Übernahme der Tabellenführung

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Übernahme der Tabellenführung

Veröffentlicht am 19 Februar 2012 von Kim

Am Samstag traten wir unsere Reise zum bisherigen Tabellenzweiten in Quickborn an. Wir stellten  uns auf einen spannenden Kampf ein. Besonderer Anreiz an diesem Spiel der Sieger übernimmt die Tabellenführer vom TuS Esingen. Aus diesem Grund hat Jana, welche aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder Höchstleistungen bringen kann, auf Ihren Einsatz verzichtet. Helen stellte sich trotz Ihrer Termine für die Mannschaft zur Verfügung, Somit starteten wir mit der Aufstellung Helen, Inga, Mareike und Janette.

Nach den beiden Doppeln stand es 1:1. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles auf ein knappes spannendes Spiel hin. Wir konnten allesamt unsere ersten Einzel, wenn auch knapp für uns entscheiden konnten, so stand es schon sehr früh unerwartet deutlich 5:1 für uns.

Helen gewann auch ihr zweites Einzel zum 6:1.

 In Ingas zweitem Einzel ist ihre Gegnerin Dellith im dritten Satz unglücklich umgeknickt. Sie konnte leider nicht weiterspielen und musste somit ihr Spiel aufgeben.

Das persönliche Wohl der Spielerin stand im Vordergrund aus diesem Grund gab die Mannschaftsführerin das Punktspiel vorzeitig verloren.

Wir fuhren zwar mit einem deutlichen 8.1 Sieg als neuer Tabellenführer nach Hause, allerdings mit einem kleinen Beigeschmack der Verletzung von Kerstin Dellith. Auf diesem Wege wünschen wir ihr gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Janette Arendt

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„Sylwia – Mutter des Erfolges“

„Sylwia – Mutter des Erfolges“

Veröffentlicht am 13 Februar 2012 von Andreas

8:6-Erfolg im Spitzenspiel beim Niendorfer TSV

 

Beim vorletzten (!) Auswärtsspiel dieser Saison hatte das WSG-Quartett am 05.02.2012 zum Spitzenteam des Niendorfer TSV zu reisen. Das kälteste Wochenende des Winters (und der letzten Jahre überhaupt) machte bereits die Anreise zu einem kleinen Abenteuer. Am „Mannschaftsauto“ gingen die empfindlichen Minustemperaturen nicht spurlos vorüber: war das Einfrieren der Scheibenwaschanlage noch zu verschmerzen, wurden die Sorgenfalten auf der Stirn der Mannschaftsführerin immer größer bzw. tiefer, als selbst auf der Autobahn die Geschwindigkeit nicht über 90 km/h geschraubt werden konnte (als Ursache wurde von den Techniklaien auf „Känguru-Diesel“, verstopfte Dieselfilter u. ä. getippt). Trotz aller Schwierigkeiten war das mit 7 Personen vollbesetzte Auto noch sehr zeitig am Spielort in Hamburg Niendorf – gut, wenn ein ausreichendes Zeitpolster eingeplant ist.

Dort wartete die nächste „Überraschung“ auf den WSG-Tross: da die Südseite der Heimspielhalle des NTSV komplett aus einer Glasfront (unteres Drittel aus „Normalglas“, obere Zweidrittel aus Milchglas) besteht – und es zudem ein sonnenüberfluteter Sonntagvormittag war –, waren die Sicht-/Lichtverhältnissen – vorsichtig formuliert – gewöhnungsbedürftig (allerdings für beide Mannschaften; und vor allem auch für die – leider nicht so sehr zahlreichen – Zuschauer) .

Die Steinburgerinnen konnten in diesem richtungweisenden Spiel (WSG: 20:4 Punkte; NTSV: 21:5 Punkte) ihr Stammpersonal aufbieten, die Gastgeberinnen mussten auf die etatmäßigen Nr. 3 + 4 Wiebke Gerdau und Stefanie Nimz verzichten, die durch Abwehrerin Nura Jensen und Beata Zeyn ersetzt wurden.

Der „Spielfilm“ des eigentlichen Punktspiels ist relativ schnell erzählt. Etwas untypisch für ein Spitzenspiel gab es lediglich ein einziges Fünfsatzspiel, mehr als sie Hälfte der Spiele waren bereits nach 3 Sätzen beendet. Diese zumeist eindeutigen Spielverläufe kennzeichneten auch die Doppel: Sylwia und Katarzyna gegen Jensen/Zeyn ungefährdet (+5 +5 +6), Isabelle und Ann-Kristin gegen das Spitzendoppel Kölln/Wendt chancenlos (-8 -5 -5).

Das erste (und schon vor entscheidende) „Break“ erspielten sich die WSGerinnen bereits im ersten Einzeldurchgang, und zwar im oberen Paarkreuz. Katarzyna nahm hoch motiviert dank einer konsequent umgesetzten Taktik gegen Nicola Kölln erfolgreich Revanche für die knappe Hinspielniederlage (+7 +9 +8). Sylwia benötigte – wie auch schon im Hinspiel – gegen Abwehrstrategin Sandra Wendt Satz 1 zur Eingewöhnung, um dann ihr System zu finden und knapp, aber verdient zu gewinnen (-7 +9 +8 +10). Im unteren Paarkreuz siegte Isabelle gegen Mannschaftsführerin Beata Zeyn ohne Schwierigkeiten (+2 +4 +3), während sich Ann-Kristin (immer noch erkältungsgeschwächt) vergeblich gegen die stets freundliche Nura Jensen mühte. Bei ihrer Viersatzniederlage (-7 +9-7 -11) war durchaus mehr drin, aber die langen Ballwechsel gegen die sichere Abwehr der Niendorferin waren an diesem Tag doch etwas zu Kräfte zehrend. Der „gleichsam schillernde wie unterhaltsame“ Oberschiedsrichter dieser Partie dürfte es so (oder so ähnlich) für die Anwesenden formuliert haben:„Der Niendorfer TSV verkürzt gegen den VfL Kellinghusen auf 4:6. An Tisch 1 spielen jetzt die Damen . . .  .“

Sylwia bestätigte in ihrem 2. Einzel ihre gute Tagesform. Hatte sie im Hinspiel gegen Nicola Kölln noch deutlich den Kürzeren gezogen, drehte sie diesmal den Spieß um (-9 +9 +9 +5). „Kasia“ konnte ihren Ruf als „Abwehrkillerin“ diesmal dagegen leider nicht bestätigen. Gegen fast fehlerlos spielende Sandra Wendt fehlte einfach der Sieg bringende Endschlag (-9 -8 -5). Während Isabelle das einzige „Marathon-Match“ des Tages an dem von den Lichtverhältnissen besonders beeinträchtigten Tisch 1 absolvierte, sorgte Ann-Kristin recht schnell für den wichtigen 6. WSG-Punkt, indem sie Beata Zeyn durch couragiertes Offensivspiel (+7 +8 +10) in die Schranken verwies. „Isi“ blieb ein zählbarer Erfolg dagegen leider verwehrt. Kurioserweise (oder wegen der Lichtverhältnisse auch nicht?) wurden in der Partie Jensen vs. Laskowsky die Sätze 1 – 4 immer von derjenigen Spielerin gewonnen, die auf der von den Lichtverhältnissen etwas weniger beeinträchtigten Seite agierte. Und auch im Entscheidungssatz kippte das Spiel zum Nachteil von Isabelle, als in der Satzmitte zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden (+8 -9 +9 -3 -5). Neuer Zwischenstand: 6:4 für die WSG.

