Die Schneiders können doch noch gewinnen….

Die Schneiders können doch noch gewinnen….

Veröffentlicht am 24 März 2012 von Fabian

Eine beeindruckende Erscheinung zieht sich bereits durch die gesamte Saison, mit der ich bei weitem nicht gerechnet hätte. Speziell nach der Enttäuschung der letzten Saison, in der all der Zuspruch von außen nichts genützt hat, hätte man es niemandem übel nehmen können, wenn die Treue des Publikums nachgelassen hätte…! Doch auch in diesem Jahr können wir wieder auf unseren harten Kern der Zuschauer zählen, der uns nach Kräften unterstützt. Das sensationellste war sicherlich die Auswärtskulisse in Esingen – doch auch da wußten wir wieder zu enttäuschen und so war es umso verwunderlicher, sich unsere Fans auch davon nicht abschrecken ließen. Besonders froh sind wir, dass mit 2-4 Mitgliedern der Familie Schneider auch Vereinsexterne die Reise auf sich nehmen und nach Kräften anspornen, bejubeln aber auch mit leiden….! Einziger Haken: Gewonnen haben wir so gut wie nie, wenn sie da waren! Auch gestern fanden unsere “Glücksbringer” wieder den Weg nach Wrist, doch endlich sollte auch diese Serie reißen!!

Moorrege musste auf Bent verzichten, der in der ersten Mannschaft aushelfen mußte, wir ließen Erik erneut pausieren. Der Aufktakt war alles andere als vielversprechend, da beide ersten Doppel schwer in Tritt kamen, was bei Jan und mir sicherlich etwas enttäuschender war! Ab der Mitte des dritten Satzes gelang es uns aber, das Spiel besser zu dominieren und wir konnten uns zwei schnelle Satzsiege sichern. Im fünften begann es dann aber wieder wie das gesamte Spiel und wir machten uns das Leben immer wieder selber mit leichten Fehlern schwer. Schließlich hatte wir bei 8:10 und 10:11 sogar drei Matchbälle gegen uns, die Jan aber allesamt nach der “hart aber herzlich”-Methode abwehrte. Schließlich standen wir bei 12:12 dann in der besseren Konstellation und fuhren den etwas unverdienten ersten Punkt ein. Parallel zu unserem fünften Satz lief bei Niklas und Lorenz der vierte Satz, den sie sich nach dem bereits erwähnten 0:2 noch erarbeiteten. Auch die wehrten in der parallel laufenden Verlängerung mehrere Matchbälle ab, ehe sie den Satz noch mit 18:16 holten. Im fünften drehten die beiden dann von Beginn an auf und fuhren gleich einen wichtigen Breakpunkt ein! Im Anschluss trat dann unser bewährtes Doppel 3 an, das sich phasenweise etwas schwer tat, aber letztlich den Sieg einfahren konnte.

Damit starteten wir das erste Mal in der Rückserie mit 3:0 aus den Doppeln, was Jan gleich im Anschluss auf 4:0 ausbaute. Nach missglücktem ersten Satz, hatte ich das Spiel gegen Jacobsen eigentlich weitgehend im Griff, wirklich souverän war es aber nie. Und so gab ich das Spiel dann gegen Ende des vierten Satzes doch wieder aus der Hand und war einfach spielerisch nicht in der Lage noch mal zurückzukommen. So sorgte ich am Ende für den ersten Punkt auf Moorreger Seite. Lorenz machte es da konsequenter….Wie ich verlor er den ersten Satz, machte dann aber in vier Sätzen den Sack zu und sorgte für das 5:1. Dann drohte das Spiel aber doch etwas zu kippen….Niklas setzte die Marschroute gegen Liebold über weite Strecken gut um, war dies mal im vierten aber tatsächlich etwas vom Pech verfolgt und vergab da die gute Chance zum Sieg. Im fünften kämpfte er sich nach deutlichem Rückstand nochmal zurück, es reichte aber nicht mehr! Alex war dann nach mir und Niklas schon der dritte der eine 2:1-Satzführung nicht zum Sieg nutzen konnte und Andre drohte ein ähnliches Schiksal. Auch hier 2:1-Führung und letztlich deutlicher Rückstand im fünften. Doch Andre stemmte sich nochmal mit aller Kraft gegen die Niederlage und konnte Christian zunehmend verunsichern. Am Ende holte er sich noch sensationell das 3:2 und damit die 6:3-Führung, die plötzlich wieder ganz souverän wirkte. Verdeutlichte aber auch, wie wichtig die Doppelerfolge zu Beginn des Spiels waren!!

Dann war für Jan endlich wieder Entspannung angesagt, denn er mußte selber spielen! Ohne große Spielerein wicklete er das Spiel in drei Sätzen ab und brachte uns dem Sieg wieder ein Spiel näher! Gegen Zippel hatte ich immerhin aus dem ersten Spiel gelernt und machte nach verlorenem ersten Satz dieses mal den Sack nach vier Sätzen zu, womit ein Punkt schonmal gesichert war. Lorenz wirkte dann gegen Lieblod etwas zu ausgelaugt, um sich dem mental anstrengenden Spiel voll und ganz zu widmen und unterlag deutlich in drei Sätzen. Den nächsten Matchball hatte dann Niklas, allerdings gegen Andre Samurai, der eindeutig nicht zu seinen Lieblingsgegner gehört. Erik hatte aber im Hinspiel vorgemacht, mit wieviel Geduld man hier zu Werke gehen muss, um erfolgreich zu sein und dies nahm sich Niklas zu Herzen! Konzentriert und kontrolliert spielte er das Match runter und holte schließlich in drei Sätzen den Sieg zum 9:4!!

Damit also der zweite Sieg im zweiten “do-or-die”, der extrem wichtig war. Nachdem ich nun nach vier Wochen das erste mal wieder bei TT-live reingeschaut habe, habe ich erfreut festgestellt, dass wir uns in dieser verrückten Tabelle (ein Punkt zwischen Platz 5 und 9) ein wenig vom bösen Platz 10 absetzen konnten.

Ein großer Dank geht abschließend nochmal an unser Publikum, das im Laufe des Abends noch um einige der Aktiven aus den parallelen Spielen der ersten und zweiten Damen erweitert wurde!!! Vielen Dank für die Unterstützung und die Treue – an Manni, Ralf, Olli, Katrin, Roland, Frank, Bjarne, Flemming, Nicole, Malte, Volker, Merle, Ann-Kristin, Isabelle, Yvonne, Mareike, Jana, Inga, Luki und Janette. So macht das Spaß!!

PS: Ich hoffe ich habe keinen vergessen!

