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Saisonabschluss fast perfekt gestaltet! Nortorf geht in die Relegation!

Veröffentlicht am 01 Mai 2018 von Jan

Am allerletzten Spieltag der Verbandsliga ging es für die Mannschaften der WSG und des SC Mittelpunkt Nortorf doch noch um etwas. Dieser Zustand ist keine Selbstverständlichkeit – geht es doch häufig in den letzten Spielen, wenn der Tabellenplatz bereits feststeht, nur um die „goldene Ananas“.

Hier war es anders. Für die WSG bestand die Möglichkeit mit einem Sieg gegen eines der Topteams der Liga noch Platz 5 vor dem SC Itzehoe zu erobern. Der Titel der besten Mannschaft im Kreis Steinburg war das Ziel. Für den SCM Nortorf ging es um viel mehr. Mit einem Unentschieden konnte der SCM noch den Moorreger SV von Platz 2 und damit dem Relegationsrang verdrängen. Die Meisterschaft war nicht mehr drin. Das Spielverhältnis der Brunsbüttler war aufgrund des Sieges gegen Probsteierhagen uneinholbar besser (ein 11:0 wäre für Nortorf gegen uns nötig gewesen). Herzlichen Glückwunsch an die Dithmarscher zur Meisterschaft!

Eben weil es noch um so viel ging, fanden viele Zuschauer den Weg in die Wrister Halle. Beide Teams wurden unterstützt, sogar die große, manchmal eher ungeliebte Wrister Halle war voller angenehmer, wertschätzender und fairer Atmosphäre – vielen Dank an alle Anwesenden für dieses Erlebnis! Schön, dass dieses Mal sogar viele Zuschauer den Weg in die Halle fanden, die uns sonst nicht zuschauen – wir freuen uns, wenn Ihr Euch bald wieder begrüßen dürfen! Die Zuschauer in unseren Spielen haben einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in dieser Serie so gut gespielt haben – wir wissen dies und bedanken uns in aller Form für Euren tollen Zuspruch!

Jetzt aber zum Spiel. Beide Teams in Bestbesetzung. Der Rucksack des „ein Punkt reicht uns ja“ war für die Nortorfer anfangs teilweise scheinbar schwer. Aber auch nicht bei allen Nortorfern… Björn Staack und Peer Zabel trieben unser Topdoppel Tim und Bjarne an den Rand der Niederlage. Schnell lagen unsere Jungs 0:2 in Sätzen hinten, ehe sie mit Glück, Geschick und Kampf dann doch noch das Spiel umbogen. Schon hier war klar, dass ein intensives Spiel bevorstehen sollte.

Jetzt aber zum oben genannten Rucksack. Das Doppel 1 der Gäste Thomas Nottelmann und Jörg Bandholt – eine der besten Paarungen der Liga scheiterte in vier Sätzen an Malte und Jan, die in diesem Match aber auch die beste Saisonleistung boten. Selten haben wir die beiden so engagiert, diszipliniert und konzentriert gesehen.

Im dritten Doppel fanden dann aber Fabian und Lorenz gegen Stefan Delewski und Björn Thomsen nicht so richtig ins Spiel – das 0:3 führte dann zum 2:1 nach den Doppeln!

Viele lange Ballwechsel in den Doppeln hatten die Zuschauer schon etwas mitgenommen. Unser Stammzuschauer W.K. formulierte es so: „Jan, wie lange wird dies heute dauern?“

Mit Rückenwind gingen wir dann in die ersten Einzel. Hier hatten wir uns etwas ausgerechnet. Aber Jan trat im Stile eines alternden Spieler auf, der einst mal erfolgreich den TT-Schläger schwingen konnte. Gegen Stefan gelang ihm ganz wenig. Stefan war viel sicherer und ließ Jan wirklich alt aussehen. Oder wollte Jan nur die Zuschauer schneller nach Hause schicken?  Nebenan vom Ergebnis her ein kaum anderes Bild. Sicher Tim, ist deutlich jünger als Jan, aber gegen Thomas Nottelmann war er ähnlich chancenlos. Dass wir in der ersten Einzelserie oben keinen Satz gewinnen, war ein deutlicher Dämpfer! 2:3 gegen uns!

Die Mitte der Nortorfer gehört ähnlich wie das untere Paarkreuz zu den besten der Liga. Diese Erfahrung machte dann auch Bjarne gegen Peer Zabel und Malte gegen Björn Staack. Allerdings auf einem anderen Leistungsniveau – zumindest phasenweise. Bjarne spielte sehr gut gegen Peer, war aber gefühlt schon nach einem Satz „platt“. Trotzdem kämpfte er, auch wenn er dann unterlegen war. Bei Malte war es anders. Satz 1 mit guter Leistung gewonnen, in Satz 2 vorne, aber nur solange bis Björn intensiv allen Zuschauern in der Halle „mitteilte“, dass er „nicht klar kommt“. Ob Malte dadurch beeindruckt war oder bei Björn dann ein Knopf aufging – ich weiß es nicht. Aber das Spiel kippte und Björn gewann 3:1 – 2:5 gegen uns!

Unten gab es die Paarungen von Fabian gegen Björn Thomsen und Lorenz gegen Jörg Bandholt. Konnte unser unteres Paarkreuz die Tendenz ändern? Es drohte eine deutliche Niederlage, die Nortorfer waren voll auf Kurs Relegation. Unsere „rassige Brünette“ Lorenz war gegen Jörg in allen Belangen zweiter Sieger. An einem guten Tag kann er der Dynamik von Jörg Paroli bieten, aber an diesem Samstag leider nicht – wieder kein Satzgewinn für die WSG! Auch bei Fabian lief es gegen Björn, der bis dato unten nur ein Spiel verloren hatte, nicht viel besser. Mindestens 2 Sätze lang hatte Fabian eigentlich das Nachsehen und spielte im Sinne eines guten Gastgebers, weil Björn einfach immer die besseren Antworten hatte. Dann klaute Fabian den dritten Satz und demonstrierte seine Fähigkeiten. Sein 5-Satz-Erfolg war ein echtes Lebenszeichen! Trotzdem 3:6!

Oben ruhten die Hoffnungen dann weniger auf dem Senior Jan als mehr auf dem aufstrebenden Tim. Gegen Thomas Nottelmann konnte Jan wenigstens mal 2 Satzgewinne verbuchen. Ob dies aus Mitleid, Klasse oder taktischem Verständnis entstand, lässt sich nicht sagen. Insgesamt ein eher erschreckender 0:2 Auftritt des Mannschaftsführers, zumindest jede dritte Vorhand könnte ruhig mal auf den Tisch gespielt werden. Es war das einzige 5-Satz-Spiel, dass die WSG an diesem Tag verlor. 3:7! Zum Erreichen des Ziels durfte die WSG jetzt kein Spiel mehr verlieren – es sah nicht so gut aus! Dass sich die WSG aber um das obere Paarkreuz keine Sorgen machen muss, bewies dann wieder einmal Tim. Er knüpfte an die Leistung der gesamten Serie an, ließ das etwas schwächere erste Spiel vergessen und bezwang Stefan nach einigem Auf und Ab in 5 Sätzen! Der Auftakt zu einer Aufholjagd, die wir lange nicht gesehen haben!

Auch die beiden nächsten Spiele Bjarne gegen Björn und Malte gegen Peer gingen über 5 Sätze! Bjarne benötigte einen Satz, um sich an das Spiel von Björn zu gewöhnen. Die Sätze 2 und 3 schloss der Linkshänder erfolgreich ab. Es sollte weitergehen, er hatte ein „Motiv“. Björn kam aber zurück, gewann Satz 4 deutlich, da Bjarne immer passiver wurde. Im 5. Satz dann bei 6:6 die Auszeit von Björn. Danach spielte Bjarne aber wie entfesselt und gewann den Satz unter großen Jubel zu 7! So würde ich ihn gerne immer sehen ;-)!

Malte gewann den ersten Satz schnell, ehe Peer besser ins Spiel kam und das Spiel wie erwartet bestimmte. Bei 1:2 in Sätzen passierte aber irgendetwas bei beiden Kontrahenten. Malte spielte immer sicherer und Peer wurde immer unruhiger. Alle hatten es umgekehrt erwarten und so gewann Malte die Sätze 4 und 5 mit einer Topleistung sehr sicher! – 6:7! 3x in 5 Sätzen gewonnen. Unser Ziel es den Nortorfer schwer zu machen, war spätestens jetzt erfüllt!

Die Sorgenfalten der Nortorfer wurden jetzt etwas tiefer… Unten dann Fabian gegen Jörg und Lorenz gegen Björn. Fabian gab „den Butler“. Er servierte artig einfach alle Bälle von Jörg zurück. Ganz gleich mit welcher Dynamik Jörg ansetzte, Fabian war da und hatte dann noch Zeit, die Bälle so zu platzieren, dass Jörg damit auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Für Fabian ist die Serie defintiv zu früh zu Ende – seine beste Saisonleistung im letzten Einzel der Serie mit einem 3:0 gegen Jörg Bandholt. Dies war der Gipfel der „epochalen“ Aufholjagd von 3:7 auf 7:7! Etwas unglücklich agierte dann Lorenz. Es lief bei ihm an dem Tag einfach nicht! Er versuchte alles, aber gegen Björn Thomsen gelang ihm kein Satzgewinn! Große Erleichterung bei den Nortorfern, dass der wichtige und lang ersehnte achte Punkt dann endlich im letzten Einzel des Spiels kam.

Trotzdem schenkten die Nortorfer das Doppel nicht weg. Bjarne und Tim kamen da – natürlich in 5 Sätzen – zu unserem letzten Erfolg und machten das leistungsgerechte Unentschieden klar! Wir wünschen den Nortorfern alles Gute in der Relegation und fragen uns ein wenig, ob die Moorreger nicht an uns geglaubt haben…

Wir haben vor großer Kulisse 6 Spiele in 5 Sätzen gewonnen und nur eines verloren – wir können halt Spektakel! Stammzuschauer W.K. hatte zwischenzeitlich auch zum Besten gegeben, dass er gerne für uns auf die Live-Übertragung der Zuschauer verzichtet hat. Wir konnten dies nicht erwarten, aber es ist sinnbildlich für unsere Serie, die wir als Aufsteiger auf Platz 6 mit positivem Punktekonto in überragender Manier bestritten haben!

Einfach eine tolle Serie mit einem tollen Team in einem tollem Umfeld – vielen Dank!

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Wie schnell ist eigentlich ein Bus?

Veröffentlicht am 22 April 2018 von Jan

Am Freitag, den 20.04. trafen die WSG und der TuS Holstein Quickborn in Wrist aufeinander. Die Quickborner reisten hochmotiviert sehr pünktlich an und waren noch vor dem Aufbau in Wrist. Bei dem guten Wetter war das Warten aber ken Problem.

Bei den Quickborner lief Ex-WSGer Jörn Brinckmann nach seinen Schulterproblemen wieder für Hillmann auf, die WSG trat in Stammbesetzung vor den wieder zahlreich anwesenden Zuschauern (VIELEN DANK!) an.

