Zweimal Unentschieden für 1. Damen der WSG

Veröffentlicht am 19 März 2018 von Isabelle

Nach einer Punktspielpause von einem Monat wollte die erste Damenmannschaft der WSG an vorherige Leistungen anknüpfen. Am Samstag, den 17.03 waren die WSGerinnen zu Gast beim TSV Schwarzenbek, die mit Kateryna Kiziuk, Lena Mollwitz, Selja Fazlic und Karina Pankunin an den Start gingen. Vor beeindruckender Kulisse wurden zunächst die Doppel ausgetragen. Liliya und Katia zeigten einen abgeklärten Auftritt gegen Pankunin und Fazlic und holten den ersten Punkt für die WSG. Jeanine und Isi ärgerten sich über eine 0:3 Niederlage gegen Kiziuk und Mollwitz. Chancen waren auch hier definitiv vorhanden, nur wurden diese leider nicht ausgenutzt.

Weiter ging es mit den Einzelpartien: Im oberen Paarkreuz gewann Katia nach vier Sätzen gegen Kiziuk. Mollwitz zeigte eine konzentrierte Leistung gegen Liliya, musste sich jedoch ebenfalls nach vier Sätzen geschlagen geben. Damit gingen die WSGerinnen mit 3:1 in Führung. Gute Ausgangsposition für Jeanine und Isi. Leider blieb sowohl Jeanine gegen Pankunin als auch Isi gegen Fazlic ohne Chance und gratulierten ihren Gegnerinnen zu einem schnellen Sieg. Nichtsdestotrotz blieb es weiterhin spannend.

Parallel zu den Damen duellierte sich die erste Herrenmannschaft des TSV Schwarzenbek in der 3. Bundesliga mit dem TTC 1957 Lampertheim und zog mit 4:6 gegen die Gäste aus Hessen leider den Kürzeren.

Liliya und Katia standen erneut in den Startlöchern. Liliya hatte gegen Kiziuk zu kämpfen, die sich in keiner Situation aus der Ruhe bringen ließ und verdient mit 3:0 gewann. Währenddessen setzte sich Katia 3:1 gegen Mollwitz durch. In den letzten beiden Einzeln standen sich Jeanine und Fazlic sowie Isi und Pankunin gegenüber. Jeanine kam auch gegen Fazlic nicht wirklich ins Spiel. Das Spiel von Pankunin und Isi sollte über Niederlage oder Unentschieden aus Sicht der WSG entscheiden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, doch Isi behielt die Nerven und sicherte das Unentschieden für die Mannschaft. Wie auch im Hinspiel einigte man sich also auf ein Unentschieden.

Am Sonntag, den 18.03 freuten sich die WSGerinnen auf das letzte Spiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Empfangen wurden die Gäste aus Hannover. Da das Hinspiel knapp mit 4:6 verloren ging, hatte man sich einiges vorgenommen.

Wie am Tag zuvor blieb es nach den Doppeln ausgeglichen. Katia und Liliya gewannen souverän gegen Cechova und Panarina. Isi und Jeanine kämpften sich gegen Wirlmann und Hajok in den fünften Satz, den sie leider verloren. Im anschließenden Einzel zeigte Liliya keine Probleme gegen Hajok und holte den zweiten Punkt für die WSG. Katia verlor gegen Cechova in fünf Sätzen. Damit blieb es bei einem ausgeglichenen 2:2 zwischen der WSG und den Gästen aus Hannover.

Daran sollten auch die folgenden zwei Spiele nichts verändern. Isi holte einen weiteren Punkt gegen Panarina, während Wirlmann gegen Jeanine für die Gäste punktete. Auch im oberen Paarkreuz blieb es weiterhin sehr spannend. Katia und Liliya gingen jeweils gegen ihre Gegnerinnen in den fünften Satz. Katia zeigte Nervenstärke gegen Hajok und gewann. Cechova hatte einen starken Tag erwischt und konnte sich auch gegen Liliya in fünf Sätzen durchsetzen.

Danach zeigte sich Jeanine gegen Panarina von ihrer besten Seite und gewann nach einem konzentrierten Auftritt in drei klaren Sätzen. Damit hatten die WSGerinnen das Unentschieden bereits in der Tasche. Am Nebentisch ging es für Isi gegen Wirlmann in die entscheidende Phase. Der fünfte Satz hatte jedoch das bessere Ende für Wirlmann, sodass der Endstand 5:5 lautete.

Insgesamt sind wir mit dem Abschneiden dieses Punktspielwochenendes sehr zufrieden und schauen frohen Mutes auf die drei letzten Auswärtspunktspiele.

Isi für die 1. Damen

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Jeanine und Isi bei den 86. NDM in Berlin

Veröffentlicht am 10 März 2018 von Isabelle

Für Isi und Jeanine ging es am ersten März Wochenende bereits an einem Freitag zum Turnierauftakt. Das muss ein ganz besonderes Turnier sein und das war es auch. Wir sprechen von den 86. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Berlin!

Erst am Mittwoch davor haben beide von ihrer Teilnahme erfahren und sagten selbstverständlich und ohne Zögern direkt zu. Im Sportforum in Berlin angekommen, ging der erste Weg zu der Ausgabe der Akkreditierungen, Startnummern und kleinerer Präsente vom Veranstalter für die Spielerinnen und Spieler.

Darauf folgte der erste Schritt in die Wettkampfhalle, in der nur 2. Tage später die neuen Deutschen Meister/innen gekrönt werden sollten. Diese war nicht ganz so groß, wie erwartet, aber die Boxen mit dem roten TT-Boden mit je zwei Schiedsrichtertischen und die Tribüne erweckten schon einen beachtlichen Eindruck. Isi und Jeanine spielten ihre ersten Bälle in der Trainingshalle. Dort standen nochmal 8 Tische, an denen man sich jederzeit warm machen konnte.