Fabian Gülling

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Nervenstärke sieht leider anders aus…

Nervenstärke sieht leider anders aus…

Veröffentlicht am 19 März 2012 von Fabian

Am 09.03. ging es nach Esingen zu einem direkten Konkurrenten um die Nichtabstiegsplätze. Da wir uns alle der Bedeutung des Spiels bewusst waren, versuchten wir alles Menschenmögliche, um den ein oder anderen Zuschauer zur Unterstützung zu gewinnen. Das hatte bereits gegen Barmstedt recht gut funktioniert.

So konnte Alex mit zwei Kumpeln glänzen, außerdem folgte auch ein ganzes „Polen-Auto“ (das ist nicht abwertend, sondern treffend) mit Silvia nebst Töchterchen, Katarzyna und Anhang dem Ruf der 1. Herren.

Leider mussten wir kurzfristig auf Erik verzichten, der mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Da auch Lorenz nicht zur Verfügung stand, aktivierten wir „Geheimwaffe“ Malte Wicke aus der vierten Mannschaft.

Das Team aus Esingen konnte hingegen auf seine Stammbesetzung zurückgreifen.  So starteten Hauschildt/Hinz gegen Niklas und Malte. Was im Vorhinein als klare Sache für die Esinger ausgesehen hatte, entwickelte sich zu einem hochklassigen, spannenden Doppel, in dem unsere Mannen nur knapp mit 1:3 unterlegen waren.

Besser machten es Jan und Fabian gegen Scheider/Vollendorf, sie behielten in vier Sätzen recht sicher die Oberhand. Vollkommen neu formiert war unser Doppel 3 mit Alex und Andre. Benötigten sie den ersten Satz noch, um sich auf die gegenseitige eher unkonventionelle Spielweise einzustellen, hatten sie den Gegner in den Folgesätzen doch gut im Griff und konnten uns eine 2:1-Führung sichern.

Hauschildt erwies sich in seinem ersten Einzel gegen Fabian leider als zu stark und trotz aller Unterstützung durch unseren Anhang sprang nur ein 1:3 dabei heraus. Jan hielt sich gegen Schneider mit einem lockeren 3:0 absolut schadlos.

Wir gegen also mit einem 3:2 in die Spiele des mittleren Paarkreuzes. Niklas verpasste Vollendorf im ersten Satz eine zu drei-Packung, verlor dann allerdings die folgenden beiden Sätze, um sich dann im vierten Satz mit 11:9 zurück zu kämpfen. Im Entscheidungssatz konnte Vollendorf allerdings mehr zulegen und entschied das Spiel mit 3:2 für sich. Alex kam trotz massiver Unterstützung beim 0:3 gegen Hinz überhaupt nicht in sein Spiel. Es stand also 3:4 gegen uns.

Malte spielte gegen den unangenehmen Noppenspezi Brügge gut mit, hatte aber am Ende doch mit 0:3 das Nachsehen. Andre wollte sich unbedingt für die deutliche 0:3-Packung gegen Eggers aus dem Hinspiel revanchieren, was ihm in den ersten beiden glatt gewonnenen Sätzen auch gut gelang. Dann stellte sich Soltau jedoch vollkommen um und Andres Souveränität kam ins Wanken. Der zu neun verlorene vierte Satz gab schließlich den Ausschlag, den fünften Satz gewann Soltau dann souverän zum 3:2 für Esingen.

Wir gingen also mit einer 3:6-Bürde in die zweite Einzelrunde. Auch gegen Hauschildt zeigte sich Jan von seiner souveränen Seite und beherrschte ihn mit 3:0 klar. Im sicherlich hochklassigsten und ausgeglichendsten Spiel  des Abends „bekämpften“ sich Fabian und Schneider mit allem Kampfgeist. Die letzten drei Sätze der 5-Satz-Partie wurden allesamt in der Verlängerung entschieden und trotz Matchbällen hatte Fabian das nötige Quäntchen Glück nicht auf seiner Seite. Ein weiteres 5-Satz-Spiel ging also an die Gegner.

Mit 4:7 war es an dem mittleren Paarkreuz, die Hoffnung auf einen Punktgewinn weiter am Köcheln zu lassen. Niklas warf gegen Hinz wieder alles in die Waagschale, führte bereits mit 2:1-Sätzen, um dann letztlich im fünften Satz mit 10:12 den Kürzeren ziehen zu müssen. Auch Alex kämpfte gegen Vollendorf mit allen Mitteln, aber auch hier hieß es am Ende 3:2 für den Gegner. Wir mussten den Esingern wohl oder übel zum 9:4-Sieg gratulieren.

Letztendlich müssen wir uns wohl ein Stück weit fehlende Nervenstärke vorwerfen lassen – von fünf 5-Satz-Spielen konnte keines gewonnen werden. Wobei man ehrlicherweise auch sagen muss, dass nur zwei der fünf fünften Sätze wirklich knapp war.

Um einen berühmten Fußballtrainer zu zitieren: „Hätte, wenn und aber – alles blödes Gelaber!“. Jeder hätte aus sich selbst noch etwas mehr herausholen müssen, damit man zumindest an einem Unentschieden realistisch hätte schnuppern  können.

Trotz allem gilt der große Dank den aus Kellinghusen mit angereisten Zuschauern und natürlich auch der Wewelsflether Schneider-Family, die komplett angetreten war. An mangelnder Unterstützung hat es nicht gelegen! Nun haben wir noch einige Endspiele vor uns, um das rettende Ufer zu erreichen.

Andre Sperlich

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Pflichtaufgabe erfüllt…!

Pflichtaufgabe erfüllt…!

Veröffentlicht am 19 März 2012 von Fabian

Zum ersten Mal in dieser Saison hieß es “do or die” für die erste Herren, denn eine Niederlage gegen Sparrieshoop war im “Matchplan Klassenerhalt” nicht vorgesehen! Für den einen oder anderen wurden böse Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr wieder wachgerüttelt. Wie oft traten wir in diesen Situationen souverän, mannschaftliche geschlossen und leistungsstark auf: eigentlich nie!!! Es sollte also aller Voraussicht nach alles andere als ein Selbstgänger werden in diesem Spiel….

Die Mannschaftaufstellung auf beiden Seiten kam uns allerdings ein wenig entgegen, denn wir konnten – wenn auch gesundheitlich geschwächt – auf Lorenz zurückgreifen und Sparrieshoop im Gegenzug auf Frank Ehlert verzichten! Bei uns pausierte Erik aufgrund von Rückenproblemen (auch er wird nicht jünger)…!

