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Saisonabschluss fast perfekt gestaltet! Nortorf geht in die Relegation!

Veröffentlicht am 01 Mai 2018 von Jan

Am allerletzten Spieltag der Verbandsliga ging es für die Mannschaften der WSG und des SC Mittelpunkt Nortorf doch noch um etwas. Dieser Zustand ist keine Selbstverständlichkeit – geht es doch häufig in den letzten Spielen, wenn der Tabellenplatz bereits feststeht, nur um die „goldene Ananas“.

Hier war es anders. Für die WSG bestand die Möglichkeit mit einem Sieg gegen eines der Topteams der Liga noch Platz 5 vor dem SC Itzehoe zu erobern. Der Titel der besten Mannschaft im Kreis Steinburg war das Ziel. Für den SCM Nortorf ging es um viel mehr. Mit einem Unentschieden konnte der SCM noch den Moorreger SV von Platz 2 und damit dem Relegationsrang verdrängen. Die Meisterschaft war nicht mehr drin. Das Spielverhältnis der Brunsbüttler war aufgrund des Sieges gegen Probsteierhagen uneinholbar besser (ein 11:0 wäre für Nortorf gegen uns nötig gewesen). Herzlichen Glückwunsch an die Dithmarscher zur Meisterschaft!

Eben weil es noch um so viel ging, fanden viele Zuschauer den Weg in die Wrister Halle. Beide Teams wurden unterstützt, sogar die große, manchmal eher ungeliebte Wrister Halle war voller angenehmer, wertschätzender und fairer Atmosphäre – vielen Dank an alle Anwesenden für dieses Erlebnis! Schön, dass dieses Mal sogar viele Zuschauer den Weg in die Halle fanden, die uns sonst nicht zuschauen – wir freuen uns, wenn Ihr Euch bald wieder begrüßen dürfen! Die Zuschauer in unseren Spielen haben einen wesentlichen Anteil daran, dass wir in dieser Serie so gut gespielt haben – wir wissen dies und bedanken uns in aller Form für Euren tollen Zuspruch!

Jetzt aber zum Spiel. Beide Teams in Bestbesetzung. Der Rucksack des „ein Punkt reicht uns ja“ war für die Nortorfer anfangs teilweise scheinbar schwer. Aber auch nicht bei allen Nortorfern… Björn Staack und Peer Zabel trieben unser Topdoppel Tim und Bjarne an den Rand der Niederlage. Schnell lagen unsere Jungs 0:2 in Sätzen hinten, ehe sie mit Glück, Geschick und Kampf dann doch noch das Spiel umbogen. Schon hier war klar, dass ein intensives Spiel bevorstehen sollte.

Jetzt aber zum oben genannten Rucksack. Das Doppel 1 der Gäste Thomas Nottelmann und Jörg Bandholt – eine der besten Paarungen der Liga scheiterte in vier Sätzen an Malte und Jan, die in diesem Match aber auch die beste Saisonleistung boten. Selten haben wir die beiden so engagiert, diszipliniert und konzentriert gesehen.

Im dritten Doppel fanden dann aber Fabian und Lorenz gegen Stefan Delewski und Björn Thomsen nicht so richtig ins Spiel – das 0:3 führte dann zum 2:1 nach den Doppeln!

Viele lange Ballwechsel in den Doppeln hatten die Zuschauer schon etwas mitgenommen. Unser Stammzuschauer W.K. formulierte es so: „Jan, wie lange wird dies heute dauern?“

Mit Rückenwind gingen wir dann in die ersten Einzel. Hier hatten wir uns etwas ausgerechnet. Aber Jan trat im Stile eines alternden Spieler auf, der einst mal erfolgreich den TT-Schläger schwingen konnte. Gegen Stefan gelang ihm ganz wenig. Stefan war viel sicherer und ließ Jan wirklich alt aussehen. Oder wollte Jan nur die Zuschauer schneller nach Hause schicken?  Nebenan vom Ergebnis her ein kaum anderes Bild. Sicher Tim, ist deutlich jünger als Jan, aber gegen Thomas Nottelmann war er ähnlich chancenlos. Dass wir in der ersten Einzelserie oben keinen Satz gewinnen, war ein deutlicher Dämpfer! 2:3 gegen uns!

Die Mitte der Nortorfer gehört ähnlich wie das untere Paarkreuz zu den besten der Liga. Diese Erfahrung machte dann auch Bjarne gegen Peer Zabel und Malte gegen Björn Staack. Allerdings auf einem anderen Leistungsniveau – zumindest phasenweise. Bjarne spielte sehr gut gegen Peer, war aber gefühlt schon nach einem Satz „platt“. Trotzdem kämpfte er, auch wenn er dann unterlegen war. Bei Malte war es anders. Satz 1 mit guter Leistung gewonnen, in Satz 2 vorne, aber nur solange bis Björn intensiv allen Zuschauern in der Halle „mitteilte“, dass er „nicht klar kommt“. Ob Malte dadurch beeindruckt war oder bei Björn dann ein Knopf aufging – ich weiß es nicht. Aber das Spiel kippte und Björn gewann 3:1 – 2:5 gegen uns!

Unten gab es die Paarungen von Fabian gegen Björn Thomsen und Lorenz gegen Jörg Bandholt. Konnte unser unteres Paarkreuz die Tendenz ändern? Es drohte eine deutliche Niederlage, die Nortorfer waren voll auf Kurs Relegation. Unsere „rassige Brünette“ Lorenz war gegen Jörg in allen Belangen zweiter Sieger. An einem guten Tag kann er der Dynamik von Jörg Paroli bieten, aber an diesem Samstag leider nicht – wieder kein Satzgewinn für die WSG! Auch bei Fabian lief es gegen Björn, der bis dato unten nur ein Spiel verloren hatte, nicht viel besser. Mindestens 2 Sätze lang hatte Fabian eigentlich das Nachsehen und spielte im Sinne eines guten Gastgebers, weil Björn einfach immer die besseren Antworten hatte. Dann klaute Fabian den dritten Satz und demonstrierte seine Fähigkeiten. Sein 5-Satz-Erfolg war ein echtes Lebenszeichen! Trotzdem 3:6!

Oben ruhten die Hoffnungen dann weniger auf dem Senior Jan als mehr auf dem aufstrebenden Tim. Gegen Thomas Nottelmann konnte Jan wenigstens mal 2 Satzgewinne verbuchen. Ob dies aus Mitleid, Klasse oder taktischem Verständnis entstand, lässt sich nicht sagen. Insgesamt ein eher erschreckender 0:2 Auftritt des Mannschaftsführers, zumindest jede dritte Vorhand könnte ruhig mal auf den Tisch gespielt werden. Es war das einzige 5-Satz-Spiel, dass die WSG an diesem Tag verlor. 3:7! Zum Erreichen des Ziels durfte die WSG jetzt kein Spiel mehr verlieren – es sah nicht so gut aus! Dass sich die WSG aber um das obere Paarkreuz keine Sorgen machen muss, bewies dann wieder einmal Tim. Er knüpfte an die Leistung der gesamten Serie an, ließ das etwas schwächere erste Spiel vergessen und bezwang Stefan nach einigem Auf und Ab in 5 Sätzen! Der Auftakt zu einer Aufholjagd, die wir lange nicht gesehen haben!

Auch die beiden nächsten Spiele Bjarne gegen Björn und Malte gegen Peer gingen über 5 Sätze! Bjarne benötigte einen Satz, um sich an das Spiel von Björn zu gewöhnen. Die Sätze 2 und 3 schloss der Linkshänder erfolgreich ab. Es sollte weitergehen, er hatte ein „Motiv“. Björn kam aber zurück, gewann Satz 4 deutlich, da Bjarne immer passiver wurde. Im 5. Satz dann bei 6:6 die Auszeit von Björn. Danach spielte Bjarne aber wie entfesselt und gewann den Satz unter großen Jubel zu 7! So würde ich ihn gerne immer sehen ;-)!

Malte gewann den ersten Satz schnell, ehe Peer besser ins Spiel kam und das Spiel wie erwartet bestimmte. Bei 1:2 in Sätzen passierte aber irgendetwas bei beiden Kontrahenten. Malte spielte immer sicherer und Peer wurde immer unruhiger. Alle hatten es umgekehrt erwarten und so gewann Malte die Sätze 4 und 5 mit einer Topleistung sehr sicher! – 6:7! 3x in 5 Sätzen gewonnen. Unser Ziel es den Nortorfer schwer zu machen, war spätestens jetzt erfüllt!

