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Gelungener Auftakt in der Verbandsliga

Veröffentlicht am 08 Oktober 2017 von Jan

Es war etwas Neues, es war etwas Besonderes!

Am Freitag, den 6.10.17 startete die erste Herren der WSG in Stammbesetzung und d.h. die Aufstiegsbesetzung in das Abenteuer Verbandsliga. Mit uns fanden sich viele Zuschauer in der Wrister Halle ein, um diesen für die Sparte denkwürdigen Augenblick zu erleben. Ein Erlebnis oder Ereignis (hier habe ich leider Wortfindungsstörungen) stand auch allen bevor. Unsere Gäste waren die begeisterungsfähigen Bootstedter in Stammbesetzung, die eher zu den Urgesteinen der Liga gehören. Und so war es dann, dass neugierige Newcomer den eher erfahrenen Evergreens (Felix und Florian – Sorry) gegenüberstanden. Alles war neu, kaum jemand hatte auf Ranglisten oder Meisterschaften bereits gegeneinander gespielt. Unser Ziel war es, das spannende Spiel zu genießen… Haben wir gemacht!!!!

Es gab einen aufregenden Auftakt nach Maß. Wir starteten mit dominanten Doppeln. Hier fiel mir für die außergewöhnliche Alliteration kein besseres Attribut ein – sorry! Dominant waren nur Tim und Bjarne im Doppel 1 gegen Romano Franz und Sven Tiedemann. Parallel trugen die fehlerhaften Felix Schümann und Florian Hertwig zum Erfolg von Jan und Malte bei. Ein 7:0 und 10:6 im 5. Satz reichte den frierenden (?) F’s der Boostedter im ersten Doppel der Boostedter nicht zum erwarteten Erfolg. Dass auch der fleißige Fabian und der lauffreudige Lorenz dann ihr Doppel gegen Gernot Riepen und Thomas Schümann im 5. Satz gewannen, machte die perfekte Premiere richtig rund.

3:0 zu Beginn! Der „jugendliche“ Jan spielte dann sicher gegen den freundlichen Florian, während der tolle Tim eine vielversprechende Visitenkarte gegen den eigentlich famosen Felix ablieferte. Nach 0:2 Satzrückstand kam unser sagenhafter Sonnenschein in den (Sieges-)Tunnel. Felix konnte aufgrund seines Trainingsrückstandes sein langjähriges Leistungsniveau nicht abrufen und es stand 5:0! Alle Aktiven und zahlreiche Zuschauer rieben sich beim bloßen Blick auf den Spielbericht die Augen!

Bereits drei 5-Satz-Spiele in den ersten 5 Spielen und alle gingen bis dato an die wirkungsvolle WSG! Baumstarke Boostedter zeigten dann aber Charakter! In der Mitte gewann der großartige Gernot gegen den bereitwilligen Bjarne, ehe der flexible Fabian mit teilweisen rasanten Reaktionen und mutigem Materialeinsatz Romano bezwang. Ja, es waren 5 Sätze…

Unten musste der markante Malte dann die Klasse des nicht trägen Thomas anerkennen. Lorenz lieferte Sven einen formidablen Fight. Sein energiereicher Einsatz wurde nicht belohnt. Sven hielt mit konstantem Kampf dagegen und hatte schlussendlich das Glück auf seiner Seite. Zum 6:3 verloren wir das erste von fünf 5-Satz-Spielen – leider in der Verlängerung!

Die zweite Einzelserie gibt es im zwanglosen Zeitraffer. Der Flüchtigkeitsfehler-Felix ermöglichte Jan seinen zweiten Erfolg. Der eben noch triumphierende Tim unterlag dem jetzt flinken Florian. In der Mitte unterlag Bjarne Romano unglücklich in 5 Sätzen, während Fabian dann Gernot gratulieren musste. Bei 7:6 war das Spiel wieder offen!

Beide Einzel im unteren Paarkreuz gingen natürlich über die dramatische Distanz. Der kämpfende Krohn gegen den starken Sven und der lebendige Lorenz gegen den toughen Thomas. Malte siegte in 5 Sätzen, während Lorenz über die gesamte Zeit es immer besser gegen Thomas machte, der aber ab 10:8 Führung im 5. Satz für Lorenz unschlagbare Bälle bot! Ein Wechselbad der Gefühle – Von 9:6 für uns bis 7:8 war alles drin. So war es 8:7 für uns – unser erster Punkt in der Verbandsliga war da. Tim und Bjarne wehrten sich im Schlussdoppel nach Kräften, aber Felix und Florian waren um 0:45 zu stark!

Spielbericht!

Was für ein episches Ereignis, für alle die dabei waren. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben. Meiner Mannschaft, unseren Gegnern und den Zuschauern – ich habe ein derartiges, denkwürdiges Duell noch nicht erlebt!


Nur wenige Stunden später waren wir in Brunsbüttel bereit für das nächste Erlebnis. Einige Zuschauer waren mit dabei, einige sogar das zweite Mal an diesem Wochenende – vielen Dank dafür! Aber auch dank der Zuschauer in Brunsbüttel – ein schönes Stelldichein – waren ein schöner Samstag!

Die Gastgeber traten mit Marcel Horns, Kilian Bartelt, Jeppe Rohlf, Frank Hintz, Marko Wrobel und Mirko Plath an.

Dieses Spiel lief deutlich schneller ab, zeigte aber auch, dass wir zumindest in der Liga angekommen sind. Ein 6:9 ist mehr als in Ordnung, aber der Reihe nach.

Unsere dollen Doppel zündeten auch in Brunsbüttel. Tim und Bjarne gegen Jeppe und Mirko, sowie Lorenz und Fabian gegen Frank und Marko spielten groß auf. Erwartete Erfolge waren die beiden 3:0’s nicht. Jan und Malte konnten das Topdoppel Marcel und Kilian nur einen schnellen Satz lang ärgern.

Oben spielte der oft kopierte Onkel Marcel gegen das mutige Mentalitätsmonster Tim. Auch hier zog Tim einem der Topspieler der Liga den Zahn – eine legendäre Leistung! Hut ab! Im Duell der Altmeister zollte Schiedsrichter Marko dann dem klugen Kilian Respekt. Er bot gegen Jan die sicherere Leistung im tollen Taktikduell. In der Mitte machte sich Bjarne berechtigte Hoffnung auf einen Sieg gegen den nicht fremden Frank. Aber Frank bot mit engagiertem Einsatz Bjarne die Stirn und zwang ihm sein Spiel auf. Gegen den in der Mitte spielenden „Riesen“ Rohlf war der gelenkige Gülling auf Augenhöhe, aber nicht auf der Siegesstraße.

4:3 für Brunsbüttel! Gegen den mutigen Marko fand der in diesem Moment „lausige“ Lorenz lange nicht ins Spiel, ließ aber nichts unversucht. Abhaken Lorenz! Im Duell der M&M Youngster gewann Malte verdient und deutlich gegen Mirko. Ein souveräner Sieg!

Oben kippte das Spiel von Jan gegen Marcel in Satz zwei. Nach gewonnenem ersten Satz ließ der japsende Jan bei 9:9 eine große Chance liegen. Marcel fand immer besser in sein an dem Tag mögliches Spiel und Jan durfte gratulieren. Kilian hielt Tim im Zaum – 7:4 für Brunsbüttel! Auch der früherer „Jungstar“ Jeppe bezwang Bjarne im Stile eines guten Springpferds. Bjarne forderte ihm aber vieles ab.

Bei 8:4 überraschte der famose Fabian mit einem klaren Sieg gegen den Ex-WSGer Frank. Starkes Spiel in jeder Phase der Partie! Nicht nur der Sieg auch die Distanz – Fabian spielte in allen Einsätzen nur drei Sätze – war außergewöhnlich für unseren Marathonmann!

Unten liefen dann die Spiele von Malte gegen Marko und Lorenz gegen Mirko parallel. Lorenz hatte sich von seinem ersten Einzel noch nicht ganz erholt, fand dann aber eindrucksvoll über den konstantn Kampf in sein Spiel – Hochachtung! Leider unterlag er dann mit Kantenball unglücklich. Malte rang Marko nieder. Unser Nesthäkchen lieferte einen variablen Vortrag ab, der seine Betreuer ob fehlender Konsequenz nicht immer freute, aber Sieg ist Sieg!

Spielbericht

Fazit: 1:3 Punkte – alle haben vier Einzel gespielt! Es gibt noch einiges zu tun, aber jeder hilft dem anderen im funktionierenden Mannschaftsgefüge und Unterstützung der Zuschauer. Von außen betrachtet sind hier aber sicher noch weitere Analysen für das Team oder einzelne Spieler möglich – oder? Schreibt gerne nen Kommentar!

Erst am 3.11. geht es gegen einen der Topfavoriten aus Itzehoe im Schneider-Bruder-Duell weiter! Wir hoffen wieder auf zahlreiche, möglicherweise auch unparteiische Zuschauer!

Vielleicht möchte jemand noch die Alliterationen zählen. Der Beitrag ist als Bewerbung für die Textschreiber von „Schwiegertochter gesucht“ auf RTL gedacht.

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Wahnsinn, Achterbahn der Gefühle, große Leere ;-(… WIEDER WAHNSINN!!!

Veröffentlicht am 02 April 2017 von Jan

Gerne knüpfe ich an den Bericht der letzten Woche an – zumindest was die Überschrift betrifft!

Es gab am Freitag einen Nebenschauplatz – unser Spiel in Elmshorn beim TTC Seeth-Ekholt II und den „Landesliga-Nabel der Welt“ in Schwartau – beim Spiel des Tabellenführers Schwartau gegen SSC Hagen/Ahrensburg II.