Im Schlussdurchgang gelang es dem WSG-Quartett,  seinen Vorsprung bis ins Ziel zu transportieren. Ein wenig zittern musste man aber um Sylwia, die im Duell der bislang unbesiegten Spielerinnen gegen Nura Jensen sichtbar mit den Kräften am Ende war. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn Sylwia den 4. Satz nicht ins Ziel gerettet hätte (+10 +1 -8 +11). Isabelle machte gegen Nicola Kölln trotz der Viersatzniederlage über weite Strecken eine gute Figur (-8 +5 -4 -8); Ann-Kristin bot in einen sehenswerten Spiel gegen die sympathische Sandra Wendt vor allem 1. Satz mächtig Paroli (-12 -4 -5). Den umjubelten 8. Punkt fuhr bereits kurz zuvor Katarzyna ein, die gegen Beate Zeyn wenig Probleme hatte (+8 +4 +7).

Dank einer an diesem Tag überragenden Sylwia, die an vier der acht Punkte beteiligt war, setzt sich die 1. Damen also am Ende mit 8:6 durch und schraubt damit das Punktkonto auf 22:4, was derzeit den 1. Tabellenplatz bedeutet.

Jetzt haben die WSG-Damen erst einmal eine fünfwöchige Punktspielpause. Mal sehen, ob die Form konserviert werden kann. Das nächste Spiel steht am 10.03. auf dem Programm, wenn man in Wrist das Team der SV Friedrichsort erwartet, gegen die man im November an der Kieler Förde mühevoll mit 8:6 gewann.

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Isabelle und Ann-Kristin als „Sportlerinnen des Jahres“ ausgezeichnet

Isabelle und Ann-Kristin als „Sportlerinnen des Jahres“ ausgezeichnet

Veröffentlicht am 13 Februar 2012 von Andreas

Jahreshauptversammlung des VfL Kellinghusen am 10.02.2012

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VfL Kellinghusen zeigten die Tischtennisspieler der WSG erneut Flagge.

Isabelle Laskowsky und Ann-Kristin Adleff aus der 1. Damen-Mannschaft wurden vom Vorstand des VfL Kellinghusen als „Sportlerinnen des Jahres“ ausgezeichnet.  Neben dem erfolgreichen Abschneiden mit dem Vizemeistertitel der 1. Damen in der Oberliga Nord wurden sie insbesondere für ihren im Jahr 2011 errungenen Landesmeistertitel im Damen-Doppel geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

 

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„Deutlicher Derbysieg“

„Deutlicher Derbysieg“

Veröffentlicht am 06 Februar 2012 von Andreas

8:3-Erfolg bei FTSV Fortuna Elmshorn I

 

Mit einer gehörigen Portion Respekt fuhren die WSG-Damen zum Bezirks-Derby nach Elmshorn, nachdem man im Hinspiel dank der Nervenstärke von Ann-Kristin nur hauchdünn mit 8:6 die Oberhand behalten hatte.

Personell boten die beiden Teams dasselbe Personal auf wie im Hinspiel, wobei es aber durch die Umstellung zwischen Isabelle und Katarzyna zu leicht veränderten Spielpaarungen kam. Die Doppel verliefen ähnlich wie im Hinspiel: Isabelle und Ann-Kristin hatten es wieder mit der „Tante-/Nichte-Kombination“ Elke Lohse/Berit Zuna zu tun, Sylwia und Katarzyna mit Mohr/Semmelhack. Und auch ergebnistechnisch blieb alles beim Alten. Die WSG-Youngster erneut ohne echte Chance gegen Lohse/Zuna (-8 -5 -9), das WSG-Spitzendoppel behielt seine weiße Weste, diesmal allerdings deutlich knapper als im Hinspiel (-10 +7 +10 +11).

Sylwia durfte sich im 1. Einzel mit „Altmeisterin“ Elke Lohse messen, Katarzyna mit der vor Wochenfrist Drittplatzierten bei den Norddeutschen Meisterschaften der Mädchen Berit Zuna. Sylwia wirkte etwas gehemmt und quälte sich in den 5. Satz, den sie allerdings – auch dank einiger Netzbälle – deutlich für sich entscheiden konnte. Katarzyna, die am Freitag bei -27 Grad Celsius (!) in Warschau ins „warme“ Norddeutschland aufgebrochen war, brauchte ungefähr 10 Ballwechsel, um sich auf das extrem sichere Block- und Konterspiel von Berit Zuna einzustellen. Danach stand die Taktik. Selbst ein 1:8-Rückstand im 3. Satz brachte sie nicht aus der Ruhe – 10 Punkte in Folge sicherten einen erfreulichen 3:0-Erfolg. Im unteren Paarkreuz traf die erkältungsgeschwächte Ann-Kristin auf Regine Mohr, während Isabelle das Spiel gegen ihre „Angstgegnerin“ Christiane Semmelhack bevorstand, gegen sie die letzten Male nichts ernten konnte. Regine Mohr schien zu ahnen (und wohl auch zu hören), dass Ann-Kristin aus dem letzten Loch schnaubte und zwang die angehende Abiturientin immer wieder zu langen Ballwechseln. Der Wille war zwar da, aber es fehlte einfach die Kraft, um diese „Rallyes“ entscheiden zu können, so dass am Ende eine 1:3-Niederlage stand (-5 -9 +11 -8). Isi agierte gegen Christiane Semmelhack deutlich überlegter und konzentrierter als in der Vergangenheit. Und das sollte belohnt werden: nach verlorenem 1. Satz fand Isabelle das „Erfolgsrezept“ und behauptete sich in vier Sätzen (-7 +10 +7 +8). Wichtige Eigenerkenntnis:„ Ich kann auch durch Taktik ein Spiel gewinnen.“ Zwischenstand: 4:2 für das WSG-Quartett.

