Archiv | November, 2017

„Nicht den Sand in den Kopf stecken!“

Veröffentlicht am 27 November 2017 von Isabelle

Am Samstag, den 18.11 führte die Reise der WSG Damen in das ferne Düsseldorf, wo am Tag darauf der Startschuss gegen die erste Mannschaft der Borussia fallen sollte. Das WSG Mobil mit den Insassen Andreas, Michael, Jeanine, Kasia und Isi machte sich also auf den Weg. Katia wurde von uns am Düsseldorfer Flughafen eingesammelt. Nach einem gemeinsamen Abendessen am Samstagabend fühlten wir uns gestärkt für die spielerische Herausforderung am Sonntag. Um 14 Uhr begannen die Spiele im Deutschen Tischtennis Zentrum in der Landeshauptstadt Nordrhein Westfalens. Kasia und Katia waren leider vergeblich auf der Suche nach einer gewinnbringenden Taktik gegen Dorfmann/Berger. 0:3 lautete hier das Endergebnis. Und am Nebentisch?

Jeanine und Isi taten sich zu Beginn auch eher schwer und lagen zeitweise 1:2 und 6:10 gegen das gegnerische Doppel Wan/Ma hinten. Nach einer kämpferischen Meisterleistung gelang es den Beiden das Spiel zu drehen und den ersten Punkt für die WSG zu sichern.

Im Einzel startete Katia gegen Dorfmann. Jeanine, die für die fehlende Liliya in das obere Paarkreuz rutschte, trat gegen Wan an. Katia machte ihre Sache gut. Dank eines konzentrierten Auftritts gewann sie klar in drei Sätzen. Auch Jeanine zeigte eine gute Leistung gegen Wan, musste sich jedoch nach drei Sätzen geschlagen geben.
Mit einem Punktestand von 2:2 begaben sich nun auch Kasia und Isi in ihre Einzelrunden. Kasia kämpfte sich in den fünften Satz gegen Ma. Die Düsseldorferin hatte dann die Nase vorn und gewann den entscheidenen Satz mit 11:8 Punkten. Währenddessen musste Isi Youngster Berger trotz zwei eng umkämpften Sätzen bereits nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren.
 
Schauen wir auf die zweite Einzelrunde im oberen Paarkreuz:

Während Katia im fünften Satz gegen Wan den Kürzeren zog, hatte Jeanine die Entschlossenheit gegen Dorfmann in der Hand und feierte ihren verdienten Sieg nach fünf Sätzen.  Nun mussten wir den Turbo zünden, da wir bereits mit 3:5 Punkten hinten lagen. Das gelang uns leider nicht. Isi lag zwar gegen Ma vorne, Kasia fand aber nicht ins Spiel gegen Berger und verlor nach vier Sätzen.

Schade. Der Drops war damit gelutscht! 6:3 entschieden die Düsseldorferinnen das Spiel für sich. Etwas enttäuscht machten sich die WSGerinnen auf den Weg Richtung Heimat. Jetzt heißt es: Kopf hoch und weitermachen! Oder wie „Loddar“ Matthäus einst sagte, „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ 😉

 Wir bauen auf Eure Unterstützung bei unseren Heimspielen gegen den Kieler TTK am 1.12 um 19 Uhr und am 2.12 um 16 Uhr gegen den SC Niestetal. Wie gewohnt, finden die Spiele in der Emil-Firla-Halle statt.

Bis dahin.

Isi für die 1. Damen

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Moorrege zu gut! Aufwärtstrend gestoppt?!

Veröffentlicht am 26 November 2017 von Jan

Am vergangenen Freitag waren die Moorreger – schon länger Stammgast in der Verbandsliga – in der Wrister Halle bei uns zu Gast. Anders als bisher konnten wir wegen Tims Krankheit nicht unsere Stammbesetzung aufbieten. Dankenswerterweise sprang einer der Aktivposten der zweiten Herren – Niklas Schirmer – schnell in die Verbandsligabresche!

„Schön“ war auch, dass mit Julian Malz bei den Gästen ein Langzeitverletzter ins Team zurückkehrte. Die Hüfte machte wieder mit. Dass er ausgerechnet gegen uns sein Comeback feiern musste, ehrt uns und zeigt, wie ernst die Moorreger uns genommen haben!

