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Hier regiert die W-S-G!

Veröffentlicht am 28 September 2013 von Fabian

Herzlich willkommen liebe Fans zur WSG-Heimspiel-Konferenz in Wrist. Heute stehen gleich vier Spiele auf dem Programm, doch bevor wir live in die Spiele gehen, lohnt sich noch ein kleiner Blick auf die Aufstellungen, denn da hat es heute noch die eine oder andere kurzfristige Änderung gegeben. Gentleman-like starten wir mit den Damen:

Verbandsliga: 2.Damen – Osdorfer SV

Die 2. Damen startet zum ersten mal in der Saison mit den ersten Vier: Galkan, Taplick, Göhrke, Laackmann. Gegner Osdorf ist durchaus als stark einzuschätzen, auch wenn das vergangene Duell eher als Muster ohne Wert gilt, da man nur mit zwei Stammspielerinnen angetreten war. Wir sind gespannt was der Abend bringt und geben rüber nach vorne rechts zur einzigen Herrenmannschaft in Stammaufstellung…

Kreisliga: 3. Herren – SC Itzehoe 4

…so ist es. Die dritte Herren durchaus mit Rückenwind nach drei Siegen in Folge für die Mannschaft, die nicht so richtig wußte, wo die Reise hingeht in dieser Saison. Doch nach 2 Auftaktniederlagen scheint man nun angekommen zu sein und könnte bei einem weiteren Sieg der 2. Mannschaft dicht auf den Fersen sein. Was hat sich bei denen noch kurz vor dem Spiel getan?

Kreisliga: 2. Herren – SG Bo/Glü 3

Hier mußte André noch kurzfristig ersetzt werden, der leider verletzungsbedingt ausfällt. Da eigentlich auch noch Frank bei der 1. Herren aushelfen soll, könnte das hier ein ziemlich unruhiges Spiel geben. Andrés Ausfall soll durch Dietmar aufgefangen werden, der aber ja auch noch parallel in der Dritten spielt. Wie wir aber soeben auf der Pressetribüne erfahren haben, wird Frank wohl ausschließlich in der 2. spielen. Wie wird das Loch gestopft in der ersten?

1. Bezirksliga: 1. Herren – SG Kölln-Reisiek

Nach einigen kurzfristigen Aquisitionsversuchen stellt sich Andreas Wagner in den Dienst des Vereins, den ich hier noch vor einigen Minuten ohne Sportkleidung in der Halle gesehen habe. Wie es scheint verzögert sich der Beginn hier, daher schnell rüber zu den anderen Spielen…Wo wird denn schon gespielt?

2.Damen 0:0

Hier laufen die Doppel bereits und das mit einer faustdicken Überraschung. Hier wurden die erwarteten Paarungen Helen/Merle und Inga/Claudia auseinander gerissen. Als Doppel 1 gehen heute Merle und Inga an den Start, die nach einem zähen ersten Satz jetzt ziemlich ins Rollen kommen – natürlich nur spielerisch, bei Frauen muss man ja bei solchen Formuliereungen immer vorsichtig sein! Nebenan bei Claudia und Helen läuft es dagegen weniger überzeugend. Die ersten beiden Sätze sind bereits verloren und im dritten sieht es auch nicht gut aus. So richtig abgestimmt wirkt das alles noch nicht, aber woher soll`s auch kommen?! In den dritten Sätzen gibts es hier keine Wende mehr – ein 3:0, ein 0:3 – klare Angelegenheiten in den Doppeln. Bei der 2. Herren sehe ich nur ein Doppel, wieso…?!

2. Herren 0:0

…ganz einfach, es sind nur 7 Spieler da! Dietmar steht aktuell noch für die Dritte am Tisch, sodass hier vorerst nur Frank und Erik ihr Doppel spielen können. Die sind jedoch ungefährdet gegen Kriszio und Thode durchmarschiert und haben den ersten Punkt geholt. Schnell rüber zur dritten, denn dort gehen beide Doppel in den Entscheidungssatz…

3. Herren 0:0

…ganz genau und das obwohl Manni und Malte  schon an einem 3:1 geschnuppert haben. Doch leider ging der dritte Satz noch mit 12:14 an Itzehoe, sodass beide Doppel nun auf einen positiven Ausgang im letzten Satz hoffen. Roland und Dietmar haben die Sache hier gut im Griff, gewinnen erneut 11:5 (wie schon Satz 1 und 3) und sichern den ersten Punkt. M&M haben aber leider wieder kein Glück und verlieren erneut hauchdünn, daher auch hier 1:1! Ist die erste auch endlich mal angefangen?

1. Herren 0:0

….nicht wirklich, beide Doppel noch im ersten Satz, Jan hat wieder viel geredet am Anfang und sich bei den Zuschauern eingeschleimt, daher geben wir lieber schnell weiter zu den Damen….

2. Damen 1:1

…wo grade überhaupt nichts geht im oberen Paarkreuz! Helen nur mit sich und ihrem Schläger beschäftigt und irgendwie ohne echte Chance zur Überraschung aller. Inga schnupperte in den Sätzen 1 und 2 am Sieg, verliert jedoch beide in der Verlängerung. Danach ging auch hier nix mehr und beide Spiele gehen oben mit 0:3 weg! Ganz anders schlägt sich das obere Paarkreuz der Dritten…

3. Herren 1:1

…allerdings, hier gehen beide Spiele an die WSG. Roland absolut minimalistisch, gewinnt nur 7 Ballwechsel mehr, holt damit aber drei Sätze und das erste Einzel. Dietmar nach verkorkstem zweiten Satz, dagegen ganz deutlich in den Sätzen 3 und 4 gegen Itzehoes Nummer 1, sodass wir hier mit 3:1 in Front gehen. Wir geben das Mikro Richtung 1. Herren und Dietmar Richtung 2. Herren…

1. Herren 0:0

…wo mittlerweile die ersten beiden Doppel durch sind, Jan und Fabian mußten etwas mehr ackern als erwartet, da Gegenüber Heiko Bruhnsen heute in guter Form zu sein scheint. Letztlich aber 3:1, bei Lorenz und Andreas ging dagegen nicht so viel. Alle drei Sätze recht deutlich an die Gäste und wir schauen mal was der erste Pflichtspielauftritt von Bjarne und Alex so bringt, wobei man sich bei den Erfahrungen von Alex mit Schneider`schen Linkshändern wohl wenig Sorgen machen muss! Marschiert die 2. Herren schon wieder?

