2:2 Punkte aus zwei Spielen! Die WSG erfüllt das Soll, glänzt aber noch nicht. Trotzdem waren die beiden Punkte sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison!

Ab und Auf – Soll erfüllt oder wenn es nach unten geht, muss man unten gewinnen!

Veröffentlicht am 09 Dezember 2018 von Jan

Zwei Spiele standen an diesem Wochenende an. Wir konnten nominell an beiden Tagen in Stammbesetzung antreten und hatten uns nach dem wirklich miesen Spiel gegen Quickborn Wiedergutmachung vorgenommen. Leider stand uns dabei mit Kaltenkirchen eine Mannschaft aus den Top 3 der Liga dabei „im Weg“.

Kaltenkirchen ohne Matthies, dafür mit dem jungen Alsleben wollte natürlich seinen derzeitigen Platz auf dem Ligatreppchen festigen. Die Doppel begannen mit zwei Überraschungen. Beide Doppel 1 verloren 0:3 – habe ich auch lange nicht gesehen. Damit verbuchten Lorenz und Jan einen Erfolg gegen Wernitz/Heuck, währenddessen Tim und Bjarne sich an Holm/Westphal die Zähne ausbissen. Dann verloren Tobias und Malte ihr erstes Doppel 3 gegen Meyer/Alsleben… Lief also nicht optimal.

Tim hatte sich gegen Wernitz viel vorgenommen. Er begann wie die Feuerwehr und Robin war in den ersten beiden Sätzen nicht annähernd in der Nähe seiner Betriebstemperatur. Dies änderte sich dann in den Sätzen 3 und 4. Im 5. Satz hatte dann Tim wieder die Oberhand. Über Jan gibt es nicht viel zu sagen. Fit ist er nicht, war er vielleicht auch noch nie, aber im Moment ist es ganz schlimm. Nur, weil ihm das Spiel von Francisco Heuck so gut liegt und weil er den Papst in der Tasche hatte, konnte er in 5 Sätzen gewinnen.

In der Mitte wies Altmeister Holm dann Tobias in die Schranken während Bjarne seinem Kontrahenten Frank Meyer beeindruckend die Grenzen aufzeigte. Unten spielte Lorenz gegen Westphal phasenweise sehr gut mit, alle Sätze mit 2 Punkten Differenz, 2x Verlängerung, aber doch nichts Zählbares – unglücklich! Malte machte es gegen Alsleben gut und dominierte in den drei Sätzen. Wir hatten in den Einzeln 4:2 bilanziert und führten 5:4. Dann ging aber viel in die Hose… Ein Hauch Quickborn zog durch die Halle.

Robin war gegen Jan nicht gefordert – einfach ein schlechter Zustand beim Senior! Tim kam gegen Heuck nicht ins Spiel und schon hatte Kaltenkirchen die Führung und gab sie nicht mehr her…

In der Mitte haderte Bjarne mit fehlendem Fokus gegen Bent Holm, der eigentlich lange Zeit ein großes Rückschlagproblem hatte und dann doch 3:1 gewann. Ein Ausrufezeichen und das Zeichen zum Kampf setzte dann Tobias. Er spielte zum ersten Mal gegen Frank Meyer und gewann in 5 Sätzen. So richtig konsequent kann er zwar ein Einzel nicht zu Ende spielen, aber solange er die Sätze 1, 3 und 5 gewinnt, jammern wir gerne weiter auf hohem Niveau!

Unten im Spiel von Malte gegen Max Westphal machte sich die Ermüdung nicht nur beim Steinburger körperlich breit, sondern auch bei seinem Material… 1:3! Leider machte dann Lorenz „alles falsch“ und Maxi Alsleben „alles richtig“. Lorenz war sich der Bedeutung seines Spiels „zu“ bewusst. Verkopft spielt es nicht gut und Maxi nutzte mit solidem Spiel die Gunst der Stunde – 6:9! Lange Gesichter bei uns, hatten wir doch alle nicht in allen Einsätzen richtig gut gespielt und trotzdem an den Punkten geschnuppert… Vielen Dank an unsere Auswärtsfans! Wir hätten Euch gerne auch etwas Zählbares geboten.

Hier der Spielbericht.

Glücklicherweise blieb nicht lange Zeit zum Nachdenken und ein Heimspiel hilft uns auch immer! Mit unseren treuen Fans im Rücken spielen wir wohl doch besser. Gegen die zweite Mannschaft von FT Eiche Kiel waren die Zuschauer dann auch zahlreich erschienen. Dieses Mal bewiesen sie ein wirklich gutes Gespür, wann Unterstützung für die Akteure in Form von Applaus oder Tipps nötig waren – vielen Dank!

Die Kieler ohne den starken Ramm, wir in Stammbesetzung. In den Doppeln dann Lorenz und Jan mit weiter ansteigender Form gegen Peters/Stahl, letztendlich aber ohne Fortune. Tim und Bjarne wieder in gewohnter Manier, damit 1:1! Doppel 3… Tobias und Malte müssen die beiden letzten Sätze nicht in der Verlängerung mit ungenutzten Matchbällen gegen Falkenhagen/Lange verlieren… 2:3… Ein leichtes Grübeln machte sich bei dem einen oder anderen WSGer breit.

Oben dann Stahl mit 3:0 gegen Jan. Der findet einfach nicht statt! Dafür aber Tim!!! Er warf sich gleich mit für den Käptn in den Ring und kämpfte Peters nieder. Spielerisch noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Serie, kämpferisch und mental aber wieder voll auf der Höhe! Klasse! 3:1!

In der Mitte dann Bjarne wieder souverän gegen Falkenhagen. Ein sicheres und verdientes 3:0. Guter Auftritt vom Linkshänder! Tobias spielte gegen den „schwierig zu spielenden“ Heinrich besser als es viele erwartet hatten. Er braucht die Aufgabe, stellen wir immer wieder fest. In 5 umkämpften Sätzen ging er nicht unverdient als Sieger hervor. 4:3 – erste Führung!

Unten machte Lorenz den Eindruck aus seinem gestrigen letzten Einzel vergessen! Gegen Lange agierte er wie ausgewechselt. Mental auf der Höhe, voll fokussiert ließ er nur einen Satzgewinn für den Kieler zu. Woran es lag? Vielleicht am „Waschservice Laskowsky“… der Eindruck aus dem letzten Spiel wurde scheinbar aus dem Trainingsanzug herausgewaschen. Malte machte mal wieder gegen Leubert nicht mehr als nötig, gewann aber in drei Sätzen. Das ist bei ihm auch nicht immer so, wenn er nur so hoch springt, wie er muss. 6:3!

Dann oben Peters mit 3:1 gegen Jan – ohne Worte! Tim dafür wieder „on fire“.  Zwei Mal im Satzrückstand, zwei Mal wieder gekommen und wieder als Mentalitätsmonster unterwegs und 3:2 gegen Stahl gewonnen! Er erkämpft sich die Punkte und gleicht die Unzulänglichkeit von Jan aus! Gaaaaaanz wichtig! Man of the Match, da ungeschlagen in Einzel und Doppel!

In der Mitte dann bei 7:4 und Rückenwind zwei Niederlagen… Bjarne kam nur im ersten Satz gegen Heinrich durch und Tobi…? Der brillierte mit Wahnsinnsbällen, um dann haarsträubende Fehler zu machen. Da aber Niklas Falkenhagen auch noch den einen oder anderen Punkt setzte, ging der Kieler mit einem Erfolg vom Tisch. Nur noch 7:6!

Aber unten lief es heute! Wir wurden vor dem Spiel schon mit Sorgenfalten im Abstiegskampf gesehen, aber auch das untere Paarkreuz zeigte eine tadellose Leistung, die nichts mit dem Tabellenplatz zu tun hatte. Malte hatte bei Lorenz Spiel gegen Lange wohl zugesehen. Oder Fabian hatte zugesehen und es Malte eingeimpft. Gleicher Spielverlauf, taktisch sehr diszipliniert – so macht Malte Spaß! Noch mehr Spaß machte aber Lorenz. Denn auch im zweiten Einzel, in dem er dieses Mal als Favorit an den Tisch ging, machte er endgültig den Eindruck vom letzten Einzel in Kaltenkirchen vergessen. Sicher und souverän brachte er den Heimsieg nach Hause!

Doch eine kleine Befreiung, vor allem für den Schreiberling… 😉

Hier der Spielbericht.

