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Auswärtssieg für 1. Damen in Kaltenkirchen

Veröffentlicht am 27 September 2016 von Isabelle

8:4 Auswärtssieg für 1. Damen

Die 1. Damen der WSG sind mit einem Auswärtssieg in die neue Saison der Regionalliga gestartet. Am Sonntag, den 25.09.2016 um 12 Uhr begann das Auftaktspiel für die WSG-Damen gegen die erste Mannschaft der Kaltenkirchener TS.

In der Aufstellung mit Neuzugang Katia aus Weißrussland, Jeanine, Kasia und Isi hatten sich die WSGerinnen zum Ziel gesetzt, 2 Punkte in Kaltenkirchen zu holen. Auch Kaki hatte sich zur neuen Saison mit Ukrainerin Elina Vakhrusheva um einen Neuzugang bemüht und trat zusätzlich mit Jin-Sook Cords, Luca Marie Kabel und Ina Molatta an.

Begonnen wurde, wie gewohnt, mit den Doppeln. Jeanine und Katia spielten gegen das Doppel Vakhrusheva/Cords, während Kasia und Isi gegen Molatta/Kabel ins Rennen gingen. Da Jeanine und Katia das erste Mal gemeinsam „doppelten“, kamen sie dementsprechend schwer ins Spiel und mussten Cords und Vakhrusheva nach 1:3 Sätzen den Vortritt lassen. Am Nebentisch kämpften sich Kasia und Isi in den fünften Satz, den sie schließlich 11:9 gewannen. Mit einem Zwischenstand von 1:1 konnte also mit der ersten Einzelrunde begonnen werden.

Jeanine zog gegen eine stark aufspielende Elina Vakrusheva den Kürzeren und verlor in 0:3 Sätzen. Auch Katia tat sich in ihrem Einzel-Debüt für die WSG schwer und musste Cords nach fünf umkämpften Sätzen zum Sieg gratulieren. Zwischenstand 1:3. Kasia und Isi standen schon in den Startlöchern! Während Kasia gegen Ersatzspielerin Ina Molatta einen Sieg in 4 Sätzen feiern konnte, musste Isi, wie auch bei der Landesrangliste am vorherigen Wochenende, gegen Jugendspielerin Luca Marie Kabel antreten und konnte sich in 3:1 Sätzen durchsetzen. Ausgleich 3:3.

Ein sehr gutes und ansehnliches Spiel zeigte Katia in der zweiten Einzelrunde gegen Vakhrusheva. 3:1 nach Sätzen für Katia und ein weiterer Punkt für die WSG. Auch gegen Cords konnte Jeanine leider nur phasenweise in ihr Spiel finden und verlor in 1:3 Sätzen. Der starke 4. Rang bei der Landesrangliste in Nortorf hatte Jeanine wohl doch einige Kräfte gekostet! 😉 Mit einem Punktstand von 4:4 im Rücken gewann Kasia ihr zweites Einzel souverän gegen Kabel und auch Isi punktete gegen Ina Molatta. 6:4 für die WSG. In ihrem dritten Einzel gewann Katia gegen Luca Marie Kabel deutlich in 3:0 Sätzen. Herausragend war Kasias Leistung gegen Kakis Neuzugang Vakhrusheva. In vier Sätzen dominierte Kasia auch ihr drittes Einzel und machte den Sieg mit 8:4 für die WSG perfekt.

Während des gesamten Spiels wurden die WSG-Damen von Michael und Andreas taktisch eingestellt sowie von den Zuschauern Lorenz, Heinz, Sylwia, Ada und Hania angefeuert. Vielen Dank!

Nächstes Wochenende gehen die WSGerinnen in zwei Auswärtspunktspielen gegen die SG Marßel Bremen (Samstag, den 1.10.2016 um 15:00 Uhr) und gegen den VfL Oker (Sonntag, den 2.10.2016 um 11:00 Uhr) an den Start.

Isi

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Premieren, Premieren, Premieren . . . – aber nur für einen Tag!

Veröffentlicht am 07 November 2013 von Roland

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Der Bann ist gebrochen die 1. Damen feiert den 1. Saisonsieg!

Nach 0:8 Punkten aus den ersten 4 Begegnungen stand für die 1. Damen am 5. Spieltag das „Kellerduell“ gegen den SC Poppenbüttel II auf dem Programm. Zugleich war dies auch eine „weitere Heimpremiere“ – denn erstmals liefen die Störstädterinnen in der neuen Spielstätte „Emil-Firla-Halle“ in Kellinghusen auf. Die Wünsche, die man mit dem Wechsel der Spielstätte verband, wurden – unabhängig von den Ergebnissen – auch erreicht: guter Hallenboden, gute Lichtverhältnisse, mehr Atmosphäre.

Neben dem „Firla-Debut“ gab es allerdings noch eine weitere – allerdings eher ungeplante – Uraufführung: erstmals blieb bei einem Heimauftritt der WSG ein angesetzter Oberschiedsrichter aus; die Ursache konnte nicht abschließend geklärt werden. Aber warum dann in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt – im Einverständnis mit den sympathischen Gästen aus der Hansestadt und nach telefonischer Konsultation des Staffelleiters wurde kurzfristig Anke (ihres Zeichen Bundesschiedsrichterin) kontaktiert, die dann – soeben erst von der Arbeit zu Hause eingekehrt – nach ca. 3 sekündiger Überlegungszeit zusagte; hierfür nochmals ein großes Dankeschön!!!

War es nun das neue Ambiente? War es die OSR-Situation? War es der Gegner? War es die eigene Vorbereitung? War es von allem ein bisschen? Oder waren es völlig andere Gründe? Genau wird man es nie herausbekommen; aber die Hauptsache war: nach 2 Stunden und 45 Minuten Spielzeit stand für die Gastgeberinnen der erste Saisonsieg zu Buche!

