WSGerinnen und die Landeshauptstädte

Veröffentlicht am 13. Februar 2018 von Isabelle

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften ging es für Isabelle und Jeanine mit ihrem Team in der 3. Bundesliga direkt wieder an die Tische. Dieses Wochenende kamen die Gegnerinnen aus Kiel und Düsseldorf.

Am Samstag machten sich die Spielerinnen der Borussia Düsseldorf auf den Weg nach Kellinghusen. Im Hinspiel musste sich die 1. Damen noch 3:6 geschlagen geben. Das sollte vor heimischer Kulisse nicht passieren. Liliya, Katia, Kasia und Isabelle gingen hoch motiviert an die Platten. Alle hatten sich vorgenommen, zu zeigen, dass man das Hinspiel als „Ausrutscher“ bezeichnen kann.

In den Doppeln wurde lediglich ein Satz abgegeben, genauso machte es das obere Paarkreuz auch im Einzel und damit stand es zur Pause bereits 4:0. Nun wollten auch Isabelle und Kasia zeigen, dass sie es besser können, als sie es noch im November machten. Zwar mussten die beiden drei Sätze abgeben, teilten diese aber so auf, dass es nach ihren Spielen 6:0 hieß! Damit gab die 1. Damen gerade einmal 5 Sätze ab und bewies, dass sie es wirklich besser kann. Ein souveräner Heimsieg, der Rückenwind für das Auswärtsspiel beim Kieler TTK geben sollte.

Hier war die Ausgangssituation eine komplett andere, denn das Hinspiel konnte, mit gerade einmal 4 verlorenen Sätzen, 6:0 gewonnen werden. Dass dieses grandiose Ergebnis nicht wiederholt werden konnte, ergab sich leider schon nach den Doppeln. Nach 5 ungeschlagenen Punktspielen in den Doppeln, hieß es diesmal nur 1:1. Nachdem sich dann auch Liliya einer stark spielenden Hanna Patseyeva geschlagen geben musste, konnte Katia zumindest das zwischenzeitliche 2:2 zur Pause klar machen. Man könnte nun meinen, dass Kasia und Jeanine etwas unter Druck standen, aber die beiden meisterten ihre Spiele, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Lediglich einen Satz gewann Meike Müller gegen Kasia, während Jeanine ihrer Gegnerin Catharina Grothkopp keine Chance ließ. 4:2!
Hanna Patseyeva war leider auch für Katia an dem Tag zu stark, sodass Kiel auf 4:3 verkürzen konnte. Auch bei Liliya sah es gegen Lin Sievers beim Spielstand von 0:2 nicht gut aus. Aber eine taktische Umstellung brachte die Wende im Spiel. Es hieß für sie nun, für ihre Verhältnisse überproportional viele Topspins zu spielen. Die Idee ging auf und sie kam in den 5. Satz. Dort hatten sich inzwischen beide Spielerinnen wieder auf die neue Spielweise des Gegners eingestellt, aber Liliya konnte einen 7:10 Rückstand noch in ein 12:10 wandeln – 5:3. Jeanine hat währenddessen ihr Spiel am Nebentisch gegen Meike gestartet. Sie schien an dem Tag einen Lauf zu haben, ließ auch in diesem Spiel wieder mit überraschend aktiver Spielweise nichts anbrennen und sicherte mit ihrem 3:0 Erfolg den Siegpunkt. Auch wenn es nicht wieder 6:0 hieß, freuten sich die 1. Damen über den 6:3 Erfolg in Kiel bei einem entspannten Essen.

Jeanine, im Namen der 1. Damen

 

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