Berkhahn bringt‘s!

Veröffentlicht am 05 Februar 2019 von Fabian

Bericht zum Spiel in der Tischtennis Herren Verbandsliga vom 02.02.2019
Vfl Bad Schwartau – WSG Kellinghusen/Wrist 7:9

Nach unserer Niederlage in Lübeck ging es am Samstag wieder in dieselbe Himmelsrichtung nach Bad Schwartau. Die Schwartauer zieren momentan das Tabellenende und stehen mit dem Rücken zur Wand… Die Ausgangsposition für die Schwartauer ist so eindeutig wie noch nie. Es kann nur aufwärts gehen. Mit einem Topteam (nur Clasen für Gehrmann) und großem Selbstbewusstsein („Ich hätte meinen Hintern verwettet, dass wir heute nicht verlieren!“), wie wir erst nach dem Spiel erfuhren hatten die Schwartauer den Plan wichtige Punkte im Klassenerhalt einzufahren.

Wir wollten den Abstand zum Tabellenende zumindest nicht kleiner werden lassen und eigentlich schon gewinnen und in Stammbesetzung angereist.
Nach den Doppeln mal wieder 2:1, dieses Mal aber für die Schwartauer. Tim und Bjarne wie gewohnt sicher. Eine echte Bank sowohl vom Ergebnis als am Samstag auch vom Spiel. Für Mussäus/Clasen war nur ein Satzgewinn drin. Jan und Malte gegen Hopp/Dunkel 0:3… Vom Spielverlauf aber ein 1:2 oder sogar 2:1. Kurios, wieviel Netzbälle hintereinander in Satz 1 dann doch den Schwartauern zum Satzgewinn reichen. Die Netzlehre von Sascha Hopp hat da Ihren Dienst komplett geleistet ;-). Trotzdem die Schwartauer sicherer und damit verdienter Sieger. Das Doppel 3 mit Fabian und Lorenz gegen Hundt/Glaeßner ungewohnt kurz. 3 Sätze verloren und eigentlich nie richtig ins Spiel gefunden – das Spiel ging viel zu klar weg.

Oben dann Tim in Paradeform und Jan souverän. Tim mit deutlichen Satzgewinnen 1 und 3 gegen Mussäus, der sich in den Sätzen 2 und 4 revanchierte. Im 5. Satz führte Tim 6:1, alles schien klar, aber Mussäus kam zum 6:6 zurück. Im Prinzip dieselben Phasen in Satz 5, wie in den ersten vier Sätzen, Tim dann dominant und präsent – 11:7! Wichtiger Punkt für uns! Jan dann gegen einen seiner Lieblingsgegner Hopp. Jan war einigermaßen körperlich fit und geistig wach und ließ – wie immer mit eher ungewöhnlichem System gegen Hopp – in den drei Sätzen eigentlich keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Tisch ging, auch wenn die Sätze nicht immer deutlich waren! 3:0 und damit 3:2 für die WSG!
In der Mitte dann Katzenjammer und wenig Erhellendes bei der WSG. Bjarne hatte erstaunlicherweise gegen Hundt irgendwie die Sätze drei und vier gewonnen, dabei sogar Matchbälle abgewehrt und schien in der Lage ein Spiel zu klauen…aber dann doch nicht 11:3 im 5. Satz für Hundt, der verdient gewann. Auch bei Malte war der Name seines Gegners Programm Christian Dunkel sorgte dafür, dass Malte drei Sätze lang keine Sonne sah – 3:4 gegen uns!
Unten sollte es dann besser werden – so jedenfalls unser Plan! Lorenz gewann gegen Teamkäptn Glaeßner einen Satz, in Satz drei war er dann unglücklich unterlegen und dann ging das Spiel leider weg. Bei Lorenz geht noch mehr, leider momentan nur im Training – dranbleiben Mr. von Rosenberg! Besser machte es Fabian gegen Clasen. Die beiden trafen schon früher aufeinander. Fabian schien sich an ein erfolgreiches System gut erinnert zu haben, ebenfalls wieder ein kurzes 3:0 für unseren Marathonmann! 4:5 zur zweiten Einzelserie!

Oben dann Jan gegen Mussäus. 2 blitzsaubere erste Sätze für den jüngeren der beiden Spieler (ja, kaum zu glauben, das ist Jan in diesem Fall!). Danach aber ein konditioneller Einbruch des „Youngsters“ gegen die konditionelle Macht von Boxer Marc. Nebenbei spielte der auch einfach etwas besser. So fanden wir uns im 5.Satz wieder, dort hatte sich Jan scheinbar wieder erholt und startete sehr gut und verwaltete die Führung bis zum Ende. Tims Lieblingsgegner ist Sascha Hopp sicher nicht…Die Bilanz spricht da deutlich für Sascha, aber am Samstag ging es „Ex und Hopp“ für Tim – ein gutes 3:0! 6:5 für die WSG!

In der Mitte hatten unsere beiden Jungs dann etwas Nachholbedarf. Beide lieferten dann auch ab. Bjarne gewöhnte sich einen Satz an das Spiel von Dunkel, dann ging ihm ein Licht auf (sorry, auch diese Formulierung musste jetzt sein!). Malte gewann den ersten Satz klar, bevor er sich dann mit Hundt darauf einigte, dass die nächsten drei Sätze nach rasanten Ballwechseln in der Verlängerung entschieden werden sollten… Malte gewann zwei dieser drei Sätze – 8:5 für die WSG!

Unten dann eine knappe 2:0 Führung von Glaeßner gegen Fabian. Im dritten Satz lief er dann ständig einem Rückstand hinterher –sollte Fabian auch das dritte Spiel in drei Sätzen bestreiten? Nein, Lutz Glaeßner ließ die Tür einen Spalt auf und Fabian gewann die Sätze drei und vier. Im 5. Satz dann wieder ein Spiegelbild der vier Sätze. 5:0 für Glaeßner, Fabian dann wieder dran, aber dann doch der Verlierer dieses Spiels. Die beiden spielen immer enge Spiele. Daran orientierten sich scheinbar auch Clasen und Lorenz. Alle Sätze mit 2 Punkten Differenz, natürlich 5 Sätze und selbstverständlich auch der 5. Satz in der Verlängerung – alles was das TT-Herz begehrt… aus unserer Sicht nicht mit dem gewünschten Ende, aber auch eine Demonstration der Moral der Schwartauer. Clasen in 5 Sätzen zum 8:7 für die WSG!
Gut, dass wir ein so gutes Schlussdoppel haben! Hopp und Dunkel durften in jedem Satz 7 Punkte machen, aber kamen nie in die Nähe eines Satzgewinns – ein ausnahmsweise eindeutiges Spiel! 9:7 für die WSG! Wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Wie gut Schwartau ist, zeigte sich einen Tag später, als die Schwartauer in identischer Aufstellung gegen Kaltenkirchen (eines der drei Topteams der Liga) 9:5 gewannen. Die Liga bleibt damit spannend!

„Man Of The Match“ bei uns eindeutig – der tolle Tim!!! Er blieb ungeschlagen, war an vier Punkten beteiligt und setzte dies in drei der vier Spiele sehr deutlich um – so kann es bleiben!
Am 9.2. geht es für uns zu Hause gegen Friedrichsort weiter, wir würden uns gerne für die Niederlage in der Hinserie revanchieren…Mal sehen, wie es laufen wird!

Jan für die erste Herren

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An Kampfgeist mangelte es nicht

