Archiv | Februar, 2018

Erfolgssträhne hält an

Veröffentlicht am 21 Februar 2018 von Isabelle

Die 1. Damen der WSG sind in der Rückrunde weiterhin nicht zu stoppen. Bereits vor dem Spiel gegen Torpedo Göttingen war der Klassenerhalt in der 3. Bundesliga gesichert und das 6! Spieltage vor Saisonende. Damit hat vor der Saison wohl keiner gerechnet!
Das sollte Aufwind geben, um auch gegen die besten Mannschaften der Liga zu bestehen. Der Tabellenzweite aus Göttingen reiste mit einem Spielverhältnis von 21:3 nach Kellinghusen, aber die WSGerinnen blieben davon unbeeindruckt.

Sowohl die Doppel als auch das obere Paarkreuz wiesen klare Parallelen zum Hinspiel auf. Die Doppel endeten wieder 1:1 und „oben“ konnten Liliya und Katia ihre Spiele deutlich gewinnen. Damit stand es zur Pause bereits 3:1. Das sollte allerdings noch nichts heißen, denn das kannte man bereits aus dem Hinspiel und damals wurde das Spiel mit 3:6 verloren.

In der Pause eingespielt, gingen Kasia und Jeanine an die Platte, um zu zeigen, dass auch im unteren Paarkreuz gegen Göttingen gepunktet werden kann. Der Plan ging zunächst nicht auf, denn beide hatten Probleme, ins Spiel zu kommen, sodass es nach drei Sätzen jeweils 1:2 stand. Kasia erspielte sich dann in einem Spiel mit schnellen Schlägen beider Spielerinnen einen 3:2 Erfolg. Jeanine machte es ihr nach und konnte neben den Punkten durch variables Topspinspiels auch von herausgespielten Schupfpunkten profitieren und im 5. Satz 11:9 gewinnen.

5:1!!! Das Unentschieden war damit sicher, aber bei der Ausgangssituation sollte nun ein Sieg her.

Liliya und Katia starteten zeitgleich ihre Spiele. Es entwickelten sich zwei Spiele auf Augenhöhe und gingen in den 5. Satz. Dort konnte sich Liliya für ihre Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damit sicherte sich die Mannschaft einen spielerisch knappen, aber vom Ergebnis her deutlichen 6:1 Erfolg.

Die 1. Damen zeigten, dass sie sich auch gegen die Gegner der oberen Tabellenplätze durchsetzen können und verteidigten ihren 4. Platz in der Tabelle. Am 17.03.2018 um 14:15 Uhr schlagen sie zunächst in der Sporthalle Buschkoppel 5 in Schwarzenbek auf, bevor am 18.03.2018 um 12 Uhr im letzten Heimspiel der Saison der aktuelle Tabellendritte Hannover 96 nach Kellinghusen kommt. Ihr seid herzlich eingeladen, ein letztes Mal in dieser Saison, Bundesligatischtennis beim Verfolgerduell in der Emil-Firla Halle zu erleben.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!

Jeanine, im Namen der 1. Damen

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Dieses Wochenende nie geführt…!

Veröffentlicht am 20 Februar 2018 von Jan

Die erste Herren der WSG bekam es am Freitag mit dem Tabellenführer und am Sonntag auswärts mit dem Tabellenletzten zu tun.

Als Mannschaft des Mittelfelds hofften wir auf eine tolle Leistung zu Hause gegen Brunsbüttel und einen Erfolg zur Sicherung des Klassenerhalts.