Diesmal ging es ohne Jeanine an die Tische, die u. a. wegen einer Berlin-Studienfahrt Trainingsrückstand hatte. Die Zweitvertretung des SCP vertraute den aktuellen Stammkräften Nicole Meyer, Julia Arndt und Sandra Opitz sowie der erfahrenen Ersatzfrau Martina Roggatz. Sie gingen mit dem Rucksack von 1:19 Punkten in dieses Kellerduell, waren also bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison schon fast mit der kompletten Vorrunde durch.

Gleich zu Beginn bekamen die recht zahlreich erschienen Zuschauer (Danke für die tolle Unterstützung!) eine weitere Premiere geboten: erstmals in dieser Saison gewannen die WSGerinnen beide Doppel. Mie und Isabelle harmonierten bei ihrem Debut (noch eines!) prächtig und hielten Opitz / Roggatz sicher 3:1 in Schach. Katarzyna und Sylwia mussten dagegen vs. Meyer / Opitz über die volle Distanz und drehten dabei einen 0:2-Satzrückstand noch in einen knappen 5-Satzerfolg, der im 4. und 5. Durchgang am seiden Faden hing. Diesen Rückenwind konnten Mie und Katarzyna auch in ihren Auftakteinzeln nutzen. Während „Kasia“ relativ komplikationslos mit 3:0 gegen Nicole Meyer gewann, brauchte Mie fast 2,5 Sätze, um sich auf das Spiel von Julia Arndt taktisch gut einzustellen. Aber besser spät als nie – letztendlich war der Sieg in 5 Sätzen dann sogar noch ungefährdet. Der weitere Verlauf des Punktspiels war nach diesem fast schon „beruhigenden“ 4:0-Zwischenstand von „1:1-Paarkreuzpunkteteilungen“ geprägt. Sylwia rang Roggatz in 4 Sätzen nieder und feierte ihren 1. Saisoneinzelsieg (noch so eine Premiere!); Isabelle unterlag einer guten Sandra Opitz etwas unter Wert mit 0:3 = neuer Zwischenstand 5:1. Mie knüpfte nahtlos an die beiden letzten Sätze ihres 1. Einzels an und bezwang Nicole Meyer 3:0. Katarzyna war demgegenüber vs. Julia Arndt etwas überraschend ohne wirkliche Chance und ließ die Hamburgerinnen auf 2:6 herankommen. Sylwia spielte gegen Opitz eigentlich gar nicht schlecht, wirkte in den entscheidenden Situationen aber etwas zu zögerlich – 1:3. Isabelle legte gegen „Altmeisterin“ Martina Roggatz ein „Berg- und Talfahrtspiel“ hin, erwischte aber in der entscheidenden Phase des 5. Satzes die richtige „Welle“, um diesen dann mit 11:7 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Premiere Nr. . . . (1. Saisoneinzelsieg für Isi!). Neuer Zwischenstand: 7:3. In der nächsten Runde mussten dann Sylwia und Mie „in die Bütt“. Unsere „Dienstälteste“ haderte nach ihrer unglücklichen 1:3-Niederlage anschließend zu Recht damit, im Spiel gegen die gegnerische Nr. 1 Meyer abermals 2 Sätze in der Verlängerung abgegeben zu haben. So war es letztendlich Mie vorbehalten, den Sack zuzumachen. Der einzige, aber entscheidende Unterschied im Vergleich zu Sylwias Match: Mie gewann Satz Nr. 2 und 3 jeweils in der Verlängerung.

Der Jubel war danach groß, als damit der verdiente 8:4-Erfolg feststand. Die rote Regionalliga-Laterne dürfte also mit großer Gewissheit zum Jahreswechsel nicht im Kreis Steinburg überwintern. Und (fast noch wichtiger): man kann die nächsten Partien mit dem Bewusstsein antreten, in der Liga nicht chancenlos zu sein.

Dies sollte am Folgetag der Mitaufsteiger Hannover 96 zu spüren bekommen. So jedenfalls war der Plan. Die WSGerinnen waren allerdings schon etwas vorgewarnt, nachdem die 96erinnen am Samstag dem Spitzenteam Kaltenkirchen ein 7:7 abtrotzen konnten. Es war also klar, dass Sędrowska  & Co. schon eine überdurchschnittliche Leistung würden anbieten müssen, um das junge Gästeteam in Verlegenheit zu bringen. Um es vorweg zu nehmen: der Plan ging nicht auf. Die Ursachen in Kurzform: – alle Fünfsatzspiele verloren; – Mie nach ihrer Niederlage im 1. Einzel down; – Jeanine noch nicht so richtig wieder in Punktspiel-Form; – Sylwia ohne Fortune. Oder lag es einfach daran, dass  die „Premieren-Stimmung“ fehlte? Obwohl es immerhin die „Premieren-Anstoßzeit Sonntag 15.00 Uhr“ gab – was allerdings den Zuschauerzuspruch nicht unbedingt erhöhte (aber: die Stimmung war trotzdem gut!).

