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Zwei wichtige Punkte für WSG Damen

Veröffentlicht am 17 Oktober 2017 von Isabelle

Am Samstagnachmittag, den 14.10 fanden unsere Gäste aus Hessen zu uns in die Emil-Firla-Halle.

Der TTC G.-W. Staffel hatte bereits drei Siege auf der Habenseite. Jeanine und Isi traten im Doppel gegen Grohmann und Stickel an, während es Liliya und Katia mit Mutter und Tochter Monfardini zu tun hatten. Wie so häufig, gingen wir mit einem Punktestand von 1:1 in die erste Einzelrunde. Isi und Jeanine verloren nach vier Sätzen; Katia und Liliya siegten nach drei Sätzen – es war also alles im Lot.

Da die Nummer zwei der Gäste, Gaia Monfardini, überraschend aufgab, gingen zwei Einzelpunkte an uns. Das machte das Ganze jedoch nicht weniger spannend. Katia zeigte sich die ersten beiden Sätze gegen Tan-Monfardini von ihrer besten Seite, sodass Mannschaft und Fans begeistert waren. Plötzlich drehte die Nummer eins unserer Gegnerinnen jedoch das Spiel und sicherte den nächsten Punkt für den TTC Staffel.

Im unteren Paarkreuz tat sich Jeanine schwer gegen Abwehrerin Stickel (1:3) und Isi gewann nach vier umkämpften Sätzen gegen Grohmann. Auch Liliya zog gegen die erfahrende Tan-Monfardini den Kürzeren (1:3) und wir gingen in die letzte Einzelrunde. Irgendwie war die Luft raus: Jeanine musste Grohmann nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren und Isi war vergeblich auf der Suche nach einer gewinnbringenden Taktik gegen Stickel. Leider Fehlanzeige! Auch Isi verlor nach drei klaren Sätzen gegen die Defensivspezialistin des TTC Staffel.

4:6 lautete also der Endpunktstand. Sonntag wollten wir es besser machen.

 

Gesagt, getan!!!

Bei der Begrüßung erklärten die Schiedsrichter uns und den Spielerinnen des SV DJK Holzbüttgen die Regeln beim „Ballbruch“ während eines Punktes. Wenn ein Ball zerbricht, wird dieser Ballwechsel wiederholt! Damit ging es an die Tische.

Zu den Doppeln braucht man nicht viel sagen. Wer sich an die vergangenen Punktspiele erinnert, der weiß, dass wir weder sieglos noch ungeschlagen mit den Doppeln starteten. So war es auch diesmal. Kasia und Katia fuhren einen 3:1 Erfolg ein, während sich Liliya und Jeanine mit 0:3 geschlagen geben mussten.

Dann ging es ganz schnell. Liliya und Katia gewannen ihre Spiele jeweils mit 3:0. Bei Jeanine und Kasia dauerten die Spiele einen Satz länger. Dabei musste sich Jeanine geschlagen geben, während Kasia sich über einen Sieg freuen durfte. Liliya und Katia machten da weiter, wo sie in ihren ersten Einzeln aufgehört haben und gewannen auch ihr zweites Einzel je 3:0.

Damit konnten wir uns unseren 2. Sieg sichern und belegen aktuell hinter den drei ungeschlagenen Teams Hannover 96, Torpedo Göttingen und TTC Staffel den 4. Tabellenplatz. Mitte November geht es in Düsseldorf gegen die Borussia weiter, bevor wir am Freitagabend, den 1.12 gegen den Kieler TTK in der Emil-Firla-Halle antreten.

Vielen Dank an unsere Unterstützer, die mit uns fast ein ganzes Wochenende in der TT-Halle verbracht haben.

Jeanine und Isi für die 1. Damen

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Erst Sonne, dann Regen

Veröffentlicht am 10 Oktober 2017 von Isabelle

Regen, Regen, Regen, so begann Samstag, der 07.10.2017. Eigentlich perfektes Wetter um Tischtennis zu spielen. Nachdem wir vergangene Woche gegen den TSV Schwarzenbek wegen Sonneneinstrahlung die Tische umstellen mussten, waren wir diesmal optimistisch, dass sich das Szenario nicht wiederholen würde. Doch bereits 1,5h vor Spielbeginn mussten wir leider feststellen, dass auch der Regen nicht das optimale Punktspielwetter ist. Dieser hatte einen Weg durchs Hallendach gefunden, was uns zum zweiten Mal zum Umbau zwang…aber mit Erfahrung ging es diesmal schon deutlich schneller.

Kommen wir zum wesentlichen Thema, das Punktspiel. In geänderter Aufstellung im Einzel (diesmal spielte Jeanine für Isabelle), starteten wir auch mit neuen Doppeln. Liliya und Jeanine spielten gegen Diana Tschunichin/Katja Heidelbach. Mit einer Mischung aus Schupfbällen, Unterschnittabwehr, Block und gelegentlichen Topspins erspielten die beiden einen souveränen 3:0 Erfolg und damit den 1. Punkt für die WSG. Das Spiel von Katia und Kasia gegen Kristin König/Tabea Heidelbach ging über die volle Distanz. Geprägt von schönen, langen Ballwechseln fehlten am Ende die entscheidenden Pünktchen, sodass es mit einem Spielstand von 1:1 in die Einzeln ging. Dann ging es ganz schnell. Liliya und Katia fanden super in ihre Spiele gegen Katja Heidelbach bzw. Diana Tschunichin und siegten beide 3:0. Zwischenstand 3:1 und Pause!

In der Pause mit Kasia eingespielt ging es für Jeanine in ihr erstes Einzel gegen Tabea Heidelbach. Wie gelähmt spielte sie im ersten Satz und brachte es gerade mal auf 3 Punkte. Den 2. Satz verlor sie daraufhin unglücklich zu 9, bevor die Leistung im 3. Satz wieder der im 1. Satz entsprach. Parallel spielte Kasia gegen Kristin König und schien wie ausgewechselt im Vergleich zur Vorwoche. Das zeigte sich auch im Ergebnis. Ein kampfbetontes Spiel entschied sie im 5. Satz für sich. Das bedeutete eine 4:2 Führung und nur noch 2 Punkte fehlten zum 1. Sieg in der 3. Bundesliga.

Der kam fast schneller als erhofft. Liliya und Katia konnten ihre Leistungen aus der ersten Einzelrunde wiederholen und gewannen ungefährdet 3:0. Das bedeutete: UNSER 1. SIEG IN DER 3. BUNDESLIGA!!!

Am nächsten Tag ging es für die WSG Damen weiter nach Göttingen, um ihr erstes Auswärtspunktspiel zu bestreiten. Andreas, Liliya, Katia und Jeanine starteten ihre Reise morgens ab Kellinghusen, während Isi mit Fan Jana erst vor Ort in Göttingen dazu stieß. Kasia drückte uns dieses Mal aus der Heimat die Daumen.

Aber nun zum Spielverlauf: Jeanine und Isi hatten es mit dem Doppel eins von Torpedo zu tun. Eine ziemlich schwierige Aufgabe, wie sich dann herausstellte. Marie-Sophie Wiegand und die Niederländerin van Duin behielten stets die Oberhand und holten nach drei Sätzen den ersten Punkt für ihre Mannschaft. Katia und Liliya hatten jedoch alles im Griff. Gegen die Schweizer Jugendspielerin Linke und Johanna Wiegand holten die WSGerinnen den Punkt zum Ausgleich. In den Einzeln erwischte Katia einen super Start gegen van Duin und gewann nach drei Sätzen ihr Match. Liliya tat es ihr gleich und die WSG Damen gingen mit 3:1 Punkten in Führung.

Wie ging es weiter? Isi konnte gegen gegen die Nummer drei der Göttingerinnen Camille-Chloe Linke nicht wirklich etwas ausrichten und musste eine klare Niederlage nach drei Sätzen verkraften. Am Nebentisch fand Jeanine leider zu spät ins Spiel gegen Johanna Wiegand, sodass sie ihrer Gegnerin nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren musste.
Zwischenstand nach der ersten Einzelrunde also 3:3!

In ihrem zweiten Match hatte es Liliya nun mit van Duin zu tun. Die Göttinger Nummer eins spielte frei auf und überzeugte mit ihrem mutigen Angriffsspiel. Liliya versuchte alles dagegen zu setzen. Nach vier knappen Sätzen holte die Niederländerin jedoch den vierten Punkt für Torpedo Göttingen. Und Katia? Auch in dem Spiel unserer Nummer zwei sah es ziemlich eng aus. Das Spiel ging über die volle Distanz mit dem schlechteren Ende für Katia. 3:5 gegen uns…nichtsdestotrotz gingen Jeanine und Isi motiviert in ihr jeweiliges zweites Einzel. Jeanine erwischte gegen Linke keinen guten Start und lag mit 0:2 Sätzen hinten. Davon ließ sie sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Satz 3 ging an Jeanine. Im vierten Satz wurde es spannend. Jeanine holte einen hohen Rückstand auf, verlor jedoch mit etwas Unglück den vierten Satz und damit ihr Match. Endstand 6:3 für Göttingen. Schade, hier oder da wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen. Kopf hoch und weitermachen!

Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele für uns auf dem Spielplan. Am Samstagnachmittag, den 14.10 begrüßen wir um 17 Uhr unsere Gäste vom TTC Staffel und am Sonntag, den 15.10 um 12 Uhr treten wir gegen den SV DJK Holzbüttgen an. Wir freuen uns auf spannende Spiele, eine tolle Atmosphäre in unserer Emil-Firla-Halle und natürlich auf Euch!

Bis dahin.
Jeanine und Isi für die 1. Damen

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Gelungener Auftakt in der Verbandsliga

Veröffentlicht am 08 Oktober 2017 von Jan

Es war etwas Neues, es war etwas Besonderes!

Am Freitag, den 6.10.17 startete die erste Herren der WSG in Stammbesetzung und d.h. die Aufstiegsbesetzung in das Abenteuer Verbandsliga. Mit uns fanden sich viele Zuschauer in der Wrister Halle ein, um diesen für die Sparte denkwürdigen Augenblick zu erleben. Ein Erlebnis oder Ereignis (hier habe ich leider Wortfindungsstörungen) stand auch allen bevor. Unsere Gäste waren die begeisterungsfähigen Bootstedter in Stammbesetzung, die eher zu den Urgesteinen der Liga gehören. Und so war es dann, dass neugierige Newcomer den eher erfahrenen Evergreens (Felix und Florian – Sorry) gegenüberstanden. Alles war neu, kaum jemand hatte auf Ranglisten oder Meisterschaften bereits gegeneinander gespielt. Unser Ziel war es, das spannende Spiel zu genießen… Haben wir gemacht!!!!

Es gab einen aufregenden Auftakt nach Maß. Wir starteten mit dominanten Doppeln. Hier fiel mir für die außergewöhnliche Alliteration kein besseres Attribut ein – sorry! Dominant waren nur Tim und Bjarne im Doppel 1 gegen Romano Franz und Sven Tiedemann. Parallel trugen die fehlerhaften Felix Schümann und Florian Hertwig zum Erfolg von Jan und Malte bei. Ein 7:0 und 10:6 im 5. Satz reichte den frierenden (?) F’s der Boostedter im ersten Doppel der Boostedter nicht zum erwarteten Erfolg. Dass auch der fleißige Fabian und der lauffreudige Lorenz dann ihr Doppel gegen Gernot Riepen und Thomas Schümann im 5. Satz gewannen, machte die perfekte Premiere richtig rund.

3:0 zu Beginn! Der „jugendliche“ Jan spielte dann sicher gegen den freundlichen Florian, während der tolle Tim eine vielversprechende Visitenkarte gegen den eigentlich famosen Felix ablieferte. Nach 0:2 Satzrückstand kam unser sagenhafter Sonnenschein in den (Sieges-)Tunnel. Felix konnte aufgrund seines Trainingsrückstandes sein langjähriges Leistungsniveau nicht abrufen und es stand 5:0! Alle Aktiven und zahlreiche Zuschauer rieben sich beim bloßen Blick auf den Spielbericht die Augen!

Bereits drei 5-Satz-Spiele in den ersten 5 Spielen und alle gingen bis dato an die wirkungsvolle WSG! Baumstarke Boostedter zeigten dann aber Charakter! In der Mitte gewann der großartige Gernot gegen den bereitwilligen Bjarne, ehe der flexible Fabian mit teilweisen rasanten Reaktionen und mutigem Materialeinsatz Romano bezwang. Ja, es waren 5 Sätze…

Unten musste der markante Malte dann die Klasse des nicht trägen Thomas anerkennen. Lorenz lieferte Sven einen formidablen Fight. Sein energiereicher Einsatz wurde nicht belohnt. Sven hielt mit konstantem Kampf dagegen und hatte schlussendlich das Glück auf seiner Seite. Zum 6:3 verloren wir das erste von fünf 5-Satz-Spielen – leider in der Verlängerung!

Die zweite Einzelserie gibt es im zwanglosen Zeitraffer. Der Flüchtigkeitsfehler-Felix ermöglichte Jan seinen zweiten Erfolg. Der eben noch triumphierende Tim unterlag dem jetzt flinken Florian. In der Mitte unterlag Bjarne Romano unglücklich in 5 Sätzen, während Fabian dann Gernot gratulieren musste. Bei 7:6 war das Spiel wieder offen!

Beide Einzel im unteren Paarkreuz gingen natürlich über die dramatische Distanz. Der kämpfende Krohn gegen den starken Sven und der lebendige Lorenz gegen den toughen Thomas. Malte siegte in 5 Sätzen, während Lorenz über die gesamte Zeit es immer besser gegen Thomas machte, der aber ab 10:8 Führung im 5. Satz für Lorenz unschlagbare Bälle bot! Ein Wechselbad der Gefühle – Von 9:6 für uns bis 7:8 war alles drin. So war es 8:7 für uns – unser erster Punkt in der Verbandsliga war da. Tim und Bjarne wehrten sich im Schlussdoppel nach Kräften, aber Felix und Florian waren um 0:45 zu stark!

Spielbericht!

Was für ein episches Ereignis, für alle die dabei waren. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben. Meiner Mannschaft, unseren Gegnern und den Zuschauern – ich habe ein derartiges, denkwürdiges Duell noch nicht erlebt!


Nur wenige Stunden später waren wir in Brunsbüttel bereit für das nächste Erlebnis. Einige Zuschauer waren mit dabei, einige sogar das zweite Mal an diesem Wochenende – vielen Dank dafür! Aber auch dank der Zuschauer in Brunsbüttel – ein schönes Stelldichein – waren ein schöner Samstag!

Die Gastgeber traten mit Marcel Horns, Kilian Bartelt, Jeppe Rohlf, Frank Hintz, Marko Wrobel und Mirko Plath an.

Dieses Spiel lief deutlich schneller ab, zeigte aber auch, dass wir zumindest in der Liga angekommen sind. Ein 6:9 ist mehr als in Ordnung, aber der Reihe nach.

Unsere dollen Doppel zündeten auch in Brunsbüttel. Tim und Bjarne gegen Jeppe und Mirko, sowie Lorenz und Fabian gegen Frank und Marko spielten groß auf. Erwartete Erfolge waren die beiden 3:0’s nicht. Jan und Malte konnten das Topdoppel Marcel und Kilian nur einen schnellen Satz lang ärgern.

Oben spielte der oft kopierte Onkel Marcel gegen das mutige Mentalitätsmonster Tim. Auch hier zog Tim einem der Topspieler der Liga den Zahn – eine legendäre Leistung! Hut ab! Im Duell der Altmeister zollte Schiedsrichter Marko dann dem klugen Kilian Respekt. Er bot gegen Jan die sicherere Leistung im tollen Taktikduell. In der Mitte machte sich Bjarne berechtigte Hoffnung auf einen Sieg gegen den nicht fremden Frank. Aber Frank bot mit engagiertem Einsatz Bjarne die Stirn und zwang ihm sein Spiel auf. Gegen den in der Mitte spielenden „Riesen“ Rohlf war der gelenkige Gülling auf Augenhöhe, aber nicht auf der Siegesstraße.

4:3 für Brunsbüttel! Gegen den mutigen Marko fand der in diesem Moment „lausige“ Lorenz lange nicht ins Spiel, ließ aber nichts unversucht. Abhaken Lorenz! Im Duell der M&M Youngster gewann Malte verdient und deutlich gegen Mirko. Ein souveräner Sieg!

Oben kippte das Spiel von Jan gegen Marcel in Satz zwei. Nach gewonnenem ersten Satz ließ der japsende Jan bei 9:9 eine große Chance liegen. Marcel fand immer besser in sein an dem Tag mögliches Spiel und Jan durfte gratulieren. Kilian hielt Tim im Zaum – 7:4 für Brunsbüttel! Auch der früherer „Jungstar“ Jeppe bezwang Bjarne im Stile eines guten Springpferds. Bjarne forderte ihm aber vieles ab.

Bei 8:4 überraschte der famose Fabian mit einem klaren Sieg gegen den Ex-WSGer Frank. Starkes Spiel in jeder Phase der Partie! Nicht nur der Sieg auch die Distanz – Fabian spielte in allen Einsätzen nur drei Sätze – war außergewöhnlich für unseren Marathonmann!