In die Doppel starteten wir mit den Aufstellungen Cyrullies/Gülling, von Rosenberg/ Schirmer und Gärtner/ Sperlich, die schon in Esingen eine Führung sicherten. Jan und ich lieferten eins unserer schlechtesten Doppel ab, konnten mit etwas Glück aber den dritten Satz gewinnen und anschließend zu einem dann  sicheren 3:1 vervollständigen. Nikl fand im Doppel nie so wirklich ins Spiel und Lorenz schien gesundheitlich nicht in der Lage ihn nochmal aus dem Loch zu ziehen. Andre und Alex machten ihre Sache aber wieder erfolgreich und sorgten zusammen mit Jan zur 3:1-Führung. Ähnlich unserem Doppel sorgte auch in meinem Einzel ein Satz für die Entscheidung. Nach 1:0-Satzführung konnte ich im Zweiten dann mehrere Satzbälle abwehren und somit Ingos Widerstand brechen. Lorenz schleppte sich trotz schwacher Verfassung gegen Heiko gut durch und baute die Führung schnell auf 5:1 aus. Niklas mühte sich diese weiter auszubauen, blieb aber spielerisch und mental zu unfexibel und unterlag letztlich verdient mit 1:3. Unten starteten Alex und Sabine dann in Abstiegskampf pur, überboten sich beide an leichten Fehlern zitterten sich zu je einem Satz. in den beiden folgenden Sätzen genügten zwei kurze Phasen “Normalform” um einen 3:1 Sieg einzufahren. Andre konnte direkt nochmal nachlegen gegen Paul und somit führte die WSG doch schnell deutlich mit 7:2. Anschließend konnten Jan und ich dann schnell den Deckel drauf machen, der nur nochmal in meinem vierten Satz gegen Christian leicht auf dem Topfrand kreiste um dann endgültig draufzufallen!

“Done” heißt damit die Antwort auf das erste Spiel dieser Kategorie, das aber dank unserer bisherigen Rückrunde nicht das letzte gewesen sein wird! Das hohe Ergebnis darf jedoch nicht über den einen oder anderen Mangel im Kampfgeist und Geschlossenheit hinwegtäuschen. So war das Spiel insgesamt – passend zum Titelbild – ziemlich farblos, den so richtig stark präsentierte sich kein einziger unserer 6. Aber wir müssen uns vielleicht auch erst wieder an diese Situationen gewöhnen und dafür war der Einstieg in die heiße Phase doch gar nicht so schlecht….!

Fabian Gülling

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Da mach ich schon meinen schnellsten Aufschlag und der geht trotzdem noch rum…!

Da mach ich schon meinen schnellsten Aufschlag und der geht trotzdem noch rum…!

Veröffentlicht am 18 Februar 2012 von Fabian

Das Titelbild des Artikels widme ich heute dem Spieler mit der eindeutig besten Tagesform, Überschrift und Zeitpunkt des Artikels widme ich dagegene eindeutig Nils Scheel – man muss sich auch um seine Fans kümmern ;-) Aber erstmal der Reihe nach…..

Etwas verwirrt war mein Blick aus der Kabine in die Halle, in der fünf engagierte Volleyballspieler ihr Wochenende einläuteten und das obwohl es bereits Viertel vor 8 war. So stellten sich mir spontan zwei Fragen:

1. Wie lange spielt ihr noch?

2. Können die sonst noch Leute gebrauchen?

Sie konnten uns beruhigen, dass wir in der richtigen Halle waren und die gleich aufhören,aber mitspielen konnten wir ohnehin nicht, da wir erstmal unseren späteren Mann des Spiels aufpeppeln mussten. Aber mit ein paar Keksen und etwas Ruhe schien ihm schon etwas geholfen zu sein. So konnten wir uns noch in alle Ruhe der “D-Frage” widmen, der “D-ienstags”- bzw. “D-oppelfrage”. Das Probelm war offensichtlich, denn in der gesamten Rückserie hatte lediglich Jan mit seinen Partnern ein Doppel gewonnen….mal wieder wurden sie wildesten Varianten durchdiskutiert und während des Einspielens hattenwir uns immerhin schon auf wenige Möglichkeiten geeinigt. Für die endgütige Entscheidung wurde dann Alex bevollmächtigt und Jan und ich lauschten bei der Ansage gespannt alss Doppel wir auflaufen.

Es wurde das Doppel 2 und damit waren wir am Anfang gleich gefordert, was vor allem mir nicht grade lag. Mit vielen Unsicherheiten hatten wir Glück, dass wir den zweiten Satz knapp gewinnen konnten, nachdem wir im ersten genauso kanpp unterlegen waren. Letztlich konnten wir das Spiel dann im vierten und fünften Satz recht klar für uns entscheiden, lagen zu diesem Zeitpunkt aber bereits mit 0:1 zurück. Alex und Niklas taten sich schwer als Doppel 1 und konnten Arne Blohm nie wirklich aus dem Spiel bringen. Zwar erkämpften sie sich noch den dritten Satz, zu mehr reichte es dann aber nicht. Den ersten Nicht-Jan-Doppelpunkt holten dann Andre und Erik in einer insgesamt überzeugenden Vorstellung und besiegelten damit das erste 2:1 der Hinrunde. Diese Führung konnte ich gegen Nils direkt ausbauen, der zu meinem Glück schon ab der Mitte des zweiten Satzes nicht mehr an seine Chance glaubte….Arne überzeugte dann in den ersten beiden Sätzen gegen Jan. Danach spielte Jan das ganze aber überzeugend und gewann verdient mit 3:1…Alex erwischte gegen Grimm einen schlechten Start und lag schnell mit 0:2 zurück und Zuversicht sah irgendwie anders aus. Nach einer kleinen Umstellung startete er dann besser und gewann den dritten Satz deutich mit 11:3. Genauso sah es auch im vierten Satz aus, doch nach hoher Führung klappte bei Alex plötzlich nichts mehr. So machte Martin Grimm einen Punkt nach dem anderen und gewann den Satz überraschend noch mit 12:10. Mario Denecke war die Frustration über den Saisonverlauf anzumerken und ließ seinen gewohnten Kampfgeist gegen Nikas schnell vermissen. So konnte unser Valentin ein souveränes 3:0 einfahren.Damit war unser unteres Paarkreuz gefordert und Erik machte seine Sache sehr überzeugend und gewann mit 3:0. Am anderen Tisch lieferten sich Andre und Hauke dann das eindeutig ansehnlichste Duell des Abends….Andre begann ganz stark und sah schon fast nach einem sicheren 3:0-Sieger aus, als ich mich bei 2:0 und 6:1 dem coaching von Erik widmete….Doch als ich mich nichts ahnend wieder auf meinen Schiri-Stuhl begab führte Hauke plötzlich mit 8:6 und holte auch den Satz. Da guckt man einmal nicht hin…..!! Danach drehte Andre aber wieder auf und machte sein wohl bestes Spiel für die WSG! Schön zu sehen, was man mit viel Training erreichen kann!!!