Der 2. Einzeldurchgang begann mit einem Krimi der besonderen Art. Insgesamt 9 Matchbälle ließen Sylwia und Berit ungenutzt, bevor das Spiel in der Verlängerung des 5. Satzes entschieden wurde. Doch der Reihe nach: bis zum Ende des 3. Satzes sah die Elmshornerin wie die sichere Siegerin aus, vergab jedoch hier ihre ersten drei Matchbälle. Ähnliches Bild im 4. Satz: Berit hat erneut 3 Matchbälle, abermals kann Sylwia den Kopf aus der Schlinge ziehen. Im 5. Satz legt Sylwia dann los wie die Feuerwehr, führt 6:0 und 7:3, hat bei 10:8 und 11:10 ihrerseits 3 Matchbälle – um dann nach dem 11:13 doch gratulieren zu müssen. Welch eine Tragik! Zeitgleich hatte Kasia mit Elke Lohse recht wenig Probleme und blieb erneut ohne Satzverlust (+7 +12 +3). Ein weiteres „Break“ durch Isabelle und Ann-Kristin stellte dann die Weichen aber endgültig auf WSG-Sieg. Isabelle machte es – ebenso wie zuvor Sylwia – gegen Regine Mohr „hammerspannend“. Im Aufeinandertreffen von Routine vs. Jugendlichkeit schien die WSGerin Gefallen an der Erkenntnis aus Spiel Nr. 1 gefunden zu haben. Zusammen mit der „Wiederentdeckung“ des parallelen Vorhand-Topspins sorgte dies für den kleinen aber entscheidenden Vorteil und damit – nach zwei vergebenen Matchbällen bei 10:7-Führung – zum Knappsieg im 5. Satz (+9 -8 +8 -7 +9). Äußerst ökonomisch agierte Ann-Kristin gegen Christiane Semmelhack. Selten überquerte die Zelluloidkugel in einem Ballwechsel mehr als dreimal das Netz, was den angeschlagenen Kraftreserven von Anna allerdings durchaus entgegenkam. Die etwas besseren Aufschläge und das etwas variantenreichere Spiel langten für sie letztendlich zu einem wichtigen 3:1-Erfolg (+8 +5 -9 +11) und zum neuen Zwischenstand von 7:3. Den Sack zu machte dann Sylwia, die gegen Regine Mohr keine größeren Schwierigkeiten hatte (+7 +8 +6).

Somit behielt das WSG-Quartett unerwartet deutlich mit 8:3 die Oberhand. Im nächsten Auswärtsspiel reist man zum Niendorfer TSV. Diese Aufgabe wird sicherlich noch etwas kniffeliger werden. Aber eigentlich kann man ohne Druck an diese Hürde herangehen. Schau’n mer mal!

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WSG zählt zur erweiterten Landesspitze

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WSG zählt zur erweiterten Landesspitze

Veröffentlicht am 23 Januar 2012 von Jan

Bei den Landesmeisterschaften der Damen und Herren am 21. und 22.1.2012 in Mölln konnten die Akteure der WSG ihre Zugehörigkeit zur erweiterten Landesspitze unter Beweis stellen. Mit Isabelle Laskowsky, Ann-Kristin Adleff und Jan Cyrullies wurden die WSG-Farben gleich dreifach auf Landesebene vertreten.

Im 32er Feld der Damen hatte Isabelle sicher eine schwere Gruppe erwischt. Dies bewahrheitete sich dann auch am zweiten Tag. Mit Bianca Dahlke (spätere Vizelandesmeisterin) und Jule Wirlmann (Halbfinalistin) waren an diesem Wochenende zwei Topspielerinnen in ihrer Gruppe. Gegen beide Spielerinnen war kein Satzgewinn zu holen und im Spiel um die goldene Ananas (Platz 3 in der Gruppe) gegen Julia Reble gelangen nur noch zwei Satzgewinne. Insgesamt verkaufte sich “Isi” ein wenig unter Wert, konnte aber an diesem Tag einfach auch keine Topleistung abrufen, die zur Qualifikation fürs Hauptfeld nötig gewesen wäre.

Anders die Situation bei Ann-Kristin. Mit Berit Zuna, Mirka Westendorff und der älteren der Fazlic-Schwestern war auch in dieser Gruppe ein oberligaerfahrenes Quartett zusammen. Gleich im ersten Spiel gegen Berit Zuna konnte sich Ann-Kristin wiederholt sehr gut in Szene setzen und das Spiel sogar relativ deutlich für sich entscheiden. Mit diesem Erfolg im Rücken war dann auch die Ajla Fazlic kein ganz großes Problem. Nach zwei weiteren guten und erfolgreichen Sätzen gegen Westendorff verkündete Ann-Kristin gegenüber ihrem Betreuer, dass der Gruppensieg jetzt sicher sei und gewann danach keinen Satz mehr… Keine Sorge, sie hatte sich nicht verrechnet und durfte als Gruppenerste auf eine gute Auslosung hoffen. In der ersten Runde der Hauptrunde (letzte 16) traf sie am Sonntag auf Sejla Fazlic. Die hatte schon im Gruppenspiel ihrer Schwester gegen Ann-Kristin zugesehen und sich eine Taktik für die “Familien-Revanche” zurecht gelegt. Mit 2:4-Sätzen war Ann-Kristin unterlegen. Bei optimalem Verlauf wäre in diesem Spiel sicher noch mehr möglich gewesen, aber insgesamt eine runde Veranstaltung für Ann-Kristin.

Im Doppel waren die beiden WSG-Mädels als Titelverteidigerinnen an Nummer 1 gesetzt. Diese Setzung konnten sie (nicht ganz unerwartet) nicht ganz bestätigen, drangen aber u.a. mit einem souveränen Erfolge gegen Wirlmann/S. Fazlic ins Halbfinale vor. Dort ließen sich dann aber Astani-Matthies/Dahlke nicht wie im letzten Jahr die Butter vom Brot nehmen und beendeten den Siegeszug der jungen WSGerinnen. Die Bestätigung des Vorjahrestitels ist mit Platz 3 gelungen! Glückwunsch!

Zum Abschluss noch etwas zum einzigen männlichen Teilnehmer der WSG. An der Seite von Jörg Hubrich (SC Itzehoe) gewann Jan Cyrullies das erste Doppel problemlos, um dann eine Runde später, ebenso so klar an Cords/Schulz (SV Siek – 2. Liga/Oberliga) zu scheitern. Im Einzel lief es für Jan besser. Die aussichtsreiche Auslosung schien ihn zunächst nicht zu beflügeln. Zwei Sätze lang knüpfte Jan an die Form vom Vorabend an und ließ Paucken aus Langenhorn (Landesliga) schalten und walten. Erst im dritten Satz schien wenigstens der Kopf zu funktionieren und eine Taktikumstellung verbesserte zwar nicht das Spiel, aber das Ergebnis auf 3:2 für Jan. Im zweiten Einzel dominierte er dann Namensvetter Hoffmann aus Mölln, der jetzt in der Landesliga für den SV Siek den Schläger schwingt. Als schon sicherer Gruppenzweiter ging Jan dann in das Duell gegen Fabian Kutzner (Regionalliga Mitte, TSV Bargteheide). Zur Überraschung aller Beteiligten konnte Jan, u.a. auch dank cleveren Aufschlagspiels, das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden und ging als Gruppensieger in den zweiten Tag. Dort lächelte ihn die Auslosungsglücksgöttin gleich wieder an. Er machte im Duell der Bezirksligaspieler mit Michael Schmidt (TuS Hasseldiecksdamm/Mettenhof) kurzen Prozess und zog erstmals in die Runde der letzten 16 ein. Dort zeigte ihm dann Daniel Cords (SV Siek. 2. Liga) auch deutlich die Grenzen auf.