Tim, unten und Zuschauer sind der die Zutaten für den Gewinnercocktail!

Am nächsten Wochenende geht es am Freitag nach Boostedt, bevor am Sonntag um 12 Uhr in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen das letzte Spiel der Hinserie gegen Schwartau stattfindet. Da können wir gerne noch einmal Unterstützung gebrauchen!

Jan für die erste Herren!

 

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Wenn es mal nicht läuft... Da ist der Wurm drin... Es hat sich alles verschworen... So oder so ähnlich könnte es klingen. Die erste Herren brachte gegen Quickborn einfach nicht viel zustande und verlor 3:9.

Erste Herren geplettet!

Veröffentlicht am 02 Dezember 2018 von Jan

Am Freitag, den 30.11. machte sich die erste Herren auf nach Quickborn. In Stammbesetzung hofften die Steinburger auf einen Auswärtserfolg, machten sich doch bei den Quickborner Aufstellungssorgen in der Hinserie breit.

So boten die Quickborner mit Leonhard Brandes auch einen Ersatzmann auf. Fast wären es zwei Spieler geworden, aber es gelang den Hausherren doch noch den zuletzt eher lustlosen Max Plettenberg zu einem weiteren Einsatz zu überreden.

Genug der Vorrede – es war der Wurm drin. Quickborn gewann mehr als doppelt so viele Sätze mit 2 Punkten Differenz. Kollege Plettenberg war vor dem Spiel in der Umkleidekabine auch nicht wirklich „on fire“, aber schwupps gewann er mit Matthias Delltih gleich mal gegen Tim und Bjarne im Doppel. Jan und Lorenz spielten gegen Lentfer/Hanisch gut mit, mehr aber auch nicht. Lediglich Tobias und Malte konnten gegen Guckel/Brandes ein Ausrufezeichen setzen.

Oben gab es dann ein wirklich ansehnliches Spiel von Tim gegen Thorsten Lentfer. Nach 2:0 Führung gingen die letzten 3 Sätze alle mit 2 Punkte Differenz an Thorsten. Ja, Tim hatte Matchbälle, ja es lief nicht, aber es war eine wirkliche gute Leistung von Tim! Warum ich es so betone…? Im zweiten Spiel oben reichte es Max Plettenberg gegen einen seiner Leistungsgegner Jan mit einer schmalen Leistung. Der Begriff „Gegner“ist laut Duden „jemand, der gegen eine Person oder eine Sache eingestellt ist und sie bekämpft“… Da es Max reichte, Jan einen Ball links und einen Ball rechts auf den Tisch zu spielen, muss ich wohl nicht weiter ausführen, welche desolaten Eindruck Jan machte.

In der Mitte zeigte Bjarne wie man gegen lange Noppen „à la Guckel“ spielt. 3:0 – schlicht und einfach – verdient gewonnen! Tobias hatte Matthias Dellith am Rande der Niederlage… aber eben nur am Rande. Matthias hatte in der entscheidenden Phase auch ein Quäntchen mehr Glück. 2:5!

Unten gewann Malte gegen den guten Ersatz Brandes, allerdings ohne Glanz. Aber er blieb der „makellose“ Malte für die WSG! Lorenz schnupperte am Sieg gegen Hanisch, verlor aber bei 1:1 Sätzen den entscheidenden dritten Satz. Ja, natürlich mit 2 Punkten Differenz. 3:6!

Oben hoffte die WSG auf Tim und auf Kraft für Jan. Tim ließ sich auch durch ein 0:2 gegen Max Plettenberg nicht aus der Ruhe bringen, kam im dritten Satz ins Rollen. In Satz 4 verschlief er den Anfang und holte dies nicht mehr bis zum Ende auf… Immerhin ein Gegner für Max, der ungeschlagen blieb! Jan spielte willenlos, kraftlos, unterlag sang- und klanglos, er machte damit seine Teamkollegen sprachlos. So war sein Auftritt sinnlos. Auch nicht fit muss da mehr gehen!

Zum Schluss kam dann Bjarne nicht gegen „The Wall“ Dellith durch. 3:9 – ein Spiel zum Vergessen! Das können wir!

Wer sich den Spielbericht ansehen möchte… hier.

Ansonsten benötigen wir ein wenig Unterstützung am kommenden Samstag (8.12.) um 15 Uhr in Kaltenkirchen und am Sonntag (9.12.) um 12 Uhr zu Hause gegen FT Eiche. Da wollen wir dann das Spiel vergessen machen… welches Spiel eigentlich?

Jan

Für die erste Herren.

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Ohne den kurzfristigen erkrankten Senior Jan lieferte die junge erste Herren der WSG einen großen Kampf. Leider wurde der Auswärtstrip in Friedrichsort nicht mit zählbaren Erfolgen belohnt.

Großer Fight nicht belohnt

Veröffentlicht am 24 November 2018 von Jan

Junge WSG unterliegt in Friedrichsort nach großem Fight mit 5:9

 

Am 23.11. stand unser Auswärtsspiel beim SV Friedrichsort an. Unsere Gegner haben bereits in den ersten Spielen der Saison zeigen können, dass mit ihnen auf den vorderen Plätzen zu rechnen sein kann und so stellten wir uns auf einen harten Kampf ein. Und so sollte es auch kommen. 8 der 14 Spiele gingen über die volle Distanz von 5 Sätzen.

Leider musste unsere Nummer 1 Jan gesundheitsbedingt kurzfristig passen, sodass Fabian dafür einsprang. An dieser Stelle ein großes Dankeschön! So kam bei uns vor dem Spiel kurz mal die Frage auf, ob es sich heute um die jüngste WSG-Formation aller Zeiten handelt…? Es mag sein. Mit einem Altersdurchschnitt von 23,8 Jahre war es sicher eine der jüngsten Formationen der ersten Herren überhaupt.

Wir erwischten in den Doppeln mal wieder einen guten Start. Bjarne und Tim konnten nach zwei engen ersten Sätzen Kaufmann/Schneider mit 3:0 besiegen. Zeitgleich konnten Malte und Tobias gegen das Doppel 1 Schüler/Backhaus nicht anknüpfen, ein deutliches 0:3 war das Resultat. Unser Doppel 3 stach dann aber mal wieder. Lorenz und Fabian zeigten, dass sie in der Vergangenheit schon einige erfolgreiche Doppel bestritten haben und konnten sich im ersten Fünfsatzmatch des Abends mit 3:2 gegen Gaetje/Loreit durchsetzen.

Oben dann zwei knappe Spiele. Bjarne zeigte gegen den starken Schüler eine gute Leistung und konnte ihn in den fünften Satz zwingen. Hier war dann allerdings zu wenig zu holen – am Ende stand eine 2:3 – Niederlage zu Buche. Tim kam schlecht in sein Spiel gegen Felix Schneider. Der erste Satz relativ klar weg, im Zweiten hatte er eine hohe Führung nicht ins Ziel bringen können. Tim haderte mit sich und letztlich unterlag er dem Händchen seines Gegners, der aus der Ballonabwehr spektakuläre Schläge anbot, knapp mit 1:3 – schade!

In der Mitte hatte Tobi seinem Gegner Mats Gaetje wenig entgegenzusetzen. Er fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie und unterlag mit 0:3. Besser lief es bei Malte, allerdings nur spielerisch. Eine ansprechende Leistung gegen Backhaus reichte für Matchbälle, leider aber nicht zu einem Punkt auf dem WSG-Konto. Eine deshalb unglückliche Niederlage in 5 Sätzen.

Zu diesem Zeitpunkt 2:5 im Rückstand sollte unser unteres Paarkreuz uns wieder voll in die Partie bringen. Fabian zeigte gegen Kaufmann eine kämpferisch klasse Leistung. Nach einer 2:0 Satzführung kam sein Gegner allerdings besser rein und so stand auch hier ein Entscheidungssatz an. In diesem zeigte Fabian allerdings eine bärenstarke Vorstellung (da stand’s auf einmal 10:0!!) und ließ keinen Zweifel an einem Punkt für die WSG aufkommen. Etwas anders sah es bei Lorenz aus. In seinem Spiel gegen Loreit würgten sich beide phasenweise gehörig einen ab. Beiden fehlte am Anfang die Lockerheit. Die Oberhand behielt allerdings unser Adliger, der sich schließlich steigern konnte. So wurde aus einem 2:5 ein 4:5, was uns wieder alle Möglichkeiten eröffnete. Dementsprechend motiviert gingen wir auch in die zweite Einzelserie.