Veröffentlicht am 23 Januar 2019 von Jan

Die Landesmeisterschaften der Damen und Herren in Bad Segeberg begannen mit einer Doppelrunde, in der weder die Damen Isabelle und Jeanine noch Jan eingreifen mussten, waren doch ihre Punktzahlen so gut, dass es zu Freilosen reichte. Auf unseren Sonnenschein Tim, der als Doppelpartner von Jan und Mixedpartner von Isabelle vorgesehen war, musste krankheitsbedingt leider verzichtet werden.
In den Gruppenspielen mussten Isabelle und Jan „ran“. Jeanine hatte den Luxus auch auf die Gruppenspiele verzichten zu dürfen. Sie gehörte zu den besten Acht der Setzungsliste der Damen.
Bei den Damen bestritt Isabelle die Gruppe mit den jungen Damen Monique Weber und Carina Ludwig. So ganz locker war Isi da noch nicht… Der Start im ersten Einzel gegen Monique mit verlorenem ersten Satz und einem 2:6-Rückstand sorgte dann doch für einen etwas höheren Blutdruck bei allen Anwesenden. Danach fand Isabelle immer besser ins Spiel, ohne jedoch zu glänzen. Ein 3:1 brachte den ersten Sieg. Im zweiten Spiel stand ihr die junge Schülerin Carina Ludwig aus Friedrichsgabe gegenüber. Der deutliche erste Satzgewinn für Isabelle wiegte alle in Sicherheit. Danach verlor sie knapp in der Verlängerung, um anschließend den 3. Satz in der Verlängerung zu gewinnen. Nach etwas Durchatmen war endlich der Drops gelutscht. 3:1 zum Gruppensieg! Eher Pflicht als Kür, aber zum Schluss zählt nur das Ergebnis!
Jan durfte sich mit drei Kontrahenten in der Gruppenphase messen. Insgesamt war seine Auslosung aber machbar. Zuerst stand der WSG Senior dem Jugendlichen Trumpler aus der Landesliga gegenüber. Der junge Lübecker fand nicht so richtig in sein Spiel. Ansätze waren erkennbar, aber die Unsicherheit war zu groß – 3:0 für Jan. Gegen Michael Schmidt aus dem Kieler Raum hatte Jan vor Jahren schon gute Erfahrungen auf einer Landesmeisterschaft sammeln können. Auch hier zeigte Jan eine kräftesparende, aber konzentrierte Leistung und ließ ein weiteres 3:0 folgen. Gegen Christian Melnik aus Ahrensburg ging es um den Gruppensieg. Jan ließ den Linkshänder nicht ins Spiel kommen – ein weiteres 3:0! So einen deutlichen Erfolg in der Gruppe konnte man nicht unbedingt erwarten – gut für Jans Kondition!

Die brauchte er in der Zwischenrunde. Um sich für das Hauptfeld zu qualifizieren, benötigte Jan noch einen Sieg gegen einen Gruppenzweiten. Die Auslosung „bescherte“ ihm Sascha Jensen aus Schwarzenbek, mit dem Jan schon 1985 ein Zimmer auf dem Landeslehrgang in Malente teilte… Bei einem Spiel gegen den 2 Jahre älteren Gegner sollte es doch einen Konditionsvorteil für Jan geben – oder? Über 5 Sätze quälte sich die Begegnung. Jan haderte mit dem Aufschlag von Sascha: Er wusste, was da kam, reagierte aber ganz häufig schlecht und brachte Sascha immer ins Spiel. Auf der anderen Seite machte Sascha fast keinen Fehler auf den Scheibenwischeraufschlag. Es gab 5 Sätze, davon 4 Sätze mit 2 Punkten Differenz. Am Ende gewann mit Jan vielleicht der Spieler, der gerade im letzten Satz dann doch noch etwas aktiver war. Vielleicht machte sich das ökonomische Spiel in der Gruppe bezahlt – oder war es doch der direkte Punkt mit der Variation des Scheibenwischeraufschlags zum 11:9 im 5.Satz? Damit durfte Jan am Sonntag im Einzel antreten.
Am Nachmittag startete neben den deutlichen Gruppensiegern auch Jeanine in das Turnier. Im Mixed ging es mit Jan nach einem Freilos in der 2. Runde gegen Dibbern/Hopp. Zu Beginn noch etwas unsicher konnten sich die beiden im Laufe des Spiels steigern und siegten 3:1. Parallel lief es bei Isabelle und ihrem Mixedpartner genau umgekehrt. Sie mussten sich gegen Lohse/Ahrensdorf 1:3 geschlagen geben.
Anschließend standen die ersten Partien im Doppel an. Dort hatten alle WSGer in der 1. Runde ein Freilos. In der 2. Runde traf Jan an der Seite von Isabelles Mixedpartner, Martin Deutsch, auf Markscheffel/Velling. Nach klarem ersten Satzverlust konnte sich der 2. Satz gesichert werden, bevor die späteren Finalteilnehmer Markscheffel/Velling ihre Klasse ausspielten und sich den Platz in der nächsten Runde sicherten. Bei den Damen im Achtelfinale wollte sich Höbke Dibbern bei Jeanine für die Niederlage im Mixed revanchieren, diesmal an der Seite von Sarah Zietz. Genau wie im Mixed reichte es nur für einen Satz und Isabelle/Jeanine zogen ins Viertelfinale ein. Dieses wurde direkt im Anschluss gespielt. Der erste Satz ging knapp in der Verlängerung weg, bevor Isabelle/Jeanine ihr Können im zweiten Satz unter Beweis stellten. Nach starkem Start im 3. Satz ging der rote Faden genau wie der Satz verloren. Im 4. Satz ging nach ordentlichen Start leider vor allem bei Jeanine so wenig, dass sie auch Isabelle keine Chance ließ, das zu kompensieren. Wieder mal ein 3:1, aber diesmal musste es als Niederlage notiert werden.
Der Abend war bereits angebrochen, als auf Jan/Jeanine das Achtelfinale im Mixed wartete. Eine Sache vorweg, na klar, es ging 3:1 aus! Das hat sich nach Verlauf des Tages wohl schon jeder denken können. Allerdings standen die beiden von der WSG nicht als strahlendes Duo nach dem Spiel am Tisch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 0:2 Rückstand gab es zwar eine sicher geglaubte, erfolgreiche Taktik, welche aber durch ein starkes Spiel des Geschwistermixed Catharina/Mathias Grothkopp nicht siegreich war. Damit waren alle von der WSG im Mixed/Doppel ausgeschieden und es konnte sich für den nächsten Tag auf die Einzel konzentriert werden.
Isabelle und Jeanine wurden vor machbare Aufgaben in der 1. Runde gestellt. Das zeigte sich auch deutlich im Ergebnis, kein 3:1 wie es wohl am Vortag der Fall gewesen wäre, sondern klare 3:0 Siege standen am Ende auf dem Papier. Jan hingegen musste sich mit dem Oberligaspieler Mathias Grothkopp duellieren. Von den zwei Spielklassen ließ sich Jan nicht beirren. Im ersten Satz noch knapp unterlegen, zeigte er im 2. Satz, warum er zurecht in der Hauptrunde des Herrenfeldes stand. Im dritten Satz zugleich übermotiviert offensiv und optimistisch passiv ging dieser allerdings deutlich weg. Der 4. Satz war durchweg hart umkämpft bis sich Jan beim Stand von 12:13 nicht mehr wehren konnte und seinem Gegner nach einem weiteren Punktverlust zum Sieg gratulierte. Auch wenn es diesmal nicht zum Weiterkommen geklappt hat, darf die gezeigte Leistung Kraft und Aufwind für die Rückrunde geben.
Für Isabelle ging es im Achtelfinale gegen Lena Meiß. Es gab bereits in der Vergangenheit viele enge und hart umkämpfte Partien, doch diese sollte leider nicht dazu zählen. So ganz stimmt das allerdings nicht, denn gekämpft wurde das gesamte Spiel über und eine klare Führung gab es auch nicht. Aber am Ende musste sich Isabelle mit 0:3 geschlagen geben. Lena erreichte anschließend sogar das Halbfinale. Gleiches gilt auch für die Gegnerin von Jeanine im Achtelfinale, Ariane Liedmeier, aber von vorne. Gegen die Abwehrspielerin vom TSV Schwarzenbek lieferte sich Jeanine eine Partie mit langen und ansehnlichen Ballwechseln. Während Jeanine immer sicherer in ihrem Topspinspiel wurde, traf das leider auch auf die Gegnerin und ihrem Abwehrspiel zu. Über fünf lange Sätze erstreckte sich das Spiel, bei dem Jeanine beim 6:2 im 5. Satz wohl alle Ressourcen ausgeschöpft hatte. 7:11 lautete das Ergebnis des Entscheidungssatzes.
Fazit dieser Veranstaltung?
Isabelle wurde mit jedem Spiel besser. Auch wenn gegen Lena Meiß kein Satzerfolg vergönnt war, war sie vor allem in den langen Ballwechseln auf Augenhöhe! Dies ist gerade gegen Lena erstaunlich und zeigt das Potential von Isabelle! Dass an diesem Wochenende das Aufschlag-/Rückschlagspiel noch Luft nach oben ließ, weiß Isabelle auch zu genau. Aber daran arbeitet sie weiter Woche für Woche!
Jeanine hat kurz nach Ihrem Aufenthalt in Amerika scheinbar nicht allzu viel verlernt. Die Fähigkeiten, die Platzierungen der Gegnerinnen zu antizipieren und das Spiel zu lesen, sind nicht in Amerika geblieben. Gleichzeitig strahlte Jeanine (von einzelnen wenigen Momenten abgesehen) sogar während der Spiele eine große Zufriedenheit aus. Hier wünschen sich viele Zuschauer ja einen etwas emotionaleren Auftritt von Jeanine, um noch mehr mitgenommen zu werden. Dass es bei Jeanine dann nicht für noch mehr gelangt hat, liegt an dem guten Spiel von Ariane Liedmeier, den fehlenden Körnern (Trainingsrückstand) bei Jeanine im 5. Satz und auch der undankbaren Auslosung gegen die einzige Abwehrspielerin unter diesen Umständen antreten zu müssen.
Jan zeigte in der Gruppe endlich mal wieder bekannte Qualitäten, indem er nicht mehr als nötig machte, aber trotzdem Kräfte sparte. Dies scheint bei ihm ja auch nötiger denn je ;-)! Auch sein Auftritt gegen Grothkopp war eines der besseren Spiele der letzten Zeit, wobei sicher noch mehr drin war. Nicht so gut waren seine Leistungen in den Doppelwettbewerben… Vielleicht lag dies schon an der schwindenden Kondition? Trotzdem alles in allem eine Leistung, die er konservieren sollte. Dann könnte die Bilanz auch besser ausfallen als in der Hinserie.