Die Sorgenfalten der Nortorfer wurden jetzt etwas tiefer… Unten dann Fabian gegen Jörg und Lorenz gegen Björn. Fabian gab „den Butler“. Er servierte artig einfach alle Bälle von Jörg zurück. Ganz gleich mit welcher Dynamik Jörg ansetzte, Fabian war da und hatte dann noch Zeit, die Bälle so zu platzieren, dass Jörg damit auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Für Fabian ist die Serie defintiv zu früh zu Ende – seine beste Saisonleistung im letzten Einzel der Serie mit einem 3:0 gegen Jörg Bandholt. Dies war der Gipfel der „epochalen“ Aufholjagd von 3:7 auf 7:7! Etwas unglücklich agierte dann Lorenz. Es lief bei ihm an dem Tag einfach nicht! Er versuchte alles, aber gegen Björn Thomsen gelang ihm kein Satzgewinn! Große Erleichterung bei den Nortorfern, dass der wichtige und lang ersehnte achte Punkt dann endlich im letzten Einzel des Spiels kam.

Trotzdem schenkten die Nortorfer das Doppel nicht weg. Bjarne und Tim kamen da – natürlich in 5 Sätzen – zu unserem letzten Erfolg und machten das leistungsgerechte Unentschieden klar! Wir wünschen den Nortorfern alles Gute in der Relegation und fragen uns ein wenig, ob die Moorreger nicht an uns geglaubt haben…

Wir haben vor großer Kulisse 6 Spiele in 5 Sätzen gewonnen und nur eines verloren – wir können halt Spektakel! Stammzuschauer W.K. hatte zwischenzeitlich auch zum Besten gegeben, dass er gerne für uns auf die Live-Übertragung der Zuschauer verzichtet hat. Wir konnten dies nicht erwarten, aber es ist sinnbildlich für unsere Serie, die wir als Aufsteiger auf Platz 6 mit positivem Punktekonto in überragender Manier bestritten haben!

Einfach eine tolle Serie mit einem tollen Team in einem tollem Umfeld – vielen Dank!

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Wie schnell ist eigentlich ein Bus?

Veröffentlicht am 22 April 2018 von Jan

Am Freitag, den 20.04. trafen die WSG und der TuS Holstein Quickborn in Wrist aufeinander. Die Quickborner reisten hochmotiviert sehr pünktlich an und waren noch vor dem Aufbau in Wrist. Bei dem guten Wetter war das Warten aber ken Problem.

Bei den Quickborner lief Ex-WSGer Jörn Brinckmann nach seinen Schulterproblemen wieder für Hillmann auf, die WSG trat in Stammbesetzung vor den wieder zahlreich anwesenden Zuschauern (VIELEN DANK!) an.

Trotzdem veränderten die Steinburger die Doppelaufstellung, da Bjarne erkältungsbedingt nicht bei 100% war.

Jan und Tim traten daher gegen Matthias Guckel und Matthias Dellith an. Ein nicht unbedingt schöne, aber letztendlich doch sicherer 3:1-Erfolg mit viel Luft nach oben bedeutete die 1:0-Führung. Gleicher Spielverlauf, aber mit umgekehrten Vorzeichen mussten Bjarne und Malte dann Thorsten Lentfer und Markus Hanisch nach 4 Sätzen gratulieren. In dritten Doppel fiel dann dank Fabian und Lorenz gegen Max Plettenberg und Jörn Brinckmann die Entscheidung über die erste Führung. Auch wieder in 4 Sätzen brachten unsere Jungs gegen den Sieg nach Hause.

Im oberen Paarkreuz traf Jan mal wieder auf seinen Angstgegner Max. Zumindest verbal überzeugten beide Akteure. Max haderte mit den langsamen Bällen von Jan – dem „Seniorentempo“. Ein ums andere Mal stellte sich Max den graumelierten Bestager der WSG so hin, wie er es wollte, aber vergass dann den Sack zu zumachen. Daraufhin riskierte Jan phasenweise mehr und sprang häufiger um, natürlich war dann die weite Vorhand frei, schließlich war Jan laut Max „so schnell wie ein Bus“…  Sicher kein spielerischer Leckerbissen, aber ein 3:1 für den Bus/Jan!

Nebenan hatte Tim seine deutliche Niederlage im Hinspiel gegen Thorsten noch nicht vergessen. Entsprechend motiviert ging er zu Werke. Wenn Jan das Tempo eines Busses hat, welcher Vergleich passt denn bei Tim? Gerne mal in die Kommentare schreiben. Thorsten zog diesen Vergleich nicht. Er hatte nicht seinen besten Tag erwischt und war schnell mit seinem Spiel unzufrieden. Mit Glück und Geschick gewann Tim zwei Sätze in der Verlängerung und den dritten Satz zu 8. 4:1 für die WSG!

Gegen das „Matthias-Paarkreuz“ der Quickborner waren dann Bjarne gegen Dellith und Malte gegen Guckel an der Reihe. Bjarne fand sich nach wechselhaftem Verlauf im 5.Satz wieder. Im 5. Satz war er auf der Verliererstraße und Matthias Dellith „durfte“ diesen Satz eigentlich nicht mehr verlieren, doch irgendwie klaute Bjarne den Satz und ließ sich zurecht von den Fans feiern. 12:10 für den Linkshänder! Er ist gegen Quickborn immer besonders gut!

Malte hatte gegen Matthias Guckel „keine Schnitte“. Matthias googelte sich zum Sieg. Der Einsatz von Noppe und Aufschlägen schmeckte Malte so gar nicht. Da war nichts zu machen und Malte war nach drei Sätzen erlöst. 5:2!

Unten traf dann Fabian auf Jörn. Fabian war bis auf Aufschlag- und Rückschlagprobleme gut im Spiel. Dies bedeutete, dass er eigentlich fast immer nur punkten konnte, wenn der Ball mehr als drei Mal übers Netz flog. Leider eine sehr unglückliche Konstellation gegen einen Spieler wie Jörn, der gerne kurze Ballwechsel spielt… So kam es dann auch zum 1:3 aus WSG-Sicht.

Lorenz „Heidenei“ von Rosenberg und Markus spielten relativ klare Sätze. Allerdings im regelmäßigen Wechsel. So trafen sich beide im 5. Satz wieder. Dort war wieder Markus dran; er hatte ja auch die Sätze 1 und 3 gewonnen. Damit war der schöne Vorsprung auf 5:4 geschmolzen!

Oben dann Jan gegen Thorsten und Tim gegen Max. Jan nahm in seinem Bus auch Thorsten mit. Er schläferte ihn auch ein und spielte wieder langsam… Spaß! Eine vernünftige Leistung reichte gegen Thorsten, der ähnlich wie gegen Tim auch wieder nicht zur gewohnten Performance fand. 3:0 für Jan! 6:4!

Im zweiten Duell der Spieler mit drei Buchstaben im Vornamen wollte Max dann zeigen, dass er gegen Spieler die schneller spielen, dann doch zu besseren Leistungen fähig ist. Er trat ganz anders auf als in Doppel und erstem Einzel. Lag es am Tempo von Tim oder doch am Trainingsrückstand von Max? Max fand immer zu seinem Spiel, während Tim irgendwie „unlocker“ agierte. Die Folge war ein verdienter 4-Satz-Erfolg für Max gegen Tim 6:5 für die WSG! Enge Spiele können wir halt immer 😉

Bjarne gegen M. Guckel und Malte gegen M. Dellith. Konnte es in der Mitte zur Vorentscheidung für die WSG kommen? Auf Bjarne war (s.o.) gegen Quickborn Verlass. Dieses Mal googelte Matthias nicht die richtigen Begriffe, nach 4 Sätzen blieb er ratlos zurück und gratulierte dem starken Bjarne!. Drama dann im anderen Spiel. Malte mit schlechtem Spiel gegen Matthias in Satz 1. Dann fand er hochmotiviert mit kleineren Umstellungen zu seinem Spiel. 2x 11:5 bedeuteten eine 2:1-Satzführung. Im vierten Satz ging alles so weiter. Bei 8:5 nahm Malte dann eine Auszeit, Fragezeichen bei Zuschauern und Teamkollegen. Diese Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Leider nur anders als erwartet. Matthias machte danach 12:0 Punkte in Serie… Erst bei 0:6 im 5. Satz kam Malte wieder ins Spiel! Er startete eine Aufholjagd, bei 7:9 gegen ihn knickte er dann um – auch nach Verletzungspause war an ein „normales“ Spiel nicht mehr zu denken und Matthias gewann (umgekehrt zu Spiel 1) ein Match, dass er eigentlich nicht hätte gewinnen dürfen. So schnell gleichen sich Dinge aus – 7:6 für die WSG!

