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Berkhahn bringt‘s!

Veröffentlicht am 05 Februar 2019 von Fabian

Bericht zum Spiel in der Tischtennis Herren Verbandsliga vom 02.02.2019
Vfl Bad Schwartau – WSG Kellinghusen/Wrist 7:9

Nach unserer Niederlage in Lübeck ging es am Samstag wieder in dieselbe Himmelsrichtung nach Bad Schwartau. Die Schwartauer zieren momentan das Tabellenende und stehen mit dem Rücken zur Wand… Die Ausgangsposition für die Schwartauer ist so eindeutig wie noch nie. Es kann nur aufwärts gehen. Mit einem Topteam (nur Clasen für Gehrmann) und großem Selbstbewusstsein („Ich hätte meinen Hintern verwettet, dass wir heute nicht verlieren!“), wie wir erst nach dem Spiel erfuhren hatten die Schwartauer den Plan wichtige Punkte im Klassenerhalt einzufahren.

Wir wollten den Abstand zum Tabellenende zumindest nicht kleiner werden lassen und eigentlich schon gewinnen und in Stammbesetzung angereist.
Nach den Doppeln mal wieder 2:1, dieses Mal aber für die Schwartauer. Tim und Bjarne wie gewohnt sicher. Eine echte Bank sowohl vom Ergebnis als am Samstag auch vom Spiel. Für Mussäus/Clasen war nur ein Satzgewinn drin. Jan und Malte gegen Hopp/Dunkel 0:3… Vom Spielverlauf aber ein 1:2 oder sogar 2:1. Kurios, wieviel Netzbälle hintereinander in Satz 1 dann doch den Schwartauern zum Satzgewinn reichen. Die Netzlehre von Sascha Hopp hat da Ihren Dienst komplett geleistet ;-). Trotzdem die Schwartauer sicherer und damit verdienter Sieger. Das Doppel 3 mit Fabian und Lorenz gegen Hundt/Glaeßner ungewohnt kurz. 3 Sätze verloren und eigentlich nie richtig ins Spiel gefunden – das Spiel ging viel zu klar weg.

Oben dann Tim in Paradeform und Jan souverän. Tim mit deutlichen Satzgewinnen 1 und 3 gegen Mussäus, der sich in den Sätzen 2 und 4 revanchierte. Im 5. Satz führte Tim 6:1, alles schien klar, aber Mussäus kam zum 6:6 zurück. Im Prinzip dieselben Phasen in Satz 5, wie in den ersten vier Sätzen, Tim dann dominant und präsent – 11:7! Wichtiger Punkt für uns! Jan dann gegen einen seiner Lieblingsgegner Hopp. Jan war einigermaßen körperlich fit und geistig wach und ließ – wie immer mit eher ungewöhnlichem System gegen Hopp – in den drei Sätzen eigentlich keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Tisch ging, auch wenn die Sätze nicht immer deutlich waren! 3:0 und damit 3:2 für die WSG!
In der Mitte dann Katzenjammer und wenig Erhellendes bei der WSG. Bjarne hatte erstaunlicherweise gegen Hundt irgendwie die Sätze drei und vier gewonnen, dabei sogar Matchbälle abgewehrt und schien in der Lage ein Spiel zu klauen…aber dann doch nicht 11:3 im 5. Satz für Hundt, der verdient gewann. Auch bei Malte war der Name seines Gegners Programm Christian Dunkel sorgte dafür, dass Malte drei Sätze lang keine Sonne sah – 3:4 gegen uns!
Unten sollte es dann besser werden – so jedenfalls unser Plan! Lorenz gewann gegen Teamkäptn Glaeßner einen Satz, in Satz drei war er dann unglücklich unterlegen und dann ging das Spiel leider weg. Bei Lorenz geht noch mehr, leider momentan nur im Training – dranbleiben Mr. von Rosenberg! Besser machte es Fabian gegen Clasen. Die beiden trafen schon früher aufeinander. Fabian schien sich an ein erfolgreiches System gut erinnert zu haben, ebenfalls wieder ein kurzes 3:0 für unseren Marathonmann! 4:5 zur zweiten Einzelserie!

Oben dann Jan gegen Mussäus. 2 blitzsaubere erste Sätze für den jüngeren der beiden Spieler (ja, kaum zu glauben, das ist Jan in diesem Fall!). Danach aber ein konditioneller Einbruch des „Youngsters“ gegen die konditionelle Macht von Boxer Marc. Nebenbei spielte der auch einfach etwas besser. So fanden wir uns im 5.Satz wieder, dort hatte sich Jan scheinbar wieder erholt und startete sehr gut und verwaltete die Führung bis zum Ende. Tims Lieblingsgegner ist Sascha Hopp sicher nicht…Die Bilanz spricht da deutlich für Sascha, aber am Samstag ging es „Ex und Hopp“ für Tim – ein gutes 3:0! 6:5 für die WSG!

In der Mitte hatten unsere beiden Jungs dann etwas Nachholbedarf. Beide lieferten dann auch ab. Bjarne gewöhnte sich einen Satz an das Spiel von Dunkel, dann ging ihm ein Licht auf (sorry, auch diese Formulierung musste jetzt sein!). Malte gewann den ersten Satz klar, bevor er sich dann mit Hundt darauf einigte, dass die nächsten drei Sätze nach rasanten Ballwechseln in der Verlängerung entschieden werden sollten… Malte gewann zwei dieser drei Sätze – 8:5 für die WSG!

Unten dann eine knappe 2:0 Führung von Glaeßner gegen Fabian. Im dritten Satz lief er dann ständig einem Rückstand hinterher –sollte Fabian auch das dritte Spiel in drei Sätzen bestreiten? Nein, Lutz Glaeßner ließ die Tür einen Spalt auf und Fabian gewann die Sätze drei und vier. Im 5. Satz dann wieder ein Spiegelbild der vier Sätze. 5:0 für Glaeßner, Fabian dann wieder dran, aber dann doch der Verlierer dieses Spiels. Die beiden spielen immer enge Spiele. Daran orientierten sich scheinbar auch Clasen und Lorenz. Alle Sätze mit 2 Punkten Differenz, natürlich 5 Sätze und selbstverständlich auch der 5. Satz in der Verlängerung – alles was das TT-Herz begehrt… aus unserer Sicht nicht mit dem gewünschten Ende, aber auch eine Demonstration der Moral der Schwartauer. Clasen in 5 Sätzen zum 8:7 für die WSG!
Gut, dass wir ein so gutes Schlussdoppel haben! Hopp und Dunkel durften in jedem Satz 7 Punkte machen, aber kamen nie in die Nähe eines Satzgewinns – ein ausnahmsweise eindeutiges Spiel! 9:7 für die WSG! Wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Wie gut Schwartau ist, zeigte sich einen Tag später, als die Schwartauer in identischer Aufstellung gegen Kaltenkirchen (eines der drei Topteams der Liga) 9:5 gewannen. Die Liga bleibt damit spannend!

„Man Of The Match“ bei uns eindeutig – der tolle Tim!!! Er blieb ungeschlagen, war an vier Punkten beteiligt und setzte dies in drei der vier Spiele sehr deutlich um – so kann es bleiben!
Am 9.2. geht es für uns zu Hause gegen Friedrichsort weiter, wir würden uns gerne für die Niederlage in der Hinserie revanchieren…Mal sehen, wie es laufen wird!

Jan für die erste Herren

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An Kampfgeist mangelte es nicht