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Rückrundenauftakt bei der 1. Damen

Rückrundenauftakt bei der 1. Damen

Veröffentlicht am 16 Januar 2019 von Fabian

Am vergangenen Wochenende (12./13.01.) ging es für die 1. Damen der WSG zum Beginn der Rückserie gleich zweimal an die Platten. Am Samstag wurde der SC Niestetal im Stechelsweg empfangen, bevor man sich am Sonntag auf den Weg zum Schleswig-Holstein Derby nach Schwarzenbek zum TSV machte. Die Aussichten waren gut, hatte es noch in der Hinrunde zwei deutliche Siege gegen die genannten Teams gegeben.

Zunächst ging es aber um die Doppelaufstellung. Jeanine stand anstelle von Liliya im Team und so entschied man sich für die langjährige Paarung Isabelle/Jeanine und ließ Katia/Alina erstmalig zusammen spielen. Das stellte sich am Samstag als richtige Entscheidung heraus. Katia/Alina spielten so als hätten sie das schon immer getan und Isabelle/Jeanine konnten nach einem 1:2 Rückstand ihre Stärke wiederfinden und ebenfalls einen Sieg einfahren. 2:0!

Katia spielte daraufhin souverän weiter und gewann ihr erstes Einzel gegen Maksimenko ungefährdet 3:0. Am anderen Tisch hatte Alina im Vergleich deutlich mehr mit Hadziahmetovic zu kämpfen. Ein Spiel mit vielen großartigen Ballwechseln entschied sie 3:1 für sich, wobei sie davon zwei Sätze in der Verlängerung gewann. 4:0 zur Pause!

Nach der Pause hieß es für Isabelle und Jeanine an ihre Leistung aus dem Doppel anzuknüpfen. Jeanine ging merklich nervös in ihr erstes Spiel der Saison. In der Hinrunde noch Collegeturniere in den USA gespielt, hieß es nun sich in der 3. Bundesliga zu beweisen. Der erste Satz gegen Morbitzer ging ohne jegliche Gegenwähr verloren, bevor Jeanine in der Mitte des 2. Satzes anfing zur alten Routine zurückzufinden. Da war es allerdings für diesen Satz bereits zu spät und es stand 0:2. Dank guter, taktischer Hinweise von Coach Kasia entschied Jeanine die Sätze drei und vier klar für sich und es ging in den 5. Satz. Dort konnte sie ihre zu Beginn herausgespielte Führung bis zum Satzende verteidigen und siegte 11:9. An der Nebenplatte lief das Spiel von Isabelle anfangs im Kanon mit Jeanines, 0:2 nach Sätzen. Aber auch im 3. Satz ließ ihre Gegnerin Ciepluch ihr kaum eine Chance. Damit stand es 5:1!

Nun fehlte noch ein Punkt zum erfolgreichen Auftakt und der sollte auch schnell folgen. Nach zwei knappen Sätzen stand es zwar bei Katia gegen Hadziahmetovic zwischenzeitlich 1:1, aber in den beiden nächsten Sätzen spielte Katia ihre ganze Stärke aus und ein ungefährdetes 3:1 ein. 6:1 Sieg!

An dieser Stelle einen großen Dank an die zahlreichen Fans, die uns am Samstag in Kellinghusen unterstützten. Am Samstag, den 16. März um 18 Uhr, spielen wir das nächste Mal im Stechelsweg.

Sonntag stand daraufhin das SH-Derby auf dem Kalender. Den WSGerinnen in unveränderter Aufstellung stand das Stammquartett aus Schwarzenbek gegenüber. Mit denselben Doppeln wie am Vortag konnten die Mädels aus Kellinghusen aber nicht an die Erfolge vom Samstag anschließen. Beide Doppel gingen mit 1:3 verloren. 0:2!

Alina und Katia hatten sich nun vorgenommen das Ergebnis zu neutralisieren. Katia konnte in einem hartumkämpften Spiel die Oberhand gegen Fazlic behalten, aber Alina konnte nur im 1. Satz ihr Können unter Beweis stellen. 1:3 zur Pause!

An dieser Stelle lag es an Isabelle und Jeanine Schwarzenbek nicht abreißen zu lassen. Für Isabelle ging es gegen die in der vergangenen Saison noch oben positiv spielende Kiziuk. Isabelle zeigte, warum sie zurecht in diesem Duell am Tisch stand. In den ersten beiden Sätzen konnten beide Parteien je einen Satz zu 8 für sich entscheiden, ein knappes Spiel mit tollen Ballwechseln. Danach hat Kiziuk aber einen Weg gefunden mehrere Punkte infolge für sich zu entscheiden, sodass Isabelle das Spiel mit 1:3 abgeben musste. Parallel spielte Jeanine gegen Steenbuck. Den ausgeglichenen ersten Satz konnte sich Jeanine mit zwei guten Aufschlägen bei 9:9 sichern, bevor Steenbuck im 2. Satz sicherer aufspielte und diesen für sich entschieden konnte. Im 3. Satz stand Jeanine bereits mit dem Rücken zu Wand, konnte aber einen 3:8 Rückstand zu einem 11:8 Satzgewinn drehen. Nun mit Rückenwind ließ sie auch im nächsten Satz nichts anbrennen und verkürzte zum 2:4.

Katia und Alina kamen mit ihren zweiten Gegnerinnen beide deutlich besser zurecht und Kellinghusen glich auf 4:4 aus. Jetzt hatten es Isabelle und Jeanine in der Hand, ob mit 2, 1 oder keinem Punkt aus der Europastadt die Heimfahrt angetreten wird. Jeanine begann katastrophal und verlor den ersten Satz 11:2. Schnell stand es im 2. Satz 1:5 bevor die zu ihrem Spiel fand, 11:5 Satzgewinn. Beim Spielstand von 1:1 Sätzen begann auch Isabelle an der Nebenplatte ihr letztes Spiel und konnte den 1. Satz für sich entscheiden. Zurück zu Jeanine, im 3. Satz konnte sie nicht an den Aufschwung vom 2. Satz anschließen, 6:11 und auch Isabelle verlor ihren 2. Satz zu 6. Im 4. Satz wurde das Spiel von Jeanine und Kiziuk nochmal richtig eng. In der Verlängerung mit einem Kantenball und darauffolgenden Timeout beim 12:13 konnte Jeanine zunächst nicht aus der Fassung gebracht werden. Bei 13:15 war es allerdings vorbei und Jeanine musste sich 1:3 geschlagen geben.

Nun waren alle Augen auf das Spiel von Isabelle und Steenbuck gerichtet. Nachdem die ersten beiden Sätze ausgeglichen waren, konnte Steenbuck meist frühzeitig in Führung gehen und die bis zum Satzende durchbringen. So endete auch das Spiel von Isabelle 1:3 und es konnte nichts Zählbares aus Schwarzenbek zurückgebracht werden.

Nach den Ergebnissen vom Wochenende sind wir nun mit 12:10 Punkten weiterhin auf Platz 4 in der Tabelle. Vielen Dank an Jan, der uns in Schwarzenbek beim Coachen und Anfeuern unterstützte. Im März (9./10.) werden wir zu unseren aktuellen Nachbarn in der Tabelle fahren. Samstag geht die Fahrt nach Hannover (3. Tabellenplatz) und Sonntag weiter nach Holzbüttgen (5. Tabellenplatz). Wer Interesse hat, uns zu begleiten, kann uns gerne in der Halle ansprechen oder einfach eine Nachricht schreiben. Wir würden uns sehr darüber freuen!

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Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen.