Für uns war die Lage klar. Wir mussten gewinnen und auf die Unterstützung der Ahrensburger hoffen, damit Schwartau mindestens einen Punkt abgibt…

Erst einmal zur Pflicht:

Die Gastgeber mit Friesecke für Weitzel ansonsten mit der Stammbesetzung dieser Serie. Wir zum letzten Spiel in Stammbesetzung, aber auf der letzten Rille, da Fabian und Jan angeschlagen waren…

Doppel – wie so häufig 2:1 für uns. Lorenz (extra noch einmal ein Trainingslager auf Mallorca vor dem Spiel absolviert) und Jan gewannen deutlich, Fabian und Tim auch, aber die beiden Heinrichs waren für Bjarne und Malte eine Nummer zu groß – alles jeweils in drei Sätzen!

Oben dann eine Punkteteilung – Jan brauchte einen Satz zu lang, ließ aber Kai Bente eigentlich keine Chance! Bjarne fand nicht ganz gegen Dirk Heinrich ins Spiel – 3:2 für uns!

In der Mitte dann das Break. Fabian ganz souverän und trocken gegen Torben Rathkamp 3:0. Aber Tim und Florian Heinrich zeigten dann im besten Spiel des Abends wie groß der Kampfgeist auf beiden Seiten war. Nach Rückstand im 5. Satz gewann das Mentalitätsmonster Tim nach anfänglich eher weinerlichem Auftritt noch 3:2!

Unten zeigte sich Lorenz gut in Schuss, was so die eine oder andere Radtour so ausmacht… Gegen Sahlmann gewann er in vier Sätzen und Malte spielte nicht gut, gewann aber in drei knappen Sätzen gegen Ersatzmann Friesecke.

Und wie war eigentlich der Spielstand in Schwartau? Ahrensburg lag knapp in Führung. Spätestens von da an galt es die Tische in der Box und das Handy im Auge zu behalten. Bei 7:2 ging es in die zweite Einzelserie.

Jan überraschte Dirk Heinrich zu Beginn mit einer Schlafwagentaktik, gewann dann den dritten Satz glücklich und machte im vierten Satz den Sack zu. Bjarne sollte ähnliches tun, aber Kai leistete erbitterten Widerstand und gewann 13:11 im 5. Satz. Daher musste Fabian nochmal ran und Florian ziehen lassen – 8:4 für uns! Tim machte den letzten Punkt für die erste Herren der WSG in dieser Serie gegen Rathkamp. 9:4 für uns – aber was gab es Neues aus Schwartau?

Dank Florian Gloy, dem Mannschaftsführer der zweiten Herren des SSC Hagen/Ahrensburg II waren wir über die Zwischenstände immer gut informiert. Bärenstark gewann Ahrensburg alle drei Doppel zu Beginn gegen die doppelstarken Schwartauer – wir witterten da schon etwas Morgenluft. Zum Ende unseres Spiels stand es 6:4 für Ahrensburg – da kam unsere Stärke – das Warten… Die einen spielten einfach weiter Tischtennis, die anderen unterhielten sich mit den Seeth-Ekholtern… Studien zu Übersprungverhalten wären sehr gut möglich gewesen – es ist fast unerträglich, wenn man nichts mehr machen kann.

2017-03-31 Warten

Nächste Nachricht 6:6 ca ne Viertelstunde nach Spielende bei uns… Die Laune stieg nicht gerade bei uns… Wir gingen die Aufstellungen beider Mannschaften durch… Schwartaus Clasen gegen den Ahrensburger Herno… Da sahen wir Chancen – 7:6 für Ahrensburg!!!

Dann kamen die Spiele Gehrmann gegen Jensen und Ehmke gegen Ersatzmann Jolitz. Wir wussten nichts über die Spielstärke von Jolitz – auch die Seeth-Ekholter konnten uns da nicht weiterhelfen (Hendrik, hast Du gegoogelt?!). In Abstimmung mit Florian Gloy, setzten wir unsere Hoffnung besonders auf das Spiel des Schwartauer Gehrmann gegen Jensen. Für alle Fälle fragten wir auch schon einmal die Aufstellungen des Schlussdoppels ab…

6 lange Minuten später kam die Nachricht, dass „unser Mann“ Jensen gegen Gehrmann den ersten Satz mit 13:11 gewonnen hat. Aufatmen bei uns! Parallel stand es 0:1 gegen unseren zweiten Mann Jolitz. Wieder dauerte es weitere 6 laaaaange Minuten… 1:1 bei Jensen gg Gehrmann und 0:2 bei Jolitz gg Ehmke. Dass in Schwartau dann auch stimmungsmäßig der Baum brannte, half uns nicht wirklich… 4 Minuten später glich Ehmke zum 7:7 für Schwartau aus, aber wenigstens war Jensen noch gegen Gehrmann vorne. 1 Minute später 2:1 für Jensen – ein Satz trennte uns noch von Meisterschaft und Aufstieg…

2 Minuten später wechselten wir von WhatsApp aufs Telefon mit Lautsprecher – Florian kommentierte für uns die Ballwechsel – ein Megaservice – vielen Dank! Wir alle umringten wie gebannt das Telefon. Jensen auch in Satz vier vorne – 10:6 – vier Matchbälle!!!! Gehrmann wehrte sie nacheinander alle ab… Wir hätten eine Auszeit genommen, aber die Ohnmacht habe ich vorhin schon beschrieben!!! Satzball Gehrmann – abgewehrt! Führung Jensen „Championship point“ – er macht ihn – großer Jubel in Elmshorn!!!! Es ging unter, dass es noch Diskussionen um die letzte Schiedsrichterentscheidung gab!!! Egal, Meister, Aufstieg – Verbandsliga mit unglaublich viel Dusel!

2017-03-31 Moment des Erfolgs

Ich spiele schon lange, habe aber so eine Millimeterentscheidung noch nicht erlebt – Respekt auch an die Leistung der Schwartauer, die uns fair zur Meisterschaft gratulierten – sehr charakterstark – macht nicht jeder in dieser Situation!

Große Freude bei uns – Feier am Freitag und am Samstag und… wie gut, dass die erste Damen auch den Aufstieg gefeiert hat. Wir freuen uns auf die Verbandsliga. Bei den Herren hat die WSG dies noch nicht erlebt!!!

2017-03-31 Meisterfoto

Vielen Dank auch an die Fans, die in Elmshorn mit uns gelitten haben. Einige sind an diesem Abend um Jahre gealtert… Gilt aber eher für die Spieler…

Feiert alle schön – ich muss mich erst einmal erholen!

Glückwunsch an meine Teamkollegen, ob verdient oder nicht (nur 15 Spiele Differenz bei Punktgleichheit mit Schwartau). Meister ist Meister!

2017-03-31 Tabellenführer

Jan für die Meistermannschaft!!!

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Wahnsinn, Achterbahn der Gefühle, große Leere :-(

Veröffentlicht am 26 März 2017 von Jan

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – solche und ähnliche Situationen kennt jeder. Gerade der Sport ruft diese Emotionen immer wieder hervor. Dieses Mal traf es die erste Herren der WSG. Großem Sport folgte die große Enttäuschung, aber der Reihe nach. In den Zentrum dieses Artikels möchte ich, auch wenn es mir schwer fällt, die MANNSCHAFT „Erste Herren“ stellen.

Dieses Team mit unterschiedlichen Chrakteren unterschiedlichen Alters ist trotzdem eine homogene Einheit. Trotz des relativ jungen Alters der meisten Akteure kann diese Mannschaft zusammen auch Rückschläge wegstecken, sich ständig neu motivieren und entfacht auch Stimmung und Akzeptanz im Umfeld.

Hier kommt die zweite zentrale Säule dieses Berichts – unsere FANS! Zum Spitzenspiel nach Schwartau am Freitag abend machten sich viele WSGer, aber noch mehr WSG-Interessierte auf den Weg in die Marmeladenstadt um die erste Herren zum Sieg zu treiben. Auch unsere Fans gaben an diesem Abend wirklich alles dafür, damit es zu einem Erfolg der MANNSCHAFT kommt! Die erste Herren ist unendlich dankbar für dieses außergewöhnliche Engagement jedes einzelnen FANS. Wir schätzen es, wenn wir es schaffen, Euch durch unsere Leistungen mitzureißen und wir sind begeistert, wenn Ihr von außen den Funken überspringen lasst, wenn es bei uns nicht läuft – vielen Dank!

Da auch die Schwartauer einiges an Unterstützung kam es zu einem spannenden, aber auch fairen Wettkampf an der Spitze der Herren Landesliga Süd. Zweimal Bestbesetzung ist in diesem Spiel eigentlich zu erwarten, aber auch nicht zu vernachlässigen!

Wir wussten, dass die große Stärke der Schwartauer die Doppel sind! Es ging darum, nicht mit 0:3 in die Einzelserie zu starten. Die beiden ersten Doppel begannen dann aber anders als erwartet. Lorenz und Jan verpatzten den Start gegen Glaeßner/Clasen mit 0:2 Sätzen. Bjarne und Malte lagen aber gegen Hopp/Dunkel 2:1 vorne. Die FANS holten Lorenz und Jan zurück ins Spiel. Dann drehten sich die Spiele parallel. Hopp/Dunkel spielten ihre Klasse aus. Beide Spiele in 5 Sätzen – 1:1. Dass es der erste und letzte 5-Satz-Erfolg der Schwartauer Heimmannschaft sein sollte, wusste zu dem Zeitpunkt noch niemand. Optimismus machte sich bei der WSG breit, hatten Fabian und Tim in der Rückserie doch noch nicht verloren… ging dann aber schneller als gedacht. Ehmke/Gehrmann machten relativ kurzen Prozess… 2:1 für Schwartau!

Es ging ins obere Paarkreuz, die FANS hofften auf ein Break durch Bjarne gegen Hopp, der eine 2:0-Einzel Bilanz angeboten hatte, damit wir im Tibhar-Trikot spielen können…. Jans Punkte gegen Dunkel war für alle fest eingeplant…Bjarne verlor den ersten Satz noch in der Verlängerung, war dann aber unglaublich präsent und sicher – verdientes 3:1 – Ausgleich.