Veröffentlicht am 23 Januar 2019 von Jan

Die Landesmeisterschaften der Damen und Herren in Bad Segeberg begannen mit einer Doppelrunde, in der weder die Damen Isabelle und Jeanine noch Jan eingreifen mussten, waren doch ihre Punktzahlen so gut, dass es zu Freilosen reichte. Auf unseren Sonnenschein Tim, der als Doppelpartner von Jan und Mixedpartner von Isabelle vorgesehen war, musste krankheitsbedingt leider verzichtet werden.
In den Gruppenspielen mussten Isabelle und Jan „ran“. Jeanine hatte den Luxus auch auf die Gruppenspiele verzichten zu dürfen. Sie gehörte zu den besten Acht der Setzungsliste der Damen.
Bei den Damen bestritt Isabelle die Gruppe mit den jungen Damen Monique Weber und Carina Ludwig. So ganz locker war Isi da noch nicht… Der Start im ersten Einzel gegen Monique mit verlorenem ersten Satz und einem 2:6-Rückstand sorgte dann doch für einen etwas höheren Blutdruck bei allen Anwesenden. Danach fand Isabelle immer besser ins Spiel, ohne jedoch zu glänzen. Ein 3:1 brachte den ersten Sieg. Im zweiten Spiel stand ihr die junge Schülerin Carina Ludwig aus Friedrichsgabe gegenüber. Der deutliche erste Satzgewinn für Isabelle wiegte alle in Sicherheit. Danach verlor sie knapp in der Verlängerung, um anschließend den 3. Satz in der Verlängerung zu gewinnen. Nach etwas Durchatmen war endlich der Drops gelutscht. 3:1 zum Gruppensieg! Eher Pflicht als Kür, aber zum Schluss zählt nur das Ergebnis!
Jan durfte sich mit drei Kontrahenten in der Gruppenphase messen. Insgesamt war seine Auslosung aber machbar. Zuerst stand der WSG Senior dem Jugendlichen Trumpler aus der Landesliga gegenüber. Der junge Lübecker fand nicht so richtig in sein Spiel. Ansätze waren erkennbar, aber die Unsicherheit war zu groß – 3:0 für Jan. Gegen Michael Schmidt aus dem Kieler Raum hatte Jan vor Jahren schon gute Erfahrungen auf einer Landesmeisterschaft sammeln können. Auch hier zeigte Jan eine kräftesparende, aber konzentrierte Leistung und ließ ein weiteres 3:0 folgen. Gegen Christian Melnik aus Ahrensburg ging es um den Gruppensieg. Jan ließ den Linkshänder nicht ins Spiel kommen – ein weiteres 3:0! So einen deutlichen Erfolg in der Gruppe konnte man nicht unbedingt erwarten – gut für Jans Kondition!

Die brauchte er in der Zwischenrunde. Um sich für das Hauptfeld zu qualifizieren, benötigte Jan noch einen Sieg gegen einen Gruppenzweiten. Die Auslosung „bescherte“ ihm Sascha Jensen aus Schwarzenbek, mit dem Jan schon 1985 ein Zimmer auf dem Landeslehrgang in Malente teilte… Bei einem Spiel gegen den 2 Jahre älteren Gegner sollte es doch einen Konditionsvorteil für Jan geben – oder? Über 5 Sätze quälte sich die Begegnung. Jan haderte mit dem Aufschlag von Sascha: Er wusste, was da kam, reagierte aber ganz häufig schlecht und brachte Sascha immer ins Spiel. Auf der anderen Seite machte Sascha fast keinen Fehler auf den Scheibenwischeraufschlag. Es gab 5 Sätze, davon 4 Sätze mit 2 Punkten Differenz. Am Ende gewann mit Jan vielleicht der Spieler, der gerade im letzten Satz dann doch noch etwas aktiver war. Vielleicht machte sich das ökonomische Spiel in der Gruppe bezahlt – oder war es doch der direkte Punkt mit der Variation des Scheibenwischeraufschlags zum 11:9 im 5.Satz? Damit durfte Jan am Sonntag im Einzel antreten.
Am Nachmittag startete neben den deutlichen Gruppensiegern auch Jeanine in das Turnier. Im Mixed ging es mit Jan nach einem Freilos in der 2. Runde gegen Dibbern/Hopp. Zu Beginn noch etwas unsicher konnten sich die beiden im Laufe des Spiels steigern und siegten 3:1. Parallel lief es bei Isabelle und ihrem Mixedpartner genau umgekehrt. Sie mussten sich gegen Lohse/Ahrensdorf 1:3 geschlagen geben.
Anschließend standen die ersten Partien im Doppel an. Dort hatten alle WSGer in der 1. Runde ein Freilos. In der 2. Runde traf Jan an der Seite von Isabelles Mixedpartner, Martin Deutsch, auf Markscheffel/Velling. Nach klarem ersten Satzverlust konnte sich der 2. Satz gesichert werden, bevor die späteren Finalteilnehmer Markscheffel/Velling ihre Klasse ausspielten und sich den Platz in der nächsten Runde sicherten. Bei den Damen im Achtelfinale wollte sich Höbke Dibbern bei Jeanine für die Niederlage im Mixed revanchieren, diesmal an der Seite von Sarah Zietz. Genau wie im Mixed reichte es nur für einen Satz und Isabelle/Jeanine zogen ins Viertelfinale ein. Dieses wurde direkt im Anschluss gespielt. Der erste Satz ging knapp in der Verlängerung weg, bevor Isabelle/Jeanine ihr Können im zweiten Satz unter Beweis stellten. Nach starkem Start im 3. Satz ging der rote Faden genau wie der Satz verloren. Im 4. Satz ging nach ordentlichen Start leider vor allem bei Jeanine so wenig, dass sie auch Isabelle keine Chance ließ, das zu kompensieren. Wieder mal ein 3:1, aber diesmal musste es als Niederlage notiert werden.
Der Abend war bereits angebrochen, als auf Jan/Jeanine das Achtelfinale im Mixed wartete. Eine Sache vorweg, na klar, es ging 3:1 aus! Das hat sich nach Verlauf des Tages wohl schon jeder denken können. Allerdings standen die beiden von der WSG nicht als strahlendes Duo nach dem Spiel am Tisch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 0:2 Rückstand gab es zwar eine sicher geglaubte, erfolgreiche Taktik, welche aber durch ein starkes Spiel des Geschwistermixed Catharina/Mathias Grothkopp nicht siegreich war. Damit waren alle von der WSG im Mixed/Doppel ausgeschieden und es konnte sich für den nächsten Tag auf die Einzel konzentriert werden.
Isabelle und Jeanine wurden vor machbare Aufgaben in der 1. Runde gestellt. Das zeigte sich auch deutlich im Ergebnis, kein 3:1 wie es wohl am Vortag der Fall gewesen wäre, sondern klare 3:0 Siege standen am Ende auf dem Papier. Jan hingegen musste sich mit dem Oberligaspieler Mathias Grothkopp duellieren. Von den zwei Spielklassen ließ sich Jan nicht beirren. Im ersten Satz noch knapp unterlegen, zeigte er im 2. Satz, warum er zurecht in der Hauptrunde des Herrenfeldes stand. Im dritten Satz zugleich übermotiviert offensiv und optimistisch passiv ging dieser allerdings deutlich weg. Der 4. Satz war durchweg hart umkämpft bis sich Jan beim Stand von 12:13 nicht mehr wehren konnte und seinem Gegner nach einem weiteren Punktverlust zum Sieg gratulierte. Auch wenn es diesmal nicht zum Weiterkommen geklappt hat, darf die gezeigte Leistung Kraft und Aufwind für die Rückrunde geben.
Für Isabelle ging es im Achtelfinale gegen Lena Meiß. Es gab bereits in der Vergangenheit viele enge und hart umkämpfte Partien, doch diese sollte leider nicht dazu zählen. So ganz stimmt das allerdings nicht, denn gekämpft wurde das gesamte Spiel über und eine klare Führung gab es auch nicht. Aber am Ende musste sich Isabelle mit 0:3 geschlagen geben. Lena erreichte anschließend sogar das Halbfinale. Gleiches gilt auch für die Gegnerin von Jeanine im Achtelfinale, Ariane Liedmeier, aber von vorne. Gegen die Abwehrspielerin vom TSV Schwarzenbek lieferte sich Jeanine eine Partie mit langen und ansehnlichen Ballwechseln. Während Jeanine immer sicherer in ihrem Topspinspiel wurde, traf das leider auch auf die Gegnerin und ihrem Abwehrspiel zu. Über fünf lange Sätze erstreckte sich das Spiel, bei dem Jeanine beim 6:2 im 5. Satz wohl alle Ressourcen ausgeschöpft hatte. 7:11 lautete das Ergebnis des Entscheidungssatzes.
Fazit dieser Veranstaltung?
Isabelle wurde mit jedem Spiel besser. Auch wenn gegen Lena Meiß kein Satzerfolg vergönnt war, war sie vor allem in den langen Ballwechseln auf Augenhöhe! Dies ist gerade gegen Lena erstaunlich und zeigt das Potential von Isabelle! Dass an diesem Wochenende das Aufschlag-/Rückschlagspiel noch Luft nach oben ließ, weiß Isabelle auch zu genau. Aber daran arbeitet sie weiter Woche für Woche!
Jeanine hat kurz nach Ihrem Aufenthalt in Amerika scheinbar nicht allzu viel verlernt. Die Fähigkeiten, die Platzierungen der Gegnerinnen zu antizipieren und das Spiel zu lesen, sind nicht in Amerika geblieben. Gleichzeitig strahlte Jeanine (von einzelnen wenigen Momenten abgesehen) sogar während der Spiele eine große Zufriedenheit aus. Hier wünschen sich viele Zuschauer ja einen etwas emotionaleren Auftritt von Jeanine, um noch mehr mitgenommen zu werden. Dass es bei Jeanine dann nicht für noch mehr gelangt hat, liegt an dem guten Spiel von Ariane Liedmeier, den fehlenden Körnern (Trainingsrückstand) bei Jeanine im 5. Satz und auch der undankbaren Auslosung gegen die einzige Abwehrspielerin unter diesen Umständen antreten zu müssen.
Jan zeigte in der Gruppe endlich mal wieder bekannte Qualitäten, indem er nicht mehr als nötig machte, aber trotzdem Kräfte sparte. Dies scheint bei ihm ja auch nötiger denn je ;-)! Auch sein Auftritt gegen Grothkopp war eines der besseren Spiele der letzten Zeit, wobei sicher noch mehr drin war. Nicht so gut waren seine Leistungen in den Doppelwettbewerben… Vielleicht lag dies schon an der schwindenden Kondition? Trotzdem alles in allem eine Leistung, die er konservieren sollte. Dann könnte die Bilanz auch besser ausfallen als in der Hinserie.