So kamen unsere Strategen im unteren Paarkreuz noch in den Genuss ihre Bilanzen ausgleichen zu dürfen 😉 Den Wunsch hatten dann auch beide. Fabian hatte seine Niederlage sehr gut weggesteckt und war gegen Markus immer dann besser, wenn er es musste! 3:0 – super Leistung! 8:6! Dann konnte Lorenz den Deckel gegen Jörn drauf machen! 3 klare Sätze für Lorenz, der mit seinem offensiven Spiel Jörn vor unlösbare Probleme stellte. Heidenei! 9:6 für die WSG!

Hier geht es zum Spielbericht.

Die WSG schließt damit auf jeden Fall mit einem ausgeglichenem Punktekonto die erste Saison in der Verbandsliga ab – hätte wirklich keiner gedacht.

Unser Saisonabschluss kann noch einmal spannender werden als gedacht. Schaut gerne einmal auf die Tabelle! An der Tabellenspitze sind drei Teams (Brunsbüttel, Moorrege und Nortorf), die sich um den Aufstiegs- und Relegationsplatz streiten. Kommt gerne am Samstag, den 28.04. um 12 Uhr in die Emil-Firla-Halle im Stechelsweg in Kellinghusen zum letzten Spiel der Serie in der Verbandsliga gegen Nortorf, in dem vielleicht noch über den Aufstieg entschieden wird.

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9:2 – erste Herren wieder gut dabei!!!

Veröffentlicht am 15 April 2018 von Jan

Die zweite Herren des Preetzer TSV erwies sich in am vergangenen Freitag abend in zweierlei Hinsicht als guter Gastgeber. Herausragend wie sich die Mannen um Teamchef Hendrik Schwinghammer darum kümmerten den Verlegungswunsch der WSG zu erfüllen. Dies ist für eine Mannschaft, die sich leider auf einem Abstiegsplatz befindet, alles andere als selbstverständlich – vielen Dank dafür! Eine großartige Geste!

Darüber hinaus durften wir dann auch noch die Punkte aus Preetz entführen – doppelt schön! Aber vorher hatten die Preetzer alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Die Preetzer traten mit einer ganz anderen Mannschaft als im Hinspiel an und auf WSG-Seiten stellten sich alle auf einen langen und spannenden Abend an. Für alle Nostalgiker aus dem Kreis Steinburg sei noch erwähnt, dass mit Birger Sönnichsen und Jörg Rießelmann (geb. Vock) noch „alte TF-Trainer“ des KTTV Steinburg in 2. Bezirksliga für Polizei SV Kiel parallel zu unserem Spiel an die Tische gingen. Noch ein schöner Zufall – waren doch mit Fabian und Jan gleich die Nachfolger der beiden in der Halle. Alte Zeiten wurden nach dem Spiel noch kurz wieder belebt.

Aber zum Spiel: Nach den Doppeln lagen wir mit 2:1 vorne. Hier war – ohne überheblich wirken zu wollen – noch mehr drin. Denn der Sieg von Tim und Bjarne gegen Christian Hundhausen/Jonas Matusek war fast erwartet, aber Malte und Jan hatten gegen Thore Zeugke/Hendrik Reimers auch eher überraschend die Nase vorn. Als dann noch Fabian und Lorenz gegen Hendrik Schwinghammer/Lennart Hay eine 2:0-Satzführung hatten, lag der Traumstart in der Luft… Aber da hatten wir die Rechnung ohne Preetz gemacht. Die nächsten drei Sätze gingen an die Preetzer und es stand 2:1!

Oben zeigte Tim gegen Thore ansatzweise seine Klasse. Warum nur ansatzweise? Ganz einfach, weil Thore nun alles andere als seinen besten Tag erwischt hatte. Und so war das Spiel nach drei Sätzen schneller zu Ende als es sich viele gedacht hatten. Jan wollte es gegen den Rückkehrer Christian (haben wir eigentlich früher schonmal gespielt? Ich glaube weiterhin „Nein“) gleich tun. Noch kann Christian nicht konstant an die alte Klasse heranreichen, aber punktuell blitzt das Können schon wieder auf. Dies dürfte aber nicht der alleinige Grund gewesen sein, warum Jan den zweiten Satz nach 7:2 Führung dann doch noch abgegeben hat… Da muss der MF der WSG mal Rede und Antwort zum Thema Konzentration stehen… Es war aber nur eine kurze Phase – Jan gewann 3:1! 4:1 damit für die WSG!

In der Mitte wollte Bjarne unbedingt gegen Hendrik S. gewinnen. Warum? Einfach mal ins Hinspiel schauen… Geht da nicht um eine Revanche, sondern eher darum, mal zu zeigen, dass er auch Spieler schlagen kann, gegen die Spieler des oberen Paarkreuzes zu verlieren – speziell der alternde Mannschaftsführer.

Und so legte er auch los. Schaut gerne mal auf den ersten Satz…!!! Wenn dies solche Auswirkungen hat, sollte Jan ruhig häufiger mal verlieren. Aber Hendrik hat ja auch Kämpferqualitäten. Dies hatte er schon im Doppel gezeigt. Das Feuer loderte aber nur für einen Satz auf, ehe „Feuerwehrmann“ Bjarne die Flammen seines Gegenüber wieder im Griff hatte. 3:1 nach guter Leistung!

Malte wollte es ihm gegen den anderen Hendrik R. gleich tun. Aber da gab es etwas mehr Licht und Schatten… Nach verlorenem ersten Satz kam Malte besser ins Spiel, gewann die beiden nächsten Sätze und führte 7:3… Danach lief nicht mehr viel zusammen. Hendrik ackerte und gewann verdient in 5 Sätzen. 5:2 für die WSG!

Für die Statistiker sei erwähnt, dass Fabian wegen eines (nicht seines) anstehenden Junggesellenabschieds sein zweites Einzel vorziehen. Er gab wieder den Marathonmann und rang Jonas in 5 Sätzen nieder. Dass dieser Sieg nicht mehr ins Gewicht fallen sollte, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Lorenz hatte aber scheinbar gut zusgesehen. Zudem zeigt sich unser Blaublütiger gegenüber der Hinserie verbessert und so gewann er recht ungefährdet und verdient mit 3:0 gegen Jonas.

Fabian spielte dann gegen Lennart im schönsten Spiel des Tages nochmal den Titel des knappsten Gewinners aus. Lennart lag nach einem Sieg in der Verlängerung im dritten Satz mit 2:1 Sätzen vorne, aber Fabian gelang es durch positive Ausstrahlung und seine tolle kämpferische Einstellung noch das Spiel zu drehen. Er variierte sein Spiel noch mehr und hatte zum Ende auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. 15:13 im 5. Satz bedeutete das 7:2 für die WSG – eine Vorentscheidung!

Oben ging es dann schneller als erwartet. Thore holte noch einen Satz gegen Jan, der sich dann noch dem Coaching von Lorenz leicht widersetzte, aber zum Schluss doch der deutliche Sieger war. Thore kann da eben mehr…aber nicht an diesem Freitag. Tim war dann erbarmungslos und brachte das Ding für die WSG nach Hause. 9:2 – deutlicher als erwartet, aber vielleicht auch etwas zu hoch!

Hier ist der Spielbericht!

Leicht melancholisch, aber doch ambitioniert verabschieden wir uns auf diesem Weg von den Preetzern. Vielleicht sehen wir die sympathische Mannschaft in den kommenden Jahren wieder. Und nun geht es für noch darum diese fantastische Serie noch in den letzten beiden Spielen gegen Quickborn und Nortorf zu krönen!

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„Schön, dass Du auch dabei warst, Jan!“ Klassenerhalt für die erste Herren!