Um 13 Uhr ging es endlich los! Isi’s erste Gegnerin hieß Yuki Tsutsui (HETTV), die in der 3. Bundesliga Nord für den TTC Staffel aufschlägt. Tsutsui begann souverän; Isi eher etwas nervös. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand gelang es Isi, sich den dritten Satz zu schnappen. Auch der anschließende vierte Satz war knapp. Insgesamt zeigte Tsutsui jedoch eine durchweg konstantere Leistung und gewann verdient nach 3:1 Sätzen.

Für Jeanine ging es eine halbe Stunde später in ihr erstes Gruppenspiel. Die Gegnerin war Huong Tho Do Thi von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga. Das Spiel war auf Augenhöhe, aber nachdem der 3. Satz mit 10:12 verloren ging, verlor Jeanine den Faden und unterlag 1:3.

Im zweiten Gruppenspiel gegen die spätere Goldgewinnerin im Doppel Huong Do Thi (SATTV) konnte Isi zwar immer wieder gute Bälle zeigen, verlor das Spiel jedoch klar in drei Sätzen. Außerhalb der Box stand Coach Hartmut Lohse stets mit Rat und Tat zur Seite und gab Isi auch nach den Matches hilfreiche Tipps für die spielerische Weiterentwicklung.

Im zweiten Gruppenspiel wartete Qian Wan von Borussia Düsseldorf auf Jeanine. Im Hinspiel in der 3. Bundesliga hat Jeanine bereits kein Rezept gefunden und auch in Berlin war sie weit weg von einer Revanche entfernt. Ein schnelles 0:3.

Es ging in die letzte Runde. Den ersten Satz gegen Jana Kirner (TTBW) hatte Isi in der Tasche, danach ging es dann bergab. Endergebnis 3:1 für Kirner. Da wäre durchaus mehr möglich gewesen…da waren sich Isi und Coach Hartmut einig.

Im letzten Gruppenspiel hieß die Gegnerin Maria Shiiba von Hannover 96. Auch da musste sich Jeanine bereits in der Hinrunde geschlagen geben, rechnete sich aber mehr als noch gegen Wan aus. Doch leider konnte Jeanine nicht das ganze Spiel über ihre Topform abrufen und brachte es lediglich zu einem Satzgewinn und schied mit 0:3 Spielen in der Gruppenphase aus. Eine Besonderheit war dabei, dass die ganze Welt das Spiel live im Internet verfolgen konnte.

Es war etwas enttäuschend und für alle Teilnehmer/innen überraschend, dass die Trainingshalle am Samstag nur noch mit einem Gang durch die Kälte (die Temperatur war zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall im Minusbereich) erreichbar sein sollte und der Weg innen versperrt wurde. Da hätte man sicherlich eine angenehmere Lösung finden können.

Aufgewärmt und abgekühlt zugleich ging es für Isi und Jeanine im Doppel an den Tisch. Auf der anderen Seite wartete kein geringeres Doppel als die eingespielte Kombination von den Leutzscher Füchsen aus der 2. Bundesliga Domdey/Do Thi. Das Spiel ging hin und her. Den 1. Satz konnten die WSGerinnen für sich entscheiden, bevor sie sich im 2. Satz geschlagen geben mussten. So gingen auch Satz 3 und 4 aus und es war klar, dass Jeanine/Isi im 5. Satz mit einer möglichst hohen Führung die Seiten wechseln wollten. Das Konzept ging nicht auf und es wurde beim Spielstand von 3:5 gewechselt. Nun mussten die beiden zeigen, dass sie es besser können als noch in Satz 2 und 4. Sie holten auf bis zum 9:9 und der Rest ist Geschichte. Wie man auf dem weit verbreiteten Video sehen konnte, spielte Isabelle zwei starke Rückschläge und Jeanine brauchte nur noch mit ihr zusammen jubeln. 11:9 und der Einzug in das Achtelfinale stand fest. Endlich hatten die beiden ihr erstes Spiel bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen.

Dort warteten Katharina Michajlova (SV DJK Kolbermoor, 1. Bundesliga) und Anna-Marie Helbig (Leutzscher Füchse) auf die zwei. Mit den Leutzscher Füchsen hatten die zwei bereits in der 1. Runde gute Erfahrungen gemacht und konnten sich auch in diesem Spiel den ersten Satz sichern. Allerdings spielten die Favoritinnen daraufhin ihre Stärken aus und drehten das Spiel zu einem 3:1 für sich.

Für Isi und Jeanine war aber schon die Teilnahme ein riesiger Erfolg und der Einzug in das Achtelfinale im Doppel krönte das ganze sogar noch. Nun wollen sie alles daran setzen, auch die Rückrunde in der 3. Bundesliga erfolgreich abzuschließen und sich vielleicht schon im nächsten Jahr für die 87. Nationalen Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die unsere Spiele über die zahlreichen Informationskanäle verfolgt und uns Glück gewünscht haben sowie an die Zuschauer/innen, die uns vor Ort unterstützt haben!!!

Am 17.3 spielen wir um 14:15 Uhr in Schwarzenbek, wo gleichzeitig auch die 1. Herren vom TSV ein Heimspiel austrägt. Am 18.3 haben wir uns LETZTES HEIMSPIEL um 12 Uhr gegen Hannover 96, aktuell nur einen Platz in der Tabelle vor uns stehen und wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Jeanine und Isi

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Erfolgssträhne hält an

Veröffentlicht am 21 Februar 2018 von Isabelle

Die 1. Damen der WSG sind in der Rückrunde weiterhin nicht zu stoppen. Bereits vor dem Spiel gegen Torpedo Göttingen war der Klassenerhalt in der 3. Bundesliga gesichert und das 6! Spieltage vor Saisonende. Damit hat vor der Saison wohl keiner gerechnet!
Das sollte Aufwind geben, um auch gegen die besten Mannschaften der Liga zu bestehen. Der Tabellenzweite aus Göttingen reiste mit einem Spielverhältnis von 21:3 nach Kellinghusen, aber die WSGerinnen blieben davon unbeeindruckt.