Trotzdem veränderten die Steinburger die Doppelaufstellung, da Bjarne erkältungsbedingt nicht bei 100% war.

Jan und Tim traten daher gegen Matthias Guckel und Matthias Dellith an. Ein nicht unbedingt schöne, aber letztendlich doch sicherer 3:1-Erfolg mit viel Luft nach oben bedeutete die 1:0-Führung. Gleicher Spielverlauf, aber mit umgekehrten Vorzeichen mussten Bjarne und Malte dann Thorsten Lentfer und Markus Hanisch nach 4 Sätzen gratulieren. In dritten Doppel fiel dann dank Fabian und Lorenz gegen Max Plettenberg und Jörn Brinckmann die Entscheidung über die erste Führung. Auch wieder in 4 Sätzen brachten unsere Jungs gegen den Sieg nach Hause.

Im oberen Paarkreuz traf Jan mal wieder auf seinen Angstgegner Max. Zumindest verbal überzeugten beide Akteure. Max haderte mit den langsamen Bällen von Jan – dem „Seniorentempo“. Ein ums andere Mal stellte sich Max den graumelierten Bestager der WSG so hin, wie er es wollte, aber vergass dann den Sack zu zumachen. Daraufhin riskierte Jan phasenweise mehr und sprang häufiger um, natürlich war dann die weite Vorhand frei, schließlich war Jan laut Max „so schnell wie ein Bus“…  Sicher kein spielerischer Leckerbissen, aber ein 3:1 für den Bus/Jan!

Nebenan hatte Tim seine deutliche Niederlage im Hinspiel gegen Thorsten noch nicht vergessen. Entsprechend motiviert ging er zu Werke. Wenn Jan das Tempo eines Busses hat, welcher Vergleich passt denn bei Tim? Gerne mal in die Kommentare schreiben. Thorsten zog diesen Vergleich nicht. Er hatte nicht seinen besten Tag erwischt und war schnell mit seinem Spiel unzufrieden. Mit Glück und Geschick gewann Tim zwei Sätze in der Verlängerung und den dritten Satz zu 8. 4:1 für die WSG!

Gegen das „Matthias-Paarkreuz“ der Quickborner waren dann Bjarne gegen Dellith und Malte gegen Guckel an der Reihe. Bjarne fand sich nach wechselhaftem Verlauf im 5.Satz wieder. Im 5. Satz war er auf der Verliererstraße und Matthias Dellith „durfte“ diesen Satz eigentlich nicht mehr verlieren, doch irgendwie klaute Bjarne den Satz und ließ sich zurecht von den Fans feiern. 12:10 für den Linkshänder! Er ist gegen Quickborn immer besonders gut!

Malte hatte gegen Matthias Guckel „keine Schnitte“. Matthias googelte sich zum Sieg. Der Einsatz von Noppe und Aufschlägen schmeckte Malte so gar nicht. Da war nichts zu machen und Malte war nach drei Sätzen erlöst. 5:2!

Unten traf dann Fabian auf Jörn. Fabian war bis auf Aufschlag- und Rückschlagprobleme gut im Spiel. Dies bedeutete, dass er eigentlich fast immer nur punkten konnte, wenn der Ball mehr als drei Mal übers Netz flog. Leider eine sehr unglückliche Konstellation gegen einen Spieler wie Jörn, der gerne kurze Ballwechsel spielt… So kam es dann auch zum 1:3 aus WSG-Sicht.

Lorenz „Heidenei“ von Rosenberg und Markus spielten relativ klare Sätze. Allerdings im regelmäßigen Wechsel. So trafen sich beide im 5. Satz wieder. Dort war wieder Markus dran; er hatte ja auch die Sätze 1 und 3 gewonnen. Damit war der schöne Vorsprung auf 5:4 geschmolzen!

Oben dann Jan gegen Thorsten und Tim gegen Max. Jan nahm in seinem Bus auch Thorsten mit. Er schläferte ihn auch ein und spielte wieder langsam… Spaß! Eine vernünftige Leistung reichte gegen Thorsten, der ähnlich wie gegen Tim auch wieder nicht zur gewohnten Performance fand. 3:0 für Jan! 6:4!

Im zweiten Duell der Spieler mit drei Buchstaben im Vornamen wollte Max dann zeigen, dass er gegen Spieler die schneller spielen, dann doch zu besseren Leistungen fähig ist. Er trat ganz anders auf als in Doppel und erstem Einzel. Lag es am Tempo von Tim oder doch am Trainingsrückstand von Max? Max fand immer zu seinem Spiel, während Tim irgendwie „unlocker“ agierte. Die Folge war ein verdienter 4-Satz-Erfolg für Max gegen Tim 6:5 für die WSG! Enge Spiele können wir halt immer 😉

Bjarne gegen M. Guckel und Malte gegen M. Dellith. Konnte es in der Mitte zur Vorentscheidung für die WSG kommen? Auf Bjarne war (s.o.) gegen Quickborn Verlass. Dieses Mal googelte Matthias nicht die richtigen Begriffe, nach 4 Sätzen blieb er ratlos zurück und gratulierte dem starken Bjarne!. Drama dann im anderen Spiel. Malte mit schlechtem Spiel gegen Matthias in Satz 1. Dann fand er hochmotiviert mit kleineren Umstellungen zu seinem Spiel. 2x 11:5 bedeuteten eine 2:1-Satzführung. Im vierten Satz ging alles so weiter. Bei 8:5 nahm Malte dann eine Auszeit, Fragezeichen bei Zuschauern und Teamkollegen. Diese Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Leider nur anders als erwartet. Matthias machte danach 12:0 Punkte in Serie… Erst bei 0:6 im 5. Satz kam Malte wieder ins Spiel! Er startete eine Aufholjagd, bei 7:9 gegen ihn knickte er dann um – auch nach Verletzungspause war an ein „normales“ Spiel nicht mehr zu denken und Matthias gewann (umgekehrt zu Spiel 1) ein Match, dass er eigentlich nicht hätte gewinnen dürfen. So schnell gleichen sich Dinge aus – 7:6 für die WSG!

So kamen unsere Strategen im unteren Paarkreuz noch in den Genuss ihre Bilanzen ausgleichen zu dürfen 😉 Den Wunsch hatten dann auch beide. Fabian hatte seine Niederlage sehr gut weggesteckt und war gegen Markus immer dann besser, wenn er es musste! 3:0 – super Leistung! 8:6! Dann konnte Lorenz den Deckel gegen Jörn drauf machen! 3 klare Sätze für Lorenz, der mit seinem offensiven Spiel Jörn vor unlösbare Probleme stellte. Heidenei! 9:6 für die WSG!

Hier geht es zum Spielbericht.

Die WSG schließt damit auf jeden Fall mit einem ausgeglichenem Punktekonto die erste Saison in der Verbandsliga ab – hätte wirklich keiner gedacht.

Unser Saisonabschluss kann noch einmal spannender werden als gedacht. Schaut gerne einmal auf die Tabelle! An der Tabellenspitze sind drei Teams (Brunsbüttel, Moorrege und Nortorf), die sich um den Aufstiegs- und Relegationsplatz streiten. Kommt gerne am Samstag, den 28.04. um 12 Uhr in die Emil-Firla-Halle im Stechelsweg in Kellinghusen zum letzten Spiel der Serie in der Verbandsliga gegen Nortorf, in dem vielleicht noch über den Aufstieg entschieden wird.

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9:2 – erste Herren wieder gut dabei!!!

Veröffentlicht am 15 April 2018 von Jan

Die zweite Herren des Preetzer TSV erwies sich in am vergangenen Freitag abend in zweierlei Hinsicht als guter Gastgeber. Herausragend wie sich die Mannen um Teamchef Hendrik Schwinghammer darum kümmerten den Verlegungswunsch der WSG zu erfüllen. Dies ist für eine Mannschaft, die sich leider auf einem Abstiegsplatz befindet, alles andere als selbstverständlich – vielen Dank dafür! Eine großartige Geste!

Darüber hinaus durften wir dann auch noch die Punkte aus Preetz entführen – doppelt schön! Aber vorher hatten die Preetzer alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Die Preetzer traten mit einer ganz anderen Mannschaft als im Hinspiel an und auf WSG-Seiten stellten sich alle auf einen langen und spannenden Abend an. Für alle Nostalgiker aus dem Kreis Steinburg sei noch erwähnt, dass mit Birger Sönnichsen und Jörg Rießelmann (geb. Vock) noch „alte TF-Trainer“ des KTTV Steinburg in 2. Bezirksliga für Polizei SV Kiel parallel zu unserem Spiel an die Tische gingen. Noch ein schöner Zufall – waren doch mit Fabian und Jan gleich die Nachfolger der beiden in der Halle. Alte Zeiten wurden nach dem Spiel noch kurz wieder belebt.

Aber zum Spiel: Nach den Doppeln lagen wir mit 2:1 vorne. Hier war – ohne überheblich wirken zu wollen – noch mehr drin. Denn der Sieg von Tim und Bjarne gegen Christian Hundhausen/Jonas Matusek war fast erwartet, aber Malte und Jan hatten gegen Thore Zeugke/Hendrik Reimers auch eher überraschend die Nase vorn. Als dann noch Fabian und Lorenz gegen Hendrik Schwinghammer/Lennart Hay eine 2:0-Satzführung hatten, lag der Traumstart in der Luft… Aber da hatten wir die Rechnung ohne Preetz gemacht. Die nächsten drei Sätze gingen an die Preetzer und es stand 2:1!

Oben zeigte Tim gegen Thore ansatzweise seine Klasse. Warum nur ansatzweise? Ganz einfach, weil Thore nun alles andere als seinen besten Tag erwischt hatte. Und so war das Spiel nach drei Sätzen schneller zu Ende als es sich viele gedacht hatten. Jan wollte es gegen den Rückkehrer Christian (haben wir eigentlich früher schonmal gespielt? Ich glaube weiterhin „Nein“) gleich tun. Noch kann Christian nicht konstant an die alte Klasse heranreichen, aber punktuell blitzt das Können schon wieder auf. Dies dürfte aber nicht der alleinige Grund gewesen sein, warum Jan den zweiten Satz nach 7:2 Führung dann doch noch abgegeben hat… Da muss der MF der WSG mal Rede und Antwort zum Thema Konzentration stehen… Es war aber nur eine kurze Phase – Jan gewann 3:1! 4:1 damit für die WSG!

In der Mitte wollte Bjarne unbedingt gegen Hendrik S. gewinnen. Warum? Einfach mal ins Hinspiel schauen… Geht da nicht um eine Revanche, sondern eher darum, mal zu zeigen, dass er auch Spieler schlagen kann, gegen die Spieler des oberen Paarkreuzes zu verlieren – speziell der alternde Mannschaftsführer.

