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9:2 – erste Herren wieder gut dabei!!!

Veröffentlicht am 15 April 2018 von Jan

Die zweite Herren des Preetzer TSV erwies sich in am vergangenen Freitag abend in zweierlei Hinsicht als guter Gastgeber. Herausragend wie sich die Mannen um Teamchef Hendrik Schwinghammer darum kümmerten den Verlegungswunsch der WSG zu erfüllen. Dies ist für eine Mannschaft, die sich leider auf einem Abstiegsplatz befindet, alles andere als selbstverständlich – vielen Dank dafür! Eine großartige Geste!

Darüber hinaus durften wir dann auch noch die Punkte aus Preetz entführen – doppelt schön! Aber vorher hatten die Preetzer alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Die Preetzer traten mit einer ganz anderen Mannschaft als im Hinspiel an und auf WSG-Seiten stellten sich alle auf einen langen und spannenden Abend an. Für alle Nostalgiker aus dem Kreis Steinburg sei noch erwähnt, dass mit Birger Sönnichsen und Jörg Rießelmann (geb. Vock) noch „alte TF-Trainer“ des KTTV Steinburg in 2. Bezirksliga für Polizei SV Kiel parallel zu unserem Spiel an die Tische gingen. Noch ein schöner Zufall – waren doch mit Fabian und Jan gleich die Nachfolger der beiden in der Halle. Alte Zeiten wurden nach dem Spiel noch kurz wieder belebt.

Aber zum Spiel: Nach den Doppeln lagen wir mit 2:1 vorne. Hier war – ohne überheblich wirken zu wollen – noch mehr drin. Denn der Sieg von Tim und Bjarne gegen Christian Hundhausen/Jonas Matusek war fast erwartet, aber Malte und Jan hatten gegen Thore Zeugke/Hendrik Reimers auch eher überraschend die Nase vorn. Als dann noch Fabian und Lorenz gegen Hendrik Schwinghammer/Lennart Hay eine 2:0-Satzführung hatten, lag der Traumstart in der Luft… Aber da hatten wir die Rechnung ohne Preetz gemacht. Die nächsten drei Sätze gingen an die Preetzer und es stand 2:1!

Oben zeigte Tim gegen Thore ansatzweise seine Klasse. Warum nur ansatzweise? Ganz einfach, weil Thore nun alles andere als seinen besten Tag erwischt hatte. Und so war das Spiel nach drei Sätzen schneller zu Ende als es sich viele gedacht hatten. Jan wollte es gegen den Rückkehrer Christian (haben wir eigentlich früher schonmal gespielt? Ich glaube weiterhin „Nein“) gleich tun. Noch kann Christian nicht konstant an die alte Klasse heranreichen, aber punktuell blitzt das Können schon wieder auf. Dies dürfte aber nicht der alleinige Grund gewesen sein, warum Jan den zweiten Satz nach 7:2 Führung dann doch noch abgegeben hat… Da muss der MF der WSG mal Rede und Antwort zum Thema Konzentration stehen… Es war aber nur eine kurze Phase – Jan gewann 3:1! 4:1 damit für die WSG!

In der Mitte wollte Bjarne unbedingt gegen Hendrik S. gewinnen. Warum? Einfach mal ins Hinspiel schauen… Geht da nicht um eine Revanche, sondern eher darum, mal zu zeigen, dass er auch Spieler schlagen kann, gegen die Spieler des oberen Paarkreuzes zu verlieren – speziell der alternde Mannschaftsführer.

Und so legte er auch los. Schaut gerne mal auf den ersten Satz…!!! Wenn dies solche Auswirkungen hat, sollte Jan ruhig häufiger mal verlieren. Aber Hendrik hat ja auch Kämpferqualitäten. Dies hatte er schon im Doppel gezeigt. Das Feuer loderte aber nur für einen Satz auf, ehe „Feuerwehrmann“ Bjarne die Flammen seines Gegenüber wieder im Griff hatte. 3:1 nach guter Leistung!

Malte wollte es ihm gegen den anderen Hendrik R. gleich tun. Aber da gab es etwas mehr Licht und Schatten… Nach verlorenem ersten Satz kam Malte besser ins Spiel, gewann die beiden nächsten Sätze und führte 7:3… Danach lief nicht mehr viel zusammen. Hendrik ackerte und gewann verdient in 5 Sätzen. 5:2 für die WSG!

Für die Statistiker sei erwähnt, dass Fabian wegen eines (nicht seines) anstehenden Junggesellenabschieds sein zweites Einzel vorziehen. Er gab wieder den Marathonmann und rang Jonas in 5 Sätzen nieder. Dass dieser Sieg nicht mehr ins Gewicht fallen sollte, wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Lorenz hatte aber scheinbar gut zusgesehen. Zudem zeigt sich unser Blaublütiger gegenüber der Hinserie verbessert und so gewann er recht ungefährdet und verdient mit 3:0 gegen Jonas.

Fabian spielte dann gegen Lennart im schönsten Spiel des Tages nochmal den Titel des knappsten Gewinners aus. Lennart lag nach einem Sieg in der Verlängerung im dritten Satz mit 2:1 Sätzen vorne, aber Fabian gelang es durch positive Ausstrahlung und seine tolle kämpferische Einstellung noch das Spiel zu drehen. Er variierte sein Spiel noch mehr und hatte zum Ende auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. 15:13 im 5. Satz bedeutete das 7:2 für die WSG – eine Vorentscheidung!

Oben ging es dann schneller als erwartet. Thore holte noch einen Satz gegen Jan, der sich dann noch dem Coaching von Lorenz leicht widersetzte, aber zum Schluss doch der deutliche Sieger war. Thore kann da eben mehr…aber nicht an diesem Freitag. Tim war dann erbarmungslos und brachte das Ding für die WSG nach Hause. 9:2 – deutlicher als erwartet, aber vielleicht auch etwas zu hoch!

Hier ist der Spielbericht!

Leicht melancholisch, aber doch ambitioniert verabschieden wir uns auf diesem Weg von den Preetzern. Vielleicht sehen wir die sympathische Mannschaft in den kommenden Jahren wieder. Und nun geht es für noch darum diese fantastische Serie noch in den letzten beiden Spielen gegen Quickborn und Nortorf zu krönen!

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„Schön, dass Du auch dabei warst, Jan!“ Klassenerhalt für die erste Herren!

Veröffentlicht am 25 März 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG profitierte am Wochenende sicher von der Grippe des Moorreger Spitzenspielers Fabian Gill – gute Besserung an dieser Stelle!

Mit Fabian fiel beim Tabellenführer einer der besten Spieler der Liga aus. Dirk Knöpler war bei den Gastgebern der Ersatzmann. Die WSG trat in Stammbesetzung an, die körperliche Fitness der einzelnen Akteure lag aber an diesem Samstag noch weiter auseinander als sonst 😉

Die Jungs der ersten Herren hatten sich dafür entschieden, Jan an den Tisch zu stellen und ihn aus dem Stand spielen zu lassen. An dieser Stelle fragt sich der eine oder andere sicher, wo da der Unterschied zu den anderen Spielen der Serie besteht… Nach dem Bänderriss aus dem letzten Punktspiel hatte Jan dieses Mal wenigstens eine gute Ausrede, warum er so langsam am Tisch ist…

Zum Spiel: Nach den Doppeln lag die WSG mit 2:1 in Front. Tim und Bjarne bezwangen Daniel Schwarzer und Dirk Knöpler in drei hart umkämpften Sätzen. Malte und Jan durften dem neu formierten Spitzendoppel Bastian Kaland und Julian Malz nach fünf Sätzen gratulieren. Über die gleiche Distanz aber mit umgekehrtem Ergebnis gingen Fabian und Lorenz gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben 0:2 und 0:6. Jan ohne Sonne gegen Julian Malz und Tim ohne Chance gegen Bastian Kaland!

In der Mitte wurde es für uns besser: Punkteteilung! Malte zog dieses Mal im immer wieder jungen Duell gegen Daniel Schwarzer in vier Sätzen den Kürzeren. Bjarne machte es besser und bezwang Andre Gill ebenfalls in vier Sätzen!