Ein gewisses Pech in den engen Matches blieb uns heute allerdings erhalten. So haben Tim gegen Fabian Schüler und Bjarne gegen Felix Schneider die nächsten knappen Niederlagen hinnehmen müssen. Insgesamt oben 4 Niederlagen, davon 3 eng über die volle Distanz – fühlte sich bitter an! Es hieß trotzdem weiterkämpfen, was vor allem Tim auch lautstark von der Bank vorlebte. Hierfür ein großes Lob, das war vorbildlich!

Tobi zeigte in seinem zweiten Einzel ein anderes Gesicht. Er spielte sicher und offensiv und konnte Backhaus damit bezwingen – 3:2. Malte musste gegen Gaetje allerdings akzeptieren, dass gegen diesen heute nichts zu holen war. Die beiden einzigen 0:3-Niederlagen waren gegen Mats. Das kam nicht von ungefähr.

Und wie sollte es anders sein – auch das letzte Spiel des Abends war ein Krimi. Lorenz spielte gegen Kaufmann sehr variabel, konnte durch sein Aufschlagspiel den einen oder anderen Vorteil nutzen. Eine Führung im fünften Satz konnte er trotz (oder vielleicht wegen..?) seiner eigenen Auszeit nicht durchbringen und so verlor er 2:3. Das Ende unserer Punktehoffnungen an diesem Tag.

 

Zu Buche stand uns letztlich eine sehr ansprechende Mannschaftsleistung, die mit etwas mehr Fortune auch im Abschlussdoppel oder mehr hätte enden können. Entsprechend war dann auch erst unsere Stimmung. Trotzdem hat dieser Auftritt Mut gemacht. Gegen die sympathischen Friedrichsorter freuen wir uns schon aufs Rückspiel, wo wir dann auch wieder auf den Einsatz unserer sicheren Bank Jan hoffen können. Außerdem sei der Dank an unseren Edel-Fan Christian nicht vergessen, der die Tour auf sich genommen hat und uns durch dieses aufregende Punktspiel begleitet hat.

Unser nächstes Spiel findet am 30.11. in Quickborn statt.

Hier noch der Spielbericht.

 

Bjarne für die 1. Herren

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Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Veröffentlicht am 11 November 2018 von Fabian

Es war ein Wechselbad der Gefühle, das die Tischtennis-Damen des VfL Kellinghusen am vergangenen Wochenende bei ihrem Doppel-Auftritt in der 3. Bundesliga Nord erlebten.

Zunächst ging es „ins Revier“ der Füchse Berlin in die Bundeshauptstadt. Gegen die bis dato mit nur einem Minuspunkt belasteten Berlinerinnen agierten die VfLerinnen lange Zeit auf Augenhöhe. Nach ziemlich genau 2 Stunden Spielzeit und einem Zwischenstand von 3:3 hatten es das Spitzenpaarkreuz „Katia“ Baravok und Liliya Andriyanova in ihren Spielen gegen Katalin Jedtke und Olga Heinrich zeit-gleich auf dem Schläger, möglicherweise vorentscheidend mit 2:1- bzw. 2:0-Sätzen in Führung zu ge-hen. Die Chancen blieben jedoch ungenutzt und stattdessen drehten die Gastgeberinnen diese beiden Partien noch zu ihren Gunsten. Als dann Ann-Marie Dahms anschließend auch noch ihrer Gegenüber Alina Novosad die erste Einzelniederlage dieser Saison bescherte, mussten alle Hoffnungen von Las-kowsky & Co., zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, begraben werden. Nach Punkten von Baravok (1), Novosad (1) und dem Doppel Baravok / Andriyanova stand letztendlich eine unglück-liche 3:6-Niederlage zu Buche, die zugleich die Berlinerinnen an die Tabellenspitze katapultierte.

Tags darauf hatten die VfLerinnen den letztjährigen Tabellendritten Torpedo Göttingen in heimischen Gefilden zu Gast. Die Universitätsstädterinnen aus Südniedersachsen, die nach einem hammerschwe-ren Auftaktprogramm mit 0:8 Punkten nach Kellinghusen anreisten, wirkten während der gesamten Partie irgendwie gehemmt, obwohl sie zu den talentiertesten Teams der Liga zählen. Demgegenüber zeigten sich die Gastgeberinnen von der am Vortag erlittenen Berlin-Niederlage gut erholt und boten ihre bislang beste Saisonleistung. Garant hierfür waren insbesondere die beiden gewonnenen Doppel. Während das Duo Baravok / Andriyanova auch im 5. Einsatz – diesmal gegen die Kombination Johanna Wiegend / Katharina Overhoff – ungeschlagen blieb, legten Isabelle Laskowsky und Alina Novosad am Nebentisch gegen das gegnerischen Spitzendoppel Rianne van Duin / Marie Sophie Wiegand eine Klas-seleistung hin und gewannen verdient in 5 Sätzen. Hiervon beflügelt, lief es auch in den Einzeln (fast) wie am Schnürchen. Lediglich Isabelle Laskowsky wurde für ihr offensives und couragiertes Spiel bei der Knappniederlage gegen Johanna Wiegand leider nicht belohnt, so dass nach 2 Stunden Spielzeit ein in dieser Höhe nicht zu erwartender 6:1-Heimsieg gefeiert werden konnte.

Am 24.11. schlagen die Kellinghusenerinnen im Heimspiel gegen die hoch gehandelte Mannschaft von Hannover 96 wieder auf. Die 96erinnen, die bisher nicht immer in nomineller Bestbesetzung aufliefen, haben ebenso wie das Steinburger Aushängeschild derzeit ein Punktekonte von 6:4.

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Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus Moorrege kam die erste Herren der WSG Kellinghusen/Wrist in der Herren Verbandsliga zu einer Punkteteilung. War da sogar noch mehr drin?

8:8 gegen Moorrege – ein Punktgewinn oder ein Zähler zu wenig?

Veröffentlicht am 11 November 2018 von Jan

Am Freitag, den 09.11. trafen wir auf den Moorreger SV in der Herren Verbandsliga. Dank Lorenz Einsatz konnten wir ausnahmsweise in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen auflaufen. Dies kam auch den Moorregern entgegen. In etwas wärmerem Klima fühlt sich der gemeine Moorreger scheinbar ganz wohl 😉

Auch unseren Zuschauern hatten wir den veränderten Spielort mit auf den Weg gegeben. Vielen Dank, dass sich auch an diesem Spieltag wieder viele WSG Freunde in die Halle verirrt haben. Auch unsere Gäste finden die Atmosphäre in unserer Halle toll. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs in der Liga!

Beide Teams in Stammbesetzung, alle stellten sich auf das eine oder andere spannende Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten in der Verbandsliga ein.

In den Doppeln starteten wir mit 2:1! Tim und Bjarne dominierten gegen Julian Malz und Daniel Schwarzer – ein sicheres 3:0! Jan und Lorenz hatten es mit Fabian Gill und Bastian Kaland zu tun. Nach 0:2 kam es zum 2:2, ehe sich Fabian und Bastian dann doch wieder Ihrer Qualitäten besannen. 5-Satz-Erfolg für Moorrege! Tobias und Malte gewann auch ihr zweites Doppel in dieser Serie. Mit 3:1 verließen Sie verdient den Tisch gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben gewann Jan 3:0 gegen Bastian. Lag weniger an Jan als mehr an Basti, der aufgrund von Trainingsrückstands (ich glaube es war nicht die Erkältung, Fabian!) gefühlt keinen Ball auf den Tisch spielen konnte. War im Doppel leider noch anders 😉 Zur Paarung von Tim gegen Fabian kam es zum ersten Mal. Fabian hatte von Anfang an seine Betriebstemperatur erreicht – vielleicht hätten wir doch in Wrist spielen sollen???. In den ersten beiden Sätzen sah Tim gegen einen der besten Spieler der Liga kein Land. Dann klaute Tim einen Satz, führte in Satz 4, bevor Fabian doch aufdrehte und sicher gewann – 3:2 für die WSG!

In der Mitte kam es zum Duell von Bjarne gegen Daniel. Aus den Spielen gegen Daniel konnte Bjarne gemischte Erfahrungen aufweisen. Nach verlorenem ersten Satz gewann Bjarne den zweiten Satz in der Verlängerung. Hätte auch anders ausgehen können, war aber der Dosenöffner. Bjarne bestimmte das Spiel und gewann 3:1. Tobias zeigte sich gegen Julian von der besten Seite. Wenn er ins Rollen kommt, sieht alles ganz einfach aus. Dies musste dann auch Julian nach vier Sätzen anerkennen oder hatte er sogar während der Ballwechsel selber zugeschaut? Beide Spiele in der Mitte für uns – ein herausragender Zwischenstand von 5:2!