Unten liefen dann die Spiele von Malte gegen Marko und Lorenz gegen Mirko parallel. Lorenz hatte sich von seinem ersten Einzel noch nicht ganz erholt, fand dann aber eindrucksvoll über den konstantn Kampf in sein Spiel – Hochachtung! Leider unterlag er dann mit Kantenball unglücklich. Malte rang Marko nieder. Unser Nesthäkchen lieferte einen variablen Vortrag ab, der seine Betreuer ob fehlender Konsequenz nicht immer freute, aber Sieg ist Sieg!

Spielbericht

Fazit: 1:3 Punkte – alle haben vier Einzel gespielt! Es gibt noch einiges zu tun, aber jeder hilft dem anderen im funktionierenden Mannschaftsgefüge und Unterstützung der Zuschauer. Von außen betrachtet sind hier aber sicher noch weitere Analysen für das Team oder einzelne Spieler möglich – oder? Schreibt gerne nen Kommentar!

Erst am 3.11. geht es gegen einen der Topfavoriten aus Itzehoe im Schneider-Bruder-Duell weiter! Wir hoffen wieder auf zahlreiche, möglicherweise auch unparteiische Zuschauer!

Vielleicht möchte jemand noch die Alliterationen zählen. Der Beitrag ist als Bewerbung für die Textschreiber von „Schwiegertochter gesucht“ auf RTL gedacht.

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Gelungenes Drittliga-Debüt für WSG Damen

Veröffentlicht am 04 Oktober 2017 von Isabelle

Lange fieberten Liliya, Katia, Kasia, Jeanine, Isi und Mannschaftsführer Andreas dem ersten Spiel in der 3. Bundesliga Nord entgegen. Am Sonntag, den 1.10.2017 um 12 Uhr war es endlich so weit: Die WSG Damen empfingen die erste Mannschaft des TSV Schwarzenbek, der bereits drei Spiele in der Vorrunde bestritten hatte.

Tischschiedsrichter/innen, Schlägerkontrollen, eine 15 minütige Pause innerhalb des Matches…das war neu für die frisch aus der Regionalliga aufgestiegenen Damen der WSG. Außer natürlich für Liliya, die in der vorherigen Saison für Torpedo Göttingen bereits in der 3. Bundesliga aufgeschlagen hatte. Es lag also etwas Nervosität in der Luft, aber die Vorfreude überwog. Wir gingen mit der Aufstellung Liliya, Katia, Kasia und Isi an den Start. Jeanine begrüßte unsere Gäste, die mit Kateryna Kiziuk, Karina Pankunin, Bianca Dahlke und Chiara Steenbuck antraten.

Gestartet wurde, wie immer, mit den Doppeln. Unser neu formiertes Doppel mit Liliya und Katia hatte Schwierigkeiten gegen Kiziuk/Dahlke ins Spiel zu finden und verlor schließlich nach vier Sätzen (+5, -7, -11, -8). Währenddessen gelang es Kasia und Isi den ersten Punkt für die Mannschaft einzufahren. Nach drei Sätzen (+5, +5, +11) durften sich die Beiden über den Sieg gegen Pankunin/Steenbuck freuen.
Weiter ging es mit den Einzeln des oberen Paarkreuzes. Liliya gewann souverän gegen Pankunin (+2, +5, +5) und Katia kämpfte im fünften Satz gegen Schwarzenbeks Nummer eins Kiziuk. Den fünften Satz entschied Katia für sich (-10, +9, +4, -9, +7), sodass die WSGerinnen mit 3:1 in Führung gingen.
Im unteren Paarkreuz sah es leider anders aus. Kasia konnte gegen Steenbuck nicht in ihr Spiel finden und musste der jungen Schwarzenbekerin schließlich zum Sieg gratulieren (-11, -8, -7). Bei Isi verlief es ähnlich. Obwohl sie den dritten Satz gewann, hatte Bianca Dahlke stets die Nase vorn‘ und gewann nach vier Sätzen (-6, -7, +7, -8).
Weiter ging es für Liliya und Katia. Liliya hatte gegen Kiziuk sehr zu kämpfen. Lange Ballwechsel dominierten das Spiel und Kiziuk hatte den Dreh plötzlich raus. Nach vier Sätzen gelang es der Schwarzenbekerin sich gegen unsere Nummer eins durchzusetzen (-9, +9, -14, -4). Am anderen Tisch überzeugte Katia in drei Sätzen gegen Pankunin (+8, +4, +6).

Gesamtpunktestand 4:4…es blieb spannend.

Kasia hatte irgendwie einen schlechten Tag erwischt und musste ebenfalls gegen Dahlke eine Niederlage verkraften (-3, -8, -9). Kopf hoch, Kasia! Nächstes Mal sieht die Welt wieder anders aus…Mit der tollen Unterstützung unserer vielen Zuschauerinnen und Zuschauer gelang es Isi ein Unentschieden für die WSG Damen zu sichern. Nach vier Sätzen durfte sie sich über den Sieg gegen Steenbuck freuen (+9, -10, +4, +8).

Insgesamt sind wir mit unserem Auftaktmatch zufrieden. Besonders gefreut, haben wir uns über alle ZuschauerInnen, die an diesem Tag zu uns in die Halle gefunden haben. Die Stimmung (und die Grillwurst) war super!
Am kommenden Wochenende stehen für uns zwei Spiele auf dem Plan. Am Samstag (7.10.2017) steht uns die Mannschaft der Kasseler Sportvereinigung Auedamm in der Emil-Firla-Halle um 16 Uhr gegenüber. Auch an diesem Tag dürft ihr euch auf spannende Matches und natürlich ein leckeres Buffet freuen. Am Sonntag (8.10.2017) geht es für uns nach Niedersachsen, um unser erstes Auswärtsspiel gegen Torpedo Göttingen bestreiten zu können. Heiter geht es weiter!

Isi für die 1. Damen

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Ein Hoch auf uns!

Veröffentlicht am 12 April 2017 von Isabelle

Warum ist es eigentlich so lange her, dass ein Bericht der 1. Damen veröffentlicht wurde?

Nun ja…die WSG erlebt momentan ein Auf und Ab der Gefühle – in der Herren sowie in der Damen Abteilung. Unsere 1. Herren holte sich den Meistertitel in der Landesliga Süd und wird nächste Saison somit in der Verbandsliga an den Start gehen. Wahnsinn! In der Verbandsliga zeigten sich unsere 2. Damen von ihrer Schokoladenseite und konnten den zweiten Tabellenplatz erreichen. Damit geht es für die WSG-Damen in die Relegation um den Aufstieg in die Damen Verbandsoberliga. Ähnlich rosig verlief die Saison bei der zweiten Herrenmannschaft der WSG, die ebenfalls auf dem Relegationsplatz der 2. Bezirksliga Süd landete und nun um den Aufstieg in die 1. Bezirksliga kämpfen wird. Ihr merkt schon…die WSG befindet sich momentan in einer spannenden Phase!

Auch die erste Damenmannschaft der WSG schloss die Punktspielsaison mit dem Spiel gegen den TuS Germania Schnelsen am vergangenen Wochenende ab. Aber eins nach dem anderen! Wie verliefen denn eigentlich die vorherigen Spiele? Den WSG-Damen gelang ein fast makelloser Einstieg in die Rückrunde der Regionalliga Saison. Mit Erfolgen gegen die Spvg. Oldendorf, den SC Poppenbüttel, die SG Marßel Bremen und den Vfl Oker konnten wir glänzen. Um den Berliner Füchsen beim Kampf um die Meisterschaft die Stirn zu bieten, durften sich die Damen jedoch keine Patzer mehr erlauben. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Gegen den TTC Finow-GEWO Eberswalde ließen wir zwei Punkte liegen. Die Brandenburgerinnen waren in Topform und die WSGerinnen eben nicht. So schnell kann es gehen…Jetzt hieß es jedoch diese Niederlage möglichst schnell abzuhaken, um am darauffolgenden Wochenende in Berlin punkten zu können.

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Das taten wir auch! Zu mindestens gegen die Füchse spielten wir uns in den Rausch und freuten uns schließlich über einen 8:6 Endstand. Am nächsten Tag in den Tegel lief es leider nicht ganz so optimal. Die Berlinerinnen standen uns mit ihrem Topteam gegenüber und wir mussten dem VfL Tegel zu einem 8:4 Sieg gratulieren. Auch gegen die Kaltenkirchener TS im nächsten Heimspiel konnten wir keinen Sieg einfahren und verloren nach 4:8 Punkten. War die Luft bei der 1. Damenmannschaft der WSG nun endgültig raus? Eine berechtigte Frage, die jedoch mit einem Nein beantwortet werden muss. Gegen den ttc berlin eastside waren wir wieder ganz „die Alten“ und konnten einen klaren 8:1 Sieg gegen die Berlinerinnen einfahren. Ein großes Dankeschön gilt auch Sylwia, die für die an Zahnschmerzen leidende Kasia einsprang.