WSG als Stammgast beim Hebbelturnier

Veröffentlicht am 16 Januar 2019 von Jeanine

Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen. Am 5./6. Januar wurde Tischtennis an fast 20 Platten gespielt. Samstag war lediglich Andreas für die WSG am Start und nutzte das Turnier, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Am Sontag war eine gemischte Truppe unterwegs. Merle, Jeanine, Fabian und Tim fuhren nach Dithmarschen. Vor allem Jeanine wollte, nach wenig Spielpraxis während der Hinrunde, endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen.

Alle vier Teilnehmer qualifizierten sich für die Hauptrunde. Dort zog Fabian mit Lokalmatador Fynn ein hartes Los für die erste Runde und musste sich ihm geschlagen geben. Merle und Jeanine konnten ihre Erstrundenpartie jeweils gewinnen und Tim hatte dank starker Leistung in der Gruppenphase ein Freilos.

Doppel wurde natürlich auch gespielt. Merle spielte mit Fabian und Tim ging mit Fynn an die Platten. Jeanine hatte sich kurzfristig zur Teilnahme entschieden und war mit ihrer zugelosten Partnerin Höbke Dibbern sehr zufrieden. Alle Doppel kamen ins Viertelfinale, wo dann aber für Jeanine und Höbke gegen die späteren Sieger Schluss war. Merle und Fabian mussten sich gegen dieselbe Paarung im Halbfinale geschlagen geben und Tim mit Fynn im Finale.

Zurück zu den Einzeln, im Achtelfinale kam es zum Vereinsduell zwischen Merle und Tim, dass Tim für sich entscheiden konnte. Jeanine schied ebenfalls in der Runde des letzten 16 aus. Tim spielte sich weiter vor bis ins Final. Auf dem Weg dorthin schlug er u.a. seinen Doppelpartner Fynn und revanchierte sich damit für die Niederlage von Fabian. Das Finale verlor er allerdings deutlich 0:3.

Damit konnte sich die WSG, wie in den Vorjahren, die Vereinswertung sichern und den Wanderpokal wieder einpacken, bevor es zum gemeinsamen Abschluss ins Restaurant „Zur goldenen Möwe“ ging.

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Eine fast ungewohnte Stärke in den Doppeln führte die WSG zum ersten Punkt in einer fremden Halle in dieser Saison. Moorrege war in den Einzeln besser, konnte aber letztendlich nur ein Unentschieden retten.

Die Doppel sichern Auswärtspunkt!

Veröffentlicht am 13 Januar 2019 von Jan

Die Rückrunde begann am vergangenen Samstag „um die Ecke“ in Moorrege. Die erste Herren traf auf den Tabellendritten um Spitzenmann und Geburtstagskind Fabian Gill, während die WSGer in der Rückrunde jetzt wieder mit Fabian Gülling für Tobias Kuschel in Stammaufstellung antraten.

Fantastisch, dass wir so viele Zuschauer in Moorrege dabei hatten, dass wir phasenweise sogar ein gefühltes Heimspiel hatten! Vielen Dank! Wenn so viele Fans dabei sind, spielen wir auch gerne alle Spiele 😉

Auswärts hatten wir vor diesem Spiel noch nicht einen Punkt geholt… Wir hatten uns vorgenommen, dies zu ändern, allerdings in den ersten Spielen, da Moorrege für uns schon als Favorit an die Tische ging.

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Die WSG hatte ein Übergewicht in den Doppeln, dass Moorrege im oberen Paarkreuz locker wett machte. In der Mitte hatten wir Vorteile, die Moorrege im unteren Paarkreuz kompensierte. So kam es zu einem 8:8, bei dem die Steinburger 5 von 6 Spielen im Entscheidungssatz gewinnen konnten – davon 4 Spiele mit 2 Punkten Vorsprung… Pech hatten wir da eher nicht in diesem Spiel.

Kurz die Spiele im Einzelnen:

Unser Doppel 1 Tim und Bjarne mit einem 3:1 gegen Julian Malz/Bent Mahnke, überraschend dann der gute Auftritt von Jan und Malte gegen Fabian Gill/Bastian Kaland nach 0:2 Rückstand. Das Sahnehäubchen zum Start dann der knappe Erfolg von Fabian und Lorenz gegen Daniel Schwarzer/André Gill. 3:0 – bereits zwei Spiele in 5 Sätzen gewonnen.

Oben nichts zu holen. Tim war gegen Fabian Gill bei 1:1 Sätzen im dritten Satz dicht dran…gewann den Satz aber nicht. Trotzdem eine gute Leistung. Die bot Julian Malz gegen Jan auch. Jan aber nicht… Nur noch 3:2 für die WSG.

In der Mitte dann der bärenstarke Bjarne mit einem souveränen 3:1 gegen Daniel Schwarzer, während Malte dann doch die Überlegenheit von Bastian Kaland anerkennen musste. 4:3 – keine weiteren 5 Satz Spiele benötigt.

Unten dann Lorenz leider nur einen Satz sehr gut gegen Bent Mahnke. Fabian rang André Gill nieder. Irgendwie war sein Wille einfach etwas größer und vielleicht gewann er seine 3 Sätze auch deswegen alle in der Verlängerung, auch wenn André 2 Sätze für sich entschied. 5:4 – 3x 5 Sätze – alle für uns!

Oben dann Fabian Gill inzwischen mit der richtigen Betriebstemperatur. Je besser Jan spielte, desto besser wurde er. Er konnte aber auch auf die schwachen Bälle von Jan punkten 😉 Keine Sonne für Jan! Dann ein Novum an diesem Tag. Moorrege gewann ein Spiel in 5 Sätzen. Tim stellte Julian vor deutlich größere Probleme als Jan, aber Julian war an diesem Tag im Einzel sehr dominant – letztendlich ein verdienter Sieg! Erstmals die Führung abgegeben – 5:6!

In der Mitte brillierte Bjarne gegen Bastian – 3:0! Bjarne war eindeutig unser bester Mann in Moorrege! Tolle Leistung! Malte mit Auf und Ab gegen Daniel: Ersten Satz ohne Plan verloren, zweiten Satz mit Plan gewonnen, dritten Satz mit eigenem Plan verloren…und dann mit mehr Plan Matchbälle im vierten Satz abgewehrt und im 5. Satz gewonnen. Nicht so gut gespielt, aber zum Schluss taktisch diszipliniert! 7:6!

Unten dann Moorrege wieder oben auf. Fabian haderte mit seiner Technik, Bent nutzte dies zu einem Erfolg in vier Sätzen. Lorenz leider ohne Chance gegen André!

Dann Schlussdoppel bei 7:8! Tim Berkhahn/Bjarne Schneider gegen Fabian Gill/Bastian Kaland. Unsere Jungs starteten herausragend und gewann die ersten beiden Sätze. Dann drehten die Moorreger auf und Tim entwickelte recht eigenwillige Auf- und Rückschlagvarianten. Wir fanden uns – natürlich – im 5. Satz wieder. Und – natürlich – ging dieser Satz auch in die Verlängerung. Eine große Chance ließen die Moorreger liegen und wir gewannen glücklich Doppel und Punkt!

Guter Start in die Rückserie! Ein wichtiger Punkt im Kampgf gegen den Abstieg, den wir gerne schnell entscheiden würden 😉

Den Spielbericht findet Ihr hier.

Wir spielen am 19.01. in Lübeck und schauen, ob wir da unsere Auswärtsserie (seit 1 Spiel ungeschlagen) weiter aufrecht erhalten können.

Zum Abschluss diskutiert gerne noch die Frage: „Wie viele Fehler muss jeder machen, um zu erkennen, dass ein Fehler ist?“ Bjarne war so stark, dass er diesen fast philosophischen Ansatz im Spiel gegen Daniel Schwarzer noch mit dem Publikum diskutieren wollte.

Und für die „Spielfreudigen“ mit amerikanischem Flair: Es gibt nichts Schöneres als mit Euch in dieser Mannschaft zu spielen.

 

Jan für die erste Herren

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2:2 Punkte aus zwei Spielen sind ordentlich, aber auch die erwartete Mindestausbeute, um nicht sofort in den tiefsten Abstiegsstrudel zu gelangen. Mehr war dann aber auch nicht drin in Boostedt und zu Hause gegen Schwartau.

Ein Sieg zum Abschied nach ner Niederlage gegen Boostedt

Veröffentlicht am 19 Dezember 2018 von Jan

Zwei Spiele standen am vergangenen Wochenende noch für die WSG Jungs auf dem Programm. Mit den Spielen in Boostedt und zu Hause gegen Schwartau standen – zumindest nach der Tabellensituation – lösbare Aufgaben auf dem Programm.