Sportlich ein erfolgreiches Wochenende für die WSG!

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Damen Oberliga – Das hätte auch ins Auge gehen können . . .

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Damen Oberliga – Das hätte auch ins Auge gehen können . . .

Veröffentlicht am 15 Januar 2012 von Andreas

8:4-Erfolg zum Rückrundenauftakt gegen SC Popenbüttel III

Gespannt warteten die WSG-Damen darauf, wen die 3. Damen des SC Poppenbüttel zum Rückrundenauftakt in Wrist ins Rennen schicken würde. Diese Neugier war berechtigt, denn die Hamburgerinnen hatte ihre 1. – 3. Damen kräftig durcheinander gemischt (mischen müssen?). Aber: trotz aller mannschaftsübergreifenden Umstellungen boten die Poppenbüttlerinnen exakt dieselbe Aufstellung auf wie im Hinspiel! Sonja Reissmann, Martina Roggatz sowie die beiden „Ersatzfrauen“ Claudia Mählhop und Alexandra Fölschow wollten sich besser verkaufen als im Hinspiel, das recht deutlich mit 8:3 an die Steinburgerinnen ging. Die gastgebenden WSGerinnen gingen mit der etatmäßigen „starting Four“ Sendrowska, Sabat-Kamyk, Laskowsky und Adleff  ins Rennen – im November in Hamburg hatte Isabelle gefehlt; zudem haben Katarzyna (jetzt Nr. 2) und Isabelle (jetzt Nr. 3) zur Rückrunde die Positionen gewechselt.
Bereits in den Doppeln wurde deutlich, dass das Quartett aus „Popp-Town“ die Punkte nicht herschenken wollte. Sonja Reissmann und Alexandra Fölschow boten dem in der Hinrunde ungeschlagenen Doppel Sendrowska/Sabat-Kamyk ordentlich Paroli, zogen aber trotzdem knapp den Kürzeren (+5 -6 +9 +10). Nach den beiden gewonnenen Auftaktsätzen sahen Isabelle und Ann-Kristin gegen die nie aufgebenden Roggatz/Mählhop bis zum Ende des 3. Satzes wie die sicheren Siegerinnen aus, um das Spiel – irgendwie ohne zu wissen warum – dann doch noch aus der Hand zu geben (+7 +11 -10 -8 -8).
Das „Break“ zur WSG-Führung besorgte diesmal etwas überraschend nicht das Duo Sylwia und Katarzyna, sondern das an diesem Tag gut aufspielende untere Paarkreuz mit Isabelle und Ann-Kristin. Sylwia fand gegen die unangenehm agierende Martina Roggatz eigentlich nie  das richtige Konzept und kam deshalb nicht auf Touren. Auch ein Kraftakt im 4. Satz verhinderte nicht die etwas überraschende Niederlage (-9 +8 -8 +12 -8). Katarzyna dagegen fand nach der Weihnachtspause und überstandener 2wöchiger Erkrankung schnell ihren Rhythmus und vermochte die in der Hinrunde gut aufspielende Sonja Reissmann (13:10) durch überlegtes Spiel in 4 Sätzen in Schach zu halten. Isabelle schaffte im „ewigen Duell“ gegen „Alex“ Fölschow die Vorentscheidung im 3. Satz, den sie nach großem Kampf mit 19:17 für sich entscheid. Damit war der Bann für den verdienten 4-Satz-Sieg gebrochen. Ganz stark trumpfte Ann-Kristin auf, die sich gegen Claudia Mählhop trotz verlorenen 1. Satzes nicht aus der Ruhe bringen ließ und die Partie sicher in 4 Sätzen nach Hause brachte. Zwischenstand: 4:2.
Und ähnlich sollte es im 2. Einzeldurchgang weitergehen: oben Punkteteilung, unten eine weiteres WSG-Break – was allerdings die Dramatik der einzelnen Spielverläufe nicht ansatzweise wiedergibt. Alle drei WSG-Siege kamen im 5. Satz zustande, wovon zwei am gaaanz seidenen Faden hingen. Aber der Reihe nach: Sylwia gegen Sonja Reissmann deutlich verbessert, aber plötzlich nach Sätzen 1:2 und im 4. Satz 8:10 hinten. Doch dann kann Sylwia noch einmal zulegen, spielt irgendwie entschlossener und reißt das Spiel noch aus dem Feuer. Katarzyna tut sich – ähnlich wie Sylwia – gegen Linkshänderin Martina Roggatz unheimlich schwer und zieht mit 1:3 den Kürzeren, weil die Hamburgerin in den Sätzen 2, 3 und 4 in der entscheidenden Phase einfach etwas mehr „Punch“ hat. Isabelle legt gegen Claudia Mählhop einen ähnlichen Krimi hin wie Sylwia gegen Sonja. Als ihr das Wasser im 4. Satz bis zum Halse steht (2 Matchbälle für Mählhop, die auch bereits 8:4 führte!), kann Isi (vor allem durch schlaueres Spiel) nochmals eine Schippe drauflegen und dreht eine fast schon verlorene Partie. Die an diesem Tag vielleicht beste WSGerin – Ann-Kristin – musste gegen die Ex-Esingerin Alexandra Fölschau zwar auch über die volle Distanz, machte es aber nicht ganz so spannend (+9 -8 +11 -9 +4); vielleicht einfach deshalb, weil sie im Moment den richtigen „Touch“ hat. Neuer Zwischenstand: 7:3.
Damit war nahezu die Vorentscheidung für das WSG-Quartett gefallen. Sylwia besorgte durch ein schnelles 3:0 gegen die an diesem Tag auch nicht gerade vom Glück verfolgte Mählhop den 8. Punkt. Der versierte Beobachter von Damen-Punktspielen wird schon längst erkannt haben, dass vorher noch die Partie 3 vs. 1 auf dem Programm stand. Isabelle und Sonja kamen somit praktisch in den Genuss, eine „Einzelvorstellung“ für das diesmal wieder recht zahlreiche Publikum (Dankeschön für die Unterstützung!) darbieten zu dürfen. Isabelle wollte unbedingt einmal wieder 3:0 bilanzieren und zeigte in ihrem 3. Einzel weiter ansteigende Form, vor allem in Sätzen 1 – 3. Dann war der Akku aber irgendwie leer und Sonja bekam das Spiel immer besser in den Griff (-12 +4 +11 -8 -4).
Somit behielten die Gastgeberinnen mit 8:4 die Oberhand gegen die sympathischen Hamburginnen (Sonja R.:„Schreib’ doch bitte, dass ich die beste Spielerin der Welt bin.“ :) Hiermit gern erledigt! :) ), die mit ihrer Einstellung vom heutigen Tag im Kampf um den Klassenerhalt sicherlich nicht chancenlos sein werden.
Auf die WSGerinnen wartet am Sonntag die hohe Auswärtshürde bei der SG TH Eilbeck / WTB 61, die zeitgleich zur Partie WSG – SCP III den bisherigen Tabellenführer Niendorfer TSV mit 8:5 bezwingen konnte. Das dürfte ein heißer Tanz in Wandsbek werden!