Veröffentlicht am 25 März 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG profitierte am Wochenende sicher von der Grippe des Moorreger Spitzenspielers Fabian Gill – gute Besserung an dieser Stelle!

Mit Fabian fiel beim Tabellenführer einer der besten Spieler der Liga aus. Dirk Knöpler war bei den Gastgebern der Ersatzmann. Die WSG trat in Stammbesetzung an, die körperliche Fitness der einzelnen Akteure lag aber an diesem Samstag noch weiter auseinander als sonst 😉

Die Jungs der ersten Herren hatten sich dafür entschieden, Jan an den Tisch zu stellen und ihn aus dem Stand spielen zu lassen. An dieser Stelle fragt sich der eine oder andere sicher, wo da der Unterschied zu den anderen Spielen der Serie besteht… Nach dem Bänderriss aus dem letzten Punktspiel hatte Jan dieses Mal wenigstens eine gute Ausrede, warum er so langsam am Tisch ist…

Zum Spiel: Nach den Doppeln lag die WSG mit 2:1 in Front. Tim und Bjarne bezwangen Daniel Schwarzer und Dirk Knöpler in drei hart umkämpften Sätzen. Malte und Jan durften dem neu formierten Spitzendoppel Bastian Kaland und Julian Malz nach fünf Sätzen gratulieren. Über die gleiche Distanz aber mit umgekehrtem Ergebnis gingen Fabian und Lorenz gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben 0:2 und 0:6. Jan ohne Sonne gegen Julian Malz und Tim ohne Chance gegen Bastian Kaland!

In der Mitte wurde es für uns besser: Punkteteilung! Malte zog dieses Mal im immer wieder jungen Duell gegen Daniel Schwarzer in vier Sätzen den Kürzeren. Bjarne machte es besser und bezwang Andre Gill ebenfalls in vier Sätzen!

Unten dann die Krönung! Lorenz rang Bent Mahnke in vier Sätzen nieder und Fabian durfte auch gegen Dirk Knöpler, den einige Spieler meiner Mannschaft gar nicht kannten, über die volle Distanz gehen. Nach 2:1 Satzrückstand drehte Fabian diese Partie gegen Dirk, der aus meiner Sicht noch nicht in die Kategorie der „Altmeister“ zu zählen ist. So ist es halt, wenn man mit Leuten unter 25 in ner Mannschaft spielt.

Oben dann 0:2 und 1:6! „Viel besser“! Tim mit teilweisen knappen Sätzen, aber ohne Fortune gegen Julian. Jan sogar mit einem Satzerfolg und ner Führung in Satz 2, aber nach einem kurzen emotionalen Ausbruch von Bastian, rückte der die Verhältnisse dann wieder zurecht.

Bei 6:5 für Moorrege ging es dann in die letzten vier Einzel, die allesamt an uns gehen sollten.

Bjarne bezwang Daniel Schwarzer. Er hatte nach eigener Aussage „immer die Hand drauf“, vergaß aber fast den Sieg mitzunehmen. Nachdem er gegen Daniel auch schonmal deutlich vom Tisch geschickt wurde, zeigte er sich vor allem taktisch diszipliniert und von der besten Seite. Mit Glück und Geschick gewann er in 5 Sätzen und war damit einer von drei ungeschlagenen Akteuren auf Seiten der WSG.

Malte wollte dann nachziehen. Nachdem er mit seinem Spiel gegen Daniel noch sehr zufrieden war, fiel ihm dieses Mal ein, dass auch erfolgreiches Spiel nicht schlechter ist. Gegen Andre Gill gewöhnte er sich einen Satz an das Spiel und wurde dann immer dominanter. 7:6 für die WSG! Spätestens zu diesem Zeitpunkt verebbte die Stimmung auch bei den Moorreger Zuschauern, die WSGer feuerten sich weiter an und hatten fast Heimspielatmosphäre!

Unten bezwang Lorenz dann Dirk Knöpler deutlich, der noch an den Folgen seiner Niederlage gegen Fabian litt. Nichtsdestotrotz spielte Lorenz so solide wie lange nicht mehr, fast ohne Schwankungen – sehr schön! Ein weiterer ungeschlagener Spieler der Steinburger!

Im letzten Spiel kam dann endlich auch die Rückkehr des „Marathons-Manns“ Fabian spielte endlich mal wieder 15 Sätze in drei Spielen. Danach sah es aber lange nicht aus. Bent machte in den ersten beiden Sätzen mit Fabian was er wollte. Der Satz 2 war nach Fabians Aussage ein gefühltes „0:11“. Doch Fabian steckte nicht auf, nahm sich die taktischen Hinweise zu Herzen und schaukelte sich zusammen mit der Bank immer weiter ins Spiel. So viel besser es bei ihm lief, so umgekehrt war es bei Bent. Er brach unerklärlicherweise vollkommen ein. Sieg im 5. Satz für Fabian – er war der dritte ungeschlagene Spieler!

Er brachte dann auch die Leistung der Mannschaft auf den Punkt. Alle waren gut und es war schön, dass Jan auch mit dabei war…!

Hier der Spielbericht! Isi, vielen Dank für die Unterstützung!

Nachdem Kaltenkirchen heute gegen Boostedt verloren hat, haben wir den Klassenerhalt drei Spiele vor Schluss geschafft!

Die WSG und die Freunde der WSG können stolz auf die Jungs in der ersten Herren sein. Das hätte wohl keiner gedacht!

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Zweimal Unentschieden für 1. Damen der WSG

Veröffentlicht am 19 März 2018 von Isabelle

Nach einer Punktspielpause von einem Monat wollte die erste Damenmannschaft der WSG an vorherige Leistungen anknüpfen. Am Samstag, den 17.03 waren die WSGerinnen zu Gast beim TSV Schwarzenbek, die mit Kateryna Kiziuk, Lena Mollwitz, Selja Fazlic und Karina Pankunin an den Start gingen. Vor beeindruckender Kulisse wurden zunächst die Doppel ausgetragen. Liliya und Katia zeigten einen abgeklärten Auftritt gegen Pankunin und Fazlic und holten den ersten Punkt für die WSG. Jeanine und Isi ärgerten sich über eine 0:3 Niederlage gegen Kiziuk und Mollwitz. Chancen waren auch hier definitiv vorhanden, nur wurden diese leider nicht ausgenutzt.

Weiter ging es mit den Einzelpartien: Im oberen Paarkreuz gewann Katia nach vier Sätzen gegen Kiziuk. Mollwitz zeigte eine konzentrierte Leistung gegen Liliya, musste sich jedoch ebenfalls nach vier Sätzen geschlagen geben. Damit gingen die WSGerinnen mit 3:1 in Führung. Gute Ausgangsposition für Jeanine und Isi. Leider blieb sowohl Jeanine gegen Pankunin als auch Isi gegen Fazlic ohne Chance und gratulierten ihren Gegnerinnen zu einem schnellen Sieg. Nichtsdestotrotz blieb es weiterhin spannend.

Parallel zu den Damen duellierte sich die erste Herrenmannschaft des TSV Schwarzenbek in der 3. Bundesliga mit dem TTC 1957 Lampertheim und zog mit 4:6 gegen die Gäste aus Hessen leider den Kürzeren.

Liliya und Katia standen erneut in den Startlöchern. Liliya hatte gegen Kiziuk zu kämpfen, die sich in keiner Situation aus der Ruhe bringen ließ und verdient mit 3:0 gewann. Währenddessen setzte sich Katia 3:1 gegen Mollwitz durch. In den letzten beiden Einzeln standen sich Jeanine und Fazlic sowie Isi und Pankunin gegenüber. Jeanine kam auch gegen Fazlic nicht wirklich ins Spiel. Das Spiel von Pankunin und Isi sollte über Niederlage oder Unentschieden aus Sicht der WSG entscheiden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, doch Isi behielt die Nerven und sicherte das Unentschieden für die Mannschaft. Wie auch im Hinspiel einigte man sich also auf ein Unentschieden.

Am Sonntag, den 18.03 freuten sich die WSGerinnen auf das letzte Spiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Empfangen wurden die Gäste aus Hannover. Da das Hinspiel knapp mit 4:6 verloren ging, hatte man sich einiges vorgenommen.