2. Herren 1:0

Hier läut alles nach Plan und das sogar ohne Satzverlust. Flemming und Frank mit guten Leistungen zu zwei 3:0-Siegen, wobei es bei Frank durchaus knapp zuging mit zweimal 11:9, aber das ist nun auch schon jammern auf hohem Niveau! Nun folgt erstmal das zweite Doppel, da Dietmar eingetroffen ist, aber mit einer 3:0-Führung läuft hier alles nach Plan. Wieviel läuft bei den Damen noch nach Plan?

2.Damen 1:3

Mittlerweile wieder deutlich mehr. Nachdem Helens Niederlage wohl keiner eingeplant hatte, reißt die untere Hälfte das Ruder hier wieder herum und steuert auf den Ausgleich zu. Claudia völlig ohne Probleme 3:0, Merle gegen Tutas mit beeindruckendem Satz 2 und 3 und letztlich einem 3:1.  Dann hat sich hier noch eine kleine Sensation abgespielt, indem Helen vor ihrem zweiten Spiel einfach mal den Schläger gewechselt hat und sich bei Claudia bedient hat. Die Wahl schien aber gut gewesen zu sein, denn gegen Svenja Sonntag holt sie das zweite Spiel mit 3:1. Damit führen die Ladies wieder mit 4:3 und wir sind gespannt, wie lange die Führung hält…! Führt die 3. Herren auch immernoch…?

3.Herren 3:1

Oh ja, Manni völlig ungefährdet gegen Andreas Paul 3:0 sogar zur 4:1-Führung, die Malte aber leider nicht weiter ausbauen konnte. Gegen den unten noch fast ungeschlagenen Jannis Stührk kassierte er eine knappe 2:3-Niederlage, aber mit einem 4:2 ist man mit Sicherheit immernoch sehr zufrieden. Wie zufrieden sieht die 1. Herren aus?

1. Herren 1:1

Überwiegend zufreiden würde ich das mal nennen. Das Doppel 3 ging mit 3:1 an die WSG und Jan legte gleich mal mit 3:0 nach – was für ihn ja aber kein Grund ist zufrieden auszusehen. Wenig Grund dazu hat hier aktuell auch Fabian, der heute wohl gleich zwei Gegner vor der Brust hat, die ihm so überhaupt nicht liegen. Entsprechend ging auch das erste Einzel gleich mal 1:3 weg, sodass es hier aktuell 3:2 steht. Hält die Führung der zweiten Damen noch?

2. Damen 4:3

Ganz im Gegenteil!! Inga und Claudia gewannen in ihren Spielen zusammen nur einen Satz und schonn war das Spiel wieder gedreht. Viele knappe Sätze, aber am Ende kaum was zählbares – zum Thema zufrieden Gesichert sag ich hier lieber gar nix und geb rüber zur 2. Herren…

2. Herren 3:0

Hier gibts dagegen zufreiden WSG-Gesicher so weit das Auge reicht. Auch das zweite Doppel konnte von Flemming und Dietmar gewonnen werden und Erik lässt ebenfalls nichts anbrennen. Bisher wurde hier lediglich ein Satz verloren in 5 Spielen, das ist schon beeindruckend – ähnlich läufts grade im oberen Paarkreuz der 3. Herren, oder?

3. Herren 4:2

Ganz genau, mit zweimal 3:0 zieht die Dritte hier dem SC Itzehoe davon und führt nun schon mit 6:2. Sowohl Roland als auch Dietmar machen hier kurzen Prozess und fertigen Strohbecke und Hartmann jeweils in drei Sätzen ab. Das riecht nach dem vierten Sieg in Folge, kann da auch die erste Herren nachlegen…?

1. Herren 3:2

…es sieht ganz danach aus, in der Mitte läuft hier alles wie am Schnürchen! Lorenz hochkonzentriert und total stabil gegen Daniel Kayser und auch Bjarne fertigt Bruhnsen locker 3:0 ab. Wie lange der Abend noch geht, könnte sich nun unten entscheiden. Andreas hat die ersten eineinhalb Sätze gut mitgehalten, konnte das Niveau aber leider nicht halten. Nebenan fällt es aktuell schwer das Wort Niveau ruhigen Gewissens in den Mund zu nehmen. Alex quält sich hier buchstäblich von Rückschlag zu Rückschlag und wo die Reise dieses Duells noch hingeht ist noch nicht abzusehen. Aktuell 1:2, aber ich geb mal rüber zu den Damen! Ist dort mehr Niveau zu finden?

2. Damen 4:5

Durchaus und vor allem Spannung, denn zunächst ließ Merle ihrer Gegenerin in drei Sätzen nur fünf Punkte aber dann wurde es hier wieder eng. Claudia war schon 2:0 vorne, verlor dann aber zuerst ein bißchen den Faden und dann völlig die Lust und war noch mit 2:3 unterlegen. Bei Helen dann jeder Satz extrem knapp, aber letztlich Helen dreimal stark in der Crunch-Time. Nach 6:11 dann 14:12, 12:10 und 13:11 bringt die Damen zum 6:6-Ausgleich, hier ist nach wie vor alles drin: Sieg, Unentscheiden und Niederlage! Ist für Bo/Glü noch irgendwas drin gegen die Zweite…?