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Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen.

WSG als Stammgast beim Hebbelturnier

Veröffentlicht am 16 Januar 2019 von Jeanine

Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen. Am 5./6. Januar wurde Tischtennis an fast 20 Platten gespielt. Samstag war lediglich Andreas für die WSG am Start und nutzte das Turnier, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Am Sontag war eine gemischte Truppe unterwegs. Merle, Jeanine, Fabian und Tim fuhren nach Dithmarschen. Vor allem Jeanine wollte, nach wenig Spielpraxis während der Hinrunde, endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen.

Alle vier Teilnehmer qualifizierten sich für die Hauptrunde. Dort zog Fabian mit Lokalmatador Fynn ein hartes Los für die erste Runde und musste sich ihm geschlagen geben. Merle und Jeanine konnten ihre Erstrundenpartie jeweils gewinnen und Tim hatte dank starker Leistung in der Gruppenphase ein Freilos.

Doppel wurde natürlich auch gespielt. Merle spielte mit Fabian und Tim ging mit Fynn an die Platten. Jeanine hatte sich kurzfristig zur Teilnahme entschieden und war mit ihrer zugelosten Partnerin Höbke Dibbern sehr zufrieden. Alle Doppel kamen ins Viertelfinale, wo dann aber für Jeanine und Höbke gegen die späteren Sieger Schluss war. Merle und Fabian mussten sich gegen dieselbe Paarung im Halbfinale geschlagen geben und Tim mit Fynn im Finale.

Zurück zu den Einzeln, im Achtelfinale kam es zum Vereinsduell zwischen Merle und Tim, dass Tim für sich entscheiden konnte. Jeanine schied ebenfalls in der Runde des letzten 16 aus. Tim spielte sich weiter vor bis ins Final. Auf dem Weg dorthin schlug er u.a. seinen Doppelpartner Fynn und revanchierte sich damit für die Niederlage von Fabian. Das Finale verlor er allerdings deutlich 0:3.

Damit konnte sich die WSG, wie in den Vorjahren, die Vereinswertung sichern und den Wanderpokal wieder einpacken, bevor es zum gemeinsamen Abschluss ins Restaurant „Zur goldenen Möwe“ ging.

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Eine fast ungewohnte Stärke in den Doppeln führte die WSG zum ersten Punkt in einer fremden Halle in dieser Saison. Moorrege war in den Einzeln besser, konnte aber letztendlich nur ein Unentschieden retten.

Die Doppel sichern Auswärtspunkt!

Veröffentlicht am 13 Januar 2019 von Jan

Die Rückrunde begann am vergangenen Samstag „um die Ecke“ in Moorrege. Die erste Herren traf auf den Tabellendritten um Spitzenmann und Geburtstagskind Fabian Gill, während die WSGer in der Rückrunde jetzt wieder mit Fabian Gülling für Tobias Kuschel in Stammaufstellung antraten.

Fantastisch, dass wir so viele Zuschauer in Moorrege dabei hatten, dass wir phasenweise sogar ein gefühltes Heimspiel hatten! Vielen Dank! Wenn so viele Fans dabei sind, spielen wir auch gerne alle Spiele 😉

Auswärts hatten wir vor diesem Spiel noch nicht einen Punkt geholt… Wir hatten uns vorgenommen, dies zu ändern, allerdings in den ersten Spielen, da Moorrege für uns schon als Favorit an die Tische ging.

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Die WSG hatte ein Übergewicht in den Doppeln, dass Moorrege im oberen Paarkreuz locker wett machte. In der Mitte hatten wir Vorteile, die Moorrege im unteren Paarkreuz kompensierte. So kam es zu einem 8:8, bei dem die Steinburger 5 von 6 Spielen im Entscheidungssatz gewinnen konnten – davon 4 Spiele mit 2 Punkten Vorsprung… Pech hatten wir da eher nicht in diesem Spiel.

Kurz die Spiele im Einzelnen:

Unser Doppel 1 Tim und Bjarne mit einem 3:1 gegen Julian Malz/Bent Mahnke, überraschend dann der gute Auftritt von Jan und Malte gegen Fabian Gill/Bastian Kaland nach 0:2 Rückstand. Das Sahnehäubchen zum Start dann der knappe Erfolg von Fabian und Lorenz gegen Daniel Schwarzer/André Gill. 3:0 – bereits zwei Spiele in 5 Sätzen gewonnen.

Oben nichts zu holen. Tim war gegen Fabian Gill bei 1:1 Sätzen im dritten Satz dicht dran…gewann den Satz aber nicht. Trotzdem eine gute Leistung. Die bot Julian Malz gegen Jan auch. Jan aber nicht… Nur noch 3:2 für die WSG.

In der Mitte dann der bärenstarke Bjarne mit einem souveränen 3:1 gegen Daniel Schwarzer, während Malte dann doch die Überlegenheit von Bastian Kaland anerkennen musste. 4:3 – keine weiteren 5 Satz Spiele benötigt.

Unten dann Lorenz leider nur einen Satz sehr gut gegen Bent Mahnke. Fabian rang André Gill nieder. Irgendwie war sein Wille einfach etwas größer und vielleicht gewann er seine 3 Sätze auch deswegen alle in der Verlängerung, auch wenn André 2 Sätze für sich entschied. 5:4 – 3x 5 Sätze – alle für uns!

Oben dann Fabian Gill inzwischen mit der richtigen Betriebstemperatur. Je besser Jan spielte, desto besser wurde er. Er konnte aber auch auf die schwachen Bälle von Jan punkten 😉 Keine Sonne für Jan! Dann ein Novum an diesem Tag. Moorrege gewann ein Spiel in 5 Sätzen. Tim stellte Julian vor deutlich größere Probleme als Jan, aber Julian war an diesem Tag im Einzel sehr dominant – letztendlich ein verdienter Sieg! Erstmals die Führung abgegeben – 5:6!

In der Mitte brillierte Bjarne gegen Bastian – 3:0! Bjarne war eindeutig unser bester Mann in Moorrege! Tolle Leistung! Malte mit Auf und Ab gegen Daniel: Ersten Satz ohne Plan verloren, zweiten Satz mit Plan gewonnen, dritten Satz mit eigenem Plan verloren…und dann mit mehr Plan Matchbälle im vierten Satz abgewehrt und im 5. Satz gewonnen. Nicht so gut gespielt, aber zum Schluss taktisch diszipliniert! 7:6!

Unten dann Moorrege wieder oben auf. Fabian haderte mit seiner Technik, Bent nutzte dies zu einem Erfolg in vier Sätzen. Lorenz leider ohne Chance gegen André!

Dann Schlussdoppel bei 7:8! Tim Berkhahn/Bjarne Schneider gegen Fabian Gill/Bastian Kaland. Unsere Jungs starteten herausragend und gewann die ersten beiden Sätze. Dann drehten die Moorreger auf und Tim entwickelte recht eigenwillige Auf- und Rückschlagvarianten. Wir fanden uns – natürlich – im 5. Satz wieder. Und – natürlich – ging dieser Satz auch in die Verlängerung. Eine große Chance ließen die Moorreger liegen und wir gewannen glücklich Doppel und Punkt!

Guter Start in die Rückserie! Ein wichtiger Punkt im Kampgf gegen den Abstieg, den wir gerne schnell entscheiden würden 😉

Den Spielbericht findet Ihr hier.

Wir spielen am 19.01. in Lübeck und schauen, ob wir da unsere Auswärtsserie (seit 1 Spiel ungeschlagen) weiter aufrecht erhalten können.

Zum Abschluss diskutiert gerne noch die Frage: „Wie viele Fehler muss jeder machen, um zu erkennen, dass ein Fehler ist?“ Bjarne war so stark, dass er diesen fast philosophischen Ansatz im Spiel gegen Daniel Schwarzer noch mit dem Publikum diskutieren wollte.