Wie am Tag zuvor blieb es nach den Doppeln ausgeglichen. Katia und Liliya gewannen souverän gegen Cechova und Panarina. Isi und Jeanine kämpften sich gegen Wirlmann und Hajok in den fünften Satz, den sie leider verloren. Im anschließenden Einzel zeigte Liliya keine Probleme gegen Hajok und holte den zweiten Punkt für die WSG. Katia verlor gegen Cechova in fünf Sätzen. Damit blieb es bei einem ausgeglichenen 2:2 zwischen der WSG und den Gästen aus Hannover.

Daran sollten auch die folgenden zwei Spiele nichts verändern. Isi holte einen weiteren Punkt gegen Panarina, während Wirlmann gegen Jeanine für die Gäste punktete. Auch im oberen Paarkreuz blieb es weiterhin sehr spannend. Katia und Liliya gingen jeweils gegen ihre Gegnerinnen in den fünften Satz. Katia zeigte Nervenstärke gegen Hajok und gewann. Cechova hatte einen starken Tag erwischt und konnte sich auch gegen Liliya in fünf Sätzen durchsetzen.

Danach zeigte sich Jeanine gegen Panarina von ihrer besten Seite und gewann nach einem konzentrierten Auftritt in drei klaren Sätzen. Damit hatten die WSGerinnen das Unentschieden bereits in der Tasche. Am Nebentisch ging es für Isi gegen Wirlmann in die entscheidende Phase. Der fünfte Satz hatte jedoch das bessere Ende für Wirlmann, sodass der Endstand 5:5 lautete.

Insgesamt sind wir mit dem Abschneiden dieses Punktspielwochenendes sehr zufrieden und schauen frohen Mutes auf die drei letzten Auswärtspunktspiele.

Isi für die 1. Damen

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Jeanine und Isi bei den 86. NDM in Berlin

Veröffentlicht am 10 März 2018 von Isabelle

Für Isi und Jeanine ging es am ersten März Wochenende bereits an einem Freitag zum Turnierauftakt. Das muss ein ganz besonderes Turnier sein und das war es auch. Wir sprechen von den 86. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Berlin!

Erst am Mittwoch davor haben beide von ihrer Teilnahme erfahren und sagten selbstverständlich und ohne Zögern direkt zu. Im Sportforum in Berlin angekommen, ging der erste Weg zu der Ausgabe der Akkreditierungen, Startnummern und kleinerer Präsente vom Veranstalter für die Spielerinnen und Spieler.

Darauf folgte der erste Schritt in die Wettkampfhalle, in der nur 2. Tage später die neuen Deutschen Meister/innen gekrönt werden sollten. Diese war nicht ganz so groß, wie erwartet, aber die Boxen mit dem roten TT-Boden mit je zwei Schiedsrichtertischen und die Tribüne erweckten schon einen beachtlichen Eindruck. Isi und Jeanine spielten ihre ersten Bälle in der Trainingshalle. Dort standen nochmal 8 Tische, an denen man sich jederzeit warm machen konnte.

Um 13 Uhr ging es endlich los! Isi’s erste Gegnerin hieß Yuki Tsutsui (HETTV), die in der 3. Bundesliga Nord für den TTC Staffel aufschlägt. Tsutsui begann souverän; Isi eher etwas nervös. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand gelang es Isi, sich den dritten Satz zu schnappen. Auch der anschließende vierte Satz war knapp. Insgesamt zeigte Tsutsui jedoch eine durchweg konstantere Leistung und gewann verdient nach 3:1 Sätzen.

Für Jeanine ging es eine halbe Stunde später in ihr erstes Gruppenspiel. Die Gegnerin war Huong Tho Do Thi von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga. Das Spiel war auf Augenhöhe, aber nachdem der 3. Satz mit 10:12 verloren ging, verlor Jeanine den Faden und unterlag 1:3.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die spätere Goldgewinnerin im Doppel Huong Do Thi (SATTV) konnte Isi zwar immer wieder gute Bälle zeigen, verlor das Spiel jedoch klar in drei Sätzen. Außerhalb der Box stand Coach Hartmut Lohse stets mit Rat und Tat zur Seite und gab Isi auch nach den Matches hilfreiche Tipps für die spielerische Weiterentwicklung.

Im zweiten Gruppenspiel wartete Qian Wan von Borussia Düsseldorf auf Jeanine. Im Hinspiel in der 3. Bundesliga hat Jeanine bereits kein Rezept gefunden und auch in Berlin war sie weit weg von einer Revanche entfernt. Ein schnelles 0:3.

Es ging in die letzte Runde. Den ersten Satz gegen Jana Kirner (TTBW) hatte Isi in der Tasche, danach ging es dann bergab. Endergebnis 3:1 für Kirner. Da wäre durchaus mehr möglich gewesen…da waren sich Isi und Coach Hartmut einig.

Im letzten Gruppenspiel hieß die Gegnerin Maria Shiiba von Hannover 96. Auch da musste sich Jeanine bereits in der Hinrunde geschlagen geben, rechnete sich aber mehr als noch gegen Wan aus. Doch leider konnte Jeanine nicht das ganze Spiel über ihre Topform abrufen und brachte es lediglich zu einem Satzgewinn und schied mit 0:3 Spielen in der Gruppenphase aus. Eine Besonderheit war dabei, dass die ganze Welt das Spiel live im Internet verfolgen konnte.

Es war etwas enttäuschend und für alle Teilnehmer/innen überraschend, dass die Trainingshalle am Samstag nur noch mit einem Gang durch die Kälte (die Temperatur war zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall im Minusbereich) erreichbar sein sollte und der Weg innen versperrt wurde. Da hätte man sicherlich eine angenehmere Lösung finden können.

Aufgewärmt und abgekühlt zugleich ging es für Isi und Jeanine im Doppel an den Tisch. Auf der anderen Seite wartete kein geringeres Doppel als die eingespielte Kombination von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga Domdey/Do Thi. Das Spiel ging hin und her. Den 1. Satz konnten die WSGerinnen für sich entscheiden, bevor sie sich im 2. Satz geschlagen geben mussten. So gingen auch Satz 3 und 4 aus und es war klar, dass Jeanine/Isi im 5. Satz mit einer möglichst hohen Führung die Seiten wechseln wollten. Das Konzept ging nicht auf und es wurde beim Spielstand von 3:5 gewechselt. Nun mussten die beiden zeigen, dass sie es besser können als noch in Satz 2 und 4. Sie holten auf bis zum 9:9 und der Rest ist Geschichte. Wie man auf dem weit verbreiteten Video sehen konnte, spielte Isabelle zwei starke Rückschläge und Jeanine brauchte nur noch mit ihr zusammen jubeln. 11:9 und der Einzug in das Achtelfinale stand fest. Endlich hatten die beiden ihr erstes Spiel bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen.

Dort warteten Katharina Michajlova (SV DJK Kolbermoor, 1. Bundesliga) und Anna-Marie Helbig (Leutzscher Füchse) auf die zwei. Mit den Leutzscher Füchsen hatten die zwei bereits in der 1. Runde gute Erfahrungen gemacht und konnten sich auch in diesem Spiel den ersten Satz sichern. Allerdings spielten die Favoritinnen daraufhin ihre Stärken aus und drehten das Spiel zu einem 3:1 für sich.

Für Isi und Jeanine war aber schon die Teilnahme ein riesiger Erfolg und der Einzug in das Achtelfinale im Doppel krönte das ganze sogar noch. Nun wollen sie alles daran setzen, auch die Rückrunde in der 3. Bundesliga erfolgreich abzuschließen und sich vielleicht schon im nächsten Jahr für die 87. Nationalen Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die unsere Spiele über die zahlreichen Informationskanäle verfolgt und uns Glück gewünscht haben sowie an die Zuschauer/innen, die uns vor Ort unterstützt haben!!!

Am 17.3 spielen wir um 14:15 Uhr in Schwarzenbek, wo gleichzeitig auch die 1. Herren vom TSV ein Heimspiel austrägt. Am 18.3 haben wir uns LETZTES HEIMSPIEL um 12 Uhr gegen Hannover 96, aktuell nur einen Platz in der Tabelle vor uns stehen und wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Jeanine und Isi

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Rückblick zum letzten WE: Leider 2x verloren! Derby aber mit Riesenstimmung!