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Nicht ernsthaft?!

Nicht ernsthaft?!

Veröffentlicht am 02 Dezember 2011 von Fabian

Sowohl Freitag als auch Samstag waren als Punktspieltermine in den Kalendern der Spielerinnen der 2. Damen markiert.

Und nach diesem Wochenende konnte eine wichtige Feststellung gemacht werden: Auch wenn man eigentlich aussetzen soll, sollte man sich nichts vornehmen, denn es können immer wieder Umstände eintreten, aufgrund derer man sich dann doch statt auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg in der Halle vom ESV Büchen wiederfindet… Ursachen hierfür können vielfältig sein, seien es eine Magen-Darm-Erkrankung oder die (gewollte) Unterbesetzung von der 1. Damen!

Doch der aufmerksame Leser sollte hierdurch kein negatives Bild von den Punktspielen erhalten, die durchaus erfreulich für die 2. Damen der WSG ausgingen: 2 Siege in Folge- das 7:7-Sydrom hatte die längste Zeit das Spiel der jungen Mannschaft dominiert.

 

Doch fangen wir erst mal von vorne an:

Freitag traten wir gegen Friedrichsgabe an. Eigentlich sollte das Spiel schon am 04.11. stattfinden, doch auf Grund einer Verlegung wurde am Freitag zusammen mit der 1. Herren in der Wrister Halle gespielt.

Nach einem 2:0-Führung durch zwei siegreiche Doppel gelang es Mareike diese Führung auszubauen, und gewann im 4. Satz gegen die Nummer 1 von Friedrichsgabe hauchdünn mit 12:10.

Neben ihr spielte Inga gegen die Noppenkönigin Militzer. Inga konnte machen, was sie wollte, doch Militzer war steht`s mit ihrer Rückhand am Ball, egal ob dieser in Vor-oder Rückhand kam. Zudem hatte die Friedrichsgaberin auch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Glück als Inga aushalten konnte. Somit musste sie nach vier langen Sätzen ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren.

Danach verlor Jana gegen die Nummer 4 aus Friedrichsgabe mit 0:3. Dieses Ergebnis ist aber deutlicher als jeder einzelne Satz als Gegenbeweis. Denn Jana verlor zu -9, -11 und -8. Janette dagegen ging gegen Sierakowitz über die volle Distanz und verlor letztlich unglücklich nach umkämpften Sätzen mit 4:11 im 5. Satz.

Dieses 5-Satz-Spiel läutete drei weitere 5-Satz-Spiele ein, bei dem die WSG zweimal als Sieger hervor ging:

Inga erspielte gegen die gegnerische Nummer 1, nachdem sie 0:2 hinten gelegen hatte, einen 3:2 Sieg. Dies tat Jana ihr nach, und ging gegen die Nummer 3 als Siegerin vom Tisch.

Nur Mareike sollte genau wie Inga die Noppe von Militzer hassen lernen. Nach offenem Schlagabtausch ging es in den 5. Satz. Nachdem Militzer einen Turm bei einer 8:10 Führung verschoss, schnupperte Mareike noch mal am Sieg, musste jedoch einen Ball später schon der rückhandorientierten Spielerin aus Friedrichsgabe gratulieren.

Kurze Zeit später baute Janette die 5:4-Führung aus, indem sie der WSG den 6. Punkt bescherte. Gegen Krause gewann sie souverän mit 3:0.

Danach musste Jana als hochgerückte Nummer 3 gegen die Nummer 1 ran. Unerwartet schaffte sie es in den 5. Satz, den leider dann doch die erfahrene Melanie Kroener für sich verbuchte.

Danach ging es schnell: Sowohl Inga als auch Mareike gewannen jeweils 3:0 gegen Nummer 3 und 4.

Endstand: 8:5.

 

Für das Punktspiel gegen Büchen war bis zum Anfang der Woche geplant, dass Helen, Inga, Jana und Janette den langen Weg auf sich nehmen sollten, um zwei weitere Punkte nach Hause zu fahren. Doch es kam alles anders, wie der aufmerksame Leser bereits anfänglich bemerkt haben sollte:

Durch die Unterbesetzung der 1. Damen kam Inga für Isabelle zum Einsatz und Merle für Inga der in der 2. Damen. Am Samstagmorgen musste Jana krankheitsbedingt passen, und die Suche nach einer 4. Spielerin für die 2. Damen begann. Im Glauben, dass die 1. Damen bereits mit Inga auf dem Weg zu ihrem Punktspiel war, wurde jede Dame des gesamten Vereins versucht zu erreichen, doch größtenteils ohne Erfolg. Letztlich musste Mareike ihr Vorhaben nach Hamburg zum Weihnachtsmarkt und zum Shoppen zu fahren gegen einen Schläger und Janette, Helen und Merle eintauschen. Gewollt oder gezwungen durch die Situation stellt bitte keiner als Frage…

So, nun endlich vollzählig, ging es im Auto von Janettes Mann los: Nach 1,5 Stunden Fahrt fanden wir uns letztlich in der Halle der Büchenerinnen beim Einspielen wieder. An dieser Stelle möchte ich einen Dank an Janettes Navi aussprechen, durch das wir noch mal das kleine beschauliche Bauerndörfchen Siebeneichen kennen lernen durften.

In einer zur Hälfte komplett anderen Aufstellung begann das Spiel:

Mareike und Merle traten gegen das gegnerische Doppel 1 an. Einzige Hürde war hierbei der Anti der Nummer 1 aus Büchen. Dennoch gewannen sie souverän mit 3:0. Am Nebentisch taten es ihr Janette und Helen gleich.

2:0-Führung somit für die WSG, die Merle gleich verstand auszubauen: Gegen die Nummer 1, die sie bereits im Doppel kennenlernen durfte, gewöhnte sie sich schnell an den Anti und dominierte das Spiel vor allem auf Grund ihres neuen alten Rückhandtopspin, der durch eine Optimierung von Jan C., auch endlich den gewünschten Effekt hatte. Mit einem 3:0 und somit mit einem Sieg machte sie für Janette Platz an der Platte.

Daneben hatte Helen etwas mehr Schwierigkeiten gegen des Gegners Nummer 2. Diese brachte erstaunlich viele Bälle zurück auf die Platte und bewies sehr viel Geduld im „Schupf-Modus“. Nach 0:2-Rückstand wurde es Helen zu bunt und sie zeigte ihr Können und ihre Fähigkeit das Spiel zu drehen und trotzte nicht nur ihrem blauen Zeh sondern auch der Gegnerin mit 3:2. (Zur Information: Helen hatte sich an ihrem Bett gestoßen, oder hat vielleicht sogar dagegen getreten. Näheres liegt der Berichterstatterin nicht vor!)