Und so legte er auch los. Schaut gerne mal auf den ersten Satz…!!! Wenn dies solche Auswirkungen hat, sollte Jan ruhig häufiger mal verlieren. Aber Hendrik hat ja auch Kämpferqualitäten. Dies hatte er schon im Doppel gezeigt. Das Feuer loderte aber nur für einen Satz auf, ehe „Feuerwehrmann“ Bjarne die Flammen seines Gegenüber wieder im Griff hatte. 3:1 nach guter Leistung!

Malte wollte es ihm gegen den anderen Hendrik R. gleich tun. Aber da gab es etwas mehr Licht und Schatten… Nach verlorenem ersten Satz kam Malte besser ins Spiel, gewann die beiden nächsten Sätze und führte 7:3… Danach lief nicht mehr viel zusammen. Hendrik ackerte und gewann verdient in 5 Sätzen. 5:2 für die WSG!

Für die Statistiker sei erwähnt, dass Fabian wegen eines (nicht seines) anstehenden Junggesellenabschieds sein zweites Einzel vorziehen. Er gab wieder den Marathonmann und rang Jonas in 5 Sätzen nieder. Dass dieser Sieg nicht mehr ins Gewicht fallen sollte, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Lorenz hatte aber scheinbar gut zusgesehen. Zudem zeigt sich unser Blaublütiger gegenüber der Hinserie verbessert und so gewann er recht ungefährdet und verdient mit 3:0 gegen Jonas.

Fabian spielte dann gegen Lennart im schönsten Spiel des Tages nochmal den Titel des knappsten Gewinners aus. Lennart lag nach einem Sieg in der Verlängerung im dritten Satz mit 2:1 Sätzen vorne, aber Fabian gelang es durch positive Ausstrahlung und seine tolle kämpferische Einstellung noch das Spiel zu drehen. Er variierte sein Spiel noch mehr und hatte zum Ende auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. 15:13 im 5. Satz bedeutete das 7:2 für die WSG – eine Vorentscheidung!

Oben ging es dann schneller als erwartet. Thore holte noch einen Satz gegen Jan, der sich dann noch dem Coaching von Lorenz leicht widersetzte, aber zum Schluss doch der deutliche Sieger war. Thore kann da eben mehr…aber nicht an diesem Freitag. Tim war dann erbarmungslos und brachte das Ding für die WSG nach Hause. 9:2 – deutlicher als erwartet, aber vielleicht auch etwas zu hoch!

Hier ist der Spielbericht!

Leicht melancholisch, aber doch ambitioniert verabschieden wir uns auf diesem Weg von den Preetzern. Vielleicht sehen wir die sympathische Mannschaft in den kommenden Jahren wieder. Und nun geht es für noch darum diese fantastische Serie noch in den letzten beiden Spielen gegen Quickborn und Nortorf zu krönen!

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„Schön, dass Du auch dabei warst, Jan!“ Klassenerhalt für die erste Herren!

Veröffentlicht am 25 März 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG profitierte am Wochenende sicher von der Grippe des Moorreger Spitzenspielers Fabian Gill – gute Besserung an dieser Stelle!

Mit Fabian fiel beim Tabellenführer einer der besten Spieler der Liga aus. Dirk Knöpler war bei den Gastgebern der Ersatzmann. Die WSG trat in Stammbesetzung an, die körperliche Fitness der einzelnen Akteure lag aber an diesem Samstag noch weiter auseinander als sonst 😉

Die Jungs der ersten Herren hatten sich dafür entschieden, Jan an den Tisch zu stellen und ihn aus dem Stand spielen zu lassen. An dieser Stelle fragt sich der eine oder andere sicher, wo da der Unterschied zu den anderen Spielen der Serie besteht… Nach dem Bänderriss aus dem letzten Punktspiel hatte Jan dieses Mal wenigstens eine gute Ausrede, warum er so langsam am Tisch ist…

Zum Spiel: Nach den Doppeln lag die WSG mit 2:1 in Front. Tim und Bjarne bezwangen Daniel Schwarzer und Dirk Knöpler in drei hart umkämpften Sätzen. Malte und Jan durften dem neu formierten Spitzendoppel Bastian Kaland und Julian Malz nach fünf Sätzen gratulieren. Über die gleiche Distanz aber mit umgekehrtem Ergebnis gingen Fabian und Lorenz gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben 0:2 und 0:6. Jan ohne Sonne gegen Julian Malz und Tim ohne Chance gegen Bastian Kaland!

In der Mitte wurde es für uns besser: Punkteteilung! Malte zog dieses Mal im immer wieder jungen Duell gegen Daniel Schwarzer in vier Sätzen den Kürzeren. Bjarne machte es besser und bezwang Andre Gill ebenfalls in vier Sätzen!

Unten dann die Krönung! Lorenz rang Bent Mahnke in vier Sätzen nieder und Fabian durfte auch gegen Dirk Knöpler, den einige Spieler meiner Mannschaft gar nicht kannten, über die volle Distanz gehen. Nach 2:1 Satzrückstand drehte Fabian diese Partie gegen Dirk, der aus meiner Sicht noch nicht in die Kategorie der „Altmeister“ zu zählen ist. So ist es halt, wenn man mit Leuten unter 25 in ner Mannschaft spielt.

Oben dann 0:2 und 1:6! „Viel besser“! Tim mit teilweisen knappen Sätzen, aber ohne Fortune gegen Julian. Jan sogar mit einem Satzerfolg und ner Führung in Satz 2, aber nach einem kurzen emotionalen Ausbruch von Bastian, rückte der die Verhältnisse dann wieder zurecht.

Bei 6:5 für Moorrege ging es dann in die letzten vier Einzel, die allesamt an uns gehen sollten.

Bjarne bezwang Daniel Schwarzer. Er hatte nach eigener Aussage „immer die Hand drauf“, vergaß aber fast den Sieg mitzunehmen. Nachdem er gegen Daniel auch schonmal deutlich vom Tisch geschickt wurde, zeigte er sich vor allem taktisch diszipliniert und von der besten Seite. Mit Glück und Geschick gewann er in 5 Sätzen und war damit einer von drei ungeschlagenen Akteuren auf Seiten der WSG.

Malte wollte dann nachziehen. Nachdem er mit seinem Spiel gegen Daniel noch sehr zufrieden war, fiel ihm dieses Mal ein, dass auch erfolgreiches Spiel nicht schlechter ist. Gegen Andre Gill gewöhnte er sich einen Satz an das Spiel und wurde dann immer dominanter. 7:6 für die WSG! Spätestens zu diesem Zeitpunkt verebbte die Stimmung auch bei den Moorreger Zuschauern, die WSGer feuerten sich weiter an und hatten fast Heimspielatmosphäre!

Unten bezwang Lorenz dann Dirk Knöpler deutlich, der noch an den Folgen seiner Niederlage gegen Fabian litt. Nichtsdestotrotz spielte Lorenz so solide wie lange nicht mehr, fast ohne Schwankungen – sehr schön! Ein weiterer ungeschlagener Spieler der Steinburger!

Im letzten Spiel kam dann endlich auch die Rückkehr des „Marathons-Manns“ Fabian spielte endlich mal wieder 15 Sätze in drei Spielen. Danach sah es aber lange nicht aus. Bent machte in den ersten beiden Sätzen mit Fabian was er wollte. Der Satz 2 war nach Fabians Aussage ein gefühltes „0:11“. Doch Fabian steckte nicht auf, nahm sich die taktischen Hinweise zu Herzen und schaukelte sich zusammen mit der Bank immer weiter ins Spiel. So viel besser es bei ihm lief, so umgekehrt war es bei Bent. Er brach unerklärlicherweise vollkommen ein. Sieg im 5. Satz für Fabian – er war der dritte ungeschlagene Spieler!

Er brachte dann auch die Leistung der Mannschaft auf den Punkt. Alle waren gut und es war schön, dass Jan auch mit dabei war…!

Hier der Spielbericht! Isi, vielen Dank für die Unterstützung!

Nachdem Kaltenkirchen heute gegen Boostedt verloren hat, haben wir den Klassenerhalt drei Spiele vor Schluss geschafft!

Die WSG und die Freunde der WSG können stolz auf die Jungs in der ersten Herren sein. Das hätte wohl keiner gedacht!

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Rückblick zum letzten WE: Leider 2x verloren! Derby aber mit Riesenstimmung!

Veröffentlicht am 04 März 2018 von Jan

Am 23. und 24.2. trat die erste Herren bei den Boostedtern und zu Hause gegen den SC Itzehoe an. In der Hinserie konnten die WSGer in diesen Spielen noch 3:1 Punkte verbuchen, an diesem Wochenende blieb nichts Zählbares auf der Habenseite übrig.

Der Reihe nach: Im Spiel gegen Boostedt traten am Freitag abend beide Teams in Bestbesetzung an. Doppel wie immer: Tim und Bjarne gewannen 3:0 gegen Franz/Tiedemann, Malte und Jan verloren 0:3 gegen F. Schümann/Hertwig. Das dritte Doppel dann wie so häufig der Scheideweg. Fabian und Lorenz verloren knapp in 5 Sätzen. Oben dann das Aufbäumen.  Tim rang Felix wieder im 5, Satz nieder und Jan konnte sich mit Taktik gegen den jugendlichen Elan von Florian Hertwig in 5 Sätzen durchsetzen. Wir waren wieder vorn.

Danach aber zwei 1:3 Niederlagen von Malte gegen Franz und Bjarne gegen Riepen. Viele knappe Sätze, aber irgendwie reichte es nicht… Dieses Mal war die Routine stärker. Unten ein ähnliches Bild. Lorenz unterlag Tiedemann und Fabian gegen T. Schümann. Beides 1:3 – beide Spiele mit knappen Sätzen, wir waren dran, aber irgendwie nicht vorne!

Oben dann bei Jan mal ein anderes Bild. er wusste, was gegen Felix zu tun ist, aber er konnte es nicht – glattes 0:3. Florian Hertwig hatte mit Tim noch ne Rechnung offen und knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Einzel an. Gutes Spiel von den beiden, dass Florian dann nicht unverdient für sich entscheiden konnte (natürlich in 5 Sätzen). Auch hier wieder knappe Spiele, aber so war es eben an diesem Tag.

Bjarne lag bei 3:8 gegen Franz fast 2 Sätze sicher vorne… eben nur fast. Der zweite Satz ging weg und es kam wieder zu einem 1:3. Mund abputzen – 3:9 verloren! Irgendwie zu hoch, aber auch weit entfernt von einem Punktgewinn! Auch in diesem Spiel wurden wir wieder von treuen Anhängern unterstützt – vielen Dank, auch wenn wir dieses Mal nicht so richtig für Spannung und Spektakel sorgen konnten.

Hier der Spielbericht!

 

Nur einen Tag später das Derby gegen Itzehoe. Peer zog als Mannschaftsführer sogar noch Parallelen zum Spiel Werder – HSV. Mir persönlich stellte sich da gleich die Frage, wer die Rolle des HSV übernehmen wollte/sollte. Bei der Begrüßung wurden noch Details zur Stimmlage von Jan ausgetauscht. Das Timbre deutete auf eine exzessive Verarbeitung der Niederlage gegen Boostedt hin…. oder eben doch auf eine Erkältung. Wer Jan kennt, weiß was wahrscheinlicher ist.