2. Herren 5:0

Ja, der Ehrenpunkt durch die Niederlage von Dietmar gegen Muxfeldt. Das war es dann aber auch. Flemming und Frank ziemlich problemlos und damit ist der 7:1-Erfolg der Zweiten besiegelt. Insgesamt nur fünf verlorene Sätze für die 2. Herren, davon vier von Ersatzmann Dietmar – das macht durchaus Eindruck!!! Wird noch gespielt bei der 3. Herren?

3. Herren 6:2

In diesem Moment nicht mehr…! Malte macht hier den vierten Sieg in Folge klar mit einem 3:0 gegen Andreas Paul. Vorher mußte auch Manni noch dem starken Jannis Stürk gratulieren, was aber nicht mehr als Ergebniskosmetik für die Itzehoer war. Ein klares 7:3 also, was auch in der Höhe verdient war! Die Mannschaft scheint endgültig in der Liga angekommen zu sein!! Ist Alex mittlerweile auch am Ende angekommen…?

1. Herren 5:3

…ist er und sogar am Happy End! Obwohl er im vierten Satz seinen persönliche Tiefpunkt erreicht hatte, konnte er diesen noch mit 12:10 für sich entscheiden. Im fünften machte er dann das 6:3 für die WSG klar. Jan tat sich mit dem tempoarmen und etwas unorthodoxen Spiel von Sascha Crone auch etwas schwer, gewann aber trotzdem noch mit 3:0! Beim Thema Niveau orientierte sich Fabian heute deutlich an Alex und quälte sich ebenfalls durch fünf Sätze. Zu den wäre es allerdings fast nicht mehr gekommen, denn der dritte Satz ging trotz 5:10-Rückstand noch an Fabian, sonst wäre wohl schon nach vier Sätzen Schluss gewesen…! Der fünfte dann klar und deutlich zum 8:3 für die WSG! Wohin geht die Reise bei den Damen…?

2. Damen 6:6

Richtung Unentscheiden oder Sieg. Nachdem auch Inga sich hier ziemlich gequält hat, riss sie das Spiel nochmal in den Sätzen 4 und 5 rum und das Ruder Richtung Punktgewinn für die Damen….! Nun liegts an Merle gegen die Nummer 2, ob es einer oder zwei werden! Macht Lorenz alles klar für die 1. Herren?

1. Herren 8:3

So ist es! Ganz ungefährdet marschiert er hier mit 3:0 ins Ziel. Ganz stark sein Auftritt heute und damit schnell zurück zu den Damen….

2. Damen 7:6

…wo sich Merle grade entscheidend absetzen kann. Nach knappem Erfolg im ersten Satz und einem souveränen Zweiten, war der Dritte lange spannend! Seit dem 7:6 konnte sich Merle jedoch absetzten und bringt das Spiel souverän nach hause! Überaschend zurückhaltend die Reaktion der übrigen Mannschaft zu diesem knappen Mannschaftserfolg zu dem jeder einen Erfolg beigetragen hat!

Damit sind alle Spiele beendet und wir blicken nochmal abschließend auf die Ergebnisse des äußerst erfolgreichen Abends:

3. Herren – SC Itzehoe 4 7:3

2. Herren – SG Bo / Glü 3 7:1

1. Herren – SG Kölln Reisiek 9:3

2. Damen  – Osdorfer SV 8:6

Lauter Siege also für WSG und ich sehe wir haben jetzt noch Malte Wicke am Mirkofon:

„Malte, wie zufrieden bist du mit eurem Sieg?“
„Total! Das war jetzt schon der vierte Sieg hintereinander und das sind acht wichtige Punkte gegen den Abstieg. Wenn wir jetzt noch 2 holen, dann würden wir schonmal mit 10 Punkten aus der Hinserie gehen und das wäre schon wirklich gut!

An der Box der 2. Damen steht nun Teamcaptain Merle Laackmann Rede und Antwort:

„Bist du überrascht von der eigenen Leistung und dem Sieg der Mannschaft?“
„Ein bißchen schon, denn vor allem gegen Tutas war das sonst immer ein ziemlich Kampf und ich hab oft verloren, aber heute lief das wirklich gut! Ich freu mich, dass jeder aus der Mannschaft mindestens einen Sieg beigesteuert hat, das ist doch eine gute Mannschaftsleistung heute!
„Noch ein Wort zu Helens Schlägerroulette?!“
„Der Erfolg gibt ihr Recht…!“

Vielen Dank Merle und nach dem er zunächst noch das Abbauen beaufsichtigt hat, haben wir nun noch den Emotional-Leader der 1. Herren am Mikrofon:

„Alex, wer hat dir heute aus deiner Mannschaft besonders gut gefallen?“
„Lorenz war heute extrem souverän. Endlich hat er mal konzentriert drei Sätze am Stück durchgespielt, aber das hatte er sich für heute wohl auch vorgenommen! In der Mitte haben wir insgesamt wieder keinen Satz abgegeben, das ist schon stark!“
„Das erinnert an deine Auftritte in der Mitte letztes Jahr…!“
„Naja, davon war heute nicht so viel zu sehen, Fabian und ich haben heute nicht grade geglänzt, aber insgesamt können wir sicher zufrieden sein!“

Und wir haben auch noch eine Stimme aus der Überfliegermannschaft aktuell: Frank Schneider

„Frank, wieder ein beeindruckender Auftritt heute…!!?“
„Ja, im Moment läuft das wirklich gut. War bisher doch sowieso eine super Serie! Und freu mich, dass wir tatsächlich alle 8 Punkte in der Halle behalten haben!!

Dem ist nichts hinzuzufügen….

…Tschüss, gute Nacht!!

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Übernahme der Tabellenführung

Veröffentlicht am 19 Februar 2012 von Kim

Am Samstag traten wir unsere Reise zum bisherigen Tabellenzweiten in Quickborn an. Wir stellten  uns auf einen spannenden Kampf ein. Besonderer Anreiz an diesem Spiel der Sieger übernimmt die Tabellenführer vom TuS Esingen. Aus diesem Grund hat Jana, welche aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder Höchstleistungen bringen kann, auf Ihren Einsatz verzichtet. Helen stellte sich trotz Ihrer Termine für die Mannschaft zur Verfügung, Somit starteten wir mit der Aufstellung Helen, Inga, Mareike und Janette.