Unten dann die Krönung! Lorenz rang Bent Mahnke in vier Sätzen nieder und Fabian durfte auch gegen Dirk Knöpler, den einige Spieler meiner Mannschaft gar nicht kannten, über die volle Distanz gehen. Nach 2:1 Satzrückstand drehte Fabian diese Partie gegen Dirk, der aus meiner Sicht noch nicht in die Kategorie der „Altmeister“ zu zählen ist. So ist es halt, wenn man mit Leuten unter 25 in ner Mannschaft spielt.

Oben dann 0:2 und 1:6! „Viel besser“! Tim mit teilweisen knappen Sätzen, aber ohne Fortune gegen Julian. Jan sogar mit einem Satzerfolg und ner Führung in Satz 2, aber nach einem kurzen emotionalen Ausbruch von Bastian, rückte der die Verhältnisse dann wieder zurecht.

Bei 6:5 für Moorrege ging es dann in die letzten vier Einzel, die allesamt an uns gehen sollten.

Bjarne bezwang Daniel Schwarzer. Er hatte nach eigener Aussage „immer die Hand drauf“, vergaß aber fast den Sieg mitzunehmen. Nachdem er gegen Daniel auch schonmal deutlich vom Tisch geschickt wurde, zeigte er sich vor allem taktisch diszipliniert und von der besten Seite. Mit Glück und Geschick gewann er in 5 Sätzen und war damit einer von drei ungeschlagenen Akteuren auf Seiten der WSG.

Malte wollte dann nachziehen. Nachdem er mit seinem Spiel gegen Daniel noch sehr zufrieden war, fiel ihm dieses Mal ein, dass auch erfolgreiches Spiel nicht schlechter ist. Gegen Andre Gill gewöhnte er sich einen Satz an das Spiel und wurde dann immer dominanter. 7:6 für die WSG! Spätestens zu diesem Zeitpunkt verebbte die Stimmung auch bei den Moorreger Zuschauern, die WSGer feuerten sich weiter an und hatten fast Heimspielatmosphäre!

Unten bezwang Lorenz dann Dirk Knöpler deutlich, der noch an den Folgen seiner Niederlage gegen Fabian litt. Nichtsdestotrotz spielte Lorenz so solide wie lange nicht mehr, fast ohne Schwankungen – sehr schön! Ein weiterer ungeschlagener Spieler der Steinburger!

Im letzten Spiel kam dann endlich auch die Rückkehr des „Marathons-Manns“ Fabian spielte endlich mal wieder 15 Sätze in drei Spielen. Danach sah es aber lange nicht aus. Bent machte in den ersten beiden Sätzen mit Fabian was er wollte. Der Satz 2 war nach Fabians Aussage ein gefühltes „0:11“. Doch Fabian steckte nicht auf, nahm sich die taktischen Hinweise zu Herzen und schaukelte sich zusammen mit der Bank immer weiter ins Spiel. So viel besser es bei ihm lief, so umgekehrt war es bei Bent. Er brach unerklärlicherweise vollkommen ein. Sieg im 5. Satz für Fabian – er war der dritte ungeschlagene Spieler!

Er brachte dann auch die Leistung der Mannschaft auf den Punkt. Alle waren gut und es war schön, dass Jan auch mit dabei war…!

Hier der Spielbericht! Isi, vielen Dank für die Unterstützung!

Nachdem Kaltenkirchen heute gegen Boostedt verloren hat, haben wir den Klassenerhalt drei Spiele vor Schluss geschafft!

Die WSG und die Freunde der WSG können stolz auf die Jungs in der ersten Herren sein. Das hätte wohl keiner gedacht!

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Zweimal Unentschieden für 1. Damen der WSG

Veröffentlicht am 19 März 2018 von Isabelle

Nach einer Punktspielpause von einem Monat wollte die erste Damenmannschaft der WSG an vorherige Leistungen anknüpfen. Am Samstag, den 17.03 waren die WSGerinnen zu Gast beim TSV Schwarzenbek, die mit Kateryna Kiziuk, Lena Mollwitz, Selja Fazlic und Karina Pankunin an den Start gingen. Vor beeindruckender Kulisse wurden zunächst die Doppel ausgetragen. Liliya und Katia zeigten einen abgeklärten Auftritt gegen Pankunin und Fazlic und holten den ersten Punkt für die WSG. Jeanine und Isi ärgerten sich über eine 0:3 Niederlage gegen Kiziuk und Mollwitz. Chancen waren auch hier definitiv vorhanden, nur wurden diese leider nicht ausgenutzt.

Weiter ging es mit den Einzelpartien: Im oberen Paarkreuz gewann Katia nach vier Sätzen gegen Kiziuk. Mollwitz zeigte eine konzentrierte Leistung gegen Liliya, musste sich jedoch ebenfalls nach vier Sätzen geschlagen geben. Damit gingen die WSGerinnen mit 3:1 in Führung. Gute Ausgangsposition für Jeanine und Isi. Leider blieb sowohl Jeanine gegen Pankunin als auch Isi gegen Fazlic ohne Chance und gratulierten ihren Gegnerinnen zu einem schnellen Sieg. Nichtsdestotrotz blieb es weiterhin spannend.

Parallel zu den Damen duellierte sich die erste Herrenmannschaft des TSV Schwarzenbek in der 3. Bundesliga mit dem TTC 1957 Lampertheim und zog mit 4:6 gegen die Gäste aus Hessen leider den Kürzeren.

Liliya und Katia standen erneut in den Startlöchern. Liliya hatte gegen Kiziuk zu kämpfen, die sich in keiner Situation aus der Ruhe bringen ließ und verdient mit 3:0 gewann. Währenddessen setzte sich Katia 3:1 gegen Mollwitz durch. In den letzten beiden Einzeln standen sich Jeanine und Fazlic sowie Isi und Pankunin gegenüber. Jeanine kam auch gegen Fazlic nicht wirklich ins Spiel. Das Spiel von Pankunin und Isi sollte über Niederlage oder Unentschieden aus Sicht der WSG entscheiden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, doch Isi behielt die Nerven und sicherte das Unentschieden für die Mannschaft. Wie auch im Hinspiel einigte man sich also auf ein Unentschieden.

Am Sonntag, den 18.03 freuten sich die WSGerinnen auf das letzte Spiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Empfangen wurden die Gäste aus Hannover. Da das Hinspiel knapp mit 4:6 verloren ging, hatte man sich einiges vorgenommen.

Wie am Tag zuvor blieb es nach den Doppeln ausgeglichen. Katia und Liliya gewannen souverän gegen Cechova und Panarina. Isi und Jeanine kämpften sich gegen Wirlmann und Hajok in den fünften Satz, den sie leider verloren. Im anschließenden Einzel zeigte Liliya keine Probleme gegen Hajok und holte den zweiten Punkt für die WSG. Katia verlor gegen Cechova in fünf Sätzen. Damit blieb es bei einem ausgeglichenen 2:2 zwischen der WSG und den Gästen aus Hannover.

Daran sollten auch die folgenden zwei Spiele nichts verändern. Isi holte einen weiteren Punkt gegen Panarina, während Wirlmann gegen Jeanine für die Gäste punktete. Auch im oberen Paarkreuz blieb es weiterhin sehr spannend. Katia und Liliya gingen jeweils gegen ihre Gegnerinnen in den fünften Satz. Katia zeigte Nervenstärke gegen Hajok und gewann. Cechova hatte einen starken Tag erwischt und konnte sich auch gegen Liliya in fünf Sätzen durchsetzen.

Danach zeigte sich Jeanine gegen Panarina von ihrer besten Seite und gewann nach einem konzentrierten Auftritt in drei klaren Sätzen. Damit hatten die WSGerinnen das Unentschieden bereits in der Tasche. Am Nebentisch ging es für Isi gegen Wirlmann in die entscheidende Phase. Der fünfte Satz hatte jedoch das bessere Ende für Wirlmann, sodass der Endstand 5:5 lautete.