Die Doppel starteten anders als erwartet. Jan und Malte legten gegen Jörg Hubrich/Nikolaj Jensen einen Start nach Maß hin und führten schnell 2:0. Parallel gerieten aber Tim und Bjarne gegen Christian Herrendörfer/Peer-Olaf Reich mit 1:2 ins Hintertreffen. Die Halle füllte sich mit Gästen von beiden Vereinen. Eine lange Zeit leistungsfördernde Atmosphäre bildete sich. Jörg und Nikolaj wurden besser, zwangen Jan sogar mal zu Boden und kamen besser ins Spiel. Satzgewinn für Itzehoe! Parallel zitterten sich Tim und Bjarne in Satz 5. Schwierig für die Zuschauer sich das richtige Spiel auszusuchen.

Malte und Jan gewannen überraschend in 4 Sätzen, weil beide nochmal ne Schippe drauf packen konnten. Und auch Tim und Bjarne bissen sich durch. 2:0 für die WSG! Die Revanchepläne der Itzehoer waren für einen Moment durchkreuzt. Parallel dann die Spiele von Jan gegen Nikolaj und Fabian mit Lorenz gegen Tobias Wesner und Flemming Schneider. Auch wieder 5 Sätze…

Sah aber vor allem im Doppel nicht danach aus. Nach 0:2 kamen Fabian und Lorenz zurück, holten auch im 4. Satz noch einen hohen Rückstand auf. Herausragend, wie in dieser Phase Fabian das Spiel machte…! Die Wogen schlugen dann schon im Doppel hoch. Schiedsrichterentscheidungen wurden angezweifelt, wenig Souveränität in dieser Phase in der Box. Das können wir alle besser! Aber auch eine Form des Derbycharakters… „Leider“ aus WSG-Sicht ein 10:12 gegen Lorenz und Fabian. Die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Wirklich Schade!

Am Nebentisch legte Nikolaj los wie die Feuerwehr, Jan merkte viel zu spät was los war. Nach 0:1 wählte er dann eine eigene passive, fast defensive Taktik – mit Erfolg! 2:1 für ihn. Derby dann auch in dieser Box. Jan haderte mit den langen Pausen des Dänen bei dessen Aufschlagsspiel und vergass selber das Spiel zu bestimmen… Eher Kategorie „Kinderkram“, aber für Jan reichte es und er ärgerte sich selber maßlos darüber. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Pausen nichts mit dem konditionellen Zustand von Nikolaj zu tun haben. Also 2:2! Alles wieder in der Reihe, aber „griffige Stimmung“!

Tim überzeugte dann gegen Jörg und brachte die WSG wieder in Front. 3:1 verdientermaßen für ihn, da er Jörg sein Spiel einfach stärker aufzwingen konnte. Dann wurde es schwer für die WSG, wie es zu erwarten war. In der Mitte war Bjarne die ersten beiden Sätze auf Augenhöhe, gewann leider nur einen der beiden Sätze davon und musste sich dann Tobis Qualität beugen. Malte hatte einen Satz zuviel Respekt, kam dann zurück und musste dann doch die Überlegenheit von Christian anerkennen. Eine letzte Anmerkung dann noch zur „Derbystimmung“. Zum Ende von Maltes Spiel kam es noch zu einem absolut überflüssigen verbalen Scharmützel von Seiten der WSG-Anhänger. Diese Dinge haben in unserem fairen Sport beim Tischtennis nicht zu suchen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei den Itzehoern noch einmal so dafür, wie es in der Halle auch von den verursachenden Personen erfolgt ist. Über so etwas möchte in Zukunft nicht schreiben. Sportlich zurück – Spielstand 3:4!

 

Oben dann das Duell von Steinburgs besten Senioren. Jan gewann +9,-3,+11,-10,+5, für Jörg lief es an diesem Tag einfach auch nicht so rund, wobei Jan auch nicht gerade viel lief…;-) 4:6! Auf Tim war Verlass! Trotz 1:2 Satzrückstand kämpfte und spielte er Niko nieder -5:6!

In der Mitte blieb Malte gegen Tobi ohne Chance 0:3 – 5:7! Bjarne machte es spannend. 0:2 und eigentlich keine Chance gegen Christian sind keine guten Voraussetzungen, um ein Spiel zu gewinnen. Den dritten Satz klaute Bjarne, im vierten Satz bog er einen Rückstand um und brach den Widerstand von Christian – 3:2 – 6:7!

Unten versuchte Fabian alles gegen Peer – aber da war nix zu holen – 0:3 -6:8! Unser Adeliger hatte sich gegen Flemming wieder etwas vorgenommen, Flemming aber auch… Erster Satz Verlängerung für Lorenz, zweiter Satz für Flemming, danach war Lorenz ein Tick offensiver und mutiger und gewann mit 3:1. Es ging mit 7:8 ins Schlussdoppel!

Stimmung gut, 5 Sätze – auch klar, aber einen Spieler würde ich herausnehmen! Jörg war bis dato ohne Punkt geblieben und legte sich mächtig ins Zeug,um zu verhindern, dass er an vier Punkten der WSG beteiligt war. Schade für uns, aber eine charakterlich starke Leistung – Hut ab. Er kompensierte die Schwächen von Nikolaj im Alleingang. Zwischenzeitlich lagen Tim und Bjarne 2:1 vorne, dann drehten die Itzehoer aber auf.

Ein echtes Derby, der Sieg nicht unverdient für die Itzehoer, keine schlechte Leistung der WSG, Stimmung war die meiste Zeit so, dass es eine Werbung für den TT-Sport in Steinburg war und es den Aktiven in den Boxen Spaß brachte. Welche Nachwirkungen dieses Spiel haben wird, werden wir sehen und wo war Hannes Helms?

Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung. Schön, dass auch viele Itzehoer Anhänger den Weg in die Halle gefunden haben. Danke auch an die zweite Damen und die Damen aus Harburg, die sich noch unsere Spiele anschauten, bevor Sie selber zum Schläger greifen konnten. Das war auch ein Spiel!!!

Hier der Spielbericht.

Unsere nächsten Spiele sind erst am 23./24.3. gegen Preetz und Moorrege – beide auswärts.

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Dieses Wochenende nie geführt…!

Veröffentlicht am 20 Februar 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG bekam es am Freitag mit dem Tabellenführer und am Sonntag auswärts mit dem Tabellenletzten zu tun.

Als Mannschaft des Mittelfelds hofften wir auf eine tolle Leistung zu Hause gegen Brunsbüttel und einen Erfolg zur Sicherung des Klassenerhalts.

Als dann am Freitag abend der Tabellenführer noch ohne Rohlf und Stellbrinck in der wie immer wohlig warmen Wrister Halle auflief, ging das „hier-ist-heute-was-drin-Gen“ um! Angespannte positive Energie und die Vorfreude auf einen Kampf gegen die Dithmarscher… sollte man meinen…Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Die WSG trat vor wieder gut besetzten Zuschauerrängen (Vielen Dank!) in Stammbesetzung an. In den ersten Doppeln trafen Tim und Bjarne auf Frank Hintz/Sascha Philippi. Am Nebentisch hatten Jan und Malte Ihren Auftritt gegen Marcel Horns/Kilian Bartelt. Unser Doppel 2 war nach phasenweise gutem Spiel und zwei knappen Sätzen trotzdem nach drei verlorenen Sätzen wieder auf der Bank. Am Nebentisch quälten sich Tim und Bjarne zu einem 5-Satz-Erfolg. Die langen Ballwechsel schmeckten den Jungs irgendwie gar nicht, aber letztendlich glichen sie zum 1:1 aus. Das dritte Doppel mit Fabian und Lorenz war gegen Simon Clausen/Mirko Plath ganz lange komplett auf Augenhöhe. Welche Bälle nachher den 5. Satz entschieden war eigentlich nicht mehr klar, aber zum Schluss dann der verdiente Sieg für Brunsbüttel!

Mit 1:2 nicht unbedingt ein Start nach Maß, aber auch nicht ganz unerwartet, obwohl „hier-ist-ja-heute-was-drin…“, auch wenn es keine Führung nach den Doppeln gibt. Dann wäre ein Punkt im oberen Paarkreuz ein Bonus gewesen.

Marcel zog Tim vor allem im zweiten Satz den Zahn. Mit einer 1:0 Führung im Rücken schwang sich der Linkshänder bei 6:10 gegen ihn zu großen Rückhänden in Serie auf und gewann 12:10. Weil es so schön war und so gut funktionierte, machte er so weiter und schickte Tim mit 0:3 auf die Tribüne. Nebenan war das Spiel bei Jan und Kilian langsamer, aber nicht unbedingt schlechter, eher taktischer. Hier gab es nur im ersten Satz Vorteile für Jan, ehe der Magier Kilian dann seine Klasse ausspielte und zur Not auch einmal mit Netz und doppeltem Boden arbeitete. Nach vier Sätzen dann 1:4!

Nun musste was kommen, wenn „hier heute noch was drin sein sollte“. Und es kam auch was. Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Sascha und Frank mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen…mehr war heute in der Mitte nicht drin. 1:6!

Jetzt aber unten!!! Fabian traf auf einen unglaublich sicheren Mirko. Drei Sätze war das Spiel fast ausgeglichen, aber auch hier ein 3:1 für den Tabellenführer. Kommen wir zum WSG-Lichtblick des heutigen Abends – Lorenz! Im gewiss nicht einfachen Spiel gegen Simon spielte Lorenz unabhängig vom Spielstand die richtigen und mutigen Bälle und gewann verdient in 5 Sätzen! Bravo!

Mit 2:7 ging es ins obere Paarkreuz. Während Jan wieder einen Satzgewinn „feiern“ durfte, war für Tim heute nichts drin. 2:9! Gaaanz schlechte Teamleistung mit unrühmlichen Aktionen. Malte brillierte mit Siegeswillen und Bjarne zeigte, dass er in besonderen Situationen doch zu Beschleunigungen aus dem linken Unterarm fähig ist. Das möchte keiner wieder sehen. Wir haben uns damit das gute Spielverhältnis „versaut“ und sind etwas unsanft auf dem Boden der Realität angekommen! Bis Sonntag muss die Zeit zum Verdauen reichen!

Und hier geht es zum Spielbericht.

Am Sonntag fuhren wir dann frohen Mutes zusammen mit Marika, Bernd und Christian nach Probsteierhagen. Danke für die Unterstützung!

Die Gastgeber traten ohne die Nr.1. Heuer, dafür mit Behrens an. „Hier-ist-heute-noch-mehr-drin-als-schon-vorher-gedacht…“?

In den Doppeln lief es nicht immer perfekt. Tim und Bjarne waren lange gegen Gerrit C. Martini/Jan Behrens auf der Zielgeraden zu einem schlichten 3:1-Erfolg! Dann kam der vierte Satz nicht und der 5.Satz ging mit 12:10 in der Verlängerung verloren!