Nach den beiden Doppeln stand es 1:1. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles auf ein knappes spannendes Spiel hin. Wir konnten allesamt unsere ersten Einzel, wenn auch knapp für uns entscheiden konnten, so stand es schon sehr früh unerwartet deutlich 5:1 für uns.

Helen gewann auch ihr zweites Einzel zum 6:1.

 In Ingas zweitem Einzel ist ihre Gegnerin Dellith im dritten Satz unglücklich umgeknickt. Sie konnte leider nicht weiterspielen und musste somit ihr Spiel aufgeben.

Das persönliche Wohl der Spielerin stand im Vordergrund aus diesem Grund gab die Mannschaftsführerin das Punktspiel vorzeitig verloren.

Wir fuhren zwar mit einem deutlichen 8.1 Sieg als neuer Tabellenführer nach Hause, allerdings mit einem kleinen Beigeschmack der Verletzung von Kerstin Dellith. Auf diesem Wege wünschen wir ihr gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Janette Arendt

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Nicht ernsthaft?!

Veröffentlicht am 02 Dezember 2011 von Fabian

Sowohl Freitag als auch Samstag waren als Punktspieltermine in den Kalendern der Spielerinnen der 2. Damen markiert.

Und nach diesem Wochenende konnte eine wichtige Feststellung gemacht werden: Auch wenn man eigentlich aussetzen soll, sollte man sich nichts vornehmen, denn es können immer wieder Umstände eintreten, aufgrund derer man sich dann doch statt auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg in der Halle vom ESV Büchen wiederfindet… Ursachen hierfür können vielfältig sein, seien es eine Magen-Darm-Erkrankung oder die (gewollte) Unterbesetzung von der 1. Damen!

Doch der aufmerksame Leser sollte hierdurch kein negatives Bild von den Punktspielen erhalten, die durchaus erfreulich für die 2. Damen der WSG ausgingen: 2 Siege in Folge- das 7:7-Sydrom hatte die längste Zeit das Spiel der jungen Mannschaft dominiert.

 

Doch fangen wir erst mal von vorne an:

Freitag traten wir gegen Friedrichsgabe an. Eigentlich sollte das Spiel schon am 04.11. stattfinden, doch auf Grund einer Verlegung wurde am Freitag zusammen mit der 1. Herren in der Wrister Halle gespielt.

Nach einem 2:0-Führung durch zwei siegreiche Doppel gelang es Mareike diese Führung auszubauen, und gewann im 4. Satz gegen die Nummer 1 von Friedrichsgabe hauchdünn mit 12:10.

Neben ihr spielte Inga gegen die Noppenkönigin Militzer. Inga konnte machen, was sie wollte, doch Militzer war steht`s mit ihrer Rückhand am Ball, egal ob dieser in Vor-oder Rückhand kam. Zudem hatte die Friedrichsgaberin auch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Glück als Inga aushalten konnte. Somit musste sie nach vier langen Sätzen ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren.

Danach verlor Jana gegen die Nummer 4 aus Friedrichsgabe mit 0:3. Dieses Ergebnis ist aber deutlicher als jeder einzelne Satz als Gegenbeweis. Denn Jana verlor zu -9, -11 und -8. Janette dagegen ging gegen Sierakowitz über die volle Distanz und verlor letztlich unglücklich nach umkämpften Sätzen mit 4:11 im 5. Satz.

Dieses 5-Satz-Spiel läutete drei weitere 5-Satz-Spiele ein, bei dem die WSG zweimal als Sieger hervor ging:

Inga erspielte gegen die gegnerische Nummer 1, nachdem sie 0:2 hinten gelegen hatte, einen 3:2 Sieg. Dies tat Jana ihr nach, und ging gegen die Nummer 3 als Siegerin vom Tisch.

Nur Mareike sollte genau wie Inga die Noppe von Militzer hassen lernen. Nach offenem Schlagabtausch ging es in den 5. Satz. Nachdem Militzer einen Turm bei einer 8:10 Führung verschoss, schnupperte Mareike noch mal am Sieg, musste jedoch einen Ball später schon der rückhandorientierten Spielerin aus Friedrichsgabe gratulieren.

Kurze Zeit später baute Janette die 5:4-Führung aus, indem sie der WSG den 6. Punkt bescherte. Gegen Krause gewann sie souverän mit 3:0.

Danach musste Jana als hochgerückte Nummer 3 gegen die Nummer 1 ran. Unerwartet schaffte sie es in den 5. Satz, den leider dann doch die erfahrene Melanie Kroener für sich verbuchte.

Danach ging es schnell: Sowohl Inga als auch Mareike gewannen jeweils 3:0 gegen Nummer 3 und 4.

Endstand: 8:5.

 

Für das Punktspiel gegen Büchen war bis zum Anfang der Woche geplant, dass Helen, Inga, Jana und Janette den langen Weg auf sich nehmen sollten, um zwei weitere Punkte nach Hause zu fahren. Doch es kam alles anders, wie der aufmerksame Leser bereits anfänglich bemerkt haben sollte:

Durch die Unterbesetzung der 1. Damen kam Inga für Isabelle zum Einsatz und Merle für Inga der in der 2. Damen. Am Samstagmorgen musste Jana krankheitsbedingt passen, und die Suche nach einer 4. Spielerin für die 2. Damen begann. Im Glauben, dass die 1. Damen bereits mit Inga auf dem Weg zu ihrem Punktspiel war, wurde jede Dame des gesamten Vereins versucht zu erreichen, doch größtenteils ohne Erfolg. Letztlich musste Mareike ihr Vorhaben nach Hamburg zum Weihnachtsmarkt und zum Shoppen zu fahren gegen einen Schläger und Janette, Helen und Merle eintauschen. Gewollt oder gezwungen durch die Situation stellt bitte keiner als Frage…

So, nun endlich vollzählig, ging es im Auto von Janettes Mann los: Nach 1,5 Stunden Fahrt fanden wir uns letztlich in der Halle der Büchenerinnen beim Einspielen wieder. An dieser Stelle möchte ich einen Dank an Janettes Navi aussprechen, durch das wir noch mal das kleine beschauliche Bauerndörfchen Siebeneichen kennen lernen durften.