Sowohl die Doppel als auch das obere Paarkreuz wiesen klare Parallelen zum Hinspiel auf. Die Doppel endeten wieder 1:1 und „oben“ konnten Liliya und Katia ihre Spiele deutlich gewinnen. Damit stand es zur Pause bereits 3:1. Das sollte allerdings noch nichts heißen, denn das kannte man bereits aus dem Hinspiel und damals wurde das Spiel mit 3:6 verloren.

In der Pause eingespielt, gingen Kasia und Jeanine an die Platte, um zu zeigen, dass auch im unteren Paarkreuz gegen Göttingen gepunktet werden kann. Der Plan ging zunächst nicht auf, denn beide hatten Probleme, ins Spiel zu kommen, sodass es nach drei Sätzen jeweils 1:2 stand. Kasia erspielte sich dann in einem Spiel mit schnellen Schlägen beider Spielerinnen einen 3:2 Erfolg. Jeanine machte es ihr nach und konnte neben den Punkten durch variables Topspinspiels auch von herausgespielten Schupfpunkten profitieren und im 5. Satz 11:9 gewinnen.

5:1!!! Das Unentschieden war damit sicher, aber bei der Ausgangssituation sollte nun ein Sieg her.

Liliya und Katia starteten zeitgleich ihre Spiele. Es entwickelten sich zwei Spiele auf Augenhöhe und gingen in den 5. Satz. Dort konnte sich Liliya für ihre Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damit sicherte sich die Mannschaft einen spielerisch knappen, aber vom Ergebnis her deutlichen 6:1 Erfolg.

Die 1. Damen zeigten, dass sie sich auch gegen die Gegner der oberen Tabellenplätze durchsetzen können und verteidigten ihren 4. Platz in der Tabelle. Am 17.03.2018 um 14:15 Uhr schlagen sie zunächst in der Sporthalle Buschkoppel 5 in Schwarzenbek auf, bevor am 18.03.2018 um 12 Uhr im letzten Heimspiel der Saison der aktuelle Tabellendritte Hannover 96 nach Kellinghusen kommt. Ihr seid herzlich eingeladen, ein letztes Mal in dieser Saison, Bundesligatischtennis beim Verfolgerduell in der Emil-Firla Halle zu erleben.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!

Jeanine, im Namen der 1. Damen

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WSGerinnen und die Landeshauptstädte

Veröffentlicht am 13 Februar 2018 von Isabelle

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften ging es für Isabelle und Jeanine mit ihrem Team in der 3. Bundesliga direkt wieder an die Tische. Dieses Wochenende kamen die Gegnerinnen aus Kiel und Düsseldorf.

Am Samstag machten sich die Spielerinnen der Borussia Düsseldorf auf den Weg nach Kellinghusen. Im Hinspiel musste sich die 1. Damen noch 3:6 geschlagen geben. Das sollte vor heimischer Kulisse nicht passieren. Liliya, Katia, Kasia und Isabelle gingen hoch motiviert an die Platten. Alle hatten sich vorgenommen, zu zeigen, dass man das Hinspiel als „Ausrutscher“ bezeichnen kann.

In den Doppeln wurde lediglich ein Satz abgegeben, genauso machte es das obere Paarkreuz auch im Einzel und damit stand es zur Pause bereits 4:0. Nun wollten auch Isabelle und Kasia zeigen, dass sie es besser können, als sie es noch im November machten. Zwar mussten die beiden drei Sätze abgeben, teilten diese aber so auf, dass es nach ihren Spielen 6:0 hieß! Damit gab die 1. Damen gerade einmal 5 Sätze ab und bewies, dass sie es wirklich besser kann. Ein souveräner Heimsieg, der Rückenwind für das Auswärtsspiel beim Kieler TTK geben sollte.

Hier war die Ausgangssituation eine komplett andere, denn das Hinspiel konnte, mit gerade einmal 4 verlorenen Sätzen, 6:0 gewonnen werden. Dass dieses grandiose Ergebnis nicht wiederholt werden konnte, ergab sich leider schon nach den Doppeln. Nach 5 ungeschlagenen Punktspielen in den Doppeln, hieß es diesmal nur 1:1. Nachdem sich dann auch Liliya einer stark spielenden Hanna Patseyeva geschlagen geben musste, konnte Katia zumindest das zwischenzeitliche 2:2 zur Pause klar machen. Man könnte nun meinen, dass Kasia und Jeanine etwas unter Druck standen, aber die beiden meisterten ihre Spiele, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Lediglich einen Satz gewann Meike Müller gegen Kasia, während Jeanine ihrer Gegnerin Catharina Grothkopp keine Chance ließ. 4:2!
Hanna Patseyeva war leider auch für Katia an dem Tag zu stark, sodass Kiel auf 4:3 verkürzen konnte. Auch bei Liliya sah es gegen Lin Sievers beim Spielstand von 0:2 nicht gut aus. Aber eine taktische Umstellung brachte die Wende im Spiel. Es hieß für sie nun, für ihre Verhältnisse überproportional viele Topspins zu spielen. Die Idee ging auf und sie kam in den 5. Satz. Dort hatten sich inzwischen beide Spielerinnen wieder auf die neue Spielweise des Gegners eingestellt, aber Liliya konnte einen 7:10 Rückstand noch in ein 12:10 wandeln – 5:3. Jeanine hat währenddessen ihr Spiel am Nebentisch gegen Meike gestartet. Sie schien an dem Tag einen Lauf zu haben, ließ auch in diesem Spiel wieder mit überraschend aktiver Spielweise nichts anbrennen und sicherte mit ihrem 3:0 Erfolg den Siegpunkt. Auch wenn es nicht wieder 6:0 hieß, freuten sich die 1. Damen über den 6:3 Erfolg in Kiel bei einem entspannten Essen.

