentlichen Portion Willen wurde aus einem 2:6 ein 11:7 und das alles gefeiert von einem völlig euphorisierten Auswärtspublikum, das die hohenlockstedter Halle zu einem gefühlten Heimspiel machte!! Im vierten Satz lief es dann weitgehend pari-pari bis wir und bei 7:7 trotz der denkbar schlechtesten Konstellation (ich mußte die Aufschläge von Peter annehmen) mal einen Zwei-Punkte-Vorsprung herausspielen konnten. Bei 10:8 dann schienen alles für die WSG zu laufen, doch drei relativ schnelle Fehler sorgten sogar noch für den möglichen Satzausgleich. Am Ende setzten jedoch nochmal drei Punkte von Jan und mir den Schlusspunkt auf ein Spiel das mit der erstklassigen Stimmung, dem phasenweise guten Niveau und dem fairen Umgang der Kontrahenten untereinander mit Sicherheit ein würdiger Schlusspunkt für ein spannendes Spiel war, bei dem sogar Jan phasenweise mal wieder echter Spaß am Spiel anzusehen war.

Ein ganz besonderer Dank geht damit nochmal an unsere kleine „Auswärtsmeute“ in Person von Yvonne, Isi, Kasha, Britta, Merle, Christiane und der „Tierärztin aus Hohenlockstedt“ die zusammen mit der Mannschaft eine schöne Stimmung vor allem bei den beiden letzten Spielen erzeugt hat.

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Tischtennis ist manchmal eine rätselhafte Sportart

Veröffentlicht am 06 November 2012 von Fabian

2. Punktspielwochenende mit Heimspiel gegen den TSV Schwarzenbek II oder beim SC Poppenbüttel III

 

Nach dem erfolgreichen Punktspielauftakt mit den Erfolgen gegen FTSV Fortuna Elmshorn und den Niendorfer TSV wartete in der 3. Hinrundenpartie eine kniffelige Aufgabe: zum Heimspiel in Wrist erwartete man die Zweitvertretung des TSV Schwarzenbek. Vor rund einem halben Jahr gab es gegen die Youngster aus der Europastadt eine bittere 2:8-Pleite. Zu-dem hatten die Schwarzenbekerinnen mit ihrem 8:6-Auftakterfolg gegen den Meisterschafts-favoriten Wandsbeker TB ein bemerkenswertes Ausrufungszeichen gesetzt.

Ohne die offizielle Mannschaftsführerin, der als Betreuer bei der Bezirksrangliste der Schüler/ innen B und C weilte (bitte nicht über diesen grammatikalisch merkwürdigen Relativsatz nachdenken – Insider wissen Bescheid), dafür aber mit Taktik-Fuchs Jan Cyrullies als Head Coach, 5 Spielerinnen und einem letztendlich gut gelungenen Aufstellungspoker. Aber der Reihe nach:

Die personell gebeutelten Gäste aus Schwarzenbek (Jule Wirlmann fiel wegen einer Zehen-Operation aus; Lena Mollwitz musste in der 1. Damen aushelfen; ein angedachter Heimrecht-tausch konnte nicht realisiert werden, da für ein Rückrundenspiel in Wrist kein freier Hallen-termin vorhanden war) liefen mit Ann-Kathrin Gericke, Ajla Fazlic und den beiden oberliga-erfahrenen Ersatzdamen Ann-Kristin Weber und Nancy Trompelt auf. Über die WSG-Auf-stellung wurde nach Telefonkonferenz mit der in Norderstedt weilenden Mannschaftsführerin entschieden, was allerdings dadurch verkompliziert wurde, dass die erste Gesprächspartnerin nicht zu allen Schwarzenbeker Gesichtern einen Namen parat hatte; gut, dass Jeanine hier aus der Patsche helfen konnte. Die Entscheidung im „Aufstellungspoker“ lautete dann: Katarzyna spielt nur Doppel, Jeanine lediglich im Einzel. Die recht zahlreich erschienenen WSG-Anhän-ger „beichteten“ nach dem Spiel, dass diese Aufstellung bei ihnen doch zum Teil für etwas Stirnrunzeln gesorgt hätte. Und dies konnte durch den Spielverlauf zunächst auch nicht ent-kräftet werden. Nach den Doppeln und den ersten beiden Einzeln waren beide Teams noch auf Augenhöhe – 2:2. Sylwia und Kasia sicher in 4 Sätzen gegen Weber / Trompelt (+6 -9 +2 +7), Baiba und Isabelle 0:3 gegen Gericke / Fazlic (-7 -9 -8). Im oberen Paarkreuz hielt Sylwia ihr Team auf Kurs, indem sie gegen Anka Gericke einen 0:2-Satzrückstand durch fa-moses Spiel noch in einen 5-Satzerfolg umwandelte (-5 -6 +7 +8 +5). Baiba musste sich dem-gegenüber gegen Ajla Fazlic 1:3 geschlagen geben (-10 -8 +10 -3). Für das erste Break sorgte dann aber gerade das untere Paarkreuz der WSG. Jeanine nahm sich Sylwia als Vorbild, gab die ersten beiden Sätze gegen Trompelt ab, um dann den Spieß beeindruckend umzudrehen (-14 -6 +4 +4 +2). „Isi“ rechtfertigte ebenfalls das in sie gesetzte Vertrauen, behauptete sich gegen die Jura-Studentin Ann-Kristin Weber in 4 Sätzen (+7 -9 +8 +5) und sorgte damit für die erste richtige WSG-Führung – 4:2. Erneut sehenswerte Spiele gab es dann in der 2. Runde des oberen Paarkreuzes zu sehen, wiederum mit verteilten Punkten. Baiba versäumte es – wie auch schon im 1. Einzel – gegen die regionalligaerprobte Gericke am Satzende den Sack zu-zumachen und musste auch im 2. Einzel ihrer Gegnerin gratulieren (+7 -10 -10 -10). Trotz Trainingsrückstandes zeigte dann Sylwia, dass sie sich am Gegner steigern kann. Der derzeit dienstältesten Dame der 1. Mannschaft gelang es durchaus etwas überraschend, die stark aufspielende Ajla Fazlic schon nach drei, allerdings knappen Sätzen in die Schranken zu weisen (+6 +13 +10). Nach dem darauf folgenden 2. Auftritt von Jeanine und Isabelle waren dann auch die letzten Zweifler unter den WSG-Anhängern beruhigt. Beide behaupteten sich jeweils recht klar in drei Sätzen gegen Ann-Kristin Weber (Jeanine; + 8 +6 +9) bzw. Nancy Trompelt (Isabelle; +4 +8 +4) und erhöhten damit zum vorentscheidenden 7:3. Vor den Augen der zu diesem Zeitpunkt in die Halle zurückgekehrten Mannschaftsführerin hatten es anschließend Jeanine (gegen Ann-Kathrin Gericke) bzw. Baiba (gegen Ann-Kristin Weber) parallel in Hand, das Spiel zugunsten ihrer Mannschaft zu beenden. Gegen die offensichtlich gesundheitliche gehandicapte Neu-BFD’lerin des TTVSH konnte Jeanine ihre Chancen nicht nutzen (-10 +12 +7 -9 -7), so dass es Baiba vorbehalten war, für sich selbst und auch für ihr Team den positiven Schlusspunkt zu setzen. Nach verlorenem 2. Satz kamen zwar noch einmal leichte Zweifel auf, aber letztendlich hatte die neue Nr. 1 der WSG das Spiel dann doch unter Kontrolle (+4 -5 +6 +4) und vollendete zum verdienten 8:4-Erfolg. Insgesamt bot das WSG-Team in diesem wichtigen Spiel (mit kleinen Abstrichen) eine gute Leistung und festigte damit seine Platzierung in der Spitzengruppe, wobei man allerdings auch nicht außer Acht lassen darf, dass die Aufgabe gegen ein Schwarzenbeker Quartett in Stammbesetzung deutlich schwerer geworden wäre.

Ein großes Dankeschön geht an Jan für sein erfolgreiches Coaching und die zahlreichen Zuschauer, die eine gute und stimmungsvolle Kulisse bildeten.

 

Tags darauf war für die Auswärtspartie beim SC Poppenbüttel III zumindest das Rätsel der ei-genen Aufstellung frühzeitig geklärt, da Isabelle bereits beizeiten aus schulischen Gründen auf ihren Einsatz verzichtete. Spannender war da schon die Frage, wen die Gastgeberinnen aus ihrem achtköpfigen Aufgebot an die Tische schicken würden. Aus der Lostrommel mit acht Kugeln wurden bei den Hamburgerinnen Jacqueline Scholz, Sinja Kampen, Claudia Mählhop und Stefanie Frauenstein gezogen. Freiwillig auf ihre Ziehung verzichtete Ann-Kristin Adleff, die in den letzten 3 Jahren unser Trikot trug. Trotzdem ließ Anna es sich nicht nehmen, sich das Spiel live anzuschauen – und kam manchmal ein bisschen in emotionale Nöte, ob und ggf. wie intensiv sie denn die ein oder andere gelungene Aktion beklatschen sollte.

