Archiv | Januar, 2019

An Kampfgeist mangelte es nicht

Veröffentlicht am 23 Januar 2019 von Jan

Die Landesmeisterschaften der Damen und Herren in Bad Segeberg begannen mit einer Doppelrunde, in der weder die Damen Isabelle und Jeanine noch Jan eingreifen mussten, waren doch ihre Punktzahlen so gut, dass es zu Freilosen reichte. Auf unseren Sonnenschein Tim, der als Doppelpartner von Jan und Mixedpartner von Isabelle vorgesehen war, musste krankheitsbedingt leider verzichtet werden.
In den Gruppenspielen mussten Isabelle und Jan „ran“. Jeanine hatte den Luxus auch auf die Gruppenspiele verzichten zu dürfen. Sie gehörte zu den besten Acht der Setzungsliste der Damen.
Bei den Damen bestritt Isabelle die Gruppe mit den jungen Damen Monique Weber und Carina Ludwig. So ganz locker war Isi da noch nicht… Der Start im ersten Einzel gegen Monique mit verlorenem ersten Satz und einem 2:6-Rückstand sorgte dann doch für einen etwas höheren Blutdruck bei allen Anwesenden. Danach fand Isabelle immer besser ins Spiel, ohne jedoch zu glänzen. Ein 3:1 brachte den ersten Sieg. Im zweiten Spiel stand ihr die junge Schülerin Carina Ludwig aus Friedrichsgabe gegenüber. Der deutliche erste Satzgewinn für Isabelle wiegte alle in Sicherheit. Danach verlor sie knapp in der Verlängerung, um anschließend den 3. Satz in der Verlängerung zu gewinnen. Nach etwas Durchatmen war endlich der Drops gelutscht. 3:1 zum Gruppensieg! Eher Pflicht als Kür, aber zum Schluss zählt nur das Ergebnis!
Jan durfte sich mit drei Kontrahenten in der Gruppenphase messen. Insgesamt war seine Auslosung aber machbar. Zuerst stand der WSG Senior dem Jugendlichen Trumpler aus der Landesliga gegenüber. Der junge Lübecker fand nicht so richtig in sein Spiel. Ansätze waren erkennbar, aber die Unsicherheit war zu groß – 3:0 für Jan. Gegen Michael Schmidt aus dem Kieler Raum hatte Jan vor Jahren schon gute Erfahrungen auf einer Landesmeisterschaft sammeln können. Auch hier zeigte Jan eine kräftesparende, aber konzentrierte Leistung und ließ ein weiteres 3:0 folgen. Gegen Christian Melnik aus Ahrensburg ging es um den Gruppensieg. Jan ließ den Linkshänder nicht ins Spiel kommen – ein weiteres 3:0! So einen deutlichen Erfolg in der Gruppe konnte man nicht unbedingt erwarten – gut für Jans Kondition!