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Letztes Wochenende traten wir nun zu unserem letzten Punktspiel gegen den TuS Germania Schnelsen an. Wir wussten, dass die Hamburger Noppenspezialistinnen uns es nicht leicht machen würden. Nach einem umkämpften Spiel mit langen Ballwechseln konnten die WSGerinnen schließlich das Spiel nach einem Punktestand von 8:3 für sich entscheiden. Da stehen wir nun, auf dem ersten Tabellenplatz der Regionalliga. Das fühlt sich doch richtig gut an, oder? Da die Berliner Füchse jedoch noch zwei offene Spiele gegen den Kaltenkirchener TS und den TuS Germania Schnelsen haben, ist zu erwarten, dass die erste Mannschaft der WSG die geliebte Tabellenführung wieder abgeben muss.

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Was soll’s?! Insgesamt haben wir eine tolle Saison gespielt, Mädels! Der Aufstieg in die 3. Bundesliga wird ein spannendes Abenteuer aber auch eine große Herausforderung für uns. Umgeben von treuen Fans und pfiffigen Coaches fühlen wir uns immer gut behütet. Außerdem können wir stets auf die unermüdliche  Unterstützung unseres Mannschaftsführers vertrauen. Danke!

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Unser Abenteuer kann nun beginnen. Ganz nach dem Motto: Können reicht nicht. Man muss es auch wollen!

Isi für die 1. Damen

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Wahnsinn, Achterbahn der Gefühle, große Leere ;-(… WIEDER WAHNSINN!!!

Veröffentlicht am 02 April 2017 von Jan

Gerne knüpfe ich an den Bericht der letzten Woche an – zumindest was die Überschrift betrifft!

Es gab am Freitag einen Nebenschauplatz – unser Spiel in Elmshorn beim TTC Seeth-Ekholt II und den „Landesliga-Nabel der Welt“ in Schwartau – beim Spiel des Tabellenführers Schwartau gegen SSC Hagen/Ahrensburg II.

Für uns war die Lage klar. Wir mussten gewinnen und auf die Unterstützung der Ahrensburger hoffen, damit Schwartau mindestens einen Punkt abgibt…

Erst einmal zur Pflicht:

Die Gastgeber mit Friesecke für Weitzel ansonsten mit der Stammbesetzung dieser Serie. Wir zum letzten Spiel in Stammbesetzung, aber auf der letzten Rille, da Fabian und Jan angeschlagen waren…

Doppel – wie so häufig 2:1 für uns. Lorenz (extra noch einmal ein Trainingslager auf Mallorca vor dem Spiel absolviert) und Jan gewannen deutlich, Fabian und Tim auch, aber die beiden Heinrichs waren für Bjarne und Malte eine Nummer zu groß – alles jeweils in drei Sätzen!

Oben dann eine Punkteteilung – Jan brauchte einen Satz zu lang, ließ aber Kai Bente eigentlich keine Chance! Bjarne fand nicht ganz gegen Dirk Heinrich ins Spiel – 3:2 für uns!

In der Mitte dann das Break. Fabian ganz souverän und trocken gegen Torben Rathkamp 3:0. Aber Tim und Florian Heinrich zeigten dann im besten Spiel des Abends wie groß der Kampfgeist auf beiden Seiten war. Nach Rückstand im 5. Satz gewann das Mentalitätsmonster Tim nach anfänglich eher weinerlichem Auftritt noch 3:2!

Unten zeigte sich Lorenz gut in Schuss, was so die eine oder andere Radtour so ausmacht… Gegen Sahlmann gewann er in vier Sätzen und Malte spielte nicht gut, gewann aber in drei knappen Sätzen gegen Ersatzmann Friesecke.

Und wie war eigentlich der Spielstand in Schwartau? Ahrensburg lag knapp in Führung. Spätestens von da an galt es die Tische in der Box und das Handy im Auge zu behalten. Bei 7:2 ging es in die zweite Einzelserie.

Jan überraschte Dirk Heinrich zu Beginn mit einer Schlafwagentaktik, gewann dann den dritten Satz glücklich und machte im vierten Satz den Sack zu. Bjarne sollte ähnliches tun, aber Kai leistete erbitterten Widerstand und gewann 13:11 im 5. Satz. Daher musste Fabian nochmal ran und Florian ziehen lassen – 8:4 für uns! Tim machte den letzten Punkt für die erste Herren der WSG in dieser Serie gegen Rathkamp. 9:4 für uns – aber was gab es Neues aus Schwartau?

Dank Florian Gloy, dem Mannschaftsführer der zweiten Herren des SSC Hagen/Ahrensburg II waren wir über die Zwischenstände immer gut informiert. Bärenstark gewann Ahrensburg alle drei Doppel zu Beginn gegen die doppelstarken Schwartauer – wir witterten da schon etwas Morgenluft. Zum Ende unseres Spiels stand es 6:4 für Ahrensburg – da kam unsere Stärke – das Warten… Die einen spielten einfach weiter Tischtennis, die anderen unterhielten sich mit den Seeth-Ekholtern… Studien zu Übersprungverhalten wären sehr gut möglich gewesen – es ist fast unerträglich, wenn man nichts mehr machen kann.

2017-03-31 Warten

Nächste Nachricht 6:6 ca ne Viertelstunde nach Spielende bei uns… Die Laune stieg nicht gerade bei uns… Wir gingen die Aufstellungen beider Mannschaften durch… Schwartaus Clasen gegen den Ahrensburger Herno… Da sahen wir Chancen – 7:6 für Ahrensburg!!!

Dann kamen die Spiele Gehrmann gegen Jensen und Ehmke gegen Ersatzmann Jolitz. Wir wussten nichts über die Spielstärke von Jolitz – auch die Seeth-Ekholter konnten uns da nicht weiterhelfen (Hendrik, hast Du gegoogelt?!). In Abstimmung mit Florian Gloy, setzten wir unsere Hoffnung besonders auf das Spiel des Schwartauer Gehrmann gegen Jensen. Für alle Fälle fragten wir auch schon einmal die Aufstellungen des Schlussdoppels ab…

6 lange Minuten später kam die Nachricht, dass „unser Mann“ Jensen gegen Gehrmann den ersten Satz mit 13:11 gewonnen hat. Aufatmen bei uns! Parallel stand es 0:1 gegen unseren zweiten Mann Jolitz. Wieder dauerte es weitere 6 laaaaange Minuten… 1:1 bei Jensen gg Gehrmann und 0:2 bei Jolitz gg Ehmke. Dass in Schwartau dann auch stimmungsmäßig der Baum brannte, half uns nicht wirklich… 4 Minuten später glich Ehmke zum 7:7 für Schwartau aus, aber wenigstens war Jensen noch gegen Gehrmann vorne. 1 Minute später 2:1 für Jensen – ein Satz trennte uns noch von Meisterschaft und Aufstieg…

2 Minuten später wechselten wir von WhatsApp aufs Telefon mit Lautsprecher – Florian kommentierte für uns die Ballwechsel – ein Megaservice – vielen Dank! Wir alle umringten wie gebannt das Telefon. Jensen auch in Satz vier vorne – 10:6 – vier Matchbälle!!!! Gehrmann wehrte sie nacheinander alle ab… Wir hätten eine Auszeit genommen, aber die Ohnmacht habe ich vorhin schon beschrieben!!! Satzball Gehrmann – abgewehrt! Führung Jensen „Championship point“ – er macht ihn – großer Jubel in Elmshorn!!!! Es ging unter, dass es noch Diskussionen um die letzte Schiedsrichterentscheidung gab!!! Egal, Meister, Aufstieg – Verbandsliga mit unglaublich viel Dusel!

2017-03-31 Moment des Erfolgs

Ich spiele schon lange, habe aber so eine Millimeterentscheidung noch nicht erlebt – Respekt auch an die Leistung der Schwartauer, die uns fair zur Meisterschaft gratulierten – sehr charakterstark – macht nicht jeder in dieser Situation!

Große Freude bei uns – Feier am Freitag und am Samstag und… wie gut, dass die erste Damen auch den Aufstieg gefeiert hat. Wir freuen uns auf die Verbandsliga. Bei den Herren hat die WSG dies noch nicht erlebt!!!

2017-03-31 Meisterfoto

Vielen Dank auch an die Fans, die in Elmshorn mit uns gelitten haben. Einige sind an diesem Abend um Jahre gealtert… Gilt aber eher für die Spieler…

Feiert alle schön – ich muss mich erst einmal erholen!

Glückwunsch an meine Teamkollegen, ob verdient oder nicht (nur 15 Spiele Differenz bei Punktgleichheit mit Schwartau). Meister ist Meister!

2017-03-31 Tabellenführer

Jan für die Meistermannschaft!!!