Und für die „Spielfreudigen“ mit amerikanischem Flair: Es gibt nichts Schöneres als mit Euch in dieser Mannschaft zu spielen.

 

Jan für die erste Herren

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2:2 Punkte aus zwei Spielen sind ordentlich, aber auch die erwartete Mindestausbeute, um nicht sofort in den tiefsten Abstiegsstrudel zu gelangen. Mehr war dann aber auch nicht drin in Boostedt und zu Hause gegen Schwartau.

Ein Sieg zum Abschied nach ner Niederlage gegen Boostedt

Veröffentlicht am 19 Dezember 2018 von Jan

Zwei Spiele standen am vergangenen Wochenende noch für die WSG Jungs auf dem Programm. Mit den Spielen in Boostedt und zu Hause gegen Schwartau standen – zumindest nach der Tabellensituation – lösbare Aufgaben auf dem Programm.

Zugleich mussten wir uns im letzten Heimspiel der Hinserie (planmäßig) von unserem Neuzugang Tobias Kuschel verabschieden, der nach seinem kurzen studienbedingten Abstecher für eine Halbserie unsere Mannschaft nicht nur leistungsmäßig verstärkte. Wir werden die Sprüche, die Rückhand und das Zockergen des wahrscheinlich „fairsten Spieler der Liga“ vermissen! Vielen Dank für Deinen Einsatz!

Aber der Reihe nach. In Boostedt, die wegen des Auslandsaufenthaltes Ihrer Nummer 1 Felix Schümann deutlich unter Wert in der Tabelle zu finden sind, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. In den Doppeln bezwangen Tim und Bjarne überraschend deutlich Schümann/Hertwig während Jan und Lorenz nach 7:2 Führung im 5. Satz gegen Franz/Tiedemann patzten. Als dann Malte und Tobias traditionell knapp, aber eher unnötig gegen Riepen/Schümann verloren, war uns wieder klar, dass 1:2 nach den Doppeln doch eher der Standard in der Hinserie waren. Als dann sogar zusätzlich zu Auswärts-Edel-Fan Christian dann auch noch die Familien Gehm und Eckert in Boostedt aufschlugen – VIELEN DANK – konnte es doch eigentlich nur besser werden…

Oben 1:1, weil Jan mit Licht und Schatten sich gegen Hertwig durchmogelte und Tim dann doch das erste Mal in seiner Karriere gegen Felix Schümann verlor… die positive Bilanz bleibt!

In der Mitte 1:1, weil Tobias gegen Franz zwar präsent, aber letztendlich eben nicht besser war und Bjarne seine gute Form gegen Riepen mit einem deutlichen 3:0 untermauerte.

Unten 1:1 weil Lorenz gegen Tiedemann nach 2:1 Führung sich dann doch die Butter vom Brot nehmen ließ und Malte ein deutliches 3:0 als Beweis seiner Leistungsfähigkeit folgen ließ. Zwischenstand 4:5!

Oben dann eben kein 1:1, sondern ein 0:2… Warum? Weil Jan gegen Schümann vor allem auch taktisch besser spielte als erwartet, aber Felix bei 8:8 im 5. Satz eben zwei Bälle spielte, die er fast 5 komplette Sätze vorher einfach nicht getroffen hat – eben ein Spitzenmann! Und weil Tim dann eben doch ein etwas größeres Rückschlagproblem gegen Hertwig hatte, als umgekehrt!

In der Mitte 1:1, weil Tobias in 4 Sätzen auch an Riepens Fortune scheiterte, der manchmal auch mit Vorliebe Satzbälle mit Kantenbällen nutzt und weil Bjarne gegen Franz dieses Mal auch im zweiten Einzel konzentriert und wuchtig spielte – sehr gute Leistung!

Unten dann 1:1, weil Malte in einem hochklassigen Spiel Tiedemann in 5 Sätzen niederrang und spielte, aber Lorenz dann im 5. Satz dem Routinier „Papa“ Schümann dann doch unterlegen war. Dies bedeutet ein 6:9… sicher nicht ganz unverdient, aber wenn man auf die Sätze schaut…32:32… da kann man auch schon einmal von einem Punkt träumen, erst recht, wenn man an das erste Doppel von Jan und Lorenz denkt.

Fast nur Malte und ein“brillianter Bjarne“ reichen aber eben auch nicht aus, um auswärts einen Punkt zu entführen – schaut mal auf die Auswärtstabelle.

Hier der Spielbericht gegen Boostedt.

Gegen Schwartau musste danach dann unbedingt ein Sieg her, um nicht komplett in den Abstiegsstrudel zu geraten. Schwartau brachte Ehmke für Hundt ins Spiel, wir waren in Stammbesetzung und verabschiedeten Tobias vor dem Spiel. Viele Zuschauer halfen uns – vielen Dank!

Nach den Doppeln stand es leider mal wieder 1:2… Wie fast immer gewannen Tim und Bjarne gegen Dunkel und Gehrmann recht deutlich, aber Lorenz und Jan waren gegen Mussäus und Hopp mit 1:3 auf verlorenem Posten. Auch Tobi und Malte konnten gegen Glaeßner und Ehmke nur einen Satz auf der Habenseite verbuchen.

Oben dann wieder mal 1:1, weil Jan eher unansehnlich gegen Hopp gewann, während Tim ganz ansehnlich gegen Mussäus verlor.

In der Mitte dann wieder 1:1, weil Tobi gegen den starken Dunkel unterlegen war, aber Bjarne seine Form aus Boostedt konservierte und gewann – sollte es schon wieder so losgehen wie gegen Boostedt?

Unten dann wieder 1:1 – NEIN! Malte und Lorenz spielten eindrucksvoll gut! Malte gewann in 5 Sätzen gegen Ehmke und Lorenz dominierte Gehrmann nach Belieben – 5:4 für uns!

Oben dann wieder 1:1 – leider auch NEIN! Jan war gegen Mussäus vom 4. Einzel in zwei Tagen überfordert, während Tim in 5 Sätzen gegen Hopps unangenehmes Spiel unterlegen war.

In der Mitte dann wieder 1:1 – STIMMT! Bjarne fand dann auch kein Mittel gegen Dunkel, aber Tobi gewann sein letztes Spiel im WSG-Dress gegen Glaeßner eindrucksvoll – so behalten wir ihn in guter Erinnerung! 6:7!

Unten dann das Sahnepaarkreuz 2:0 und 6:0 Sätze! Lorenz in absoluter Topform in so einem wichtigen Spiel – ein Traum! Malte mit Höhen und Tiefen dann aber doch sicher 3:0 gegen Gehrmann! Wir waren vor dem Schlussdoppel in Führung!

Und das gewannen Tim und Bjarne dann sicher und deutlich – 9:7 – passt auch zu unserer Heimtabelle!

Hier der Spielbericht.

Alle Spieler waren an Punkten beteiligt, dies war zum Beispiel der Unterschied zu Boostedt! Vielen Dank für die Unterstützung! Für die Rückserie haben wir uns vorgenommen auch mal auswärts zu punkten!

Die Rückserie beginnt am 12.1.19 in Moorrege.

 

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2:2 Punkte aus zwei Spielen! Die WSG erfüllt das Soll, glänzt aber noch nicht. Trotzdem waren die beiden Punkte sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison!

Ab und Auf – Soll erfüllt oder wenn es nach unten geht, muss man unten gewinnen!

Veröffentlicht am 09 Dezember 2018 von Jan

Zwei Spiele standen an diesem Wochenende an. Wir konnten nominell an beiden Tagen in Stammbesetzung antreten und hatten uns nach dem wirklich miesen Spiel gegen Quickborn Wiedergutmachung vorgenommen. Leider stand uns dabei mit Kaltenkirchen eine Mannschaft aus den Top 3 der Liga dabei „im Weg“.

Kaltenkirchen ohne Matthies, dafür mit dem jungen Alsleben wollte natürlich seinen derzeitigen Platz auf dem Ligatreppchen festigen. Die Doppel begannen mit zwei Überraschungen. Beide Doppel 1 verloren 0:3 – habe ich auch lange nicht gesehen. Damit verbuchten Lorenz und Jan einen Erfolg gegen Wernitz/Heuck, währenddessen Tim und Bjarne sich an Holm/Westphal die Zähne ausbissen. Dann verloren Tobias und Malte ihr erstes Doppel 3 gegen Meyer/Alsleben… Lief also nicht optimal.

