Archiv | November, 2018

Ohne den kurzfristigen erkrankten Senior Jan lieferte die junge erste Herren der WSG einen großen Kampf. Leider wurde der Auswärtstrip in Friedrichsort nicht mit zählbaren Erfolgen belohnt.

Großer Fight nicht belohnt

Veröffentlicht am 24 November 2018 von Jan

Junge WSG unterliegt in Friedrichsort nach großem Fight mit 5:9

 

Am 23.11. stand unser Auswärtsspiel beim SV Friedrichsort an. Unsere Gegner haben bereits in den ersten Spielen der Saison zeigen können, dass mit ihnen auf den vorderen Plätzen zu rechnen sein kann und so stellten wir uns auf einen harten Kampf ein. Und so sollte es auch kommen. 8 der 14 Spiele gingen über die volle Distanz von 5 Sätzen.

Leider musste unsere Nummer 1 Jan gesundheitsbedingt kurzfristig passen, sodass Fabian dafür einsprang. An dieser Stelle ein großes Dankeschön! So kam bei uns vor dem Spiel kurz mal die Frage auf, ob es sich heute um die jüngste WSG-Formation aller Zeiten handelt…? Es mag sein. Mit einem Altersdurchschnitt von 23,8 Jahre war es sicher eine der jüngsten Formationen der ersten Herren überhaupt.

Wir erwischten in den Doppeln mal wieder einen guten Start. Bjarne und Tim konnten nach zwei engen ersten Sätzen Kaufmann/Schneider mit 3:0 besiegen. Zeitgleich konnten Malte und Tobias gegen das Doppel 1 Schüler/Backhaus nicht anknüpfen, ein deutliches 0:3 war das Resultat. Unser Doppel 3 stach dann aber mal wieder. Lorenz und Fabian zeigten, dass sie in der Vergangenheit schon einige erfolgreiche Doppel bestritten haben und konnten sich im ersten Fünfsatzmatch des Abends mit 3:2 gegen Gaetje/Loreit durchsetzen.

Oben dann zwei knappe Spiele. Bjarne zeigte gegen den starken Schüler eine gute Leistung und konnte ihn in den fünften Satz zwingen. Hier war dann allerdings zu wenig zu holen – am Ende stand eine 2:3 – Niederlage zu Buche. Tim kam schlecht in sein Spiel gegen Felix Schneider. Der erste Satz relativ klar weg, im Zweiten hatte er eine hohe Führung nicht ins Ziel bringen können. Tim haderte mit sich und letztlich unterlag er dem Händchen seines Gegners, der aus der Ballonabwehr spektakuläre Schläge anbot, knapp mit 1:3 – schade!

In der Mitte hatte Tobi seinem Gegner Mats Gaetje wenig entgegenzusetzen. Er fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie und unterlag mit 0:3. Besser lief es bei Malte, allerdings nur spielerisch. Eine ansprechende Leistung gegen Backhaus reichte für Matchbälle, leider aber nicht zu einem Punkt auf dem WSG-Konto. Eine deshalb unglückliche Niederlage in 5 Sätzen.

Zu diesem Zeitpunkt 2:5 im Rückstand sollte unser unteres Paarkreuz uns wieder voll in die Partie bringen. Fabian zeigte gegen Kaufmann eine kämpferisch klasse Leistung. Nach einer 2:0 Satzführung kam sein Gegner allerdings besser rein und so stand auch hier ein Entscheidungssatz an. In diesem zeigte Fabian allerdings eine bärenstarke Vorstellung (da stand’s auf einmal 10:0!!) und ließ keinen Zweifel an einem Punkt für die WSG aufkommen. Etwas anders sah es bei Lorenz aus. In seinem Spiel gegen Loreit würgten sich beide phasenweise gehörig einen ab. Beiden fehlte am Anfang die Lockerheit. Die Oberhand behielt allerdings unser Adliger, der sich schließlich steigern konnte. So wurde aus einem 2:5 ein 4:5, was uns wieder alle Möglichkeiten eröffnete. Dementsprechend motiviert gingen wir auch in die zweite Einzelserie.

Ein gewisses Pech in den engen Matches blieb uns heute allerdings erhalten. So haben Tim gegen Fabian Schüler und Bjarne gegen Felix Schneider die nächsten knappen Niederlagen hinnehmen müssen. Insgesamt oben 4 Niederlagen, davon 3 eng über die volle Distanz – fühlte sich bitter an! Es hieß trotzdem weiterkämpfen, was vor allem Tim auch lautstark von der Bank vorlebte. Hierfür ein großes Lob, das war vorbildlich!