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Wahnsinn, Achterbahn der Gefühle, große Leere :-(

Veröffentlicht am 26 März 2017 von Jan

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – solche und ähnliche Situationen kennt jeder. Gerade der Sport ruft diese Emotionen immer wieder hervor. Dieses Mal traf es die erste Herren der WSG. Großem Sport folgte die große Enttäuschung, aber der Reihe nach. In den Zentrum dieses Artikels möchte ich, auch wenn es mir schwer fällt, die MANNSCHAFT „Erste Herren“ stellen.

Dieses Team mit unterschiedlichen Chrakteren unterschiedlichen Alters ist trotzdem eine homogene Einheit. Trotz des relativ jungen Alters der meisten Akteure kann diese Mannschaft zusammen auch Rückschläge wegstecken, sich ständig neu motivieren und entfacht auch Stimmung und Akzeptanz im Umfeld.

Hier kommt die zweite zentrale Säule dieses Berichts – unsere FANS! Zum Spitzenspiel nach Schwartau am Freitag abend machten sich viele WSGer, aber noch mehr WSG-Interessierte auf den Weg in die Marmeladenstadt um die erste Herren zum Sieg zu treiben. Auch unsere Fans gaben an diesem Abend wirklich alles dafür, damit es zu einem Erfolg der MANNSCHAFT kommt! Die erste Herren ist unendlich dankbar für dieses außergewöhnliche Engagement jedes einzelnen FANS. Wir schätzen es, wenn wir es schaffen, Euch durch unsere Leistungen mitzureißen und wir sind begeistert, wenn Ihr von außen den Funken überspringen lasst, wenn es bei uns nicht läuft – vielen Dank!

Da auch die Schwartauer einiges an Unterstützung kam es zu einem spannenden, aber auch fairen Wettkampf an der Spitze der Herren Landesliga Süd. Zweimal Bestbesetzung ist in diesem Spiel eigentlich zu erwarten, aber auch nicht zu vernachlässigen!

Wir wussten, dass die große Stärke der Schwartauer die Doppel sind! Es ging darum, nicht mit 0:3 in die Einzelserie zu starten. Die beiden ersten Doppel begannen dann aber anders als erwartet. Lorenz und Jan verpatzten den Start gegen Glaeßner/Clasen mit 0:2 Sätzen. Bjarne und Malte lagen aber gegen Hopp/Dunkel 2:1 vorne. Die FANS holten Lorenz und Jan zurück ins Spiel. Dann drehten sich die Spiele parallel. Hopp/Dunkel spielten ihre Klasse aus. Beide Spiele in 5 Sätzen – 1:1. Dass es der erste und letzte 5-Satz-Erfolg der Schwartauer Heimmannschaft sein sollte, wusste zu dem Zeitpunkt noch niemand. Optimismus machte sich bei der WSG breit, hatten Fabian und Tim in der Rückserie doch noch nicht verloren… ging dann aber schneller als gedacht. Ehmke/Gehrmann machten relativ kurzen Prozess… 2:1 für Schwartau!

Es ging ins obere Paarkreuz, die FANS hofften auf ein Break durch Bjarne gegen Hopp, der eine 2:0-Einzel Bilanz angeboten hatte, damit wir im Tibhar-Trikot spielen können…. Jans Punkte gegen Dunkel war für alle fest eingeplant…Bjarne verlor den ersten Satz noch in der Verlängerung, war dann aber unglaublich präsent und sicher – verdientes 3:1 – Ausgleich.

20170317 Ahrensburg_Bjarne

Die WSGer dachten an die Führung – wie stand es eigentlich bei Jan? Der spielte das gesamte Wochenende fahrig, unsicher, unkonzentriert. In seinem Spiel war die gesamte Situation der MANNSCHAFT an diesem Wochenende ablesbar. Ersten Satz gewonnen, zweiten Satz verloren, dritten Satz nach Satzbällen weggeschenkt, vierten Satz dominiert. Es deutete sich ruhiges Fahrwasser an – Pustekuchen. Bei 1:7 war dann ein älterer FAN nicht mehr überzeugt davon, dass es reichen könnte. 11:9 für Jan. Viel Glück gehabt! Dass es der Vorgeschmack aufs Wochenende sein könnte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand…

3:2 – so wie wir es gehofft haben. Problem war dann aber Tims Schläger, der sich unglücklicherweise nicht mehr in Bestform. Die MANNSCHAFT half aus, aber Tim blieb gegen Glaeßner und seine Unsicherheit ohne Chance. Dafür zeigte sich Fabian von seiner besten Seite. Gegen Clasen gab es ein klares 3:0.  Bei 4:3 ins untere Paarkreuz – hier gab es im Spiel von Malte gegen Ehmke ein echten Leckerbissen für alle Zuschauer! Alle FANS konnten sich kaum an den Ballwechseln satt sehen, spannend war es auch. Malte gewann 11:9 im 5.Satz! Das war ein Big Point! Lorenz unterlag nach gutem Spiel gegen Gehrmann, ja auch da gab es zwei Sätze in der Verlängerung – es war fast alles auf Messers Schneide! Gehrmann gewann. 5:4 für die WSG! Die MANNSCHAFT zeigte große Präsenz und den Siegeswillen, lag es an den FANS?

Oben dann mal ein souveräner Auftritt von Jan gegen Hopp, der aber auch überhaupt nicht ins Spiel fand. 6:4 WSG! Bjarne fuhr dann Achterbahn. Der Spielfilm in Sätzen 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2! Aber er hielt Wort, war so engagiert, bissig und fokussiert, dass es zwar ein bitterer Abend für Christian Dunkel war, aber auch ein nicht ganz unverdienter Sieg für unseren Studenten! 7:4!

Dann die Mitte. Fabian startete gegen Glaeßner furios, in dem er Lutz immer wieder vor neuen Aufgaben stellte. Aber nach 2:0 Führung kämpfte sich der Käptn der Heimmannschaft zurück. Endlich mal wieder ein 5. Satz… (6 der 13 Spiele gingen über den Entscheidungssatz – 5 gingen an die WSG!) Fabian kam aber angetrieben von der guten Stimmung der FANS zurück! 8:4!

20170317 Ahrensburg_Tim

Tim war es vorbehalten mit einem anderen Schläger aus der MANNSCHAFT den Sack zu zumachen. Clasen war in einem reinen Aufschlagspiel etwas im Hintertreffen- 3:0 für Tim – 9:4 (31:23 Sätze) für die WSG!

MANNSCHAFT und FANS waren glücklich! Die Tabellenführung war in greifbarer Nähe! Und alles weitere… Großer Dank an alle Beteiligten! So macht Tischtennis Spaß (auch wenn es im Erfolgsfall natürlich leicht ist, dies zu sagen). Trotzdem alle hatten Aufwand und Zeit für dieses Event eingeräumt und jeder konnte etwas für sich herausziehen. Auf den Punkt fit und erfolgreich – einfach schön!

Ergebnis Schwartau bearb

Und dann kam der Samstag. Ohne Lorenz, aber mit Alex trafen wir auf die Glückstädter, die den Schwartauern auch schon ordentlich zugesetzt hatten. Alle Punkte hatten wir bisher in Heimspielen verloren… Uns reichten aber zwei Siege gegen Seeth-Ekholt am 31.3. und gegen Glückstadt, um die Tabellenführung ins Ziel zu bringen.

Die MANNSCHAFT war dieses Mal präsent, aber müde, vielleicht ausgelaugt. Wer im Satz einen guten Punkt macht und sich freut, macht auch manchmal zwei Fehler im Anschluss. Bei uns hat keiner ausgiebig gefeiert, aber der Kopf war trotzdem nicht frisch. Wir starteten mit 1:2 aus den Doppeln, weil Jan überhaupt keine Sicherheit hatte. Fabian und Tim hielten die Doppelfahne der WSG hoch.

20170317 Ahrensburg_Fabian_Tim2

Oben dann eine Punkteteilung. Jan gegen den scheidenden Selami Kocpinar (schade drum!) erfolgreich, Bjarne gegen Alex König im Hintertreffen. 2:3!

In der Mitte dann hart umkämpfte Spiele. Alle Akteure Fabian und Tim auf WSG, aber auch Krieter und Riemann auf Glückstädter Seite in sehr guter Form! Fabian nach 0:1 mit gutem System zu einer 2:1 Führung, aber Riemann passte sich an, reagiert gut und gewann in 5 Sätzen. Tim hechelte dem Blockspiel von Martin immer hinterher. Zwei Mal konnte er einen Satzrückstand ausgleichen. 3:7 lag er im 5. Satz hinten und gewann aber noch. Das musste doch der geplatzte Knoten sein! Dass es der einzige 5-Satz-Erfolg der WSG an diesem Tag sein sollte, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand…

Damit einen kleinen Matchball der Glückstädter abgewehrt, trotzdem 3:4! Malte dann ganz deutlich vorne gegen Knoop. Alex lag gegen Hannsi Hinsch 0:2 hinten, kam dann zurück – 2:2, um dann doch zu verlieren! 4:5 – allmählich wurde es knapp! Alle Anwesenden FANS und MANNSCHAFT hatten verstanden, was die Stunde geschlagen hatte.