Veröffentlicht am 04 März 2018 von Jan

Am 23. und 24.2. trat die erste Herren bei den Boostedtern und zu Hause gegen den SC Itzehoe an. In der Hinserie konnten die WSGer in diesen Spielen noch 3:1 Punkte verbuchen, an diesem Wochenende blieb nichts Zählbares auf der Habenseite übrig.

Der Reihe nach: Im Spiel gegen Boostedt traten am Freitag abend beide Teams in Bestbesetzung an. Doppel wie immer: Tim und Bjarne gewannen 3:0 gegen Franz/Tiedemann, Malte und Jan verloren 0:3 gegen F. Schümann/Hertwig. Das dritte Doppel dann wie so häufig der Scheideweg. Fabian und Lorenz verloren knapp in 5 Sätzen. Oben dann das Aufbäumen.  Tim rang Felix wieder im 5, Satz nieder und Jan konnte sich mit Taktik gegen den jugendlichen Elan von Florian Hertwig in 5 Sätzen durchsetzen. Wir waren wieder vorn.

Danach aber zwei 1:3 Niederlagen von Malte gegen Franz und Bjarne gegen Riepen. Viele knappe Sätze, aber irgendwie reichte es nicht… Dieses Mal war die Routine stärker. Unten ein ähnliches Bild. Lorenz unterlag Tiedemann und Fabian gegen T. Schümann. Beides 1:3 – beide Spiele mit knappen Sätzen, wir waren dran, aber irgendwie nicht vorne!

Oben dann bei Jan mal ein anderes Bild. er wusste, was gegen Felix zu tun ist, aber er konnte es nicht – glattes 0:3. Florian Hertwig hatte mit Tim noch ne Rechnung offen und knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Einzel an. Gutes Spiel von den beiden, dass Florian dann nicht unverdient für sich entscheiden konnte (natürlich in 5 Sätzen). Auch hier wieder knappe Spiele, aber so war es eben an diesem Tag.

Bjarne lag bei 3:8 gegen Franz fast 2 Sätze sicher vorne… eben nur fast. Der zweite Satz ging weg und es kam wieder zu einem 1:3. Mund abputzen – 3:9 verloren! Irgendwie zu hoch, aber auch weit entfernt von einem Punktgewinn! Auch in diesem Spiel wurden wir wieder von treuen Anhängern unterstützt – vielen Dank, auch wenn wir dieses Mal nicht so richtig für Spannung und Spektakel sorgen konnten.

Hier der Spielbericht!

 

Nur einen Tag später das Derby gegen Itzehoe. Peer zog als Mannschaftsführer sogar noch Parallelen zum Spiel Werder – HSV. Mir persönlich stellte sich da gleich die Frage, wer die Rolle des HSV übernehmen wollte/sollte. Bei der Begrüßung wurden noch Details zur Stimmlage von Jan ausgetauscht. Das Timbre deutete auf eine exzessive Verarbeitung der Niederlage gegen Boostedt hin…. oder eben doch auf eine Erkältung. Wer Jan kennt, weiß was wahrscheinlicher ist.

Die Doppel starteten anders als erwartet. Jan und Malte legten gegen Jörg Hubrich/Nikolaj Jensen einen Start nach Maß hin und führten schnell 2:0. Parallel gerieten aber Tim und Bjarne gegen Christian Herrendörfer/Peer-Olaf Reich mit 1:2 ins Hintertreffen. Die Halle füllte sich mit Gästen von beiden Vereinen. Eine lange Zeit leistungsfördernde Atmosphäre bildete sich. Jörg und Nikolaj wurden besser, zwangen Jan sogar mal zu Boden und kamen besser ins Spiel. Satzgewinn für Itzehoe! Parallel zitterten sich Tim und Bjarne in Satz 5. Schwierig für die Zuschauer sich das richtige Spiel auszusuchen.

Malte und Jan gewannen überraschend in 4 Sätzen, weil beide nochmal ne Schippe drauf packen konnten. Und auch Tim und Bjarne bissen sich durch. 2:0 für die WSG! Die Revanchepläne der Itzehoer waren für einen Moment durchkreuzt. Parallel dann die Spiele von Jan gegen Nikolaj und Fabian mit Lorenz gegen Tobias Wesner und Flemming Schneider. Auch wieder 5 Sätze…

Sah aber vor allem im Doppel nicht danach aus. Nach 0:2 kamen Fabian und Lorenz zurück, holten auch im 4. Satz noch einen hohen Rückstand auf. Herausragend, wie in dieser Phase Fabian das Spiel machte…! Die Wogen schlugen dann schon im Doppel hoch. Schiedsrichterentscheidungen wurden angezweifelt, wenig Souveränität in dieser Phase in der Box. Das können wir alle besser! Aber auch eine Form des Derbycharakters… „Leider“ aus WSG-Sicht ein 10:12 gegen Lorenz und Fabian. Die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Wirklich Schade!

Am Nebentisch legte Nikolaj los wie die Feuerwehr, Jan merkte viel zu spät was los war. Nach 0:1 wählte er dann eine eigene passive, fast defensive Taktik – mit Erfolg! 2:1 für ihn. Derby dann auch in dieser Box. Jan haderte mit den langen Pausen des Dänen bei dessen Aufschlagsspiel und vergass selber das Spiel zu bestimmen… Eher Kategorie „Kinderkram“, aber für Jan reichte es und er ärgerte sich selber maßlos darüber. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Pausen nichts mit dem konditionellen Zustand von Nikolaj zu tun haben. Also 2:2! Alles wieder in der Reihe, aber „griffige Stimmung“!

Tim überzeugte dann gegen Jörg und brachte die WSG wieder in Front. 3:1 verdientermaßen für ihn, da er Jörg sein Spiel einfach stärker aufzwingen konnte. Dann wurde es schwer für die WSG, wie es zu erwarten war. In der Mitte war Bjarne die ersten beiden Sätze auf Augenhöhe, gewann leider nur einen der beiden Sätze davon und musste sich dann Tobis Qualität beugen. Malte hatte einen Satz zuviel Respekt, kam dann zurück und musste dann doch die Überlegenheit von Christian anerkennen. Eine letzte Anmerkung dann noch zur „Derbystimmung“. Zum Ende von Maltes Spiel kam es noch zu einem absolut überflüssigen verbalen Scharmützel von Seiten der WSG-Anhänger. Diese Dinge haben in unserem fairen Sport beim Tischtennis nicht zu suchen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei den Itzehoern noch einmal so dafür, wie es in der Halle auch von den verursachenden Personen erfolgt ist. Über so etwas möchte in Zukunft nicht schreiben. Sportlich zurück – Spielstand 3:4!

 

Oben dann das Duell von Steinburgs besten Senioren. Jan gewann +9,-3,+11,-10,+5, für Jörg lief es an diesem Tag einfach auch nicht so rund, wobei Jan auch nicht gerade viel lief…;-) 4:6! Auf Tim war Verlass! Trotz 1:2 Satzrückstand kämpfte und spielte er Niko nieder -5:6!

In der Mitte blieb Malte gegen Tobi ohne Chance 0:3 – 5:7! Bjarne machte es spannend. 0:2 und eigentlich keine Chance gegen Christian sind keine guten Voraussetzungen, um ein Spiel zu gewinnen. Den dritten Satz klaute Bjarne, im vierten Satz bog er einen Rückstand um und brach den Widerstand von Christian – 3:2 – 6:7!

Unten versuchte Fabian alles gegen Peer – aber da war nix zu holen – 0:3 -6:8! Unser Adeliger hatte sich gegen Flemming wieder etwas vorgenommen, Flemming aber auch… Erster Satz Verlängerung für Lorenz, zweiter Satz für Flemming, danach war Lorenz ein Tick offensiver und mutiger und gewann mit 3:1. Es ging mit 7:8 ins Schlussdoppel!

Stimmung gut, 5 Sätze – auch klar, aber einen Spieler würde ich herausnehmen! Jörg war bis dato ohne Punkt geblieben und legte sich mächtig ins Zeug,um zu verhindern, dass er an vier Punkten der WSG beteiligt war. Schade für uns, aber eine charakterlich starke Leistung – Hut ab. Er kompensierte die Schwächen von Nikolaj im Alleingang. Zwischenzeitlich lagen Tim und Bjarne 2:1 vorne, dann drehten die Itzehoer aber auf.