Damit war die Führung nach der ersten Srie bereits auf 7:2 angewachsen und Jan und ich sollten die zwei wichtigen Punkte im Abstiegskampf perfekt machen. Jan stratete gut und brachte Nils nah der Verzweiflung, die letztlich in der Überschrift gipfelte….!! Umso höher ist es ihm anzurechnen, dass er im dritten Satz nochmal alles gab und sich mit dem dritten Satz belohnte. Im vierten Satz machte Jan dann aber zum 8:2 alles klar. Ähnlich wie gegen Jan spielte Arne wieder zwei Sätze stark, ehe ich noch mehr mit Aufschlägen punkten konnte und dann den Sieg perfekt machte.

Insgesamt sicherlich ein überzeugender Auftritt von uns, den wir mit den Gästen bei Brot, Bier und Wurst lange ausklingen ließen und noch einige interessante Erkenntnisse sammelten:

1. 4er-Mannschaften in der 2. Bezirksliga sind Mist

2. Erik hat leidenschaftlichen “fremdgebrotet”

3. Itzehoe und Brunsbüttel müssen sich Jan nächsten Jahr wohl teilen, schließlich hat er beiden schon unterschrieben

4. 5 cm Höhenunterschied können eine Menge Schubkarren voll mit Sand bedeuten

5. keiner hat in dieser Saison so lange ausgehalten wie wir in St. Michel

6. Ich hab in letzter Zeit zu lange gebraucht für meine Berichte

7. Irgendwo ist immernoch in zweiter Kasten Bier versteckt

8. Die Gastgeber sind menschlich auf jeden Fall ein Verlust für die Liga!!!

 

Abschließend noch ein kleiner Tribute an unseren Mann der letzten Woche

 

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Dienstag ist Valentinstag! Hast du was?!

Dienstag ist Valentinstag! Hast du was?!

Veröffentlicht am 11 Februar 2012 von Fabian

Bevor wir uns mit solch elementaren Fragestellungen beschäftigen, gilt es zunächst einmal das Spiel gegen die SG Borsfleth/Glückstadt widerzugeben.

Die Voraussetzungen waren nicht unbedingt optimal, da Fabian einen beruflichen Termin wahr nehmen musste und es aufgrund von jobtechnischen Verpflichtungen der BoGlüer auch nicht zu einer Verlegung gekommen war. Deswegen darf ich ausnahmsweise das Fabiansche Privileg der Berichtschreibung beanspruchen.

So durfte ich mich einmal mehr im unteren Paarkreuz beweisen, woraufhin Lorenz erstmals in das obere Paarkreuz rutschte. Alex trat auf der ihm wohl bekannten Position 4 an.

Der Beginn war eigentlich recht vielversprechend, da Jan und Alex die Kollegen Wamser/Leinemann sicher mit 3:1 in Schach halten konnten. Auch Lorenz und Niklas spielten aussichtsreich, hatten im fünften Satz sogar Matchball, um sich in der Verlängerung dann doch geschlagen geben zu müssen (Zitat Hansi: „Ich wusste, dass er den Aufschlag macht!“ – der Psychokiller).

Mit Erik und Andre wurde auf „krumm spielen – hoch gewinnen“ gesetzt. Leider hatte man hier mit Zitronen gehandelt, mehr als ein Satzgewinn war nicht einzutüten.

Jan beschränkte sich in seinem Eröffnungsspiel gegen Hinsch auf „Schonung im Rahmen aufkommender Erkältung“, tat nicht mehr als nötig und dominierte unseren ehemaligen Teamkollegen in vier Sätzen sicher.

Lorenz spielte gegen Kocpinar mit viel Licht, es reichte gegen den Topmann der Glückstädter allerdings nur zu einem Satzgewinn.

Niklas zog sich aus dem zuletzt leichten Formtief heraus und dominierte Knoop deutlich in vier Sätzen.

Enger wurde es bei Alex. Gegen Wamser (Zitat aus der Rückfahrt aus Barmstedt: „Den hau ich weg.“) kämpfte er sich nach 0:2-Satzrückstand auf 2:2 heran, um dann nach cleverer Spielumstellung Wamsers nach 7:1-Führung noch mit 8:11 zu unterliegen.

Das untere Paarkreuz der Glückstädter wurde vor dem Spiel schon als eines der stärkeren der Liga tituliert – was sich bestätigen sollte. Erik hatte gegen Brinckmann (In der Hinrunde immerhin noch die Nr. 2 der Mannschaft) nichts zu bestellen und musste dem sicher attackierenden Gegner nach drei Sätzen gratulieren.

Besser machte es erstaunlicherweise Andre. Im Hinspiel gegen Leinemann noch unterlegen, konnte er sich revanchieren und beherrschte den Gegner nach klar verlorenem ersten Satz doch sicher in vier Durchgängen.

So gingen wir mit einem 4:5-Rückstand in die zweite Einzelrunde. Das obere Paarkreuz wusste hier sehr zu glänzen. Während Jan Kocpinar sicher und souverän in vier Sätzen in seine Schranken verwies, machte es Lorenz spannender. Trotz Satzbällen gegen sich in allen vier Sätzen konnte er doch ein hauchdünnes 3:1 für sich verbuchen.

Mit einer eigentlich beruhigenden 6:5-Führung im Rücken war es nun an der Mitte, diese Führung weiter zu stabilisieren. Leider schien ab da der Spielfluss komplett abgerissen zu sein. Niklas blieb gegen Wamser nur in vier Sätzen das Nachsehen, Alex war gegen Knoop in drei Sätzen ähnlich chancenlos.

So ging es auch im unteren Paarkreuz weiter. Erik konnte sein Material gegen Leinemann nicht wie gewohnt durchsetzen und Brinckmann zeigte erneut, dass er für das untere Paarkreuz eigentlich eine Nummer zu stark ist.

So mussten wir nach vier Stunden harten Kampfes dem Gegner zu einem 9:6-Sieg zu gratulieren.

Im Großen und Ganzen können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Trotz des Fehlens von Fabian war zumindest ein Punktgewinn drin, wofür die Matchbälle im Doppel 2 oder Alex knappes Spiel gegen Wamser stehen. So muss man voller Motivation in das nächste Spiel gegen St. Michel gehen, die als Tabellenletzter einen absoluten Pflichtsieg darstellen. Dennoch müssen auch alle ihr Potential abrufen – denn das hat die Saison gelehrt – schlagbar ist jeder, aber man kann auch von jedem geschlagen werden!

Womit wir beim Valentinstag wären – nein, es soll niemand geschlagen werden, jedenfalls nicht unfreiwillig. Uns Nikl machte jedenfalls schon eindeutige Pläne, wie sein Valentinstag (Zitat Alex: „Hä, wann is das denn? Braucht kein Mensch!“) potentiell aussehen wird. Zielführend, aber möglichst kostenneutral.