In einer zur Hälfte komplett anderen Aufstellung begann das Spiel:

Mareike und Merle traten gegen das gegnerische Doppel 1 an. Einzige Hürde war hierbei der Anti der Nummer 1 aus Büchen. Dennoch gewannen sie souverän mit 3:0. Am Nebentisch taten es ihr Janette und Helen gleich.

2:0-Führung somit für die WSG, die Merle gleich verstand auszubauen: Gegen die Nummer 1, die sie bereits im Doppel kennenlernen durfte, gewöhnte sie sich schnell an den Anti und dominierte das Spiel vor allem auf Grund ihres neuen alten Rückhandtopspin, der durch eine Optimierung von Jan C., auch endlich den gewünschten Effekt hatte. Mit einem 3:0 und somit mit einem Sieg machte sie für Janette Platz an der Platte.

Daneben hatte Helen etwas mehr Schwierigkeiten gegen des Gegners Nummer 2. Diese brachte erstaunlich viele Bälle zurück auf die Platte und bewies sehr viel Geduld im „Schupf-Modus“. Nach 0:2-Rückstand wurde es Helen zu bunt und sie zeigte ihr Können und ihre Fähigkeit das Spiel zu drehen und trotzte nicht nur ihrem blauen Zeh sondern auch der Gegnerin mit 3:2. (Zur Information: Helen hatte sich an ihrem Bett gestoßen, oder hat vielleicht sogar dagegen getreten. Näheres liegt der Berichterstatterin nicht vor!)

Nun waren Janette und Mareike am Zug die 4:0-Führung zu erweitern. Janette gelang dies auch in vier Sätzen gegen Frauke Franzen.

Mareike musste gegen die eigentliche Nummer 4, aber die gefühlte Nummer 1 antreten. Kurz nachdem das Spiel begonnen hatte, fand sich Mareike im 3. Satz mit einem 0:2 im Rücken wieder. Diesen gewann sie dann aber deutlich mit 11:4, bevor sie im Vierten in die Verlängerung ging, und dennoch mit 11:13 unterlag. An diesem Punkt wusste die Betreuerin nicht, ob Mareike wirklich beim Spiel war, oder sich noch über den verpassten Hamburg-Besuch und deren Umstände ärgerte. Dieses Ergebnis zeigte keinesfalls Mareikes eigentliche Stärke.

Somit stand es 5:1 und Helen und Merle tauschten die Gegnerinnen. Helen hatte gegen die Nummer 1 wenig Schwierigkeiten und fertigte diese regelrecht  mit 3:0 ab.

Merle dagegen hatte mehr Probleme. Nachdem schon der erste Satz nur knapp mit 17:15 gewonnen werden konnte, trumpfte ihre Angela Nickel im zweiten Satz auf, und gewann durch leichte Fehler der WSGerin, die zwar wusste, was sie tun musste, aber Nickels aufgebaute Mauer nicht durchbrechen konnte. Im dritten und vierten Satz kämpfte Merle wieder und es gelang ihr ein Sieg in vier Sätzen.

Als Mareike gegen die Nummer 3 an die Platte trat, fehlte somit nur noch 1 Punkt zum verdienten Erfolg. Trotz verlorenem Satz war Mareike nie richtig in Bedrängnis und gewann im vierten Satz mit 1:11 und somit das gesamte Spiel.

Nach einer Stunde und zwanzig Minuten hatte das Team also den Sieg errungen, trotz aller vorangegangenen Komplikationen…

Nun befindet sich das Team der 2. Damen durch Schützenhilfe des TuS Holstein Quickborn wieder auf Platz 2 hinter dem TuS Esingen, der leider doch im letzten Spiel den Sieg gegen SC Hohenaspe für sich verbuchen konnte… Zu viel Schützenhilfe wäre dann auch zu viel Glück gewesen.

Somit wird es am kommenden Freitag „Selbst ist die 2. Damen“ heißen und gegen den Bargfelder SV 2 vielleicht dann doch noch die Herbstmeisterschaft klarmachen.

Hierbei sollte man sich wohl nicht den FC Bayern zum Vorbild nehmen, denn je höher ein Vogel fliegt, desto tiefer kann dieser dann auch fallen…

Merle Laackmann

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Das 7:7-Syndrom

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Merle

Die letzten Spielergebnisse wirken wie eine wiederkehrende Krankheit, unaufhaltsam und bedrückend. Doch was tun, wenn es immer am Ende 7:7 heißt, und keiner als Sieger aus der Halle gehen kann?

Doch was ist beim Tischtennis das, was bei einer Krankheit die Medikamente sind?

Was hilft? Andere Doppelaufstellung? Mehr Training? Mehr Teamgeist? Nur noch die besten vier Spieler aufstellen?

Nachdem man die letzten beiden Punktspiele mit einem Unentschieden beendet hatte und die Zeitung nicht gerade freundliche Worte hierfür fand, wollte man gegen den FTSV Fortuna Elmshorn nicht nur sich selbst, sondern auch der Außenwelt beweisen, dass man noch auf Sieg spielen konnte. Und genau mit dieser Motivation begann das Spiel.

Bereits mit einer neuen Doppelaufstellung versuchte die junge Mannschaft der WSG das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

Die bislang pausierende Merle Laackmann wurde in den Doppeln eingesetzt. Was zunächst nur eine positive Laune von Inga war, als sie morgens Merle schrieb und fragte, ob sie Doppeln spielen wolle, entpuppte sich als gute Möglichkeit endlich beide Doppel zu gewinnen, um mit 2:0 in die erste Einzelrunde zu starten. Neben der Kombination Taplick/Laackmann traten Helen Galkan und Mareike Wittorf als starkes Duo an.