Die brauchte er in der Zwischenrunde. Um sich für das Hauptfeld zu qualifizieren, benötigte Jan noch einen Sieg gegen einen Gruppenzweiten. Die Auslosung „bescherte“ ihm Sascha Jensen aus Schwarzenbek, mit dem Jan schon 1985 ein Zimmer auf dem Landeslehrgang in Malente teilte… Bei einem Spiel gegen den 2 Jahre älteren Gegner sollte es doch einen Konditionsvorteil für Jan geben – oder? Über 5 Sätze quälte sich die Begegnung. Jan haderte mit dem Aufschlag von Sascha: Er wusste, was da kam, reagierte aber ganz häufig schlecht und brachte Sascha immer ins Spiel. Auf der anderen Seite machte Sascha fast keinen Fehler auf den Scheibenwischeraufschlag. Es gab 5 Sätze, davon 4 Sätze mit 2 Punkten Differenz. Am Ende gewann mit Jan vielleicht der Spieler, der gerade im letzten Satz dann doch noch etwas aktiver war. Vielleicht machte sich das ökonomische Spiel in der Gruppe bezahlt – oder war es doch der direkte Punkt mit der Variation des Scheibenwischeraufschlags zum 11:9 im 5.Satz? Damit durfte Jan am Sonntag im Einzel antreten.
Am Nachmittag startete neben den deutlichen Gruppensiegern auch Jeanine in das Turnier. Im Mixed ging es mit Jan nach einem Freilos in der 2. Runde gegen Dibbern/Hopp. Zu Beginn noch etwas unsicher konnten sich die beiden im Laufe des Spiels steigern und siegten 3:1. Parallel lief es bei Isabelle und ihrem Mixedpartner genau umgekehrt. Sie mussten sich gegen Lohse/Ahrensdorf 1:3 geschlagen geben.
Anschließend standen die ersten Partien im Doppel an. Dort hatten alle WSGer in der 1. Runde ein Freilos. In der 2. Runde traf Jan an der Seite von Isabelles Mixedpartner, Martin Deutsch, auf Markscheffel/Velling. Nach klarem ersten Satzverlust konnte sich der 2. Satz gesichert werden, bevor die späteren Finalteilnehmer Markscheffel/Velling ihre Klasse ausspielten und sich den Platz in der nächsten Runde sicherten. Bei den Damen im Achtelfinale wollte sich Höbke Dibbern bei Jeanine für die Niederlage im Mixed revanchieren, diesmal an der Seite von Sarah Zietz. Genau wie im Mixed reichte es nur für einen Satz und Isabelle/Jeanine zogen ins Viertelfinale ein. Dieses wurde direkt im Anschluss gespielt. Der erste Satz ging knapp in der Verlängerung weg, bevor Isabelle/Jeanine ihr Können im zweiten Satz unter Beweis stellten. Nach starkem Start im 3. Satz ging der rote Faden genau wie der Satz verloren. Im 4. Satz ging nach ordentlichen Start leider vor allem bei Jeanine so wenig, dass sie auch Isabelle keine Chance ließ, das zu kompensieren. Wieder mal ein 3:1, aber diesmal musste es als Niederlage notiert werden.
Der Abend war bereits angebrochen, als auf Jan/Jeanine das Achtelfinale im Mixed wartete. Eine Sache vorweg, na klar, es ging 3:1 aus! Das hat sich nach Verlauf des Tages wohl schon jeder denken können. Allerdings standen die beiden von der WSG nicht als strahlendes Duo nach dem Spiel am Tisch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 0:2 Rückstand gab es zwar eine sicher geglaubte, erfolgreiche Taktik, welche aber durch ein starkes Spiel des Geschwistermixed Catharina/Mathias Grothkopp nicht siegreich war. Damit waren alle von der WSG im Mixed/Doppel ausgeschieden und es konnte sich für den nächsten Tag auf die Einzel konzentriert werden.
Isabelle und Jeanine wurden vor machbare Aufgaben in der 1. Runde gestellt. Das zeigte sich auch deutlich im Ergebnis, kein 3:1 wie es wohl am Vortag der Fall gewesen wäre, sondern klare 3:0 Siege standen am Ende auf dem Papier. Jan hingegen musste sich mit dem Oberligaspieler Mathias Grothkopp duellieren. Von den zwei Spielklassen ließ sich Jan nicht beirren. Im ersten Satz noch knapp unterlegen, zeigte er im 2. Satz, warum er zurecht in der Hauptrunde des Herrenfeldes stand. Im dritten Satz zugleich übermotiviert offensiv und optimistisch passiv ging dieser allerdings deutlich weg. Der 4. Satz war durchweg hart umkämpft bis sich Jan beim Stand von 12:13 nicht mehr wehren konnte und seinem Gegner nach einem weiteren Punktverlust zum Sieg gratulierte. Auch wenn es diesmal nicht zum Weiterkommen geklappt hat, darf die gezeigte Leistung Kraft und Aufwind für die Rückrunde geben.
Für Isabelle ging es im Achtelfinale gegen Lena Meiß. Es gab bereits in der Vergangenheit viele enge und hart umkämpfte Partien, doch diese sollte leider nicht dazu zählen. So ganz stimmt das allerdings nicht, denn gekämpft wurde das gesamte Spiel über und eine klare Führung gab es auch nicht. Aber am Ende musste sich Isabelle mit 0:3 geschlagen geben. Lena erreichte anschließend sogar das Halbfinale. Gleiches gilt auch für die Gegnerin von Jeanine im Achtelfinale, Ariane Liedmeier, aber von vorne. Gegen die Abwehrspielerin vom TSV Schwarzenbek lieferte sich Jeanine eine Partie mit langen und ansehnlichen Ballwechseln. Während Jeanine immer sicherer in ihrem Topspinspiel wurde, traf das leider auch auf die Gegnerin und ihrem Abwehrspiel zu. Über fünf lange Sätze erstreckte sich das Spiel, bei dem Jeanine beim 6:2 im 5. Satz wohl alle Ressourcen ausgeschöpft hatte. 7:11 lautete das Ergebnis des Entscheidungssatzes.
Fazit dieser Veranstaltung?
Isabelle wurde mit jedem Spiel besser. Auch wenn gegen Lena Meiß kein Satzerfolg vergönnt war, war sie vor allem in den langen Ballwechseln auf Augenhöhe! Dies ist gerade gegen Lena erstaunlich und zeigt das Potential von Isabelle! Dass an diesem Wochenende das Aufschlag-/Rückschlagspiel noch Luft nach oben ließ, weiß Isabelle auch zu genau. Aber daran arbeitet sie weiter Woche für Woche!
Jeanine hat kurz nach Ihrem Aufenthalt in Amerika scheinbar nicht allzu viel verlernt. Die Fähigkeiten, die Platzierungen der Gegnerinnen zu antizipieren und das Spiel zu lesen, sind nicht in Amerika geblieben. Gleichzeitig strahlte Jeanine (von einzelnen wenigen Momenten abgesehen) sogar während der Spiele eine große Zufriedenheit aus. Hier wünschen sich viele Zuschauer ja einen etwas emotionaleren Auftritt von Jeanine, um noch mehr mitgenommen zu werden. Dass es bei Jeanine dann nicht für noch mehr gelangt hat, liegt an dem guten Spiel von Ariane Liedmeier, den fehlenden Körnern (Trainingsrückstand) bei Jeanine im 5. Satz und auch der undankbaren Auslosung gegen die einzige Abwehrspielerin unter diesen Umständen antreten zu müssen.
Jan zeigte in der Gruppe endlich mal wieder bekannte Qualitäten, indem er nicht mehr als nötig machte, aber trotzdem Kräfte sparte. Dies scheint bei ihm ja auch nötiger denn je ;-)! Auch sein Auftritt gegen Grothkopp war eines der besseren Spiele der letzten Zeit, wobei sicher noch mehr drin war. Nicht so gut waren seine Leistungen in den Doppelwettbewerben… Vielleicht lag dies schon an der schwindenden Kondition? Trotzdem alles in allem eine Leistung, die er konservieren sollte. Dann könnte die Bilanz auch besser ausfallen als in der Hinserie.