Zugleich mussten wir uns im letzten Heimspiel der Hinserie (planmäßig) von unserem Neuzugang Tobias Kuschel verabschieden, der nach seinem kurzen studienbedingten Abstecher für eine Halbserie unsere Mannschaft nicht nur leistungsmäßig verstärkte. Wir werden die Sprüche, die Rückhand und das Zockergen des wahrscheinlich „fairsten Spieler der Liga“ vermissen! Vielen Dank für Deinen Einsatz!

Aber der Reihe nach. In Boostedt, die wegen des Auslandsaufenthaltes Ihrer Nummer 1 Felix Schümann deutlich unter Wert in der Tabelle zu finden sind, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. In den Doppeln bezwangen Tim und Bjarne überraschend deutlich Schümann/Hertwig während Jan und Lorenz nach 7:2 Führung im 5. Satz gegen Franz/Tiedemann patzten. Als dann Malte und Tobias traditionell knapp, aber eher unnötig gegen Riepen/Schümann verloren, war uns wieder klar, dass 1:2 nach den Doppeln doch eher der Standard in der Hinserie waren. Als dann sogar zusätzlich zu Auswärts-Edel-Fan Christian dann auch noch die Familien Gehm und Eckert in Boostedt aufschlugen – VIELEN DANK – konnte es doch eigentlich nur besser werden…

Oben 1:1, weil Jan mit Licht und Schatten sich gegen Hertwig durchmogelte und Tim dann doch das erste Mal in seiner Karriere gegen Felix Schümann verlor… die positive Bilanz bleibt!

In der Mitte 1:1, weil Tobias gegen Franz zwar präsent, aber letztendlich eben nicht besser war und Bjarne seine gute Form gegen Riepen mit einem deutlichen 3:0 untermauerte.

Unten 1:1 weil Lorenz gegen Tiedemann nach 2:1 Führung sich dann doch die Butter vom Brot nehmen ließ und Malte ein deutliches 3:0 als Beweis seiner Leistungsfähigkeit folgen ließ. Zwischenstand 4:5!

Oben dann eben kein 1:1, sondern ein 0:2… Warum? Weil Jan gegen Schümann vor allem auch taktisch besser spielte als erwartet, aber Felix bei 8:8 im 5. Satz eben zwei Bälle spielte, die er fast 5 komplette Sätze vorher einfach nicht getroffen hat – eben ein Spitzenmann! Und weil Tim dann eben doch ein etwas größeres Rückschlagproblem gegen Hertwig hatte, als umgekehrt!

In der Mitte 1:1, weil Tobias in 4 Sätzen auch an Riepens Fortune scheiterte, der manchmal auch mit Vorliebe Satzbälle mit Kantenbällen nutzt und weil Bjarne gegen Franz dieses Mal auch im zweiten Einzel konzentriert und wuchtig spielte – sehr gute Leistung!

Unten dann 1:1, weil Malte in einem hochklassigen Spiel Tiedemann in 5 Sätzen niederrang und spielte, aber Lorenz dann im 5. Satz dem Routinier „Papa“ Schümann dann doch unterlegen war. Dies bedeutet ein 6:9… sicher nicht ganz unverdient, aber wenn man auf die Sätze schaut…32:32… da kann man auch schon einmal von einem Punkt träumen, erst recht, wenn man an das erste Doppel von Jan und Lorenz denkt.

Fast nur Malte und ein“brillianter Bjarne“ reichen aber eben auch nicht aus, um auswärts einen Punkt zu entführen – schaut mal auf die Auswärtstabelle.

Hier der Spielbericht gegen Boostedt.

Gegen Schwartau musste danach dann unbedingt ein Sieg her, um nicht komplett in den Abstiegsstrudel zu geraten. Schwartau brachte Ehmke für Hundt ins Spiel, wir waren in Stammbesetzung und verabschiedeten Tobias vor dem Spiel. Viele Zuschauer halfen uns – vielen Dank!

Nach den Doppeln stand es leider mal wieder 1:2… Wie fast immer gewannen Tim und Bjarne gegen Dunkel und Gehrmann recht deutlich, aber Lorenz und Jan waren gegen Mussäus und Hopp mit 1:3 auf verlorenem Posten. Auch Tobi und Malte konnten gegen Glaeßner und Ehmke nur einen Satz auf der Habenseite verbuchen.

Oben dann wieder mal 1:1, weil Jan eher unansehnlich gegen Hopp gewann, während Tim ganz ansehnlich gegen Mussäus verlor.

In der Mitte dann wieder 1:1, weil Tobi gegen den starken Dunkel unterlegen war, aber Bjarne seine Form aus Boostedt konservierte und gewann – sollte es schon wieder so losgehen wie gegen Boostedt?

Unten dann wieder 1:1 – NEIN! Malte und Lorenz spielten eindrucksvoll gut! Malte gewann in 5 Sätzen gegen Ehmke und Lorenz dominierte Gehrmann nach Belieben – 5:4 für uns!

Oben dann wieder 1:1 – leider auch NEIN! Jan war gegen Mussäus vom 4. Einzel in zwei Tagen überfordert, während Tim in 5 Sätzen gegen Hopps unangenehmes Spiel unterlegen war.

In der Mitte dann wieder 1:1 – STIMMT! Bjarne fand dann auch kein Mittel gegen Dunkel, aber Tobi gewann sein letztes Spiel im WSG-Dress gegen Glaeßner eindrucksvoll – so behalten wir ihn in guter Erinnerung! 6:7!

Unten dann das Sahnepaarkreuz 2:0 und 6:0 Sätze! Lorenz in absoluter Topform in so einem wichtigen Spiel – ein Traum! Malte mit Höhen und Tiefen dann aber doch sicher 3:0 gegen Gehrmann! Wir waren vor dem Schlussdoppel in Führung!

Und das gewannen Tim und Bjarne dann sicher und deutlich – 9:7 – passt auch zu unserer Heimtabelle!

Hier der Spielbericht.

Alle Spieler waren an Punkten beteiligt, dies war zum Beispiel der Unterschied zu Boostedt! Vielen Dank für die Unterstützung! Für die Rückserie haben wir uns vorgenommen auch mal auswärts zu punkten!

Die Rückserie beginnt am 12.1.19 in Moorrege.

 

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2:2 Punkte aus zwei Spielen! Die WSG erfüllt das Soll, glänzt aber noch nicht. Trotzdem waren die beiden Punkte sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison!

Ab und Auf – Soll erfüllt oder wenn es nach unten geht, muss man unten gewinnen!

Veröffentlicht am 09 Dezember 2018 von Jan

Zwei Spiele standen an diesem Wochenende an. Wir konnten nominell an beiden Tagen in Stammbesetzung antreten und hatten uns nach dem wirklich miesen Spiel gegen Quickborn Wiedergutmachung vorgenommen. Leider stand uns dabei mit Kaltenkirchen eine Mannschaft aus den Top 3 der Liga dabei „im Weg“.

Kaltenkirchen ohne Matthies, dafür mit dem jungen Alsleben wollte natürlich seinen derzeitigen Platz auf dem Ligatreppchen festigen. Die Doppel begannen mit zwei Überraschungen. Beide Doppel 1 verloren 0:3 – habe ich auch lange nicht gesehen. Damit verbuchten Lorenz und Jan einen Erfolg gegen Wernitz/Heuck, währenddessen Tim und Bjarne sich an Holm/Westphal die Zähne ausbissen. Dann verloren Tobias und Malte ihr erstes Doppel 3 gegen Meyer/Alsleben… Lief also nicht optimal.

Tim hatte sich gegen Wernitz viel vorgenommen. Er begann wie die Feuerwehr und Robin war in den ersten beiden Sätzen nicht annähernd in der Nähe seiner Betriebstemperatur. Dies änderte sich dann in den Sätzen 3 und 4. Im 5. Satz hatte dann Tim wieder die Oberhand. Über Jan gibt es nicht viel zu sagen. Fit ist er nicht, war er vielleicht auch noch nie, aber im Moment ist es ganz schlimm. Nur, weil ihm das Spiel von Francisco Heuck so gut liegt und weil er den Papst in der Tasche hatte, konnte er in 5 Sätzen gewinnen.

In der Mitte wies Altmeister Holm dann Tobias in die Schranken während Bjarne seinem Kontrahenten Frank Meyer beeindruckend die Grenzen aufzeigte. Unten spielte Lorenz gegen Westphal phasenweise sehr gut mit, alle Sätze mit 2 Punkten Differenz, 2x Verlängerung, aber doch nichts Zählbares – unglücklich! Malte machte es gegen Alsleben gut und dominierte in den drei Sätzen. Wir hatten in den Einzeln 4:2 bilanziert und führten 5:4. Dann ging aber viel in die Hose… Ein Hauch Quickborn zog durch die Halle.