Tim hatte sich gegen Wernitz viel vorgenommen. Er begann wie die Feuerwehr und Robin war in den ersten beiden Sätzen nicht annähernd in der Nähe seiner Betriebstemperatur. Dies änderte sich dann in den Sätzen 3 und 4. Im 5. Satz hatte dann Tim wieder die Oberhand. Über Jan gibt es nicht viel zu sagen. Fit ist er nicht, war er vielleicht auch noch nie, aber im Moment ist es ganz schlimm. Nur, weil ihm das Spiel von Francisco Heuck so gut liegt und weil er den Papst in der Tasche hatte, konnte er in 5 Sätzen gewinnen.

In der Mitte wies Altmeister Holm dann Tobias in die Schranken während Bjarne seinem Kontrahenten Frank Meyer beeindruckend die Grenzen aufzeigte. Unten spielte Lorenz gegen Westphal phasenweise sehr gut mit, alle Sätze mit 2 Punkten Differenz, 2x Verlängerung, aber doch nichts Zählbares – unglücklich! Malte machte es gegen Alsleben gut und dominierte in den drei Sätzen. Wir hatten in den Einzeln 4:2 bilanziert und führten 5:4. Dann ging aber viel in die Hose… Ein Hauch Quickborn zog durch die Halle.

Robin war gegen Jan nicht gefordert – einfach ein schlechter Zustand beim Senior! Tim kam gegen Heuck nicht ins Spiel und schon hatte Kaltenkirchen die Führung und gab sie nicht mehr her…

In der Mitte haderte Bjarne mit fehlendem Fokus gegen Bent Holm, der eigentlich lange Zeit ein großes Rückschlagproblem hatte und dann doch 3:1 gewann. Ein Ausrufezeichen und das Zeichen zum Kampf setzte dann Tobias. Er spielte zum ersten Mal gegen Frank Meyer und gewann in 5 Sätzen. So richtig konsequent kann er zwar ein Einzel nicht zu Ende spielen, aber solange er die Sätze 1, 3 und 5 gewinnt, jammern wir gerne weiter auf hohem Niveau!

Unten im Spiel von Malte gegen Max Westphal machte sich die Ermüdung nicht nur beim Steinburger körperlich breit, sondern auch bei seinem Material… 1:3! Leider machte dann Lorenz „alles falsch“ und Maxi Alsleben „alles richtig“. Lorenz war sich der Bedeutung seines Spiels „zu“ bewusst. Verkopft spielt es nicht gut und Maxi nutzte mit solidem Spiel die Gunst der Stunde – 6:9! Lange Gesichter bei uns, hatten wir doch alle nicht in allen Einsätzen richtig gut gespielt und trotzdem an den Punkten geschnuppert… Vielen Dank an unsere Auswärtsfans! Wir hätten Euch gerne auch etwas Zählbares geboten.

Hier der Spielbericht.

Glücklicherweise blieb nicht lange Zeit zum Nachdenken und ein Heimspiel hilft uns auch immer! Mit unseren treuen Fans im Rücken spielen wir wohl doch besser. Gegen die zweite Mannschaft von FT Eiche Kiel waren die Zuschauer dann auch zahlreich erschienen. Dieses Mal bewiesen sie ein wirklich gutes Gespür, wann Unterstützung für die Akteure in Form von Applaus oder Tipps nötig waren – vielen Dank!

Die Kieler ohne den starken Ramm, wir in Stammbesetzung. In den Doppeln dann Lorenz und Jan mit weiter ansteigender Form gegen Peters/Stahl, letztendlich aber ohne Fortune. Tim und Bjarne wieder in gewohnter Manier, damit 1:1! Doppel 3… Tobias und Malte müssen die beiden letzten Sätze nicht in der Verlängerung mit ungenutzten Matchbällen gegen Falkenhagen/Lange verlieren… 2:3… Ein leichtes Grübeln machte sich bei dem einen oder anderen WSGer breit.

Oben dann Stahl mit 3:0 gegen Jan. Der findet einfach nicht statt! Dafür aber Tim!!! Er warf sich gleich mit für den Käptn in den Ring und kämpfte Peters nieder. Spielerisch noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Serie, kämpferisch und mental aber wieder voll auf der Höhe! Klasse! 3:1!

In der Mitte dann Bjarne wieder souverän gegen Falkenhagen. Ein sicheres und verdientes 3:0. Guter Auftritt vom Linkshänder! Tobias spielte gegen den „schwierig zu spielenden“ Heinrich besser als es viele erwartet hatten. Er braucht die Aufgabe, stellen wir immer wieder fest. In 5 umkämpften Sätzen ging er nicht unverdient als Sieger hervor. 4:3 – erste Führung!

Unten machte Lorenz den Eindruck aus seinem gestrigen letzten Einzel vergessen! Gegen Lange agierte er wie ausgewechselt. Mental auf der Höhe, voll fokussiert ließ er nur einen Satzgewinn für den Kieler zu. Woran es lag? Vielleicht am „Waschservice Laskowsky“… der Eindruck aus dem letzten Spiel wurde scheinbar aus dem Trainingsanzug herausgewaschen. Malte machte mal wieder gegen Leubert nicht mehr als nötig, gewann aber in drei Sätzen. Das ist bei ihm auch nicht immer so, wenn er nur so hoch springt, wie er muss. 6:3!

Dann oben Peters mit 3:1 gegen Jan – ohne Worte! Tim dafür wieder „on fire“.  Zwei Mal im Satzrückstand, zwei Mal wieder gekommen und wieder als Mentalitätsmonster unterwegs und 3:2 gegen Stahl gewonnen! Er erkämpft sich die Punkte und gleicht die Unzulänglichkeit von Jan aus! Gaaaaaanz wichtig! Man of the Match, da ungeschlagen in Einzel und Doppel!

In der Mitte dann bei 7:4 und Rückenwind zwei Niederlagen… Bjarne kam nur im ersten Satz gegen Heinrich durch und Tobi…? Der brillierte mit Wahnsinnsbällen, um dann haarsträubende Fehler zu machen. Da aber Niklas Falkenhagen auch noch den einen oder anderen Punkt setzte, ging der Kieler mit einem Erfolg vom Tisch. Nur noch 7:6!

Aber unten lief es heute! Wir wurden vor dem Spiel schon mit Sorgenfalten im Abstiegskampf gesehen, aber auch das untere Paarkreuz zeigte eine tadellose Leistung, die nichts mit dem Tabellenplatz zu tun hatte. Malte hatte bei Lorenz Spiel gegen Lange wohl zugesehen. Oder Fabian hatte zugesehen und es Malte eingeimpft. Gleicher Spielverlauf, taktisch sehr diszipliniert – so macht Malte Spaß! Noch mehr Spaß machte aber Lorenz. Denn auch im zweiten Einzel, in dem er dieses Mal als Favorit an den Tisch ging, machte er endgültig den Eindruck vom letzten Einzel in Kaltenkirchen vergessen. Sicher und souverän brachte er den Heimsieg nach Hause!

Doch eine kleine Befreiung, vor allem für den Schreiberling… 😉

Hier der Spielbericht.

Tim, unten und Zuschauer sind der die Zutaten für den Gewinnercocktail!

Am nächsten Wochenende geht es am Freitag nach Boostedt, bevor am Sonntag um 12 Uhr in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen das letzte Spiel der Hinserie gegen Schwartau stattfindet. Da können wir gerne noch einmal Unterstützung gebrauchen!

Jan für die erste Herren!

 

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Wenn es mal nicht läuft... Da ist der Wurm drin... Es hat sich alles verschworen... So oder so ähnlich könnte es klingen. Die erste Herren brachte gegen Quickborn einfach nicht viel zustande und verlor 3:9.

Erste Herren geplettet!

Veröffentlicht am 02 Dezember 2018 von Jan

Am Freitag, den 30.11. machte sich die erste Herren auf nach Quickborn. In Stammbesetzung hofften die Steinburger auf einen Auswärtserfolg, machten sich doch bei den Quickborner Aufstellungssorgen in der Hinserie breit.

So boten die Quickborner mit Leonhard Brandes auch einen Ersatzmann auf. Fast wären es zwei Spieler geworden, aber es gelang den Hausherren doch noch den zuletzt eher lustlosen Max Plettenberg zu einem weiteren Einsatz zu überreden.

Genug der Vorrede – es war der Wurm drin. Quickborn gewann mehr als doppelt so viele Sätze mit 2 Punkten Differenz. Kollege Plettenberg war vor dem Spiel in der Umkleidekabine auch nicht wirklich „on fire“, aber schwupps gewann er mit Matthias Delltih gleich mal gegen Tim und Bjarne im Doppel. Jan und Lorenz spielten gegen Lentfer/Hanisch gut mit, mehr aber auch nicht. Lediglich Tobias und Malte konnten gegen Guckel/Brandes ein Ausrufezeichen setzen.