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Rückrundenauftakt bei der 1. Damen

Rückrundenauftakt bei der 1. Damen

Veröffentlicht am 16 Januar 2019 von Fabian

Am vergangenen Wochenende (12./13.01.) ging es für die 1. Damen der WSG zum Beginn der Rückserie gleich zweimal an die Platten. Am Samstag wurde der SC Niestetal im Stechelsweg empfangen, bevor man sich am Sonntag auf den Weg zum Schleswig-Holstein Derby nach Schwarzenbek zum TSV machte. Die Aussichten waren gut, hatte es noch in der Hinrunde zwei deutliche Siege gegen die genannten Teams gegeben.

Zunächst ging es aber um die Doppelaufstellung. Jeanine stand anstelle von Liliya im Team und so entschied man sich für die langjährige Paarung Isabelle/Jeanine und ließ Katia/Alina erstmalig zusammen spielen. Das stellte sich am Samstag als richtige Entscheidung heraus. Katia/Alina spielten so als hätten sie das schon immer getan und Isabelle/Jeanine konnten nach einem 1:2 Rückstand ihre Stärke wiederfinden und ebenfalls einen Sieg einfahren. 2:0!

Katia spielte daraufhin souverän weiter und gewann ihr erstes Einzel gegen Maksimenko ungefährdet 3:0. Am anderen Tisch hatte Alina im Vergleich deutlich mehr mit Hadziahmetovic zu kämpfen. Ein Spiel mit vielen großartigen Ballwechseln entschied sie 3:1 für sich, wobei sie davon zwei Sätze in der Verlängerung gewann. 4:0 zur Pause!

Nach der Pause hieß es für Isabelle und Jeanine an ihre Leistung aus dem Doppel anzuknüpfen. Jeanine ging merklich nervös in ihr erstes Spiel der Saison. In der Hinrunde noch Collegeturniere in den USA gespielt, hieß es nun sich in der 3. Bundesliga zu beweisen. Der erste Satz gegen Morbitzer ging ohne jegliche Gegenwähr verloren, bevor Jeanine in der Mitte des 2. Satzes anfing zur alten Routine zurückzufinden. Da war es allerdings für diesen Satz bereits zu spät und es stand 0:2. Dank guter, taktischer Hinweise von Coach Kasia entschied Jeanine die Sätze drei und vier klar für sich und es ging in den 5. Satz. Dort konnte sie ihre zu Beginn herausgespielte Führung bis zum Satzende verteidigen und siegte 11:9. An der Nebenplatte lief das Spiel von Isabelle anfangs im Kanon mit Jeanines, 0:2 nach Sätzen. Aber auch im 3. Satz ließ ihre Gegnerin Ciepluch ihr kaum eine Chance. Damit stand es 5:1!