Malte und Jan kamen gegen die Oldies Jens Heuck/Dr. Stefan Palmié vernünftig ins Spiel. Nach dem ersten gewonnenen Satz folgten dann zwei verlorene Sätze, ehe dann auch der 4. Satz mit etwas Dusel 12:10 an die WSG ging. Der Dusel kam zurück – allerdings zu den beiden Junggebliebenen 12:10 im 5. Satz für Probsteierhagen! Es hätte besser beginnen können. „Vielen Dank für den Druck!“, sagten sich dann Fabian und Lorenz. Es ging darum ein 0:3 als Start zu vermeiden! Aber mal ganz souverän siegten die beiden und verkürzten mit einem 3:0 auf 1:2!

Oben machte Tim es dann besser als am Freitag. Er setzte ein 3:0 oben drauf – 2:2! Jan war gegen „Schachspieler“ Heuck etwas uninspiriert und irgendwie nie im Rhythmus! 1:3 hieß es für den WSG-Senior gegen den Altmeister! Wir lagen wieder hinten!

Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Stefan und Frederik mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen… Diese Passage schon einmal gelesen… Gerne vergleichen…Aus dem 2:3 wurde ein 2:5!

Dranbleiben hieß die Devise unten! Lorenz gewann gegen Jan-Willem Hübner nach wieder gutem Spiel 3:1 und auch Fabian bezwang den guten Ersatz Jan Behrens in vier Sätzen. Mit so einem Doppelerfolg im Rücken kann  man auch mal ein Paarkreuz positiv gestalten…!

Oben freuten wir uns dann alle auf das Spiel von Tim gegen Jens, das zu Hause schon eines der ansehnlichsten war, aber vorher traf Jan noch auf Gerrit. Aber gegen wen kämpfte Jan da? Gegen sich selber und seine Lethargie? Gegen Gerrit, der auch einfach mal nen Ball kompromisslos versenkt? Nein, ausnahmsweise (Sorry Gerrit!) gegen das Netz! Jan gewann 3:1, verlor aber den dritten Satz 16:14. In dem Satz zeigte Gerrit sein präzises Spiel mit dem Netz besonders eindrucksvoll und regelmäßig. Aber wurscht, wenn man gewinnt! 5:5 – alles wieder offen! Dann Tim gegen Jens. Fahriges Spiel zu Beginn, hohe Führung für Jens reicht zu hauchdünnem Satzgewinn in Satz 1! Tim revanchiert sich im zweiten Satz, agiert dann aber nicht mehr so zwingend, während Jens das Spiel immer besser lesen konnte. 3:1 für Jens und ein weiteres Mal „Hut ab“! Wieder hinten 5:6!

Jetzt kam unsere Mitte! Bjarne blieb sich treu und konnte einen Satz gewinnen, mehr aber leider auch nicht. Malte kam aber besser gegen den „Doc“ ins Spiel. Erster Satz verloren, zweiten Satz gewonnen, Malte kam ins Rollen, Satzbälle in Satz 3 und….. Satz verloren! Doch Malte zerbrach nicht daran und gewann die letzten beiden Durchgänge mit Glück und Geschick! 6:7!

Das untere Paarkreuz sollte uns ins Schlussdoppel bringen! Wie gut, dass Fabian gleich erstmal den ersten Satz verlor. Dann stellte er um und wurde zum Leidwesen von Jan-Willem immer sicherer! 3:1 für den besten WSGer an diesem Sonntag! Eine echte Bank, die auch dann punktete, wenn es besonders wichtig war!

Lorenz wollte es ihm gleich tun. Nach wechselhaftem Spiel fanden sich Jan und er im 5. Satz wieder. Dort verloren zunächst beide den Mut. Jan fand ihn früher wieder und gewann nicht unverdient im 5. Satz! 7:8 – wieder hinten!

Immer schön für das Schlussdoppel mit einem Rückstand in das letzte Spiel zu gehen 😉

So ging auch gleich der erste Satz knapp in die Grütze, aber dann setzten sich Tim und Bjarne doch deutlich gegen Jens und Stefan deutlich – 8:8! Das war für uns das Maximum heute! Es hätte auch schief gehen können, wie andere Aktionen an dem Tag!

Wenn man nicht führt, dann kann man auch nicht gewinnen! Immerhin den wichtigen Punkt geholt und Moral bewiesen!

Hier ist der Spielbericht!

 

Am kommenden Freitag spielen wir in Boostedt, bevor wir am Samstag dann die Gäste vom SC Itzehoe in eigener Halle um 12 Uhr begrüßen dürfen.

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Einer hatte den Tiger im Tank – der …

Veröffentlicht am 11 Februar 2018 von Jan

Die Ausgangslage für die erste Herren der WSG war vor dem wichtigen Spiel gegen den VfB Lübeck nicht so rosig wie in den Spielen zuvor, dachten wir jedenfalls. Warum? LvR oder auch „unser Blaublütiger“ musste sich krank abmelden – er steht hoffentlich in den kommenden Spielen wieder mit uns fit am Tisch! Im Ersatzspielerroulette fiel die Wahl auf den Doppelmagier Frank Schneider.

Der hatte in der leicht schwächelnden zweiten Herren auf sich aufmerksam gemacht, in dem er mit drei unterschiedlichen Partnern in drei Spielen immer sein Doppel gewonnen hatte. Da wir gerne mit 2:1 in den Doppeln starten würden – vielleicht eine gute Wahl! Die Gastgeber aus Lübeck traten in Bestbesetzung zum von MF Stefan Heinacker bezeichneten „Abstiegskracher“ an.

Vor dem Spiel lagen die Marzipanstädter in Reichweite zwei Punkte hinter uns auf Platz 7 nur einen Punkt vor dem Abstiegsrang. Wir waren uns der Bedeutung des Spiels bewusst, aber nicht nur wir, auch unsere Fans!!!  Mehr Zuschauer als Spieler fanden den Weg in die Halle nach Lübeck – vielen, vielen Dank! Wir verneigen uns vor Euch, dass Ihr uns auch bei den Auswärtsspielen so toll unterstützt!

In den Doppeln setzte bei der WSG das Pokergen ein. Schon Tage vor dem Spiel wurden mögliche Doppelkonstellationen diskutiert… Hat bisher selten geholfen…Obwohl… Bisher waren die Doppel ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Serie… Doppel 1 blieb unverändert, Doppel 2 wurden die „Rentner“ Frank und Jan und im dritten Doppel feierte Malte seine Premiere mit Fabian.

Die baumstarken Ringkowski/Fuchs trafen somit auf Jan und Frank – jedenfalls nominell. Im Prinzip spielten die beiden gegen Frank. Wie entfesselt verwandelte Frank (bei der Begrüßung hoch konzentriert – siehe erstes Bild) im ersten Satz alle möglichen und unmöglichen Bälle und gewann den ersten Satz im Alleingang. Die starken Lübecker ließen sich da aber nicht lange bitten. In den Sätzen 2 und 3 zeigten sie ihr großes Können. Erst im vierten Satz waren die WSGer wieder in Reichweite eines Satzgewinns. Da wäre es gut gewesen, wenn sich Jan auch mal an erfolgreichen Bällen beteiligt hätte… Er hat es wohl nicht verkraftet, nicht der ältere Spieler im Doppel gewesen zu sein.

Gegen Dibbern/von Burgsdorff gaben Tim und Bjarne (mal wieder) das gute Pferd, das nicht höher springt als es muss. Etwas zäh ohne allzu großen Glanz mit überschaubarer aber vorhandener taktischer Finesse gelang ein 3:1 Erfolg. 1:1!

Mit Spannung schauten dann alle auf die Paarung Heinacker/Otte gegen Malte/Fabian. Überraschenderweise war es das klarste Doppel. Ich denke es lag daran, dass die beiden WSGer so miserabel vom Doppel 1 eingespielt worden sind 😉 Malte und Fabian brachten sich eher mit den kleinen Punkten im Aufschlag/Rückschlag immer wieder um den gewünschten Erfolg. Dazu schlugen die beiden Lübecker erbarmungslos zu, wenn die WSGer aufdrehen wollten. Nach drei klaren Sätzen stand es 1:2 gegen die WSG.

Oben waren enge Spiele zu erwarten. Manuel Fuchs war aus dem Doppel schon „schön warm“ gegen Jan. Jan allerdings auch besser als im Doppel. Insgesamt war Jan etwas zu passiv im Rückschlag und mit zu wenig Variation im offensiven Spiel ausgestattet. Je länger der Ballwechsel desto besser für ihn – ungewohnt. Nach vernünftiger Leistung dann doch 1:3. So kam es schon auf Tim gegen Andreas Ringkowski an. Tim ist weiterhin in guter Form und zeigte dies auch! Nach gutem ersten Satz kan „Ringo“ aber zurück. Im dritten Satz verletzte sich dann „Ringo“ aber unter dem Fuß. War sein Spiel vorher auch nicht durch seine Beinarbeit geprägt, war er doch eingeschränkt und stellte sein Spiel demzufolge um. Tim kam damit gut klar, gewann 3:1 – insgesamt 2:3!

In der Mitte traf Bjarne auf Stefan Heinacker und Malte auf Moritz Dibbern. Es war das 5-Satz-Paarkreuz. Bjarne – auch als der Mann mit den eisernen Nerven bekannt – spannte seine Fans aber gewaltig auf die Folter. Nach 0:2 Sätzen und einigen Netzbällen gegen ihn kam er zurück. Wehrte im vierten Satz einige Matchbälle ab und war im 5.Satz psychologisch vorne. Und „Heini“ demonstrierte in Satz 5 große Klasse. Er drehte noch einmal etwas mehr auf und gewann im 5.Satz verdient. Und nebenan? Malte gewann den ersten Satz gegen Moritz, verlor den zweiten, gewann den dritten, verlor den vierten… Beide Spieler vereinbarten sich auf die Halbdistanz, so dass für die Zuschauer ein höchst ansehnliches Spiel entstand. Da Malte die Sätze 1 und 3 gewann, lag er auch im 5. Satz vorne. Einen anderen Grund habe ich nicht gesehen. Insgesamt war das Spiel eng, aber ein einzelner Satz niemals. Wieder Punkteteilung im Paarkreuz – wir liefen dem 1:2 aus den Doppeln weiter hinterher – könnte bei 3:4 ein langer Abend werden.

Aber dann kam das untere Paarkreuz!!! Fabian überzeugte gegen Tim von Burgsdorff. Läuferisch und kämpferisch ja immer auf der Höhe fand er in diesem Spiel auch die richtige Dosierung zwischen defensiven und offensiven Aktionen. Gepaart mit Tempowechseln stellte er Tim immer wieder vor neue Aufgaben und gewann verdient 3:1! Sehr gut!