Unten standen dann zwei 5-Satz-Spiele an. Beim Spiel von Malte gegen Bent hatte der Routinier aus Moorrege großen Anteil daran, dass es überhaupt zu dieser Anzahl Sätzen kam. Malte führte 2:0 und schien das Spiel im Griff zu haben, aber Bent gab nicht auf, spielte aggressiver und vor allem sicherer. Er gewann nicht unverdient die nächsten drei Sätze. Andere hätten dieses Spiel nicht mehr umgebogen. Aber auch Lorenz und Andre wollten über die volle Distanz gehen. Das Spiel wogte hin und her. Letztendlich brachte der WSGer in den wichtigen Phasen seine gute Form an den Tisch und gewann. Ob Andres Form wirklich so schlecht war, wie sein Bruder nach dem Spiel sagte („Der kann ja heute nicht mal fehlerfrei ein Bier aus der Kiste nehmen!“), sollte jeder selber für sich entscheiden. Ich habe Andre nicht so schlecht gesehen. 6:3!

Oben überfuhr Fabian dann Jan im ersten Satz nach allen Regeln der Kunst. Danach nahm der alte Mann dann doch das Niveau an und es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel. Leider konnte Jan seine Taktik nicht die kompletten Sätze durchhalten, so dass er nach Gewinn des zweiten Satzes sowohl im dritten als auch im vierten Satz Führungen nicht nach Hause brachte… Aber Fabian zeigte in dieser Phase seine Qualitäten. So spielt ein Topmann eben. Aber auch die noch älteren Herren im Zuschauerrang attestierten Jan eine passable Leistung. Mit der Beinarbeit des WSG Seniors waren die Edelfans am Spielbericht aber noch nicht ganz zufrieden… Etwas völlig Neues bei Jan…?! Im zweiten Einzel zeigte sich Tim stark verbessert. Noch wichtiger war aber, dass Bastian wieder an die „Form“ aus dem ersten Einzel anknüpfen konnte. Tim gewann sicher 3:0. Glänzen konnte er dabei nicht wirklich, aber der Punkt war natürlich wichtig! 7:4!

In der Mitte stemmte sich Moorrege dann gegen die Niederlage. Bjarne zelebrierte gegen Julian ein Spiel wie früher Tennis in Wimbledon. Der Aufschlag war ein Riesenvorteil und ein fast sicherer Punktelieferant. Bjarne haderte mit seinen Rückschlägen. Je länger der Ballwechsel, desto sicherer der Punkt für Bjarne… Aber die Ballwechsel blieben im Schnitt zu kurz. 1:3 gegen Bjarne! Tobias machte es besser, dachten alle… bis auf Daniel. Tobi gewann die ersten beiden Sätze und hatte das Spiel im Griff, bevor Daniel das Coaching von „Ancelotti“ annahm und sich vor allem im Aufschlagsspiel steigerte. Im gleichen Moment verlor Tobi die Traute in sein Spiel und das „Re-Break“ in der Mitte nahm seinen Lauf! 7:6 – alles wieder offen!

Unten rang Malte dann vor den Augen seiner Freundin (vielleicht muss sie nächstes Mal früher in die Halle kommen?) dann den „Gerstensaft-aus-der-Kiste-Holer“ Andre in vier umkämpften Sätzen nieder. Gutes knappes Spiel in einer wichtigen Phase. Der kleine Moorreger Lauf war gestoppt. Lorenz traf dann auf einen Bent, der sich noch sehr gut an die letzten drei Sätze gegen Malte erinnern konnte. Voller Selbstbewusstsein, Euphorie und noch einem Schuss Glück sorgte Bent dafür, dass Lorenz drei Sätze lang nicht ins Spiel fand, keinen Rhythmus hatte und nur noch gratulieren konnte. Mit einer 8:7-Führung ging es ins Schlussdoppel – die Krönung des Spektakels zur Geisterstunde!

Tim und Bjarne gegen Fabian und Bastian. Wir hofften darauf, dass Bastians Formkurve keine Veränderung aufzeigte. Die Moorreger hofften darauf, dass Fabians Formkurve keine Veränderung aufzeigte.

 

 

 

 

 

Guter Start für die heimschen Jungs – 11:6! Danach drei Sätze mit 2 Punkten Differenz, die leider alle an die Moorreger gingen. Satz 2 dabei knapp, Satz 3 verdient, wobei sich dort noch die Chance zum „Klauen“ bot. Satz 4 wieder umkämpft. Kein Vorwurf an unsere Jungs, die ein sehr gutes Abschlussdoppel spielten. Aber Fabian hielt sein Niveau und zum Schluss hatte Bastian einen Teil seines Trainingsrückstands scheinbar im Punktspiel aufgeholt…

So, dann bin ich mal gespannt auf das Fazit. Dies kann bitte jeder gerne selber ziehen. Von „Punkt verschenkt“ über „Chancen nicht genutzt“ über „gute geschlossene Mannschaftsleistung“ oder „vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen“ und „Klasse Leistung gegen Meisterschaftsfavoriten“ dürfte alles dabei sein.

Hier geht es zum Spielbericht.

Wir spielen am 23.11. um 19:30 in Friedrichsort und am 24.11. um 12 Uhr zu Hause in Kellinghusen gegen Bad Schwartau.

Jan für die erste Herren

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Saisonauftakt geglückt!

Veröffentlicht am 28 Oktober 2018 von Jan

Guter Start in die Serie für die erste Herren der WSG in der Verbandsliga!

Unser Saisonauftakt in der Herren Verbandsliga lag am 28.10.2018 außergewöhnlich spät in der Serie. Für alle sicher ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber so sollte es aufgrund der vielen Verlegungen aus dem allerersten Spielplanentwurf eben sein. So kam es, dass unsere Gäste aus Lübeck bereits drei Spiele absolviert hatten, während wir zu Hause vor dankenswerterweise wieder vielen Zuschauern unser Saisonpremiere feierten!

Die Gäste mussten auf Käptn Stefan Heinacker (gute Besserung von dieser Stelle!) verzichten, boten aber erstmals in der Serie Julian Brunswieck in der Mitte auf. Für „Heini“ kam Jan Freiberg zum Einsatz. Wir haben ohne unseren in der zweiten Mannschaft gemeldeten Stammspieler Fabian Gülling, dafür erstmals mit Neuzugang Tobias Kuschel gespielt.

In den Doppeln starteten wir mit einer 2:1 Führung. Tim und Bjarne mussten sich beim 3:1 gegen Moritz Dibbern und Jan Freiberg aber weitaus mehr strecken als Ihnen lieb war. So ein richtiger Rhythmus und Souveranität blieb den Augen des fachkundigen Publikums noch verborgen. Lorenz und Jan starteten gegen das Spitzendoppel Manuel Fuchs und Andreas Ringkowski furios, konnten aber nur einen Satz für sich verbuchen. Eindrucksvoll dagegen der Auftritt der neuen Kombination Tobias und Malte gegen Julian Brunswieck und Stefan Otte. Das deutlichste 3:0 des Tages – herausragend!

Oben nahm Jan die Hilfe von Andreas aktiv an. Für den nichtbeteiligten Leser nicht ganz nachvollziehbar, bedeutet dies, dass Andreas in den ersten beiden Sätzen derart viele einfache Fehler einstreute, dass Jan sich darauf beschränkte, den Ball auf den Tisch zu spielen. Mit dieser Taktik eckte Jan dann aber in Satz 3 an, da Andreas Fehler ausblieben… In Satz 4 behielt dann Jan aber mit aktiverem Spiel deutlich die Oberhand.

Tim hatte vor diesem Spiel noch nie gegen Manuel verloren. Heute konnte er aber die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Zwar gewann Tim noch den ersten Satz, aber danach drehte Manuel nach allen Regeln der Kunst auf, war schnell, sicher und wie immer sehr offensiv! Ein Augenschmaus für die Zuschauer! 3:2 für die WSG!

In der Mitte folgten zwei 5-Satz-Spiele. Bjarne kam gegen Julian nicht so richtig ins Rollen! 4 knappe Sätze führten zu einem 2:2. Insgesamt haderte Bjarne aber mit der fehlenden „Frühform“ und seinem passiven Spiel. Dies schien nicht die richtige Aufbauarbeit für den 5. Satz gewesen zu sein. Der ging deutlich an den stark aufspielenden Julian.