Die Mission doppelter Doppelsieg fing gut an, endete aber mit einem 1:1- und damit schon wieder mit einem Unentschieden.

Nachdem beide WSG-Doppelpaarungen den ersten Satz für sich verbuchen durften, entwickelten sich beide Spiel unterschiedlich. Während Inga und Merle mit einem relativ lockerem 3:0 den ersten Punkt für die WSG einfuhren, bei dem sie sich von Satz zu Satz steigerten und wieder in ihren gemeinsamen Rhythmus fanden, verloren Helen und Mareike die Sätze 2,3 und 4, und somit das ganze Spiel gegen das gegnerische Doppel 1 Lohse/Franzen.

Mit einem 1:1 im Rücken ging es in die ersten Einzelrunden:

Helen spielte gegen Sonja Lohse, die ihr Spiel spinorientiert über eine starke Rückhand gestaltete. Doch dies konnte Helen nichts anhaben. Sie gewann souverän in drei Sätzen, indem sie Lohse aus dem Spiel nahm und ihr Eigenes durchsetzte. Inga brauchte für ihren Sieg gegen die gegnerische Nummer 1 Franzen einen Satz und paar Nerven mehr als Helen.

Franzens Spiel wurde durch ihre Noppe auf der Rückhand beherrscht, mit der sie Inga immer wieder in Bedrängnis brachte. Doch mit gutem Auge und erfolgreichem Rückhand Topspin, den sie variable einsetzte, schaffte Inga es das Spiel für die WSG zu verbuchen.

Nun waren Mareike und Jana am Zug:

Gegen die Nummer 4 hatte Mareike keine Probleme. Sie ging übers schnelle Konterspiel und siegte mit +5,+5 und +6. Jana dagegen hatte mit Ellen Zuna eine hartnäckige Gegnerin erwischt. Nachdem der erste Satz zu -5 verloren ging, steigerte sich Jana zunehmend. Dennoch gelang es ihr nicht durch ihre starke Rückhand die entscheidenden Punkte zu machen, sodass sie zu 9 und 10 den zweiten und dritten Satz verlor und Ellen Zuna schließlich zum Sieg gratulieren musste.

Der Zwischenstand hieß 4:2 und die WSGerinnen waren motiviert, diese Führung weiter auszubauen.

Nun stieg Helen gegen Franzen in den Ring. Die Elmshornerin hatte die 21-jährige Estin in den ersten beiden Sätzen gut im Griff, sodass es schnell 0:2 gegen Helen stand. Auch Helen hatte mit der Noppe der gegnerischen Nummer 1 Probleme. Ihr gelang es nicht mit ihrem Vorhand Topspin die Punkte zu machen. Erst in Satz 3 und 4 hatte sie sich besser auf die Gegnerin eingestellt. Diese verbuchte sie dann auch zu +6 und zu +7 für die WSG.

Letztlich entschied Franzen trotz Helens Gegenwehr doch das Spiel im fünften Satz mit 11:9 für sich.

Inga erging es gegen Sonja Lohse am Nebentisch ähnlich wie Helen. Auch sie musste nach einem offenen Schlagabtausch ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Sie unterlag ebenfalls im fünften Satz mit 9:11.

Das Unentschieden-Problem entwickelte sich zu einem 5ten-Satz-Problem, denn auch Mareike kämpfte Satz für Satz gegen Ellen Zuna um den Sieg. Schließlich unterlag sie im 5.Satz zu 14:16.

Trotz der drei knappen Niederlagen ließ sich die junge Jana Laskowsky gegen Hell nicht aus dem Konzept bringen. Noch Wut im Bauch vom vorherigen Spiel knallte sie der Gegnerin die Bälle nur so um die Ohren und gewann souverän mit 3:0.

Die Überlegenheit von Jana trieb ihre Gegnerin zur Weißglut, sodass sie „sich nicht mehr beherrschen konnte“ und nach ihrer zweiten Niederlage wütend aus der Box sprang.

Jana sicherte also das 5:5 und damit wieder das Unentschieden.

Nun mussten wenigstens noch drei Spielerinnen der WSG ran, um die drei notwendigen Punkte zum Sieg einzufahren.

Direkt nach ihrer 5-Satz-Niederlage musste Mareike gegen die Nummer 1 der Gegner antreten. Sie unterlag mit 3:0. Doch dieses Resultat wiederspiegelte keinesfalls ihre Leistung, denn außer im zweiten Satz, den sie klar zu -4 verlor, hielt sie ihre Gegnerin in Schach und unterlag jeweils mit 10:12 in den Sätzen 1 und 3.

Neben Mareike agierte Helen gegen Ellen Zuna. Auch sie spielte wie Mareike nur drei Sätze, doch der Unterschied war, dass diese drei Sätze auf ihr Konto gingen und der WSG wieder einen Ausgleich bescherten: 6:6.

Schließlich lag es in Janas und Ingas Häden den Sieg nach Haus zu schaukeln. Sowohl Inga als auch Jana gewannen den ersten Satz. Zuschauer wie auch Spieler schöpften Hoffnung. Inga brachte auch den zweiten Satz nach Hause, bevor sie im Dritten einer starken Phase der Elmshornerin Hell nicht standhalten konnte. Währenddessen unterlag Jana in den Sätzen 2 und 3 jeweils mit 6:11. Ihre Gegnerin Sonja Lohse hatte in ihr Spiel gefunden. Somit ging es für Jana und Inga jeweils in den vierten Satz:

Inga führte mit 2:1; Jana lag mit 1:2 zurück.