In den Doppeln sorgten die WSGerinnen gleich dafür, dass die Gastgeberinnen gar nicht erst Morgenluft wittern konnten. Sylwia und Kasia mussten sich nur zu Anfang des 1. Satzes sowie im 3. Satz gegen Scholz / Kampen etwas strecken, hatten aber jederzeit das Spiel unter Kontrolle (+8 +6 +9). Baiba und Jeanine stellten sich von Satz zu Satz immer besser auf die Kombination Mählhop / Frauenstein ein und dominierten letztendlich ebenfalls in drei Sätzen (+13 +6 +3). Baiba zeigte sich sowohl gegen Youngster Sinja Kampen (die 15jährige wechselte aus Niedersachsen zum SCP; +2 +8 -8 +8) und vor allem gegen Jacqueline Scholz (+3 +5 +5) diesmal in glänzender Spiellaune. Sylwia war dagegen vorwiegend mit sich selbst und der Beantwortung der Frage beschäftigt, wie man es schaffen kann, am Samstag wirklich brillant und tags darauf um Klassen schlechter zu spielen. Oder waren es vielleicht die trau-matischen Erinnerungen an das Spiel gegen SC Poppenbüttel II vor Jahresfrist (eine Theorie der Mannschaftsführerin), als Sylwia sämtliche drei Einzel jeweils hauchdünn im 3. Satz ab-geben musste? Im 1. Spiel gegen Jacqueline Scholz tat sie viel, um dieses Orakel zu bestäti-gen – was dann leider auch gelang (+7 -7 -5 +10 -9). „Immerhin“ war im zweiten Einzel ge-gen Sinja Kampen – trotz des „Traumas“ – eine leichte spielerische Stabilisierung zu ver-zeichnen, so dass es nach ernüchterndem Start (insbesondere aufgrund taktischer Disziplin) noch zu einem Viersatzerfolg langte (-3 + 6  +3 +10). Katarzyna war für das spannendste Spiel des Tages verantwortlich. Obwohl sie eigentlich gegen Abwehr gut zurechtkommt, verlor sie gegen Stefanie Frauenstein immer wieder den (wenn man es so formulieren möchte) „taktischen Faden“. Dies gipfelte in einem 7:10-Rückstand im 5. Satz und bei 9:10 vergab die Poppenbüttlerin zusätzlich einen vermeintlich leichten Vorhandschuss – so dass Kasia doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte (+8 -8 –6+3 +10). Nicht einfacher, dafür vor allem aber schmerzhafter wurde es dann im 2. Einzel gegen Claudia Mählhop, nachdem gleich zu Beginn des Spiels „der Rücken zumachte“. Aber Kasia biss auf die Zähne und besann sich insbesondere nach verlorenem 3. Satz darauf, dass kluge Taktik und kurze Ballwechsel die beste Medizin sein könnten; und dieses Rezept war auch erfolgsträchtig (+6 +10 -8 +2). Bleibt zu guter letzt unsere Nr. 4: Jeanine hatte nur Kurzarbeit zu verrichten – zum einen wollte es der Spielverlauf, dass lediglich ein Einzel von ihr im Spielbericht Berücksichtigung fand. Zum anderen entledigte sich unser heutiges Mannschaftsküken dieser Aufgabe im Schnelldurchgang. In drei Sätzen konnte die gewiss nicht schlecht spielende Claudia Mählhop lediglich 5 Punkte auf der Habenseite verbuchen.

So – mitgerechnet? Richtig: am Ende bewältigte das WSG-Quartett die Auswärtsaufgabe beim SC Poppenbüttel III souverän mit 8:1. Für 75% der Mannschaft schloss sich an das Spiel dann bei bestem Ausflugswetter noch ein kurzweiliger Stadtteilbummel im Hamburger Hafen (Dankeschön an unseren „Tourist-Guide“ Michael!) an.

 

Nach vierwöchiger Pause geht es am 27.10.2012 mit der interessanten Partie beim Regional-liga-Absteiger Kaltenkirchener TS II weiter. Dort wird es sicherlich nicht einfach werden, die bislang weiße Weste zu verteidigen. Wie sagte schon die Lichtgestalt: „Schau’n mer mal.“

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