20170317 Ahrensburg_Bjarne

Die WSGer dachten an die Führung – wie stand es eigentlich bei Jan? Der spielte das gesamte Wochenende fahrig, unsicher, unkonzentriert. In seinem Spiel war die gesamte Situation der MANNSCHAFT an diesem Wochenende ablesbar. Ersten Satz gewonnen, zweiten Satz verloren, dritten Satz nach Satzbällen weggeschenkt, vierten Satz dominiert. Es deutete sich ruhiges Fahrwasser an – Pustekuchen. Bei 1:7 war dann ein älterer FAN nicht mehr überzeugt davon, dass es reichen könnte. 11:9 für Jan. Viel Glück gehabt! Dass es der Vorgeschmack aufs Wochenende sein könnte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand…

3:2 – so wie wir es gehofft haben. Problem war dann aber Tims Schläger, der sich unglücklicherweise nicht mehr in Bestform. Die MANNSCHAFT half aus, aber Tim blieb gegen Glaeßner und seine Unsicherheit ohne Chance. Dafür zeigte sich Fabian von seiner besten Seite. Gegen Clasen gab es ein klares 3:0.  Bei 4:3 ins untere Paarkreuz – hier gab es im Spiel von Malte gegen Ehmke ein echten Leckerbissen für alle Zuschauer! Alle FANS konnten sich kaum an den Ballwechseln satt sehen, spannend war es auch. Malte gewann 11:9 im 5.Satz! Das war ein Big Point! Lorenz unterlag nach gutem Spiel gegen Gehrmann, ja auch da gab es zwei Sätze in der Verlängerung – es war fast alles auf Messers Schneide! Gehrmann gewann. 5:4 für die WSG! Die MANNSCHAFT zeigte große Präsenz und den Siegeswillen, lag es an den FANS?

Oben dann mal ein souveräner Auftritt von Jan gegen Hopp, der aber auch überhaupt nicht ins Spiel fand. 6:4 WSG! Bjarne fuhr dann Achterbahn. Der Spielfilm in Sätzen 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2! Aber er hielt Wort, war so engagiert, bissig und fokussiert, dass es zwar ein bitterer Abend für Christian Dunkel war, aber auch ein nicht ganz unverdienter Sieg für unseren Studenten! 7:4!

Dann die Mitte. Fabian startete gegen Glaeßner furios, in dem er Lutz immer wieder vor neuen Aufgaben stellte. Aber nach 2:0 Führung kämpfte sich der Käptn der Heimmannschaft zurück. Endlich mal wieder ein 5. Satz… (6 der 13 Spiele gingen über den Entscheidungssatz – 5 gingen an die WSG!) Fabian kam aber angetrieben von der guten Stimmung der FANS zurück! 8:4!

20170317 Ahrensburg_Tim

Tim war es vorbehalten mit einem anderen Schläger aus der MANNSCHAFT den Sack zu zumachen. Clasen war in einem reinen Aufschlagspiel etwas im Hintertreffen- 3:0 für Tim – 9:4 (31:23 Sätze) für die WSG!

MANNSCHAFT und FANS waren glücklich! Die Tabellenführung war in greifbarer Nähe! Und alles weitere… Großer Dank an alle Beteiligten! So macht Tischtennis Spaß (auch wenn es im Erfolgsfall natürlich leicht ist, dies zu sagen). Trotzdem alle hatten Aufwand und Zeit für dieses Event eingeräumt und jeder konnte etwas für sich herausziehen. Auf den Punkt fit und erfolgreich – einfach schön!

Ergebnis Schwartau bearb

Und dann kam der Samstag. Ohne Lorenz, aber mit Alex trafen wir auf die Glückstädter, die den Schwartauern auch schon ordentlich zugesetzt hatten. Alle Punkte hatten wir bisher in Heimspielen verloren… Uns reichten aber zwei Siege gegen Seeth-Ekholt am 31.3. und gegen Glückstadt, um die Tabellenführung ins Ziel zu bringen.

Die MANNSCHAFT war dieses Mal präsent, aber müde, vielleicht ausgelaugt. Wer im Satz einen guten Punkt macht und sich freut, macht auch manchmal zwei Fehler im Anschluss. Bei uns hat keiner ausgiebig gefeiert, aber der Kopf war trotzdem nicht frisch. Wir starteten mit 1:2 aus den Doppeln, weil Jan überhaupt keine Sicherheit hatte. Fabian und Tim hielten die Doppelfahne der WSG hoch.

20170317 Ahrensburg_Fabian_Tim2

Oben dann eine Punkteteilung. Jan gegen den scheidenden Selami Kocpinar (schade drum!) erfolgreich, Bjarne gegen Alex König im Hintertreffen. 2:3!

In der Mitte dann hart umkämpfte Spiele. Alle Akteure Fabian und Tim auf WSG, aber auch Krieter und Riemann auf Glückstädter Seite in sehr guter Form! Fabian nach 0:1 mit gutem System zu einer 2:1 Führung, aber Riemann passte sich an, reagiert gut und gewann in 5 Sätzen. Tim hechelte dem Blockspiel von Martin immer hinterher. Zwei Mal konnte er einen Satzrückstand ausgleichen. 3:7 lag er im 5. Satz hinten und gewann aber noch. Das musste doch der geplatzte Knoten sein! Dass es der einzige 5-Satz-Erfolg der WSG an diesem Tag sein sollte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand…

Damit einen kleinen Matchball der Glückstädter abgewehrt, trotzdem 3:4! Malte dann ganz deutlich vorne gegen Knoop. Alex lag gegen Hannsi Hinsch 0:2 hinten, kam dann zurück – 2:2, um dann doch zu verlieren! 4:5 – allmählich wurde es knapp! Alle Anwesenden FANS und MANNSCHAFT hatten verstanden, was die Stunde geschlagen hatte.

Oben dann Jan gegen König, gegen den er bereits in der Rückrunde verloren hatte. Da war doch noch eine Rechnung offen. Dies demonstrierte Jan dann auch manchmal…. aber viel zu selten. Licht und Schatten, wie schon in Schwartau, guten Aktionen folgten einfachste Fehler, kein leichtes Spiel für alle FANS. Ersten Satz knapp verloren, zweiten Satz deutlich gewonnen. Dritten Satz 10:6 und zu 11 verloren…, vierten Satz wieder deutlich gewonnen und dann 11:8 verloren. Alex König war gut – keine Frage, die Leistungsschwankungen von Jan machen aber Sorgen!

20170317 Ahrensburg_JanCoach

4:6… Bjarne und Selami lieferten sich das knappste Match des Tages. Beide landeten schnell im 5. Satz. Bjarne hat sich nach verlorenem ersten Satz schnell an das Spiel von Selami gewöhnt, hatte dann Vorteile im offensiven Spiel. Selami hatte es im vierten Satz verstanden, wurde wieder aktiver… Im 5. Satz alles offen – 19:17 für Selami! Wir sind gute Gastgeber und wollten Selami im letzten Spiel nicht mit einer Niederlage verabschieden. Nach eigener Aussage war er auch so heiß, dass er die ganze Kellinghusener Halle erwärmen konnte… 4:7!

Trotzdem gab die MANNSCHAFT nach diesem Frust im oberen Paarkreuz nicht auf. 6 Mal ging es in den 5. Satz, 5 Mal verlor die WSG – an dieser Stelle könnt ihr gerne mal nach oben scrollen…

In der Mitte 3:1 und 3:0. Fabian mit sicherem Spiel gegen Martin, der eben auch kein Noppen-FAN ist. Alle Zuschauer sofort wieder „on fire“. Tim dann gegen seinen Lieblingsgegner Riemann mit 3:0! 6:7!

Malte dann gegen Senior Hinsch! Er war unten die gewünschte Bank – das nächste 3:0! 7:7!

20170317 Ahrensburg_Malte

Dann der große Auftritt von Alex Gärtner! Gegen sein „das ist nicht gerade mein Lieblingsgegner“ Knoop, zeigte sich der Käptn der zweiten Herren, von der besten Seite. Er ließ nur einen Satz zu, war aber beweglich und taktisch weit vorne. 8:7! Immerhin, allerdings war die Favoritenrolle für das Schlussdoppel eindeutig vergeben. König/Riemann waren bei allen Buchmachern vorne… Die beiden schwächelten dann auch nur in Satz 2 – in vier Sätzen gewannen die Glückstädter und entführten einen Punkt – verdient! Da wird sich Schwartau sicher noch etwas überlegen! Die Gesichter meiner MANNSCHAFT und der FANS waren von großer Leere, Enttäuschung und Frustration gezeichnet.

Auch dieser Samstag hat die MANNSCHAFT geprägt! Wir haben trotz aller Rückschläge nie aufgesteckt! Großes Kompliment! So schlecht wie es für uns lief, hätten auch einige „abgeschenkt“. Dass war aber überhaupt keine Frage… Wir haben 8:8 gespielt – 36:28 Sätze! Das sagt einiges… Die Differenz ist übrigens identisch mit der des Spiels gegen Schwartau…. Es hätte besser laufen können, jeder wird für einen Moment seine Enttäuschung anders bewältigen, aber dass dies teilweise am Abend bereits zusammen gemacht wurde – macht mich trotz allem stolz!

So stelle ich mir eine MANNSCHAFT vor! Kopf hoch! Baut die Jungs auf, wenn Ihr sie seht!

 

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Hose und Stein…???!!!