Das Ende des Spiels war nur noch wenige Sätze entfernt und es gab drei mögliche Ausgangskonstellationen:

Beide Mannschaften hatten die Chance mit 8:6 als Sieger aus der Halle zu gehen, oder auch mit einem Unentschieden im Gepäck…

Und es kam, wie es kommen musste:

Inga gewann im auch den vierten Satz und damit das Spiel. Sonja Lohse tat es ihr nach, doch leider punktete sie für die gegnerische Mannschaft.

Und das Ende vom Lied war wieder ein Unentschieden: 7:7!

 

Das 7:7-Syndrom nimmt langsam Gestalt an…

 

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Die Dreiertheorie

Veröffentlicht am 09 Oktober 2011 von Merle

Eröffnet wurde das Spiel mit 2-Fünf-Satz-Krimis: Doppel 1 mit Inga und Mareike gewannen im Wechsel mit den Lübeckern Satz 2 und 4 mit jeweils 11:8, bevor sich am Ende des 5.Satzes dem Doppel Schmökel/Edwald zum Sieg gratulieren mussten. Ebenfalls im Entscheidungssatz entschied sich das Spiel von Helen und Janette mit dem Unterschied, dass sie den Sieg für die WSG verbuchen konnten.

Damit ging es mit einem 1:1 nach den Doppel in die erste Einzelrunde: Helen trat gegen die neue Nummer 2 Doreen Schmökel an. Nachdem Helen noch den ersten Satz knapp mit 12:10 gewinnen konnte, steigerte sich ihre Gegnerin zunehmend und beendet das Spiel nach drei in Folge gewonnen Sätzen im 4. Satz.

Inga musste gegen die für alle noch unbekannte Jenny Buchta antreten. Nach verlorenen ersten Satz stellte Inga um, und konzentrierte sich auf ihre spinorientierten Topspins und darauf, Buchta zum Laufen zu bringen. Dies gelang ihr sehr gut, und sie nahm Buchta damit die Chance selbst durch harte Schläge und schnittigem Spiel die Punkte zu machen. Letztlich gewann Inga die Sätze 2, 3 und 4.

Zwischenstand: 2:2!

Es kam zum Auftritt von Janette und Mareike, die für dieses Spiel das untere Paarkreuz stellten. Mareike sowie Janette siegten jeweils souverän mit 3:0 Sätzen und sicherten damit die Führung für die WSG.

Mit 2 Punkten Vorsprung im Rücken traten wieder Inga und Helen parallel an die Platte.

Diesmal spielte Helen gegen Buchta, die sie ebenfalls mit 3:0 besiegte. Inga dagegen ging gegen Schmökel über die volle Distanz: Satz 2, 4 und 5 gehörten ihr. In diesen Sätzen gelang es ihr Schmökel ihr eigenes Spiel aufzuzwängen und, wenn diese doch noch mal mit ihrem harten Topspin in Ingas Rückhand durchkam, einfach einen Block in gegen die Laufrichtung der Lübeckerin zu spielen.

Nun stand es bereits 6:2. Der Vorsprung wuchs und der Sieg nannte. Mareike und Janette konnten wieder mit einem Doppelpack des unteren Paarkreuzes den Sieg perfekt machen. Während Mareike den ersten Satz gewann, verlor Janette ihren gegen Edwald. Doch Mareikes ließ sich, wie sie selbst sagte, von Hoffmanns Spiel zu sehr „einlullen“ und spielte unsicher. Das Spiel von Hoffmann basierte auf dem Konterspiel, was Mareike in der Theorie und Praxis sonst perfekt beherrscht, aber an dem heutigen Sonntag, machte sie anstatt mit schnellen Konterbällen zu antworten, leichte Fehler und verlor im 4. Satz das komplette Spiel. Janette dagegen machte es ihrer Gegnerin schwer und spielte Edwald mit ihren langen Topspins in die weite Rückhand an die Wand. Sie kämpfte sich bis in den 5. Satz, den sie souverän mit 11:5 beendete. Erleichtert und immer noch als einzige Spielerin des Tages ohne Niederlage, ballte sie die Faust zum Sieg.

Somit stand es 7:3 als Mareike zu ihrem dritten Spiel in die Box sprang. Diesmal war ihr Gegner die Nummer 1 der Lübeckerinnen. Nach einem schnellen ersten Satz, den Buchta gewann, orientierte sich Mareike taktisch komplett um: Sie setze auf ihr Konterspiel.

Jetzt fragt sich wohl jeder, der diesen Bericht aufmerksam verfolgt hat, wie das gehen soll, nachdem sie dies schon gegen die Nummer 4 nicht durchsetzen konnte, aber Mareike schaffte es und gewann Satz 2 und 3, war mutig und spielte schöne schnelle Bälle. Im vierten Satz kämpfte sie sich bis zu einer 9:8 Führung, bevor ihre Gegnerin die letzten 3 Punkte bis zum 8:11 für sich ergatterte. Also ging es in den 5. Satz.

Helen hatte währenddessen schon gegen die Nummer 3 mit 3:0 gewonnen. Somit war der Sieg sicher, jedoch zählte Mareikes Spiel zuerst. Also waren alle Augen in der Halle auf ihr Spiel und den entscheidenden 5. Satz gerichtet. Sie konterte, spielte und verlor dennoch mit 9:11. Danach ärgerte sie sich, jedoch nicht über das letzte Spiel, sondern über das gegen die Nummer 4, in dem sie das Kontern verlernt hatte.

Insgesamt holte die 2.Damen in ihrem 3. Spiel den 3. Sieg und damit den 3. Tabellenplatz. Zwar gewann sie nicht auf mit 8:3, sondern mit 8:4, aber immerhin gewann Janette alle ihre 3 Spiele!

Soviel zu der Dreiertheorie…

Merle

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Überraschend deutlicher Erfolg gegen TH Quickborn

Veröffentlicht am 09 Oktober 2011 von Andreas

Im 2. Saisonspiel der Landesliga Süd hatte es die 2. Damen gleich mit einem weiteren Hochkaräter zu tun. In heimischer Umgebung traf man auf den TuS Holstein Quickborn, die in diesem richtungweisenden Spiel das Quartett Sabine Liebig, Kerstin Dellith, Cornelia Lanz und Dorle Hiller aufboten. Die WSGerinnen stellten dem das Aufgebot Ann-Kristin, Helen, Jana und Janette („2 raus, 2 rein“ – im Vergleich zum Spiel gegen Neustadt) gegenüber.