Tobi zeigte in seinem zweiten Einzel ein anderes Gesicht. Er spielte sicher und offensiv und konnte Backhaus damit bezwingen – 3:2. Malte musste gegen Gaetje allerdings akzeptieren, dass gegen diesen heute nichts zu holen war. Die beiden einzigen 0:3-Niederlagen waren gegen Mats. Das kam nicht von ungefähr.

Und wie sollte es anders sein – auch das letzte Spiel des Abends war ein Krimi. Lorenz spielte gegen Kaufmann sehr variabel, konnte durch sein Aufschlagspiel den einen oder anderen Vorteil nutzen. Eine Führung im fünften Satz konnte er trotz (oder vielleicht wegen..?) seiner eigenen Auszeit nicht durchbringen und so verlor er 2:3. Das Ende unserer Punktehoffnungen an diesem Tag.

 

Zu Buche stand uns letztlich eine sehr ansprechende Mannschaftsleistung, die mit etwas mehr Fortune auch im Abschlussdoppel oder mehr hätte enden können. Entsprechend war dann auch erst unsere Stimmung. Trotzdem hat dieser Auftritt Mut gemacht. Gegen die sympathischen Friedrichsorter freuen wir uns schon aufs Rückspiel, wo wir dann auch wieder auf den Einsatz unserer sicheren Bank Jan hoffen können. Außerdem sei der Dank an unseren Edel-Fan Christian nicht vergessen, der die Tour auf sich genommen hat und uns durch dieses aufregende Punktspiel begleitet hat.

Unser nächstes Spiel findet am 30.11. in Quickborn statt.

Hier noch der Spielbericht.

 

Bjarne für die 1. Herren

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Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Veröffentlicht am 11 November 2018 von Fabian

Es war ein Wechselbad der Gefühle, das die Tischtennis-Damen des VfL Kellinghusen am vergangenen Wochenende bei ihrem Doppel-Auftritt in der 3. Bundesliga Nord erlebten.

Zunächst ging es „ins Revier“ der Füchse Berlin in die Bundeshauptstadt. Gegen die bis dato mit nur einem Minuspunkt belasteten Berlinerinnen agierten die VfLerinnen lange Zeit auf Augenhöhe. Nach ziemlich genau 2 Stunden Spielzeit und einem Zwischenstand von 3:3 hatten es das Spitzenpaarkreuz „Katia“ Baravok und Liliya Andriyanova in ihren Spielen gegen Katalin Jedtke und Olga Heinrich zeit-gleich auf dem Schläger, möglicherweise vorentscheidend mit 2:1- bzw. 2:0-Sätzen in Führung zu ge-hen. Die Chancen blieben jedoch ungenutzt und stattdessen drehten die Gastgeberinnen diese beiden Partien noch zu ihren Gunsten. Als dann Ann-Marie Dahms anschließend auch noch ihrer Gegenüber Alina Novosad die erste Einzelniederlage dieser Saison bescherte, mussten alle Hoffnungen von Las-kowsky & Co., zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, begraben werden. Nach Punkten von Baravok (1), Novosad (1) und dem Doppel Baravok / Andriyanova stand letztendlich eine unglück-liche 3:6-Niederlage zu Buche, die zugleich die Berlinerinnen an die Tabellenspitze katapultierte.

Tags darauf hatten die VfLerinnen den letztjährigen Tabellendritten Torpedo Göttingen in heimischen Gefilden zu Gast. Die Universitätsstädterinnen aus Südniedersachsen, die nach einem hammerschwe-ren Auftaktprogramm mit 0:8 Punkten nach Kellinghusen anreisten, wirkten während der gesamten Partie irgendwie gehemmt, obwohl sie zu den talentiertesten Teams der Liga zählen. Demgegenüber zeigten sich die Gastgeberinnen von der am Vortag erlittenen Berlin-Niederlage gut erholt und boten ihre bislang beste Saisonleistung. Garant hierfür waren insbesondere die beiden gewonnenen Doppel. Während das Duo Baravok / Andriyanova auch im 5. Einsatz – diesmal gegen die Kombination Johanna Wiegend / Katharina Overhoff – ungeschlagen blieb, legten Isabelle Laskowsky und Alina Novosad am Nebentisch gegen das gegnerischen Spitzendoppel Rianne van Duin / Marie Sophie Wiegand eine Klas-seleistung hin und gewannen verdient in 5 Sätzen. Hiervon beflügelt, lief es auch in den Einzeln (fast) wie am Schnürchen. Lediglich Isabelle Laskowsky wurde für ihr offensives und couragiertes Spiel bei der Knappniederlage gegen Johanna Wiegand leider nicht belohnt, so dass nach 2 Stunden Spielzeit ein in dieser Höhe nicht zu erwartender 6:1-Heimsieg gefeiert werden konnte.