Noch besser machte es dann aber Frank gegen Stefan Otte! Unser Linkshänder aus der ersten Bezirksliga knüpfte an die Leistung aus dem Doppel an. Nein, das wird ihm nicht gerecht. Unser Polizist legte los wie die Feuerwehr. Mit schnellen Beinen konnte Frank sich immer wieder mit seiner Vorhand in Szene setzen. Gepaart mit taktisch guten Aufschlägen überraschte er Stefan in Satz 1 – dachten wir. War wieder falsch. Frank machte einfach weiter. Stefan versuchte einiges, konnte ihn aber auch im zweiten Satz nicht aus dem Konzept bringen. Erst im dritten Satz konnte Stefan einen Satzgewinn für sich verbuchen! Doch im vierten Satz spielte sich Frank wieder in „seinen“ Rausch! Eine perfekte Leistung und sorry Lorenz. In diesem Moment hat Dich keiner vermisst 😉 Wenn Frank so spielt, wird es schwer für Dich, wieder ins Team zu kommen… Dieses Paarkreuz ging mit 2:0 an uns! Das war so wichtig – vielen Dank – Frank! Selten habe ich Frank so gelöst und glücklich beim TT gesehen!

Damit hatten wir den Widerstand der Lübecker ein wenig gebrochen. Der angeschlagene „Ringo“ machte gegen Jan vieles richtig. Er verkaufte sich deutlich besser als noch bei den LM der Senioren. Bei Jan zeigte sich mal wieder, dass er sich langsam bewegt und langsam spielt, wenn es der Gegner auch tut… Sollte jemand wissen warum gerne mal melden…! Dass Jan sich dann aber in den kritischen Phasen auf seine Rückhand verlassen konnte, ist aber auch ein kleines Zeichen seiner Leistungsstärke in dieser Serie. Sogar der alte Mann hat sich verbessert. Trotzdem war sein 3:2 Erfolg im undankbaren Spiel gegen den humpelnden Andreas alles andere als sehenswert. Dies war anders bei Tim gegen Manuel. Beide Spieler flink auf den Beinen mit offenem Visier. Schön anzusehen, erster Satz knapp für Tim, danach eine deutliche Steigerung bei Manuel im zweiten Satz. Tim reagierte mit variablem Spiel und gewann in vier Sätzen. Damit wurde das nächste Paarkreuz gewonnen. Zusammen mit den Zuschauern im Rücken konnten wir bei 7:4 dann den Sack zumachen. Innerhalb von 40 Minuten hatten wir in 4 Einzeln das Spiel gedreht.

In der Mitte spielte Bjarne dann effektiv gegen Moritz. 3:0, aber 2 Sätze in der Verlängerung… Die Sache mit den Nerven – schaut oben im Text nach! Manchmal hatten wir fast das Gefühl, er wollte dies den Zuschauern beweisen. Malte spielte dann das erste Mal gegen Stefan Heinacker und machte seine Sache blendend. Selten war Heini so chancenlos in einem Spiel gegen einen Gegner, der das erste Mal gegen ihn antrat. Nur 12 Punkte in drei Sätzen öie Malte für Stefan zu – ein krönender Abschluss, der für gute Laune und zwei Punkte sorgte!

Hier ist der Spielbericht.

Tim ist ständig in Bewegung – sogar auf diesem Bild zu schnell für Fotograf Bernd, obwohl er schon von Bjarne und Tim in die Zange genommen wurde…

Ein rundum erfolgreicher und wichtiger Freitag für die erste Herren! Super Erfolg für Frank, die Mannschaft und die besten Genesungswünsche für Lorenz. Danke an die Fans!

Am kommenden Freitag, den 16.2. geht es in Wrist weiter gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Brunsbüttel. Wir hoffen wieder auf gute Unterstützung durch unsere treuen Fans – Neuankömmlinge sind natürlich auch herzlich willkommen!

Ob es dann auch wieder ein so erfolgreicher Freitag wird? Wir werden es sehen!

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Erster Sieg im ersten Rückrundenspiel!

Veröffentlicht am 14 Januar 2018 von Jan

War es nun genauso wie in der Hinserie? Oder war es doch anders?

Das Rückspiel gegen Kaltenkirchen 2 war das erste Spiel im Jahr 2018 in der Herren Verbandsliga für die erste Herren der WSG Kellinghusen/Wrist. Auch dieses Mal konnte die Kaltenkirchener leider nicht zum vereinbarten Termin ihre Stammmannschaft an die Tische bringen. Konnten wir letztes Mal noch kurzfristig verlegen, so boten sich dieses Mal leider keine Verlegungstermine an. Daher kamen die sympathischen Kaltenkirchener, die vor dem Spiel einen Punkt vor uns lagen, mit zwei Ersatzleuten zu uns in die Emil-Firla-Halle nach Kellinghusen. Ob so wie in der Hinserie oder anders? Entscheidet selbst!

Eine Sache hat sich verändert: Fabian und Malte haben in unserer Aufstellung die Plätze getauscht. Unser Spartenleiter Fabian hat damit – wie es auch in seinem Zitat in der heimischen Presse zu lesen war – „überhaupt kein Problem“! Vorbildlich, denn dies ist keine leere Phrase!

Zuschauer: Auch an diesem Samstag waren wieder viele Freunde der ersten Mannschaft anwesend – vielen Dank! Schön, dass sich auch immer wieder die eine oder der andere einfindet, der zum ersten Mal bei uns reingeschaut hat. Hoffentlich hat es Euch gefallen!

Kaltenkirchen ohne Matthies, Gut und Heyn (sonst ne 7erMannschaft) also bei uns! In den Doppeln war stellenweis noch Winterpause (oder -speck?) angesagt. Tim und Bjarne hatten mit Bent Holm/Francisco Heuck sicher auch keine leichte Aufgabe, aber Leichtigkeit sieht auch anders aus. Erstaunlich, dass die beiden trotz leichtem Sand im Getriebe und vor allem der ausgeprägten Präzision bei den kurzen Aufschlägen dann doch 3:1 gewinnen konnten.

Jan und Malte hatten in ihrem Doppel gegen Frank Meyer/Max Westphal durchaus die Chance gegen ein Doppel1 zu punkten, aber Jan pennte in der Endphase des ersten Satzes, der zweite war eng und im dritten „funktionierte“ Malte dann gar nicht – 1:1!

Souverän dann unser Doppel3 Fabian und Lorenz gegen Christian Kaab/Valentin Goppelt – die beiden Ersatzleute!Ein sicheres 3:0 gab dem oberen Paarkreuz dann Auftrieb!

Oben dann Jan gegen Fräänk Meyer und Tim gegen Bent Holm! Jans Spiel war nicht sooo ansehnlich, einzig Fränk entlockte den Zuschauern das eine oder andere Mal ein anerkennendes Raunen, wenn er krakenähnlich in der weiten Vorhand trotz minimaler Beinarbeit den Ball auf den Tisch zauberte!!! Nach knapp gewonnenem ersten Satz nahm Jan dann eine schon übliche Auszeit in Satz 2. Den dritten konnte Jan dann wieder glücklich gewinnen, leider wieder ohne zu überzeugen. Gleiches Bild in Satz 4 – gefühlt hatte nicht unbedingt der bessere Spieler gewonnen! Dies ließen die Zuschauer dann Jan beim Gratulieren auch spüren. Da wurde schon mal gefragt, wie er dieses Spiel gewinnen konnte… 😉

Tim machte es dann besser: Wie immer engagiert, gewann er alle drei Sätze mit 2 Punkten Differenz! Bent Holm war aufgrund seiner Armverletzung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte musste sich dann aber doch der Initiative von Tim beugen. Schön, dass Tim seine Leistung aus der Vorrunde bestätigen konnte.

In der Mitte gab es dann ein Wechselbad: Bei 4:1 konnte Bjarne mal seine Routine gegen den jungen Max Westphal ausspielen. Auch nicht gewöhnlich für ihn. Max hatte im Hinspiel im unteren Paarkreuz noch beide Spiele gegen uns gewinnen können, aber Bjarne konnte den jungen Mann in die Schranken weisen, ohne dabei immer das höchste Niveau abrufen zu müssen! Eine gute und konzentrierte Vorstellung von unserem angehenden Pädagogen! Ob es dann lehrreich für Max war? Fragt ihn selbst!

Malte hatte mit Francisco Heuck einen Gegner, der sich im Hinspiel als Marathonmann erwies und eine ausgeglichene Bilanz erstritt. Beide Spiele mit 12:10 im 5. Satz. Dieses Mal war es ganz anders. Malte fand nicht zu seinem Spiel. Francisco war souverän und sicher. Und wenn Malte dann nicht in den Spielfluss findet, hatte er gegen diesen Heuck keine Chance. 5:2!

Gegen die guten und motivierten Ersatzleute hatten dann Fabian und Lorenz die Aufgabe, die Pflicht zu erfüllen. Eher undankbar, aber von beiden sehr gut gelöst. Beide blieben ohne Satzverlust, wirkten unter dem Druck nicht gehemmt, auch wenn sie nicht im Spielrausch waren! Die beiden waren in Einzel und Doppel die eindrucksvollsten Akteure der WSG an diesem Tag!

Bei 7:2 konnte das obere Paarkreuz den Sack zumachen! Jan konnte endlich einmal gegen Bent Holm spielen und auch Tim und Frank Meyer standen sich das erste Mal gegenüber.

Jan hatte im ersten Satz noch nicht das richtige Mittel gegen Bent, dies änderte sich aber mit zunehmender Spieldauer. Nach 11:13 im ersten Satz gingen die nächsten beiden Sätze deutlich an Jan, auch weil Bent dann doch immer mal gegen Jan und seinen Arm spielte. Bei 6:1 im 4. Satz für Jan schien dann alles klar… Aber nicht bei Jan. Obligatorisch dann seine Konzentrationskrater – dieses Mal möglicherweise ausgelöst durch eine übermotiviere Beinarbeit, die in seinem Fall auf dem Hallenboden endete… Nach 6:1 dann 6:6 und 6:10… Kopfschütteln und Unruhe bei den Fans, die noch so glücklich waren, nachdem Jan in den vorherigen Sätzen vernünftige Spielzüge angeboten hatte. Doch Jan bog auch den vierten Satz noch um, nachdem er ihn eigentlich schon sicher hatte. Dies wurde dann auch von dem langjährigsten Teamkollegen Fabian „gewürdigt“. Er sagte, dass er so einen Satz bei Jan dann doch noch nicht erlebt hatte…

Tim musste sich einen Satz an Franks Spiel gewöhnen. Dann kam Performance-Tim immer besser ins Spiel. Die Sätze 2 und 3 gingen verdient an ihn, aber Frank kam noch zurück. Der vierte Satz in der Verlängerung an den Kaltenkirchener. In Satz dann Tim aber „vielleicht etwas zu deutlich“ vorne, wie auch von Frank kommentiert! 11:5 und der erste Sieg in der Rückrunde für die WSG. Zwei wichtige Punkte gegen eine Konkurrenten, dazu noch etwas Kosmetik für das Spielverhältnis!