Nun waren Janette und Mareike am Zug die 4:0-Führung zu erweitern. Janette gelang dies auch in vier Sätzen gegen Frauke Franzen.

Mareike musste gegen die eigentliche Nummer 4, aber die gefühlte Nummer 1 antreten. Kurz nachdem das Spiel begonnen hatte, fand sich Mareike im 3. Satz mit einem 0:2 im Rücken wieder. Diesen gewann sie dann aber deutlich mit 11:4, bevor sie im Vierten in die Verlängerung ging, und dennoch mit 11:13 unterlag. An diesem Punkt wusste die Betreuerin nicht, ob Mareike wirklich beim Spiel war, oder sich noch über den verpassten Hamburg-Besuch und deren Umstände ärgerte. Dieses Ergebnis zeigte keinesfalls Mareikes eigentliche Stärke.

Somit stand es 5:1 und Helen und Merle tauschten die Gegnerinnen. Helen hatte gegen die Nummer 1 wenig Schwierigkeiten und fertigte diese regelrecht  mit 3:0 ab.

Merle dagegen hatte mehr Probleme. Nachdem schon der erste Satz nur knapp mit 17:15 gewonnen werden konnte, trumpfte ihre Angela Nickel im zweiten Satz auf, und gewann durch leichte Fehler der WSGerin, die zwar wusste, was sie tun musste, aber Nickels aufgebaute Mauer nicht durchbrechen konnte. Im dritten und vierten Satz kämpfte Merle wieder und es gelang ihr ein Sieg in vier Sätzen.

Als Mareike gegen die Nummer 3 an die Platte trat, fehlte somit nur noch 1 Punkt zum verdienten Erfolg. Trotz verlorenem Satz war Mareike nie richtig in Bedrängnis und gewann im vierten Satz mit 1:11 und somit das gesamte Spiel.

Nach einer Stunde und zwanzig Minuten hatte das Team also den Sieg errungen, trotz aller vorangegangenen Komplikationen…

Nun befindet sich das Team der 2. Damen durch Schützenhilfe des TuS Holstein Quickborn wieder auf Platz 2 hinter dem TuS Esingen, der leider doch im letzten Spiel den Sieg gegen SC Hohenaspe für sich verbuchen konnte… Zu viel Schützenhilfe wäre dann auch zu viel Glück gewesen.

Somit wird es am kommenden Freitag „Selbst ist die 2. Damen“ heißen und gegen den Bargfelder SV 2 vielleicht dann doch noch die Herbstmeisterschaft klarmachen.

Hierbei sollte man sich wohl nicht den FC Bayern zum Vorbild nehmen, denn je höher ein Vogel fliegt, desto tiefer kann dieser dann auch fallen…

Merle Laackmann

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Das 7:7-Syndrom

Das 7:7-Syndrom

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Merle

Die letzten Spielergebnisse wirken wie eine wiederkehrende Krankheit, unaufhaltsam und bedrückend. Doch was tun, wenn es immer am Ende 7:7 heißt, und keiner als Sieger aus der Halle gehen kann?

Doch was ist beim Tischtennis das, was bei einer Krankheit die Medikamente sind?

Was hilft? Andere Doppelaufstellung? Mehr Training? Mehr Teamgeist? Nur noch die besten vier Spieler aufstellen?

Nachdem man die letzten beiden Punktspiele mit einem Unentschieden beendet hatte und die Zeitung nicht gerade freundliche Worte hierfür fand, wollte man gegen den FTSV Fortuna Elmshorn nicht nur sich selbst, sondern auch der Außenwelt beweisen, dass man noch auf Sieg spielen konnte. Und genau mit dieser Motivation begann das Spiel.

Bereits mit einer neuen Doppelaufstellung versuchte die junge Mannschaft der WSG das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

Die bislang pausierende Merle Laackmann wurde in den Doppeln eingesetzt. Was zunächst nur eine positive Laune von Inga war, als sie morgens Merle schrieb und fragte, ob sie Doppeln spielen wolle, entpuppte sich als gute Möglichkeit endlich beide Doppel zu gewinnen, um mit 2:0 in die erste Einzelrunde zu starten. Neben der Kombination Taplick/Laackmann traten Helen Galkan und Mareike Wittorf als starkes Duo an.

Die Mission doppelter Doppelsieg fing gut an, endete aber mit einem 1:1- und damit schon wieder mit einem Unentschieden.

Nachdem beide WSG-Doppelpaarungen den ersten Satz für sich verbuchen durften, entwickelten sich beide Spiel unterschiedlich. Während Inga und Merle mit einem relativ lockerem 3:0 den ersten Punkt für die WSG einfuhren, bei dem sie sich von Satz zu Satz steigerten und wieder in ihren gemeinsamen Rhythmus fanden, verloren Helen und Mareike die Sätze 2,3 und 4, und somit das ganze Spiel gegen das gegnerische Doppel 1 Lohse/Franzen.

Mit einem 1:1 im Rücken ging es in die ersten Einzelrunden:

Helen spielte gegen Sonja Lohse, die ihr Spiel spinorientiert über eine starke Rückhand gestaltete. Doch dies konnte Helen nichts anhaben. Sie gewann souverän in drei Sätzen, indem sie Lohse aus dem Spiel nahm und ihr Eigenes durchsetzte. Inga brauchte für ihren Sieg gegen die gegnerische Nummer 1 Franzen einen Satz und paar Nerven mehr als Helen.

Franzens Spiel wurde durch ihre Noppe auf der Rückhand beherrscht, mit der sie Inga immer wieder in Bedrängnis brachte. Doch mit gutem Auge und erfolgreichem Rückhand Topspin, den sie variable einsetzte, schaffte Inga es das Spiel für die WSG zu verbuchen.

Nun waren Mareike und Jana am Zug:

Gegen die Nummer 4 hatte Mareike keine Probleme. Sie ging übers schnelle Konterspiel und siegte mit +5,+5 und +6. Jana dagegen hatte mit Ellen Zuna eine hartnäckige Gegnerin erwischt. Nachdem der erste Satz zu -5 verloren ging, steigerte sich Jana zunehmend. Dennoch gelang es ihr nicht durch ihre starke Rückhand die entscheidenden Punkte zu machen, sodass sie zu 9 und 10 den zweiten und dritten Satz verlor und Ellen Zuna schließlich zum Sieg gratulieren musste.

Der Zwischenstand hieß 4:2 und die WSGerinnen waren motiviert, diese Führung weiter auszubauen.