Ein echtes Derby, der Sieg nicht unverdient für die Itzehoer, keine schlechte Leistung der WSG, Stimmung war die meiste Zeit so, dass es eine Werbung für den TT-Sport in Steinburg war und es den Aktiven in den Boxen Spaß brachte. Welche Nachwirkungen dieses Spiel haben wird, werden wir sehen und wo war Hannes Helms?

Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung. Schön, dass auch viele Itzehoer Anhänger den Weg in die Halle gefunden haben. Danke auch an die zweite Damen und die Damen aus Harburg, die sich noch unsere Spiele anschauten, bevor Sie selber zum Schläger greifen konnten. Das war auch ein Spiel!!!

Hier der Spielbericht.

Unsere nächsten Spiele sind erst am 23./24.3. gegen Preetz und Moorrege – beide auswärts.

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Erfolgssträhne hält an

Veröffentlicht am 21 Februar 2018 von Isabelle

Die 1. Damen der WSG sind in der Rückrunde weiterhin nicht zu stoppen. Bereits vor dem Spiel gegen Torpedo Göttingen war der Klassenerhalt in der 3. Bundesliga gesichert und das 6! Spieltage vor Saisonende. Damit hat vor der Saison wohl keiner gerechnet!
Das sollte Aufwind geben, um auch gegen die besten Mannschaften der Liga zu bestehen. Der Tabellenzweite aus Göttingen reiste mit einem Spielverhältnis von 21:3 nach Kellinghusen, aber die WSGerinnen blieben davon unbeeindruckt.

Sowohl die Doppel als auch das obere Paarkreuz wiesen klare Parallelen zum Hinspiel auf. Die Doppel endeten wieder 1:1 und „oben“ konnten Liliya und Katia ihre Spiele deutlich gewinnen. Damit stand es zur Pause bereits 3:1. Das sollte allerdings noch nichts heißen, denn das kannte man bereits aus dem Hinspiel und damals wurde das Spiel mit 3:6 verloren.

In der Pause eingespielt, gingen Kasia und Jeanine an die Platte, um zu zeigen, dass auch im unteren Paarkreuz gegen Göttingen gepunktet werden kann. Der Plan ging zunächst nicht auf, denn beide hatten Probleme, ins Spiel zu kommen, sodass es nach drei Sätzen jeweils 1:2 stand. Kasia erspielte sich dann in einem Spiel mit schnellen Schlägen beider Spielerinnen einen 3:2 Erfolg. Jeanine machte es ihr nach und konnte neben den Punkten durch variables Topspinspiels auch von herausgespielten Schupfpunkten profitieren und im 5. Satz 11:9 gewinnen.

5:1!!! Das Unentschieden war damit sicher, aber bei der Ausgangssituation sollte nun ein Sieg her.

Liliya und Katia starteten zeitgleich ihre Spiele. Es entwickelten sich zwei Spiele auf Augenhöhe und gingen in den 5. Satz. Dort konnte sich Liliya für ihre Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damit sicherte sich die Mannschaft einen spielerisch knappen, aber vom Ergebnis her deutlichen 6:1 Erfolg.

Die 1. Damen zeigten, dass sie sich auch gegen die Gegner der oberen Tabellenplätze durchsetzen können und verteidigten ihren 4. Platz in der Tabelle. Am 17.03.2018 um 14:15 Uhr schlagen sie zunächst in der Sporthalle Buschkoppel 5 in Schwarzenbek auf, bevor am 18.03.2018 um 12 Uhr im letzten Heimspiel der Saison der aktuelle Tabellendritte Hannover 96 nach Kellinghusen kommt. Ihr seid herzlich eingeladen, ein letztes Mal in dieser Saison, Bundesligatischtennis beim Verfolgerduell in der Emil-Firla Halle zu erleben.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!

Jeanine, im Namen der 1. Damen

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Dieses Wochenende nie geführt…!

Veröffentlicht am 20 Februar 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG bekam es am Freitag mit dem Tabellenführer und am Sonntag auswärts mit dem Tabellenletzten zu tun.

Als Mannschaft des Mittelfelds hofften wir auf eine tolle Leistung zu Hause gegen Brunsbüttel und einen Erfolg zur Sicherung des Klassenerhalts.

Als dann am Freitag abend der Tabellenführer noch ohne Rohlf und Stellbrinck in der wie immer wohlig warmen Wrister Halle auflief, ging das „hier-ist-heute-was-drin-Gen“ um! Angespannte positive Energie und die Vorfreude auf einen Kampf gegen die Dithmarscher… sollte man meinen…Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Die WSG trat vor wieder gut besetzten Zuschauerrängen (Vielen Dank!) in Stammbesetzung an. In den ersten Doppeln trafen Tim und Bjarne auf Frank Hintz/Sascha Philippi. Am Nebentisch hatten Jan und Malte Ihren Auftritt gegen Marcel Horns/Kilian Bartelt. Unser Doppel 2 war nach phasenweise gutem Spiel und zwei knappen Sätzen trotzdem nach drei verlorenen Sätzen wieder auf der Bank. Am Nebentisch quälten sich Tim und Bjarne zu einem 5-Satz-Erfolg. Die langen Ballwechsel schmeckten den Jungs irgendwie gar nicht, aber letztendlich glichen sie zum 1:1 aus. Das dritte Doppel mit Fabian und Lorenz war gegen Simon Clausen/Mirko Plath ganz lange komplett auf Augenhöhe. Welche Bälle nachher den 5. Satz entschieden war eigentlich nicht mehr klar, aber zum Schluss dann der verdiente Sieg für Brunsbüttel!

Mit 1:2 nicht unbedingt ein Start nach Maß, aber auch nicht ganz unerwartet, obwohl „hier-ist-ja-heute-was-drin…“, auch wenn es keine Führung nach den Doppeln gibt. Dann wäre ein Punkt im oberen Paarkreuz ein Bonus gewesen.

Marcel zog Tim vor allem im zweiten Satz den Zahn. Mit einer 1:0 Führung im Rücken schwang sich der Linkshänder bei 6:10 gegen ihn zu großen Rückhänden in Serie auf und gewann 12:10. Weil es so schön war und so gut funktionierte, machte er so weiter und schickte Tim mit 0:3 auf die Tribüne. Nebenan war das Spiel bei Jan und Kilian langsamer, aber nicht unbedingt schlechter, eher taktischer. Hier gab es nur im ersten Satz Vorteile für Jan, ehe der Magier Kilian dann seine Klasse ausspielte und zur Not auch einmal mit Netz und doppeltem Boden arbeitete. Nach vier Sätzen dann 1:4!

Nun musste was kommen, wenn „hier heute noch was drin sein sollte“. Und es kam auch was. Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Sascha und Frank mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen…mehr war heute in der Mitte nicht drin. 1:6!

Jetzt aber unten!!! Fabian traf auf einen unglaublich sicheren Mirko. Drei Sätze war das Spiel fast ausgeglichen, aber auch hier ein 3:1 für den Tabellenführer. Kommen wir zum WSG-Lichtblick des heutigen Abends – Lorenz! Im gewiss nicht einfachen Spiel gegen Simon spielte Lorenz unabhängig vom Spielstand die richtigen und mutigen Bälle und gewann verdient in 5 Sätzen! Bravo!

Mit 2:7 ging es ins obere Paarkreuz. Während Jan wieder einen Satzgewinn „feiern“ durfte, war für Tim heute nichts drin. 2:9! Gaaanz schlechte Teamleistung mit unrühmlichen Aktionen. Malte brillierte mit Siegeswillen und Bjarne zeigte, dass er in besonderen Situationen doch zu Beschleunigungen aus dem linken Unterarm fähig ist. Das möchte keiner wieder sehen. Wir haben uns damit das gute Spielverhältnis „versaut“ und sind etwas unsanft auf dem Boden der Realität angekommen! Bis Sonntag muss die Zeit zum Verdauen reichen!

Und hier geht es zum Spielbericht.

Am Sonntag fuhren wir dann frohen Mutes zusammen mit Marika, Bernd und Christian nach Probsteierhagen. Danke für die Unterstützung!

Die Gastgeber traten ohne die Nr.1. Heuer, dafür mit Behrens an. „Hier-ist-heute-noch-mehr-drin-als-schon-vorher-gedacht…“?