Derzeit haben wir ein ausgeglichenes Punktekonto und sind auf Platz 5! Natürlich nur eine Momentaufnahme – aber eine schöne !;-) Vielen Dank an alle Beteiligten!

Den Spielbericht gibt es hier. Die WSG-Akteure sind erst am 9.2. wieder in der Liga in Lübeck aktiv! Vorher stehen dann noch die Landesmeisterschaften in Niebüll an – was für eine schöne Chance, um weitere Erfahrungen zu sammeln!

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1 Niederlage – 1 Sieg – Hinserie erfolgreich abgeschlossen!

Veröffentlicht am 11 Dezember 2017 von Jan

Der 8. und der 9.12. waren die letzten beiden Punktspieltermine in der Hinserie für die erste Herren der WSG. Nach den guten Auftritten der Vergangenheit galt es jetzt noch einmal die Konzentration hoch zu halten und sich von der besten Seite zu zeigen.

In Nortorf (Tabellendritter!) waren wir sicher nicht die Favoriten. Als „frischer Wind in der Liga“und mit „Frika-Delle“ begrüßt wurden wir gleich gut in Nortorf aufgenommen. Zwei Teams in Stammbesetzung standen sich gegenüber. Die ersten vier Spiele hatten es gleich in sich – 3x über die volle Distanz, es ging also gleich wieder in die Vollen!

Einzig Tim und Bjarne in Ihrem Doppel gegen Staack/Zabel wollten die Sache schneller beenden – 3:0 für die WSG! Jan und Malte durften gegen Nottelmann/Bandholt etwas länger spielen als erwartet. Nach 0:2 kamen die beiden besser ins Spiel, aber in Satz 5 setzten sich die Favoriten doch verdient durch. Unser Doppel 3 Fabian und Lorenz rangen mit Delewski/Thomsen über 5 Sätze. Das Spiel wogte hin und her – mit dem glücklicheren Ende für die Nortorfer in Satz 5!

Bei 1:2 in den Doppel verlangte dann Tim seinem Gegenüber T. Nottelmann alles ab. Tim brillierte mal wieder mit Einsatzwillen und Beinarbeit und rieb sich an der Spielübersicht seines Kontrahenten. Sicher das beste Spiel des Abends. Tim haderte nach dem Spiel, dass er ein „9:9 im 4. Satz bei eigenem Aufschlag und 2:1 Satzführung“ nicht durchgebracht hat… Andere wären froh, oben in der Verbandsliga gegen Nottelmann so weit zu kommen… Tim ist halt ehrgeizig. Dieses Mal reichte es noch für Thomas Nottelmann – 1:3!

Jan krampfte gegen Delewski. Seine 3 Sätze gewann er alle in der Verlängerung. Nicht schön gespielt, aber zumindest nervenstark. Ein Satz ging weg – was soll es! 2:3!

In der Mitte war nix zu holen. Ein Satzgewinn gelang Fabian gegen Staack, Bjarne war in seinem Spiel gegen Zabel davon weit entfernt. Zu gut war Peer an diesem Tag. 2:5 gegen uns – wir trauerten den 5-Satz-Spielen zu Beginn etwas nach!

Lorenz kam gegen Bandholt auch nicht zum Zug, es schien sich ein kleiner Klassenunterschied abzuzeichnen! Malte konnte dann gegen Thomsen die Serie „endlich“ durchbrechen. In vier Sätzen behielt er verdient die Oberhand! 3:6!

Oben dann das Spitzeneinzel, dass zumindest von Seiten von Nottelmann zwei Sätze lang dieses Prädikat auch verdient hatte. 2 Sätze dominierte er nach Belieben, ehe der Bruch kam – Jan jammerte wie in besten Zeiten, Tims lange Ballwechsel aus dem vorherigen Spiel forderten bei Thomas vielleicht auch Tribut, tatsächlich spielte Jan dann auch besser… nach 0:2 ein 3:2 – Auftakt zur Aufholjagd?

Tim ist für so etwas immer zu haben! Er gewann auch 3:1 gegen Delewski und auch hier gingen viele Sätze mit 2 Punkten Differenz an die WSG! 5:6! Wir waren wieder dran!

Nachdem die Mitte in der Einzelserie nicht so gut lief, konnte es nur besser werden. Bjarne spielte gegen Staack ein seltsames Spiel, 2 Sätze knapp aber wohl verdient für Staack, folgten 2 Sätze mit gutem Bjarne und“Staack-Ausfall“. Der berappelte sich dann aber „leider“ wieder und Bjarne brach dann in Satz 5 ein.

Fabian – gehandicapt durch Bindehautentzündung – aber optisch dieses Mal mit Brille – auch ne Wucht! Davon ließ sich Peer Zabel aber nicht beirren. 2 Sätze lang Zabel im entspannten Modus, dann aber etwas mehr Durchblick bei Fabian mit Satzgewinn, ehe er Zabel im vierten Satz wieder die Zügel stärker anzog. 5:8!

Unten spielte dann Malte gegen Bandholt gefühlte 4 Sätze, am Ende stand dann aber doch ein 0:3 zu Buche (-8, -18, -8), weil er sich der Dominanz des Routiniers zu selten entziehen konnte. 5:9! Das geht wirklich so in Ordnung!

Mit dabei gewesen, kein Abschlachten lassen gegen eines der besten und ausgeglichesten Teams der Liga – Augenhöhe wäre derzeit auch vermessen, aber wieder gut präsentiert! Leider nur ein 5-Satz-Spiel gewonnen! Schön, dass inzwischen auch schon regelmäßig Zuschauer zum Anfeuern mit zu Auswärtsspielen kommen – vielen Dank an Bernd, Christian und Werner!

Hier der Spielbericht.

Weniger als 12 Stunden später standen wir in der Emil-Firla-Halle zum letzten Heimspiel gegen Preetzer TSV II schon wieder an den Tischen. Die Kulisse war größer (und fantastisch – Klasse! es machte sogar den Gegner Spaß), aber der Druck irgendwie auch… Woran lag es? Die Tabelle zeigte an, dass wieder aus diesem Blickwinkel Favorit waren, auch wenn es sich um ein echtes Aufsteigerduell handelte!

Die Preetzer mussten auf Ihren Topmann Zeugke verzichten, der in der ersten Mannschaft aushalf. Ansonsten waren die Stammkräfte vertreten!

Die WSG hatte sich was vorgenommen! Dies war in den Doppeln spürbar! Tim und Bjarne sind gewachsen! Wieder ein 3:1 im ersten Doppel gegen Schwinghammer/Pursian. Jan und Malte ließen sich auch durch kurzzeitige Leistungsschwankungen von Malte zu Beginn des Spiels nicht aus der Konzentration bringen. Gut war die Leistung nicht… aber doch das beste Spiel von beiden – wusste aber noch keiner zu diesem Zeitpunkt. Egal, 3:1 gewonnen gegen Reimers/Hay! Hochkonzentriert dann auch Fabian und Lorenz, die die Knappstvorsprünge in allen drei Sätzen gegen Matusek/Pirsig ins Ziel retteten! Bei 3:0 stand einem entspannten Nachmittag nichts im Wege…außer den Preetzern.

Die wollten sich leider so gar nicht unterkriegen lassen… Dies bekam der an diesem Tag dann doch mal wieder desolate Jan zu spüren. 5 Sätze lang quälte er Zuschauer, Gegner und im Prinzip auch sich selbst, um dann 12:14 im Entscheidungssatz zu verlieren… Damit hatte keiner gerechnet.  Und dabei kommt er doch eigentlich immer über die Kondition??? Weit entfernt von den Leistungen, der vorherigen Spiele!

Leider war es ähnlich bei Tim. Routinier Reimers präsentierte sich gut sortiert gegen das „Berkhahn-System“ Der 3:2 Erfolg war für den Preetzer nicht unverdient, da auch Tim keine Topleistung abrufen konnte.

Der Doppelvorsprung war verbraucht. Fabian gegen Pursian und Bjarne gegen Hay parallel an den Tischen. Fabian – wieder ohne Brille – war zu erst fertig – Leider! Er unterlag auf der Suche nach Sicherheit in seinen Aktionen in vier knappen Sätzen! Das spannendste und wahrscheinlich auch beste Spiel bestritten aber am Nebentisch Bjarne und Lennart. Von 5 Sätzen wurden 4 in der Verlängerung ausgetragen, von denen Bjarne drei für sich entscheiden konnte. Im letzten Satz aber erst nach der Abwehr von Matchbällen… Ein knapper, aber ungemein wichtiger Erfolg für uns! 4:3!

Unten waren dann Malte gegen Pirsig und Lorenz gegen Matusek am Start. Bei Malte machen sich „Abnutzungserscheinungen“ bemerkbar. Die Lockerheit der ersten Spiele ist weg, die Sicherheit fehlt, die Ursache dürfte er kennen, es darf hier aber sonst gerne in den Kommentaren spekuliert werden. In seinem Spiel hatte er nach 0:1 Rückstand das Spiel eigentlich im Griff, um es dann doch in 5 Sätzen zu verlieren… Schade drum!

Lorenz machte es umgekehrt, er stellte sich schnell auf das gewöhnungsbedürftige Spiel des Linkshänders ein, der aber wiederum gleiches tat. 4 Sätze auf Augenhöhe, ehe dann Lorenz aber doch die größere Variation im 5. Satz in die Waagschale werfen konnte. Wieder ein wichtiger Erfolg von Lorenz für uns! 5:4!

Oben hatten sich Jan und Tim nach den ersten Einzeln einiges vorgenommen. Einer von beiden konnte es glänzend umsetzen, der andere scheint froh zu sein, wenn die Hinserie zu Ende ist. Der Senior machte da weiter, wo er im ersten Einzel aufgehört hatte, nach 2:1 Satz- und 5:1 Führung und erkennbarem gutem taktischem System brach er ein und war mit seinen Gedanken scheinbar überall, aber nicht in Kellinghusen. Zumindest mit Routine konnte er dies im 5. Satz korrigieren. Da muss sich aber was ändern! Tim war der, der es besser machte. Drei Sätze gegen Schwinghammer – die waren wieder gut! Klasse!

Bei 7:4 dominierte dann Bjarne seinen Gegenüber. Pursian hatte in den drei Sätzen nicht viele Möglichkeiten, Bjarne an seinem zweiten Einzelerfolg zu hindern. Der schönste Moment seit langem war dann aber der Sieg von Fabian. Kein Spieler aus der ersten Mannschaft hatte über einen so langen Zeitraum so viel Pech wie er in der Hinserie. Nach guter Leistung durfte unser Spartenleiter dann die Hinserie beschließen! Er gewann in 4 Sätzen und wurde zu Recht als Spieler des Tages gefeiert. Jeder aus dem Team und jeder Zuschauer hatte ihm diesen Erfolg von Herzen gegönnt!

Hier der Spielbericht!