In einem Punktspiel, das viele sehenswerte Ballwechsel bot, verzichteten die Hannoveranerinnen auf Nachwuchs-As Lotta Rose, die in der Vorwoche das DTTB-TOP 48-Ranglistenturnier der Schülerinnen gewonnen hatte, und setzten auf Caroline Hajok, Jacqueline Presuhn, Kristina Jeske und Ugne Baskutyte. Bei den WSGerinnen rotierte Isabelle raus, Jeanine dafür rein. Die Doppel konnte das WSG-Quartett noch ausgeglichen gestalten. Katarzyna und Sylwia werden immer sicherer, behaupteten sich diesmal gegen Presuhn / Baskutyte in 4 Sätzen und ließen sich auch nicht davon beeindrucken, im 3. Satz Matchbälle vergeben zu haben. Nicht richtig ins rollen kam das Duo Jacobsen / Liebold (1:3 vs. Hajok / Jeske). Der vielleicht schon vorentscheidende Bruch kam dann schon im allerersten Einzel. Mie ließ im Spiel gegen Presuhn in Satz 1 und 2 (teilweise nach famosen Aufholjagden) jeweils mehrere Satzbälle ungenutzt, dominiert die Sätze 3 und 4 mehr als eindeutig (+ 4 +2), um dann im 5. Satz beim Spielstand von 9:10 durch einen „unkriegbaren“ Kantenball zu verlieren. Nach gespielten Punkten klar gewonnen (58:48), aber das Spiel trotzdem verloren (Hohenaspe mit seinen Erfahrungen beim 1. HBL-Spiel in Kölln–Reisiek lässt grüßen). Bitter, bitter, bitter! Parallel konnte „Kasia“ gegen Hajok deren knallharte Vorhand (kurze Noppen) nicht oft genug ausschalten (1:3). Der nächste Schlag ereilte die Gastgeberinnen dann im Spiel von Sylwia gegen Kristina Jeske. Bei eigener 2:1 Satz-Führung und 9:7 im 4. Satz (eigener Aufschlag) hatte unsere Nr. 4 alle Trümpfe auf ihrer Seite – und spielte dann irgendwie „falsch“ aus; mit dem Ergebnis, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Das konnte auch Jeanine nicht kompensieren, die gegen die Baskutyte irgendwie kein Rezept fand. Beim Zwischenstand von 1:5 war die Messe damit (leider) fast schon gelesen, zumal bei Mie im Spiel gegen Hajok noch die unglückliche Niederlage aus dem 1. Einzel „nachhing“. Beim 0:3 gab es nichts zu erben. Beeindruckend dagegen die 2. Einzelvorstellung von Katarzyna, die Presuhn sicher im Griff hatte und mit guter Übersicht glänzte (3:1). Beim Resultat von 2:6 lag die Last, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können, nun auf den Schultern von Jeanine und Sylwia. Am ehesten hätte dies – damit jedenfalls zum Teil – noch Sylwia realisieren können. Erneut kämpfte sie über die volle Distanz von 5 Sätzen, erneut konnte sie trotz ansprechender, phasenweise sogar guter Leistung die Früchte nicht ernten (2:3 im „Ost-Europa-Duell vs. Baskutyte). Schade, schade, schade. Jeanine, die sich in dieser Saison bisher fast durchweg gut präsentiert hatte, erwischte auch gegen Jeske einen gebrauchten Tag und war nur in Satz 2 auf Augenhöhe – der dann aber zu allem Überfluss in der Verlängerung verloren ging. Damit erführten die Niedersächsinnen durch ein verdientes 8:2 beide Punkte aus der „Emil-Firla-Halle“ und freuten sich über ein aus ihrer Sicht sehr gelungenes S.-H-Wochenende.

Unser Quintett trauerte am Sonntag aber nicht allzu lang – weil: 1. immerhin 1 Spiel gewonnen; 2. der Abend nach dem 1. Sieg war beim gemeinsamen Essen (griechisch) mit 2. Damen sowie einigen „Fans“ sehr spaßig; 3. in der neuen Halle spielt es sich gut (vor allem auch wg. der Atmosphäre); 4. frau hat den Zuschauern an beiden Tagen viele sehenswerte Ballwechsel geboten; 5. trauern hilft einfach sowieso nicht weiter; weil: es warten nämlich bereits die nächsten Aufgaben! Weiter geht es am Wochenende 09./10. November, und zwar mit dem Landesderby beim Kieler TTK GW (Samstag, 16.30 Uhr) sowie dem Auswärtsspiel beim langjährigen Oberliga-Rivalen und Mitaufsteiger Wandsbeker TB (Sonntag, 12.00 Uhr). Beides sind sehr schwierige Aufgaben. Aber wie wäre es mit einer neuen Premiere – nämlich dem ersten Auswärtssieg? Wir werden sehen. Die Motivation und Stimmung im Team sind jedenfalls gut.

Andreas

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WSG zählt zur erweiterten Landesspitze

Veröffentlicht am 23 Januar 2012 von Jan

Bei den Landesmeisterschaften der Damen und Herren am 21. und 22.1.2012 in Mölln konnten die Akteure der WSG ihre Zugehörigkeit zur erweiterten Landesspitze unter Beweis stellen. Mit Isabelle Laskowsky, Ann-Kristin Adleff und Jan Cyrullies wurden die WSG-Farben gleich dreifach auf Landesebene vertreten.

Im 32er Feld der Damen hatte Isabelle sicher eine schwere Gruppe erwischt. Dies bewahrheitete sich dann auch am zweiten Tag. Mit Bianca Dahlke (spätere Vizelandesmeisterin) und Jule Wirlmann (Halbfinalistin) waren an diesem Wochenende zwei Topspielerinnen in ihrer Gruppe. Gegen beide Spielerinnen war kein Satzgewinn zu holen und im Spiel um die goldene Ananas (Platz 3 in der Gruppe) gegen Julia Reble gelangen nur noch zwei Satzgewinne. Insgesamt verkaufte sich „Isi“ ein wenig unter Wert, konnte aber an diesem Tag einfach auch keine Topleistung abrufen, die zur Qualifikation fürs Hauptfeld nötig gewesen wäre.