Jeanine, im Namen der 1. Damen

 

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Maximale Medaillenausbeute für Jeanine und Isi

Veröffentlicht am 08 Februar 2018 von Isabelle

Isabelle und Jeanine starteten am vergangenen Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Sparrieshoop, für die beide, dank ihrer Leistungen bei den LM, einen Verfügungsplatz erhielten. Damit zählten sie nicht unbedingt zum Favoritenkreis, aber hatten sich zum Ziel gesetzt, das Hauptfeld zu erreichen.

Jeanine startete mit einem souveränen 4:0 gegen Lilia Palina in das Turnier, bevor sie sich sowohl gegen Carolin Gragoll (2:4) als auch Larissa Schmidt (1:4) geschlagen geben musste. Neben dem Satzgewinn gab es beim Spiel gegen Schmidt zwei weitere Lichtblicke für Jeanine. Sie gewann den „Ballwechsel des Tages“. Man kann fast sagen, die Halle stand Kopf und feierte ihre Lokalmatadorin (was ihr erst dann richtig bewusst wurde).  Beim Abklatschen nach dem Spiel hatte Schmidt noch die frohe Botschaft, dass es trotz eines Spielverhältnisses von 1:2 für Jeanine für den 2. Platz in der Gruppe gereicht hat, da Platz 2-4 alle 1:2 Spiele hatten und Jeanine um einen Satz besser war als Palina auf Platz 3.

Isabelle konnte ebenfalls mit einem Sieg das Turnier beginnen. Bei ihr hieß es 4:2 gegen Carolin Mews. Mit 4:2 ging es auch im 2. Spiel weiter, allerdings musste sie sich in dem Spiel Sarah-Madeleine Schrödter geschlagen geben, die allerdings ihr erstes Spiel gegen Sonja Reißmann 1:4 verloren hatte. Mit der Ausgangssituation musste Isabelle nun ihr letztes Gruppenspiel gegen Reißmann möglichst hoch gewinnen, um die Chance auf das Hauptfeld zu bewahren. Nach umkämpften 4 Sätzen und einem Zwischenstand von 2:2 übernahm Isabelle die Oberhand und siegte 4:2. In der vergangenen Saison wäre Isabelle damit trotzdem ausgeschieden, aber seit dieser Saison zählt nicht mehr der direkte Vergleich, sondern alle Punkte werden ausgezählt. Es hieß also Taschenrechner raus, rechnen, zittern und hoffen. Am Ende hatte Isabelle ein um 7 Punkte besseres Punktverhältnis und folgte Jeanine in das Hauptfeld.

Im Doppel gingen die beiden gemeinsam an den Start und konnten ihre Vorrundenpartie gegen Bienert/Bruns am Samstagabend mit 3:0 gewinnen.
Mit Doppel ging es auch am Sonntag direkt weiter. Es wartete die gesetzte Paarung aus Brandenburg Dahms/Mews auf die Mädels aus Kellinghusen. Es entwickelte sich nach einem 11:3 im ersten Satz ein hart umkämpftes Spiel mit dem glücklicheren Ende für Isabelle/Jeanine. Glücklicheres Ende heißt in dem Fall 11:9 im 5. Satz. Damit war die erste Medaille sicher.

Im Einzel glich die Hauptrundenauslosung von Isabelle mehr einer Landesmeisterschaft, denn sie startete im Achtelfinale gegen die Verbandskollegin Jana Fernholz. Ohne Coach hieß es nun für Isabelle das Viertelfinale zu erreichen und das gelang ihr ohne Satzverlust. Am Nebentisch musste Jeanine sich gegen Jennifer Bienert durchsetzen, die sie bereits aus dem Doppel vom Vorabend kannte. Als hätten sich die beiden abgesprochen, zog auch Jeanine mit einem 4:0 in das Viertelfinale. Dort wartete Sonja Reißmann, die Gruppengegnerin von Isabelle. Es war ein Duell auf Augenhöhe, dass Jeanine am Ende mit viel Kampf mit 11:9 im 7. Satz für sich entscheiden konnte und sich damit die zweite Medaille sicherte. An dieser Stelle vielen Dank an Bianca Dahlke, die aufgrund einiger Verschiebungen im Zeitplan kurzfristig als Coach eingesprungen ist. Auch Oliver Zummach und Veli Erdogan sind hier zu nennen, die in den anderen Spielen immer Tipps parat hatten. Nahezu parallel spielte auch Isabelle ihren letzten Ball zu ihrem Halbfinaleinzug gegen Sina Henning (4:1). Damit standen die WSGerinnen in beiden Konkurrenzen auf dem Treppchen. Die Erwartungen waren damit deutlich übertroffen, ein riesen Erfolg!

Im Doppel mussten sich die beiden dann leider 0:3 im Halbfinale Dahlke/Pankunin geschlagen geben, nachdem der 2. Satz eigentlich schon gewonnen war, als alle 4 Spielerinnen am Tisch bei 10:8 dachten, dass der Ball niemals mehr auf den Tisch kommt, dann eine physikalisch kaum zu erklärende Flugkurve einschlug und exakt auf die Kante fiel.

Im Einzel hieß es daraufhin für Isabelle wieder sich selbst zu coachen, denn es kam erneut zu einem Verbandsduell. Diesmal stand ihr Karina Pankunin gegenüber. Isabelle konnte kaum ein Mittel finden und musste sich 0:4 geschlagen geben. Jeanine spielte ihr Halbfinale gegen Jasmin Kersten. Das Spiel war auf Messers Schneide, bis Jeanine bei 2:3 den Rhythmus und damit auch das Spiel 2:4 verlor.