Robin war gegen Jan nicht gefordert – einfach ein schlechter Zustand beim Senior! Tim kam gegen Heuck nicht ins Spiel und schon hatte Kaltenkirchen die Führung und gab sie nicht mehr her…

In der Mitte haderte Bjarne mit fehlendem Fokus gegen Bent Holm, der eigentlich lange Zeit ein großes Rückschlagproblem hatte und dann doch 3:1 gewann. Ein Ausrufezeichen und das Zeichen zum Kampf setzte dann Tobias. Er spielte zum ersten Mal gegen Frank Meyer und gewann in 5 Sätzen. So richtig konsequent kann er zwar ein Einzel nicht zu Ende spielen, aber solange er die Sätze 1, 3 und 5 gewinnt, jammern wir gerne weiter auf hohem Niveau!

Unten im Spiel von Malte gegen Max Westphal machte sich die Ermüdung nicht nur beim Steinburger körperlich breit, sondern auch bei seinem Material… 1:3! Leider machte dann Lorenz „alles falsch“ und Maxi Alsleben „alles richtig“. Lorenz war sich der Bedeutung seines Spiels „zu“ bewusst. Verkopft spielt es nicht gut und Maxi nutzte mit solidem Spiel die Gunst der Stunde – 6:9! Lange Gesichter bei uns, hatten wir doch alle nicht in allen Einsätzen richtig gut gespielt und trotzdem an den Punkten geschnuppert… Vielen Dank an unsere Auswärtsfans! Wir hätten Euch gerne auch etwas Zählbares geboten.

Hier der Spielbericht.

Glücklicherweise blieb nicht lange Zeit zum Nachdenken und ein Heimspiel hilft uns auch immer! Mit unseren treuen Fans im Rücken spielen wir wohl doch besser. Gegen die zweite Mannschaft von FT Eiche Kiel waren die Zuschauer dann auch zahlreich erschienen. Dieses Mal bewiesen sie ein wirklich gutes Gespür, wann Unterstützung für die Akteure in Form von Applaus oder Tipps nötig waren – vielen Dank!

Die Kieler ohne den starken Ramm, wir in Stammbesetzung. In den Doppeln dann Lorenz und Jan mit weiter ansteigender Form gegen Peters/Stahl, letztendlich aber ohne Fortune. Tim und Bjarne wieder in gewohnter Manier, damit 1:1! Doppel 3… Tobias und Malte müssen die beiden letzten Sätze nicht in der Verlängerung mit ungenutzten Matchbällen gegen Falkenhagen/Lange verlieren… 2:3… Ein leichtes Grübeln machte sich bei dem einen oder anderen WSGer breit.

Oben dann Stahl mit 3:0 gegen Jan. Der findet einfach nicht statt! Dafür aber Tim!!! Er warf sich gleich mit für den Käptn in den Ring und kämpfte Peters nieder. Spielerisch noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Serie, kämpferisch und mental aber wieder voll auf der Höhe! Klasse! 3:1!

In der Mitte dann Bjarne wieder souverän gegen Falkenhagen. Ein sicheres und verdientes 3:0. Guter Auftritt vom Linkshänder! Tobias spielte gegen den „schwierig zu spielenden“ Heinrich besser als es viele erwartet hatten. Er braucht die Aufgabe, stellen wir immer wieder fest. In 5 umkämpften Sätzen ging er nicht unverdient als Sieger hervor. 4:3 – erste Führung!

Unten machte Lorenz den Eindruck aus seinem gestrigen letzten Einzel vergessen! Gegen Lange agierte er wie ausgewechselt. Mental auf der Höhe, voll fokussiert ließ er nur einen Satzgewinn für den Kieler zu. Woran es lag? Vielleicht am „Waschservice Laskowsky“… der Eindruck aus dem letzten Spiel wurde scheinbar aus dem Trainingsanzug herausgewaschen. Malte machte mal wieder gegen Leubert nicht mehr als nötig, gewann aber in drei Sätzen. Das ist bei ihm auch nicht immer so, wenn er nur so hoch springt, wie er muss. 6:3!

Dann oben Peters mit 3:1 gegen Jan – ohne Worte! Tim dafür wieder „on fire“.  Zwei Mal im Satzrückstand, zwei Mal wieder gekommen und wieder als Mentalitätsmonster unterwegs und 3:2 gegen Stahl gewonnen! Er erkämpft sich die Punkte und gleicht die Unzulänglichkeit von Jan aus! Gaaaaaanz wichtig! Man of the Match, da ungeschlagen in Einzel und Doppel!

In der Mitte dann bei 7:4 und Rückenwind zwei Niederlagen… Bjarne kam nur im ersten Satz gegen Heinrich durch und Tobi…? Der brillierte mit Wahnsinnsbällen, um dann haarsträubende Fehler zu machen. Da aber Niklas Falkenhagen auch noch den einen oder anderen Punkt setzte, ging der Kieler mit einem Erfolg vom Tisch. Nur noch 7:6!

Aber unten lief es heute! Wir wurden vor dem Spiel schon mit Sorgenfalten im Abstiegskampf gesehen, aber auch das untere Paarkreuz zeigte eine tadellose Leistung, die nichts mit dem Tabellenplatz zu tun hatte. Malte hatte bei Lorenz Spiel gegen Lange wohl zugesehen. Oder Fabian hatte zugesehen und es Malte eingeimpft. Gleicher Spielverlauf, taktisch sehr diszipliniert – so macht Malte Spaß! Noch mehr Spaß machte aber Lorenz. Denn auch im zweiten Einzel, in dem er dieses Mal als Favorit an den Tisch ging, machte er endgültig den Eindruck vom letzten Einzel in Kaltenkirchen vergessen. Sicher und souverän brachte er den Heimsieg nach Hause!

Doch eine kleine Befreiung, vor allem für den Schreiberling… 😉

Hier der Spielbericht.

Tim, unten und Zuschauer sind der die Zutaten für den Gewinnercocktail!

Am nächsten Wochenende geht es am Freitag nach Boostedt, bevor am Sonntag um 12 Uhr in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen das letzte Spiel der Hinserie gegen Schwartau stattfindet. Da können wir gerne noch einmal Unterstützung gebrauchen!

Jan für die erste Herren!

 

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Erfolgreicher Saisonauftakt für die 1. Damen

Veröffentlicht am 22 Oktober 2018 von Fabian

Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Eine durchaus erfreuliche Bilanz konnten die Tischtennis-Damen des VfL Kellinghusen nach dem Saisonauftakt  in der 3. Bundesliga Nord ziehen. Der Ausflug nach Hessen brachte den Steinburgerinnen ein ausgeglichenes Punktekonto und viele positive Aspekte.

Wie zuvor von Mannschaftsbetreuer Andreas Wagner vermutet, entwickelte sich das Saisondebut bei der Bundesliga-Reserve des TSV Langstadt zu einer knappen und spannenden Angelegenheit. Ohne die in den USA weilende Jeanine Liebold boten Katsiaryna Baravok, Liliya Andriyanova, Neuzugang Alina Novosad und Isabelle Laskowsky den Südhessinnen, die u. a. auch das für Bundesligaeinsätze eingeplante Spitzenpaarkreuz Anne Bundesmann und Janina Kämmerer aufboten, von Anfang an mächtig Paroli. Nach fast 3 Stunden trauerten die VfLerinnen einigen Chancen nach, die ihnen mit 4:6 die knappste aller denkbaren Niederlagen bescherte. Zählbare Erfolge konnten das Doppel Baravok /Andriyanova sowie „Katia“ Baravok (1) und Alina Novosad (2) im Einzel verbuchen. Möglichkeiten zum durchaus verdienten Remis hatten Liliya Andriyanova und Isabelle Laskowsky auf dem Schläger. Abwehrass Andriyanova ließ gegen Spitzenspielerin Anne Bundesmann im 4. Satz 3 Matchbälle ungenutzt; Eigengewächs Laskowsky war gegen die beiden Materialspielerinnen Neumann-Reckziegel und Jansen stets auf Augenhöhe, konnte aber in den entscheidenden Phasen leider den Sack nicht zumachen.

Trotz der unglücklichen Niederlage war die Stimmung im Kellinghusener Quartett aufgrund der gebotenen Leistung sowie der mannschaftlichen Geschlossenheit durchweg positiv, was sich schon am Folgetag in der Partie beim SC Niestetal auszahlen sollte. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeberinnen präsentierte sich das Steinburger Aushängeschild von Nr. 1 – 4  wie aus einem Guss. Lediglich das Doppel Novosad / Laskowsky gab sich eine Blöße. Im ersten Einzeldurchgang musste sich nur Alina Novosad, die sich als die erhoffte Verstärkung erwies, einen Satzverlust gefallen lassen. Zum Abschluss machte die Nummer 1 „Katia“ Baravok den Deckel drauf, indem sie in einer sehenswerten Partie Emina Hadziahmetovic knapp in 5 Sätzen in Schach halten konnte.