In den Doppeln lief es nicht immer perfekt. Tim und Bjarne waren lange gegen Gerrit C. Martini/Jan Behrens auf der Zielgeraden zu einem schlichten 3:1-Erfolg! Dann kam der vierte Satz nicht und der 5.Satz ging mit 12:10 in der Verlängerung verloren!

Malte und Jan kamen gegen die Oldies Jens Heuck/Dr. Stefan Palmié vernünftig ins Spiel. Nach dem ersten gewonnenen Satz folgten dann zwei verlorene Sätze, ehe dann auch der 4. Satz mit etwas Dusel 12:10 an die WSG ging. Der Dusel kam zurück – allerdings zu den beiden Junggebliebenen 12:10 im 5. Satz für Probsteierhagen! Es hätte besser beginnen können. „Vielen Dank für den Druck!“, sagten sich dann Fabian und Lorenz. Es ging darum ein 0:3 als Start zu vermeiden! Aber mal ganz souverän siegten die beiden und verkürzten mit einem 3:0 auf 1:2!

Oben machte Tim es dann besser als am Freitag. Er setzte ein 3:0 oben drauf – 2:2! Jan war gegen „Schachspieler“ Heuck etwas uninspiriert und irgendwie nie im Rhythmus! 1:3 hieß es für den WSG-Senior gegen den Altmeister! Wir lagen wieder hinten!

Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Stefan und Frederik mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen… Diese Passage schon einmal gelesen… Gerne vergleichen…Aus dem 2:3 wurde ein 2:5!

Dranbleiben hieß die Devise unten! Lorenz gewann gegen Jan-Willem Hübner nach wieder gutem Spiel 3:1 und auch Fabian bezwang den guten Ersatz Jan Behrens in vier Sätzen. Mit so einem Doppelerfolg im Rücken kann  man auch mal ein Paarkreuz positiv gestalten…!

Oben freuten wir uns dann alle auf das Spiel von Tim gegen Jens, das zu Hause schon eines der ansehnlichsten war, aber vorher traf Jan noch auf Gerrit. Aber gegen wen kämpfte Jan da? Gegen sich selber und seine Lethargie? Gegen Gerrit, der auch einfach mal nen Ball kompromisslos versenkt? Nein, ausnahmsweise (Sorry Gerrit!) gegen das Netz! Jan gewann 3:1, verlor aber den dritten Satz 16:14. In dem Satz zeigte Gerrit sein präzises Spiel mit dem Netz besonders eindrucksvoll und regelmäßig. Aber wurscht, wenn man gewinnt! 5:5 – alles wieder offen! Dann Tim gegen Jens. Fahriges Spiel zu Beginn, hohe Führung für Jens reicht zu hauchdünnem Satzgewinn in Satz 1! Tim revanchiert sich im zweiten Satz, agiert dann aber nicht mehr so zwingend, während Jens das Spiel immer besser lesen konnte. 3:1 für Jens und ein weiteres Mal „Hut ab“! Wieder hinten 5:6!

Jetzt kam unsere Mitte! Bjarne blieb sich treu und konnte einen Satz gewinnen, mehr aber leider auch nicht. Malte kam aber besser gegen den „Doc“ ins Spiel. Erster Satz verloren, zweiten Satz gewonnen, Malte kam ins Rollen, Satzbälle in Satz 3 und….. Satz verloren! Doch Malte zerbrach nicht daran und gewann die letzten beiden Durchgänge mit Glück und Geschick! 6:7!

Das untere Paarkreuz sollte uns ins Schlussdoppel bringen! Wie gut, dass Fabian gleich erstmal den ersten Satz verlor. Dann stellte er um und wurde zum Leidwesen von Jan-Willem immer sicherer! 3:1 für den besten WSGer an diesem Sonntag! Eine echte Bank, die auch dann punktete, wenn es besonders wichtig war!

Lorenz wollte es ihm gleich tun. Nach wechselhaftem Spiel fanden sich Jan und er im 5. Satz wieder. Dort verloren zunächst beide den Mut. Jan fand ihn früher wieder und gewann nicht unverdient im 5. Satz! 7:8 – wieder hinten!

Immer schön für das Schlussdoppel mit einem Rückstand in das letzte Spiel zu gehen 😉

So ging auch gleich der erste Satz knapp in die Grütze, aber dann setzten sich Tim und Bjarne doch deutlich gegen Jens und Stefan deutlich – 8:8! Das war für uns das Maximum heute! Es hätte auch schief gehen können, wie andere Aktionen an dem Tag!

Wenn man nicht führt, dann kann man auch nicht gewinnen! Immerhin den wichtigen Punkt geholt und Moral bewiesen!

Hier ist der Spielbericht!

 

Am kommenden Freitag spielen wir in Boostedt, bevor wir am Samstag dann die Gäste vom SC Itzehoe in eigener Halle um 12 Uhr begrüßen dürfen.

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WSGerinnen und die Landeshauptstädte

Veröffentlicht am 13 Februar 2018 von Isabelle

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften ging es für Isabelle und Jeanine mit ihrem Team in der 3. Bundesliga direkt wieder an die Tische. Dieses Wochenende kamen die Gegnerinnen aus Kiel und Düsseldorf.

Am Samstag machten sich die Spielerinnen der Borussia Düsseldorf auf den Weg nach Kellinghusen. Im Hinspiel musste sich die 1. Damen noch 3:6 geschlagen geben. Das sollte vor heimischer Kulisse nicht passieren. Liliya, Katia, Kasia und Isabelle gingen hoch motiviert an die Platten. Alle hatten sich vorgenommen, zu zeigen, dass man das Hinspiel als „Ausrutscher“ bezeichnen kann.

In den Doppeln wurde lediglich ein Satz abgegeben, genauso machte es das obere Paarkreuz auch im Einzel und damit stand es zur Pause bereits 4:0. Nun wollten auch Isabelle und Kasia zeigen, dass sie es besser können, als sie es noch im November machten. Zwar mussten die beiden drei Sätze abgeben, teilten diese aber so auf, dass es nach ihren Spielen 6:0 hieß! Damit gab die 1. Damen gerade einmal 5 Sätze ab und bewies, dass sie es wirklich besser kann. Ein souveräner Heimsieg, der Rückenwind für das Auswärtsspiel beim Kieler TTK geben sollte.

Hier war die Ausgangssituation eine komplett andere, denn das Hinspiel konnte, mit gerade einmal 4 verlorenen Sätzen, 6:0 gewonnen werden. Dass dieses grandiose Ergebnis nicht wiederholt werden konnte, ergab sich leider schon nach den Doppeln. Nach 5 ungeschlagenen Punktspielen in den Doppeln, hieß es diesmal nur 1:1. Nachdem sich dann auch Liliya einer stark spielenden Hanna Patseyeva geschlagen geben musste, konnte Katia zumindest das zwischenzeitliche 2:2 zur Pause klar machen. Man könnte nun meinen, dass Kasia und Jeanine etwas unter Druck standen, aber die beiden meisterten ihre Spiele, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Lediglich einen Satz gewann Meike Müller gegen Kasia, während Jeanine ihrer Gegnerin Catharina Grothkopp keine Chance ließ. 4:2!
Hanna Patseyeva war leider auch für Katia an dem Tag zu stark, sodass Kiel auf 4:3 verkürzen konnte. Auch bei Liliya sah es gegen Lin Sievers beim Spielstand von 0:2 nicht gut aus. Aber eine taktische Umstellung brachte die Wende im Spiel. Es hieß für sie nun, für ihre Verhältnisse überproportional viele Topspins zu spielen. Die Idee ging auf und sie kam in den 5. Satz. Dort hatten sich inzwischen beide Spielerinnen wieder auf die neue Spielweise des Gegners eingestellt, aber Liliya konnte einen 7:10 Rückstand noch in ein 12:10 wandeln – 5:3. Jeanine hat währenddessen ihr Spiel am Nebentisch gegen Meike gestartet. Sie schien an dem Tag einen Lauf zu haben, ließ auch in diesem Spiel wieder mit überraschend aktiver Spielweise nichts anbrennen und sicherte mit ihrem 3:0 Erfolg den Siegpunkt. Auch wenn es nicht wieder 6:0 hieß, freuten sich die 1. Damen über den 6:3 Erfolg in Kiel bei einem entspannten Essen.

Jeanine, im Namen der 1. Damen

 

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