Oben dann Jan gegen König, gegen den er bereits in der Rückrunde verloren hatte. Da war doch noch eine Rechnung offen. Dies demonstrierte Jan dann auch manchmal…. aber viel zu selten. Licht und Schatten, wie schon in Schwartau, guten Aktionen folgten einfachste Fehler, kein leichtes Spiel für alle FANS. Ersten Satz knapp verloren, zweiten Satz deutlich gewonnen. Dritten Satz 10:6 und zu 11 verloren…, vierten Satz wieder deutlich gewonnen und dann 11:8 verloren. Alex König war gut – keine Frage, die Leistungsschwankungen von Jan machen aber Sorgen!

20170317 Ahrensburg_JanCoach

4:6… Bjarne und Selami lieferten sich das knappste Match des Tages. Beide landeten schnell im 5. Satz. Bjarne hat sich nach verlorenem ersten Satz schnell an das Spiel von Selami gewöhnt, hatte dann Vorteile im offensiven Spiel. Selami hatte es im vierten Satz verstanden, wurde wieder aktiver… Im 5. Satz alles offen – 19:17 für Selami! Wir sind gute Gastgeber und wollten Selami im letzten Spiel nicht mit einer Niederlage verabschieden. Nach eigener Aussage war er auch so heiß, dass er die ganze Kellinghusener Halle erwärmen konnte… 4:7!

Trotzdem gab die MANNSCHAFT nach diesem Frust im oberen Paarkreuz nicht auf. 6 Mal ging es in den 5. Satz, 5 Mal verlor die WSG – an dieser Stelle könnt ihr gerne mal nach oben scrollen…

In der Mitte 3:1 und 3:0. Fabian mit sicherem Spiel gegen Martin, der eben auch kein Noppen-FAN ist. Alle Zuschauer sofort wieder „on fire“. Tim dann gegen seinen Lieblingsgegner Riemann mit 3:0! 6:7!

Malte dann gegen Senior Hinsch! Er war unten die gewünschte Bank – das nächste 3:0! 7:7!

20170317 Ahrensburg_Malte

Dann der große Auftritt von Alex Gärtner! Gegen sein „das ist nicht gerade mein Lieblingsgegner“ Knoop, zeigte sich der Käptn der zweiten Herren, von der besten Seite. Er ließ nur einen Satz zu, war aber beweglich und taktisch weit vorne. 8:7! Immerhin, allerdings war die Favoritenrolle für das Schlussdoppel eindeutig vergeben. König/Riemann waren bei allen Buchmachern vorne… Die beiden schwächelten dann auch nur in Satz 2 – in vier Sätzen gewannen die Glückstädter und entführten einen Punkt – verdient! Da wird sich Schwartau sicher noch etwas überlegen! Die Gesichter meiner MANNSCHAFT und der FANS waren von großer Leere, Enttäuschung und Frustration gezeichnet.

Auch dieser Samstag hat die MANNSCHAFT geprägt! Wir haben trotz aller Rückschläge nie aufgesteckt! Großes Kompliment! So schlecht wie es für uns lief, hätten auch einige „abgeschenkt“. Dass war aber überhaupt keine Frage… Wir haben 8:8 gespielt – 36:28 Sätze! Das sagt einiges… Die Differenz ist übrigens identisch mit der des Spiels gegen Schwartau…. Es hätte besser laufen können, jeder wird für einen Moment seine Enttäuschung anders bewältigen, aber dass dies teilweise am Abend bereits zusammen gemacht wurde – macht mich trotz allem stolz!

So stelle ich mir eine MANNSCHAFT vor! Kopf hoch! Baut die Jungs auf, wenn Ihr sie seht!

 

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Hose und Stein…???!!!

Veröffentlicht am 19 März 2017 von Jan

Die erste Herren der WSG machte sich auf, an einem Koppelspieltag die Schmach gegen Reinfeld vergessen zu machen. Um es mit dem Titelbild zu sagen, unsere Gegner aus Ahrensburg und Moorrege haben uns sehr selten zugeschaut…

Wir konnten zu beiden Spielen unsere Stammbesetzung aufbieten. Dies war weder bei den Ahrensburgern und den Moorregern so, musste doch beide Teams auf die nominelle 2 und 3 verzichten. Weitere Parallelen? Ja, die gab es. Bei beiden Spielen gab es noch unterschiedliche Schwierigkeiten, die einzelne Spieler oder die Mannschaft außerhalb der Box vor größere Probleme stellte, als das Punktspiel an sich… Unterschiede gab es auch. Zum einen im Ergebnis 9:2 gegen SSC Hagen/Ahrensburg II und 9:1 gegen Moorreger SV II. Aber auch im Zuschauerzuspruch. Auf den Weg nach Ahrensburg machten sich Marika und Bernd, Isabelle und Merle. Teilweise geHANDicapt machten unsere vier Fans das Spiel in Ahrensburg mal eben ganz locker zum Heimspiel. Die Geräuschkulisse war dann aber doch auch eine Parallele. Stimmung von unseren Fans gab es in Ahrensburg und in Moorrege fand 2 Stunden nach unserem Spiel das Spiel der ersten Mannschaft von Moorrege in der Verbandsliga (9:7 gg Kaltenkirchen II) direkt neben unseren Tischen statt. Jubel, Trubel, Zuschauer unterschiedlichen Alters, paralleles Aufbauen von Einspieltischen und Spielboxen ließen in Moorrege ebenfalls einen erheblichen Geräuschpegel entstehen.

 

Jetzt aber zu den einzelnen Spielen. In den Eingangsdoppeln zeigten Nadolny-Hobe/Herno dann aber Bjarne und Malte doch ihre Grenzen auf. Nur ein Satzgewinn für die WSGer. Erstaunlicherweise waren Lorenz und Jan dieses Mal gegen Weber/Gloy das beste Doppel der Steinburger. Ein sicheres 3:0. Fabian und Tim, der nach seiner Krankheit zumindest zu 3/4 wieder an Bord war, spielten gegen die beiden guten Ersatzleute Jensen/Käselau nicht schlecht, mogelten sich aber phasenweise auch etwas durch. 2:1 nach den ersten drei Spielen!

Oben spielte Bjarne mit Biss, Beweglichkeit und Zielstrebigkeit in den entscheidenden Phasen immer etwas aktiver als Nadolny-Hobe. Alle Sätze nur mit 2 Punkten gewonnen, aber sicher kein unverdientes 3:0! Jan hatte es mit Weber zu tun. Insgesamt spielte der Senior sicher einen Satz zuviel, gewann dann aber 3:1 doch sehr sicher. Zu kämpfen hatte Jan allerdings mit dem Erlaufen von Netzbällen. Die Quote war in der Vergangenheit schon deutlich besser. Inzwischen sehen seine Mannschaftskameraden seine läuferischen Qualitäten aber derart skeptisch, dass bei solchen Aktionen bereits Verletzungen vermutet werden… Wo soll das hinführen?

Bei 4:1 ging es in das mittlere Paarkreuz. Dort ging das einzige 5-Satz-Spiel des Wochenendes für uns verloren. Fabian verlor wirklich unglücklich gegen den agilen Herno. In dem Spiel fand sich ein stetiges Auf und Ab als einzige Konstante wieder. Fabian gewann seine beiden Sätze zwar deutlich, unterlag dann aber doch mit den berühmten 2 Punkten Differenz im Entscheidungssatz. Tim spielte gegen Gloy und phasenweise wohl auch noch etwas gegen die Folgen seiner Grippe. So gaaannz spritzig war er da nicht immer. Es meinte sogar jemand, er wäre ähnlich kurzatmig wie Jan… aber der kommt ja immer über die Kondition – dann ist es nicht so schlimm 😉

Gloy stellte seine Defensivkünste über alle 5 Sätze unter Beweis. Dies wurde dann auch wirklich kräftezehrend für Tim. Auch hier zwei Punkte Differenz im Entscheidungssatz – hier aber mit Glück und Geschick für die WSG! Bei 5:2 gab unserer unteres Paarkreuz mit Lorenz gegen Jensen nur einen Satz ab. Malte konnte gegen Käselau das Spiel 3:0 für sich entscheiden. Lorenz spielte mutig und offensiv auf, Malte wirkte nicht so sicher wie sonst, konnte sich aber mit zunehmender Dauer auf seine Taktik verlassen.

Bei 7:2 durfte das obere Paarkreuz den Sack dann zumachen. Jan ließ wieder einen vielleicht unnötigen Satzverlust gegen Nadolny-Hobe zu, erlief auch in diesem Spiel wirklich sehr ähnliche Netzroller wieder nicht. Die Lernkurve eines Seniors ist eben nicht mehr so steil… Doch hatte er das Spiel deutlicher im Griff als Bjarne gegen Weber. Unser Student brauchte wieder den Biss aus dem ersten Spiel, um nach 1:2 Satzrückstand, dann doch noch mit 3:2 zu gewinnen!