Als dann am Freitag abend der Tabellenführer noch ohne Rohlf und Stellbrinck in der wie immer wohlig warmen Wrister Halle auflief, ging das „hier-ist-heute-was-drin-Gen“ um! Angespannte positive Energie und die Vorfreude auf einen Kampf gegen die Dithmarscher… sollte man meinen…Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Die WSG trat vor wieder gut besetzten Zuschauerrängen (Vielen Dank!) in Stammbesetzung an. In den ersten Doppeln trafen Tim und Bjarne auf Frank Hintz/Sascha Philippi. Am Nebentisch hatten Jan und Malte Ihren Auftritt gegen Marcel Horns/Kilian Bartelt. Unser Doppel 2 war nach phasenweise gutem Spiel und zwei knappen Sätzen trotzdem nach drei verlorenen Sätzen wieder auf der Bank. Am Nebentisch quälten sich Tim und Bjarne zu einem 5-Satz-Erfolg. Die langen Ballwechsel schmeckten den Jungs irgendwie gar nicht, aber letztendlich glichen sie zum 1:1 aus. Das dritte Doppel mit Fabian und Lorenz war gegen Simon Clausen/Mirko Plath ganz lange komplett auf Augenhöhe. Welche Bälle nachher den 5. Satz entschieden war eigentlich nicht mehr klar, aber zum Schluss dann der verdiente Sieg für Brunsbüttel!

Mit 1:2 nicht unbedingt ein Start nach Maß, aber auch nicht ganz unerwartet, obwohl „hier-ist-ja-heute-was-drin…“, auch wenn es keine Führung nach den Doppeln gibt. Dann wäre ein Punkt im oberen Paarkreuz ein Bonus gewesen.

Marcel zog Tim vor allem im zweiten Satz den Zahn. Mit einer 1:0 Führung im Rücken schwang sich der Linkshänder bei 6:10 gegen ihn zu großen Rückhänden in Serie auf und gewann 12:10. Weil es so schön war und so gut funktionierte, machte er so weiter und schickte Tim mit 0:3 auf die Tribüne. Nebenan war das Spiel bei Jan und Kilian langsamer, aber nicht unbedingt schlechter, eher taktischer. Hier gab es nur im ersten Satz Vorteile für Jan, ehe der Magier Kilian dann seine Klasse ausspielte und zur Not auch einmal mit Netz und doppeltem Boden arbeitete. Nach vier Sätzen dann 1:4!

Nun musste was kommen, wenn „hier heute noch was drin sein sollte“. Und es kam auch was. Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Sascha und Frank mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen…mehr war heute in der Mitte nicht drin. 1:6!

Jetzt aber unten!!! Fabian traf auf einen unglaublich sicheren Mirko. Drei Sätze war das Spiel fast ausgeglichen, aber auch hier ein 3:1 für den Tabellenführer. Kommen wir zum WSG-Lichtblick des heutigen Abends – Lorenz! Im gewiss nicht einfachen Spiel gegen Simon spielte Lorenz unabhängig vom Spielstand die richtigen und mutigen Bälle und gewann verdient in 5 Sätzen! Bravo!

Mit 2:7 ging es ins obere Paarkreuz. Während Jan wieder einen Satzgewinn „feiern“ durfte, war für Tim heute nichts drin. 2:9! Gaaanz schlechte Teamleistung mit unrühmlichen Aktionen. Malte brillierte mit Siegeswillen und Bjarne zeigte, dass er in besonderen Situationen doch zu Beschleunigungen aus dem linken Unterarm fähig ist. Das möchte keiner wieder sehen. Wir haben uns damit das gute Spielverhältnis „versaut“ und sind etwas unsanft auf dem Boden der Realität angekommen! Bis Sonntag muss die Zeit zum Verdauen reichen!

Und hier geht es zum Spielbericht.

Am Sonntag fuhren wir dann frohen Mutes zusammen mit Marika, Bernd und Christian nach Probsteierhagen. Danke für die Unterstützung!

Die Gastgeber traten ohne die Nr.1. Heuer, dafür mit Behrens an. „Hier-ist-heute-noch-mehr-drin-als-schon-vorher-gedacht…“?

In den Doppeln lief es nicht immer perfekt. Tim und Bjarne waren lange gegen Gerrit C. Martini/Jan Behrens auf der Zielgeraden zu einem schlichten 3:1-Erfolg! Dann kam der vierte Satz nicht und der 5.Satz ging mit 12:10 in der Verlängerung verloren!