Tenor nicht genannter Mannschaftsteile: „Dienstag ist das?! Ein Glück, da ist ja Training!“. In diesem Sinne auf ein gutes nächstes Spiel gegen St. Michaelisdonn.

Andre Sperlich  

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1. Herren erkämpft Auswärtssieg in Barmstedt

1. Herren erkämpft Auswärtssieg in Barmstedt

Veröffentlicht am 06 Februar 2012 von Fabian

Unser Auswärtsspiel stand schon von vorneherein unter keinem guten Stern…Lange hatten wir versucht mit den Gastgebern einen Ausweichtermin zu finden, doch aller Schriftwechsel brachte kein Ergebnis. So mussten wir ohne unseren “Nikl” und kurzfristig drohte mit Alex gleich noch der Ersatzmann für die Mitte auszufallen. Zwar hatte das Reh den Kampf mit seiner Stoßstange eindrucksvoll verloren und der Schalkeaufkleber auf der Heckklappe bleib auch unverletzt, doch die Anfahrtspläne waren damit schonmal etwas über den Haufen geworfen…Letztlich brachten Merle und Christiane ihn dann aber sicher nach Barmstedt und mit etwas Verspätung konnten wir dann anfangen.

In den Doppeln ergab sich dann doch wieder das gewohnt Bild mit einem 1:2-Rückstand. Und auch der eine Punktgewinn von Jan und mir war eher etwas gequält, als souverän erspielt, aber immerhin der Punkt stand für uns zu Buche. Bernd Wesner hatte mich dann im anschließenden Einzel sehr gut im Griff und lag im dritten Satz bei 2:0-Satzführung und 7:3 ungefährdet in Front. Doch mit ein bißchen Glück und dem Mut der Verzweifung konnte ich immerhin diesen Satz nochmal spannend machen, nutzte die insgesamt vier Satzbälle aber dann doch nicht und verlor verdient. jan machte mit Sigmar dagegen ganz kurzen Prozess und ich war als Schiedrichter noch nicht mal ganz fertig mit Schwitzen von meinem Spiel zuvor in der angenehm warmen Halle, da hatte das 3:0 schon eingetütet. Nebenbei konnte ich bereits Alex vielversprechenden Auftakt gegen Ronald beobachten, der an dem Abend nun ganz schwer in tritt kam. Alex nutzte dies ganz routiniert und hielt auch der größeren Gegenwehr zu Beginn des dritten Satzes stand und legte genauso souverän wie Jan. Lorenz erwischte dagegen wohl seinen bisher schwächsten Tag der Hinrunde, was ihm nach den bisher überzeugenden Auftritten aber sicher zu verzeihen ist. Entsprechend schwer tat er sich gegen den sicheren Tillmann-Mumm und zog in dem Duel auch deutlich den Kürzeren. Sönke war dann unten gegen Andre den kleinen Tick sicherer und machte ihm mit dem drucklosen Spiel immer wieder das Leben schwer. Erik dagegen konnte Hartmut Scheel erfolgreich entnerven und fuhr einen klaren 3:0-Sieg ein. Damit war die erste Runde im Schnelldurchlauf beendet, da alle Einzel in drei Sätzen entschieden wurden. Das 1:1 in jedem Paarkreuz bedeutet zum einen, dass wir immernoch den Rückstand aus den Doppeln vor uns hertrieben (4:5) und versprach sechs spannende Duelle Sieger gegen Sieger und Verlierer gegen Verlierer in der zweiten Runde.

Dies läuteten Jan und Bernd gleich mit dem ersten Einzel ein, das phasenweise in einem ähnlichen “Geballer” wie im Hinspiel ausartete… Immer wieder konterte Bernd Jans offensive Bälle mit einem Mix aus Block und Schuss und entsprechend ausgeglichen ging es in den Entscheidungssatz. Dort konnte Jan dann aber entscheidene davonziehen und gewann letztlich mit 11:7. Ein ähnlich knappes Ergebnis konnte ich mit zwei knappen Satzerfolgen gegen Sigmar (11:9 und 13:11) verhindern und gewann das Spiel nach der klaren Hinspielniederlage überraschend deutlich. Ronald fand auch im zweiten Spiel noch immer nicht zu seiner Form und Lorenz nutzte dies dann zweieinhalb Sätze lang souverän, ehe er sich das Leben noch einmal selber schwer machte. Am Ende stand trotzdem ein souveränes 3:0 und alle drei Duelle der zweiten Runde gingen damit bisher an uns. Diese Serie konnte Alex dann nach verkorkstem ersten Satz – auch dank unserer zahlreichen Schlachtenbummler – weiter ausbauen. Mit dem Selbstbewusstsein aus dem ersten Einzelerfolg, blieb er nach dem 2:11 ganz entspannt und drehte das Spiel danach in ein 3:1. Erik hatte sich selbst dann wieder zu wenig im Griff, um mit etwas Ruhe sein Spiel gegen Sönke nochmal umstellen zu können. Entsprechend klar ging das Spiel letztlich an die Gastgeber und es war an Andre unsere beachtliche Serie von 4:5 auf 8:6 zu krönen. Schon im ersten Spiel war klar geworden, wie ungern Hartmut gegen Noppen spielte, was die ersten beiden Sätze bestätigten. Doch obwohl der Druck eindeutig beim Barmstedter lag, wurde man das Gefühl nicht los, dass Andre das Glück etwas zu sehr erzwingen wollte. So ging dann eine Chance nach der anderen doch dahin und der Weg führte ihn denkbar kanpp ( 15:17, 9:11) noch in den Entscheidungssatz, wo sich eine ähnlich spannende Entscheidung andeutete. Am Ende belohnte sich Andre dann aber doch und revangierte sich mit 12:10 für die knappen Niederlagen in den Sätzen 3 und 4.

Am Ende bedeutet das für uns einen wichtigen Auswärtssieg, in dem der eine oder andere Selbstvertrauen für die künftigen Aufgaben tanken konnte. Nicht vergessen darf hierbei aber unsere starke Bank mit – von rechts nach links – Yvonne, Isabelle, Nicole, Merle und Christiane, die uns nach allen Kräften unterstützten und in die Jubelrituale der TT-Szene eingeführt wurden!

