Pokalpremiere leider misslungen

Das erste Mal gingen wir mit unserer Truppe im Kreispokal an den Start. Bisher hatten wir da stets irgendwie verschlafen und so fuhren wir zu der Vertretung nach Glückstadt.
Zum Thema „Austragungsmodus“ werde ich mich zum Ende hin noch etwas auslassen….auf jeden Fall mussten wir dadurch, dass sich die Vorgabe nicht mehr wie früher an der Ligazugehörigkeit, sondern an der höchstens Leistungspunktzahl innerhalb der Mannschaft orientiert, in jedem Satz gleich 3 Punkte vorgeben. Wenn man bedenkt, dass die mit Krieger, Fündling und Leinemann angetretenen Glückstädter allesamt in unserer Liga (aktueller Tabellenzweiter!) spielen, dann wird einem die Schwere der Aufgabe offenbar.
Dennoch wurden wir von Peter Krieger zu Beginn des Spiels als Favorit angekündigt – sicher eine recht defensive Taktik – wir sahen die Vorzeichen nämlich umgekehrt verteilt.
Erik begann gegen Peter, dem er im regulären Punktspielbetrieb schon ohne Punktvorgabe mit 1:3 unterlegen war. Erik bewies erneut seine gute Form, jedoch konnte er den Vorsprung des Gegners immer nur zeitweise ausgleichen. So stand am Ende eine Viersatzniederlage bei einer durchaus ansprechenden Leistung.
Im Duell der Materialspieler konnte André noch ein wenig unangenehmer agieren als sein Gegner Jens. Im Prinzip juckte André das Material des Glückstädters recht wenig, dieser hatte mit der Noppe jedoch arge Probleme und am Ende stand ein deutliches, verdientes 3:1 für den Kellinghusener.
Auch Niklas hatte gegen Claus mit der Punktevorgabe zu kämpfen, am Ende war das 0:3 vielleicht etwas zu deutlich, aber sicherlich nicht unverdient.
Im Doppel versuchten wir es dann mit Frank und Niklas, die zuletzt doch gut harmoniert hatten. Mit Peter und Claus stand den beiden natürlich ein schwieriges Doppel gegenüber. Im Hinspiel der normalen Saison musste man nach vergebenen Matchbällen mit 10:12 im fünften Satz die Segel streichen. Weniger knapp war leider dieses Spiel mit Vorgabe. Zwar waren beide immer dran, aber zu einem Satzgewinn reichte es dennoch nicht.
André traf dann im engsten Spiel des Tages auf Peter. Der erste Satz ging gleich erst einmal zu vier flöten, ehe er sich effizienter auf Peters Spiel einstellte und den Folgesatz mit 13:11 für sich entschied. Auch der dritte Satz ging klar an André und die Zeichen standen gut. Im vierten Satz war dann wieder John-Wayne-Style angesagt und der WSGer machte gerade einmal zwei mickerige Punkte. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Bis zum 9:9 ging es hin und her, bis sich Peter mit dem obligatorischen (Frank wird sich an die Hinrunde dieser Saison erinnern!) einen Matchball erspielte. Mit der nötigen Wut im Bauch drosch André aber den folgenden Vorhandball sicher auf die Platte und hatte zwei Ballwechsel später auch dieses Match für sich entschieden.
Leider konnte Erik am Nebentisch nur teilweise mitziehen. Gegen Claus war er erneut gut im Spiel und war absolut auf Augenhöhe. Er war immer knapp dran, brachte sich dann aber mit dem ein oder anderen unerzwungenen Fehler selbst aus dem Spiel. 1:3 lautet das Ergebnis dieses Spiel und Glückstadt hatte dieses gutklassige Pokalmatch mit 4:2 für sich entschieden.
Insgesamt können wir mit dem Ergebnis durchaus leben – immerhin spielten wir gegen einen Gegner aus unserer Liga, dem wir aufgrund der etwas zweifelshaften Regularien drei Punkte vorgeben mussten. Irgendwie schon etwas seltsam, dass eine gute Bilanz quasi damit bestraft wird, dass man im Kreispokal entsprechend mehr Punkte vorgeben muss. Ich halte die Regelung mit einer Einstufung nach Spielklasse für wesentlich fairer, aber da gibt es sicher immer Pro und Contra.
Auf jeden Fall fuhren wir zufrieden aus Glückstadt zurück – und wir haben endlich mal wieder in einer gut geheizten Halle gespielt!
– André Sperlich

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