Insgesamt sind wir mit dem Abschneiden dieses Punktspielwochenendes sehr zufrieden und schauen frohen Mutes auf die drei letzten Auswärtspunktspiele.

Isi für die 1. Damen

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Jeanine und Isi bei den 86. NDM in Berlin

Veröffentlicht am 10 März 2018 von Isabelle

Für Isi und Jeanine ging es am ersten März Wochenende bereits an einem Freitag zum Turnierauftakt. Das muss ein ganz besonderes Turnier sein und das war es auch. Wir sprechen von den 86. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Berlin!

Erst am Mittwoch davor haben beide von ihrer Teilnahme erfahren und sagten selbstverständlich und ohne Zögern direkt zu. Im Sportforum in Berlin angekommen, ging der erste Weg zu der Ausgabe der Akkreditierungen, Startnummern und kleinerer Präsente vom Veranstalter für die Spielerinnen und Spieler.

Darauf folgte der erste Schritt in die Wettkampfhalle, in der nur 2. Tage später die neuen Deutschen Meister/innen gekrönt werden sollten. Diese war nicht ganz so groß, wie erwartet, aber die Boxen mit dem roten TT-Boden mit je zwei Schiedsrichtertischen und die Tribüne erweckten schon einen beachtlichen Eindruck. Isi und Jeanine spielten ihre ersten Bälle in der Trainingshalle. Dort standen nochmal 8 Tische, an denen man sich jederzeit warm machen konnte.

Um 13 Uhr ging es endlich los! Isi’s erste Gegnerin hieß Yuki Tsutsui (HETTV), die in der 3. Bundesliga Nord für den TTC Staffel aufschlägt. Tsutsui begann souverän; Isi eher etwas nervös. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand gelang es Isi, sich den dritten Satz zu schnappen. Auch der anschließende vierte Satz war knapp. Insgesamt zeigte Tsutsui jedoch eine durchweg konstantere Leistung und gewann verdient nach 3:1 Sätzen.

Für Jeanine ging es eine halbe Stunde später in ihr erstes Gruppenspiel. Die Gegnerin war Huong Tho Do Thi von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga. Das Spiel war auf Augenhöhe, aber nachdem der 3. Satz mit 10:12 verloren ging, verlor Jeanine den Faden und unterlag 1:3.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die spätere Goldgewinnerin im Doppel Huong Do Thi (SATTV) konnte Isi zwar immer wieder gute Bälle zeigen, verlor das Spiel jedoch klar in drei Sätzen. Außerhalb der Box stand Coach Hartmut Lohse stets mit Rat und Tat zur Seite und gab Isi auch nach den Matches hilfreiche Tipps für die spielerische Weiterentwicklung.

Im zweiten Gruppenspiel wartete Qian Wan von Borussia Düsseldorf auf Jeanine. Im Hinspiel in der 3. Bundesliga hat Jeanine bereits kein Rezept gefunden und auch in Berlin war sie weit weg von einer Revanche entfernt. Ein schnelles 0:3.

Es ging in die letzte Runde. Den ersten Satz gegen Jana Kirner (TTBW) hatte Isi in der Tasche, danach ging es dann bergab. Endergebnis 3:1 für Kirner. Da wäre durchaus mehr möglich gewesen…da waren sich Isi und Coach Hartmut einig.

Im letzten Gruppenspiel hieß die Gegnerin Maria Shiiba von Hannover 96. Auch da musste sich Jeanine bereits in der Hinrunde geschlagen geben, rechnete sich aber mehr als noch gegen Wan aus. Doch leider konnte Jeanine nicht das ganze Spiel über ihre Topform abrufen und brachte es lediglich zu einem Satzgewinn und schied mit 0:3 Spielen in der Gruppenphase aus. Eine Besonderheit war dabei, dass die ganze Welt das Spiel live im Internet verfolgen konnte.

Es war etwas enttäuschend und für alle Teilnehmer/innen überraschend, dass die Trainingshalle am Samstag nur noch mit einem Gang durch die Kälte (die Temperatur war zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall im Minusbereich) erreichbar sein sollte und der Weg innen versperrt wurde. Da hätte man sicherlich eine angenehmere Lösung finden können.

Aufgewärmt und abgekühlt zugleich ging es für Isi und Jeanine im Doppel an den Tisch. Auf der anderen Seite wartete kein geringeres Doppel als die eingespielte Kombination von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga Domdey/Do Thi. Das Spiel ging hin und her. Den 1. Satz konnten die WSGerinnen für sich entscheiden, bevor sie sich im 2. Satz geschlagen geben mussten. So gingen auch Satz 3 und 4 aus und es war klar, dass Jeanine/Isi im 5. Satz mit einer möglichst hohen Führung die Seiten wechseln wollten. Das Konzept ging nicht auf und es wurde beim Spielstand von 3:5 gewechselt. Nun mussten die beiden zeigen, dass sie es besser können als noch in Satz 2 und 4. Sie holten auf bis zum 9:9 und der Rest ist Geschichte. Wie man auf dem weit verbreiteten Video sehen konnte, spielte Isabelle zwei starke Rückschläge und Jeanine brauchte nur noch mit ihr zusammen jubeln. 11:9 und der Einzug in das Achtelfinale stand fest. Endlich hatten die beiden ihr erstes Spiel bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen.

Dort warteten Katharina Michajlova (SV DJK Kolbermoor, 1. Bundesliga) und Anna-Marie Helbig (Leutzscher Füchse) auf die zwei. Mit den Leutzscher Füchsen hatten die zwei bereits in der 1. Runde gute Erfahrungen gemacht und konnten sich auch in diesem Spiel den ersten Satz sichern. Allerdings spielten die Favoritinnen daraufhin ihre Stärken aus und drehten das Spiel zu einem 3:1 für sich.

Für Isi und Jeanine war aber schon die Teilnahme ein riesiger Erfolg und der Einzug in das Achtelfinale im Doppel krönte das ganze sogar noch. Nun wollen sie alles daran setzen, auch die Rückrunde in der 3. Bundesliga erfolgreich abzuschließen und sich vielleicht schon im nächsten Jahr für die 87. Nationalen Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die unsere Spiele über die zahlreichen Informationskanäle verfolgt und uns Glück gewünscht haben sowie an die Zuschauer/innen, die uns vor Ort unterstützt haben!!!

Am 17.3 spielen wir um 14:15 Uhr in Schwarzenbek, wo gleichzeitig auch die 1. Herren vom TSV ein Heimspiel austrägt. Am 18.3 haben wir uns LETZTES HEIMSPIEL um 12 Uhr gegen Hannover 96, aktuell nur einen Platz in der Tabelle vor uns stehen und wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Jeanine und Isi

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Rückblick zum letzten WE: Leider 2x verloren! Derby aber mit Riesenstimmung!

Veröffentlicht am 04 März 2018 von Jan

Am 23. und 24.2. trat die erste Herren bei den Boostedtern und zu Hause gegen den SC Itzehoe an. In der Hinserie konnten die WSGer in diesen Spielen noch 3:1 Punkte verbuchen, an diesem Wochenende blieb nichts Zählbares auf der Habenseite übrig.

Der Reihe nach: Im Spiel gegen Boostedt traten am Freitag abend beide Teams in Bestbesetzung an. Doppel wie immer: Tim und Bjarne gewannen 3:0 gegen Franz/Tiedemann, Malte und Jan verloren 0:3 gegen F. Schümann/Hertwig. Das dritte Doppel dann wie so häufig der Scheideweg. Fabian und Lorenz verloren knapp in 5 Sätzen. Oben dann das Aufbäumen.  Tim rang Felix wieder im 5, Satz nieder und Jan konnte sich mit Taktik gegen den jugendlichen Elan von Florian Hertwig in 5 Sätzen durchsetzen. Wir waren wieder vorn.