Auch nach Wrist waren wieder ganz viele Fans von uns gekommen – vielen Dank! An ihnen lag es nicht…

Der Start begann furios. Mit leicht veränderter Doppelaufstellung hatten wir einen guten Start!

Malte und Jan starteten als erstes Doppel gegen Julian Malz/Daniel Schwarzer. So richtig frei spielen konnten sich die beiden nicht, es war nicht schlecht, es war nicht gut, es manchmal zu emotionslos, aber doch konzentriert… Fünf Sätze lang quälten sich die beiden, quälten beide die Zuschauer und die Gegner – egal – Ergebnis zählt. Ich verweise da auf das Zitat des berühmten Flemming S. aus den Vorberichten 😉

Das neuformierte Doppel 2 Bjarne und Niklas zeigte gegen eines der besten Doppel der Liga Fabian Gill/Bastian Kaland eine Sahneleistung! Die Niederlage in vier knappen Sätzen bewies die gute Verfassung von Bjarne und die Akklimatisierungsfähigkeit in der Verbandsliga von Niklas.

Das Doppel 3 Fabian und Lorenz hatte dann das dritte Doppel Andre Gill/Bent Mahnke ganz fest im Griff – 3 glatte Sätze – So führten wir 2:1 nach den Doppeln gegen einen Meisterschaftsaspiranten!

Damit hatte die WSG an diesem Abend aber schon fast Ihr Pulver verschossen! In den Einzeln bewiesen die Jungs aus Moorrege fast durchweg ihre Klasse. Im ersten Einzel „eierte“ sich „Senior“ Jan zum Sieg gegen Bastian. Gewiss nicht sein Lieblingsgegner (eher umgekehrt) – daher auch mit eher ungewöhnlichem Spiel – allerdings wenig ansehnlich! Jan war so in seine Taktik vernarrt, dass er zu bestimmten Zeiten fast nicht den Schalter zum Umschalten auf eigenes offensives Spiel fand. Coach Bjarne konnte ihn da aber wieder einfangen! Ein 3:1 zum 3:1!

Bjarne durfte dann auch selber im oberen Paarkreuz Verbandsligaluft schnuppern! Gegen einen der Topleute der Liga – Fabian Gill – zeigte er sich zwei Sätze lang von seiner besten Seite. Er führte in beiden Durchgängen, beim Fußballstammtisch würde man von der mangelnden Chancenverwertung sprechen, ich sehe hier die Fortsetzung des aktuellen Aufwärtstrends, wenn Bjarne sich auch gegen Spitzenleute 2 Sätze lang so gut präsentieren konnte! Fabian war dann aber zu stark – 3:2!

Unser Fabian dann gegen Daniel Schwarzer. Hier zeigte sich unser Materialkönig hoch motiviert und engagiert von seiner besten Seite. Leider ist Daniel gegen Material kein schlechter Spieler (eher umgekehrt). Nach gewonnenem ersten Satz hielt Daniel zwei Sätze lang das Zepter in der Hand. Fabian kam mit leicht veränderter Taktik zurück. Endlich durfte unser Marathonmann mal wieder in den 5. Satz. Hier experimentierte er einen Tick zu lang taktisch, bevor er mit bewährtem System immer weiter aufholen konnte. Leider war der Satz nicht lang genug – 9:11 im 5. Satz 3:3!

Malte konnte sich in der Mitte beweisen, musste aber nach einer fast perfekten bisherigen Saison ein wenig Lehrgeld zahlen. Gegen Julian „die Hüfte“ Malz baute er sein System häufig über die Rückhand des Linkshänders auf – war nicht so (eher umgekehrt). Das sah Malte später auch ein, konnte es aber im Spiel in den drei Sätzen irgendwie nicht ändern! Egal, er wird daraus lernen können! 3:4!

Unten duellierte sich Lorenz gegen MF Bent. Im ersten Satz Gewöhnungsphase für Lorenz 0:1, dann besser im Spiel lief er sich langsam warm wie ein Skoda. Satz 3 ging dann knapp und unglücklich weg. Im vierten Satz dann ein Auf und Ab, ein Hin und Her, Warm und Kalt etc. Jeder hatte da seine Chancen, zum Schluss war Lorenz nicht der Sieger (eher umgekehrt). Letztendlich siegte Bent mit 16:14 im vierten Satz – schade! 3:5!