Anders die Situation bei Ann-Kristin. Mit Berit Zuna, Mirka Westendorff und der älteren der Fazlic-Schwestern war auch in dieser Gruppe ein oberligaerfahrenes Quartett zusammen. Gleich im ersten Spiel gegen Berit Zuna konnte sich Ann-Kristin wiederholt sehr gut in Szene setzen und das Spiel sogar relativ deutlich für sich entscheiden. Mit diesem Erfolg im Rücken war dann auch die Ajla Fazlic kein ganz großes Problem. Nach zwei weiteren guten und erfolgreichen Sätzen gegen Westendorff verkündete Ann-Kristin gegenüber ihrem Betreuer, dass der Gruppensieg jetzt sicher sei und gewann danach keinen Satz mehr… Keine Sorge, sie hatte sich nicht verrechnet und durfte als Gruppenerste auf eine gute Auslosung hoffen. In der ersten Runde der Hauptrunde (letzte 16) traf sie am Sonntag auf Sejla Fazlic. Die hatte schon im Gruppenspiel ihrer Schwester gegen Ann-Kristin zugesehen und sich eine Taktik für die „Familien-Revanche“ zurecht gelegt. Mit 2:4-Sätzen war Ann-Kristin unterlegen. Bei optimalem Verlauf wäre in diesem Spiel sicher noch mehr möglich gewesen, aber insgesamt eine runde Veranstaltung für Ann-Kristin.

Im Doppel waren die beiden WSG-Mädels als Titelverteidigerinnen an Nummer 1 gesetzt. Diese Setzung konnten sie (nicht ganz unerwartet) nicht ganz bestätigen, drangen aber u.a. mit einem souveränen Erfolge gegen Wirlmann/S. Fazlic ins Halbfinale vor. Dort ließen sich dann aber Astani-Matthies/Dahlke nicht wie im letzten Jahr die Butter vom Brot nehmen und beendeten den Siegeszug der jungen WSGerinnen. Die Bestätigung des Vorjahrestitels ist mit Platz 3 gelungen! Glückwunsch!

Zum Abschluss noch etwas zum einzigen männlichen Teilnehmer der WSG. An der Seite von Jörg Hubrich (SC Itzehoe) gewann Jan Cyrullies das erste Doppel problemlos, um dann eine Runde später, ebenso so klar an Cords/Schulz (SV Siek – 2. Liga/Oberliga) zu scheitern. Im Einzel lief es für Jan besser. Die aussichtsreiche Auslosung schien ihn zunächst nicht zu beflügeln. Zwei Sätze lang knüpfte Jan an die Form vom Vorabend an und ließ Paucken aus Langenhorn (Landesliga) schalten und walten. Erst im dritten Satz schien wenigstens der Kopf zu funktionieren und eine Taktikumstellung verbesserte zwar nicht das Spiel, aber das Ergebnis auf 3:2 für Jan. Im zweiten Einzel dominierte er dann Namensvetter Hoffmann aus Mölln, der jetzt in der Landesliga für den SV Siek den Schläger schwingt. Als schon sicherer Gruppenzweiter ging Jan dann in das Duell gegen Fabian Kutzner (Regionalliga Mitte, TSV Bargteheide). Zur Überraschung aller Beteiligten konnte Jan, u.a. auch dank cleveren Aufschlagspiels, das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden und ging als Gruppensieger in den zweiten Tag. Dort lächelte ihn die Auslosungsglücksgöttin gleich wieder an. Er machte im Duell der Bezirksligaspieler mit Michael Schmidt (TuS Hasseldiecksdamm/Mettenhof) kurzen Prozess und zog erstmals in die Runde der letzten 16 ein. Dort zeigte ihm dann Daniel Cords (SV Siek. 2. Liga) auch deutlich die Grenzen auf.

Sportlich ein erfolgreiches Wochenende für die WSG!

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Damen Oberliga – Das hätte auch ins Auge gehen können . . .