Leider reicht das Erreichen des Halbfinals dieses Jahr nicht für die Qualifikation für die Nationalen deutschen Meisterschaften, aber Isabelle und Jeanine dürfen sich nun nach Erfolgen im Jugendbereich erstmal über zwei Plätze auf dem Podest bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen freuen.

Und ihr habt die Möglichkeiten unser Spiel schon am kommenden Wochenende live zu erleben. Am 10.2 spielen wir um 15 Uhr in der Emil-Firla Halle in Kellinghusen gegen Borussia Düsseldorf.

Jeanine

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Optimales Wochenende für 1. Damen der WSG

Veröffentlicht am 04 Dezember 2017 von Isabelle

Zwei Spiele – 4 Punkte. Den WSG Damen gelang am Freitag und Samstag vor heimischer Kulisse die optimale Punkteausbeute gegen den Kieler TTK G-W sowie den SC Niestetal.

Zu unüblicher Zeit am Freitagabend um 19 Uhr trafen die WSGerinnen auf die sympathischen Gäste aus Kiel, die mit den Spielerinnen Sievers, Patseyeva, Wulf und Grothkopp antraten. Wir gingen mit Liliya, Katia, Jeanine und Isi an den Start. Als Coaches standen uns Jan, Andreas, Bjarne und Kasia mit Rat und Tat zur Seite. Auch unsere Zuschauer waren an diesem Abend erneut zahlreich vertreten. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Ein souveräner Auftakt gelang uns mit den Doppeln. Während Liliya und Katia gegen Patseyeva/Wulf in drei Sätzen den Sack zu machten, fuhren Jeanine und Isi einen Sieg nach vier Sätzen gegen Sievers/Grothkopp ein. Diesen Aufwind nutzen Liliya und Katia in ihren Einzeln. Liliya siegte gegen Patseyeva in vier Sätzen. Katia tat es ihr gleich und gewann gegen Sievers ebenfalls nach vier Sätzen.
4:0 für die WSGerinnen.
Motiviert gingen nun Jeanine und Isi an die Tische. Nachdem Jeanine den ersten Satz an Grothkopp abgegeben hatte, lief sie warm und konnte die nächsten drei Sätze für sich entscheiden. Isi fühlte sich am Nebentisch gegen Wulf an alte Zeiten erinnert. Auch wenn es gegen Ende des Spiels eng und spannend wurde, konnte Isi dieses Duell nach drei Sätzen gewinnen. Damit hatten die WSGerinnen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung den ersten 6:0 Sieg in der dritten Bundesliga eingefahren! Das fühlte sich richtig gut an!!!

Lange Zeit zum feiern oder durchatmen blieb uns jedoch nicht. Am folgenden Tag begrüßten wir bereits unseren direkten Nachbarn in der Tabelle, den SC Niestetal. Diese waren in der Aufstellung Avameri, Ciepluch, Morbitzer und Klee angereist. Bei uns tauschten lediglich Jeanine und Kasia die Rollen. Jeanine wurde Coach und Kasia aktive Spielerin.

An diesem Wochenende waren wir im Doppel nicht zu schlagen. Katia und Liliya hatten keinerlei Probleme gegen Morbitzer/Klee. Ein schneller Dreisatzsieg stand hier zu Buche. Spannender machten es Kasia und Isi am Nebentisch. Im fünften Satz packten sie gegen Avameri/Ciepluch die Chance am Schopfe und holten den zweiten Doppelsieg (bzw. den vierten an dem gesamten Wochenende) für die WSG. Erneut hatten wir uns damit eine ideale Ausgangsposition für die Einzel geschaffen. Was natürlich nicht bedeutet, dass man sich darauf ausruhen sollte…
Eine beeindruckende Leistung zeigte die gegnerische Nummer eins gegen unsere Katia. Katia versuchte viel, konnte gegen das variable Spiel von Avameri jedoch nicht viel ausrichten und verlor das Spiel nach drei Sätzen. Dagegen setzte sich Liliya souverän gegen Ciepluch durch.
Im unteren Paarkreuz trat Kasia gegen Klee an. Nach verschlafenem ersten Satz folgten drei klare Sätze für Kasia.
Isi kam gegen die Nummer drei der Gegnerinnen zu selten zum Zug. Nach vier Sätzen setzte sich Morbitzer durch und holte den zweiten Punkt für ihr Team.
Zwischenstand war mittlerweile 4:2 für die WSGerinnen.
Zwei spannende Begegnungen spielten sich nun zwischen Liliya und Avameri sowie zwischen Katia und Ciepluch ab. Beide Matches waren bis kurz vor dem Ende gleich auf. Während Liliya nach fünf Sätzen den Kürzeren zog, sicherte Katia den nächsten Punkt für die WSG. Kasia lieferte sich danach in der zweiten Einzelrunde gegen Morbitzer ein umkämpftes Match mit langen Ballwechseln, war am Ende jedoch knapp unterlegen. Isi gelang es dann den Siegpunkt für die WSGerinnen gegen Klee einzufahren.

6:4 lautete das Endergebnis, zu dem die beiden Punkte in den Doppeln sicherlich einen erheblichen Beitrag leisteten. Durch die gewonnen vier Punkte, können wir unsere Position im Mittelfeld der Tabelle zunächst stabilisieren.