Oben gab es dann ein wirklich ansehnliches Spiel von Tim gegen Thorsten Lentfer. Nach 2:0 Führung gingen die letzten 3 Sätze alle mit 2 Punkte Differenz an Thorsten. Ja, Tim hatte Matchbälle, ja es lief nicht, aber es war eine wirkliche gute Leistung von Tim! Warum ich es so betone…? Im zweiten Spiel oben reichte es Max Plettenberg gegen einen seiner Leistungsgegner Jan mit einer schmalen Leistung. Der Begriff „Gegner“ist laut Duden „jemand, der gegen eine Person oder eine Sache eingestellt ist und sie bekämpft“… Da es Max reichte, Jan einen Ball links und einen Ball rechts auf den Tisch zu spielen, muss ich wohl nicht weiter ausführen, welche desolaten Eindruck Jan machte.

In der Mitte zeigte Bjarne wie man gegen lange Noppen „à la Guckel“ spielt. 3:0 – schlicht und einfach – verdient gewonnen! Tobias hatte Matthias Dellith am Rande der Niederlage… aber eben nur am Rande. Matthias hatte in der entscheidenden Phase auch ein Quäntchen mehr Glück. 2:5!

Unten gewann Malte gegen den guten Ersatz Brandes, allerdings ohne Glanz. Aber er blieb der „makellose“ Malte für die WSG! Lorenz schnupperte am Sieg gegen Hanisch, verlor aber bei 1:1 Sätzen den entscheidenden dritten Satz. Ja, natürlich mit 2 Punkten Differenz. 3:6!

Oben hoffte die WSG auf Tim und auf Kraft für Jan. Tim ließ sich auch durch ein 0:2 gegen Max Plettenberg nicht aus der Ruhe bringen, kam im dritten Satz ins Rollen. In Satz 4 verschlief er den Anfang und holte dies nicht mehr bis zum Ende auf… Immerhin ein Gegner für Max, der ungeschlagen blieb! Jan spielte willenlos, kraftlos, unterlag sang- und klanglos, er machte damit seine Teamkollegen sprachlos. So war sein Auftritt sinnlos. Auch nicht fit muss da mehr gehen!

Zum Schluss kam dann Bjarne nicht gegen „The Wall“ Dellith durch. 3:9 – ein Spiel zum Vergessen! Das können wir!

Wer sich den Spielbericht ansehen möchte… hier.

Ansonsten benötigen wir ein wenig Unterstützung am kommenden Samstag (8.12.) um 15 Uhr in Kaltenkirchen und am Sonntag (9.12.) um 12 Uhr zu Hause gegen FT Eiche. Da wollen wir dann das Spiel vergessen machen… welches Spiel eigentlich?

Jan

Für die erste Herren.

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Ohne den kurzfristigen erkrankten Senior Jan lieferte die junge erste Herren der WSG einen großen Kampf. Leider wurde der Auswärtstrip in Friedrichsort nicht mit zählbaren Erfolgen belohnt.

Großer Fight nicht belohnt

Veröffentlicht am 24 November 2018 von Jan

Junge WSG unterliegt in Friedrichsort nach großem Fight mit 5:9

 

Am 23.11. stand unser Auswärtsspiel beim SV Friedrichsort an. Unsere Gegner haben bereits in den ersten Spielen der Saison zeigen können, dass mit ihnen auf den vorderen Plätzen zu rechnen sein kann und so stellten wir uns auf einen harten Kampf ein. Und so sollte es auch kommen. 8 der 14 Spiele gingen über die volle Distanz von 5 Sätzen.

Leider musste unsere Nummer 1 Jan gesundheitsbedingt kurzfristig passen, sodass Fabian dafür einsprang. An dieser Stelle ein großes Dankeschön! So kam bei uns vor dem Spiel kurz mal die Frage auf, ob es sich heute um die jüngste WSG-Formation aller Zeiten handelt…? Es mag sein. Mit einem Altersdurchschnitt von 23,8 Jahre war es sicher eine der jüngsten Formationen der ersten Herren überhaupt.

Wir erwischten in den Doppeln mal wieder einen guten Start. Bjarne und Tim konnten nach zwei engen ersten Sätzen Kaufmann/Schneider mit 3:0 besiegen. Zeitgleich konnten Malte und Tobias gegen das Doppel 1 Schüler/Backhaus nicht anknüpfen, ein deutliches 0:3 war das Resultat. Unser Doppel 3 stach dann aber mal wieder. Lorenz und Fabian zeigten, dass sie in der Vergangenheit schon einige erfolgreiche Doppel bestritten haben und konnten sich im ersten Fünfsatzmatch des Abends mit 3:2 gegen Gaetje/Loreit durchsetzen.

Oben dann zwei knappe Spiele. Bjarne zeigte gegen den starken Schüler eine gute Leistung und konnte ihn in den fünften Satz zwingen. Hier war dann allerdings zu wenig zu holen – am Ende stand eine 2:3 – Niederlage zu Buche. Tim kam schlecht in sein Spiel gegen Felix Schneider. Der erste Satz relativ klar weg, im Zweiten hatte er eine hohe Führung nicht ins Ziel bringen können. Tim haderte mit sich und letztlich unterlag er dem Händchen seines Gegners, der aus der Ballonabwehr spektakuläre Schläge anbot, knapp mit 1:3 – schade!

In der Mitte hatte Tobi seinem Gegner Mats Gaetje wenig entgegenzusetzen. Er fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie und unterlag mit 0:3. Besser lief es bei Malte, allerdings nur spielerisch. Eine ansprechende Leistung gegen Backhaus reichte für Matchbälle, leider aber nicht zu einem Punkt auf dem WSG-Konto. Eine deshalb unglückliche Niederlage in 5 Sätzen.

Zu diesem Zeitpunkt 2:5 im Rückstand sollte unser unteres Paarkreuz uns wieder voll in die Partie bringen. Fabian zeigte gegen Kaufmann eine kämpferisch klasse Leistung. Nach einer 2:0 Satzführung kam sein Gegner allerdings besser rein und so stand auch hier ein Entscheidungssatz an. In diesem zeigte Fabian allerdings eine bärenstarke Vorstellung (da stand’s auf einmal 10:0!!) und ließ keinen Zweifel an einem Punkt für die WSG aufkommen. Etwas anders sah es bei Lorenz aus. In seinem Spiel gegen Loreit würgten sich beide phasenweise gehörig einen ab. Beiden fehlte am Anfang die Lockerheit. Die Oberhand behielt allerdings unser Adliger, der sich schließlich steigern konnte. So wurde aus einem 2:5 ein 4:5, was uns wieder alle Möglichkeiten eröffnete. Dementsprechend motiviert gingen wir auch in die zweite Einzelserie.

Ein gewisses Pech in den engen Matches blieb uns heute allerdings erhalten. So haben Tim gegen Fabian Schüler und Bjarne gegen Felix Schneider die nächsten knappen Niederlagen hinnehmen müssen. Insgesamt oben 4 Niederlagen, davon 3 eng über die volle Distanz – fühlte sich bitter an! Es hieß trotzdem weiterkämpfen, was vor allem Tim auch lautstark von der Bank vorlebte. Hierfür ein großes Lob, das war vorbildlich!

Tobi zeigte in seinem zweiten Einzel ein anderes Gesicht. Er spielte sicher und offensiv und konnte Backhaus damit bezwingen – 3:2. Malte musste gegen Gaetje allerdings akzeptieren, dass gegen diesen heute nichts zu holen war. Die beiden einzigen 0:3-Niederlagen waren gegen Mats. Das kam nicht von ungefähr.

Und wie sollte es anders sein – auch das letzte Spiel des Abends war ein Krimi. Lorenz spielte gegen Kaufmann sehr variabel, konnte durch sein Aufschlagspiel den einen oder anderen Vorteil nutzen. Eine Führung im fünften Satz konnte er trotz (oder vielleicht wegen..?) seiner eigenen Auszeit nicht durchbringen und so verlor er 2:3. Das Ende unserer Punktehoffnungen an diesem Tag.

 

Zu Buche stand uns letztlich eine sehr ansprechende Mannschaftsleistung, die mit etwas mehr Fortune auch im Abschlussdoppel oder mehr hätte enden können. Entsprechend war dann auch erst unsere Stimmung. Trotzdem hat dieser Auftritt Mut gemacht. Gegen die sympathischen Friedrichsorter freuen wir uns schon aufs Rückspiel, wo wir dann auch wieder auf den Einsatz unserer sicheren Bank Jan hoffen können. Außerdem sei der Dank an unseren Edel-Fan Christian nicht vergessen, der die Tour auf sich genommen hat und uns durch dieses aufregende Punktspiel begleitet hat.

Unser nächstes Spiel findet am 30.11. in Quickborn statt.

Hier noch der Spielbericht.