Malte und Jan kamen gegen die Oldies Jens Heuck/Dr. Stefan Palmié vernünftig ins Spiel. Nach dem ersten gewonnenen Satz folgten dann zwei verlorene Sätze, ehe dann auch der 4. Satz mit etwas Dusel 12:10 an die WSG ging. Der Dusel kam zurück – allerdings zu den beiden Junggebliebenen 12:10 im 5. Satz für Probsteierhagen! Es hätte besser beginnen können. „Vielen Dank für den Druck!“, sagten sich dann Fabian und Lorenz. Es ging darum ein 0:3 als Start zu vermeiden! Aber mal ganz souverän siegten die beiden und verkürzten mit einem 3:0 auf 1:2!

Oben machte Tim es dann besser als am Freitag. Er setzte ein 3:0 oben drauf – 2:2! Jan war gegen „Schachspieler“ Heuck etwas uninspiriert und irgendwie nie im Rhythmus! 1:3 hieß es für den WSG-Senior gegen den Altmeister! Wir lagen wieder hinten!

Bjarne und Malte sahen in Ihren Spielen gegen Stefan und Frederik mal so gar kein Land. Bjarne konnte einen Satz gewinnen… Diese Passage schon einmal gelesen… Gerne vergleichen…Aus dem 2:3 wurde ein 2:5!

Dranbleiben hieß die Devise unten! Lorenz gewann gegen Jan-Willem Hübner nach wieder gutem Spiel 3:1 und auch Fabian bezwang den guten Ersatz Jan Behrens in vier Sätzen. Mit so einem Doppelerfolg im Rücken kann  man auch mal ein Paarkreuz positiv gestalten…!

Oben freuten wir uns dann alle auf das Spiel von Tim gegen Jens, das zu Hause schon eines der ansehnlichsten war, aber vorher traf Jan noch auf Gerrit. Aber gegen wen kämpfte Jan da? Gegen sich selber und seine Lethargie? Gegen Gerrit, der auch einfach mal nen Ball kompromisslos versenkt? Nein, ausnahmsweise (Sorry Gerrit!) gegen das Netz! Jan gewann 3:1, verlor aber den dritten Satz 16:14. In dem Satz zeigte Gerrit sein präzises Spiel mit dem Netz besonders eindrucksvoll und regelmäßig. Aber wurscht, wenn man gewinnt! 5:5 – alles wieder offen! Dann Tim gegen Jens. Fahriges Spiel zu Beginn, hohe Führung für Jens reicht zu hauchdünnem Satzgewinn in Satz 1! Tim revanchiert sich im zweiten Satz, agiert dann aber nicht mehr so zwingend, während Jens das Spiel immer besser lesen konnte. 3:1 für Jens und ein weiteres Mal „Hut ab“! Wieder hinten 5:6!

Jetzt kam unsere Mitte! Bjarne blieb sich treu und konnte einen Satz gewinnen, mehr aber leider auch nicht. Malte kam aber besser gegen den „Doc“ ins Spiel. Erster Satz verloren, zweiten Satz gewonnen, Malte kam ins Rollen, Satzbälle in Satz 3 und….. Satz verloren! Doch Malte zerbrach nicht daran und gewann die letzten beiden Durchgänge mit Glück und Geschick! 6:7!

Das untere Paarkreuz sollte uns ins Schlussdoppel bringen! Wie gut, dass Fabian gleich erstmal den ersten Satz verlor. Dann stellte er um und wurde zum Leidwesen von Jan-Willem immer sicherer! 3:1 für den besten WSGer an diesem Sonntag! Eine echte Bank, die auch dann punktete, wenn es besonders wichtig war!

Lorenz wollte es ihm gleich tun. Nach wechselhaftem Spiel fanden sich Jan und er im 5. Satz wieder. Dort verloren zunächst beide den Mut. Jan fand ihn früher wieder und gewann nicht unverdient im 5. Satz! 7:8 – wieder hinten!

Immer schön für das Schlussdoppel mit einem Rückstand in das letzte Spiel zu gehen 😉

So ging auch gleich der erste Satz knapp in die Grütze, aber dann setzten sich Tim und Bjarne doch deutlich gegen Jens und Stefan deutlich – 8:8! Das war für uns das Maximum heute! Es hätte auch schief gehen können, wie andere Aktionen an dem Tag!