Hier der Spielbericht!

Der 9:2-Erfolg ist vielleicht minimal zu hoch ausgefallen, war aber doch eine gute Rückmeldung des gesamten Teams nach der Schlappe gegen Reinfeld. Eine Auflösung ist noch fällig. Was war eine weitere große Schwierigkeit an diesem Tag? Ich verweise auf den ersten Begriff in der Überschrift des Artikels. Tim machte die Erfahrung,wie kollegial die Ahrensburger sein können. Irgendwie war Tim nur mit einer langen Trainingshose angereist. Da auch kein Kollege mit einem zweiten kurzen Beinkleid aufwarten konnte, stellte unser Sunnyboy auch den Ahrensburgern die Frage nach einer Ersatzhose. Dass die Kollegen dann diese Frage auf die gesamte vor Ort trainierende Abteilung mit Erfolg ausweiteten, sucht aber seinesgleichen. Toller Sportsgeist! Vielen Dank!

Nur wenige Stunden später ging auf den Weg nach Moorrege. Wir finden die Pinneberger deutlich stärker als den Tabellenplatz und waren daher gewarnt. Wie oben schon erwähnt, spielten uns die Aufstellungssorgen bei den Gastgebern aber auch etwas in die Karten.

Wir starteten mit 3:0 Doppel. Klingt klar, war es aber nicht…! Lorenz und Jan spielten gegen Schwarzer und Jacobsen, wobei in den ersten vier Sätzen eigentlich Lorenz gegen Schwarzer, Jacobsen und Jan spielte. Lorenz erwischten einen Sahnestart, entschied den ersten Satz komplett im Alleingang für die WSG und war auch in den Sätzen 2-4 mehr oder weniger für alle WSG Punkte verantwortlich. Erst im letzten Satz bequemte sich Jan auch aktiv am Spiel teilzunehmen und auch mal Bälle auf den Tisch zu spielen… Dies führte zu einem 5-Satz-Erfolg! Gleiches Ergebnis auch am Nebentisch. Gegen Samoray und Niemeier taten sich Bjarne und Malte dann doch sehr schwer. Die leicht unorthodoxe Spielweise führte zu Unsicherheiten und manchmal auch Abstimmungsbedarfen in der taktischen Ausrichtung… Dies war sicher nicht der beste Auftritt unserer „Links-Rechts-Kombination“, aber gewonnen ist gewonnen. Am besten machte es dann auch unser einziges Doppel mit weißer Weste. 3:0 für Fabian und Tim gegen Krause und Zippel nach teilweise beeindruckender Leistung – sehr stark!!!

Oben war Fabian Jacobsen gegen Jan auf der Verliererstraße. Ein Satzgewinn war ihm nicht vergönnt. Jans Gesicht sah aber vor und nach dem Spiel auch unverändert aus 😉 Bjarne und Daniel Schwarzer lieferten sich ein deutlich engeres Match. Den ersten Satz hatte Bjarnes Motor noch erhebliche Startschwierigkeiten. In den Sätzen 2-4 war Bjarne auf Augenhöhe mit dem begabten Moorreger Talent. Daniel holte mit 3:1 aber den Ehrenpunkt für die Heimmannschaft.

4:1 – unsere Mitte durfte ran! Wieder beide im Gleichschritt. Fabian gewann gegen Nils Krause in vier Sätzen, haderte da manchmal mit seiner Vorhand, konnte dafür aber mit der Rückhand hochzufrieden sein. Überzeugend aber sein taktisches Verständnis in diesem Spiel. Tim tat sich gegen Altmeister Niemeier sehr schwer. Niemeier ließ Tim nie wirklich einen Rhythmus finden und Tim war in diesem Spiel auch nicht wirklich mit Spielwitz und Variabilität ausgestattet. Ein Sieg des Willens – auch so kennen wir Tim – ebenfalls ein 3:1 Erfolg.

6:1 – wieder Gleichschritt, dieses Mal unten! Lorenz und Malte mussten gegen Zippel und Samoray über die volle Distanz. Hier hätte das Spiel wieder ein wenig zurückkippen können, aber Lorenz kam nach 1:2-Rückstand zurück. Die überragende Form aus dem Doppel konnte er nicht ganz halten, aber vor allem zum Ende wurde sein aktives Spiel gegen Zippel mit dem verdienten Erfolg belohnt. Das Spiel von Malte lebte besonders von der Spannung. Bjarne als Betreuer, bereits mit der Erfahrung aus dem Doppel als Coach nominiert, haderte mit der taktischen Disziplin unseres Nesthäkchens. Es stellt sich aber vielleicht auch für den neutralen Beobachter die Frage, wie groß das Selbstvertrauen sein muss, wenn man auch den 6. oder 7. direkten Punktgewinn mit der eigenen Rückhand auf einen von Samorays berühmten Unterschnittbällen versucht, wenn die Quote vorher bei 0% liegt…

Egal, bei 8:1 konnte Jan dann nochmal Tim und Malte (und Bjarne) zeigen, wie man gegen Daniel Schwarzer spielt. Jan erwischte einen guten Moment und ließ Daniel in diesem Spiel keine Chance – 9:1!

Hier der Spielbericht!

Ach ja, auch hier noch die Schwierigkeit… Stein… siehe Überschrift. Die Abreise war dieses Mal das Problem… Manchmal führen Aktivitäten von Hausmeistern dazu, dass es nach dem Spiel noch zu einer teambuilding-Maßnahme kommt. Diese hieß: „Wie räumen wir diesen Stein gemeinsam aus dem Weg, damit wir doch nach Hause fahren können?“ Es war ein Traum. Fragt die Jungs, sie werden es Euch bestätigen können!

Auch für das Spielverhältnis ein schöner Erfolg! Allerdings sind auch vier der neun Punkte in 5 Sätzen erspielt worden. Also heben wir mal besser nicht ab… Dass an diesem Tag auch noch die erste Damen gegen Füchse Berlin und die zweite Damen gegen Neustadt gewonnen hat, macht den Tag für die WSG nicht schlechter – Glückwunsch an die Damen! Die erste Damen hat uns dann vorgemacht, wie man ein Spiel „Erster gegen Zweiter“ gewinnt…

Es geht dann am 24.3. nach Schwartau zum Spiel Erster gegen Zweiter – wir freuen uns über zahlreiche Fans und Unterstützer! Meldet Euch gerne bei den Spielern der ersten Mannschaft, wenn ihr mitfahren möchtet – wird sicher spannend!

 

Wir sehen uns in weniger als einer Woche!

 

 

 

 

 

 

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Reinfall gegen Reinfeld

Veröffentlicht am 05 März 2017 von Jan

Nachdem uns die Reinfelder mit dem Sieg gegen Schwartau noch halfen, waren sie jetzt den Schwartauern eine ähnlich große Hilfe. Doch der Reihe nach: Am 26.2. bezwangen die Reinfelder die bis dato verlustpunktfreien Schwartauer mit 9:4. Damit waren wir wieder punktgleich mit dem Tabellenführer.

Eine gute Woche später stand für uns das schwere Heimspiel gegen die Reinfelder auf dem Programm. Schwartau hatte den Reinfelder eine Kiste Bier pro Punkt als Prämie angeboten. 2 Kisten sollten es am Ende werden.

Die Reinfelder kamen zwar ohne Krüger und Sohn Gutzeit, aber mit Papa Gutzeit und Liese. Eine echte Schwächung war an diesem Tag aber nicht zu erkennen. Die Reinfelder machen dort weiter, wo sie in den letzten Spielen aufgehört hatten. Sie spielten ohne Druck, aber mit großem Selbstbewusstsein auf. Anders war es bei der ersten Herren. Von Tim abgesehen, waren alle Spieler ein wenig „neben der Spur“…

In den Doppeln waren zu Beginn Bjarne und Malte dem Spitzendoppel Bernt Penderak und Ramon Jahn erwartet mit 1:3 unterlegen. Unerwartet aber die Niederlage von Jan und Lorenz gegen Thorsten Franz und Thorsten Gutzeit. Nach gewonnnem ersten Satz riss der Faden und ohne Rhythmus gingen die nächsten drei Sätze verloren. Den Totalausfall der Doppel vermieden Fabian und Tim mit einem zum Ende doch deutlichen 5-Satz-Erfolg gegen Christoffer Carstens und Henning Liese. Bei 1:2 waren Jan und Bjarne gefordert. Jan zeigte sich dieser Situation nicht gewachsen. In einem enttäuschenden, wenig inspirierten Auftritt reichte Ramon Jahn eine solide Leistung für eine 4-Satz-Erfolg. Bei Jan war ein großes Vorhandproblem für jeden der zahlreich anwesenden Zuschauer (vielen Dank für Unterstützung und Catering!) augenscheinlich… 1:3 – es lief schon einiges schief..