Danach aber zwei 1:3 Niederlagen von Malte gegen Franz und Bjarne gegen Riepen. Viele knappe Sätze, aber irgendwie reichte es nicht… Dieses Mal war die Routine stärker. Unten ein ähnliches Bild. Lorenz unterlag Tiedemann und Fabian gegen T. Schümann. Beides 1:3 – beide Spiele mit knappen Sätzen, wir waren dran, aber irgendwie nicht vorne!

Oben dann bei Jan mal ein anderes Bild. er wusste, was gegen Felix zu tun ist, aber er konnte es nicht – glattes 0:3. Florian Hertwig hatte mit Tim noch ne Rechnung offen und knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Einzel an. Gutes Spiel von den beiden, dass Florian dann nicht unverdient für sich entscheiden konnte (natürlich in 5 Sätzen). Auch hier wieder knappe Spiele, aber so war es eben an diesem Tag.

Bjarne lag bei 3:8 gegen Franz fast 2 Sätze sicher vorne… eben nur fast. Der zweite Satz ging weg und es kam wieder zu einem 1:3. Mund abputzen – 3:9 verloren! Irgendwie zu hoch, aber auch weit entfernt von einem Punktgewinn! Auch in diesem Spiel wurden wir wieder von treuen Anhängern unterstützt – vielen Dank, auch wenn wir dieses Mal nicht so richtig für Spannung und Spektakel sorgen konnten.

Hier der Spielbericht!

 

Nur einen Tag später das Derby gegen Itzehoe. Peer zog als Mannschaftsführer sogar noch Parallelen zum Spiel Werder – HSV. Mir persönlich stellte sich da gleich die Frage, wer die Rolle des HSV übernehmen wollte/sollte. Bei der Begrüßung wurden noch Details zur Stimmlage von Jan ausgetauscht. Das Timbre deutete auf eine exzessive Verarbeitung der Niederlage gegen Boostedt hin…. oder eben doch auf eine Erkältung. Wer Jan kennt, weiß was wahrscheinlicher ist.

Die Doppel starteten anders als erwartet. Jan und Malte legten gegen Jörg Hubrich/Nikolaj Jensen einen Start nach Maß hin und führten schnell 2:0. Parallel gerieten aber Tim und Bjarne gegen Christian Herrendörfer/Peer-Olaf Reich mit 1:2 ins Hintertreffen. Die Halle füllte sich mit Gästen von beiden Vereinen. Eine lange Zeit leistungsfördernde Atmosphäre bildete sich. Jörg und Nikolaj wurden besser, zwangen Jan sogar mal zu Boden und kamen besser ins Spiel. Satzgewinn für Itzehoe! Parallel zitterten sich Tim und Bjarne in Satz 5. Schwierig für die Zuschauer sich das richtige Spiel auszusuchen.

Malte und Jan gewannen überraschend in 4 Sätzen, weil beide nochmal ne Schippe drauf packen konnten. Und auch Tim und Bjarne bissen sich durch. 2:0 für die WSG! Die Revanchepläne der Itzehoer waren für einen Moment durchkreuzt. Parallel dann die Spiele von Jan gegen Nikolaj und Fabian mit Lorenz gegen Tobias Wesner und Flemming Schneider. Auch wieder 5 Sätze…

Sah aber vor allem im Doppel nicht danach aus. Nach 0:2 kamen Fabian und Lorenz zurück, holten auch im 4. Satz noch einen hohen Rückstand auf. Herausragend, wie in dieser Phase Fabian das Spiel machte…! Die Wogen schlugen dann schon im Doppel hoch. Schiedsrichterentscheidungen wurden angezweifelt, wenig Souveränität in dieser Phase in der Box. Das können wir alle besser! Aber auch eine Form des Derbycharakters… „Leider“ aus WSG-Sicht ein 10:12 gegen Lorenz und Fabian. Die Aufholjagd wurde nicht belohnt. Wirklich Schade!

Am Nebentisch legte Nikolaj los wie die Feuerwehr, Jan merkte viel zu spät was los war. Nach 0:1 wählte er dann eine eigene passive, fast defensive Taktik – mit Erfolg! 2:1 für ihn. Derby dann auch in dieser Box. Jan haderte mit den langen Pausen des Dänen bei dessen Aufschlagsspiel und vergass selber das Spiel zu bestimmen… Eher Kategorie „Kinderkram“, aber für Jan reichte es und er ärgerte sich selber maßlos darüber. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Pausen nichts mit dem konditionellen Zustand von Nikolaj zu tun haben. Also 2:2! Alles wieder in der Reihe, aber „griffige Stimmung“!

Tim überzeugte dann gegen Jörg und brachte die WSG wieder in Front. 3:1 verdientermaßen für ihn, da er Jörg sein Spiel einfach stärker aufzwingen konnte. Dann wurde es schwer für die WSG, wie es zu erwarten war. In der Mitte war Bjarne die ersten beiden Sätze auf Augenhöhe, gewann leider nur einen der beiden Sätze davon und musste sich dann Tobis Qualität beugen. Malte hatte einen Satz zuviel Respekt, kam dann zurück und musste dann doch die Überlegenheit von Christian anerkennen. Eine letzte Anmerkung dann noch zur „Derbystimmung“. Zum Ende von Maltes Spiel kam es noch zu einem absolut überflüssigen verbalen Scharmützel von Seiten der WSG-Anhänger. Diese Dinge haben in unserem fairen Sport beim Tischtennis nicht zu suchen. Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei den Itzehoern noch einmal so dafür, wie es in der Halle auch von den verursachenden Personen erfolgt ist. Über so etwas möchte in Zukunft nicht schreiben. Sportlich zurück – Spielstand 3:4!

 

Oben dann das Duell von Steinburgs besten Senioren. Jan gewann +9,-3,+11,-10,+5, für Jörg lief es an diesem Tag einfach auch nicht so rund, wobei Jan auch nicht gerade viel lief…;-) 4:6! Auf Tim war Verlass! Trotz 1:2 Satzrückstand kämpfte und spielte er Niko nieder -5:6!

In der Mitte blieb Malte gegen Tobi ohne Chance 0:3 – 5:7! Bjarne machte es spannend. 0:2 und eigentlich keine Chance gegen Christian sind keine guten Voraussetzungen, um ein Spiel zu gewinnen. Den dritten Satz klaute Bjarne, im vierten Satz bog er einen Rückstand um und brach den Widerstand von Christian – 3:2 – 6:7!

Unten versuchte Fabian alles gegen Peer – aber da war nix zu holen – 0:3 -6:8! Unser Adeliger hatte sich gegen Flemming wieder etwas vorgenommen, Flemming aber auch… Erster Satz Verlängerung für Lorenz, zweiter Satz für Flemming, danach war Lorenz ein Tick offensiver und mutiger und gewann mit 3:1. Es ging mit 7:8 ins Schlussdoppel!

Stimmung gut, 5 Sätze – auch klar, aber einen Spieler würde ich herausnehmen! Jörg war bis dato ohne Punkt geblieben und legte sich mächtig ins Zeug,um zu verhindern, dass er an vier Punkten der WSG beteiligt war. Schade für uns, aber eine charakterlich starke Leistung – Hut ab. Er kompensierte die Schwächen von Nikolaj im Alleingang. Zwischenzeitlich lagen Tim und Bjarne 2:1 vorne, dann drehten die Itzehoer aber auf.

Ein echtes Derby, der Sieg nicht unverdient für die Itzehoer, keine schlechte Leistung der WSG, Stimmung war die meiste Zeit so, dass es eine Werbung für den TT-Sport in Steinburg war und es den Aktiven in den Boxen Spaß brachte. Welche Nachwirkungen dieses Spiel haben wird, werden wir sehen und wo war Hannes Helms?

Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung. Schön, dass auch viele Itzehoer Anhänger den Weg in die Halle gefunden haben. Danke auch an die zweite Damen und die Damen aus Harburg, die sich noch unsere Spiele anschauten, bevor Sie selber zum Schläger greifen konnten. Das war auch ein Spiel!!!

Hier der Spielbericht.

Unsere nächsten Spiele sind erst am 23./24.3. gegen Preetz und Moorrege – beide auswärts.