Wenn man nicht führt, dann kann man auch nicht gewinnen! Immerhin den wichtigen Punkt geholt und Moral bewiesen!

Hier ist der Spielbericht!

 

Am kommenden Freitag spielen wir in Boostedt, bevor wir am Samstag dann die Gäste vom SC Itzehoe in eigener Halle um 12 Uhr begrüßen dürfen.

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WSGerinnen und die Landeshauptstädte

Veröffentlicht am 13 Februar 2018 von Isabelle

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Norddeutschen Meisterschaften ging es für Isabelle und Jeanine mit ihrem Team in der 3. Bundesliga direkt wieder an die Tische. Dieses Wochenende kamen die Gegnerinnen aus Kiel und Düsseldorf.

Am Samstag machten sich die Spielerinnen der Borussia Düsseldorf auf den Weg nach Kellinghusen. Im Hinspiel musste sich die 1. Damen noch 3:6 geschlagen geben. Das sollte vor heimischer Kulisse nicht passieren. Liliya, Katia, Kasia und Isabelle gingen hoch motiviert an die Platten. Alle hatten sich vorgenommen, zu zeigen, dass man das Hinspiel als „Ausrutscher“ bezeichnen kann.

In den Doppeln wurde lediglich ein Satz abgegeben, genauso machte es das obere Paarkreuz auch im Einzel und damit stand es zur Pause bereits 4:0. Nun wollten auch Isabelle und Kasia zeigen, dass sie es besser können, als sie es noch im November machten. Zwar mussten die beiden drei Sätze abgeben, teilten diese aber so auf, dass es nach ihren Spielen 6:0 hieß! Damit gab die 1. Damen gerade einmal 5 Sätze ab und bewies, dass sie es wirklich besser kann. Ein souveräner Heimsieg, der Rückenwind für das Auswärtsspiel beim Kieler TTK geben sollte.

Hier war die Ausgangssituation eine komplett andere, denn das Hinspiel konnte, mit gerade einmal 4 verlorenen Sätzen, 6:0 gewonnen werden. Dass dieses grandiose Ergebnis nicht wiederholt werden konnte, ergab sich leider schon nach den Doppeln. Nach 5 ungeschlagenen Punktspielen in den Doppeln, hieß es diesmal nur 1:1. Nachdem sich dann auch Liliya einer stark spielenden Hanna Patseyeva geschlagen geben musste, konnte Katia zumindest das zwischenzeitliche 2:2 zur Pause klar machen. Man könnte nun meinen, dass Kasia und Jeanine etwas unter Druck standen, aber die beiden meisterten ihre Spiele, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Lediglich einen Satz gewann Meike Müller gegen Kasia, während Jeanine ihrer Gegnerin Catharina Grothkopp keine Chance ließ. 4:2!
Hanna Patseyeva war leider auch für Katia an dem Tag zu stark, sodass Kiel auf 4:3 verkürzen konnte. Auch bei Liliya sah es gegen Lin Sievers beim Spielstand von 0:2 nicht gut aus. Aber eine taktische Umstellung brachte die Wende im Spiel. Es hieß für sie nun, für ihre Verhältnisse überproportional viele Topspins zu spielen. Die Idee ging auf und sie kam in den 5. Satz. Dort hatten sich inzwischen beide Spielerinnen wieder auf die neue Spielweise des Gegners eingestellt, aber Liliya konnte einen 7:10 Rückstand noch in ein 12:10 wandeln – 5:3. Jeanine hat währenddessen ihr Spiel am Nebentisch gegen Meike gestartet. Sie schien an dem Tag einen Lauf zu haben, ließ auch in diesem Spiel wieder mit überraschend aktiver Spielweise nichts anbrennen und sicherte mit ihrem 3:0 Erfolg den Siegpunkt. Auch wenn es nicht wieder 6:0 hieß, freuten sich die 1. Damen über den 6:3 Erfolg in Kiel bei einem entspannten Essen.