Nun fehlte noch ein Punkt zum erfolgreichen Auftakt und der sollte auch schnell folgen. Nach zwei knappen Sätzen stand es zwar bei Katia gegen Hadziahmetovic zwischenzeitlich 1:1, aber in den beiden nächsten Sätzen spielte Katia ihre ganze Stärke aus und ein ungefährdetes 3:1 ein. 6:1 Sieg!

An dieser Stelle einen großen Dank an die zahlreichen Fans, die uns am Samstag in Kellinghusen unterstützten. Am Samstag, den 16. März um 18 Uhr, spielen wir das nächste Mal im Stechelsweg.

Sonntag stand daraufhin das SH-Derby auf dem Kalender. Den WSGerinnen in unveränderter Aufstellung stand das Stammquartett aus Schwarzenbek gegenüber. Mit denselben Doppeln wie am Vortag konnten die Mädels aus Kellinghusen aber nicht an die Erfolge vom Samstag anschließen. Beide Doppel gingen mit 1:3 verloren. 0:2!

Alina und Katia hatten sich nun vorgenommen das Ergebnis zu neutralisieren. Katia konnte in einem hartumkämpften Spiel die Oberhand gegen Fazlic behalten, aber Alina konnte nur im 1. Satz ihr Können unter Beweis stellen. 1:3 zur Pause!

An dieser Stelle lag es an Isabelle und Jeanine Schwarzenbek nicht abreißen zu lassen. Für Isabelle ging es gegen die in der vergangenen Saison noch oben positiv spielende Kiziuk. Isabelle zeigte, warum sie zurecht in diesem Duell am Tisch stand. In den ersten beiden Sätzen konnten beide Parteien je einen Satz zu 8 für sich entscheiden, ein knappes Spiel mit tollen Ballwechseln. Danach hat Kiziuk aber einen Weg gefunden mehrere Punkte infolge für sich zu entscheiden, sodass Isabelle das Spiel mit 1:3 abgeben musste. Parallel spielte Jeanine gegen Steenbuck. Den ausgeglichenen ersten Satz konnte sich Jeanine mit zwei guten Aufschlägen bei 9:9 sichern, bevor Steenbuck im 2. Satz sicherer aufspielte und diesen für sich entschieden konnte. Im 3. Satz stand Jeanine bereits mit dem Rücken zu Wand, konnte aber einen 3:8 Rückstand zu einem 11:8 Satzgewinn drehen. Nun mit Rückenwind ließ sie auch im nächsten Satz nichts anbrennen und verkürzte zum 2:4.

Katia und Alina kamen mit ihren zweiten Gegnerinnen beide deutlich besser zurecht und Kellinghusen glich auf 4:4 aus. Jetzt hatten es Isabelle und Jeanine in der Hand, ob mit 2, 1 oder keinem Punkt aus der Europastadt die Heimfahrt angetreten wird. Jeanine begann katastrophal und verlor den ersten Satz 11:2. Schnell stand es im 2. Satz 1:5 bevor die zu ihrem Spiel fand, 11:5 Satzgewinn. Beim Spielstand von 1:1 Sätzen begann auch Isabelle an der Nebenplatte ihr letztes Spiel und konnte den 1. Satz für sich entscheiden. Zurück zu Jeanine, im 3. Satz konnte sie nicht an den Aufschwung vom 2. Satz anschließen, 6:11 und auch Isabelle verlor ihren 2. Satz zu 6. Im 4. Satz wurde das Spiel von Jeanine und Kiziuk nochmal richtig eng. In der Verlängerung mit einem Kantenball und darauffolgenden Timeout beim 12:13 konnte Jeanine zunächst nicht aus der Fassung gebracht werden. Bei 13:15 war es allerdings vorbei und Jeanine musste sich 1:3 geschlagen geben.

Nun waren alle Augen auf das Spiel von Isabelle und Steenbuck gerichtet. Nachdem die ersten beiden Sätze ausgeglichen waren, konnte Steenbuck meist frühzeitig in Führung gehen und die bis zum Satzende durchbringen. So endete auch das Spiel von Isabelle 1:3 und es konnte nichts Zählbares aus Schwarzenbek zurückgebracht werden.