Am Nebentisch feierte Tobias sein Einzeldebüt im WSG-Dress gegen Moritz. Dem Neuzugang war aber während den Einzeln anzumerken, dass Nervosität sein Wirken heute doch noch etwas beeinträchtigte. Nichtsdestotrotz zeigte er gute Ansätze und ließ aufblitzen, was wir schon im Training von ihm gesehen haben. Gegen Moritz spielte er sich in den 5. Satz. Moritz hatte einen sehr guten Tag erwischt und zum Schluss das bessere Ende für sich erwischt. Damit lagen wir 3:4 hinten! Es sollte der letzte Rückstand des Tages sein. Dies wusste zu diesem Zeitpunkt keiner, denn Sorgenfalten machten sich bei der WSG breit.

Unten strapazierte Malte dann aber die Nerven der Anwesenden… Gegen den guten Ersatzmann Jan dominierte er den ersten Satz nach Belieben, um dann eigenmächtig sein Spiel umzustellen. In dieser Phase wäre ein eindrucksvoller deutlicher Sieg für das Team sehr wichtig gewesen, aber der „mühsame“ Malte ging natürlich über die volle Distanz. Getragen von den Zuschauer bog er einen 1:2 Satzrückstand dann noch zufriedenstellend gegen Freiberg um.

Lorenz profitierte gegen Stefan von einem sehr disziplinierten Auftritt. Taktisch gut eingestellt, machte er zudem wenig leichte Fehler, so dass Stefan im Verhältnis viel mehr Aufwand für einen Punkt betreiben musste als Lorenz. Die Folge war ein 3:1 Erfolg, der aufgrund des knapperen Spiels von Malte parallel, fast ein wenig in Vergessenheit geriet, aber Lorenz brachte uns wieder 5:4 in Führung!

Im nominellen Spitzeneinzel wusste Manuel („Es ist ein ganz anderes Spiel gegen Dich als gegen Tim!“) schon vor dem Spiel, dass sein sehr guter Auftritt im Einzel vorher nichts für das Spiel gegen den WSG-Senior zu sagen hatte. Im ersten Satz gewann Jan jeden Punkt bei seinem Aufschlagsspiel und klaute Manuel zwei bei seinem Service. Davon war im zweiten Satz nichts zu sehen… Manuel deutlich besser. Im dritten Satz wieder ein umgekehrtes Bild, dass Manuel im vierten Satz wieder gerade rückte. Aber schon da war deutlich, den Rhythmus, den Manuel im Spiel gegen Tim hatte, hatte Jan zumindest nicht aufkommen lassen. Der 5. Satz war der Spannendste… Bis zum Schluss beide Spieler nicht immer hochklassig aber auf Augenhöhe unterwegs. Zum Schluss schlug Jan noch einmal etwas verändert auf und gewann mit etwas Dusel 11:9 im 5. Satz!

Dieses Glück war Tim heute nicht hold. Der Routinier Andreas beschäftigte Tim mit Schnitt- und Tempowechseln weitaus mehr als es Tim lieb war. Seine Fehlerquote stieg und auch sein in der letzten Serie berüchtigtes Mentalitätsmonster hatte Tim wohl heute zu Hause gelassen. Kurz um: er kam nicht ins Spielen und nicht ins Kämpfen. Dazu war er uninspiriert unterwegs – solche Tage gibt es eben! 6:5 für die WSG!

In der Mitte wollten Bjarne und Tobias das 0:2 aus der ersten Einzelserie wettmachen! Ging nur teilweise… Bjarne hatte sich zu Beginn über die fehlende Frühform beschwert und siehe da, jetzt kam sie schon. Gegen Moritz wurde Bjarne mit zunehmender Spieldauer immer besser, griffiger, aggressiver und sicherer. Ein sehr guter Auftritt wurde mit einem 3:1 belohnt! Diese Leistung möchten die WSGer gerne häufiger sehen!

Tobias wanderte in seinem Spiel zwischen Kreis- und Weltklasse. Haarsträubenden Unsicherheiten folgten wunderbare Angriffsbälle aus der Halbdistanz. Es war ein Auf und Ab ohne Fortune, auch weil Julian eine gute Leistung bot, sich von dem wechselhaften Spiel nicht anstecken ließ und einfache „seinen Stiefel“ herunterspielte. Tobias unterlag in vier Sätzen – schade! 7:6 für die WSG!

So war es an dem unteren Paarkreuz, den Sack zu zumachen! Aus dem „mühsamen“ Malte wurde der „makellose“ Malte. Er gewann als einziger WSGer heute in allen Einzeln und Doppel. Gegen Stefan kam er dann sogar ohne den 5. Satz aus, obwohl im vierten Satz bei 2:1-Führung vieles danach aussah. Zum Schluss kämpfte sich Malte eindrucksvoll ins Ziel. In den vier Sätzen war Malte der bessere Spieler am Tisch und gewann verdient.

Lorenz zeigte dann, dass es auch ein Einzel gegen sollte, dass in 3 Sätzen zu Ende gehen kann. Nach knappem ersten Satz hatte er Jan zu jeder Phase im Griff und spielte schnörkellos zu Ende. Ein sehr guter Auftritt von ihm, zeigte er doch, welche Variationen im Topspinspiel er zeigen kann. Ohne das untere Paarkreuz hätten wir heute keinen Erfolg feiern können! Schön, dass alle Spieler sich in die Siegerliste eintragen konnte. Die geschlossene Mannschaftsleistung war schon im letzten Jahr der Schlüssel zum Erfolg. Es scheint, als ginge dies so weiter…

Hier geht es zum Spielbericht!

Für uns geht es am 9.11. gegen Moorrege weiter. Mit diesem wichtigen Erfolg können wir mit Selbstvertrauen in die weiteren Spiele gehen. Vielen Dank an die Zuschauer für die Unterstützung!

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Erfolgreicher Saisonauftakt für die 1. Damen

Veröffentlicht am 22 Oktober 2018 von Fabian

Positive Bilanz für das Steinburger Aushängeschild

Eine durchaus erfreuliche Bilanz konnten die Tischtennis-Damen des VfL Kellinghusen nach dem Saisonauftakt  in der 3. Bundesliga Nord ziehen. Der Ausflug nach Hessen brachte den Steinburgerinnen ein ausgeglichenes Punktekonto und viele positive Aspekte.

Wie zuvor von Mannschaftsbetreuer Andreas Wagner vermutet, entwickelte sich das Saisondebut bei der Bundesliga-Reserve des TSV Langstadt zu einer knappen und spannenden Angelegenheit. Ohne die in den USA weilende Jeanine Liebold boten Katsiaryna Baravok, Liliya Andriyanova, Neuzugang Alina Novosad und Isabelle Laskowsky den Südhessinnen, die u. a. auch das für Bundesligaeinsätze eingeplante Spitzenpaarkreuz Anne Bundesmann und Janina Kämmerer aufboten, von Anfang an mächtig Paroli. Nach fast 3 Stunden trauerten die VfLerinnen einigen Chancen nach, die ihnen mit 4:6 die knappste aller denkbaren Niederlagen bescherte. Zählbare Erfolge konnten das Doppel Baravok /Andriyanova sowie „Katia“ Baravok (1) und Alina Novosad (2) im Einzel verbuchen. Möglichkeiten zum durchaus verdienten Remis hatten Liliya Andriyanova und Isabelle Laskowsky auf dem Schläger. Abwehrass Andriyanova ließ gegen Spitzenspielerin Anne Bundesmann im 4. Satz 3 Matchbälle ungenutzt; Eigengewächs Laskowsky war gegen die beiden Materialspielerinnen Neumann-Reckziegel und Jansen stets auf Augenhöhe, konnte aber in den entscheidenden Phasen leider den Sack nicht zumachen.

Trotz der unglücklichen Niederlage war die Stimmung im Kellinghusener Quartett aufgrund der gebotenen Leistung sowie der mannschaftlichen Geschlossenheit durchweg positiv, was sich schon am Folgetag in der Partie beim SC Niestetal auszahlen sollte. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeberinnen präsentierte sich das Steinburger Aushängeschild von Nr. 1 – 4  wie aus einem Guss. Lediglich das Doppel Novosad / Laskowsky gab sich eine Blöße. Im ersten Einzeldurchgang musste sich nur Alina Novosad, die sich als die erhoffte Verstärkung erwies, einen Satzverlust gefallen lassen. Zum Abschluss machte die Nummer 1 „Katia“ Baravok den Deckel drauf, indem sie in einer sehenswerten Partie Emina Hadziahmetovic knapp in 5 Sätzen in Schach halten konnte.