Jeanine, im Namen der 1. Damen

 

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Einer hatte den Tiger im Tank – der …

Veröffentlicht am 11 Februar 2018 von Jan

Die Ausgangslage für die erste Herren der WSG war vor dem wichtigen Spiel gegen den VfB Lübeck nicht so rosig wie in den Spielen zuvor, dachten wir jedenfalls. Warum? LvR oder auch „unser Blaublütiger“ musste sich krank abmelden – er steht hoffentlich in den kommenden Spielen wieder mit uns fit am Tisch! Im Ersatzspielerroulette fiel die Wahl auf den Doppelmagier Frank Schneider.

Der hatte in der leicht schwächelnden zweiten Herren auf sich aufmerksam gemacht, in dem er mit drei unterschiedlichen Partnern in drei Spielen immer sein Doppel gewonnen hatte. Da wir gerne mit 2:1 in den Doppeln starten würden – vielleicht eine gute Wahl! Die Gastgeber aus Lübeck traten in Bestbesetzung zum von MF Stefan Heinacker bezeichneten „Abstiegskracher“ an.

Vor dem Spiel lagen die Marzipanstädter in Reichweite zwei Punkte hinter uns auf Platz 7 nur einen Punkt vor dem Abstiegsrang. Wir waren uns der Bedeutung des Spiels bewusst, aber nicht nur wir, auch unsere Fans!!!  Mehr Zuschauer als Spieler fanden den Weg in die Halle nach Lübeck – vielen, vielen Dank! Wir verneigen uns vor Euch, dass Ihr uns auch bei den Auswärtsspielen so toll unterstützt!

In den Doppeln setzte bei der WSG das Pokergen ein. Schon Tage vor dem Spiel wurden mögliche Doppelkonstellationen diskutiert… Hat bisher selten geholfen…Obwohl… Bisher waren die Doppel ein wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen Serie… Doppel 1 blieb unverändert, Doppel 2 wurden die „Rentner“ Frank und Jan und im dritten Doppel feierte Malte seine Premiere mit Fabian.

Die baumstarken Ringkowski/Fuchs trafen somit auf Jan und Frank – jedenfalls nominell. Im Prinzip spielten die beiden gegen Frank. Wie entfesselt verwandelte Frank (bei der Begrüßung hoch konzentriert – siehe erstes Bild) im ersten Satz alle möglichen und unmöglichen Bälle und gewann den ersten Satz im Alleingang. Die starken Lübecker ließen sich da aber nicht lange bitten. In den Sätzen 2 und 3 zeigten sie ihr großes Können. Erst im vierten Satz waren die WSGer wieder in Reichweite eines Satzgewinns. Da wäre es gut gewesen, wenn sich Jan auch mal an erfolgreichen Bällen beteiligt hätte… Er hat es wohl nicht verkraftet, nicht der ältere Spieler im Doppel gewesen zu sein.

Gegen Dibbern/von Burgsdorff gaben Tim und Bjarne (mal wieder) das gute Pferd, das nicht höher springt als es muss. Etwas zäh ohne allzu großen Glanz mit überschaubarer aber vorhandener taktischer Finesse gelang ein 3:1 Erfolg. 1:1!

Mit Spannung schauten dann alle auf die Paarung Heinacker/Otte gegen Malte/Fabian. Überraschenderweise war es das klarste Doppel. Ich denke es lag daran, dass die beiden WSGer so miserabel vom Doppel 1 eingespielt worden sind 😉 Malte und Fabian brachten sich eher mit den kleinen Punkten im Aufschlag/Rückschlag immer wieder um den gewünschten Erfolg. Dazu schlugen die beiden Lübecker erbarmungslos zu, wenn die WSGer aufdrehen wollten. Nach drei klaren Sätzen stand es 1:2 gegen die WSG.

Oben waren enge Spiele zu erwarten. Manuel Fuchs war aus dem Doppel schon „schön warm“ gegen Jan. Jan allerdings auch besser als im Doppel. Insgesamt war Jan etwas zu passiv im Rückschlag und mit zu wenig Variation im offensiven Spiel ausgestattet. Je länger der Ballwechsel desto besser für ihn – ungewohnt. Nach vernünftiger Leistung dann doch 1:3. So kam es schon auf Tim gegen Andreas Ringkowski an. Tim ist weiterhin in guter Form und zeigte dies auch! Nach gutem ersten Satz kan „Ringo“ aber zurück. Im dritten Satz verletzte sich dann „Ringo“ aber unter dem Fuß. War sein Spiel vorher auch nicht durch seine Beinarbeit geprägt, war er doch eingeschränkt und stellte sein Spiel demzufolge um. Tim kam damit gut klar, gewann 3:1 – insgesamt 2:3!