Die Kellinghusenerinnen haben nun eine 5-wöchige Pause. Am 13.10.2018 steht dann der Heimauftakt gegen Borussia Düsseldorf auf dem Programm, die u. a. die Ex-VfLerin Elena Uludintceva in ihren Reihen haben.

 

(Fast) wie aus einem Guss . . .

Von einer richtungweisenden Partie sprach Mannschaftsbetreuer Andreas Wagner vor dem Heimspieldebut der 1. Damen des VfL Kellinghusen gegen PSV Borussia Düsseldorf (bis dato 2:6 Punkte). Die bisherigen Ergebnisse in der Spielzeit 2018/2019 in der 3. Bundesliga Nord ließen nämlich den Rückschluss zu, dass die Spielklasse unheimlich ausgeglichen ist – und Fehltritte gegen Teams aus der unteren Tabellenregion damit besonders schmerzen würden. Aber die Steinburgerinnen stellten unter Beweis, dass sie mit dieser Situation gut umgehen konnten.

Zum Auftakt zeigten sich die Gastgeberinnen gegen die mit der Ex-VfLerin Elena Uludintceva angereisten Landeshauptstädterinnen sofort hellwach. Während das Doppel „Katia“ Baravok / Liliya Andriyanova seine bisher lupenreine Weste durch ein ungefährdetes 3:0 bewahren konnte, präsentierte sich das Duo Alina Novosad / Isabelle Laskowsky vor allem taktisch sehr clever und sorgte für die wichtige 2:0-Führung. Mit diesem Rückenwind ging es für Baravok & Co. in den darauf folgenden Einzeln furios weiter. Spitzenspielerin Katsiaryna Baravok gegen Uludintceva, Liliya Andriyanova gegen die amtierende Deutsche Schülermeisterin Leonie Berger und Alina Novosad gegen Ersatzfrau Thao Ha blieben ohne Satzverlust und schraubten das Ergebnis auf 5:0. Vor den  sehr zahlreich erschienenen und begeistert mitgehenden Zuschauer blieb es Isabelle Laskowsky gegen die stark aufspielende Mannschaftsführerin Melissa Dorfmann leider verwehrt, die Partie schon frühzeitig nach dem ersten Einzeldurchgang zu beenden. Vor allem in den längeren Ballwechseln hatte die Düsseldorferin zumeist die bessere Antwort. Im vielleicht besten Spiel des Tages boten Baravok und Berger anschließend „Hochgeschwindigkeitstischtennis vom Feinsten“ – mit dem besseren Ende nach 4 Sätzen für die VfLerin, so dass nach 105 Spielminuten ein verdientes und zugleich wichtiges 6:1 für das Steinburger Aushängeschild zu Buche stand.

Mit nunmehr 4:2 Punkte haben die Kellinghusenerinnen einen guten Start hingelegt und schlagen das nächste Mal Anfang November wieder auf (am 03.11. beim bärenstarken Aufsteiger Füchse Berlin sowie tags darauf in heimischen Gefilden gegen Torpedo Göttingen).

 

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2. Damen – Kurzbericht der Duelle gegen Ohe und St. Pauli

Veröffentlicht am 22 Oktober 2018 von Fabian

8:4-Erfolg nach hartem Kampf

Im Heimspiel der Verbandsoberliga gegen den Aufsteiger FC St. Pauli setzten sich die VfLerinnen nach hartem Kampf mit 8:4 durch. Diesen wichtigen Erfolg hatten sie insbesondere dem bärenstarken hinteren Paarkreuz mit Merle Laackmann und Mareike Wittorf zu verdanken,  die als „Lebensversicherung“ alle 4 Punkte gegen die gegnerischen Nr. 3 und 4 einfahren konnten. Auf einen guten Weg – jedenfalls aus Kellinghusener Sicht – wurde der Spielverlauf auch schon durch den Gewinn beider Eingangsdoppel gebracht. Katarzyna Sabat-Kamyk und Ann-Katrin Fritz behaupten sich hauchdünn in 5 Sätzen, Merle Laackmann und Mareike Wittorf hatten nach 4 Sätzen die Nase vorn. Die fehlenden 2 Punkte steuerte Nr. 1 Katarzyna Sabat-Kamyk bei. Auch ihr blieb es allerdings verwehrt,  die gegnerische Spitzenspielerin Mengchi Wang in die Schranken zu weisen; Wang besorgte im Alleingang 3 der 4 St.-Pauli-Punkte, wurde aber einzig durch den Erfolg von Andrea Gütschow über Ann-Katrin Fritz zählbar unterstützt. Das Satzverhältnis von 26:22 belegt aber, dass der 8:4-Erfolg der Steinburger Gastgeberinnen überaus hart erkämpft war.

 

Ende gut – alles gut!

Richtig spannend machte es die 2. Damen-Mannschaft des VfL Kellinghusen in ihrem Auftaktspiel der Verbandsoberliga Nord. Als es gegen die Gäste vom FC Voran Ohe in die entscheidende Phase ging, wurden die letzten 5 Einzel alle erst nach der vollen Distanz entschieden. Und hier hatten die Störstädterinnen dann – ebenso wie in der Endabrechnung – am Ende knapp aber durchaus verdient die Nase vorn.

Aber der Reihe nach: die VfLerinnen boten mit Katarzyna Sabat-Kamyk, Sylwia Skonieczna, Ann-Katrin Fritz und Mareike Wittorf ein sehr schlagkräftiges Quartett auf. Nachdem es nach den beiden Eingangsdoppeln 1:1 stand (für die Kellinghusenerinnen punkteten Sabat-Kamyk / Skonieczna), konnten die Gastgeberinnen das Ruder in den Einzel zu ihren Gunsten herumreißen. Sabat-Kamyk punktete dreifach, während Skonieczna und Fritz jeweils 2 Erfolge beisteuerten. Besonders erfreulich war dabei der Einstand von Neuzugang Ann-Katrin Fritz. Die 14jährige, die  bisher in der Verbandsliga für den SV Friedrichsort aufschlug, fand sich in ihrer neuen Mannschaft prima zurecht und hatte damit maßgeblichen Anteil am 8:5 Erfolg gegen die Kontrahentinnen aus Reinbek. Einen noch deutlicheren Erfolg zugunsten ihrer Farben hatte Mareike Wittorf auf dem Schläger, die gegen Daria Napierala hochdramatisch mit 16:18 im 5. Satz den Kürzeren zog. Aber – Ende gut, alles gut!

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Saisonabschluss fast perfekt gestaltet! Nortorf geht in die Relegation!

Veröffentlicht am 01 Mai 2018 von Jan

Am allerletzten Spieltag der Verbandsliga ging es für die Mannschaften der WSG und des SC Mittelpunkt Nortorf doch noch um etwas. Dieser Zustand ist keine Selbstverständlichkeit – geht es doch häufig in den letzten Spielen, wenn der Tabellenplatz bereits feststeht, nur um die „goldene Ananas“.

Hier war es anders. Für die WSG bestand die Möglichkeit mit einem Sieg gegen eines der Topteams der Liga noch Platz 5 vor dem SC Itzehoe zu erobern. Der Titel der besten Mannschaft im Kreis Steinburg war das Ziel. Für den SCM Nortorf ging es um viel mehr. Mit einem Unentschieden konnte der SCM noch den Moorreger SV von Platz 2 und damit dem Relegationsrang verdrängen. Die Meisterschaft war nicht mehr drin. Das Spielverhältnis der Brunsbüttler war aufgrund des Sieges gegen Probsteierhagen uneinholbar besser (ein 11:0 wäre für Nortorf gegen uns nötig gewesen). Herzlichen Glückwunsch an die Dithmarscher zur Meisterschaft!

Eben weil es noch um so viel ging, fanden viele Zuschauer den Weg in die Wrister Halle. Beide Teams wurden unterstützt, sogar die große, manchmal eher ungeliebte Wrister Halle war voller angenehmer, wertschätzender und fairer Atmosphäre – vielen Dank an alle Anwesenden für dieses Erlebnis! Schön, dass dieses Mal sogar viele Zuschauer den Weg in die Halle fanden, die uns sonst nicht zuschauen – wir freuen uns, wenn Ihr Euch bald wieder begrüßen dürfen! Die Zuschauer in unseren Spielen haben einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in dieser Serie so gut gespielt haben – wir wissen dies und bedanken uns in aller Form für Euren tollen Zuspruch!