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3. Herren gut aus Winterpause zurückgekehrt

3. Herren gut aus Winterpause zurückgekehrt

Veröffentlicht am 23 Januar 2012 von Andreas

Wegen der am 10.02.2012 stattfindenden Jahreshauptversammlung des VfL Kellinghusen wurde das Auswärtsspiel der 3. Herren bei der SG Borsfleth/Glückstadt auf den 20.01. vorverlegt. Genau gegen diesen Gegner hatte man die in der Hinrunde vielleicht bitterste Niederlage eingesteckt, als man an der heimischen Eichenallee denkbar unglücklich mit 5:7 verlor (wobei Teamchef und Mannschaftsführer jeweils einen rabenschwarzen Tag erwischten und komplett ohne Erfolgserlebnis blieben).
Die Konsequenzen daraus sahen wie folgt aus: Volker wurde gegen Volker getauscht; allerdings musste auch der urlaubende Torben gegen Andreas ausgewechselt werden. Die diesmal gastgebenden Elbestädter vertrauten mit Klix, Schmidt, Kreienhoop und Meinert der Aufstellung aus dem Hinspiel. Um – Original-Aussage Klaus – „zumindest ein richtig starkes Doppel“ zu haben, boten die WSGer Fock /Wagner und Hamann/Ulrich auf. Diese Rechnung ging auf, allerdings anders als geplant: 2:0 punkteten nämlich Klaus und Volker (3:0 gegen K&K, 3:1 gegen Schmidt/Meinert); das vermeintliche WSG-Spitzendoppel ging dagegen leer aus, hätte dies aber auch nicht wirklich verdient gehabt. Im oberen Paarkreuz spielte Dietmar solide, Andreas unterirdisch – was allerdings trotzdem bei beiden insgesamt zu einer 1:1-Bilanz führte. Spitzenmann Mario Klix war für beide WSGer wg. seines unangenehmen Spinspiels nicht zu bezwingen (Andreas +9 -5 -4 -2, Dietmar -10 -10 -5). An Michael Schmidt hielt sich das WSG-Spitzenpaarkreuz dann jedoch schadlos, wobei sich Andreas allerdings erst nach 21.00 Uhr (Ende des Bereitschaftsdienstes) langsam einer ansatzweise akzeptablen Verfassung näherte. Entscheidend für den 7:5-Knappsieg war also das untere Paarkreuz: Klaus war eindeutig auf Wiedergutmachung ausgerichtet und fightete hochkonzentriert zuerst Meinert (3:1) und später Kreienhoop (3:2; nachdem er bereits im 4. Satz 2 Matchbälle vergeben hatte) nieder; Volker „Björn Borg“ Ulrich („ich war aber in den Ferien beim Friseur“) gegen Kreienhoop (0:3) zwar ohne Chance, dafür aber gegen Meinert (3:2) mit dem längeren Atem und taktischer Finesse – Endergebnis: 7:5 für WSG III und damit das bittere Hinspielergebnis umgedreht. Ende gut – alles gut! Die bei der Weihnachtsfeier am 12.01. ausgeknobelte Sieg-/Aufstellungstaktik ging also voll auf. Die erwartungsfrohen Gesichter bei der gelungenen Feier ließen doch auch nichts anderes erwarten, oder?

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WSG zählt zur erweiterten Landesspitze

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WSG zählt zur erweiterten Landesspitze

Veröffentlicht am 23 Januar 2012 von Jan

Bei den Landesmeisterschaften der Damen und Herren am 21. und 22.1.2012 in Mölln konnten die Akteure der WSG ihre Zugehörigkeit zur erweiterten Landesspitze unter Beweis stellen. Mit Isabelle Laskowsky, Ann-Kristin Adleff und Jan Cyrullies wurden die WSG-Farben gleich dreifach auf Landesebene vertreten.

Im 32er Feld der Damen hatte Isabelle sicher eine schwere Gruppe erwischt. Dies bewahrheitete sich dann auch am zweiten Tag. Mit Bianca Dahlke (spätere Vizelandesmeisterin) und Jule Wirlmann (Halbfinalistin) waren an diesem Wochenende zwei Topspielerinnen in ihrer Gruppe. Gegen beide Spielerinnen war kein Satzgewinn zu holen und im Spiel um die goldene Ananas (Platz 3 in der Gruppe) gegen Julia Reble gelangen nur noch zwei Satzgewinne. Insgesamt verkaufte sich “Isi” ein wenig unter Wert, konnte aber an diesem Tag einfach auch keine Topleistung abrufen, die zur Qualifikation fürs Hauptfeld nötig gewesen wäre.

Anders die Situation bei Ann-Kristin. Mit Berit Zuna, Mirka Westendorff und der älteren der Fazlic-Schwestern war auch in dieser Gruppe ein oberligaerfahrenes Quartett zusammen. Gleich im ersten Spiel gegen Berit Zuna konnte sich Ann-Kristin wiederholt sehr gut in Szene setzen und das Spiel sogar relativ deutlich für sich entscheiden. Mit diesem Erfolg im Rücken war dann auch die Ajla Fazlic kein ganz großes Problem. Nach zwei weiteren guten und erfolgreichen Sätzen gegen Westendorff verkündete Ann-Kristin gegenüber ihrem Betreuer, dass der Gruppensieg jetzt sicher sei und gewann danach keinen Satz mehr… Keine Sorge, sie hatte sich nicht verrechnet und durfte als Gruppenerste auf eine gute Auslosung hoffen. In der ersten Runde der Hauptrunde (letzte 16) traf sie am Sonntag auf Sejla Fazlic. Die hatte schon im Gruppenspiel ihrer Schwester gegen Ann-Kristin zugesehen und sich eine Taktik für die “Familien-Revanche” zurecht gelegt. Mit 2:4-Sätzen war Ann-Kristin unterlegen. Bei optimalem Verlauf wäre in diesem Spiel sicher noch mehr möglich gewesen, aber insgesamt eine runde Veranstaltung für Ann-Kristin.

Im Doppel waren die beiden WSG-Mädels als Titelverteidigerinnen an Nummer 1 gesetzt. Diese Setzung konnten sie (nicht ganz unerwartet) nicht ganz bestätigen, drangen aber u.a. mit einem souveränen Erfolge gegen Wirlmann/S. Fazlic ins Halbfinale vor. Dort ließen sich dann aber Astani-Matthies/Dahlke nicht wie im letzten Jahr die Butter vom Brot nehmen und beendeten den Siegeszug der jungen WSGerinnen. Die Bestätigung des Vorjahrestitels ist mit Platz 3 gelungen! Glückwunsch!