In der Mitte traf Bjarne auf Stefan Heinacker und Malte auf Moritz Dibbern. Es war das 5-Satz-Paarkreuz. Bjarne – auch als der Mann mit den eisernen Nerven bekannt – spannte seine Fans aber gewaltig auf die Folter. Nach 0:2 Sätzen und einigen Netzbällen gegen ihn kam er zurück. Wehrte im vierten Satz einige Matchbälle ab und war im 5.Satz psychologisch vorne. Und „Heini“ demonstrierte in Satz 5 große Klasse. Er drehte noch einmal etwas mehr auf und gewann im 5.Satz verdient. Und nebenan? Malte gewann den ersten Satz gegen Moritz, verlor den zweiten, gewann den dritten, verlor den vierten… Beide Spieler vereinbarten sich auf die Halbdistanz, so dass für die Zuschauer ein höchst ansehnliches Spiel entstand. Da Malte die Sätze 1 und 3 gewann, lag er auch im 5. Satz vorne. Einen anderen Grund habe ich nicht gesehen. Insgesamt war das Spiel eng, aber ein einzelner Satz niemals. Wieder Punkteteilung im Paarkreuz – wir liefen dem 1:2 aus den Doppeln weiter hinterher – könnte bei 3:4 ein langer Abend werden.

Aber dann kam das untere Paarkreuz!!! Fabian überzeugte gegen Tim von Burgsdorff. Läuferisch und kämpferisch ja immer auf der Höhe fand er in diesem Spiel auch die richtige Dosierung zwischen defensiven und offensiven Aktionen. Gepaart mit Tempowechseln stellte er Tim immer wieder vor neue Aufgaben und gewann verdient 3:1! Sehr gut!

Noch besser machte es dann aber Frank gegen Stefan Otte! Unser Linkshänder aus der ersten Bezirksliga knüpfte an die Leistung aus dem Doppel an. Nein, das wird ihm nicht gerecht. Unser Polizist legte los wie die Feuerwehr. Mit schnellen Beinen konnte Frank sich immer wieder mit seiner Vorhand in Szene setzen. Gepaart mit taktisch guten Aufschlägen überraschte er Stefan in Satz 1 – dachten wir. War wieder falsch. Frank machte einfach weiter. Stefan versuchte einiges, konnte ihn aber auch im zweiten Satz nicht aus dem Konzept bringen. Erst im dritten Satz konnte Stefan einen Satzgewinn für sich verbuchen! Doch im vierten Satz spielte sich Frank wieder in „seinen“ Rausch! Eine perfekte Leistung und sorry Lorenz. In diesem Moment hat Dich keiner vermisst 😉 Wenn Frank so spielt, wird es schwer für Dich, wieder ins Team zu kommen… Dieses Paarkreuz ging mit 2:0 an uns! Das war so wichtig – vielen Dank – Frank! Selten habe ich Frank so gelöst und glücklich beim TT gesehen!

Damit hatten wir den Widerstand der Lübecker ein wenig gebrochen. Der angeschlagene „Ringo“ machte gegen Jan vieles richtig. Er verkaufte sich deutlich besser als noch bei den LM der Senioren. Bei Jan zeigte sich mal wieder, dass er sich langsam bewegt und langsam spielt, wenn es der Gegner auch tut… Sollte jemand wissen warum gerne mal melden…! Dass Jan sich dann aber in den kritischen Phasen auf seine Rückhand verlassen konnte, ist aber auch ein kleines Zeichen seiner Leistungsstärke in dieser Serie. Sogar der alte Mann hat sich verbessert. Trotzdem war sein 3:2 Erfolg im undankbaren Spiel gegen den humpelnden Andreas alles andere als sehenswert. Dies war anders bei Tim gegen Manuel. Beide Spieler flink auf den Beinen mit offenem Visier. Schön anzusehen, erster Satz knapp für Tim, danach eine deutliche Steigerung bei Manuel im zweiten Satz. Tim reagierte mit variablem Spiel und gewann in vier Sätzen. Damit wurde das nächste Paarkreuz gewonnen. Zusammen mit den Zuschauern im Rücken konnten wir bei 7:4 dann den Sack zumachen. Innerhalb von 40 Minuten hatten wir in 4 Einzeln das Spiel gedreht.