Nach den Ergebnissen vom Wochenende sind wir nun mit 12:10 Punkten weiterhin auf Platz 4 in der Tabelle. Vielen Dank an Jan, der uns in Schwarzenbek beim Coachen und Anfeuern unterstützte. Im März (9./10.) werden wir zu unseren aktuellen Nachbarn in der Tabelle fahren. Samstag geht die Fahrt nach Hannover (3. Tabellenplatz) und Sonntag weiter nach Holzbüttgen (5. Tabellenplatz). Wer Interesse hat, uns zu begleiten, kann uns gerne in der Halle ansprechen oder einfach eine Nachricht schreiben. Wir würden uns sehr darüber freuen!

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Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen.

WSG als Stammgast beim Hebbelturnier

Veröffentlicht am 16 Januar 2019 von Jeanine

Die guten Vorsätze für das neue Jahr waren noch frisch, da machte sich ein fünfköpfiges Team der WSG auf den Weg nach Wesselburen. Am 5./6. Januar wurde Tischtennis an fast 20 Platten gespielt. Samstag war lediglich Andreas für die WSG am Start und nutzte das Turnier, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Am Sontag war eine gemischte Truppe unterwegs. Merle, Jeanine, Fabian und Tim fuhren nach Dithmarschen. Vor allem Jeanine wollte, nach wenig Spielpraxis während der Hinrunde, endlich wieder an einem Wettkampf teilnehmen.

Alle vier Teilnehmer qualifizierten sich für die Hauptrunde. Dort zog Fabian mit Lokalmatador Fynn ein hartes Los für die erste Runde und musste sich ihm geschlagen geben. Merle und Jeanine konnten ihre Erstrundenpartie jeweils gewinnen und Tim hatte dank starker Leistung in der Gruppenphase ein Freilos.

Doppel wurde natürlich auch gespielt. Merle spielte mit Fabian und Tim ging mit Fynn an die Platten. Jeanine hatte sich kurzfristig zur Teilnahme entschieden und war mit ihrer zugelosten Partnerin Höbke Dibbern sehr zufrieden. Alle Doppel kamen ins Viertelfinale, wo dann aber für Jeanine und Höbke gegen die späteren Sieger Schluss war. Merle und Fabian mussten sich gegen dieselbe Paarung im Halbfinale geschlagen geben und Tim mit Fynn im Finale.

Zurück zu den Einzeln, im Achtelfinale kam es zum Vereinsduell zwischen Merle und Tim, dass Tim für sich entscheiden konnte. Jeanine schied ebenfalls in der Runde des letzten 16 aus. Tim spielte sich weiter vor bis ins Final. Auf dem Weg dorthin schlug er u.a. seinen Doppelpartner Fynn und revanchierte sich damit für die Niederlage von Fabian. Das Finale verlor er allerdings deutlich 0:3.

Damit konnte sich die WSG, wie in den Vorjahren, die Vereinswertung sichern und den Wanderpokal wieder einpacken, bevor es zum gemeinsamen Abschluss ins Restaurant „Zur goldenen Möwe“ ging.

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Eine fast ungewohnte Stärke in den Doppeln führte die WSG zum ersten Punkt in einer fremden Halle in dieser Saison. Moorrege war in den Einzeln besser, konnte aber letztendlich nur ein Unentschieden retten.

Die Doppel sichern Auswärtspunkt!

Veröffentlicht am 13 Januar 2019 von Jan

Die Rückrunde begann am vergangenen Samstag „um die Ecke“ in Moorrege. Die erste Herren traf auf den Tabellendritten um Spitzenmann und Geburtstagskind Fabian Gill, während die WSGer in der Rückrunde jetzt wieder mit Fabian Gülling für Tobias Kuschel in Stammaufstellung antraten.

Fantastisch, dass wir so viele Zuschauer in Moorrege dabei hatten, dass wir phasenweise sogar ein gefühltes Heimspiel hatten! Vielen Dank! Wenn so viele Fans dabei sind, spielen wir auch gerne alle Spiele 😉

Auswärts hatten wir vor diesem Spiel noch nicht einen Punkt geholt… Wir hatten uns vorgenommen, dies zu ändern, allerdings in den ersten Spielen, da Moorrege für uns schon als Favorit an die Tische ging.