Nun stieg Helen gegen Franzen in den Ring. Die Elmshornerin hatte die 21-jährige Estin in den ersten beiden Sätzen gut im Griff, sodass es schnell 0:2 gegen Helen stand. Auch Helen hatte mit der Noppe der gegnerischen Nummer 1 Probleme. Ihr gelang es nicht mit ihrem Vorhand Topspin die Punkte zu machen. Erst in Satz 3 und 4 hatte sie sich besser auf die Gegnerin eingestellt. Diese verbuchte sie dann auch zu +6 und zu +7 für die WSG.

Letztlich entschied Franzen trotz Helens Gegenwehr doch das Spiel im fünften Satz mit 11:9 für sich.

Inga erging es gegen Sonja Lohse am Nebentisch ähnlich wie Helen. Auch sie musste nach einem offenen Schlagabtausch ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Sie unterlag ebenfalls im fünften Satz mit 9:11.

Das Unentschieden-Problem entwickelte sich zu einem 5ten-Satz-Problem, denn auch Mareike kämpfte Satz für Satz gegen Ellen Zuna um den Sieg. Schließlich unterlag sie im 5.Satz zu 14:16.

Trotz der drei knappen Niederlagen ließ sich die junge Jana Laskowsky gegen Hell nicht aus dem Konzept bringen. Noch Wut im Bauch vom vorherigen Spiel knallte sie der Gegnerin die Bälle nur so um die Ohren und gewann souverän mit 3:0.

Die Überlegenheit von Jana trieb ihre Gegnerin zur Weißglut, sodass sie „sich nicht mehr beherrschen konnte“ und nach ihrer zweiten Niederlage wütend aus der Box sprang.

Jana sicherte also das 5:5 und damit wieder das Unentschieden.

Nun mussten wenigstens noch drei Spielerinnen der WSG ran, um die drei notwendigen Punkte zum Sieg einzufahren.

Direkt nach ihrer 5-Satz-Niederlage musste Mareike gegen die Nummer 1 der Gegner antreten. Sie unterlag mit 3:0. Doch dieses Resultat wiederspiegelte keinesfalls ihre Leistung, denn außer im zweiten Satz, den sie klar zu -4 verlor, hielt sie ihre Gegnerin in Schach und unterlag jeweils mit 10:12 in den Sätzen 1 und 3.

Neben Mareike agierte Helen gegen Ellen Zuna. Auch sie spielte wie Mareike nur drei Sätze, doch der Unterschied war, dass diese drei Sätze auf ihr Konto gingen und der WSG wieder einen Ausgleich bescherten: 6:6.

Schließlich lag es in Janas und Ingas Häden den Sieg nach Haus zu schaukeln. Sowohl Inga als auch Jana gewannen den ersten Satz. Zuschauer wie auch Spieler schöpften Hoffnung. Inga brachte auch den zweiten Satz nach Hause, bevor sie im Dritten einer starken Phase der Elmshornerin Hell nicht standhalten konnte. Währenddessen unterlag Jana in den Sätzen 2 und 3 jeweils mit 6:11. Ihre Gegnerin Sonja Lohse hatte in ihr Spiel gefunden. Somit ging es für Jana und Inga jeweils in den vierten Satz:

Inga führte mit 2:1; Jana lag mit 1:2 zurück.

Das Ende des Spiels war nur noch wenige Sätze entfernt und es gab drei mögliche Ausgangskonstellationen:

Beide Mannschaften hatten die Chance mit 8:6 als Sieger aus der Halle zu gehen, oder auch mit einem Unentschieden im Gepäck…

Und es kam, wie es kommen musste:

Inga gewann im auch den vierten Satz und damit das Spiel. Sonja Lohse tat es ihr nach, doch leider punktete sie für die gegnerische Mannschaft.

Und das Ende vom Lied war wieder ein Unentschieden: 7:7!

 

Das 7:7-Syndrom nimmt langsam Gestalt an…

 

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Der Tag der Ann-Kristin A.

Der Tag der Ann-Kristin A.

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Andreas

Hochspannung beim Bezirksderby gegen FTSV Fortuna Elmshorn I

Samstag, 19.11.2011, 14.20 Uhr – die Mannschaftsführerin der 1. Damen wartet ungeduldig (weil: Spielbeginn 15.00 Uhr) auf die Nr. 4 Ann-Kristin A. (ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit). Ein kurzer Anruf bringt Aufklärung – Ann-Kristin war beim Lesen des Spielplans offenbar um einige Zeilen verrutscht und ging von 16.00 Uhr als Anfangszeit aus. Also: rein ins Auto, kurz vor 15.00 Uhr (bei einer Fahrzeit von ca. 30 min für die Strecke Norderstedt – Wrist; Chapeau Mademoiselle Vettel! Excusez moi, Mademoiselle Adleff!) in der Arena angekommen und dann kurz, aber intensiv 10 Minuten eingespielt.

Samstag, 19.11.2011, 18.10 Uhr – Ann-Kristin A. verwandelt beim Spielstand von 10:7 im 5. Satz gegen Elke Lohse den 1. Matchball – und sichert ihrem Team damit einen hauchdünnen 8:6-Erfolg gegen den starken Aufsteiger FTSV Fortuna Elmshorn.

Was hatte sich dazwischen getan? Nach den Doppeln steht es 1:1. Sylwia und Katarzyna gewinnen deutlich gegen Mohr / Semmelhack. Genauso deutlich verlieren allerdings auch Isabelle und Ann-Kristin gegen Elke Lohse / Berit Zuna. Ebenfalls keine Vorentscheidung nach der 1. Einzelrunde, wobei das WSG-Quartett jedoch zwei unglücklichen Fünfsatzniederlagen nachtrauert. Die WSG-Punkte in dieser Runde besorgen Sylwia (sie quält sich zu einem knappen 3:1 gegen Elke Lohse) und Katarzyna (sicheres 3:0 gegen Christine Semmelhack). Isabelle zeigt sich gegen Angstgegnerin Berit Zuna deutlich formverbessert und führt im 5. Satz mit 5:1 bzw. 7:3 – und bekommt dann bei 9:9 die Zitterhand. Ann-Kristin hat es mit der Ex-Nortorferin Regine Mohr zu tun und ist in den ersten beiden Sätzen chancenlos. Danach findet Ann-Kristin den Schlüssel zum richtigen System, um ihn dann aber in der Schlussphase des 5. Satzes wieder zu verlieren (-6 -7 +8 +9 -7). Zwischenstand: 3:3.