Die Kellinghusenerinnen haben nun eine 5-wöchige Pause. Am 13.10.2018 steht dann der Heimauftakt gegen Borussia Düsseldorf auf dem Programm, die u. a. die Ex-VfLerin Elena Uludintceva in ihren Reihen haben.

 

(Fast) wie aus einem Guss . . .

Von einer richtungweisenden Partie sprach Mannschaftsbetreuer Andreas Wagner vor dem Heimspieldebut der 1. Damen des VfL Kellinghusen gegen PSV Borussia Düsseldorf (bis dato 2:6 Punkte). Die bisherigen Ergebnisse in der Spielzeit 2018/2019 in der 3. Bundesliga Nord ließen nämlich den Rückschluss zu, dass die Spielklasse unheimlich ausgeglichen ist – und Fehltritte gegen Teams aus der unteren Tabellenregion damit besonders schmerzen würden. Aber die Steinburgerinnen stellten unter Beweis, dass sie mit dieser Situation gut umgehen konnten.

Zum Auftakt zeigten sich die Gastgeberinnen gegen die mit der Ex-VfLerin Elena Uludintceva angereisten Landeshauptstädterinnen sofort hellwach. Während das Doppel „Katia“ Baravok / Liliya Andriyanova seine bisher lupenreine Weste durch ein ungefährdetes 3:0 bewahren konnte, präsentierte sich das Duo Alina Novosad / Isabelle Laskowsky vor allem taktisch sehr clever und sorgte für die wichtige 2:0-Führung. Mit diesem Rückenwind ging es für Baravok & Co. in den darauf folgenden Einzeln furios weiter. Spitzenspielerin Katsiaryna Baravok gegen Uludintceva, Liliya Andriyanova gegen die amtierende Deutsche Schülermeisterin Leonie Berger und Alina Novosad gegen Ersatzfrau Thao Ha blieben ohne Satzverlust und schraubten das Ergebnis auf 5:0. Vor den  sehr zahlreich erschienenen und begeistert mitgehenden Zuschauer blieb es Isabelle Laskowsky gegen die stark aufspielende Mannschaftsführerin Melissa Dorfmann leider verwehrt, die Partie schon frühzeitig nach dem ersten Einzeldurchgang zu beenden. Vor allem in den längeren Ballwechseln hatte die Düsseldorferin zumeist die bessere Antwort. Im vielleicht besten Spiel des Tages boten Baravok und Berger anschließend „Hochgeschwindigkeitstischtennis vom Feinsten“ – mit dem besseren Ende nach 4 Sätzen für die VfLerin, so dass nach 105 Spielminuten ein verdientes und zugleich wichtiges 6:1 für das Steinburger Aushängeschild zu Buche stand.

Mit nunmehr 4:2 Punkte haben die Kellinghusenerinnen einen guten Start hingelegt und schlagen das nächste Mal Anfang November wieder auf (am 03.11. beim bärenstarken Aufsteiger Füchse Berlin sowie tags darauf in heimischen Gefilden gegen Torpedo Göttingen).

 

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2. Damen – Kurzbericht der Duelle gegen Ohe und St. Pauli

Veröffentlicht am 22 Oktober 2018 von Fabian

8:4-Erfolg nach hartem Kampf

Im Heimspiel der Verbandsoberliga gegen den Aufsteiger FC St. Pauli setzten sich die VfLerinnen nach hartem Kampf mit 8:4 durch. Diesen wichtigen Erfolg hatten sie insbesondere dem bärenstarken hinteren Paarkreuz mit Merle Laackmann und Mareike Wittorf zu verdanken,  die als „Lebensversicherung“ alle 4 Punkte gegen die gegnerischen Nr. 3 und 4 einfahren konnten. Auf einen guten Weg – jedenfalls aus Kellinghusener Sicht – wurde der Spielverlauf auch schon durch den Gewinn beider Eingangsdoppel gebracht. Katarzyna Sabat-Kamyk und Ann-Katrin Fritz behaupten sich hauchdünn in 5 Sätzen, Merle Laackmann und Mareike Wittorf hatten nach 4 Sätzen die Nase vorn. Die fehlenden 2 Punkte steuerte Nr. 1 Katarzyna Sabat-Kamyk bei. Auch ihr blieb es allerdings verwehrt,  die gegnerische Spitzenspielerin Mengchi Wang in die Schranken zu weisen; Wang besorgte im Alleingang 3 der 4 St.-Pauli-Punkte, wurde aber einzig durch den Erfolg von Andrea Gütschow über Ann-Katrin Fritz zählbar unterstützt. Das Satzverhältnis von 26:22 belegt aber, dass der 8:4-Erfolg der Steinburger Gastgeberinnen überaus hart erkämpft war.

 

Ende gut – alles gut!

Richtig spannend machte es die 2. Damen-Mannschaft des VfL Kellinghusen in ihrem Auftaktspiel der Verbandsoberliga Nord. Als es gegen die Gäste vom FC Voran Ohe in die entscheidende Phase ging, wurden die letzten 5 Einzel alle erst nach der vollen Distanz entschieden. Und hier hatten die Störstädterinnen dann – ebenso wie in der Endabrechnung – am Ende knapp aber durchaus verdient die Nase vorn.

Aber der Reihe nach: die VfLerinnen boten mit Katarzyna Sabat-Kamyk, Sylwia Skonieczna, Ann-Katrin Fritz und Mareike Wittorf ein sehr schlagkräftiges Quartett auf. Nachdem es nach den beiden Eingangsdoppeln 1:1 stand (für die Kellinghusenerinnen punkteten Sabat-Kamyk / Skonieczna), konnten die Gastgeberinnen das Ruder in den Einzel zu ihren Gunsten herumreißen. Sabat-Kamyk punktete dreifach, während Skonieczna und Fritz jeweils 2 Erfolge beisteuerten. Besonders erfreulich war dabei der Einstand von Neuzugang Ann-Katrin Fritz. Die 14jährige, die  bisher in der Verbandsliga für den SV Friedrichsort aufschlug, fand sich in ihrer neuen Mannschaft prima zurecht und hatte damit maßgeblichen Anteil am 8:5 Erfolg gegen die Kontrahentinnen aus Reinbek. Einen noch deutlicheren Erfolg zugunsten ihrer Farben hatte Mareike Wittorf auf dem Schläger, die gegen Daria Napierala hochdramatisch mit 16:18 im 5. Satz den Kürzeren zog. Aber – Ende gut, alles gut!

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Saisonabschluss fast perfekt gestaltet! Nortorf geht in die Relegation!

Veröffentlicht am 01 Mai 2018 von Jan

Am allerletzten Spieltag der Verbandsliga ging es für die Mannschaften der WSG und des SC Mittelpunkt Nortorf doch noch um etwas. Dieser Zustand ist keine Selbstverständlichkeit – geht es doch häufig in den letzten Spielen, wenn der Tabellenplatz bereits feststeht, nur um die „goldene Ananas“.

Hier war es anders. Für die WSG bestand die Möglichkeit mit einem Sieg gegen eines der Topteams der Liga noch Platz 5 vor dem SC Itzehoe zu erobern. Der Titel der besten Mannschaft im Kreis Steinburg war das Ziel. Für den SCM Nortorf ging es um viel mehr. Mit einem Unentschieden konnte der SCM noch den Moorreger SV von Platz 2 und damit dem Relegationsrang verdrängen. Die Meisterschaft war nicht mehr drin. Das Spielverhältnis der Brunsbüttler war aufgrund des Sieges gegen Probsteierhagen uneinholbar besser (ein 11:0 wäre für Nortorf gegen uns nötig gewesen). Herzlichen Glückwunsch an die Dithmarscher zur Meisterschaft!

Eben weil es noch um so viel ging, fanden viele Zuschauer den Weg in die Wrister Halle. Beide Teams wurden unterstützt, sogar die große, manchmal eher ungeliebte Wrister Halle war voller angenehmer, wertschätzender und fairer Atmosphäre – vielen Dank an alle Anwesenden für dieses Erlebnis! Schön, dass dieses Mal sogar viele Zuschauer den Weg in die Halle fanden, die uns sonst nicht zuschauen – wir freuen uns, wenn Ihr Euch bald wieder begrüßen dürfen! Die Zuschauer in unseren Spielen haben einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in dieser Serie so gut gespielt haben – wir wissen dies und bedanken uns in aller Form für Euren tollen Zuspruch!