Veröffentlicht am 19 März 2017 von Jan

Die erste Herren der WSG machte sich auf, an einem Koppelspieltag die Schmach gegen Reinfeld vergessen zu machen. Um es mit dem Titelbild zu sagen, unsere Gegner aus Ahrensburg und Moorrege haben uns sehr selten zugeschaut…

Wir konnten zu beiden Spielen unsere Stammbesetzung aufbieten. Dies war weder bei den Ahrensburgern und den Moorregern so, musste doch beide Teams auf die nominelle 2 und 3 verzichten. Weitere Parallelen? Ja, die gab es. Bei beiden Spielen gab es noch unterschiedliche Schwierigkeiten, die einzelne Spieler oder die Mannschaft außerhalb der Box vor größere Probleme stellte, als das Punktspiel an sich… Unterschiede gab es auch. Zum einen im Ergebnis 9:2 gegen SSC Hagen/Ahrensburg II und 9:1 gegen Moorreger SV II. Aber auch im Zuschauerzuspruch. Auf den Weg nach Ahrensburg machten sich Marika und Bernd, Isabelle und Merle. Teilweise geHANDicapt machten unsere vier Fans das Spiel in Ahrensburg mal eben ganz locker zum Heimspiel. Die Geräuschkulisse war dann aber doch auch eine Parallele. Stimmung von unseren Fans gab es in Ahrensburg und in Moorrege fand 2 Stunden nach unserem Spiel das Spiel der ersten Mannschaft von Moorrege in der Verbandsliga (9:7 gg Kaltenkirchen II) direkt neben unseren Tischen statt. Jubel, Trubel, Zuschauer unterschiedlichen Alters, paralleles Aufbauen von Einspieltischen und Spielboxen ließen in Moorrege ebenfalls einen erheblichen Geräuschpegel entstehen.

 

Jetzt aber zu den einzelnen Spielen. In den Eingangsdoppeln zeigten Nadolny-Hobe/Herno dann aber Bjarne und Malte doch ihre Grenzen auf. Nur ein Satzgewinn für die WSGer. Erstaunlicherweise waren Lorenz und Jan dieses Mal gegen Weber/Gloy das beste Doppel der Steinburger. Ein sicheres 3:0. Fabian und Tim, der nach seiner Krankheit zumindest zu 3/4 wieder an Bord war, spielten gegen die beiden guten Ersatzleute Jensen/Käselau nicht schlecht, mogelten sich aber phasenweise auch etwas durch. 2:1 nach den ersten drei Spielen!

Oben spielte Bjarne mit Biss, Beweglichkeit und Zielstrebigkeit in den entscheidenden Phasen immer etwas aktiver als Nadolny-Hobe. Alle Sätze nur mit 2 Punkten gewonnen, aber sicher kein unverdientes 3:0! Jan hatte es mit Weber zu tun. Insgesamt spielte der Senior sicher einen Satz zuviel, gewann dann aber 3:1 doch sehr sicher. Zu kämpfen hatte Jan allerdings mit dem Erlaufen von Netzbällen. Die Quote war in der Vergangenheit schon deutlich besser. Inzwischen sehen seine Mannschaftskameraden seine läuferischen Qualitäten aber derart skeptisch, dass bei solchen Aktionen bereits Verletzungen vermutet werden… Wo soll das hinführen?

Bei 4:1 ging es in das mittlere Paarkreuz. Dort ging das einzige 5-Satz-Spiel des Wochenendes für uns verloren. Fabian verlor wirklich unglücklich gegen den agilen Herno. In dem Spiel fand sich ein stetiges Auf und Ab als einzige Konstante wieder. Fabian gewann seine beiden Sätze zwar deutlich, unterlag dann aber doch mit den berühmten 2 Punkten Differenz im Entscheidungssatz. Tim spielte gegen Gloy und phasenweise wohl auch noch etwas gegen die Folgen seiner Grippe. So gaaannz spritzig war er da nicht immer. Es meinte sogar jemand, er wäre ähnlich kurzatmig wie Jan… aber der kommt ja immer über die Kondition – dann ist es nicht so schlimm 😉

Gloy stellte seine Defensivkünste über alle 5 Sätze unter Beweis. Dies wurde dann auch wirklich kräftezehrend für Tim. Auch hier zwei Punkte Differenz im Entscheidungssatz – hier aber mit Glück und Geschick für die WSG! Bei 5:2 gab unserer unteres Paarkreuz mit Lorenz gegen Jensen nur einen Satz ab. Malte konnte gegen Käselau das Spiel 3:0 für sich entscheiden. Lorenz spielte mutig und offensiv auf, Malte wirkte nicht so sicher wie sonst, konnte sich aber mit zunehmender Dauer auf seine Taktik verlassen.

Bei 7:2 durfte das obere Paarkreuz den Sack dann zumachen. Jan ließ wieder einen vielleicht unnötigen Satzverlust gegen Nadolny-Hobe zu, erlief auch in diesem Spiel wirklich sehr ähnliche Netzroller wieder nicht. Die Lernkurve eines Seniors ist eben nicht mehr so steil… Doch hatte er das Spiel deutlicher im Griff als Bjarne gegen Weber. Unser Student brauchte wieder den Biss aus dem ersten Spiel, um nach 1:2 Satzrückstand, dann doch noch mit 3:2 zu gewinnen!

Hier der Spielbericht!

Der 9:2-Erfolg ist vielleicht minimal zu hoch ausgefallen, war aber doch eine gute Rückmeldung des gesamten Teams nach der Schlappe gegen Reinfeld. Eine Auflösung ist noch fällig. Was war eine weitere große Schwierigkeit an diesem Tag? Ich verweise auf den ersten Begriff in der Überschrift des Artikels. Tim machte die Erfahrung,wie kollegial die Ahrensburger sein können. Irgendwie war Tim nur mit einer langen Trainingshose angereist. Da auch kein Kollege mit einem zweiten kurzen Beinkleid aufwarten konnte, stellte unser Sunnyboy auch den Ahrensburgern die Frage nach einer Ersatzhose. Dass die Kollegen dann diese Frage auf die gesamte vor Ort trainierende Abteilung mit Erfolg ausweiteten, sucht aber seinesgleichen. Toller Sportsgeist! Vielen Dank!

Nur wenige Stunden später ging auf den Weg nach Moorrege. Wir finden die Pinneberger deutlich stärker als den Tabellenplatz und waren daher gewarnt. Wie oben schon erwähnt, spielten uns die Aufstellungssorgen bei den Gastgebern aber auch etwas in die Karten.

Wir starteten mit 3:0 Doppel. Klingt klar, war es aber nicht…! Lorenz und Jan spielten gegen Schwarzer und Jacobsen, wobei in den ersten vier Sätzen eigentlich Lorenz gegen Schwarzer, Jacobsen und Jan spielte. Lorenz erwischten einen Sahnestart, entschied den ersten Satz komplett im Alleingang für die WSG und war auch in den Sätzen 2-4 mehr oder weniger für alle WSG Punkte verantwortlich. Erst im letzten Satz bequemte sich Jan auch aktiv am Spiel teilzunehmen und auch mal Bälle auf den Tisch zu spielen… Dies führte zu einem 5-Satz-Erfolg! Gleiches Ergebnis auch am Nebentisch. Gegen Samoray und Niemeier taten sich Bjarne und Malte dann doch sehr schwer. Die leicht unorthodoxe Spielweise führte zu Unsicherheiten und manchmal auch Abstimmungsbedarfen in der taktischen Ausrichtung… Dies war sicher nicht der beste Auftritt unserer „Links-Rechts-Kombination“, aber gewonnen ist gewonnen. Am besten machte es dann auch unser einziges Doppel mit weißer Weste. 3:0 für Fabian und Tim gegen Krause und Zippel nach teilweise beeindruckender Leistung – sehr stark!!!

Oben war Fabian Jacobsen gegen Jan auf der Verliererstraße. Ein Satzgewinn war ihm nicht vergönnt. Jans Gesicht sah aber vor und nach dem Spiel auch unverändert aus 😉 Bjarne und Daniel Schwarzer lieferten sich ein deutlich engeres Match. Den ersten Satz hatte Bjarnes Motor noch erhebliche Startschwierigkeiten. In den Sätzen 2-4 war Bjarne auf Augenhöhe mit dem begabten Moorreger Talent. Daniel holte mit 3:1 aber den Ehrenpunkt für die Heimmannschaft.

4:1 – unsere Mitte durfte ran! Wieder beide im Gleichschritt. Fabian gewann gegen Nils Krause in vier Sätzen, haderte da manchmal mit seiner Vorhand, konnte dafür aber mit der Rückhand hochzufrieden sein. Überzeugend aber sein taktisches Verständnis in diesem Spiel. Tim tat sich gegen Altmeister Niemeier sehr schwer. Niemeier ließ Tim nie wirklich einen Rhythmus finden und Tim war in diesem Spiel auch nicht wirklich mit Spielwitz und Variabilität ausgestattet. Ein Sieg des Willens – auch so kennen wir Tim – ebenfalls ein 3:1 Erfolg.

6:1 – wieder Gleichschritt, dieses Mal unten! Lorenz und Malte mussten gegen Zippel und Samoray über die volle Distanz. Hier hätte das Spiel wieder ein wenig zurückkippen können, aber Lorenz kam nach 1:2-Rückstand zurück. Die überragende Form aus dem Doppel konnte er nicht ganz halten, aber vor allem zum Ende wurde sein aktives Spiel gegen Zippel mit dem verdienten Erfolg belohnt. Das Spiel von Malte lebte besonders von der Spannung. Bjarne als Betreuer, bereits mit der Erfahrung aus dem Doppel als Coach nominiert, haderte mit der taktischen Disziplin unseres Nesthäkchens. Es stellt sich aber vielleicht auch für den neutralen Beobachter die Frage, wie groß das Selbstvertrauen sein muss, wenn man auch den 6. oder 7. direkten Punktgewinn mit der eigenen Rückhand auf einen von Samorays berühmten Unterschnittbällen versucht, wenn die Quote vorher bei 0% liegt…

Egal, bei 8:1 konnte Jan dann nochmal Tim und Malte (und Bjarne) zeigen, wie man gegen Daniel Schwarzer spielt. Jan erwischte einen guten Moment und ließ Daniel in diesem Spiel keine Chance – 9:1!

Hier der Spielbericht!

Ach ja, auch hier noch die Schwierigkeit… Stein… siehe Überschrift. Die Abreise war dieses Mal das Problem… Manchmal führen Aktivitäten von Hausmeistern dazu, dass es nach dem Spiel noch zu einer teambuilding-Maßnahme kommt. Diese hieß: „Wie räumen wir diesen Stein gemeinsam aus dem Weg, damit wir doch nach Hause fahren können?“ Es war ein Traum. Fragt die Jungs, sie werden es Euch bestätigen können!