Im 2. Durchgang trifft Sylwia auf die in dieser Saison bislang sehr überzeugende Berit Zuna (Bilanz nach 5 Spieltagen: 7:4). Trotz gehörigen (und berechtigten) Respekts gelingt es der WSG-Spitzenfrau, das Tempo zu diktieren und durch kluge Platzierung die Norddeutsche Vizemeisterin der Mädchen mit 3:0 in Schach zu halten. Isabelle verschläft gegen die ersten beiden Sätze gegen Berits Tante. Durch gute Aufschläge und variable Topspins gelingt Isi dann aber die Wende und siegt sogar noch überraschend klar (-6 -8 +8 +4 +4). Katarzyna, die zu Beginn der Woche gesundheitlich angeschlagen war, kommt gegen Routinier Regine Mohr einfach nicht ins Rollen und hat insbesondere in den langen Ballwechseln das Nachsehen. Diese 1:3-Niederlage war irgendwie nicht eingeplant. Die Titelfigur dieses Berichtes liefert sich gegen Christine Semmelhack einen Krimi – alle Sätze werden mit 2 Punkten Unterschied entschieden, glücklicherweise drei für Anna (insbesondere dank taktischer Konsequenz) und nur einer für die Elmshornerin.

Vor der Schlussrunde steht es also 6:4 für die WSGerinnen. Katarzyna liefert sich gegen Berit Zuna ein temporeiches Konterduell, wirkt bei der 1:3-Niederlage aber irgendwie etwas kraftlos. Sylwia braucht einen Satz, um sich an das Spiel der bis dahin ungeschlagenen Regine Mohr zu gewöhnen. Danach beherrscht Sylwia, die zu Anfang der Woche noch mit Fieber das Bett hütete, das Geschehen deutlich. Eines der beiden Spiele (Laskowsky vs. Semmelhack oder Adleff vs. Lohse) „muss“ also gewonnen werden, um nicht nur einen sondern zwei Punkte in der Tabelle auf der Habenseite verbuchen zu können. Die Niederlage bei der Landesranglistenqualifikation im Hinterkopf, agiert Isabelle gegen Christine Semmelhack über weite Strecken unter ihren Möglichkeiten und zieht mit 1:3 den Kürzeren. Es ist also an „unserer Titelheldin“, im letzten Spiel gegen FTSV-Urgestein Elke Lohse die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Und die Kohlen werden zunehmend heißer, da Anna in den Sätzen 1 und 3 ihre Vorsprünge nicht in Ziel retten kann. Zwischendrin gewinnt Ann-Kristin Satz 2 souverän mit 11:2 und verspielt im 4. Satz fast einen 9:1-Vorsprung, der mit 11:9 und etwas Dusel hauchdünn in Ziel gerettet wird. Beim finalen Showdown im 5. Satz ist Ann-Kristin stets eine Nasenlänge voraus. Bei eigener 9:7-Führung und nach gegnerischer Auszeit bringen zwei direkte Aufschlagpunkte die Entscheidung – und sorgen für das Happyend aus WSG-Sicht.

Wie ein so konfus begonnener Tag doch noch sein gutes Ende finden kann!? Ann-Kristin sei in jeder Beziehung Dank!!!

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Remis am „Black Saturday“

Remis am „Black Saturday“

Veröffentlicht am 02 November 2011 von Andreas

7:7 beim TSV Schwarzenbek II

„Schwarz war Trumpf“ am letzten Samstag im Oktober 2011. Abends stand das erste „Schwarzlicht-Schleifchturnier (SLST)“ der WSG auf Programm. Da passte es natürlich, dass die 1. Damen vorher an diesem Tag zu etwas ungewohnter Stunde (um 12.30 Uhr) beim TSV Schwarzenbek II anzutreten hatte.

Wie Schwarzmaler schon befürchtet hatten, boten die Gastgeberinnen aus dem Herzogtum Lauenburg in dieser Partie ihre denkbar beste Aufstellung auf, nämlich mit Ann-Kathrin Gericke als Spitzenspielerin (sie wird sich in Kürze in der Regionalmannschaft festspielen) sowie den aufstrebenden Stammkräften Josephine Polomski, Ajla Fazlic und Lena Mollwitz. Bereits in der letzten Saison war den WSGerinnen beim 6:8-Rückrundenauftakt das Mitwirken von Anka Gericke „zum Verhängnis“ geworden. Sollte es insoweit am „black Saturday“ ein „Déjà-Vu“ für das WSG-Quartett mit Sylwia, Isabelle, Katarzyna und Ann-Kristin geben?

Die Antwort auf diese Frage ist weniger eindeutig zu beantworten als die Frage nach Spielverlauf und Fazit: alle 14 Spiele kamen in die Wertung, 10 davon waren bereits nach 3 Sätzen beendet, Sylwia und Katarzyna im Einzel und Doppel mit weißer Weste, während es bei Isabelle und Ann-Kristin punktetechnisch zappenduster war. Wie der aufmerksame  TT-Anhänger also sicherlich schon errechnet hat: Endstand 7:7. Mithin gab es aus WSG-Sicht lediglich ein „Teil-Déjà-Vu“.

Was gibt es noch Erhellendes zu diesem Punktspiel zu berichten?

- die Anreise durch das Ampel-Farben-Meer von Hamburg dauerte deutlich länger als von der Mannschaftsführerin erwartet. Doch keine Sorge: auch ohne Rotlichtverstöße war „Wagen 2“ noch so rechtzeitig am Spielort, dass ein ausgiebiges Einspielen unproblematisch möglich war.

- Sylwia und Katarzyna boten eine wirklich glänzende Vorstellung. Insbesondere gegen die an diesem Tag gewiss nicht schlecht aufspielende Ann-Kathrin Gericke gab es Tischtennis vom Feinsten zu bestaunen.

- die beste Chance, die Fahrt in die Europastadt mit einem doppelten Punktgewinn für die Farben des WSG in einem besonders hellen Glanz erscheinen zu lassen, hatte Isabelle. Gegen „Altersgenossin“ Josephine Polomski erkämpfte sich Isi eine 2:1-Satzführung und drehte im 5. Satz einen 2:6-Rückstand mit guten und überlegten Aktionen in einen 7:6-Vorsprung – doch dann war es so, als wenn jemand plötzlich „den Stecker gezogen“ hatte, so dass „Josi“ 5 Punkte am Stück machte.

- Ann-Kristin, die in den letzten Wochen durch gute Trainingsleistungen imponierte, kämpfte an diesem Tag mehr mit sich und ihren Aufschlägen als mit ihren Gegnerinnen. Selbst eine – an sich erfolgreiche – Kurztrainingseinheit für Aufschläge (nach dem ersten Einzel) an einem freien Trainingstisch brachte keine nachhaltige Veränderung. Doch die Mannschaftsführerin ist optimistisch, dass unsere beiden Youngster schon in Kürze wieder „auf der Sonnenseite“ stehen werden. Beharrlichkeit und kühler Kopf werden in der Regel doch belohnt, oder? Erster Hoffungsschimmer: Ann-Kristin fand schon im Dunkeln des „SLST“ ihren Aufschlag wieder.

Weiter geht es am 19./20.11. mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger FTSV Fortuna Elmshorn sowie der Auswärtspartie bei der starken SV Friedrichsort. Das WSG-Team geht nunmehr mit 5:3 Punkten in dieses Wochenende. Eines scheint nach den neuesten Resultaten sicher zu sein: die diesjährige Oberliga dürfte sehr spannend werden!

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