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Erfolgssträhne hält an

Veröffentlicht am 21 Februar 2018 von Isabelle

Die 1. Damen der WSG sind in der Rückrunde weiterhin nicht zu stoppen. Bereits vor dem Spiel gegen Torpedo Göttingen war der Klassenerhalt in der 3. Bundesliga gesichert und das 6! Spieltage vor Saisonende. Damit hat vor der Saison wohl keiner gerechnet!
Das sollte Aufwind geben, um auch gegen die besten Mannschaften der Liga zu bestehen. Der Tabellenzweite aus Göttingen reiste mit einem Spielverhältnis von 21:3 nach Kellinghusen, aber die WSGerinnen blieben davon unbeeindruckt.

Sowohl die Doppel als auch das obere Paarkreuz wiesen klare Parallelen zum Hinspiel auf. Die Doppel endeten wieder 1:1 und „oben“ konnten Liliya und Katia ihre Spiele deutlich gewinnen. Damit stand es zur Pause bereits 3:1. Das sollte allerdings noch nichts heißen, denn das kannte man bereits aus dem Hinspiel und damals wurde das Spiel mit 3:6 verloren.

In der Pause eingespielt, gingen Kasia und Jeanine an die Platte, um zu zeigen, dass auch im unteren Paarkreuz gegen Göttingen gepunktet werden kann. Der Plan ging zunächst nicht auf, denn beide hatten Probleme, ins Spiel zu kommen, sodass es nach drei Sätzen jeweils 1:2 stand. Kasia erspielte sich dann in einem Spiel mit schnellen Schlägen beider Spielerinnen einen 3:2 Erfolg. Jeanine machte es ihr nach und konnte neben den Punkten durch variables Topspinspiels auch von herausgespielten Schupfpunkten profitieren und im 5. Satz 11:9 gewinnen.

5:1!!! Das Unentschieden war damit sicher, aber bei der Ausgangssituation sollte nun ein Sieg her.

Liliya und Katia starteten zeitgleich ihre Spiele. Es entwickelten sich zwei Spiele auf Augenhöhe und gingen in den 5. Satz. Dort konnte sich Liliya für ihre Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damit sicherte sich die Mannschaft einen spielerisch knappen, aber vom Ergebnis her deutlichen 6:1 Erfolg.

Die 1. Damen zeigten, dass sie sich auch gegen die Gegner der oberen Tabellenplätze durchsetzen können und verteidigten ihren 4. Platz in der Tabelle. Am 17.03.2018 um 14:15 Uhr schlagen sie zunächst in der Sporthalle Buschkoppel 5 in Schwarzenbek auf, bevor am 18.03.2018 um 12 Uhr im letzten Heimspiel der Saison der aktuelle Tabellendritte Hannover 96 nach Kellinghusen kommt. Ihr seid herzlich eingeladen, ein letztes Mal in dieser Saison, Bundesligatischtennis beim Verfolgerduell in der Emil-Firla Halle zu erleben.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!

Jeanine, im Namen der 1. Damen

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Dieses Wochenende nie geführt…!

Veröffentlicht am 20 Februar 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG bekam es am Freitag mit dem Tabellenführer und am Sonntag auswärts mit dem Tabellenletzten zu tun.

Als Mannschaft des Mittelfelds hofften wir auf eine tolle Leistung zu Hause gegen Brunsbüttel und einen Erfolg zur Sicherung des Klassenerhalts.

Als dann am Freitag abend der Tabellenführer noch ohne Rohlf und Stellbrinck in der wie immer wohlig warmen Wrister Halle auflief, ging das „hier-ist-heute-was-drin-Gen“ um! Angespannte positive Energie und die Vorfreude auf einen Kampf gegen die Dithmarscher… sollte man meinen…Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Die WSG trat vor wieder gut besetzten Zuschauerrängen (Vielen Dank!) in Stammbesetzung an. In den ersten Doppeln trafen Tim und Bjarne auf Frank Hintz/Sascha Philippi. Am Nebentisch hatten Jan und Malte Ihren Auftritt gegen Marcel Horns/Kilian Bartelt. Unser Doppel 2 war nach phasenweise gutem Spiel und zwei knappen Sätzen trotzdem nach drei verlorenen Sätzen wieder auf der Bank. Am Nebentisch quälten sich Tim und Bjarne zu einem 5-Satz-Erfolg. Die langen Ballwechsel schmeckten den Jungs irgendwie gar nicht, aber letztendlich glichen sie zum 1:1 aus. Das dritte Doppel mit Fabian und Lorenz war gegen Simon Clausen/Mirko Plath ganz lange komplett auf Augenhöhe. Welche Bälle nachher den 5. Satz entschieden war eigentlich nicht mehr klar, aber zum Schluss dann der verdiente Sieg für Brunsbüttel!

Mit 1:2 nicht unbedingt ein Start nach Maß, aber auch nicht ganz unerwartet, obwohl „hier-ist-ja-heute-was-drin…“, auch wenn es keine Führung nach den Doppeln gibt. Dann wäre ein Punkt im oberen Paarkreuz ein Bonus gewesen.

Marcel zog Tim vor allem im zweiten Satz den Zahn. Mit einer 1:0 Führung im Rücken schwang sich der Linkshänder bei 6:10 gegen ihn zu großen Rückhänden in Serie auf und gewann 12:10. Weil es so schön war und so gut funktionierte, machte er so weiter und schickte Tim mit 0:3 auf die Tribüne. Nebenan war das Spiel bei Jan und Kilian langsamer, aber nicht unbedingt schlechter, eher taktischer. Hier gab es nur im ersten Satz Vorteile für Jan, ehe der Magier Kilian dann seine Klasse ausspielte und zur Not auch einmal mit Netz und doppeltem Boden arbeitete. Nach vier Sätzen dann 1:4!

Nun musste was kommen, wenn „hier heute noch was drin sein sollte“. Und es kam auch was. Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Sascha und Frank mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen…mehr war heute in der Mitte nicht drin. 1:6!

Jetzt aber unten!!! Fabian traf auf einen unglaublich sicheren Mirko. Drei Sätze war das Spiel fast ausgeglichen, aber auch hier ein 3:1 für den Tabellenführer. Kommen wir zum WSG-Lichtblick des heutigen Abends – Lorenz! Im gewiss nicht einfachen Spiel gegen Simon spielte Lorenz unabhängig vom Spielstand die richtigen und mutigen Bälle und gewann verdient in 5 Sätzen! Bravo!

Mit 2:7 ging es ins obere Paarkreuz. Während Jan wieder einen Satzgewinn „feiern“ durfte, war für Tim heute nichts drin. 2:9! Gaaanz schlechte Teamleistung mit unrühmlichen Aktionen. Malte brillierte mit Siegeswillen und Bjarne zeigte, dass er in besonderen Situationen doch zu Beschleunigungen aus dem linken Unterarm fähig ist. Das möchte keiner wieder sehen. Wir haben uns damit das gute Spielverhältnis „versaut“ und sind etwas unsanft auf dem Boden der Realität angekommen! Bis Sonntag muss die Zeit zum Verdauen reichen!

Und hier geht es zum Spielbericht.

Am Sonntag fuhren wir dann frohen Mutes zusammen mit Marika, Bernd und Christian nach Probsteierhagen. Danke für die Unterstützung!

Die Gastgeber traten ohne die Nr.1. Heuer, dafür mit Behrens an. „Hier-ist-heute-noch-mehr-drin-als-schon-vorher-gedacht…“?

In den Doppeln lief es nicht immer perfekt. Tim und Bjarne waren lange gegen Gerrit C. Martini/Jan Behrens auf der Zielgeraden zu einem schlichten 3:1-Erfolg! Dann kam der vierte Satz nicht und der 5.Satz ging mit 12:10 in der Verlängerung verloren!