Auch für das Spielverhältnis ein schöner Erfolg! Allerdings sind auch vier der neun Punkte in 5 Sätzen erspielt worden. Also heben wir mal besser nicht ab… Dass an diesem Tag auch noch die erste Damen gegen Füchse Berlin und die zweite Damen gegen Neustadt gewonnen hat, macht den Tag für die WSG nicht schlechter – Glückwunsch an die Damen! Die erste Damen hat uns dann vorgemacht, wie man ein Spiel „Erster gegen Zweiter“ gewinnt…

Es geht dann am 24.3. nach Schwartau zum Spiel Erster gegen Zweiter – wir freuen uns über zahlreiche Fans und Unterstützer! Meldet Euch gerne bei den Spielern der ersten Mannschaft, wenn ihr mitfahren möchtet – wird sicher spannend!

 

Wir sehen uns in weniger als einer Woche!

 

 

 

 

 

 

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Reinfall gegen Reinfeld

Veröffentlicht am 05 März 2017 von Jan

Nachdem uns die Reinfelder mit dem Sieg gegen Schwartau noch halfen, waren sie jetzt den Schwartauern eine ähnlich große Hilfe. Doch der Reihe nach: Am 26.2. bezwangen die Reinfelder die bis dato verlustpunktfreien Schwartauer mit 9:4. Damit waren wir wieder punktgleich mit dem Tabellenführer.

Eine gute Woche später stand für uns das schwere Heimspiel gegen die Reinfelder auf dem Programm. Schwartau hatte den Reinfelder eine Kiste Bier pro Punkt als Prämie angeboten. 2 Kisten sollten es am Ende werden.

Die Reinfelder kamen zwar ohne Krüger und Sohn Gutzeit, aber mit Papa Gutzeit und Liese. Eine echte Schwächung war an diesem Tag aber nicht zu erkennen. Die Reinfelder machen dort weiter, wo sie in den letzten Spielen aufgehört hatten. Sie spielten ohne Druck, aber mit großem Selbstbewusstsein auf. Anders war es bei der ersten Herren. Von Tim abgesehen, waren alle Spieler ein wenig „neben der Spur“…

In den Doppeln waren zu Beginn Bjarne und Malte dem Spitzendoppel Bernt Penderak und Ramon Jahn erwartet mit 1:3 unterlegen. Unerwartet aber die Niederlage von Jan und Lorenz gegen Thorsten Franz und Thorsten Gutzeit. Nach gewonnnem ersten Satz riss der Faden und ohne Rhythmus gingen die nächsten drei Sätze verloren. Den Totalausfall der Doppel vermieden Fabian und Tim mit einem zum Ende doch deutlichen 5-Satz-Erfolg gegen Christoffer Carstens und Henning Liese. Bei 1:2 waren Jan und Bjarne gefordert. Jan zeigte sich dieser Situation nicht gewachsen. In einem enttäuschenden, wenig inspirierten Auftritt reichte Ramon Jahn eine solide Leistung für eine 4-Satz-Erfolg. Bei Jan war ein großes Vorhandproblem für jeden der zahlreich anwesenden Zuschauer (vielen Dank für Unterstützung und Catering!) augenscheinlich… 1:3 – es lief schon einiges schief..

Bjarne hatte gegen Bernt Penderak (zur Halbserie aus Lübeck gekommen) die schwierigere Aufgabe. 2 Sätze lang hatte er vielleicht zu viel Respekt, in den Sätzen 3 und 4 kam er zurück, ehe sich die Routine von Bernt dann doch durchsetzte. Schade, ein guter Auftritt von Bjarne, aber der Zwischenstand von 1:4 sprach Bände.

In der Mitte sollte die Wende kommen. Als Fabian 2:0 Sätze gegen Christoffer Carstens führte und Tim gegen Thorsten Franz sein Spiel 3:1 gewinnen konnte, rochen wir wieder am Anschluss. Leider ging Fabians 3. Satz in der Verlängerung unglücklich verloren. Christoffer kam besser ins Spiel, aber dass dann auch der 5. Satz mit 2 Punkten Unterschied verloren ging, passte an dem Tag ins Bild. Sicherlich nach dem Doppel 1 und Jans Einzel die nächste Schlüsselstelle des Spiels. Statt 3:4 also leider 2:5!

Malte konnte dann Ersatzmann Henning Liese nach verlorenem ersten Satz bezwingen – 3:5, aber Thorsten Gutzeit stellte eindrucksvoll seine (alte – sorry Thorsten!) Klasse gegen Lorenz unter Beweis. Lorenz blieb im gesamten Spiel ohne Siegchance – 3:6!

In der zweiten Einzelserie (erste 2:4) sollte es besser werden. Im Spitzeneinzel riss sich Jan gegen Bernt noch einmal am Riemen. Nach dem ersten Auftritt von Jan ging das Spiel erstaunlich klar an den Quotensenior der WSG. Bjarne führte 1:0 gegen Jahn, verlor danach knapp den zweiten Satz und dann auch irgendwie den Glauben das Spiel noch gewinnen zu können. 4:7!

In der Mitte gewann Fabian gegen Thorsten F. dann knapp den ersten Satz, danach stellte der Reinfelder sein Aufschlagsspiel um und hatte immer die Nase vorn. Bei 4:8 waren wir dann noch auf „Kurs unentschieden“! Malte begann bereits gegen Gutzeit, während Tim und Christoffer im deutlich besten Spiel des Tages den Zuschauer dann endlich mal ein gutes UND spannendes Spiel boten. Tim konnte nach 0:1 und 1:2 sich in den 5. Satz spielen und kämpfen – eine vorbildliche spielerische und kämpferische Einstellung. Einige WSGer hätten sich da eine Scheibe abschneiden können.

Tim

Parallel lag Malte gegen Thorsten G. bereits 0:2 hinten. Mit riesigen Problemen und wenig „Lernkurve“ im Rückschlagspiel verlor Malte ein wenig die Geduld. Dann der Showdown: Malte war im dritten Satz erstmals auf Augenhöhe, unterlag dann aber doch, während Tim dann bei feststehender Niederlage noch die letzten Bälle im 5. Satz spielen durfte. Natürlich ging dann auch dieser Satz mit 2 Punkten Differenz an Reinfeld…

Den Spielbericht gibt es hier.

Mit dem 4:9 können wir nicht zufrieden sein. Der Sieg ging aber verdient an die stärkere und homogenere Mannschaft, die einfach auch die bessere Stimmung an die Tische brachte. Daran wird die WSG in den nächsten Tagen arbeiten müssen, stehen doch mit den Spielen gegen Ahrensburg, Moorrege, Schwartau, Glückstadt und Seeth-Ekholt durch aus reizvolle Aufgaben an. An der Ausgangssituation hat sich aber nichts geändert. Um Platz eins zu erreichen, hat die WSG es weiter selber in der Hand… „Einfach alle Spiele gewinnen“ müsste reichen… Dies fällt nach der Leistung vom Samstag sicher schwer, aber nochmal wird die WSG sicher in dieser Serie nicht so auftreten, jeder Spieler wird sicher wissen, wie er das vermeiden kann.

Jan für die (enttäuschte) erste Herren

 

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2 Spiele – 2 Siege – so kann es weiter gehen!

Veröffentlicht am 17 Februar 2017 von Jan

Die erste Herren der WSG war am Sa, den 11.2. und am Mi, den 15.2. wieder in der Landesliga gefordert. Es standen zwei Heimspiele an. Am Samstag mussten wir die Gelassenheit unserer Gäste aus Esingen in Anspruch nehmen, da wir in der Hallentombola dieses Mal die Niete gezogen hatten. So kamen die unkomplizierten und spontanen Esinger dann doch in den Genuss in Wrist spielen zu dürfen. Vielen Dank dafür!

Die Gäste aus dem Kreis Pinneberg liefen ohne ihre Nr. 1 Stefan Schmidt auf, aber immerhin mit derselben Aufstellung, in der sie beim 7:9 gg Schwartau am Punktgewinn schnupperten… Wir waren gewarnt und wir waren konzentriert!

In Stammaufstellung legten wir „konservativ“ in den Doppeln los. Lorenz und Jan gegen Hinz/Seidel und Fabian mit Tim gegen Vollendorf/Ersahin legten jeweils ein glattes 3:0 hin, während Bjarne und Malte gegen Hauschildt und Born knapp in 4 Sätzen unterlagen.

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Bei 2:1 konnte Jan dann etwas einfacher als gedacht für den dritten Punkt sorgen. Patrick Hinz fand 3 Sätze lang nicht richtig zu seinem Spiel und Jan konnte es nutzen. Bjarne hatte gegen Andre Born das Nachsehen. Licht und Schatten bedeuteten ein 1:3 im Einzel gegen den Esinger Spitzenmann.

In der Mitte machte sich Fabian Sorgen, dass Yannik Ersahin „endlich mal wieder ein Spiel hatte, das Spaß macht“. Ein motivierter Yannik ist eben gefährlicher als ein bockloser Ersahin… Ist ne Binsenweisheit, aber nachdem Fabian eineinhalb Sätze im Hintertreffen war, hatte es jeder verstanden. Dann setzte sich die taktische Disziplin gegen den „Spaß“ in vier Sätzen durch. Tim überrsachte danach den Esinger Käptn Stefan Hausschildt ein wenig. Mit diesem 3:0 hatten die wenigsten gerechnet. Spätestens an dieser Stelle war der Bann bei 5:2 auch gebrochen.

Malte dominierte gegen Jan Vollendorf und auch Lorenz ließ gegen Seidel überhaupt nichts anbrennen – 2x 3:0 bedeutete die 7:2 Führung nach der ersten Einzelserie.

Oben ließ Andre dann zu selten sein Können gegen Jan aufblitzen. Es reichte für einen Satzgewinn und ne höhere Führung – aber eben nicht mehr. 3:1 für den Quotensenior der WSG. Bjarne durfte dann den Sack zumachen. Kurzer Prozess beschreibt seinen Sieg wohl am besten  – 9:2 für die WSG – ein auch in der Höhe verdienter Sieg!