 

Bjarne für die 1. Herren

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Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus Moorrege kam die erste Herren der WSG Kellinghusen/Wrist in der Herren Verbandsliga zu einer Punkteteilung. War da sogar noch mehr drin?

8:8 gegen Moorrege – ein Punktgewinn oder ein Zähler zu wenig?

Veröffentlicht am 11 November 2018 von Jan

Am Freitag, den 09.11. trafen wir auf den Moorreger SV in der Herren Verbandsliga. Dank Lorenz Einsatz konnten wir ausnahmsweise in der Emil-Firla-Halle in Kellinghusen auflaufen. Dies kam auch den Moorregern entgegen. In etwas wärmerem Klima fühlt sich der gemeine Moorreger scheinbar ganz wohl 😉

Auch unseren Zuschauern hatten wir den veränderten Spielort mit auf den Weg gegeben. Vielen Dank, dass sich auch an diesem Spieltag wieder viele WSG Freunde in die Halle verirrt haben. Auch unsere Gäste finden die Atmosphäre in unserer Halle toll. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs in der Liga!

Beide Teams in Stammbesetzung, alle stellten sich auf das eine oder andere spannende Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten in der Verbandsliga ein.

In den Doppeln starteten wir mit 2:1! Tim und Bjarne dominierten gegen Julian Malz und Daniel Schwarzer – ein sicheres 3:0! Jan und Lorenz hatten es mit Fabian Gill und Bastian Kaland zu tun. Nach 0:2 kam es zum 2:2, ehe sich Fabian und Bastian dann doch wieder Ihrer Qualitäten besannen. 5-Satz-Erfolg für Moorrege! Tobias und Malte gewann auch ihr zweites Doppel in dieser Serie. Mit 3:1 verließen Sie verdient den Tisch gegen Andre Gill und Bent Mahnke.

Oben gewann Jan 3:0 gegen Bastian. Lag weniger an Jan als mehr an Basti, der aufgrund von Trainingsrückstands (ich glaube es war nicht die Erkältung, Fabian!) gefühlt keinen Ball auf den Tisch spielen konnte. War im Doppel leider noch anders 😉 Zur Paarung von Tim gegen Fabian kam es zum ersten Mal. Fabian hatte von Anfang an seine Betriebstemperatur erreicht – vielleicht hätten wir doch in Wrist spielen sollen???. In den ersten beiden Sätzen sah Tim gegen einen der besten Spieler der Liga kein Land. Dann klaute Tim einen Satz, führte in Satz 4, bevor Fabian doch aufdrehte und sicher gewann – 3:2 für die WSG!

In der Mitte kam es zum Duell von Bjarne gegen Daniel. Aus den Spielen gegen Daniel konnte Bjarne gemischte Erfahrungen aufweisen. Nach verlorenem ersten Satz gewann Bjarne den zweiten Satz in der Verlängerung. Hätte auch anders ausgehen können, war aber der Dosenöffner. Bjarne bestimmte das Spiel und gewann 3:1. Tobias zeigte sich gegen Julian von der besten Seite. Wenn er ins Rollen kommt, sieht alles ganz einfach aus. Dies musste dann auch Julian nach vier Sätzen anerkennen oder hatte er sogar während der Ballwechsel selber zugeschaut? Beide Spiele in der Mitte für uns – ein herausragender Zwischenstand von 5:2!

Unten standen dann zwei 5-Satz-Spiele an. Beim Spiel von Malte gegen Bent hatte der Routinier aus Moorrege großen Anteil daran, dass es überhaupt zu dieser Anzahl Sätzen kam. Malte führte 2:0 und schien das Spiel im Griff zu haben, aber Bent gab nicht auf, spielte aggressiver und vor allem sicherer. Er gewann nicht unverdient die nächsten drei Sätze. Andere hätten dieses Spiel nicht mehr umgebogen. Aber auch Lorenz und Andre wollten über die volle Distanz gehen. Das Spiel wogte hin und her. Letztendlich brachte der WSGer in den wichtigen Phasen seine gute Form an den Tisch und gewann. Ob Andres Form wirklich so schlecht war, wie sein Bruder nach dem Spiel sagte („Der kann ja heute nicht mal fehlerfrei ein Bier aus der Kiste nehmen!“), sollte jeder selber für sich entscheiden. Ich habe Andre nicht so schlecht gesehen. 6:3!

Oben überfuhr Fabian dann Jan im ersten Satz nach allen Regeln der Kunst. Danach nahm der alte Mann dann doch das Niveau an und es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel. Leider konnte Jan seine Taktik nicht die kompletten Sätze durchhalten, so dass er nach Gewinn des zweiten Satzes sowohl im dritten als auch im vierten Satz Führungen nicht nach Hause brachte… Aber Fabian zeigte in dieser Phase seine Qualitäten. So spielt ein Topmann eben. Aber auch die noch älteren Herren im Zuschauerrang attestierten Jan eine passable Leistung. Mit der Beinarbeit des WSG Seniors waren die Edelfans am Spielbericht aber noch nicht ganz zufrieden… Etwas völlig Neues bei Jan…?! Im zweiten Einzel zeigte sich Tim stark verbessert. Noch wichtiger war aber, dass Bastian wieder an die „Form“ aus dem ersten Einzel anknüpfen konnte. Tim gewann sicher 3:0. Glänzen konnte er dabei nicht wirklich, aber der Punkt war natürlich wichtig! 7:4!

In der Mitte stemmte sich Moorrege dann gegen die Niederlage. Bjarne zelebrierte gegen Julian ein Spiel wie früher Tennis in Wimbledon. Der Aufschlag war ein Riesenvorteil und ein fast sicherer Punktelieferant. Bjarne haderte mit seinen Rückschlägen. Je länger der Ballwechsel, desto sicherer der Punkt für Bjarne… Aber die Ballwechsel blieben im Schnitt zu kurz. 1:3 gegen Bjarne! Tobias machte es besser, dachten alle… bis auf Daniel. Tobi gewann die ersten beiden Sätze und hatte das Spiel im Griff, bevor Daniel das Coaching von „Ancelotti“ annahm und sich vor allem im Aufschlagsspiel steigerte. Im gleichen Moment verlor Tobi die Traute in sein Spiel und das „Re-Break“ in der Mitte nahm seinen Lauf! 7:6 – alles wieder offen!

Unten rang Malte dann vor den Augen seiner Freundin (vielleicht muss sie nächstes Mal früher in die Halle kommen?) dann den „Gerstensaft-aus-der-Kiste-Holer“ Andre in vier umkämpften Sätzen nieder. Gutes knappes Spiel in einer wichtigen Phase. Der kleine Moorreger Lauf war gestoppt. Lorenz traf dann auf einen Bent, der sich noch sehr gut an die letzten drei Sätze gegen Malte erinnern konnte. Voller Selbstbewusstsein, Euphorie und noch einem Schuss Glück sorgte Bent dafür, dass Lorenz drei Sätze lang nicht ins Spiel fand, keinen Rhythmus hatte und nur noch gratulieren konnte. Mit einer 8:7-Führung ging es ins Schlussdoppel – die Krönung des Spektakels zur Geisterstunde!

Tim und Bjarne gegen Fabian und Bastian. Wir hofften darauf, dass Bastians Formkurve keine Veränderung aufzeigte. Die Moorreger hofften darauf, dass Fabians Formkurve keine Veränderung aufzeigte.

 

 

 

 

 

Guter Start für die heimschen Jungs – 11:6! Danach drei Sätze mit 2 Punkten Differenz, die leider alle an die Moorreger gingen. Satz 2 dabei knapp, Satz 3 verdient, wobei sich dort noch die Chance zum „Klauen“ bot. Satz 4 wieder umkämpft. Kein Vorwurf an unsere Jungs, die ein sehr gutes Abschlussdoppel spielten. Aber Fabian hielt sein Niveau und zum Schluss hatte Bastian einen Teil seines Trainingsrückstands scheinbar im Punktspiel aufgeholt…

So, dann bin ich mal gespannt auf das Fazit. Dies kann bitte jeder gerne selber ziehen. Von „Punkt verschenkt“ über „Chancen nicht genutzt“ über „gute geschlossene Mannschaftsleistung“ oder „vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen“ und „Klasse Leistung gegen Meisterschaftsfavoriten“ dürfte alles dabei sein.

Hier geht es zum Spielbericht.

Wir spielen am 23.11. um 19:30 in Friedrichsort und am 24.11. um 12 Uhr zu Hause in Kellinghusen gegen Bad Schwartau.

Jan für die erste Herren

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Saisonauftakt geglückt!

Veröffentlicht am 28 Oktober 2018 von Jan

Guter Start in die Serie für die erste Herren der WSG in der Verbandsliga!