In der Mitte spielte Bjarne dann effektiv gegen Moritz. 3:0, aber 2 Sätze in der Verlängerung… Die Sache mit den Nerven – schaut oben im Text nach! Manchmal hatten wir fast das Gefühl, er wollte dies den Zuschauern beweisen. Malte spielte dann das erste Mal gegen Stefan Heinacker und machte seine Sache blendend. Selten war Heini so chancenlos in einem Spiel gegen einen Gegner, der das erste Mal gegen ihn antrat. Nur 12 Punkte in drei Sätzen öie Malte für Stefan zu – ein krönender Abschluss, der für gute Laune und zwei Punkte sorgte!

Hier ist der Spielbericht.

Tim ist ständig in Bewegung – sogar auf diesem Bild zu schnell für Fotograf Bernd, obwohl er schon von Bjarne und Tim in die Zange genommen wurde…

Ein rundum erfolgreicher und wichtiger Freitag für die erste Herren! Super Erfolg für Frank, die Mannschaft und die besten Genesungswünsche für Lorenz. Danke an die Fans!

Am kommenden Freitag, den 16.2. geht es in Wrist weiter gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Brunsbüttel. Wir hoffen wieder auf gute Unterstützung durch unsere treuen Fans – Neuankömmlinge sind natürlich auch herzlich willkommen!

Ob es dann auch wieder ein so erfolgreicher Freitag wird? Wir werden es sehen!

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Maximale Medaillenausbeute für Jeanine und Isi

Veröffentlicht am 08 Februar 2018 von Isabelle

Isabelle und Jeanine starteten am vergangenen Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Sparrieshoop, für die beide, dank ihrer Leistungen bei den LM, einen Verfügungsplatz erhielten. Damit zählten sie nicht unbedingt zum Favoritenkreis, aber hatten sich zum Ziel gesetzt, das Hauptfeld zu erreichen.

Jeanine startete mit einem souveränen 4:0 gegen Lilia Palina in das Turnier, bevor sie sich sowohl gegen Carolin Gragoll (2:4) als auch Larissa Schmidt (1:4) geschlagen geben musste. Neben dem Satzgewinn gab es beim Spiel gegen Schmidt zwei weitere Lichtblicke für Jeanine. Sie gewann den „Ballwechsel des Tages“. Man kann fast sagen, die Halle stand Kopf und feierte ihre Lokalmatadorin (was ihr erst dann richtig bewusst wurde).  Beim Abklatschen nach dem Spiel hatte Schmidt noch die frohe Botschaft, dass es trotz eines Spielverhältnisses von 1:2 für Jeanine für den 2. Platz in der Gruppe gereicht hat, da Platz 2-4 alle 1:2 Spiele hatten und Jeanine um einen Satz besser war als Palina auf Platz 3.

Isabelle konnte ebenfalls mit einem Sieg das Turnier beginnen. Bei ihr hieß es 4:2 gegen Carolin Mews. Mit 4:2 ging es auch im 2. Spiel weiter, allerdings musste sie sich in dem Spiel Sarah-Madeleine Schrödter geschlagen geben, die allerdings ihr erstes Spiel gegen Sonja Reißmann 1:4 verloren hatte. Mit der Ausgangssituation musste Isabelle nun ihr letztes Gruppenspiel gegen Reißmann möglichst hoch gewinnen, um die Chance auf das Hauptfeld zu bewahren. Nach umkämpften 4 Sätzen und einem Zwischenstand von 2:2 übernahm Isabelle die Oberhand und siegte 4:2. In der vergangenen Saison wäre Isabelle damit trotzdem ausgeschieden, aber seit dieser Saison zählt nicht mehr der direkte Vergleich, sondern alle Punkte werden ausgezählt. Es hieß also Taschenrechner raus, rechnen, zittern und hoffen. Am Ende hatte Isabelle ein um 7 Punkte besseres Punktverhältnis und folgte Jeanine in das Hauptfeld.