Malte und Jan kamen gegen die Oldies Jens Heuck/Dr. Stefan Palmié vernünftig ins Spiel. Nach dem ersten gewonnenen Satz folgten dann zwei verlorene Sätze, ehe dann auch der 4. Satz mit etwas Dusel 12:10 an die WSG ging. Der Dusel kam zurück – allerdings zu den beiden Junggebliebenen 12:10 im 5. Satz für Probsteierhagen! Es hätte besser beginnen können. „Vielen Dank für den Druck!“, sagten sich dann Fabian und Lorenz. Es ging darum ein 0:3 als Start zu vermeiden! Aber mal ganz souverän siegten die beiden und verkürzten mit einem 3:0 auf 1:2!

Oben machte Tim es dann besser als am Freitag. Er setzte ein 3:0 oben drauf – 2:2! Jan war gegen „Schachspieler“ Heuck etwas uninspiriert und irgendwie nie im Rhythmus! 1:3 hieß es für den WSG-Senior gegen den Altmeister! Wir lagen wieder hinten!

Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Stefan und Frederik mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen… Diese Passage schon einmal gelesen… Gerne vergleichen…Aus dem 2:3 wurde ein 2:5!

Dranbleiben hieß die Devise unten! Lorenz gewann gegen Jan-Willem Hübner nach wieder gutem Spiel 3:1 und auch Fabian bezwang den guten Ersatz Jan Behrens in vier Sätzen. Mit so einem Doppelerfolg im Rücken kann  man auch mal ein Paarkreuz positiv gestalten…!

Oben freuten wir uns dann alle auf das Spiel von Tim gegen Jens, das zu Hause schon eines der ansehnlichsten war, aber vorher traf Jan noch auf Gerrit. Aber gegen wen kämpfte Jan da? Gegen sich selber und seine Lethargie? Gegen Gerrit, der auch einfach mal nen Ball kompromisslos versenkt? Nein, ausnahmsweise (Sorry Gerrit!) gegen das Netz! Jan gewann 3:1, verlor aber den dritten Satz 16:14. In dem Satz zeigte Gerrit sein präzises Spiel mit dem Netz besonders eindrucksvoll und regelmäßig. Aber wurscht, wenn man gewinnt! 5:5 – alles wieder offen! Dann Tim gegen Jens. Fahriges Spiel zu Beginn, hohe Führung für Jens reicht zu hauchdünnem Satzgewinn in Satz 1! Tim revanchiert sich im zweiten Satz, agiert dann aber nicht mehr so zwingend, während Jens das Spiel immer besser lesen konnte. 3:1 für Jens und ein weiteres Mal „Hut ab“! Wieder hinten 5:6!

Jetzt kam unsere Mitte! Bjarne blieb sich treu und konnte einen Satz gewinnen, mehr aber leider auch nicht. Malte kam aber besser gegen den „Doc“ ins Spiel. Erster Satz verloren, zweiten Satz gewonnen, Malte kam ins Rollen, Satzbälle in Satz 3 und….. Satz verloren! Doch Malte zerbrach nicht daran und gewann die letzten beiden Durchgänge mit Glück und Geschick! 6:7!

Das untere Paarkreuz sollte uns ins Schlussdoppel bringen! Wie gut, dass Fabian gleich erstmal den ersten Satz verlor. Dann stellte er um und wurde zum Leidwesen von Jan-Willem immer sicherer! 3:1 für den besten WSGer an diesem Sonntag! Eine echte Bank, die auch dann punktete, wenn es besonders wichtig war!

Lorenz wollte es ihm gleich tun. Nach wechselhaftem Spiel fanden sich Jan und er im 5. Satz wieder. Dort verloren zunächst beide den Mut. Jan fand ihn früher wieder und gewann nicht unverdient im 5. Satz! 7:8 – wieder hinten!

Immer schön für das Schlussdoppel mit einem Rückstand in das letzte Spiel zu gehen 😉

So ging auch gleich der erste Satz knapp in die Grütze, aber dann setzten sich Tim und Bjarne doch deutlich gegen Jens und Stefan deutlich – 8:8! Das war für uns das Maximum heute! Es hätte auch schief gehen können, wie andere Aktionen an dem Tag!

Wenn man nicht führt, dann kann man auch nicht gewinnen! Immerhin den wichtigen Punkt geholt und Moral bewiesen!

Hier ist der Spielbericht!

 

Am kommenden Freitag spielen wir in Boostedt, bevor wir am Samstag dann die Gäste vom SC Itzehoe in eigener Halle um 12 Uhr begrüßen dürfen.

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WSGerinnen und die Landeshauptstädte

Veröffentlicht am 13 Februar 2018 von Isabelle

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften ging es für Isabelle und Jeanine mit ihrem Team in der 3. Bundesliga direkt wieder an die Tische. Dieses Wochenende kamen die Gegnerinnen aus Kiel und Düsseldorf.

Am Samstag machten sich die Spielerinnen der Borussia Düsseldorf auf den Weg nach Kellinghusen. Im Hinspiel musste sich die 1. Damen noch 3:6 geschlagen geben. Das sollte vor heimischer Kulisse nicht passieren. Liliya, Katia, Kasia und Isabelle gingen hoch motiviert an die Platten. Alle hatten sich vorgenommen, zu zeigen, dass man das Hinspiel als „Ausrutscher“ bezeichnen kann.

In den Doppeln wurde lediglich ein Satz abgegeben, genauso machte es das obere Paarkreuz auch im Einzel und damit stand es zur Pause bereits 4:0. Nun wollten auch Isabelle und Kasia zeigen, dass sie es besser können, als sie es noch im November machten. Zwar mussten die beiden drei Sätze abgeben, teilten diese aber so auf, dass es nach ihren Spielen 6:0 hieß! Damit gab die 1. Damen gerade einmal 5 Sätze ab und bewies, dass sie es wirklich besser kann. Ein souveräner Heimsieg, der Rückenwind für das Auswärtsspiel beim Kieler TTK geben sollte.

Hier war die Ausgangssituation eine komplett andere, denn das Hinspiel konnte, mit gerade einmal 4 verlorenen Sätzen, 6:0 gewonnen werden. Dass dieses grandiose Ergebnis nicht wiederholt werden konnte, ergab sich leider schon nach den Doppeln. Nach 5 ungeschlagenen Punktspielen in den Doppeln, hieß es diesmal nur 1:1. Nachdem sich dann auch Liliya einer stark spielenden Hanna Patseyeva geschlagen geben musste, konnte Katia zumindest das zwischenzeitliche 2:2 zur Pause klar machen. Man könnte nun meinen, dass Kasia und Jeanine etwas unter Druck standen, aber die beiden meisterten ihre Spiele, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Lediglich einen Satz gewann Meike Müller gegen Kasia, während Jeanine ihrer Gegnerin Catharina Grothkopp keine Chance ließ. 4:2!
Hanna Patseyeva war leider auch für Katia an dem Tag zu stark, sodass Kiel auf 4:3 verkürzen konnte. Auch bei Liliya sah es gegen Lin Sievers beim Spielstand von 0:2 nicht gut aus. Aber eine taktische Umstellung brachte die Wende im Spiel. Es hieß für sie nun, für ihre Verhältnisse überproportional viele Topspins zu spielen. Die Idee ging auf und sie kam in den 5. Satz. Dort hatten sich inzwischen beide Spielerinnen wieder auf die neue Spielweise des Gegners eingestellt, aber Liliya konnte einen 7:10 Rückstand noch in ein 12:10 wandeln – 5:3. Jeanine hat währenddessen ihr Spiel am Nebentisch gegen Meike gestartet. Sie schien an dem Tag einen Lauf zu haben, ließ auch in diesem Spiel wieder mit überraschend aktiver Spielweise nichts anbrennen und sicherte mit ihrem 3:0 Erfolg den Siegpunkt. Auch wenn es nicht wieder 6:0 hieß, freuten sich die 1. Damen über den 6:3 Erfolg in Kiel bei einem entspannten Essen.