Und die Teamführung schien beim Aufstellungspoker mal wieder den richtigen Riecher gehabt zu haben. Schon in den Doppeln zog man den stark einzuschätzenden Quickbornerin-nen den Zahn: war der Erfolg von Adleff/Galkan vs. Dellith/Hiller zu erhoffen, so stellte der 5-Satz-Erfolg von Jana und Janette gegen Liebig/Lanz (11:9 im Entscheidungssatz) wohl doch eine kleinen Überraschung dar. Und danach lief es wie am Schnürchen. Lediglich „Conny“ Lanz wehrte sich standhaft und bezwang zunächst Janette und abschließend Jana jeweils in 4 Sätzen. Alle anderen Einzel gingen mehr oder weniger deutlich an die WSGerinnen. Lediglich beim Schlusspunkt von Janette gegen Dorle Hiller musste noch einmal etwas gezittert werden. Im 4. Satz verspielte Janette zunächst etwas leichtfertig bei einer 10:7-Führung 3 Matchbälle, um dann doch noch mit 16:14 die Oberhand zu behalten.

Am Ende stand also ein unerwartet klarer 8:2-Erfolg zu Buche, der zu vorgerückter Stunde von einigen Mannschaftsmitgliedern mit einigen flotten Tänzchen in der Halle gebührend gefeiert wurde.

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Guter Auftakt für die 2. Damen

Veröffentlicht am 25 September 2011 von Fabian

Gleich im 1. Saisonspiel der Landesliga Süd hatte es die ambitionierte 2. Damen mit einem hochkarätigen Gegner zu tun. In der Sporthalle am Wittenkampsweg gab die stark einzuschät-zende Mannschaft des ESV Neustadt in der Besetzung Jannike Blank, Christiane Lehmann, Hilke Lüder und Bente Grimm ihre Visitenkarte ab. Die WSGerinnen boten diesmal Helen, Ann-Kristin, Inga und Mareike als Starting Four auf.

Zu Beginn merkte man sofort, dass die verbandsligaerfahrenen Gäste aus Ostholstein bereits im Punktspielrhythmus sind (3. Saisonspiel), während die WSGerinnen bei ihrem Saisondebüt doch zunächst etwas eisig agierten. So ging der Auftakt ziemlich in die Binsen, nachdem bei-de Doppel (es wurde mit den Kombinationen Ann-Kristin / Helen sowie Inga / Mareike expe-rimentiert) recht chancenlos verloren wurden und Ann-Kristin sowie Mareike jeweils mit 0:3 als Verliererin den Tisch verließen. Bei einem Gegenpunkt von Helen, die mit 3:0 gegen Jannike Blank gewonnen hatte, stand es also schnell 4:1 für die Neustädterinnen, so dass ei-nem schon etwas angst und bange werden konnte. Nach diesem Stotterstart kam der WSG-Motor jedoch langsam auf Touren. Zunächst brachte Mannschaftsführerin Inga ihr Team mit einem souveränen 3:1 gegen Bente Grimm auf 2:4 heran und anschließend schafften Ann-Kristin (3:0 gegen Jannike Blank) und Helen (3:0 gegen Hilke Lüder) den Ausgleich. Diesen „Lauf“ setzten dann auch Inga (im einzig wirklich knappen Spiel des Nachmittags 13:11 im 5. Satz gegen Christiane Lehmann) und Mareike (3:0 gegen Bente Grimm) im unteren Paarkreuz mit überzeugenden Vorstellungen fort, so dass der 1:4-Rückstand in eine 6:4-Führung umgedreht wurde. Vor dem letzten Einzeldurchgang war das WSG-Quartett also wieder „auf Kurs“. Inga und Ann-Kristin spielten dann sichtlich befreit auf und machten den Sieg zum letztendlich doch noch überraschend klaren 8:4 perfekt. Inga hielt Jannike Blank mit 3:2 in Schach, Ann-Kristin hatte beim 3:0 gegen Lehmann lediglich im 3. Satz leichte Probleme.

Erwähnenswert: 8 der 12 Spiele waren bereits nach 3 Sätzen beendet (Spielzeit: insgesamt „nur“ ca. 2 Stunden). Und: Neuzugang Helen Galkan feierte ein gelungenes Punktspieldebüt für die WSG!

Fazit: der Saisonstart ist gelungen, wobei ein Sieg gegen einen der Mitkonkurrenten um die Spitzenplätze natürlich doppelt zählt!

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WSG 2 – Esingen

Veröffentlicht am 01 April 2011 von Merle

Ohne die Nr. 1 Merle Laackmann, die in der Oberliga aushelfen musste, gewann in der Tischtennis-Landesliga Süd der Damen die WSG Kellinghusen/Wrist II beim Tabellendritten Esingen überraschend mit 8:6. Dabei sah es anfangs gar nicht so gut aus, denn nach Gegenpunkten von Taplick/Ahrentschildt, Inga Taplick und Jana Laskowsky lag man bereits mit 3:5 zurück. Doch der Endspurt war beeindruckend: Taplick und Laskowsky gewannen ein weiteres Einzel, Janette Arendt schlug einmal zu, und Anke v. Ahrentschildt holte nicht nur den erwarteten Punkt gegen Esingens Nr. 4 Neumann, sondern bog auch die Partie gegen Esingens Nr. 2 Döring im Entscheidungssatz noch um, so dass man beide Punkte mit nach Hause nehmen durfte. Am kommenden Freitag erwartet man nun gespannt den bereits feststehenden Meister TTC Seeth-Ekholt, der erst einmal in der Serie verlor, und zwar gegen Esingen.

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