Veröffentlicht am 15 Januar 2012 von Andreas

8:4-Erfolg zum Rückrundenauftakt gegen SC Popenbüttel III

Gespannt warteten die WSG-Damen darauf, wen die 3. Damen des SC Poppenbüttel zum Rückrundenauftakt in Wrist ins Rennen schicken würde. Diese Neugier war berechtigt, denn die Hamburgerinnen hatte ihre 1. – 3. Damen kräftig durcheinander gemischt (mischen müssen?). Aber: trotz aller mannschaftsübergreifenden Umstellungen boten die Poppenbüttlerinnen exakt dieselbe Aufstellung auf wie im Hinspiel! Sonja Reissmann, Martina Roggatz sowie die beiden „Ersatzfrauen“ Claudia Mählhop und Alexandra Fölschow wollten sich besser verkaufen als im Hinspiel, das recht deutlich mit 8:3 an die Steinburgerinnen ging. Die gastgebenden WSGerinnen gingen mit der etatmäßigen „starting Four“ Sendrowska, Sabat-Kamyk, Laskowsky und Adleff  ins Rennen – im November in Hamburg hatte Isabelle gefehlt; zudem haben Katarzyna (jetzt Nr. 2) und Isabelle (jetzt Nr. 3) zur Rückrunde die Positionen gewechselt.
Bereits in den Doppeln wurde deutlich, dass das Quartett aus „Popp-Town“ die Punkte nicht herschenken wollte. Sonja Reissmann und Alexandra Fölschow boten dem in der Hinrunde ungeschlagenen Doppel Sendrowska/Sabat-Kamyk ordentlich Paroli, zogen aber trotzdem knapp den Kürzeren (+5 -6 +9 +10). Nach den beiden gewonnenen Auftaktsätzen sahen Isabelle und Ann-Kristin gegen die nie aufgebenden Roggatz/Mählhop bis zum Ende des 3. Satzes wie die sicheren Siegerinnen aus, um das Spiel – irgendwie ohne zu wissen warum – dann doch noch aus der Hand zu geben (+7 +11 -10 -8 -8).
Das „Break“ zur WSG-Führung besorgte diesmal etwas überraschend nicht das Duo Sylwia und Katarzyna, sondern das an diesem Tag gut aufspielende untere Paarkreuz mit Isabelle und Ann-Kristin. Sylwia fand gegen die unangenehm agierende Martina Roggatz eigentlich nie  das richtige Konzept und kam deshalb nicht auf Touren. Auch ein Kraftakt im 4. Satz verhinderte nicht die etwas überraschende Niederlage (-9 +8 -8 +12 -8). Katarzyna dagegen fand nach der Weihnachtspause und überstandener 2wöchiger Erkrankung schnell ihren Rhythmus und vermochte die in der Hinrunde gut aufspielende Sonja Reissmann (13:10) durch überlegtes Spiel in 4 Sätzen in Schach zu halten. Isabelle schaffte im „ewigen Duell“ gegen „Alex“ Fölschow die Vorentscheidung im 3. Satz, den sie nach großem Kampf mit 19:17 für sich entscheid. Damit war der Bann für den verdienten 4-Satz-Sieg gebrochen. Ganz stark trumpfte Ann-Kristin auf, die sich gegen Claudia Mählhop trotz verlorenen 1. Satzes nicht aus der Ruhe bringen ließ und die Partie sicher in 4 Sätzen nach Hause brachte. Zwischenstand: 4:2.
Und ähnlich sollte es im 2. Einzeldurchgang weitergehen: oben Punkteteilung, unten eine weiteres WSG-Break – was allerdings die Dramatik der einzelnen Spielverläufe nicht ansatzweise wiedergibt. Alle drei WSG-Siege kamen im 5. Satz zustande, wovon zwei am gaaanz seidenen Faden hingen. Aber der Reihe nach: Sylwia gegen Sonja Reissmann deutlich verbessert, aber plötzlich nach Sätzen 1:2 und im 4. Satz 8:10 hinten. Doch dann kann Sylwia noch einmal zulegen, spielt irgendwie entschlossener und reißt das Spiel noch aus dem Feuer. Katarzyna tut sich – ähnlich wie Sylwia – gegen Linkshänderin Martina Roggatz unheimlich schwer und zieht mit 1:3 den Kürzeren, weil die Hamburgerin in den Sätzen 2, 3 und 4 in der entscheidenden Phase einfach etwas mehr „Punch“ hat. Isabelle legt gegen Claudia Mählhop einen ähnlichen Krimi hin wie Sylwia gegen Sonja. Als ihr das Wasser im 4. Satz bis zum Halse steht (2 Matchbälle für Mählhop, die auch bereits 8:4 führte!), kann Isi (vor allem durch schlaueres Spiel) nochmals eine Schippe drauflegen und dreht eine fast schon verlorene Partie. Die an diesem Tag vielleicht beste WSGerin – Ann-Kristin – musste gegen die Ex-Esingerin Alexandra Fölschau zwar auch über die volle Distanz, machte es aber nicht ganz so spannend (+9 -8 +11 -9 +4); vielleicht einfach deshalb, weil sie im Moment den richtigen „Touch“ hat. Neuer Zwischenstand: 7:3.
Damit war nahezu die Vorentscheidung für das WSG-Quartett gefallen. Sylwia besorgte durch ein schnelles 3:0 gegen die an diesem Tag auch nicht gerade vom Glück verfolgte Mählhop den 8. Punkt. Der versierte Beobachter von Damen-Punktspielen wird schon längst erkannt haben, dass vorher noch die Partie 3 vs. 1 auf dem Programm stand. Isabelle und Sonja kamen somit praktisch in den Genuss, eine „Einzelvorstellung“ für das diesmal wieder recht zahlreiche Publikum (Dankeschön für die Unterstützung!) darbieten zu dürfen. Isabelle wollte unbedingt einmal wieder 3:0 bilanzieren und zeigte in ihrem 3. Einzel weiter ansteigende Form, vor allem in Sätzen 1 – 3. Dann war der Akku aber irgendwie leer und Sonja bekam das Spiel immer besser in den Griff (-12 +4 +11 -8 -4).
Somit behielten die Gastgeberinnen mit 8:4 die Oberhand gegen die sympathischen Hamburginnen (Sonja R.:„Schreib’ doch bitte, dass ich die beste Spielerin der Welt bin.“ 🙂 Hiermit gern erledigt! :)), die mit ihrer Einstellung vom heutigen Tag im Kampf um den Klassenerhalt sicherlich nicht chancenlos sein werden.
Auf die WSGerinnen wartet am Sonntag die hohe Auswärtshürde bei der SG TH Eilbeck / WTB 61, die zeitgleich zur Partie WSG – SCP III den bisherigen Tabellenführer Niendorfer TSV mit 8:5 bezwingen konnte. Das dürfte ein heißer Tanz in Wandsbek werden!

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Gelungener Saisonauftakt

Veröffentlicht am 02 Oktober 2011 von Fabian

Im ersten Spiel der neuen Saison boten die Oberliga-Damen der WSG gegen den bisher mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze rangierenden Niendorfer TSV eine beachtliche Leistung. Während die Hamburgerinnen auf die „Muskelfaserriss-geschädigten“ Wiebke Gerdau und Nura Jensen verzichten mussten und damit neben den Stammspielerinnen Nicola Kölln, Sandra Wendt und Stefanie Nimz  die Oberliga-erfahrene Nina Krohn an die Tische schickte, boten die Steinburgerinnen Sylwia Sedrowska, Isabelle Laskowsky, Neuzugang Katarzyna Sabat-Kamyk und Ann-Kristin Adleff auf. Die leider nicht so ganz zahlreichen Zuschauer bekamen zahlreiche sehenswerte Partien zu sehen. Insbesondere NTSV-Neuzugang Nicola Kölln bot Tischtennis vom Feinsten und ärgerte die gastgebenden WSGerinnen mächtig. Trotz der 3 Einzelpunkte von Kölln war das Quartett der WSG am Ende jedoch ausgeglichener besetzt und behielt nach rund 3,5 Stunden Spielzeit mit 8:5 die Oberhand. Erfreulich und mitentscheidend war das gut aufgelegte „untere Paarkreuz“ mit Katarzyna und Ann-Kristin, das 4 Punkte beisteuerte. Während Ann-Kristin nach der verkorksten Rückserie der Vorsaison diesmal (trotz zahlreicher Fehlaufschläge!) nervenstark und kämpferisch agierte, zeigte auch „Kasia“ ein beeindruckendes Debüt. Sie war nur gegen Kölln gefordert und war am dichtesten dran, der Ex-Tostedterin die erste Saisonniederlage beizufügen, doch gleich 3 Netz-/Kantenbälle zugunsten der NTSVerin zu Beginn des Entscheidungssatzes brachten Katarzyna auf die Verliererstraße.