Mit unfassbaren 9:11 Punkten beenden wir als Aufsteiger die Hinserie auf Platz 7. Ein großer Erfolg für uns, aber wir werden uns alle daran in der Rückserie messen lassen müssen und alles dafür tun, dass wir die Klasse halten! Unterschätzen wird uns jetzt wohl kein anderes Team mehr. Selten hat eine Hinserie mehr Spaß gemacht. Sicher war die Ausgangsposition für uns häufig leicht, da wir als Außenseiter ohne Druck agieren konnten, aber aus dieser Situation haben wir etwas gemacht. Jeder einzelne (inkl. Doppel!) hat sich entwickelt und bereits jetzt die ersten Lehren aus der Serie geschlossen. Diese Entwicklungsmöglichkeiten sind unser Plus, die sollten wir auch in der Rückserie nutzen! Überragend sicher unsere Doppel, die sich heimlich, still und leise als Bank entwickelt haben. Die größte Überraschung ist aber sicher die Entwicklung von Tim. Keiner dürfte ihm eine positive Bilanz zugetraut haben. Er hat den größten Anteil daran, dass das obere Paarkreuz das beste der Mannschaft in der Hinserie geworden ist – Hut ab!!! Gleichzeitig treibt er Jan vor sich her 😉

In der Mitte wechseln sich bei Bjarne manchmal noch Licht und Schatten ab. Er hat aber angedeutet, zu welchen Leistungen er fähig ist. Gerne erinnere ich mich da an Quickborn! Fabian hatte nach gutem Start viel Pech! Doch auch er ist gewachsen, hat sich nicht unterkriegen lassen, war dadurch nicht demotiviert – starke Einstellung, die am Ende belohnt worden ist – menschliche Größe ist da mehr Wert als sportlicher Erfolg!

Malte startete furios und war kaum bezwingbar. Zum Ende machte sich der Trainingsrückstand und vielleicht auch die Klausuren etwas bemerkbar. Ohne Arbeit wachsen die Bäume nicht in den Himmel, mit Engagement ist unser Nesthäkchen bereits eine wichtige Stütze.  Lorenz begann so unglücklich wie kein anderer Spieler (Boostedt, gerne nochmal in den Bericht schauen!), aber er zeigte „Nehmerqualitäten“ und stand schnell wieder nach diesem Niederschlag und dem Dämpfer gegen Brunsbüttel auf! Unglaublich sein Spiel gegen Itzehoe… Herzlich willkommen in der Verbandsliga…!

Als Nummer 7 möchte ich dann aber noch unsere Zuschauer nennen. Dank dieser feinen, sachkundigen und fairen Unterstützung schaffen wir in jedem Heimspiel (und manchmal auch auswärts) eine lebendige, angenehme Atmosphäre, die uns als Mannschaft trägt. Gerne binden wir unsere Zuschauer mit ein, wir wissen aber auch, dass meist der Funke von der Tribüne in die Box springt – Vielen Dank dafür!

Hat Spaß gemacht, aber noch haben wir nichts gewonnen… Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Moorrege zu gut! Aufwärtstrend gestoppt?!

Veröffentlicht am 26 November 2017 von Jan

Am vergangenen Freitag waren die Moorreger – schon länger Stammgast in der Verbandsliga – in der Wrister Halle bei uns zu Gast. Anders als bisher konnten wir wegen Tims Krankheit nicht unsere Stammbesetzung aufbieten. Dankenswerterweise sprang einer der Aktivposten der zweiten Herren – Niklas Schirmer – schnell in die Verbandsligabresche!

„Schön“ war auch, dass mit Julian Malz bei den Gästen ein Langzeitverletzter ins Team zurückkehrte. Die Hüfte machte wieder mit. Dass er ausgerechnet gegen uns sein Comeback feiern musste, ehrt uns und zeigt, wie ernst die Moorreger uns genommen haben!

Auch nach Wrist waren wieder ganz viele Fans von uns gekommen – vielen Dank! An ihnen lag es nicht…

Der Start begann furios. Mit leicht veränderter Doppelaufstellung hatten wir einen guten Start!

Malte und Jan starteten als erstes Doppel gegen Julian Malz/Daniel Schwarzer. So richtig frei spielen konnten sich die beiden nicht, es war nicht schlecht, es war nicht gut, es manchmal zu emotionslos, aber doch konzentriert… Fünf Sätze lang quälten sich die beiden, quälten beide die Zuschauer und die Gegner – egal – Ergebnis zählt. Ich verweise da auf das Zitat des berühmten Flemming S. aus den Vorberichten 😉

Das neuformierte Doppel 2 Bjarne und Niklas zeigte gegen eines der besten Doppel der Liga Fabian Gill/Bastian Kaland eine Sahneleistung! Die Niederlage in vier knappen Sätzen bewies die gute Verfassung von Bjarne und die Akklimatisierungsfähigkeit in der Verbandsliga von Niklas.

Das Doppel 3 Fabian und Lorenz hatte dann das dritte Doppel Andre Gill/Bent Mahnke ganz fest im Griff – 3 glatte Sätze – So führten wir 2:1 nach den Doppeln gegen einen Meisterschaftsaspiranten!

Damit hatte die WSG an diesem Abend aber schon fast Ihr Pulver verschossen! In den Einzeln bewiesen die Jungs aus Moorrege fast durchweg ihre Klasse. Im ersten Einzel „eierte“ sich „Senior“ Jan zum Sieg gegen Bastian. Gewiss nicht sein Lieblingsgegner (eher umgekehrt) – daher auch mit eher ungewöhnlichem Spiel – allerdings wenig ansehnlich! Jan war so in seine Taktik vernarrt, dass er zu bestimmten Zeiten fast nicht den Schalter zum Umschalten auf eigenes offensives Spiel fand. Coach Bjarne konnte ihn da aber wieder einfangen! Ein 3:1 zum 3:1!

Bjarne durfte dann auch selber im oberen Paarkreuz Verbandsligaluft schnuppern! Gegen einen der Topleute der Liga – Fabian Gill – zeigte er sich zwei Sätze lang von seiner besten Seite. Er führte in beiden Durchgängen, beim Fußballstammtisch würde man von der mangelnden Chancenverwertung sprechen, ich sehe hier die Fortsetzung des aktuellen Aufwärtstrends, wenn Bjarne sich auch gegen Spitzenleute 2 Sätze lang so gut präsentieren konnte! Fabian war dann aber zu stark – 3:2!

Unser Fabian dann gegen Daniel Schwarzer. Hier zeigte sich unser Materialkönig hoch motiviert und engagiert von seiner besten Seite. Leider ist Daniel gegen Material kein schlechter Spieler (eher umgekehrt). Nach gewonnenem ersten Satz hielt Daniel zwei Sätze lang das Zepter in der Hand. Fabian kam mit leicht veränderter Taktik zurück. Endlich durfte unser Marathonmann mal wieder in den 5. Satz. Hier experimentierte er einen Tick zu lang taktisch, bevor er mit bewährtem System immer weiter aufholen konnte. Leider war der Satz nicht lang genug – 9:11 im 5. Satz 3:3!

Malte konnte sich in der Mitte beweisen, musste aber nach einer fast perfekten bisherigen Saison ein wenig Lehrgeld zahlen. Gegen Julian „die Hüfte“ Malz baute er sein System häufig über die Rückhand des Linkshänders auf – war nicht so (eher umgekehrt). Das sah Malte später auch ein, konnte es aber im Spiel in den drei Sätzen irgendwie nicht ändern! Egal, er wird daraus lernen können! 3:4!

Unten duellierte sich Lorenz gegen MF Bent. Im ersten Satz Gewöhnungsphase für Lorenz 0:1, dann besser im Spiel lief er sich langsam warm wie ein Skoda. Satz 3 ging dann knapp und unglücklich weg. Im vierten Satz dann ein Auf und Ab, ein Hin und Her, Warm und Kalt etc. Jeder hatte da seine Chancen, zum Schluss war Lorenz nicht der Sieger (eher umgekehrt). Letztendlich siegte Bent mit 16:14 im vierten Satz – schade! 3:5!

Nikl enttäuschte uns gar nicht! Der „Ersatzmann“ zeigte schon im Doppel mit Bjarne, dass er keine Sorge vor der Verbandsliga oder Andre Gill haben würde. Immer wieder ließ er sein Können aufblitzen, aber Andre ist natürlich für unten auch ne Bank… Wertvolle Erfahrungen für Niklas, aber leider kein Satzgewinn trotz wirklich guter Leistung! 3:6!

Oben hatte Jan dann Spaß gegen Fabian! Es hätte wirklich ein gutes Spiel werden können, wenn Jan an die obere Leistungsgrenze hätte gehen können… So blieben nur ein paar gute Ballwechsel. Lag nicht an Fabian (eher umgekehrt). Der brillierte auf beiden Seiten bei seinen Offensivaktionen ohne Fehler. So war Jan zu offensivem Spiel „gezwungen“. Da war er nicht immer gut (eher… kennt ihr schon). 0:3 – starke Leistung von Fabian! – 3:7!

Bjarne machte dann gegen Bastian so weiter wie in seinen letzten Einsätzen (leider eher umgekehrt). Gegen Bastian fand er nicht ins Spiel, musste immer wieder reagieren anstelle zu agieren. Bastian nutzte seine Möglichkeiten deutlich konsequenter als im Spiel gegen Jan. Keine Chance für Bjarne in diesem Spiel – macht nix – 3:8!

Fabian hatte dann seine Lehren aus Maltes Spiel gegen Julian gezogen. Nach einer 2:1 Führung waren wir guten Mutes, aber es kam leider … genau! Julian spielte immer sicherer und auch spektakuläre Abwehraktionen unseres Spartenleiters ließen den Moorreger nicht an sich zweifeln! Immerhin – unser Materialspezi ist wieder komplett in der Spur! Nach dem Doppelgewinn mit Lorenz ackerte sich Fabian mit 2 guten 5-Satz-Spielen aus der kleinen Krise. Noch war im Einzel nichts Zählbares dabei, aber mit der Tendenz ändert es sich kurzfristig! Dies ist die schönste Lehre aus diesem Spiel.

Die schönste Lehre… eher umgekehrt betrachtet, reicht es für uns nicht, wenn nur der Rentner ein Einzel gewinnt… Ohne Tim rutschen halt vier Spieler eine Position höher, hatten wir bisher noch nicht… Muss ich auch nicht wieder haben – eher UMGEKEHRT!

Hier ist der Spielbericht zum Spiel gegen Moorrege!

Dann noch eine kurze Info zum Auswärtsspiel gegen Kaltenkirchen II. Auf Wunsch unser Kontrahenten haben wir am Samstag das Spiel noch schnell auf Montag abend um 20 Uhr verlegt! Wer Lust und Zeit hat, ist eingeladen, uns auch in Kaltenkirchen zu unterstützen! Da wollen wir besser aussehen als gegen Moorrege – nix mit eher umgekehrt 😉

Leider können wir dann nicht die zweite Mannschaft gegen Barmstedt unterstützen. Wer nicht nach Kaltenkirchen fahren möchte, kann Montag die zweite Mannschaft der WSG in der Emil-Firla-Halle um 20:15 Uhr anfeuern!

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