Jetzt aber zum Spiel. Beide Teams in Bestbesetzung. Der Rucksack des „ein Punkt reicht uns ja“ war für die Nortorfer anfangs teilweise scheinbar schwer. Aber auch nicht bei allen Nortorfern… Björn Staack und Peer Zabel trieben unser Topdoppel Tim und Bjarne an den Rand der Niederlage. Schnell lagen unsere Jungs 0:2 in Sätzen hinten, ehe sie mit Glück, Geschick und Kampf dann doch noch das Spiel umbogen. Schon hier war klar, dass ein intensives Spiel bevorstehen sollte.

Jetzt aber zum oben genannten Rucksack. Das Doppel 1 der Gäste Thomas Nottelmann und Jörg Bandholt – eine der besten Paarungen der Liga scheiterte in vier Sätzen an Malte und Jan, die in diesem Match aber auch die beste Saisonleistung boten. Selten haben wir die beiden so engagiert, diszipliniert und konzentriert gesehen.

Im dritten Doppel fanden dann aber Fabian und Lorenz gegen Stefan Delewski und Björn Thomsen nicht so richtig ins Spiel – das 0:3 führte dann zum 2:1 nach den Doppeln!

Viele lange Ballwechsel in den Doppeln hatten die Zuschauer schon etwas mitgenommen. Unser Stammzuschauer W.K. formulierte es so: „Jan, wie lange wird dies heute dauern?“

Mit Rückenwind gingen wir dann in die ersten Einzel. Hier hatten wir uns etwas ausgerechnet. Aber Jan trat im Stile eines alternden Spieler auf, der einst mal erfolgreich den TT-Schläger schwingen konnte. Gegen Stefan gelang ihm ganz wenig. Stefan war viel sicherer und ließ Jan wirklich alt aussehen. Oder wollte Jan nur die Zuschauer schneller nach Hause schicken?  Nebenan vom Ergebnis her ein kaum anderes Bild. Sicher Tim, ist deutlich jünger als Jan, aber gegen Thomas Nottelmann war er ähnlich chancenlos. Dass wir in der ersten Einzelserie oben keinen Satz gewinnen, war ein deutlicher Dämpfer! 2:3 gegen uns!

Die Mitte der Nortorfer gehört ähnlich wie das untere Paarkreuz zu den besten der Liga. Diese Erfahrung machte dann auch Bjarne gegen Peer Zabel und Malte gegen Björn Staack. Allerdings auf einem anderen Leistungsniveau – zumindest phasenweise. Bjarne spielte sehr gut gegen Peer, war aber gefühlt schon nach einem Satz „platt“. Trotzdem kämpfte er, auch wenn er dann unterlegen war. Bei Malte war es anders. Satz 1 mit guter Leistung gewonnen, in Satz 2 vorne, aber nur solange bis Björn intensiv allen Zuschauern in der Halle „mitteilte“, dass er „nicht klar kommt“. Ob Malte dadurch beeindruckt war oder bei Björn dann ein Knopf aufging – ich weiß es nicht. Aber das Spiel kippte und Björn gewann 3:1 – 2:5 gegen uns!

Unten gab es die Paarungen von Fabian gegen Björn Thomsen und Lorenz gegen Jörg Bandholt. Konnte unser unteres Paarkreuz die Tendenz ändern? Es drohte eine deutliche Niederlage, die Nortorfer waren voll auf Kurs Relegation. Unsere „rassige Brünette“ Lorenz war gegen Jörg in allen Belangen zweiter Sieger. An einem guten Tag kann er der Dynamik von Jörg Paroli bieten, aber an diesem Samstag leider nicht – wieder kein Satzgewinn für die WSG! Auch bei Fabian lief es gegen Björn, der bis dato unten nur ein Spiel verloren hatte, nicht viel besser. Mindestens 2 Sätze lang hatte Fabian eigentlich das Nachsehen und spielte im Sinne eines guten Gastgebers, weil Björn einfach immer die besseren Antworten hatte. Dann klaute Fabian den dritten Satz und demonstrierte seine Fähigkeiten. Sein 5-Satz-Erfolg war ein echtes Lebenszeichen! Trotzdem 3:6!

Oben ruhten die Hoffnungen dann weniger auf dem Senior Jan als mehr auf dem aufstrebenden Tim. Gegen Thomas Nottelmann konnte Jan wenigstens mal 2 Satzgewinne verbuchen. Ob dies aus Mitleid, Klasse oder taktischem Verständnis entstand, lässt sich nicht sagen. Insgesamt ein eher erschreckender 0:2 Auftritt des Mannschaftsführers, zumindest jede dritte Vorhand könnte ruhig mal auf den Tisch gespielt werden. Es war das einzige 5-Satz-Spiel, dass die WSG an diesem Tag verlor. 3:7! Zum Erreichen des Ziels durfte die WSG jetzt kein Spiel mehr verlieren – es sah nicht so gut aus! Dass sich die WSG aber um das obere Paarkreuz keine Sorgen machen muss, bewies dann wieder einmal Tim. Er knüpfte an die Leistung der gesamten Serie an, ließ das etwas schwächere erste Spiel vergessen und bezwang Stefan nach einigem Auf und Ab in 5 Sätzen! Der Auftakt zu einer Aufholjagd, die wir lange nicht gesehen haben!

Auch die beiden nächsten Spiele Bjarne gegen Björn und Malte gegen Peer gingen über 5 Sätze! Bjarne benötigte einen Satz, um sich an das Spiel von Björn zu gewöhnen. Die Sätze 2 und 3 schloss der Linkshänder erfolgreich ab. Es sollte weitergehen, er hatte ein „Motiv“. Björn kam aber zurück, gewann Satz 4 deutlich, da Bjarne immer passiver wurde. Im 5. Satz dann bei 6:6 die Auszeit von Björn. Danach spielte Bjarne aber wie entfesselt und gewann den Satz unter großen Jubel zu 7! So würde ich ihn gerne immer sehen ;-)!

Malte gewann den ersten Satz schnell, ehe Peer besser ins Spiel kam und das Spiel wie erwartet bestimmte. Bei 1:2 in Sätzen passierte aber irgendetwas bei beiden Kontrahenten. Malte spielte immer sicherer und Peer wurde immer unruhiger. Alle hatten es umgekehrt erwarten und so gewann Malte die Sätze 4 und 5 mit einer Topleistung sehr sicher! – 6:7! 3x in 5 Sätzen gewonnen. Unser Ziel es den Nortorfer schwer zu machen, war spätestens jetzt erfüllt!

Die Sorgenfalten der Nortorfer wurden jetzt etwas tiefer… Unten dann Fabian gegen Jörg und Lorenz gegen Björn. Fabian gab „den Butler“. Er servierte artig einfach alle Bälle von Jörg zurück. Ganz gleich mit welcher Dynamik Jörg ansetzte, Fabian war da und hatte dann noch Zeit, die Bälle so zu platzieren, dass Jörg damit auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Für Fabian ist die Serie defintiv zu früh zu Ende – seine beste Saisonleistung im letzten Einzel der Serie mit einem 3:0 gegen Jörg Bandholt. Dies war der Gipfel der „epochalen“ Aufholjagd von 3:7 auf 7:7! Etwas unglücklich agierte dann Lorenz. Es lief bei ihm an dem Tag einfach nicht! Er versuchte alles, aber gegen Björn Thomsen gelang ihm kein Satzgewinn! Große Erleichterung bei den Nortorfern, dass der wichtige und lang ersehnte achte Punkt dann endlich im letzten Einzel des Spiels kam.

Trotzdem schenkten die Nortorfer das Doppel nicht weg. Bjarne und Tim kamen da – natürlich in 5 Sätzen – zu unserem letzten Erfolg und machten das leistungsgerechte Unentschieden klar! Wir wünschen den Nortorfern alles Gute in der Relegation und fragen uns ein wenig, ob die Moorreger nicht an uns geglaubt haben…

Wir haben vor großer Kulisse 6 Spiele in 5 Sätzen gewonnen und nur eines verloren – wir können halt Spektakel! Stammzuschauer W.K. hatte zwischenzeitlich auch zum Besten gegeben, dass er gerne für uns auf die Live-Übertragung der Zuschauer verzichtet hat. Wir konnten dies nicht erwarten, aber es ist sinnbildlich für unsere Serie, die wir als Aufsteiger auf Platz 6 mit positivem Punktekonto in überragender Manier bestritten haben!