Zum Abschluss noch etwas zum einzigen männlichen Teilnehmer der WSG. An der Seite von Jörg Hubrich (SC Itzehoe) gewann Jan Cyrullies das erste Doppel problemlos, um dann eine Runde später, ebenso so klar an Cords/Schulz (SV Siek – 2. Liga/Oberliga) zu scheitern. Im Einzel lief es für Jan besser. Die aussichtsreiche Auslosung schien ihn zunächst nicht zu beflügeln. Zwei Sätze lang knüpfte Jan an die Form vom Vorabend an und ließ Paucken aus Langenhorn (Landesliga) schalten und walten. Erst im dritten Satz schien wenigstens der Kopf zu funktionieren und eine Taktikumstellung verbesserte zwar nicht das Spiel, aber das Ergebnis auf 3:2 für Jan. Im zweiten Einzel dominierte er dann Namensvetter Hoffmann aus Mölln, der jetzt in der Landesliga für den SV Siek den Schläger schwingt. Als schon sicherer Gruppenzweiter ging Jan dann in das Duell gegen Fabian Kutzner (Regionalliga Mitte, TSV Bargteheide). Zur Überraschung aller Beteiligten konnte Jan, u.a. auch dank cleveren Aufschlagspiels, das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden und ging als Gruppensieger in den zweiten Tag. Dort lächelte ihn die Auslosungsglücksgöttin gleich wieder an. Er machte im Duell der Bezirksligaspieler mit Michael Schmidt (TuS Hasseldiecksdamm/Mettenhof) kurzen Prozess und zog erstmals in die Runde der letzten 16 ein. Dort zeigte ihm dann Daniel Cords (SV Siek. 2. Liga) auch deutlich die Grenzen auf.

Sportlich ein erfolgreiches Wochenende für die WSG!

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“Das hab ich beim Tischtennis ja noch nie erlebt…!”

“Das hab ich beim Tischtennis ja noch nie erlebt…!”

Veröffentlicht am 11 Dezember 2011 von Fabian

09.12.2011 WSG Kelllinghusen/Wrist – TTC Seeth-Ekholt 3 9:6

Nach Heiko Bruhnsen schafft es schon wieder einer der Gegner in die Überschrift einer meiner Berichte: Mats Hansen! Wem galt die Aussage dieses mal? Alex war nicht dabei – der kam also schonmal nicht in Frage…! Unseren gefühlten Minusgraden in der Halle? Dem extrem glatten Boden? Unsportlichem Verhalten unserer Mannschaft? Alles mehr oder weniger wahrscheinich, aber es waren die Zuschauer…! Doch nicht etwa wegen ihres Verhaltens wie das der beiden älteren Herrschaften letztes Jahr in Mölln, sondern es waren ausschließlich Frauen! Das schien Mats derart aus der Fassung zu bringen, dass er sich erstmal aus den Doppeln raushielt, so geschockt oder überrascht wie er war! Da er leider als Mannschaftsführer nur fünf Aktive auftreiben konnte, mussten einer von ihnen und zwei von uns die Doppel von der Seitenlinie betrachten. Die Tatsache würfelte auch unsere Doppelplanungen nochmal komplett durcheinander ! Letztlich entschieden wir uns dafür Lorenz und Niklas als Doppel 1 auflaufen zu lassen und Jan und ich bildeten das Doppel 2, um mit einem deutlich 3:0 starten zu können!

Jan und ich erfüllten unseren Teil ganz solide, Lorenz und Niklas überzeugten immer nur phasenweise. Letztlich war es ein Spiel, das fast jeden Satz auf Messers Schneide stand und am Ende leider mit 11:9 im Fünften für die Gäste entschieden wurde! Auf das kampflose Doppel 3 folgten zwei deutliche Spiele von Jan und mir. Hier griff dann auch Mats das erste Mal ein, wohl auch wei die weiblichen Zuschauer zwar immernoch in der Überzahl waren, aber nicht mehr ganz allein! Andre konnte Alex in der Mitte leider nicht ersetzen und zog in drei Sätzen den Kürzeren. Niklas versuchte sich weiter aus seinem selbst ernannten “Loch” herauszuwühlen, brachte sich aber immer wieder mit Unsicherheiten um den verdienten Lohn! Trotzdem kämpfte er sich den letzten Satz, in dem der Start aber ziemlich missglückte. Dies war nicht mehr zu korrigieren und so unterlag er letztlich in fünf Sätzen! Lorenz wußte dann in seinem vierten Auftritt für die WSG durchaus zu überzeugen! Zwar durchschaute Burger Lorenz Spiel mit zunehmender Spieldauer besser, aber statt zu varriieren blieb Lorenz hartnäckig und konnte sich letztlich auch so in vier Sätzen durchsetzen! Nach Eriks kampflosem Sieg damit 6:3 für die WSG und einem weiteren Spielgewinn in der Hinterhand!

Jan machte dann auch mit Martin Steffen (alias Marcel Thießen) kurzen Prozess, während ich mich gegen Mats Hansen wie immer gegen die Spielerkategorie “Reinspieler” schwer tat. Nach verschlafenem ersten Satz, wurde das Spiel dann wohl im dritten Satz entschieden, den ich knapp mit 12:10 gewinnen konnte. Danach war die Luft bei Mats raus und das 8:3 für die WSG und der Sieg besiegelt – nun ging es nur noch um die Höhe: Von 9:3 bis 9:6 war alles möglich! Niklas dann wieder mit schwankender Einstellung und Leistung gegen den nächsten Kühne und wieder mit dem gleichen Ergebnis: 6-11 im Fünften! Andre konnte von dem “Kühne-Tausch” genauso wenig profitieren und unterlag ebenfalls in der gleich Höhe wie im ersten Duell. Dann war Erik zum ersten mal nach zweieinhalb Stunden gefordert und das erneute Einspielen kurz vorher schein zunächst Früchte zu tragen. Doch dann stellte Björn um und es entwickelte sich vor allem in den Sätzen drei und vier irgendwie ein witziges, spannendes aber auch vorhersehbares Spiel. Björn schupfte ganz in Ruhe mit Erik mit, ehe Erik sich den richtigen Ball aussuchte um schnell anzugreifen. Leider jedes mal zur Vorhand – was auch Björn auffiel – , sodass Erik auf den Block nur mit der Noppe reagieren konnte. Was folgte war ein erneutes Schupfduell mit dem identischen Verlauf. Letztlich hätte Erik das Spiel wohl mit ein wenig mehr Ruhe gewinnen können, aber dazu reichte es heute wieder nicht!

Naja, dann also ein 9:6, das wohl eher schmeichelhaft für uns ist! Aber so kann es dann gehen: Holen Lorenz und Nikas im vierten oder fünften Satz im Doppel mit ein bißchen Glück zwei Punkte mehr, ist es ein ganz solides 9:3! Leider kam es anders und das Unentschieden war gar nicht so weit entfernt! Aber wie auch immer: Das 9:3 hätte auch nicht mehr Punkte gebracht und so beenden wir die hinrunde als Achter!

Eine ausführliche Zusammenfassung gibt es dann in der WSG-News, deshalb hier nur kurz das Auffälligste. Mit 11:13 haben wir eine negative Punktebilanz, was der eine oder andere wohl so nicht erwartet hätte! Dazu (Lorenz mal ausgenommen) nur einer mit einer positiven Bilanz – aber was für einer! Jan hat die Liga sicherlich dominiert und ist weiterhin unersetzlich! Für alle anderen muss es das Ziel sein eine positive Bilanz zu erspielen, wovon keiner wirklich weit entfernt ist! Nun heißt es für die meisten Mund abputzen und die Hinrunde aus dem Gedächtnis streichen. Dann geht es mit voller Kraft Richutng Rückrunde!!!