Das letzte Spiel der Saison findet am nächsten Samstag, den 9.12 in Hannover statt. Danach begeben wir uns in die wohlverdienten Weihnachtsferien 😉

Isi für die 1. Damen

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„Nicht den Sand in den Kopf stecken!“

Veröffentlicht am 27 November 2017 von Isabelle

Am Samstag, den 18.11 führte die Reise der WSG Damen in das ferne Düsseldorf, wo am Tag darauf der Startschuss gegen die erste Mannschaft der Borussia fallen sollte. Das WSG Mobil mit den Insassen Andreas, Michael, Jeanine, Kasia und Isi machte sich also auf den Weg. Katia wurde von uns am Düsseldorfer Flughafen eingesammelt. Nach einem gemeinsamen Abendessen am Samstagabend fühlten wir uns gestärkt für die spielerische Herausforderung am Sonntag. Um 14 Uhr begannen die Spiele im Deutschen Tischtennis Zentrum in der Landeshauptstadt Nordrhein Westfalens. Kasia und Katia waren leider vergeblich auf der Suche nach einer gewinnbringenden Taktik gegen Dorfmann/Berger. 0:3 lautete hier das Endergebnis. Und am Nebentisch?

Jeanine und Isi taten sich zu Beginn auch eher schwer und lagen zeitweise 1:2 und 6:10 gegen das gegnerische Doppel Wan/Ma hinten. Nach einer kämpferischen Meisterleistung gelang es den Beiden das Spiel zu drehen und den ersten Punkt für die WSG zu sichern.

Im Einzel startete Katia gegen Dorfmann. Jeanine, die für die fehlende Liliya in das obere Paarkreuz rutschte, trat gegen Wan an. Katia machte ihre Sache gut. Dank eines konzentrierten Auftritts gewann sie klar in drei Sätzen. Auch Jeanine zeigte eine gute Leistung gegen Wan, musste sich jedoch nach drei Sätzen geschlagen geben.
Mit einem Punktestand von 2:2 begaben sich nun auch Kasia und Isi in ihre Einzelrunden. Kasia kämpfte sich in den fünften Satz gegen Ma. Die Düsseldorferin hatte dann die Nase vorn und gewann den entscheidenen Satz mit 11:8 Punkten. Währenddessen musste Isi Youngster Berger trotz zwei eng umkämpften Sätzen bereits nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren.
 
Schauen wir auf die zweite Einzelrunde im oberen Paarkreuz:

Während Katia im fünften Satz gegen Wan den Kürzeren zog, hatte Jeanine die Entschlossenheit gegen Dorfmann in der Hand und feierte ihren verdienten Sieg nach fünf Sätzen.  Nun mussten wir den Turbo zünden, da wir bereits mit 3:5 Punkten hinten lagen. Das gelang uns leider nicht. Isi lag zwar gegen Ma vorne, Kasia fand aber nicht ins Spiel gegen Berger und verlor nach vier Sätzen.

Schade. Der Drops war damit gelutscht! 6:3 entschieden die Düsseldorferinnen das Spiel für sich. Etwas enttäuscht machten sich die WSGerinnen auf den Weg Richtung Heimat. Jetzt heißt es: Kopf hoch und weitermachen! Oder wie „Loddar“ Matthäus einst sagte, „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ 😉

 Wir bauen auf Eure Unterstützung bei unseren Heimspielen gegen den Kieler TTK am 1.12 um 19 Uhr und am 2.12 um 16 Uhr gegen den SC Niestetal. Wie gewohnt, finden die Spiele in der Emil-Firla-Halle statt.

Bis dahin.

Isi für die 1. Damen

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Zwei wichtige Punkte für WSG Damen

Veröffentlicht am 17 Oktober 2017 von Isabelle

Am Samstagnachmittag, den 14.10 fanden unsere Gäste aus Hessen zu uns in die Emil-Firla-Halle.

Der TTC G.-W. Staffel hatte bereits drei Siege auf der Habenseite. Jeanine und Isi traten im Doppel gegen Grohmann und Stickel an, während es Liliya und Katia mit Mutter und Tochter Monfardini zu tun hatten. Wie so häufig, gingen wir mit einem Punktestand von 1:1 in die erste Einzelrunde. Isi und Jeanine verloren nach vier Sätzen; Katia und Liliya siegten nach drei Sätzen – es war also alles im Lot.

Da die Nummer zwei der Gäste, Gaia Monfardini, überraschend aufgab, gingen zwei Einzelpunkte an uns. Das machte das Ganze jedoch nicht weniger spannend. Katia zeigte sich die ersten beiden Sätze gegen Tan-Monfardini von ihrer besten Seite, sodass Mannschaft und Fans begeistert waren. Plötzlich drehte die Nummer eins unserer Gegnerinnen jedoch das Spiel und sicherte den nächsten Punkt für den TTC Staffel.

Im unteren Paarkreuz tat sich Jeanine schwer gegen Abwehrerin Stickel (1:3) und Isi gewann nach vier umkämpften Sätzen gegen Grohmann. Auch Liliya zog gegen die erfahrende Tan-Monfardini den Kürzeren (1:3) und wir gingen in die letzte Einzelrunde. Irgendwie war die Luft raus: Jeanine musste Grohmann nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren und Isi war vergeblich auf der Suche nach einer gewinnbringenden Taktik gegen Stickel. Leider Fehlanzeige! Auch Isi verlor nach drei klaren Sätzen gegen die Defensivspezialistin des TTC Staffel.

4:6 lautete also der Endpunktstand. Sonntag wollten wir es besser machen.

 

Gesagt, getan!!!

Bei der Begrüßung erklärten die Schiedsrichter uns und den Spielerinnen des SV DJK Holzbüttgen die Regeln beim „Ballbruch“ während eines Punktes. Wenn ein Ball zerbricht, wird dieser Ballwechsel wiederholt! Damit ging es an die Tische.

Zu den Doppeln braucht man nicht viel sagen. Wer sich an die vergangenen Punktspiele erinnert, der weiß, dass wir weder sieglos noch ungeschlagen mit den Doppeln starteten. So war es auch diesmal. Kasia und Katia fuhren einen 3:1 Erfolg ein, während sich Liliya und Jeanine mit 0:3 geschlagen geben mussten.