Ebenfalls in guter Form präsentierten sich Sylwia und Isabelle. In heimischer Wrister Halle mussten zwar beide jeweils in 4 Sätzen gegen die Nr. 1 der Gäste Nicola Kölln den Kürzeren ziehen, kamen dafür aber gut mit dem Abwehrspiel von Sandra Wendt zurecht. Sylwia behielt hier trotz deutlich verlorenen 1. Satzes die Übersicht und behauptete sich dann in 4 Sätzen. Isabelles Spiel nahm einen gänzlich anderen Verlauf: nach dem Isi die beiden ersten Sätze gewinnen konnte, wurde Wendt immer sicherer und setzte sich dann doch noch in 5 Sätzen durch. Souverän agierten Sylwia und Isabelle dann jedoch gegen Nr. 3 + 4 der Niendorferinnen: sylwia bezwang des Ex-Lübeckerin Nimz mit 3:1 und Isabelle machte beim Stand von 7:5 mit einem deutlichen 3:0 gegen Krohn den Sack zu.

In den Eingangsdoppeln hatten Sedrowska/Sabat-Kamyk gegen Kölln/Nimz beim 3:1 Schwerstarbeit zu verrichten, während Laskowsky/Adleff nicht so klar verloren, wie es das 0:3 gegen Wendt/Krohn vermuten ließe.

Gleich einen Tag später treffen die WSGerinnen am Sonntag auf den nächsten Hamburger „Hochkaräter“. Beim Regionalliga-Absteiger SC Poppenbüttel II werden die Trauben wohl noch etwas höher hängen – doch nach dem geglückten Saisondebüt werden Sylwia und Co. sicherlich guten Mutes an die Aufgabe herangehen.

Andreas Wagner

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Spielorte

Veröffentlicht am 27 Juli 2011 von Fabian

Sporthalle Wittenkampsweg, Wrist


regelmäßige Veranstaltungen:

Training:  Mittwoch

Heimspiele:  2. Damen (freitags) , 1. Herren, 2. Herren, 3. Herren, 4. Herren, 5. Herren

 


Emil-Firla-Halle, Stechelsweg, Kellinghusen

regelmäßige Veranstaltungen:

Training: Montag, Freitag

Heimspiele: 1. Damen, 2. Damen

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Sporthalle Grundschule, Otto-Ralfs-Str., Kellinghusen

kleinere Turniere

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Sporthalle Vereinsheim VfL Kellinghusen, Quarnstedter Str.


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Sporthalle Schulzentrum Kellinghusen, Danziger Str.


Großveranstaltungen

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2 WSGerinnen vertreten Schleswig-Holstein

Veröffentlicht am 07 April 2011 von Jan

Am 2. und 3. April fand im sächsischen Wilsdruff der Deutschland-Pokal der Mädchen statt. Dieser Wettbewerb ist der Vergleichskampf aller Tischtennisverbände in Deutschland. Die Auswahlmannschaften aller Bundesländer treffen hier aufeinander. Gespielt wird in 3er Mannschaften – jeweils eine Runde Einzel, anschließend ein Doppel und eine weitere Runde Einzel, bis eine Mannschaft vier Punkte hat.

Teilnehmer am Deutschland-Pokal für Schleswig-Holstein

Der Verbandstrainer Jaroslav Kunz hatte nach den hervorragenden Ergebnissen der bisherigen Serie neben Lena Meiß (FT Preetz), Berit Zuna (FTSV Elmshorn) auch Josephine Polomski (TSV Schwarzenbek) nominiert. Am Donnerstag vor der Veranstaltung wurde Josephine leider krank und Ann-Kristin Adleff sprang doch noch auf den „Deutschland-Pokal-Zug“. Damit wurden auch ihre glänzenden Ergebnisse in der Mädchen-Konkurrenz in diesem Jahr belohnt.

Als Betreuer durften Andreas Wagner (erfahren und inzwischen auf Bundesebene nach dem Erfolg des letzten Jahrs gefürchtet) und Jan Cyrullies die schleswig-holsteinische Fahne hochhalten. Sicher auch eine Anerkennung ihres langjährigen Engagements.

Andreas war mit den Damen der Schöpfung dann bereits schon am Freitag abend in Sachsen angekommen, während Jan punktspielbedingt erst am Samstag vormittag mit „Fahrer“ Matze Tauschwitz und „Fan“ Marcus Ambos anreiste.

Eingestuft wurden die Schleswig-Holsteinerinnen im 15er Feld im sogenannten Pool B (entspricht den Plätzen 9-15). Zu Beginn legten sich die Mädels, die allesamt in der Verbandsliga oder höherklassig im Einsatz sind, gleich ordentlich ins Zeug. Gegen Sachsen-Anhalt, Pfalz und die stärker eingeschätzten Berliner wurden bei wechselnden Aufstellungen gerade einmal 4 Sätze abgegeben.

Damit kam es in der Zwischenrunde zum Spiel gegen Rheinland. Hier sollte sich entscheiden, ob es um die Plätze 1-8 oder 9-15 gehen sollte. Auf den Punkt konzentriert gelang ein 4:2-Erfolg. Damit war der achte Platz bereits sicher. Ein Erfolg für das komplette Team.