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Die WSG hatte ein Übergewicht in den Doppeln, dass Moorrege im oberen Paarkreuz locker wett machte. In der Mitte hatten wir Vorteile, die Moorrege im unteren Paarkreuz kompensierte. So kam es zu einem 8:8, bei dem die Steinburger 5 von 6 Spielen im Entscheidungssatz gewinnen konnten – davon 4 Spiele mit 2 Punkten Vorsprung… Pech hatten wir da eher nicht in diesem Spiel.

Kurz die Spiele im Einzelnen:

Unser Doppel 1 Tim und Bjarne mit einem 3:1 gegen Julian Malz/Bent Mahnke, überraschend dann der gute Auftritt von Jan und Malte gegen Fabian Gill/Bastian Kaland nach 0:2 Rückstand. Das Sahnehäubchen zum Start dann der knappe Erfolg von Fabian und Lorenz gegen Daniel Schwarzer/André Gill. 3:0 – bereits zwei Spiele in 5 Sätzen gewonnen.

Oben nichts zu holen. Tim war gegen Fabian Gill bei 1:1 Sätzen im dritten Satz dicht dran…gewann den Satz aber nicht. Trotzdem eine gute Leistung. Die bot Julian Malz gegen Jan auch. Jan aber nicht… Nur noch 3:2 für die WSG.

In der Mitte dann der bärenstarke Bjarne mit einem souveränen 3:1 gegen Daniel Schwarzer, während Malte dann doch die Überlegenheit von Bastian Kaland anerkennen musste. 4:3 – keine weiteren 5 Satz Spiele benötigt.

Unten dann Lorenz leider nur einen Satz sehr gut gegen Bent Mahnke. Fabian rang André Gill nieder. Irgendwie war sein Wille einfach etwas größer und vielleicht gewann er seine 3 Sätze auch deswegen alle in der Verlängerung, auch wenn André 2 Sätze für sich entschied. 5:4 – 3x 5 Sätze – alle für uns!

Oben dann Fabian Gill inzwischen mit der richtigen Betriebstemperatur. Je besser Jan spielte, desto besser wurde er. Er konnte aber auch auf die schwachen Bälle von Jan punkten 😉 Keine Sonne für Jan! Dann ein Novum an diesem Tag. Moorrege gewann ein Spiel in 5 Sätzen. Tim stellte Julian vor deutlich größere Probleme als Jan, aber Julian war an diesem Tag im Einzel sehr dominant – letztendlich ein verdienter Sieg! Erstmals die Führung abgegeben – 5:6!

In der Mitte brillierte Bjarne gegen Bastian – 3:0! Bjarne war eindeutig unser bester Mann in Moorrege! Tolle Leistung! Malte mit Auf und Ab gegen Daniel: Ersten Satz ohne Plan verloren, zweiten Satz mit Plan gewonnen, dritten Satz mit eigenem Plan verloren…und dann mit mehr Plan Matchbälle im vierten Satz abgewehrt und im 5. Satz gewonnen. Nicht so gut gespielt, aber zum Schluss taktisch diszipliniert! 7:6!

Unten dann Moorrege wieder oben auf. Fabian haderte mit seiner Technik, Bent nutzte dies zu einem Erfolg in vier Sätzen. Lorenz leider ohne Chance gegen André!

Dann Schlussdoppel bei 7:8! Tim Berkhahn/Bjarne Schneider gegen Fabian Gill/Bastian Kaland. Unsere Jungs starteten herausragend und gewann die ersten beiden Sätze. Dann drehten die Moorreger auf und Tim entwickelte recht eigenwillige Auf- und Rückschlagvarianten. Wir fanden uns – natürlich – im 5. Satz wieder. Und – natürlich – ging dieser Satz auch in die Verlängerung. Eine große Chance ließen die Moorreger liegen und wir gewannen glücklich Doppel und Punkt!

Guter Start in die Rückserie! Ein wichtiger Punkt im Kampgf gegen den Abstieg, den wir gerne schnell entscheiden würden 😉

Den Spielbericht findet Ihr hier.

Wir spielen am 19.01. in Lübeck und schauen, ob wir da unsere Auswärtsserie (seit 1 Spiel ungeschlagen) weiter aufrecht erhalten können.

Zum Abschluss diskutiert gerne noch die Frage: „Wie viele Fehler muss jeder machen, um zu erkennen, dass ein Fehler ist?“ Bjarne war so stark, dass er diesen fast philosophischen Ansatz im Spiel gegen Daniel Schwarzer noch mit dem Publikum diskutieren wollte.

Und für die „Spielfreudigen“ mit amerikanischem Flair: Es gibt nichts Schöneres als mit Euch in dieser Mannschaft zu spielen.

 

Jan für die erste Herren

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