Spielbericht gegen Esingen

Eine gute und konzentrierte Leistung ohne Höhenflug! So kann es weitergehen!

4 Tage später stand dann das Derby gegen die STERNE an. Leider waren die Gäste dann doch ohne Christian Bartels angetreten – ist immer sehr ärgerlich, wenn auf unseren Wunsch verlegt wird und die Gegner dann doch nicht mit der Stammbesetzung antreten können. Tim war scheinbar besonders heiß auf das Spiel. Jedenfalls galt es für sein Knie, das nach der Behandlung beim Physiotherarpeuten auch problemlos als Notbeleuchtung durchging. Oder war es doch der Einfluss einer STERNENbehandlung damit Tim nicht so erfolgreich spielt, wie Thomas anfügte? Wenn es so gewesen sein sollte, dann könnten die STERNE jedenfalls ihr Geld zurück verlangen. Aber der Reihe nach…

Das Spiel ging nach knapp 2 Stunden mit 9:0 an die WSG. Damit ist schon fast alles gesagt. Thomas Tegelhütter fand im Doppel noch gar nicht und gegen Bjarne erst zu spät zu seinem Spiel. Carl Geisler war „urlaubsgeschädigt“. Er brannte nicht ganz so stark wie sonst… Im Doppel mit Käptn Joachim hatte er eher die Seuche an der Hand und gegen Jan stand er dann auf verlorenem Posten. Achim Scheller hatte sich im Doppel scheinbar für das Einzel gegen den leuchtenden Tim geschont. Er war eindeutig am dichtesten am Punktgewinn für die STERNE dran. Aber in der entscheidenden Phase des Satzes funktionierte dann auch mal gar nichts… Heiko Wille hatte mit Fabian vielleicht auch nicht den dankbarsten Gegner, machte seine Sache zunächst gut, verlor dann aber doch die eigene Linie. Unten fanden die STERNE an diesem Mittwoch nicht mehr statt Weder Jörg Ruge gegen Lorenz oder Stefan Thies gegen Malte kamen in die Nähe eines Satzgewinns. Deckel drauf 9:0. Ein Spiel, dass man eher schnell vergessen kann, da auch von unserer Seite die Konzentration gelobt werden kann, ansonsten war es die Kategorie „nicht mehr als nötig und keine Möglichkeit zu glänzen“.

Spielbericht gegen die STERNE

Beim anschließenden Imbiss würde ich dann aber von einem Unentschieden oder auch einem möglichen Sieg der Elmshorner ausgehen. Schön, dass die Jungs dann kein Trübsal verbreiteten, sondern entspannt und locker mit uns klönten und den einen oder anderen Blick auf die denkwürdigen Duelle in den Spielen der 3.und 4. Mannschaft warfen. Schön, dass auch die beiden Teams an dem Abend wichtige Punkte holen konnten – es war ein runder WSG-Abend.

Wir haben jetzt (leider) eine kurze Pause. Erst am 4.3. geht es in Kellinghusen gegen Reinfeld weiter. Bis dahin – Spannung halten – Stärken stärken und an den Schwächen arbeiten…;-)

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9:2 Auswärtssieg! Erste Herren trotzdem noch mit etwas Sand im Getriebe

Veröffentlicht am 05 Februar 2017 von Jan

Es hat lange gedauert, bis die erste Herren gegen die zweite Mannschaft vom VfB Lübeck zum ersten Spiel in der Rückrunde auflaufen konnte. Aber – war es die zweite Mannschaft der Lübecker? Und ist die Mannschaft aufgelaufen?

Nun diese Fragen sind einfach zu beantworten. Wenn der VfB 2 mit drei Männern Ersatz antreten muss, dann ist es mindestens der VfB Lübeck 2,5… Dies heißt nicht, dass der Ehrgeiz oder der Wille sich möglichst teuer zu verkaufen, nicht vorhanden gewesen ist, aber es ist schon ein Unterschied, ob Marc Mussäus oder Eckhard Evers den Schläger schwingen…

Die Ausgangsposition für die WSGer war damit gut. In der Marzipanstadt traten Philipp Schulz, Tim von Burgsdorff, Oliver Seeger, Jan-Frederik Freiberg, Christian Otte und Eckhard Evers an. Wir waren in Stammbesetzung da. So ganz machte sich dies nicht in den Anfangssdoppeln bemerkbar. Bjarne und Malte gegen Oliver und Jan-Frederik sowie Lorenz und ich gegen Philipp und Tim überzeugten nicht wirklich. Beide mogelten sich in 5 Sätzen zum Erfolg – schön ist anders. Wenn ich allein an das Rückschlagfehlerfestival in den ersten beiden Sätzen meines Doppels denke, ist es mir immernoch peinlich. Fabian und Tim machten es mit einem souveränen 3:0 besser.

Oben bewies Philipp gegen Bjarne, dass er alle Möglichkeiten hat, ein Spiel zu bestimmen. Bjarne war irgendwie immer schnell im Hintertreffen und ging mit 1:3 vom Tisch. Vier Sätze brauchte ich auch gegen Thermomix-Tim. Im ersten Satz blitzte die alte Klasse von Tim (darf ich das so schreiben?) auf, dann nahm ich den Kampf an und vielleicht war Tim mit dem ersten Satz auch schon etwas zufrieden. Mit 4:1 ging es in die Mitte. Während Fabian gut konzentriert 3:0 gegen Jan-Frederik gewann, wackelte Tim bedenklich. Gegen Oliver Seeger war er ungewohnt passiv, fast ängstlich in den ersten beiden Sätzen. Erst als er einen sensationellen Ball „über Kopf“ als „Gegenschuss“ aus der eigenen Ballonabwehr spielen konnte, war der Knoten geplatzt. Nach 0:2 dann doch noch verdient 3:2 gewonnen.

Unten dösten dann bei 6:1 Lorenz und Malte beide in ihren ersten Sätzen gegen Christian bzw. Eckhard. Das war nicht ganz so schön anzusehen. Danach hatten aber beide im Gleichschritt (identische Satzergebnisse!) ihr Spiel im Griff.

Bei 8:1 stand es dann im Spitzeneinzel auch noch 2:0 für mich… Ich war gedanklich schon unter der Dusche, auch nach Führung im dritten Satz und immerhin noch eigenem Aufschlag bei 9:9 hätte ich sicherlich gewinnen können… Aber das Dösen, was sich bei Lorenz und Malte abgezeichnet hatte, hatte mich gepackt. Die Beschreibung Tiefschlaf trifft es aber besser. Ich merkte nicht, wie Philipp immer agiler wurde, ein System entwickelte… Nur Büroschlaf ist entspannender. Mühelos konnte ich an die schlechten Leistungen der letzten Monate (die Senioren-LM ausgenommen) anknüpfen. Philipp gewann verdient und Bjarne konnte gegen Tim von B. seine Einzelbilanz ausgleichen und den Siegpunkt für uns einfahren. 3:1 nach besserer Leistung als in Einzel 1.

Für das Spielverhältnis ist der Sieg nicht schlecht. Für das Selbstvertrauen war noch nicht so viel dabei. Unser nächstes Spiel ist am Samstag gegen Esingen. Die verloren gegen Schwartau nur 7:9 – so wie wir. Wir sollten gewarnt sein.

Ach ja, die Antwort auf die Frage, ob wir aufgelaufen sind… Fabian ja, Tim spät, Lorenz und Malte im Walking, Bjarne im Spazierschritt und Jan schleichend…

 

Der Spielbericht in Zahlen hier.

 

Für die erste Herren!

Jan

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Dämpfer für die erste Herren – Herbstmeister ist VfL Bad Schwartau!

Veröffentlicht am 04 Dezember 2016 von Jan

Während die Gäste aus der Marmeladenstadt zumindest auf dem Papier in Bestbesetzung antreten konnten, mussten wir auf den erkrankten Tim verzichten. Für ihn rückte Alex Gärtner ins Team.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar – Beide Mannschaften waren verlustpunktfrei. Es gab ein Endspiel um die Herbstmeisterschaft! Der Zuschauerzuspruch war von beiden Seiten groß – vielen Dank dafür – so macht die Jagd nach dem Ball doch noch mehr Spaß!

Sicher war auch, dass die eine oder andere Serie wohl brechen würde…

In den Doppeln ist Schwartau in diesem Jahr sehr stark. Welche Mannschaft kann schon vor dem  letzten Hinrundenspieltag für sich  verbuchen, dass es bis dahin nur eine einzige Niederlage im Doppel gegeben hat?

Dies führte dazu, dass im Doppel mit Jan/Lorenz gegen Glaeßner/Clasen zwei Paarungen mit „zu Null“ aufeinander trafen.

Aber der Reihe nach:

Bereits die Doppel waren umkämpft. Ohne Tim hatten wir leichte Vorteile für die Schwartauer vermutet und wurden bestätigt oder auch nicht. Was das heißt?

Lorenz und Jan behielten gegen Glaeßner/Clasen ihre weiße Weste und gewannen 3:1, Bjarne/Malte sahen gegen Hopp/Dunkel immer gut aus, gewannen aber nicht. (1:3 – alle Sätze mit 2 Punkten Differenz) Fabian/Alex waren gegen die „weißen Westen“ Ehmke/Gehrmann auch dicht am Sieg, aber  zum Schluss gab es eine 5-Satz-Niederlage.

Mit 1:2 ging es in die Einzel, danach tat sich aber Großes auf WSG-Seite. Jans Sieg mit 3:0 gg Dunkel, war noch erwartet. Bjarne hatte mehr als einen Satz kein Rezept gegen Werder-Fan Hopp. 0:1 und 4:9 machten den Anhängern wenig Freude. Ab diesem Moment ging aber die Konzentration bei Sascha Hopp flöten, die Krankheit unter der Woche machte sich bemerkbar und Bjarne gewann die Sätze 2,3 und 4 hauchdünn – ein echter Bigpoint!