Dann ging es ganz schnell. Liliya und Katia gewannen ihre Spiele jeweils mit 3:0. Bei Jeanine und Kasia dauerten die Spiele einen Satz länger. Dabei musste sich Jeanine geschlagen geben, während Kasia sich über einen Sieg freuen durfte. Liliya und Katia machten da weiter, wo sie in ihren ersten Einzeln aufgehört haben und gewannen auch ihr zweites Einzel je 3:0.

Damit konnten wir uns unseren 2. Sieg sichern und belegen aktuell hinter den drei ungeschlagenen Teams Hannover 96, Torpedo Göttingen und TTC Staffel den 4. Tabellenplatz. Mitte November geht es in Düsseldorf gegen die Borussia weiter, bevor wir am Freitagabend, den 1.12 gegen den Kieler TTK in der Emil-Firla-Halle antreten.

Vielen Dank an unsere Unterstützer, die mit uns fast ein ganzes Wochenende in der TT-Halle verbracht haben.

Jeanine und Isi für die 1. Damen

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Erst Sonne, dann Regen

Veröffentlicht am 10 Oktober 2017 von Isabelle

Regen, Regen, Regen, so begann Samstag, der 07.10.2017. Eigentlich perfektes Wetter um Tischtennis zu spielen. Nachdem wir vergangene Woche gegen den TSV Schwarzenbek wegen Sonneneinstrahlung die Tische umstellen mussten, waren wir diesmal optimistisch, dass sich das Szenario nicht wiederholen würde. Doch bereits 1,5h vor Spielbeginn mussten wir leider feststellen, dass auch der Regen nicht das optimale Punktspielwetter ist. Dieser hatte einen Weg durchs Hallendach gefunden, was uns zum zweiten Mal zum Umbau zwang…aber mit Erfahrung ging es diesmal schon deutlich schneller.

Kommen wir zum wesentlichen Thema, das Punktspiel. In geänderter Aufstellung im Einzel (diesmal spielte Jeanine für Isabelle), starteten wir auch mit neuen Doppeln. Liliya und Jeanine spielten gegen Diana Tschunichin/Katja Heidelbach. Mit einer Mischung aus Schupfbällen, Unterschnittabwehr, Block und gelegentlichen Topspins erspielten die beiden einen souveränen 3:0 Erfolg und damit den 1. Punkt für die WSG. Das Spiel von Katia und Kasia gegen Kristin König/Tabea Heidelbach ging über die volle Distanz. Geprägt von schönen, langen Ballwechseln fehlten am Ende die entscheidenden Pünktchen, sodass es mit einem Spielstand von 1:1 in die Einzeln ging. Dann ging es ganz schnell. Liliya und Katia fanden super in ihre Spiele gegen Katja Heidelbach bzw. Diana Tschunichin und siegten beide 3:0. Zwischenstand 3:1 und Pause!

In der Pause mit Kasia eingespielt ging es für Jeanine in ihr erstes Einzel gegen Tabea Heidelbach. Wie gelähmt spielte sie im ersten Satz und brachte es gerade mal auf 3 Punkte. Den 2. Satz verlor sie daraufhin unglücklich zu 9, bevor die Leistung im 3. Satz wieder der im 1. Satz entsprach. Parallel spielte Kasia gegen Kristin König und schien wie ausgewechselt im Vergleich zur Vorwoche. Das zeigte sich auch im Ergebnis. Ein kampfbetontes Spiel entschied sie im 5. Satz für sich. Das bedeutete eine 4:2 Führung und nur noch 2 Punkte fehlten zum 1. Sieg in der 3. Bundesliga.

Der kam fast schneller als erhofft. Liliya und Katia konnten ihre Leistungen aus der ersten Einzelrunde wiederholen und gewannen ungefährdet 3:0. Das bedeutete: UNSER 1. SIEG IN DER 3. BUNDESLIGA!!!

Am nächsten Tag ging es für die WSG Damen weiter nach Göttingen, um ihr erstes Auswärtspunktspiel zu bestreiten. Andreas, Liliya, Katia und Jeanine starteten ihre Reise morgens ab Kellinghusen, während Isi mit Fan Jana erst vor Ort in Göttingen dazu stieß. Kasia drückte uns dieses Mal aus der Heimat die Daumen.

Aber nun zum Spielverlauf: Jeanine und Isi hatten es mit dem Doppel eins von Torpedo zu tun. Eine ziemlich schwierige Aufgabe, wie sich dann herausstellte. Marie-Sophie Wiegand und die Niederländerin van Duin behielten stets die Oberhand und holten nach drei Sätzen den ersten Punkt für ihre Mannschaft. Katia und Liliya hatten jedoch alles im Griff. Gegen die Schweizer Jugendspielerin Linke und Johanna Wiegand holten die WSGerinnen den Punkt zum Ausgleich. In den Einzeln erwischte Katia einen super Start gegen van Duin und gewann nach drei Sätzen ihr Match. Liliya tat es ihr gleich und die WSG Damen gingen mit 3:1 Punkten in Führung.

Wie ging es weiter? Isi konnte gegen gegen die Nummer drei der Göttingerinnen Camille-Chloe Linke nicht wirklich etwas ausrichten und musste eine klare Niederlage nach drei Sätzen verkraften. Am Nebentisch fand Jeanine leider zu spät ins Spiel gegen Johanna Wiegand, sodass sie ihrer Gegnerin nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren musste.
Zwischenstand nach der ersten Einzelrunde also 3:3!