Einfach eine tolle Serie mit einem tollen Team in einem tollem Umfeld – vielen Dank!

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Wie schnell ist eigentlich ein Bus?

Veröffentlicht am 22 April 2018 von Jan

Am Freitag, den 20.04. trafen die WSG und der TuS Holstein Quickborn in Wrist aufeinander. Die Quickborner reisten hochmotiviert sehr pünktlich an und waren noch vor dem Aufbau in Wrist. Bei dem guten Wetter war das Warten aber ken Problem.

Bei den Quickborner lief Ex-WSGer Jörn Brinckmann nach seinen Schulterproblemen wieder für Hillmann auf, die WSG trat in Stammbesetzung vor den wieder zahlreich anwesenden Zuschauern (VIELEN DANK!) an.

Trotzdem veränderten die Steinburger die Doppelaufstellung, da Bjarne erkältungsbedingt nicht bei 100% war.

Jan und Tim traten daher gegen Matthias Guckel und Matthias Dellith an. Ein nicht unbedingt schöne, aber letztendlich doch sicherer 3:1-Erfolg mit viel Luft nach oben bedeutete die 1:0-Führung. Gleicher Spielverlauf, aber mit umgekehrten Vorzeichen mussten Bjarne und Malte dann Thorsten Lentfer und Markus Hanisch nach 4 Sätzen gratulieren. In dritten Doppel fiel dann dank Fabian und Lorenz gegen Max Plettenberg und Jörn Brinckmann die Entscheidung über die erste Führung. Auch wieder in 4 Sätzen brachten unsere Jungs gegen den Sieg nach Hause.

Im oberen Paarkreuz traf Jan mal wieder auf seinen Angstgegner Max. Zumindest verbal überzeugten beide Akteure. Max haderte mit den langsamen Bällen von Jan – dem „Seniorentempo“. Ein ums andere Mal stellte sich Max den graumelierten Bestager der WSG so hin, wie er es wollte, aber vergass dann den Sack zu zumachen. Daraufhin riskierte Jan phasenweise mehr und sprang häufiger um, natürlich war dann die weite Vorhand frei, schließlich war Jan laut Max „so schnell wie ein Bus“…  Sicher kein spielerischer Leckerbissen, aber ein 3:1 für den Bus/Jan!

Nebenan hatte Tim seine deutliche Niederlage im Hinspiel gegen Thorsten noch nicht vergessen. Entsprechend motiviert ging er zu Werke. Wenn Jan das Tempo eines Busses hat, welcher Vergleich passt denn bei Tim? Gerne mal in die Kommentare schreiben. Thorsten zog diesen Vergleich nicht. Er hatte nicht seinen besten Tag erwischt und war schnell mit seinem Spiel unzufrieden. Mit Glück und Geschick gewann Tim zwei Sätze in der Verlängerung und den dritten Satz zu 8. 4:1 für die WSG!

Gegen das „Matthias-Paarkreuz“ der Quickborner waren dann Bjarne gegen Dellith und Malte gegen Guckel an der Reihe. Bjarne fand sich nach wechselhaftem Verlauf im 5.Satz wieder. Im 5. Satz war er auf der Verliererstraße und Matthias Dellith „durfte“ diesen Satz eigentlich nicht mehr verlieren, doch irgendwie klaute Bjarne den Satz und ließ sich zurecht von den Fans feiern. 12:10 für den Linkshänder! Er ist gegen Quickborn immer besonders gut!

Malte hatte gegen Matthias Guckel „keine Schnitte“. Matthias googelte sich zum Sieg. Der Einsatz von Noppe und Aufschlägen schmeckte Malte so gar nicht. Da war nichts zu machen und Malte war nach drei Sätzen erlöst. 5:2!

Unten traf dann Fabian auf Jörn. Fabian war bis auf Aufschlag- und Rückschlagprobleme gut im Spiel. Dies bedeutete, dass er eigentlich fast immer nur punkten konnte, wenn der Ball mehr als drei Mal übers Netz flog. Leider eine sehr unglückliche Konstellation gegen einen Spieler wie Jörn, der gerne kurze Ballwechsel spielt… So kam es dann auch zum 1:3 aus WSG-Sicht.

Lorenz „Heidenei“ von Rosenberg und Markus spielten relativ klare Sätze. Allerdings im regelmäßigen Wechsel. So trafen sich beide im 5. Satz wieder. Dort war wieder Markus dran; er hatte ja auch die Sätze 1 und 3 gewonnen. Damit war der schöne Vorsprung auf 5:4 geschmolzen!

Oben dann Jan gegen Thorsten und Tim gegen Max. Jan nahm in seinem Bus auch Thorsten mit. Er schläferte ihn auch ein und spielte wieder langsam… Spaß! Eine vernünftige Leistung reichte gegen Thorsten, der ähnlich wie gegen Tim auch wieder nicht zur gewohnten Performance fand. 3:0 für Jan! 6:4!

Im zweiten Duell der Spieler mit drei Buchstaben im Vornamen wollte Max dann zeigen, dass er gegen Spieler die schneller spielen, dann doch zu besseren Leistungen fähig ist. Er trat ganz anders auf als in Doppel und erstem Einzel. Lag es am Tempo von Tim oder doch am Trainingsrückstand von Max? Max fand immer zu seinem Spiel, während Tim irgendwie „unlocker“ agierte. Die Folge war ein verdienter 4-Satz-Erfolg für Max gegen Tim 6:5 für die WSG! Enge Spiele können wir halt immer 😉

Bjarne gegen M. Guckel und Malte gegen M. Dellith. Konnte es in der Mitte zur Vorentscheidung für die WSG kommen? Auf Bjarne war (s.o.) gegen Quickborn Verlass. Dieses Mal googelte Matthias nicht die richtigen Begriffe, nach 4 Sätzen blieb er ratlos zurück und gratulierte dem starken Bjarne!. Drama dann im anderen Spiel. Malte mit schlechtem Spiel gegen Matthias in Satz 1. Dann fand er hochmotiviert mit kleineren Umstellungen zu seinem Spiel. 2x 11:5 bedeuteten eine 2:1-Satzführung. Im vierten Satz ging alles so weiter. Bei 8:5 nahm Malte dann eine Auszeit, Fragezeichen bei Zuschauern und Teamkollegen. Diese Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Leider nur anders als erwartet. Matthias machte danach 12:0 Punkte in Serie… Erst bei 0:6 im 5. Satz kam Malte wieder ins Spiel! Er startete eine Aufholjagd, bei 7:9 gegen ihn knickte er dann um – auch nach Verletzungspause war an ein „normales“ Spiel nicht mehr zu denken und Matthias gewann (umgekehrt zu Spiel 1) ein Match, dass er eigentlich nicht hätte gewinnen dürfen. So schnell gleichen sich Dinge aus – 7:6 für die WSG!

So kamen unsere Strategen im unteren Paarkreuz noch in den Genuss ihre Bilanzen ausgleichen zu dürfen 😉 Den Wunsch hatten dann auch beide. Fabian hatte seine Niederlage sehr gut weggesteckt und war gegen Markus immer dann besser, wenn er es musste! 3:0 – super Leistung! 8:6! Dann konnte Lorenz den Deckel gegen Jörn drauf machen! 3 klare Sätze für Lorenz, der mit seinem offensiven Spiel Jörn vor unlösbare Probleme stellte. Heidenei! 9:6 für die WSG!

Hier geht es zum Spielbericht.

Die WSG schließt damit auf jeden Fall mit einem ausgeglichenem Punktekonto die erste Saison in der Verbandsliga ab – hätte wirklich keiner gedacht.

Unser Saisonabschluss kann noch einmal spannender werden als gedacht. Schaut gerne einmal auf die Tabelle! An der Tabellenspitze sind drei Teams (Brunsbüttel, Moorrege und Nortorf), die sich um den Aufstiegs- und Relegationsplatz streiten. Kommt gerne am Samstag, den 28.04. um 12 Uhr in die Emil-Firla-Halle im Stechelsweg in Kellinghusen zum letzten Spiel der Serie in der Verbandsliga gegen Nortorf, in dem vielleicht noch über den Aufstieg entschieden wird.

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