In der Mitte konnte Fabian gegen Clasen sehr sicher sein Spiel aufziehen, ein herausragendes 3:0!

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Malte (in die Mitte aufgerückt,) wollte sich nicht lumpen lassen, hatte aber mit der nächsten „weißen Weste“ Lutz Glaeßner eine Herkulesaufgabe. Im ersten Satz hatte Malte keine Chance, konnte aber in der Verlängerung den Satz „klauen“, Danach stellte Lutz die Kräftevehältnisse wieder her, ehe Malte ab Satz 3 immer sicherer wurde und Lutz vor Probleme stellte. Der 4-Satz-Erfolg von Malte war im Nachhinein verdient. Es stand 5:2- Frust machte sich auf Schwartauer Seite breit!

Unten hatte Lorenz die nächste „weiße Weste“ Thilo Ehmke im Visier. Ehmke war an diesem Tag aber einer der besten Spieler in der Halle. Sein 3:1 Erfolg war eher ungefährdet. Gegen Gehrmann war für Alex an diesem Tag auch nur bedingt ein Kraut gewachsen… Letztendlich gab es auch hier eine 4- Satz-Niederlage und aus dem schönen 5:2 blieb nur noch ein 5:4 übrig…

Trotzdem machte die erste Einzelserie mit 4:2 Spielen Mut. Auf Jan vertrauten die Zuschauer dann im Spiel gegen Hopp auch. Jan hatte das letzte Spiel gegen Sascha verloren und noch eine kleine Rechnung offen. Beim 3:0 blieben wenig Fragen offen… 6:4!

Und dann begann leider eine wenig erfolgreiche Phase… Bjarne konnte nur den ersten Satz gegen Dunkel gewinnen, wurde dann immer wieder unangenehm angespielt und blieb unter seinen Möglichkeiten.

Fabian wollte Glaeßner seine zweite Niederlage zufügen…Die beiden trugen ein ansehnliches, aber auch seltsames Spiel aus. 5 Sätze, aber richtig knapp war kein Satz, irgendwie startete immer einer der beiden schlecht… Im 5. Satz war es anders – beide kamen ungefähr gleich gut aus den Startlöchern, ehe sich an diesem Tisch dann Fortuna Lutz zuwendete.  Sieg für Lutz – Glück war aber an dem Abend aus meiner Sicht gleich verteilt. Malte kam dann im Duell der Generationen gegen Clasen dann aber auch nur zu einer 4-Satz Niederlage. Clasen „klaute“ den letzten Satz und damit stand es 6:7!

Damit stand die WSG im unteren Paarkreuz dann doch mit dem Rücken zur Wand… Lorenz meisterte die Aufgabe zwei Sätze lang gegen Gehrmann souverän. Danach kämpfte sich der Ex-Grinauer zurück. Bei 2:2 in Sätzen schaltete Lorenz dann wieder den Turbo ein, allerdings wäre ihm dabei fast der Sprit ausgegangen. Nach Führung landete Lorenz mit 11:9 im Ziel – 7:7!

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Alex war dann gegen den starken Ehmke chancenlos. Alle Anwesenden waren sich einig. Auch einen Alex muss man erst einmal so vom Tisch fegen – Respekt!

Bei 7:8 gingen Jan/Lorenz gegen Hopp/Dunkel ins Schlussdoppel. Im ersten Satz führten Gewöhnungsprobleme an die Noppe von Hopp noch nicht zu Erfolgen. Die Sätze 2 und 3 dann besser mit gutem Spiel. Vor allem Lorenz wurde stets besser. Der vierte Satz ging deutlich nach Schwartau – Jan war da sehr lethargisch. Im 5. Satz nach dem Seitenwechsel legten die Schwartauer einen Zwischenspurt ein. Nach der Auszeit kamen die WSGer auf 9:9 ran… Dann bereitete Lorenz vor, Sascha Hopp wehrte mit der Noppe und Jan verzog den Ball… 10:9 und dann auch 11:9 für Schwartau – hätte auch anders herum ausgehen können… 8:8 wäre auch möglich gewesen, hilft aber nichts.

Wir gratulieren den Schwartauer zur Herbstmeisterschaft! Für uns war es endlich mal wieder ein ganz enges Landesliga Spiel aus dem unsere jungen Spieler viel mitnehmen können. Vielleicht können wir in der Rückserie ja doch noch etwas an der Reihenfolge in der Tabelle ändern, auch wenn die Trümpfe momentan bei den Schwartauern liegen.

Vielen Dank an unsere Zuschauer, die uns in der gesamten Hinserie fantastisch unterstützt haben. Sie hätten den Sieg verdient gehabt.

Woran es jetzt lag, dass es nicht zum Erfolg gereicht hat… Sicher war die Krankheit von Tim eine Schwächung für uns, auch auf die Doppelaufstellung bin ich angesprochen worden, 1:3 in den  5-Satz-Spielen ist auch nicht ideal… Lasse ich aber alles nicht gelten, denn bei 5:2 hätten wir das Ding auch mal nach Hause fahren können… Vielleicht mag jemand anders dieses Spiel oder die Hinserie analysieren – Tipps für die Rückserie sind natürlich auch willkommen!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Jan für die erste Herren

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2 Heimspiele – 2 Siege – 2x 9:1!

Veröffentlicht am 20 November 2016 von Jan

Die erste Herren der WSG steht weiter ohne Verlustpunkt an der Spitze der Tabelle in der Herren Landesliga Süd! Auch in den beiden Heimspielen gegen Moorrege II und SSC Hagen Ahrensburg II zeigte die Mannschaft in Stammbesetzung eine gute Leistung und ließ nur zwei einzelne Niederlage zu. Aber der Reihe nach…

Am Freitag in Wrist konnten wir bereits einige Zuschauer begrüßen. Moorrege II – in der Serie noch nie in Bestbesetzung angetreten – kam nach einer kurzen „Steinburg-Rundfahrt“ mit Kontakt zu Schwertkämpferinnen mir nur einem Mann „Ersatz“. Michael Liebold spielte für Hans-Martin Niemeier. Wir waren daher gewarnt.

Doch gleich in den Doppeln offenbarte sich die Schwäche der Pinneberger. In den drei Spielen gingen nur zwei Sätze an Moorrege. Jan und Lorenz „verdaddelten“ einen Satz gegen Jacobsen/Zippel. Fabian und Tim blieben komplett ohne Fehl und Tadel gegen Krause/Liebold. Und vor allem Bjarne und Malte überzeugten bei ihrem 3:1 gegen Eislage/Schwarzer.

„Unansehnlich“ aber von Erfolg gekrönt – so ist dann das 3:0 von Jan gegen Fabian Jacobsen zusammen zu fassen. Bjarne machte es gegen Arvid Eislage spannender. Aber sein 3:2 war letzlich ein Spiel der besseren Sorte. Er kommt auch immer besser in Tritt. Bei 5:0 ließ Fabian dann gegen Daniel Schwarzer den Ehrenpunkt zu. Beim 1:3 kam Fabian insgesamt nicht ganz oder erst zu spät ins Spiel. Daniel machte seine Sache aber auch recht gut. Tim spielte gegen Nils Krause (schön, dass er nach der langen Verletzung wieder dabei war!) nicht besser als nötig. 3:1 mit wenig Lockerheit – Tim kann es besser!

Bei 6:1 kam es dann doch noch zu einem Fight. Michael Liebold hatte – gewohnt motiviert – eine 2:0 Führung gegen Malte herausgespielt. Dann rächte Fabian seine Niederlage gegen Schwarzer, indem er Malte immer besser auf das variable Spiel einstellen konnte. Malte gewann dann nach 0:2 doch letztlich noch verdient 3:2! Lorenz erwischte ein „Sahneeinzel“! Er gönnte Stephan Zipppel nur 11 Punkte in 3 Sätzen! Klasse!

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Jan durfte noch ein zweites Mal ran. Viel ansehnlicher als in seinem ersten Einzel war es nicht, aber das Ergebnis war auch nicht schlechter – 9:1 gegen Moorrege II – eine Mannschaft, die eher am Tabellenende zu finden ist, aber in dieser Aufstellung noch den einen oder anderen Platz klettern sollte!

 

Nur einen Tag später stand das Duell gegen SSC Hagen Ahrensburg II an. Die Ahrensburger spielten einen Tag vorher gegen die ebenfalls verlustpunktfreien Schwartauer. Mit 2:9 kamen sie (immerhin 11:1 Punkte als Aufsteiger) im Verhältnis ein wenig unter die Räder. Die Ursache? Neben der sicher aktuell sehr guten Form der Schwartauer auch die kurzfristige Verletzung der Nummer 2 Andy Sarwoko…

Auch am Samstag gegen die erste Herren musste Sarwoko ersetzt werden. Dies sollte das Spiel dann auch etwas beschleunigen. Bevor ich etwas zu den einzelnen Spielen schreibe, möchte ich aber erst die Atmosphäre in der Halle beschreiben. Die Gäste erwiesen sich als sehr sympathische Mannschaft, aber wir hatten wirklich bombastischen und lebhaften Zuschauerzuspruch! So hat das Spielen wirklich Spaß gebracht! Über 20 Zuschauer waren dabei und sorgten für Stimmung! Besonders schön war dabei, dass auch Zuschauer den Weg in die Halle gefunden haben, die sonst selten oder noch nie dabei gewesen sind! Kommt alle gerne wieder!

Die erste Herren zahlte den Vertrauensvorschuss der Zuschauer in beeindruckender Weise zurück!