Jetzt aber zum Spiel. Beide Teams in Bestbesetzung. Der Rucksack des „ein Punkt reicht uns ja“ war für die Nortorfer anfangs teilweise scheinbar schwer. Aber auch nicht bei allen Nortorfern… Björn Staack und Peer Zabel trieben unser Topdoppel Tim und Bjarne an den Rand der Niederlage. Schnell lagen unsere Jungs 0:2 in Sätzen hinten, ehe sie mit Glück, Geschick und Kampf dann doch noch das Spiel umbogen. Schon hier war klar, dass ein intensives Spiel bevorstehen sollte.

Jetzt aber zum oben genannten Rucksack. Das Doppel 1 der Gäste Thomas Nottelmann und Jörg Bandholt – eine der besten Paarungen der Liga scheiterte in vier Sätzen an Malte und Jan, die in diesem Match aber auch die beste Saisonleistung boten. Selten haben wir die beiden so engagiert, diszipliniert und konzentriert gesehen.

Im dritten Doppel fanden dann aber Fabian und Lorenz gegen Stefan Delewski und Björn Thomsen nicht so richtig ins Spiel – das 0:3 führte dann zum 2:1 nach den Doppeln!

Viele lange Ballwechsel in den Doppeln hatten die Zuschauer schon etwas mitgenommen. Unser Stammzuschauer W.K. formulierte es so: „Jan, wie lange wird dies heute dauern?“

Mit Rückenwind gingen wir dann in die ersten Einzel. Hier hatten wir uns etwas ausgerechnet. Aber Jan trat im Stile eines alternden Spieler auf, der einst mal erfolgreich den TT-Schläger schwingen konnte. Gegen Stefan gelang ihm ganz wenig. Stefan war viel sicherer und ließ Jan wirklich alt aussehen. Oder wollte Jan nur die Zuschauer schneller nach Hause schicken?  Nebenan vom Ergebnis her ein kaum anderes Bild. Sicher Tim, ist deutlich jünger als Jan, aber gegen Thomas Nottelmann war er ähnlich chancenlos. Dass wir in der ersten Einzelserie oben keinen Satz gewinnen, war ein deutlicher Dämpfer! 2:3 gegen uns!

Die Mitte der Nortorfer gehört ähnlich wie das untere Paarkreuz zu den besten der Liga. Diese Erfahrung machte dann auch Bjarne gegen Peer Zabel und Malte gegen Björn Staack. Allerdings auf einem anderen Leistungsniveau – zumindest phasenweise. Bjarne spielte sehr gut gegen Peer, war aber gefühlt schon nach einem Satz „platt“. Trotzdem kämpfte er, auch wenn er dann unterlegen war. Bei Malte war es anders. Satz 1 mit guter Leistung gewonnen, in Satz 2 vorne, aber nur solange bis Björn intensiv allen Zuschauern in der Halle „mitteilte“, dass er „nicht klar kommt“. Ob Malte dadurch beeindruckt war oder bei Björn dann ein Knopf aufging – ich weiß es nicht. Aber das Spiel kippte und Björn gewann 3:1 – 2:5 gegen uns!

Unten gab es die Paarungen von Fabian gegen Björn Thomsen und Lorenz gegen Jörg Bandholt. Konnte unser unteres Paarkreuz die Tendenz ändern? Es drohte eine deutliche Niederlage, die Nortorfer waren voll auf Kurs Relegation. Unsere „rassige Brünette“ Lorenz war gegen Jörg in allen Belangen zweiter Sieger. An einem guten Tag kann er der Dynamik von Jörg Paroli bieten, aber an diesem Samstag leider nicht – wieder kein Satzgewinn für die WSG! Auch bei Fabian lief es gegen Björn, der bis dato unten nur ein Spiel verloren hatte, nicht viel besser. Mindestens 2 Sätze lang hatte Fabian eigentlich das Nachsehen und spielte im Sinne eines guten Gastgebers, weil Björn einfach immer die besseren Antworten hatte. Dann klaute Fabian den dritten Satz und demonstrierte seine Fähigkeiten. Sein 5-Satz-Erfolg war ein echtes Lebenszeichen! Trotzdem 3:6!

Oben ruhten die Hoffnungen dann weniger auf dem Senior Jan als mehr auf dem aufstrebenden Tim. Gegen Thomas Nottelmann konnte Jan wenigstens mal 2 Satzgewinne verbuchen. Ob dies aus Mitleid, Klasse oder taktischem Verständnis entstand, lässt sich nicht sagen. Insgesamt ein eher erschreckender 0:2 Auftritt des Mannschaftsführers, zumindest jede dritte Vorhand könnte ruhig mal auf den Tisch gespielt werden. Es war das einzige 5-Satz-Spiel, dass die WSG an diesem Tag verlor. 3:7! Zum Erreichen des Ziels durfte die WSG jetzt kein Spiel mehr verlieren – es sah nicht so gut aus! Dass sich die WSG aber um das obere Paarkreuz keine Sorgen machen muss, bewies dann wieder einmal Tim. Er knüpfte an die Leistung der gesamten Serie an, ließ das etwas schwächere erste Spiel vergessen und bezwang Stefan nach einigem Auf und Ab in 5 Sätzen! Der Auftakt zu einer Aufholjagd, die wir lange nicht gesehen haben!

Auch die beiden nächsten Spiele Bjarne gegen Björn und Malte gegen Peer gingen über 5 Sätze! Bjarne benötigte einen Satz, um sich an das Spiel von Björn zu gewöhnen. Die Sätze 2 und 3 schloss der Linkshänder erfolgreich ab. Es sollte weitergehen, er hatte ein „Motiv“. Björn kam aber zurück, gewann Satz 4 deutlich, da Bjarne immer passiver wurde. Im 5. Satz dann bei 6:6 die Auszeit von Björn. Danach spielte Bjarne aber wie entfesselt und gewann den Satz unter großen Jubel zu 7! So würde ich ihn gerne immer sehen ;-)!

Malte gewann den ersten Satz schnell, ehe Peer besser ins Spiel kam und das Spiel wie erwartet bestimmte. Bei 1:2 in Sätzen passierte aber irgendetwas bei beiden Kontrahenten. Malte spielte immer sicherer und Peer wurde immer unruhiger. Alle hatten es umgekehrt erwarten und so gewann Malte die Sätze 4 und 5 mit einer Topleistung sehr sicher! – 6:7! 3x in 5 Sätzen gewonnen. Unser Ziel es den Nortorfer schwer zu machen, war spätestens jetzt erfüllt!

Die Sorgenfalten der Nortorfer wurden jetzt etwas tiefer… Unten dann Fabian gegen Jörg und Lorenz gegen Björn. Fabian gab „den Butler“. Er servierte artig einfach alle Bälle von Jörg zurück. Ganz gleich mit welcher Dynamik Jörg ansetzte, Fabian war da und hatte dann noch Zeit, die Bälle so zu platzieren, dass Jörg damit auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Für Fabian ist die Serie defintiv zu früh zu Ende – seine beste Saisonleistung im letzten Einzel der Serie mit einem 3:0 gegen Jörg Bandholt. Dies war der Gipfel der „epochalen“ Aufholjagd von 3:7 auf 7:7! Etwas unglücklich agierte dann Lorenz. Es lief bei ihm an dem Tag einfach nicht! Er versuchte alles, aber gegen Björn Thomsen gelang ihm kein Satzgewinn! Große Erleichterung bei den Nortorfern, dass der wichtige und lang ersehnte achte Punkt dann endlich im letzten Einzel des Spiels kam.

Trotzdem schenkten die Nortorfer das Doppel nicht weg. Bjarne und Tim kamen da – natürlich in 5 Sätzen – zu unserem letzten Erfolg und machten das leistungsgerechte Unentschieden klar! Wir wünschen den Nortorfern alles Gute in der Relegation und fragen uns ein wenig, ob die Moorreger nicht an uns geglaubt haben…

Wir haben vor großer Kulisse 6 Spiele in 5 Sätzen gewonnen und nur eines verloren – wir können halt Spektakel! Stammzuschauer W.K. hatte zwischenzeitlich auch zum Besten gegeben, dass er gerne für uns auf die Live-Übertragung der Zuschauer verzichtet hat. Wir konnten dies nicht erwarten, aber es ist sinnbildlich für unsere Serie, die wir als Aufsteiger auf Platz 6 mit positivem Punktekonto in überragender Manier bestritten haben!

Einfach eine tolle Serie mit einem tollen Team in einem tollem Umfeld – vielen Dank!

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