Im nächsten Spiel gegen den Westdeutschen TTV entschied sich dann ob es die Plätze 1-4 oder 5-8 werden sollten. Gegen den haushohen Favoriten und späteren Turniersieger durften die Mädels mitspielen, aber nicht gewinnen.

Am nächsten Tag war Bayern die Hürde. Leider erwies sie sich als nicht überwindbar. Im schlechtesten Spiel unterlag man vom Ergebnis her deutlich mit 0:4, hatte aber in jedem Spiel Siegchancen. Im Spiel um Platz 7 ging es dann gegen die Hessen, die mit 2 Abwehrspielerinnen aufliefen. Dies machte den Mädels dann doch Kopfzerbrechen und mit 2:4 belegte Schleswig-Holstein dann „nur“ den 8.Platz.

Für Ann-Kristin und Isabelle aber eine spannende und lehrreiche Erfahrung zu sehen, welche Leistungen und Spielsysteme in anderen Verbänden zum Erfolg führen. Für Andreas und Jan sicher auch interessant, dass auch auf dieser Ebene das „Anschreien“ von Spielerinnen durch die Betreuerin zum Erfolg führen kann.

Ergebnisse unter : http://www.sttv.de/

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1. Damen

Veröffentlicht am 09 Februar 2011 von Kim

v.l.: Isabelle Laskowsky, Katarzyna Sabat-Kamyk, Elena Uludintceva, Mie Binnerup-Jacobsen, Jeanine Liebold

v.l.: Isabelle Laskowsky, Katarzyna Sabat-Kamyk, Elena Uludintceva, Mie Binnerup-Jacobsen, Jeanine Liebold

Aufstellung 2015/2016:

  1. Elena Uludintceva
  2. Mie Binnerup-Jacobsen
  3. Shiping Ren
  4. Baiba Bogdanova
  5. Jeanine Liebold
  6. Katarzyna Sabat-Kamyk
  7. Isabelle Laskowsky

Mannschaftsführer: Andreas Wagner

Spielklasse: Regionalliga Nord

Saisonziel: Klassenerhalt

Ergebnisse und Tabelle: click-TT

Ewige Einsatzliste

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Genialer Hinrundenabschluss

Veröffentlicht am 04 Dezember 2010 von Andreas

1. Damen siegt überraschend deutlich mit 8:0 beim Niendorfer TSV!

Der Hinrundenabschluss bescherte den WSG-Damen ein erneutes Auswärtsgastspiel im Bereich des Hamburger TTV. Nach Oberalster VfW, FC Voran Ohe und Wandsbeker TB stand diesmal der Auftritt beim Niendorfer TSV auf dem Programm. Trotz des frühzeitigen Wintereinbruchs verlief die Anreise ohne Probleme. Während die WSGerinnen diesmal wieder mit dem Stammquartett auflaufen konnten, mussten die Gastgeberinnen aus dem Norden Hamburgs kurzfristig auf ihre Nr. 2 Stefanie Nimz (ehemals Lübeck 1876) und Nr. 4 Nura Jensen verzichten; als Ersatz wurde Beate Zeyn aufgeboten. Trotzdem ging frau diese Auswärtsaufgabe mit gehörigem Respekt an. Doch überraschenderweise erlahmte die Gegenwehr des bisherigen Tabellenfünften recht schnell und es wurde eines der kürzesten Punktspiele der Hinserie. In den Doppeln ließen sich Sylwia und Beata zwar unnötigerweise den 3. Satz, nicht aber das gesamte Spiel klauen. Und auch Isabelle und Ann-Kristin waren in der entscheidenden Phase hellwach. Im 10. Doppel der Hinserie ging es zum 6. Mal über die volle Distanz, wobei die beiden Youngster bei auch hier erneut knappem Spielverlauf in der entscheidenden Phase fast alles richtig machten. Chapeau! Danach hatten es eigentlich nur noch die Spiele gegen die gegnerische Sandra Wendt in sich. Beata rang die junge Abwehrspielerin vorentscheidend im 3. Satz durch geduldiges Spiel nieder, während sylwia über die volle Distanz gehen musste, dann aber den Bogen heraus hatte. Gegen Spitzenfrau Wiebke Gerdau brannte dagegen kaum etwas an. Isabelle und Ann-Kristin nutzten den Schwung aus dem Doppel und zeigten gegen Zeyn (Isabelle) bzw. Tolksdorf (Ann-Kristin) fast fehlerfreie Leistungen. Damit war die Partie vor leider sehr spärlicher Zuschauerkulisse nach ziemlich genau 90 Minuten zugunsten der Steinburgerinnen entschieden – und eine geniale Hinrunde mit noch genialeren 18:2 Punkten abgeschlossen. Nach einem kurzweiligen Foto-Shooting in der Wrister Halle klang der letzte Spieltag der Hinrunde mit einem sehr gemütlichen, sehr lustigen, sehr leckeren, . . . Abend in den Brokstedter Bürgerstuben (mit anschließendem Kegeln) aus.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Gerdau/Wendt – Sedrowska/Kosinska -9 -6 +8 -8, Tolksdorf/Zeyn – Laskowsky/Adleff +10 -7 -6 +8 -8, Gerdau – Sedrowska -6 -5 -11, Wendt – Kosinska -7 +7 -10-4, Tolksdorf – Adleff -2 -8 -9, Zeyn – Laskowsky -8 -6 -8, Gerdau – Kosinska -4 -7 -10, Wendt – Sedrowska -8 +5 +9 -7 -4

Die Bilanzen der WSGerinnen:
Sedrowska/Kosinska 1:0
Laskowsky/Adleff 1:0
Beata Kosinska 2:0
Sylwia Sedrowska 2:0
Isabelle Laskowsky 1:0
Ann-Kristin Adleff 1:0

Und zur Ergänzung hier auch die Hinrundenbilanzen des WSG-Teams:
Sedrowska/Kosinska 5:4
Laskowsky/Adleff 5:5
Kosinska/Taplick 1:0
Beata Kosinska 20:7
Sylwia Sedrowska 16:4
Isabelle Laskowsky 16:8
Ann-Kristin Adleff 14:8
Inga Taplick 1:1


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Das gelungene Debut der Inga T.