Am 24.11. schlagen die Kellinghusenerinnen im Heimspiel gegen die hoch gehandelte Mannschaft von Hannover 96 wieder auf. Die 96erinnen, die bisher nicht immer in nomineller Bestbesetzung aufliefen, haben ebenso wie das Steinburger Aushängeschild derzeit ein Punktekonte von 6:4.

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Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus Moorrege kam die erste Herren der WSG Kellinghusen/Wrist in der Herren Verbandsliga zu einer Punkteteilung. War da sogar noch mehr drin?

8:8 gegen Moorrege – ein Punktgewinn oder ein Zähler zu wenig?

Veröffentlicht am 11 November 2018 von Jan

Am Freitag, den 09.11. trafen wir auf den Moorreger SV in der Herren Verbandsliga. Dank Lorenz Einsatz konnten wir ausnahmsweise in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen auflaufen. Dies kam auch den Moorregern entgegen. In etwas wärmerem Klima fühlt sich der gemeine Moorreger scheinbar ganz wohl 😉

Auch unseren Zuschauern hatten wir den veränderten Spielort mit auf den Weg gegeben. Vielen Dank, dass sich auch an diesem Spieltag wieder viele WSG Freunde in die Halle verirrt haben. Auch unsere Gäste finden die Atmosphäre in unserer Halle toll. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs in der Liga!

Beide Teams in Stammbesetzung, alle stellten sich auf das eine oder andere spannende Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten in der Verbandsliga ein.

In den Doppeln starteten wir mit 2:1! Tim und Bjarne dominierten gegen Julian Malz und Daniel Schwarzer – ein sicheres 3:0! Jan und Lorenz hatten es mit Fabian Gill und Bastian Kaland zu tun. Nach 0:2 kam es zum 2:2, ehe sich Fabian und Bastian dann doch wieder Ihrer Qualitäten besannen. 5-Satz-Erfolg für Moorrege! Tobias und Malte gewann auch ihr zweites Doppel in dieser Serie. Mit 3:1 verließen Sie verdient den Tisch gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben gewann Jan 3:0 gegen Bastian. Lag weniger an Jan als mehr an Basti, der aufgrund von Trainingsrückstands (ich glaube es war nicht die Erkältung, Fabian!) gefühlt keinen Ball auf den Tisch spielen konnte. War im Doppel leider noch anders 😉 Zur Paarung von Tim gegen Fabian kam es zum ersten Mal. Fabian hatte von Anfang an seine Betriebstemperatur erreicht – vielleicht hätten wir doch in Wrist spielen sollen???. In den ersten beiden Sätzen sah Tim gegen einen der besten Spieler der Liga kein Land. Dann klaute Tim einen Satz, führte in Satz 4, bevor Fabian doch aufdrehte und sicher gewann – 3:2 für die WSG!

In der Mitte kam es zum Duell von Bjarne gegen Daniel. Aus den Spielen gegen Daniel konnte Bjarne gemischte Erfahrungen aufweisen. Nach verlorenem ersten Satz gewann Bjarne den zweiten Satz in der Verlängerung. Hätte auch anders ausgehen können, war aber der Dosenöffner. Bjarne bestimmte das Spiel und gewann 3:1. Tobias zeigte sich gegen Julian von der besten Seite. Wenn er ins Rollen kommt, sieht alles ganz einfach aus. Dies musste dann auch Julian nach vier Sätzen anerkennen oder hatte er sogar während der Ballwechsel selber zugeschaut? Beide Spiele in der Mitte für uns – ein herausragender Zwischenstand von 5:2!

Unten standen dann zwei 5-Satz-Spiele an. Beim Spiel von Malte gegen Bent hatte der Routinier aus Moorrege großen Anteil daran, dass es überhaupt zu dieser Anzahl Sätzen kam. Malte führte 2:0 und schien das Spiel im Griff zu haben, aber Bent gab nicht auf, spielte aggressiver und vor allem sicherer. Er gewann nicht unverdient die nächsten drei Sätze. Andere hätten dieses Spiel nicht mehr umgebogen. Aber auch Lorenz und Andre wollten über die volle Distanz gehen. Das Spiel wogte hin und her. Letztendlich brachte der WSGer in den wichtigen Phasen seine gute Form an den Tisch und gewann. Ob Andres Form wirklich so schlecht war, wie sein Bruder nach dem Spiel sagte („Der kann ja heute nicht mal fehlerfrei ein Bier aus der Kiste nehmen!“), sollte jeder selber für sich entscheiden. Ich habe Andre nicht so schlecht gesehen. 6:3!