In ihrem zweiten Match hatte es Liliya nun mit van Duin zu tun. Die Göttinger Nummer eins spielte frei auf und überzeugte mit ihrem mutigen Angriffsspiel. Liliya versuchte alles dagegen zu setzen. Nach vier knappen Sätzen holte die Niederländerin jedoch den vierten Punkt für Torpedo Göttingen. Und Katia? Auch in dem Spiel unserer Nummer zwei sah es ziemlich eng aus. Das Spiel ging über die volle Distanz mit dem schlechteren Ende für Katia. 3:5 gegen uns…nichtsdestotrotz gingen Jeanine und Isi motiviert in ihr jeweiliges zweites Einzel. Jeanine erwischte gegen Linke keinen guten Start und lag mit 0:2 Sätzen hinten. Davon ließ sie sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Satz 3 ging an Jeanine. Im vierten Satz wurde es spannend. Jeanine holte einen hohen Rückstand auf, verlor jedoch mit etwas Unglück den vierten Satz und damit ihr Match. Endstand 6:3 für Göttingen. Schade, hier oder da wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen. Kopf hoch und weitermachen!

Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele für uns auf dem Spielplan. Am Samstagnachmittag, den 14.10 begrüßen wir um 17 Uhr unsere Gäste vom TTC Staffel und am Sonntag, den 15.10 um 12 Uhr treten wir gegen den SV DJK Holzbüttgen an. Wir freuen uns auf spannende Spiele, eine tolle Atmosphäre in unserer Emil-Firla-Halle und natürlich auf Euch!

Bis dahin.
Jeanine und Isi für die 1. Damen

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Gelungenes Drittliga-Debüt für WSG Damen

Veröffentlicht am 04 Oktober 2017 von Isabelle

Lange fieberten Liliya, Katia, Kasia, Jeanine, Isi und Mannschaftsführer Andreas dem ersten Spiel in der 3. Bundesliga Nord entgegen. Am Sonntag, den 1.10.2017 um 12 Uhr war es endlich so weit: Die WSG Damen empfingen die erste Mannschaft des TSV Schwarzenbek, der bereits drei Spiele in der Vorrunde bestritten hatte.

Tischschiedsrichter/innen, Schlägerkontrollen, eine 15 minütige Pause innerhalb des Matches…das war neu für die frisch aus der Regionalliga aufgestiegenen Damen der WSG. Außer natürlich für Liliya, die in der vorherigen Saison für Torpedo Göttingen bereits in der 3. Bundesliga aufgeschlagen hatte. Es lag also etwas Nervosität in der Luft, aber die Vorfreude überwog. Wir gingen mit der Aufstellung Liliya, Katia, Kasia und Isi an den Start. Jeanine begrüßte unsere Gäste, die mit Kateryna Kiziuk, Karina Pankunin, Bianca Dahlke und Chiara Steenbuck antraten.

Gestartet wurde, wie immer, mit den Doppeln. Unser neu formiertes Doppel mit Liliya und Katia hatte Schwierigkeiten gegen Kiziuk/Dahlke ins Spiel zu finden und verlor schließlich nach vier Sätzen (+5, -7, -11, -8). Währenddessen gelang es Kasia und Isi den ersten Punkt für die Mannschaft einzufahren. Nach drei Sätzen (+5, +5, +11) durften sich die Beiden über den Sieg gegen Pankunin/Steenbuck freuen.
Weiter ging es mit den Einzeln des oberen Paarkreuzes. Liliya gewann souverän gegen Pankunin (+2, +5, +5) und Katia kämpfte im fünften Satz gegen Schwarzenbeks Nummer eins Kiziuk. Den fünften Satz entschied Katia für sich (-10, +9, +4, -9, +7), sodass die WSGerinnen mit 3:1 in Führung gingen.
Im unteren Paarkreuz sah es leider anders aus. Kasia konnte gegen Steenbuck nicht in ihr Spiel finden und musste der jungen Schwarzenbekerin schließlich zum Sieg gratulieren (-11, -8, -7). Bei Isi verlief es ähnlich. Obwohl sie den dritten Satz gewann, hatte Bianca Dahlke stets die Nase vorn‘ und gewann nach vier Sätzen (-6, -7, +7, -8).
Weiter ging es für Liliya und Katia. Liliya hatte gegen Kiziuk sehr zu kämpfen. Lange Ballwechsel dominierten das Spiel und Kiziuk hatte den Dreh plötzlich raus. Nach vier Sätzen gelang es der Schwarzenbekerin sich gegen unsere Nummer eins durchzusetzen (-9, +9, -14, -4). Am anderen Tisch überzeugte Katia in drei Sätzen gegen Pankunin (+8, +4, +6).

Gesamtpunktestand 4:4…es blieb spannend.

Kasia hatte irgendwie einen schlechten Tag erwischt und musste ebenfalls gegen Dahlke eine Niederlage verkraften (-3, -8, -9). Kopf hoch, Kasia! Nächstes Mal sieht die Welt wieder anders aus…Mit der tollen Unterstützung unserer vielen Zuschauerinnen und Zuschauer gelang es Isi ein Unentschieden für die WSG Damen zu sichern. Nach vier Sätzen durfte sie sich über den Sieg gegen Steenbuck freuen (+9, -10, +4, +8).

Insgesamt sind wir mit unserem Auftaktmatch zufrieden. Besonders gefreut, haben wir uns über alle ZuschauerInnen, die an diesem Tag zu uns in die Halle gefunden haben. Die Stimmung (und die Grillwurst) war super!
Am kommenden Wochenende stehen für uns zwei Spiele auf dem Plan. Am Samstag (7.10.2017) steht uns die Mannschaft der Kasseler Sportvereinigung Auedamm in der Emil-Firla-Halle um 16 Uhr gegenüber. Auch an diesem Tag dürft ihr euch auf spannende Matches und natürlich ein leckeres Buffet freuen. Am Sonntag (8.10.2017) geht es für uns nach Niedersachsen, um unser erstes Auswärtsspiel gegen Torpedo Göttingen bestreiten zu können. Heiter geht es weiter!

Isi für die 1. Damen

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