Jeanine, im Namen der 1. Damen

 

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Einer hatte den Tiger im Tank – der …

Veröffentlicht am 11 Februar 2018 von Jan

Die Ausgangslage für die erste Herren der WSG war vor dem wichtigen Spiel gegen den VfB Lübeck nicht so rosig wie in den Spielen zuvor, dachten wir jedenfalls. Warum? LvR oder auch „unser Blaublütiger“ musste sich krank abmelden – er steht hoffentlich in den kommenden Spielen wieder mit uns fit am Tisch! Im Ersatzspielerroulette fiel die Wahl auf den Doppelmagier Frank Schneider.

Der hatte in der leicht schwächelnden zweiten Herren auf sich aufmerksam gemacht, in dem er mit drei unterschiedlichen Partnern in drei Spielen immer sein Doppel gewonnen hatte. Da wir gerne mit 2:1 in den Doppeln starten würden – vielleicht eine gute Wahl! Die Gastgeber aus Lübeck traten in Bestbesetzung zum von MF Stefan Heinacker bezeichneten „Abstiegskracher“ an.

Vor dem Spiel lagen die Marzipanstädter in Reichweite zwei Punkte hinter uns auf Platz 7 nur einen Punkt vor dem Abstiegsrang. Wir waren uns der Bedeutung des Spiels bewusst, aber nicht nur wir, auch unsere Fans!!!  Mehr Zuschauer als Spieler fanden den Weg in die Halle nach Lübeck – vielen, vielen Dank! Wir verneigen uns vor Euch, dass Ihr uns auch bei den Auswärtsspielen so toll unterstützt!

In den Doppeln setzte bei der WSG das Pokergen ein. Schon Tage vor dem Spiel wurden mögliche Doppelkonstellationen diskutiert… Hat bisher selten geholfen…Obwohl… Bisher waren die Doppel ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Serie… Doppel 1 blieb unverändert, Doppel 2 wurden die „Rentner“ Frank und Jan und im dritten Doppel feierte Malte seine Premiere mit Fabian.

Die baumstarken Ringkowski/Fuchs trafen somit auf Jan und Frank – jedenfalls nominell. Im Prinzip spielten die beiden gegen Frank. Wie entfesselt verwandelte Frank (bei der Begrüßung hoch konzentriert – siehe erstes Bild) im ersten Satz alle möglichen und unmöglichen Bälle und gewann den ersten Satz im Alleingang. Die starken Lübecker ließen sich da aber nicht lange bitten. In den Sätzen 2 und 3 zeigten sie ihr großes Können. Erst im vierten Satz waren die WSGer wieder in Reichweite eines Satzgewinns. Da wäre es gut gewesen, wenn sich Jan auch mal an erfolgreichen Bällen beteiligt hätte… Er hat es wohl nicht verkraftet, nicht der ältere Spieler im Doppel gewesen zu sein.

Gegen Dibbern/von Burgsdorff gaben Tim und Bjarne (mal wieder) das gute Pferd, das nicht höher springt als es muss. Etwas zäh ohne allzu großen Glanz mit überschaubarer aber vorhandener taktischer Finesse gelang ein 3:1 Erfolg. 1:1!

Mit Spannung schauten dann alle auf die Paarung Heinacker/Otte gegen Malte/Fabian. Überraschenderweise war es das klarste Doppel. Ich denke es lag daran, dass die beiden WSGer so miserabel vom Doppel 1 eingespielt worden sind 😉 Malte und Fabian brachten sich eher mit den kleinen Punkten im Aufschlag/Rückschlag immer wieder um den gewünschten Erfolg. Dazu schlugen die beiden Lübecker erbarmungslos zu, wenn die WSGer aufdrehen wollten. Nach drei klaren Sätzen stand es 1:2 gegen die WSG.

Oben waren enge Spiele zu erwarten. Manuel Fuchs war aus dem Doppel schon „schön warm“ gegen Jan. Jan allerdings auch besser als im Doppel. Insgesamt war Jan etwas zu passiv im Rückschlag und mit zu wenig Variation im offensiven Spiel ausgestattet. Je länger der Ballwechsel desto besser für ihn – ungewohnt. Nach vernünftiger Leistung dann doch 1:3. So kam es schon auf Tim gegen Andreas Ringkowski an. Tim ist weiterhin in guter Form und zeigte dies auch! Nach gutem ersten Satz kan „Ringo“ aber zurück. Im dritten Satz verletzte sich dann „Ringo“ aber unter dem Fuß. War sein Spiel vorher auch nicht durch seine Beinarbeit geprägt, war er doch eingeschränkt und stellte sein Spiel demzufolge um. Tim kam damit gut klar, gewann 3:1 – insgesamt 2:3!

In der Mitte traf Bjarne auf Stefan Heinacker und Malte auf Moritz Dibbern. Es war das 5-Satz-Paarkreuz. Bjarne – auch als der Mann mit den eisernen Nerven bekannt – spannte seine Fans aber gewaltig auf die Folter. Nach 0:2 Sätzen und einigen Netzbällen gegen ihn kam er zurück. Wehrte im vierten Satz einige Matchbälle ab und war im 5.Satz psychologisch vorne. Und „Heini“ demonstrierte in Satz 5 große Klasse. Er drehte noch einmal etwas mehr auf und gewann im 5.Satz verdient. Und nebenan? Malte gewann den ersten Satz gegen Moritz, verlor den zweiten, gewann den dritten, verlor den vierten… Beide Spieler vereinbarten sich auf die Halbdistanz, so dass für die Zuschauer ein höchst ansehnliches Spiel entstand. Da Malte die Sätze 1 und 3 gewann, lag er auch im 5. Satz vorne. Einen anderen Grund habe ich nicht gesehen. Insgesamt war das Spiel eng, aber ein einzelner Satz niemals. Wieder Punkteteilung im Paarkreuz – wir liefen dem 1:2 aus den Doppeln weiter hinterher – könnte bei 3:4 ein langer Abend werden.

Aber dann kam das untere Paarkreuz!!! Fabian überzeugte gegen Tim von Burgsdorff. Läuferisch und kämpferisch ja immer auf der Höhe fand er in diesem Spiel auch die richtige Dosierung zwischen defensiven und offensiven Aktionen. Gepaart mit Tempowechseln stellte er Tim immer wieder vor neue Aufgaben und gewann verdient 3:1! Sehr gut!

Noch besser machte es dann aber Frank gegen Stefan Otte! Unser Linkshänder aus der ersten Bezirksliga knüpfte an die Leistung aus dem Doppel an. Nein, das wird ihm nicht gerecht. Unser Polizist legte los wie die Feuerwehr. Mit schnellen Beinen konnte Frank sich immer wieder mit seiner Vorhand in Szene setzen. Gepaart mit taktisch guten Aufschlägen überraschte er Stefan in Satz 1 – dachten wir. War wieder falsch. Frank machte einfach weiter. Stefan versuchte einiges, konnte ihn aber auch im zweiten Satz nicht aus dem Konzept bringen. Erst im dritten Satz konnte Stefan einen Satzgewinn für sich verbuchen! Doch im vierten Satz spielte sich Frank wieder in „seinen“ Rausch! Eine perfekte Leistung und sorry Lorenz. In diesem Moment hat Dich keiner vermisst 😉 Wenn Frank so spielt, wird es schwer für Dich, wieder ins Team zu kommen… Dieses Paarkreuz ging mit 2:0 an uns! Das war so wichtig – vielen Dank – Frank! Selten habe ich Frank so gelöst und glücklich beim TT gesehen!

Damit hatten wir den Widerstand der Lübecker ein wenig gebrochen. Der angeschlagene „Ringo“ machte gegen Jan vieles richtig. Er verkaufte sich deutlich besser als noch bei den LM der Senioren. Bei Jan zeigte sich mal wieder, dass er sich langsam bewegt und langsam spielt, wenn es der Gegner auch tut… Sollte jemand wissen warum gerne mal melden…! Dass Jan sich dann aber in den kritischen Phasen auf seine Rückhand verlassen konnte, ist aber auch ein kleines Zeichen seiner Leistungsstärke in dieser Serie. Sogar der alte Mann hat sich verbessert. Trotzdem war sein 3:2 Erfolg im undankbaren Spiel gegen den humpelnden Andreas alles andere als sehenswert. Dies war anders bei Tim gegen Manuel. Beide Spieler flink auf den Beinen mit offenem Visier. Schön anzusehen, erster Satz knapp für Tim, danach eine deutliche Steigerung bei Manuel im zweiten Satz. Tim reagierte mit variablem Spiel und gewann in vier Sätzen. Damit wurde das nächste Paarkreuz gewonnen. Zusammen mit den Zuschauern im Rücken konnten wir bei 7:4 dann den Sack zumachen. Innerhalb von 40 Minuten hatten wir in 4 Einzeln das Spiel gedreht.