Bjarne hatte gegen Bernt Penderak (zur Halbserie aus Lübeck gekommen) die schwierigere Aufgabe. 2 Sätze lang hatte er vielleicht zu viel Respekt, in den Sätzen 3 und 4 kam er zurück, ehe sich die Routine von Bernt dann doch durchsetzte. Schade, ein guter Auftritt von Bjarne, aber der Zwischenstand von 1:4 sprach Bände.

In der Mitte sollte die Wende kommen. Als Fabian 2:0 Sätze gegen Christoffer Carstens führte und Tim gegen Thorsten Franz sein Spiel 3:1 gewinnen konnte, rochen wir wieder am Anschluss. Leider ging Fabians 3. Satz in der Verlängerung unglücklich verloren. Christoffer kam besser ins Spiel, aber dass dann auch der 5. Satz mit 2 Punkten Unterschied verloren ging, passte an dem Tag ins Bild. Sicherlich nach dem Doppel 1 und Jans Einzel die nächste Schlüsselstelle des Spiels. Statt 3:4 also leider 2:5!

Malte konnte dann Ersatzmann Henning Liese nach verlorenem ersten Satz bezwingen – 3:5, aber Thorsten Gutzeit stellte eindrucksvoll seine (alte – sorry Thorsten!) Klasse gegen Lorenz unter Beweis. Lorenz blieb im gesamten Spiel ohne Siegchance – 3:6!

In der zweiten Einzelserie (erste 2:4) sollte es besser werden. Im Spitzeneinzel riss sich Jan gegen Bernt noch einmal am Riemen. Nach dem ersten Auftritt von Jan ging das Spiel erstaunlich klar an den Quotensenior der WSG. Bjarne führte 1:0 gegen Jahn, verlor danach knapp den zweiten Satz und dann auch irgendwie den Glauben das Spiel noch gewinnen zu können. 4:7!

In der Mitte gewann Fabian gegen Thorsten F. dann knapp den ersten Satz, danach stellte der Reinfelder sein Aufschlagsspiel um und hatte immer die Nase vorn. Bei 4:8 waren wir dann noch auf „Kurs unentschieden“! Malte begann bereits gegen Gutzeit, während Tim und Christoffer im deutlich besten Spiel des Tages den Zuschauer dann endlich mal ein gutes UND spannendes Spiel boten. Tim konnte nach 0:1 und 1:2 sich in den 5. Satz spielen und kämpfen – eine vorbildliche spielerische und kämpferische Einstellung. Einige WSGer hätten sich da eine Scheibe abschneiden können.

Tim

Parallel lag Malte gegen Thorsten G. bereits 0:2 hinten. Mit riesigen Problemen und wenig „Lernkurve“ im Rückschlagspiel verlor Malte ein wenig die Geduld. Dann der Showdown: Malte war im dritten Satz erstmals auf Augenhöhe, unterlag dann aber doch, während Tim dann bei feststehender Niederlage noch die letzten Bälle im 5. Satz spielen durfte. Natürlich ging dann auch dieser Satz mit 2 Punkten Differenz an Reinfeld…

Den Spielbericht gibt es hier.

Mit dem 4:9 können wir nicht zufrieden sein. Der Sieg ging aber verdient an die stärkere und homogenere Mannschaft, die einfach auch die bessere Stimmung an die Tische brachte. Daran wird die WSG in den nächsten Tagen arbeiten müssen, stehen doch mit den Spielen gegen Ahrensburg, Moorrege, Schwartau, Glückstadt und Seeth-Ekholt durch aus reizvolle Aufgaben an. An der Ausgangssituation hat sich aber nichts geändert. Um Platz eins zu erreichen, hat die WSG es weiter selber in der Hand… „Einfach alle Spiele gewinnen“ müsste reichen… Dies fällt nach der Leistung vom Samstag sicher schwer, aber nochmal wird die WSG sicher in dieser Serie nicht so auftreten, jeder Spieler wird sicher wissen, wie er das vermeiden kann.

Jan für die (enttäuschte) erste Herren

 

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Schlag auf Schlag: WSG Damen gewinnen gegen VfL Oker

Veröffentlicht am 28 Februar 2017 von Isabelle

Nach zwischenzeitlich langer Spielpause ging es eine Woche nach dem letzten erfolgreichen Koppelspieltag für die 1. Damen direkt wieder an die Platten. Mit dem VfL Oker aus dem Harz erwartete uns ein Gegner auf Augenhöhe. Das war auch unseren Fans bewusst, die in großer Anzahl den Weg in die Halle auf sich nahmen. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön dafür!

Aber nun zum eigentlichen Spielverlauf. Wir gingen in bekannter Doppelaufstellung an den Start. Elena und Jeanine spielten gegen die in der Rückrunde bislang ungeschlagene Doppelspielerin Ivana Pelcmanová, die gegen uns mit Lisa Krödel angreifen wollte. Das Spiel war vom ersten Punkt an hart umkämpft. Elena und Jeanine konnten aus einem 7:10 Rückstand im ersten Satz noch in ein 13:11 erspielen. Danach hatten die beiden WSGerinnen das Spiel im Griff und gewannen souverän in drei Sätzen. Im anderen Doppel brauchten Katia und Kasia zunächst zwei Sätze, um überhaupt ins Spiel zu finden. Sie verloren dann aber, nach gewonnen dritten Satz, mit 1:3 gegen Velitchka Wais/Petra Zyková. Zwischenstand nach den Doppeln: 1:1.

Während Elena das „Sechserspiel“ gegen Velitchka Wais mit 1:3 Sätzen verlor (6:11, 11:6, 6:11 und 6:11), konnte Katia einen 0:1 Rückstand gegen Ivana Pelcmanová in eine 2:1 Führung umdrehen und schließlich im 5. Satz das Spiel für sich entscheiden. Weiterhin unentschieden: 2:2.

Danach spielte Kasia gegen Lisa Krödel und konnte das hart umkämpfte Spiel knapp im 5. Satz 11:8 gewinnen. Bereits nach den Doppeln stellten treue Fans fest, dass sich Jeanine an dem Spieltag in sehr guter Verfassung befindet. Das stellte sie auch direkt in ihrem ersten Einzel unter Beweis, ließ ihrer Gegnerin Petra Zyková kaum eine Chance und fuhr einen ungefährdeten 3:0 Sieg ein. Da war das erste „Break“ und der Zwischenstand lautete 4:2!

Im oberen Paarkreuz konnten wir diese Führung leider nicht halten. Katia verlor 1:3 gegen Wais und Elena konnte ihre Matchbälle gegen Pelcmanová nicht verwandeln, was zur Folge hatte, dass sie eine 2:3 Niederlage einstecken musste, welche gleichzeitig einen Zwischenstand von 4:4 bedeutete.

Nun lag es an Kasia und Jeanine ihre Leistung aus den ersten Einzeln zu bestätigen, damit man mit einer Führung in die letzten vier Partien gehen konnte. Gesagt – getan! Kasia wackelte nur kurz im zweiten Satz, gewann aber in 4 Sätzen. Jeanine machte parallel kurzen Prozess mit Lisa Krödel und gewann 3:0 und blieb damit im gesamten Spiel ohne Satzverlust. -> 6:4

Damit musste Elena als nächstes an den Tisch und war davon überrascht. Grund dafür war das Spiel von Kasia und Zyková, welches deutlich länger dauerte als Jeanines, sodass beide noch nicht ihr nächstes Spiel beginnen konnten. Elena gewann den ersten Satz gegen Lisa Krödel und kam danach aber etwas ins straucheln, was einen 1:2 Satzrückstand zur Folge hatte. Aber dank des guten Coaches konnte sie mit neuen Ideen in den nächsten Satz starten und gewann diesen und danach auch das ganze Spiel. Danke an Jan und Michael, die als Zuschauer in die Halle kamen und direkt als Coach einsprangen und ungeschlagen blieben (vielleicht solltet ihr das häufiger machen :-)). In der Zwischenzeit hatte auch Kasia ihr letztes Spiel aufgenommen. Sie fand aber gegen Wais kein erfolgsversprechendes Mittel und musste sich 0:3 geschlagen geben. Zwischenstand: 7:5

Ein Unentschieden hatten wir bereits sicher, wollten uns damit aber auf keinen Fall zufrieden geben. Jeanine schaffte es in ihrem Spiel gegen Pelcmanová bis zum 1:1 und 11:10 bevor Katia schnell und nahezu ungefährdet in drei Sätzen den 8. Punkt für uns einfahren konnte.

8:5 SIEG!!!

Jeanine im Namen der 1. Damen

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