Im Doppel gingen die beiden gemeinsam an den Start und konnten ihre Vorrundenpartie gegen Bienert/Bruns am Samstagabend mit 3:0 gewinnen.
Mit Doppel ging es auch am Sonntag direkt weiter. Es wartete die gesetzte Paarung aus Brandenburg Dahms/Mews auf die Mädels aus Kellinghusen. Es entwickelte sich nach einem 11:3 im ersten Satz ein hart umkämpftes Spiel mit dem glücklicheren Ende für Isabelle/Jeanine. Glücklicheres Ende heißt in dem Fall 11:9 im 5. Satz. Damit war die erste Medaille sicher.

Im Einzel glich die Hauptrundenauslosung von Isabelle mehr einer Landesmeisterschaft, denn sie startete im Achtelfinale gegen die Verbandskollegin Jana Fernholz. Ohne Coach hieß es nun für Isabelle das Viertelfinale zu erreichen und das gelang ihr ohne Satzverlust. Am Nebentisch musste Jeanine sich gegen Jennifer Bienert durchsetzen, die sie bereits aus dem Doppel vom Vorabend kannte. Als hätten sich die beiden abgesprochen, zog auch Jeanine mit einem 4:0 in das Viertelfinale. Dort wartete Sonja Reißmann, die Gruppengegnerin von Isabelle. Es war ein Duell auf Augenhöhe, dass Jeanine am Ende mit viel Kampf mit 11:9 im 7. Satz für sich entscheiden konnte und sich damit die zweite Medaille sicherte. An dieser Stelle vielen Dank an Bianca Dahlke, die aufgrund einiger Verschiebungen im Zeitplan kurzfristig als Coach eingesprungen ist. Auch Oliver Zummach und Veli Erdogan sind hier zu nennen, die in den anderen Spielen immer Tipps parat hatten. Nahezu parallel spielte auch Isabelle ihren letzten Ball zu ihrem Halbfinaleinzug gegen Sina Henning (4:1). Damit standen die WSGerinnen in beiden Konkurrenzen auf dem Treppchen. Die Erwartungen waren damit deutlich übertroffen, ein riesen Erfolg!

Im Doppel mussten sich die beiden dann leider 0:3 im Halbfinale Dahlke/Pankunin geschlagen geben, nachdem der 2. Satz eigentlich schon gewonnen war, als alle 4 Spielerinnen am Tisch bei 10:8 dachten, dass der Ball niemals mehr auf den Tisch kommt, dann eine physikalisch kaum zu erklärende Flugkurve einschlug und exakt auf die Kante fiel.

Im Einzel hieß es daraufhin für Isabelle wieder sich selbst zu coachen, denn es kam erneut zu einem Verbandsduell. Diesmal stand ihr Karina Pankunin gegenüber. Isabelle konnte kaum ein Mittel finden und musste sich 0:4 geschlagen geben. Jeanine spielte ihr Halbfinale gegen Jasmin Kersten. Das Spiel war auf Messers Schneide, bis Jeanine bei 2:3 den Rhythmus und damit auch das Spiel 2:4 verlor.

Leider reicht das Erreichen des Halbfinals dieses Jahr nicht für die Qualifikation für die Nationalen deutschen Meisterschaften, aber Isabelle und Jeanine dürfen sich nun nach Erfolgen im Jugendbereich erstmal über zwei Plätze auf dem Podest bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen freuen.

Und ihr habt die Möglichkeiten unser Spiel schon am kommenden Wochenende live zu erleben. Am 10.2 spielen wir um 15 Uhr in der Emil-Firla Halle in Kellinghusen gegen Borussia Düsseldorf.

Jeanine

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