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Niederlage im “Noppen-Gipfel”

Niederlage im “Noppen-Gipfel”

Veröffentlicht am 03 Dezember 2011 von Fabian

Sage und schreibe 7 (SIEBEN) von 12 (das sind mehr als 50 %, aber wieviel nun genau kann um diese Uhrzeit nicht mehr ermittelt werden, …) Spielern traten an diesem Abend mit Noppen an. Wie im Endergebnis hatten auch hier die Sterne die Nase vorn (4:3)! Bei den Gastgebern verließen sich lediglich Tegelhüter und Wille auf ihr Talent und verzichteten auf “materielle Unterstützung”! Bei uns sind es seit Mittwoch auch nur noch drei, nachdem Andre zur alten Belagkonstellation zurückgekehrt ist…Tja, so schnell wird man ohne Noppen zu Außenseitern!

Die Sterne gingen als Favorit in die Partie und strateten gleich mal standesgemäß mit 2:0. Mussten Jan und ich so schnell schon unsere erste Doppelniederlage kassieren? Nein, da Thießen auf Seiten der Sterne sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft an den Start ging, ließen wir unseren Doppeln 2 und 3 den Vortritt. Für Andre und Niklas war die Partie schnell gelaufen, ohne überhaupt richtig anzufangen. Erik und Alex hielten sich dagegen länger, waren sogar kurz vor einer 2:1-Satzführung, leider revangierten sich Heiko und Stefan aber für das 13:11 im zweiten Satz mit einem 14:16 und so rannten die WSGer stets einem Rückstand hinterher. Am Ende unterlagen die beiden dann knapp im Fünften! Ganz so weit weg war es mit der ersten Niederlage von Jan und mir kurz danach aber auch nicht, da Tegelhüter und Ersatzmann Thießen überzeugend auftrumpften. So mussten Jan und ich uns vor allem in den Sätzen 2, 3 und 4 ordentlich strecken (im ersten hätten wir es auch gemusst – taten es aber nicht) um uns zumindest in den Entscheidungssatz zu bringen! Dort lief es dann rund und das “Zählhängebrettchen” konnte auch auf WSG-Seite endlich umgedreht werden.

Aufgrund der Verschiebungen im Spielablauf begann Alex mit seinem Einzel gegen Scheller, indem er zwar noch mit 2:1 in Führung gehen konnte, am Ende aber mit leeren Händen dastand! Für mich war gegen “Acker” definitiv mehr drin, doch so richtig wollte mir an diesem Abend nichts gelingen. Konnte ich dann doch mal in Führung gehen, so wußte Bernd immer im richtigen Moment das Glück auf seine Seite zu ziehen, sodass am Ende ein deutliches 0:3 zu Buche stand! Tegelhütter schien seine Form aus dem Doppel bis zum Einzel gegen Jan konserviert zu haben und wußte dort erneut zu überzeugen. Ab der Mitte des dritten Satzes konnte Jan dann aber nochmal einen drauf legen und sicherte der WSG letztlich den zweiten Punkt. Niklas hatte gegen Thies nur einen Satz lang die nötige Geduld, konnte sich dafür aber leider nicht belohnen und fand danach nicht mehr zur ausreichenden Konzentration, um den für ihn unangenahmen Thies zu gefährden. Erik ging ab dem zweiten Satz heute wieder buchstäblich “die Wände hoch” und war nach gewonnenem ersten Satz ziemlich neben der Spur. Auch wenn der Frust über leichte Fehler verständlich ist, die bei langen Ballwechseln natürlich doppelt ärgerlich sind, muss er irgendwie einen Weg finden das besser zu verarbeiten…! Vermutlich hat er sich in dem einen Spiel mehr geärgert, als Heiko Wille in seiner ganzen Karriere!! Ersatzmann Thießen wußte wie schon im Doppel auch im Einzel zu überzeugen und beeindruckte mit weiten Wegen und attraktiven Abwehrbällen. Trotzdem wußte auch Andre dagegen zu halten und lieferte fünf Sätze lang ein spannendes Duell. Einziger Haken war leider das Ergebnis, das am Ende 9:11 im Fünften hieß. Ein Erfolgserlebnis wäre ihm hier sicherich gegönnt gewesen…!

Ein ernüchterndes 2:7 daher bislang aus WSG-Sicht, das die WSG dank Jan gleich mit einem 3:0 korrigieren konnte. Leider lediglich um einen Punkt, denn gleich im Anschluss kassierte ich die zweite 3:0-Niederlage des Tages, die irgendwie ähnlich verlief wie die vorherige. Wieder konnte ich einen knappen Satz nicht gewinnen (dieses mal den ersten) und stratete danach immer erstmal mit 0:4 in die weiteren Sätze. Vor allem die Führung schien Tegelhütter in die Karten zu spielen, der viele lange Ballwechsel doch noch für sich entscheiden konnte. Mit einem Sieg im ersten Satz hätte das ganze vielleicht ganz anders verlaufen können, am Ende bleibt aber ein enttäuschendes 0:3 und schon der achte Punkt für die Sterne! Die Niederlage schien dann mit 3:9 schon fast besiegelt, ehe Nikl nochmal der Kampfgeist packte und einen 0:2-Rückstand umbog. Nach zwei knappen Siegen überzeugte er offensiv im fünften Satz dann bis zum 10:3. Doch der letzte Punkt wollte irgendwie nicht fallen. Nach kurzer Verschnaufpause bei 10:7 gelang ihm dann der Durchbruch und wie schon gegen Heide ein Einzelerfolg nach der Durststrecke der vorherigen Partien. Mit dieser Eichhörnchentaktik arbeitet er sich hoffentlich wieder an alte Stärke und Selbstbewusstsein heran! Alex konnte zwei Sätze lang gegen den erklärten “Nicht-Lieblings-Gegner” gut mithalten, konnte dann aber wie Niklas die Konzentration nicht hoch halten und besiegelte dann das 4:9 für die WSG. Lediglich Niklas konnte sich neben Jan in die Siegerliste eintragen, was sicherlich etwas enttäuschend ist…!

Was kann also helfen? Die Sterne lagen wie beim Ergebnis auch bei den Noppen vorn, bedeutete das also, dass wir unsere Anzahl weiter aufstocken müssen?? Wohl nicht, denn schließlich konnte keiner unserer “Noppen-Fredis” ein Einzel gewinnen….Da heißt es dann wohl eher für alle: Weg damit…!!=)

 

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