In der Mitte spielte Bjarne dann effektiv gegen Moritz. 3:0, aber 2 Sätze in der Verlängerung… Die Sache mit den Nerven – schaut oben im Text nach! Manchmal hatten wir fast das Gefühl, er wollte dies den Zuschauern beweisen. Malte spielte dann das erste Mal gegen Stefan Heinacker und machte seine Sache blendend. Selten war Heini so chancenlos in einem Spiel gegen einen Gegner, der das erste Mal gegen ihn antrat. Nur 12 Punkte in drei Sätzen öie Malte für Stefan zu – ein krönender Abschluss, der für gute Laune und zwei Punkte sorgte!

Hier ist der Spielbericht.

Tim ist ständig in Bewegung – sogar auf diesem Bild zu schnell für Fotograf Bernd, obwohl er schon von Bjarne und Tim in die Zange genommen wurde…

Ein rundum erfolgreicher und wichtiger Freitag für die erste Herren! Super Erfolg für Frank, die Mannschaft und die besten Genesungswünsche für Lorenz. Danke an die Fans!

Am kommenden Freitag, den 16.2. geht es in Wrist weiter gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Brunsbüttel. Wir hoffen wieder auf gute Unterstützung durch unsere treuen Fans – Neuankömmlinge sind natürlich auch herzlich willkommen!

Ob es dann auch wieder ein so erfolgreicher Freitag wird? Wir werden es sehen!

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Maximale Medaillenausbeute für Jeanine und Isi

Veröffentlicht am 08 Februar 2018 von Isabelle

Isabelle und Jeanine starteten am vergangenen Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Sparrieshoop, für die beide, dank ihrer Leistungen bei den LM, einen Verfügungsplatz erhielten. Damit zählten sie nicht unbedingt zum Favoritenkreis, aber hatten sich zum Ziel gesetzt, das Hauptfeld zu erreichen.

Jeanine startete mit einem souveränen 4:0 gegen Lilia Palina in das Turnier, bevor sie sich sowohl gegen Carolin Gragoll (2:4) als auch Larissa Schmidt (1:4) geschlagen geben musste. Neben dem Satzgewinn gab es beim Spiel gegen Schmidt zwei weitere Lichtblicke für Jeanine. Sie gewann den „Ballwechsel des Tages“. Man kann fast sagen, die Halle stand Kopf und feierte ihre Lokalmatadorin (was ihr erst dann richtig bewusst wurde).  Beim Abklatschen nach dem Spiel hatte Schmidt noch die frohe Botschaft, dass es trotz eines Spielverhältnisses von 1:2 für Jeanine für den 2. Platz in der Gruppe gereicht hat, da Platz 2-4 alle 1:2 Spiele hatten und Jeanine um einen Satz besser war als Palina auf Platz 3.

Isabelle konnte ebenfalls mit einem Sieg das Turnier beginnen. Bei ihr hieß es 4:2 gegen Carolin Mews. Mit 4:2 ging es auch im 2. Spiel weiter, allerdings musste sie sich in dem Spiel Sarah-Madeleine Schrödter geschlagen geben, die allerdings ihr erstes Spiel gegen Sonja Reißmann 1:4 verloren hatte. Mit der Ausgangssituation musste Isabelle nun ihr letztes Gruppenspiel gegen Reißmann möglichst hoch gewinnen, um die Chance auf das Hauptfeld zu bewahren. Nach umkämpften 4 Sätzen und einem Zwischenstand von 2:2 übernahm Isabelle die Oberhand und siegte 4:2. In der vergangenen Saison wäre Isabelle damit trotzdem ausgeschieden, aber seit dieser Saison zählt nicht mehr der direkte Vergleich, sondern alle Punkte werden ausgezählt. Es hieß also Taschenrechner raus, rechnen, zittern und hoffen. Am Ende hatte Isabelle ein um 7 Punkte besseres Punktverhältnis und folgte Jeanine in das Hauptfeld.

Im Doppel gingen die beiden gemeinsam an den Start und konnten ihre Vorrundenpartie gegen Bienert/Bruns am Samstagabend mit 3:0 gewinnen.
Mit Doppel ging es auch am Sonntag direkt weiter. Es wartete die gesetzte Paarung aus Brandenburg Dahms/Mews auf die Mädels aus Kellinghusen. Es entwickelte sich nach einem 11:3 im ersten Satz ein hart umkämpftes Spiel mit dem glücklicheren Ende für Isabelle/Jeanine. Glücklicheres Ende heißt in dem Fall 11:9 im 5. Satz. Damit war die erste Medaille sicher.

Im Einzel glich die Hauptrundenauslosung von Isabelle mehr einer Landesmeisterschaft, denn sie startete im Achtelfinale gegen die Verbandskollegin Jana Fernholz. Ohne Coach hieß es nun für Isabelle das Viertelfinale zu erreichen und das gelang ihr ohne Satzverlust. Am Nebentisch musste Jeanine sich gegen Jennifer Bienert durchsetzen, die sie bereits aus dem Doppel vom Vorabend kannte. Als hätten sich die beiden abgesprochen, zog auch Jeanine mit einem 4:0 in das Viertelfinale. Dort wartete Sonja Reißmann, die Gruppengegnerin von Isabelle. Es war ein Duell auf Augenhöhe, dass Jeanine am Ende mit viel Kampf mit 11:9 im 7. Satz für sich entscheiden konnte und sich damit die zweite Medaille sicherte. An dieser Stelle vielen Dank an Bianca Dahlke, die aufgrund einiger Verschiebungen im Zeitplan kurzfristig als Coach eingesprungen ist. Auch Oliver Zummach und Veli Erdogan sind hier zu nennen, die in den anderen Spielen immer Tipps parat hatten. Nahezu parallel spielte auch Isabelle ihren letzten Ball zu ihrem Halbfinaleinzug gegen Sina Henning (4:1). Damit standen die WSGerinnen in beiden Konkurrenzen auf dem Treppchen. Die Erwartungen waren damit deutlich übertroffen, ein riesen Erfolg!

Im Doppel mussten sich die beiden dann leider 0:3 im Halbfinale Dahlke/Pankunin geschlagen geben, nachdem der 2. Satz eigentlich schon gewonnen war, als alle 4 Spielerinnen am Tisch bei 10:8 dachten, dass der Ball niemals mehr auf den Tisch kommt, dann eine physikalisch kaum zu erklärende Flugkurve einschlug und exakt auf die Kante fiel.

Im Einzel hieß es daraufhin für Isabelle wieder sich selbst zu coachen, denn es kam erneut zu einem Verbandsduell. Diesmal stand ihr Karina Pankunin gegenüber. Isabelle konnte kaum ein Mittel finden und musste sich 0:4 geschlagen geben. Jeanine spielte ihr Halbfinale gegen Jasmin Kersten. Das Spiel war auf Messers Schneide, bis Jeanine bei 2:3 den Rhythmus und damit auch das Spiel 2:4 verlor.

Leider reicht das Erreichen des Halbfinals dieses Jahr nicht für die Qualifikation für die Nationalen deutschen Meisterschaften, aber Isabelle und Jeanine dürfen sich nun nach Erfolgen im Jugendbereich erstmal über zwei Plätze auf dem Podest bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen freuen.

Und ihr habt die Möglichkeiten unser Spiel schon am kommenden Wochenende live zu erleben. Am 10.2 spielen wir um 15 Uhr in der Emil-Firla Halle in Kellinghusen gegen Borussia Düsseldorf.

Jeanine

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