Oben überfuhr Fabian dann Jan im ersten Satz nach allen Regeln der Kunst. Danach nahm der alte Mann dann doch das Niveau an und es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel. Leider konnte Jan seine Taktik nicht die kompletten Sätze durchhalten, so dass er nach Gewinn des zweiten Satzes sowohl im dritten als auch im vierten Satz Führungen nicht nach Hause brachte… Aber Fabian zeigte in dieser Phase seine Qualitäten. So spielt ein Topmann eben. Aber auch die noch älteren Herren im Zuschauerrang attestierten Jan eine passable Leistung. Mit der Beinarbeit des WSG Seniors waren die Edelfans am Spielbericht aber noch nicht ganz zufrieden… Etwas völlig Neues bei Jan…?! Im zweiten Einzel zeigte sich Tim stark verbessert. Noch wichtiger war aber, dass Bastian wieder an die „Form“ aus dem ersten Einzel anknüpfen konnte. Tim gewann sicher 3:0. Glänzen konnte er dabei nicht wirklich, aber der Punkt war natürlich wichtig! 7:4!

In der Mitte stemmte sich Moorrege dann gegen die Niederlage. Bjarne zelebrierte gegen Julian ein Spiel wie früher Tennis in Wimbledon. Der Aufschlag war ein Riesenvorteil und ein fast sicherer Punktelieferant. Bjarne haderte mit seinen Rückschlägen. Je länger der Ballwechsel, desto sicherer der Punkt für Bjarne… Aber die Ballwechsel blieben im Schnitt zu kurz. 1:3 gegen Bjarne! Tobias machte es besser, dachten alle… bis auf Daniel. Tobi gewann die ersten beiden Sätze und hatte das Spiel im Griff, bevor Daniel das Coaching von „Ancelotti“ annahm und sich vor allem im Aufschlagsspiel steigerte. Im gleichen Moment verlor Tobi die Traute in sein Spiel und das „Re-Break“ in der Mitte nahm seinen Lauf! 7:6 – alles wieder offen!

Unten rang Malte dann vor den Augen seiner Freundin (vielleicht muss sie nächstes Mal früher in die Halle kommen?) dann den „Gerstensaft-aus-der-Kiste-Holer“ Andre in vier umkämpften Sätzen nieder. Gutes knappes Spiel in einer wichtigen Phase. Der kleine Moorreger Lauf war gestoppt. Lorenz traf dann auf einen Bent, der sich noch sehr gut an die letzten drei Sätze gegen Malte erinnern konnte. Voller Selbstbewusstsein, Euphorie und noch einem Schuss Glück sorgte Bent dafür, dass Lorenz drei Sätze lang nicht ins Spiel fand, keinen Rhythmus hatte und nur noch gratulieren konnte. Mit einer 8:7-Führung ging es ins Schlussdoppel – die Krönung des Spektakels zur Geisterstunde!

Tim und Bjarne gegen Fabian und Bastian. Wir hofften darauf, dass Bastians Formkurve keine Veränderung aufzeigte. Die Moorreger hofften darauf, dass Fabians Formkurve keine Veränderung aufzeigte.

 

 

 

 

 

Guter Start für die heimschen Jungs – 11:6! Danach drei Sätze mit 2 Punkten Differenz, die leider alle an die Moorreger gingen. Satz 2 dabei knapp, Satz 3 verdient, wobei sich dort noch die Chance zum „Klauen“ bot. Satz 4 wieder umkämpft. Kein Vorwurf an unsere Jungs, die ein sehr gutes Abschlussdoppel spielten. Aber Fabian hielt sein Niveau und zum Schluss hatte Bastian einen Teil seines Trainingsrückstands scheinbar im Punktspiel aufgeholt…

So, dann bin ich mal gespannt auf das Fazit. Dies kann bitte jeder gerne selber ziehen. Von „Punkt verschenkt“ über „Chancen nicht genutzt“ über „gute geschlossene Mannschaftsleistung“ oder „vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen“ und „Klasse Leistung gegen Meisterschaftsfavoriten“ dürfte alles dabei sein.

Hier geht es zum Spielbericht.

Wir spielen am 23.11. um 19:30 in Friedrichsort und am 24.11. um 12 Uhr zu Hause in Kellinghusen gegen Bad Schwartau.

Jan für die erste Herren

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