Veröffentlicht am 27 November 2010 von Andreas

WSG-Damen gewinnen ohne Sylwia mit 8:5 gegen Mitaufsteiger TuRa Harksheide

Erstmals nicht in Stammformation, sondern ohne Sylwia gingen die WSGerinnen an die Tische. Versuche das Spiel zu verlegen, scheiterten an den starren Regelungen der Regional- und Oberligaordnung. Um das Nervenkostum der Mannschaftsführerin der 1. Damen noch etwas mehr zu strapazieren, teile Ann-Kristin am Tag vor dem Spiel mit, dass auch ihr Einsatz aufgrund Erbrechens fraglich sei. Nur gut, dass: 1. die 2.Damen immer Gewehr bei Fuß steht, und 2. Ann-Kristin dann über Nacht dann doch dicht hielt.

Zum Spiel: wichtige Fragen beschäftigten die WSG-Beteiligten; – Wie würde Inga T. sich in der Oberliga zurecht finden? – Wie würde sie im Doppel mit Beata harmonieren? – Würde sich der Druck auf die drei Stammkräfte spürbar erhöhen, wenn eine Spielerin des oberen Paarkreuzes fehlt? . . .

Die Gäste aus Harksheide – ebenfalls Aufsteiger in die Oberliga – traten mit ihrer Stammbesetzung an; oben: Alter und Erfahrung; unten: Jugend und Dynamik. Der 11. und letzte Tabellenplatz mit 4:12 Punkten täuscht allerdings darüber hinweg, dass die Harksheiderinnen oftmals erst nach denkbar knappen Spielverläufen den Kürzeren zogen. Im Nachhinein fiel eine wichtige Vorentscheidung bereits in den Doppeln. Beata und Inga harmonierten nach verlorenem 1. Satz prächtig und behaupteten sich in 4 Sätzen gegen die jugendlichen Sawiel/Khazaeli. Weitaus spannender machten es Isabelle und Ann-Kristin, allerdings auch mit der wohl schwierigeren Aufgabe konfrontiert. Zu Beginn der Saison wäre solch ein Spiel möglicherweise noch in die Binsen gegangen, doch mittlerweile gelingt es „Isi und Anna“ immer häufiger, in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Und dies war der Grundstein für einen hauchdünnen 13:11-Erfolg im Finalsatz.

Die Ernüchterung folgte allerdings auf dem Fuße. Beata patzte unerwartet gegen Hatje (1:3) und Isabelle fehlte gegen Kankowski einfach noch der notwendige Punch (0:3). Das untere Paarkreuz mit Ann-Kristin und Inga wetzte diese Scharte jedoch postwendend und überraschend souverän wieder aus. Ann-Kristin geriet gegen Khazaeli nie in Gefahr und Inga stellte bei ihrem Oberligadebut mit sicherem Topspinspiel sowie guter Übersicht Sawiel immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Und dieser positive Trend (Zwischenstand 4:2) konnte dann auch von Beata und Isabelle fortgesetzt werden. Im Duell zwei der besten Spielerinnen der diesjährigen Oberligasaison „Kosinska vs. Kankowski“ wogte es hin und her, doch am Ende hatte Beata verdient die Nase vorn, vor allem dank Vorteilen im Aufschlagbereich und etwas variablerem Spiel. Isabelle brauchte einen Satz lang, um sich an Hatje zu gewöhnen, doch dann hatte sie das richtige Rezept gefunden. Beim Zwischenstand von 6:2 schien alles auf einen entspannten Samstagnachmittag hinauszulaufen. Schien – denn plötzlich verloren die WSGerinnen 3 Einzel in Folge, teilweise unnötig, teilweise unglücklich, teilweise chancenlos. Die größere mannschaftliche Geschlossenheit sollte dann allerdings – wieder einmal – den Ausschlag zugunsten des WSG-Quartetts geben. Beata erstickte Harksheider Hoffnungen auf einen möglichen Punktgewinn durch Sawiel frühzeitig und Isabelle war im Duell der Youngster gegen Khazaeli ebenfalls ungefährdet. Endstand: 8:5 – auch insbesondere aufgrund der beiden gewonnenen Eingangsdoppel und des gelungenen Oberligadebuts von Inga.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Kosinska/Taplick – Sawiel/Khazaeli -12 +9 +6 +4, Laskowsky/Adleff – Kankowski/Hatje -10 +4 -5 +6 +11, Kosinska – Hatje -5 +4 -9 -9, Laskowsky – Kankowski -3 -8 -5, Adleff – Khazaeli +4 +6 +7, Taplick – Sawiel +3 +1 -4 +4, Kosinska – Kankowski -9 +9 +4 -8 +7, Laskowsky – Hatje -5 +8 +0 +5, Adleff – Sawiel -7 -8 -11, Taplick – Khazaeli -10 +11 +8 -7 -7, Adleff – Kankowski -5 -2 -5, Kosinska – Sawiel +7 +7 +7, Laskowsky – Khazaeli +6 +9 +5

Die Bilanzen der WSGerinnen:
Kosinska/Taplick 1:0
Laskowsky/Adleff 1:0
Beata Kosinska 2:1
Isabelle Laskowsky 2:1
Ann-Kristin Adleff 1:2
Inga Taplick 1:1

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