Unser Saisonauftakt in der Herren Verbandsliga lag am 28.10.2018 außergewöhnlich spät in der Serie. Für alle sicher ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber so sollte es aufgrund der vielen Verlegungen aus dem allerersten Spielplanentwurf eben sein. So kam es, dass unsere Gäste aus Lübeck bereits drei Spiele absolviert hatten, während wir zu Hause vor dankenswerterweise wieder vielen Zuschauern unser Saisonpremiere feierten!

Die Gäste mussten auf Käptn Stefan Heinacker (gute Besserung von dieser Stelle!) verzichten, boten aber erstmals in der Serie Julian Brunswieck in der Mitte auf. Für „Heini“ kam Jan Freiberg zum Einsatz. Wir haben ohne unseren in der zweiten Mannschaft gemeldeten Stammspieler Fabian Gülling, dafür erstmals mit Neuzugang Tobias Kuschel gespielt.

In den Doppeln starteten wir mit einer 2:1 Führung. Tim und Bjarne mussten sich beim 3:1 gegen Moritz Dibbern und Jan Freiberg aber weitaus mehr strecken als Ihnen lieb war. So ein richtiger Rhythmus und Souveranität blieb den Augen des fachkundigen Publikums noch verborgen. Lorenz und Jan starteten gegen das Spitzendoppel Manuel Fuchs und Andreas Ringkowski furios, konnten aber nur einen Satz für sich verbuchen. Eindrucksvoll dagegen der Auftritt der neuen Kombination Tobias und Malte gegen Julian Brunswieck und Stefan Otte. Das deutlichste 3:0 des Tages – herausragend!

Oben nahm Jan die Hilfe von Andreas aktiv an. Für den nichtbeteiligten Leser nicht ganz nachvollziehbar, bedeutet dies, dass Andreas in den ersten beiden Sätzen derart viele einfache Fehler einstreute, dass Jan sich darauf beschränkte, den Ball auf den Tisch zu spielen. Mit dieser Taktik eckte Jan dann aber in Satz 3 an, da Andreas Fehler ausblieben… In Satz 4 behielt dann Jan aber mit aktiverem Spiel deutlich die Oberhand.

Tim hatte vor diesem Spiel noch nie gegen Manuel verloren. Heute konnte er aber die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Zwar gewann Tim noch den ersten Satz, aber danach drehte Manuel nach allen Regeln der Kunst auf, war schnell, sicher und wie immer sehr offensiv! Ein Augenschmaus für die Zuschauer! 3:2 für die WSG!

In der Mitte folgten zwei 5-Satz-Spiele. Bjarne kam gegen Julian nicht so richtig ins Rollen! 4 knappe Sätze führten zu einem 2:2. Insgesamt haderte Bjarne aber mit der fehlenden „Frühform“ und seinem passiven Spiel. Dies schien nicht die richtige Aufbauarbeit für den 5. Satz gewesen zu sein. Der ging deutlich an den stark aufspielenden Julian.

Am Nebentisch feierte Tobias sein Einzeldebüt im WSG-Dress gegen Moritz. Dem Neuzugang war aber während den Einzeln anzumerken, dass Nervosität sein Wirken heute doch noch etwas beeinträchtigte. Nichtsdestotrotz zeigte er gute Ansätze und ließ aufblitzen, was wir schon im Training von ihm gesehen haben. Gegen Moritz spielte er sich in den 5. Satz. Moritz hatte einen sehr guten Tag erwischt und zum Schluss das bessere Ende für sich erwischt. Damit lagen wir 3:4 hinten! Es sollte der letzte Rückstand des Tages sein. Dies wusste zu diesem Zeitpunkt keiner, denn Sorgenfalten machten sich bei der WSG breit.

Unten strapazierte Malte dann aber die Nerven der Anwesenden… Gegen den guten Ersatzmann Jan dominierte er den ersten Satz nach Belieben, um dann eigenmächtig sein Spiel umzustellen. In dieser Phase wäre ein eindrucksvoller deutlicher Sieg für das Team sehr wichtig gewesen, aber der „mühsame“ Malte ging natürlich über die volle Distanz. Getragen von den Zuschauer bog er einen 1:2 Satzrückstand dann noch zufriedenstellend gegen Freiberg um.

Lorenz profitierte gegen Stefan von einem sehr disziplinierten Auftritt. Taktisch gut eingestellt, machte er zudem wenig leichte Fehler, so dass Stefan im Verhältnis viel mehr Aufwand für einen Punkt betreiben musste als Lorenz. Die Folge war ein 3:1 Erfolg, der aufgrund des knapperen Spiels von Malte parallel, fast ein wenig in Vergessenheit geriet, aber Lorenz brachte uns wieder 5:4 in Führung!

Im nominellen Spitzeneinzel wusste Manuel („Es ist ein ganz anderes Spiel gegen Dich als gegen Tim!“) schon vor dem Spiel, dass sein sehr guter Auftritt im Einzel vorher nichts für das Spiel gegen den WSG-Senior zu sagen hatte. Im ersten Satz gewann Jan jeden Punkt bei seinem Aufschlagsspiel und klaute Manuel zwei bei seinem Service. Davon war im zweiten Satz nichts zu sehen… Manuel deutlich besser. Im dritten Satz wieder ein umgekehrtes Bild, dass Manuel im vierten Satz wieder gerade rückte. Aber schon da war deutlich, den Rhythmus, den Manuel im Spiel gegen Tim hatte, hatte Jan zumindest nicht aufkommen lassen. Der 5. Satz war der Spannendste… Bis zum Schluss beide Spieler nicht immer hochklassig aber auf Augenhöhe unterwegs. Zum Schluss schlug Jan noch einmal etwas verändert auf und gewann mit etwas Dusel 11:9 im 5. Satz!

Dieses Glück war Tim heute nicht hold. Der Routinier Andreas beschäftigte Tim mit Schnitt- und Tempowechseln weitaus mehr als es Tim lieb war. Seine Fehlerquote stieg und auch sein in der letzten Serie berüchtigtes Mentalitätsmonster hatte Tim wohl heute zu Hause gelassen. Kurz um: er kam nicht ins Spielen und nicht ins Kämpfen. Dazu war er uninspiriert unterwegs – solche Tage gibt es eben! 6:5 für die WSG!

In der Mitte wollten Bjarne und Tobias das 0:2 aus der ersten Einzelserie wettmachen! Ging nur teilweise… Bjarne hatte sich zu Beginn über die fehlende Frühform beschwert und siehe da, jetzt kam sie schon. Gegen Moritz wurde Bjarne mit zunehmender Spieldauer immer besser, griffiger, aggressiver und sicherer. Ein sehr guter Auftritt wurde mit einem 3:1 belohnt! Diese Leistung möchten die WSGer gerne häufiger sehen!

Tobias wanderte in seinem Spiel zwischen Kreis- und Weltklasse. Haarsträubenden Unsicherheiten folgten wunderbare Angriffsbälle aus der Halbdistanz. Es war ein Auf und Ab ohne Fortune, auch weil Julian eine gute Leistung bot, sich von dem wechselhaften Spiel nicht anstecken ließ und einfache „seinen Stiefel“ herunterspielte. Tobias unterlag in vier Sätzen – schade! 7:6 für die WSG!

So war es an dem unteren Paarkreuz, den Sack zu zumachen! Aus dem „mühsamen“ Malte wurde der „makellose“ Malte. Er gewann als einziger WSGer heute in allen Einzeln und Doppel. Gegen Stefan kam er dann sogar ohne den 5. Satz aus, obwohl im vierten Satz bei 2:1-Führung vieles danach aussah. Zum Schluss kämpfte sich Malte eindrucksvoll ins Ziel. In den vier Sätzen war Malte der bessere Spieler am Tisch und gewann verdient.

Lorenz zeigte dann, dass es auch ein Einzel gegen sollte, dass in 3 Sätzen zu Ende gehen kann. Nach knappem ersten Satz hatte er Jan zu jeder Phase im Griff und spielte schnörkellos zu Ende. Ein sehr guter Auftritt von ihm, zeigte er doch, welche Variationen im Topspinspiel er zeigen kann. Ohne das untere Paarkreuz hätten wir heute keinen Erfolg feiern können! Schön, dass alle Spieler sich in die Siegerliste eintragen konnte. Die geschlossene Mannschaftsleistung war schon im letzten Jahr der Schlüssel zum Erfolg. Es scheint, als ginge dies so weiter…

Hier geht es zum Spielbericht!

Für uns geht es am 9.11. gegen Moorrege weiter. Mit diesem wichtigen Erfolg können wir mit Selbstvertrauen in die weiteren Spiele gehen. Vielen Dank an die Zuschauer für die Unterstützung!

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