Wie am Tag zuvor reichte es zu einem 3:0 nach den Doppeln. Jan und Lorenz zeigten Weber/Herno ihre Grenzen auf. Wobei… waren es Jan und Lorenz? Der größere Anteil liegt sicher bei Lorenz. Jan beschränkte sich lange darauf, Lorenz nicht aus dem Rhythmus zu bringen 😉 Bjarne und Malte zeigten gegen Nadolny-Hobe/Bergengruen eine konzentrierte 3:0-Leistung – sehr gut! Das spannendste Doppel bestritten Fabian und Tim gegen Gloy/Jensen. Nach einem knappen Erfolg im ersten Satz gingen die Sätze 2 und 3 verloren. Danach stellten die WSGer etwas um, spielten viel variabler und demonstrierten ihre Möglichkeiten – 11:6 und 11:6 bedeuteten dann große Freude beim WSG Anhang und die 3:0 Führung!

Kurzen Prozess machte Jan dann mit Marc Weber – 4:0! Bjarne bewies seine aktuell steigende Form dann mit seinem 3:1-Erfolg gegen Routinier Nadolny-Hobe. Sehr beweglich und offensiv ausgerichtet dominierte Bjarne bis auf wenige Situationen dieses Spiel.

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In der Mitte hatte Fabian seine Niederlage von gestern gut verdaut. Gegen den Hünen Jensen kam Fabian nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang „unter die Räder“. Danach wurde es von Ball zu Ball besser und für die Zuschauer attraktiver. 3:1 bedeutete das 6:0. Einige Zuschauer rieben sich verwundert die Augen! Tim war dann möglicherweise von SEINEN Fans beflügelt. Besser als gestern ließ er Gloy in drei Sätzen eigentlich keine Chance.

Bei 7:0 spielte Malte dann gegen Ersatzmann Bergengruen seine Stärken aus. Die Höchststrafe verhinderte dann aber Herno gegen Lorenz. Lorenz haderte vor allem in den ersten beiden knappen Sätzen etwas mit dem Glück seines Gegners, ließ aber bei 0:2 den Kopf nicht hängen. Mit guter Einstellung und dem Rückenwind der Zuschauer kam es zu 11:7 und 11:7 und sofort waren die beiden im 5. Satz. Dort unterlag er dann aber 10:12 – schade!

So durfte Jan dann noch ein zweites Mal ran. Er quälte die Zuschauer mal wieder mit außergewöhnlichem Engagement und hervorragender Beinarbeit… ;-( Im ersten Satz wurde er von Nadolny-Hobes Spiel noch überrascht, ehe nach 2x 11:5 bereits wie der sichere Sieger aussah. Danach machte sich Lethargie und mangelnde Konzentration breit – dies wird sich irgendwann (mal wieder) rächen. So kam Nadolny-Hobe doch mit 14:12 zu einem weiteren Satzgewinn. Ein Lichtblick dann der deutliche Gewinn des 5. Satzes durch Jan – 9:1!

Insgesamt eine sehr gute Leistung der ersten Herren! Getrieben durch das Publikum – vielen Dank – spielten die Steinburger in heimischer groß auf. Das letzte Spiel der Hinrunde gegen den VfL Bad Schwartau (derzeit 12:0 Punkte – also nur ein Sieg weniger als wir) dürfte dann auch das wichtigste sein.

Am 2.12. um 20:15 Uhr in Wrist geht es im Spiel der beiden Erstplatzierten um den Herbstmeistertitel in der Herren Landesliga Süd! Wir hoffen auf ähnlich zahlreiches Erscheinen wie im Spiel gegen Hagen Ahrensburg! Spektakel ist (fast) garantiert!

Parallel spielt auch die derzeit groß aufspielende zweite Herren gegen Seeth-Ekholt 3. Vorbeischauen und nichts verpassen!

Zu guter Letzt möchte ich unsere RAFA-Analytiker fragen, wie die Leistung dieser beiden Spiele zu bewerten ist. Für den Leser der Berichte auf der WSG Homepage dürfte es interessant zu wissen sein, ob eine Prognose für das Schwartau-Spiel möglich ist. Vielleicht ist auch eine Einzelkritik der Akteure der ersten Herren in einem ersten Saisonrückblick bereits möglich. Wir dürfen gespannt sein.

 

Jan für die erste Herren

 

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„Glücklicherweise hatte ich keinen Matchball oder heute ein König…!“

Veröffentlicht am 13 November 2016 von Jan

Die erste Herren traf nach knapp einem Monat spielfreier Zeit auf die Kollegen aus dem Kreis Steinburg – die SG Borsfleth/Glückstadt. Die Vorzeichen standen für die WSG sehr gut. Tim hat scheinbar seine Knieprobleme einigermaßen im Griff, so dass wir (erst das zweite Mal in dieser Serie) in Bestbesetzung auflaufen konnten. Zudem stand bei den Gastgebern die Nr.1 Selami Kocpinar nicht zur Verfügung. Die WSG ohne Verlustpunkt. Die SG ohne Punkt auf der Habenseite.

In der Begrüßungsrede machte uns dann noch der MF der Glückstädter und Ex-WSGer Martin Krieter Hoffnung auf den Meistertitel in der Klasse… was sollte schief gehen?

Es ist immerhin ein Derby und man kennt sich sehr gut…
In den Doppeln waren die WSGer noch etwas im Ferienmodus. Gegen König/Riemann reichte es für Bjarne und Malte nur zu einem Satzgewinn. Richtig am Sieg geschnuppert haben sie aber nie. Oder der Geruchssinn ist deutlich ausgeprägter als bei mir. Das Doppel 1 Jan und Lorenz spielt gegen die Paarung Krieter/Krieger. Harmonie sah anders aus. Eigentlich mit Selbstvertrauen aus dem guten Auftritt bei den Kreismeisterschaften ausgestattet, fanden die beiden WSGer nicht so richtig zueinander. Nach verlorenem ersten Satz quälten sich beiden zu einem Siege in der Verlängerung, ehe dann ein Vier-Satz-Sieg entstand. Hannsi Hinsch und Jan Knoop stellten dann Fabian und Tim auf die Probe. Gerade Hannsi stand im Doppel gerne an der richtigen Stelle und „nervte“ Tim auch noch mit seinen Aufschlagqualitäten. Mit Glück, Schweiß und Einstellung kämpften sich Fabian und Tim dann zu einem Erfolg im 5. Satz.
Mit 2:1 ging es in das obere Paarkreuz. Bjarne sah 2 Sätze lang wie der sichere Sieger gegen Alex König aus. Aggressiv und variabel ließ Bjarne Alex nicht so richtig zur Entfaltung kommen. Im dritten Satz riss Alex dann aber das Ruder doch noch herum, spielte tischnäher und mutiger. Ein gutes Spiel der beiden Jungs, dass Alex dann noch verdient in Satz 5 für sich entschied. Am Nebentisch fand Martin Krieter wenig bis keine Mittel gegen Jan. Ein sicherer Sieg – 3:2 für die WSG!
In der Mitte waren wir dann gespannt auf den Auftritt von Tim nach seiner Pause. Mit großer Motivation ausgestattet spielte er aber so als wäre er nie verletzt gewesen. Gegen den gewiss nicht schlechten Michael Riemann (der Verfasser des Textes kennt sich da aus ;-)) dominierte Tim letztendlich in vier Sätzen. Fabian ließ Hannsi am Nebentisch wenig Chancen. Irgendwie läuft es beim Ex-WSGer gerade nicht… 5:2!
Unten testete Lorenz dann die Nerven unserer zahlreichen Zuschauer. Unsere Zuschauer sind teilweise so heiß auf unsere Spiele, die spielen sich sogar in der Halle mit ein 😉 Großer Dank an die Krohns, Flemming, Isabelle, Jeanine und Monika, dass sie an einem Freitag abend Lust auf WSG-TT haben. Dies hilft uns immer sehr. Zurück zu Lorenz. Wenn ich schreibe, er hätte nicht ins Spiel gefunden, dann trifft es die Lage nicht. Irgendwie wechselten Licht und Schatten teilweise bereits im Ballwechsel. Kein Vergleich zur sonst so guten Trainingsleistung. Der Tag war für ihn gebraucht… Nach verlorenem ersten Satz lag er dann 1:2 gegen Jan Knoop hinten. Zum Schluss behielt unser Adliger dann doch noch die Nerven und den Überblick im 5. Satz. Jan Knoop war paradoxerweise gar nicht so traurig über den Ablauf. Sein Kommentar „Glücklicherweise hatte ich keinen Matchball und habe dann noch verloren…!“ ist schon legendär, wenn man sich eher auf die erste Hälfte konzentriert.
Malte machte es am Nebentisch gegen Ersatzmann Peter Krieger deutlich besser. Peter war engagiert wie eh und je, hatte den Satzgewinn im 3. Satz verdient, scheiterte aber an seiner Offensivschwäche (Parallelen zum HSV sind rein zufällig, die sind auch defensiv schlecht – Peter nicht!). Mit 7:2 ging es als sanftes Ruhekissen in die zweite Einzelserie.
Diese Ruhe nutzte Jan dann auch für ein Powernapping in der Box. Gegen den gut spielenden Alex nervte Jan sein Team mit Antriebslosigkeit, mangelndem Bewegungsdrang und Engagement. Alex gewann verdient in 4 Sätzen und fügte Jan die erste Niederlage zu. Heute war ein Alex „ein König“! Bjarne konnte seine Klasse in vier Sätzen gegen Martin ausspielen – 8:3!
In der Mitte duellierten sich dann noch Michael und Fabian. Erster Satz glücklich für Michael, zweiter Satz verdient. Taktikumstellung bei Fabian führte zu einem 11:0! Im vierten Satz Fabian immer vorne, dann ließ er auf vermeintliches schlechte Rückschläge von Michael zwei „Standardsituationen“ liegen. So durfte Tim noch ein wenig Rückschläge gegen Hannsi üben. In vier Sätzen hatte er dies nachher im Griff. 9:4!

Ein wenig glanzloser Sieg. Tims Leistung macht Hoffnung. Einige Spieler mit normaler Leistung – andere nicht… Am kommenden Wochenende dann zwei Spiele gegen Moorrege und am Sa gegen Hagen/Ahrensburg. Bis dahin darf sich die eine oder andere Leistung noch verbessern…

Aber Sieg ist Sieg!

Hier die Ergebnisse des Spiels!

Jan für die erste Herren

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