Nikl enttäuschte uns gar nicht! Der „Ersatzmann“ zeigte schon im Doppel mit Bjarne, dass er keine Sorge vor der Verbandsliga oder Andre Gill haben würde. Immer wieder ließ er sein Können aufblitzen, aber Andre ist natürlich für unten auch ne Bank… Wertvolle Erfahrungen für Niklas, aber leider kein Satzgewinn trotz wirklich guter Leistung! 3:6!

Oben hatte Jan dann Spaß gegen Fabian! Es hätte wirklich ein gutes Spiel werden können, wenn Jan an die obere Leistungsgrenze hätte gehen können… So blieben nur ein paar gute Ballwechsel. Lag nicht an Fabian (eher umgekehrt). Der brillierte auf beiden Seiten bei seinen Offensivaktionen ohne Fehler. So war Jan zu offensivem Spiel „gezwungen“. Da war er nicht immer gut (eher… kennt ihr schon). 0:3 – starke Leistung von Fabian! – 3:7!

Bjarne machte dann gegen Bastian so weiter wie in seinen letzten Einsätzen (leider eher umgekehrt). Gegen Bastian fand er nicht ins Spiel, musste immer wieder reagieren anstelle zu agieren. Bastian nutzte seine Möglichkeiten deutlich konsequenter als im Spiel gegen Jan. Keine Chance für Bjarne in diesem Spiel – macht nix – 3:8!

Fabian hatte dann seine Lehren aus Maltes Spiel gegen Julian gezogen. Nach einer 2:1 Führung waren wir guten Mutes, aber es kam leider … genau! Julian spielte immer sicherer und auch spektakuläre Abwehraktionen unseres Spartenleiters ließen den Moorreger nicht an sich zweifeln! Immerhin – unser Materialspezi ist wieder komplett in der Spur! Nach dem Doppelgewinn mit Lorenz ackerte sich Fabian mit 2 guten 5-Satz-Spielen aus der kleinen Krise. Noch war im Einzel nichts Zählbares dabei, aber mit der Tendenz ändert es sich kurzfristig! Dies ist die schönste Lehre aus diesem Spiel.

Die schönste Lehre… eher umgekehrt betrachtet, reicht es für uns nicht, wenn nur der Rentner ein Einzel gewinnt… Ohne Tim rutschen halt vier Spieler eine Position höher, hatten wir bisher noch nicht… Muss ich auch nicht wieder haben – eher UMGEKEHRT!

Hier ist der Spielbericht zum Spiel gegen Moorrege!

Dann noch eine kurze Info zum Auswärtsspiel gegen Kaltenkirchen II. Auf Wunsch unser Kontrahenten haben wir am Samstag das Spiel noch schnell auf Montag abend um 20 Uhr verlegt! Wer Lust und Zeit hat, ist eingeladen, uns auch in Kaltenkirchen zu unterstützen! Da wollen wir besser aussehen als gegen Moorrege – nix mit eher umgekehrt 😉

Leider können wir dann nicht die zweite Mannschaft gegen Barmstedt unterstützen. Wer nicht nach Kaltenkirchen fahren möchte, kann Montag die zweite Mannschaft der WSG in der Emil-Firla-Halle um 20:15 Uhr anfeuern!

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16:11 Spiele – 2:2 Punkte – zufriedene Gesichter!

Veröffentlicht am 19 November 2017 von Jan

Die erste Herren der WSG bestritt am vergangenen Wochenende zwei Spiele in der Herren Verbandsliga! Am Freitag abend ging es nach QUICKborn. Beide Teams traten in der „Standardaufstellung“ an. Ungewöhnlich an diesem Abend war es, dass die erste Herren nur ein einziges 5-Satz-Spiel bestritt. Das Team hatte an diesem Abend fast vergessen, dass so ein Entscheidungssatz auch mal ganz nett sein kann… So kam es erst im Schlussdoppel dazu. Aber der Reihe nach.

Quick – war das Motto an diesem Abend!

Tim und Bjarne bezwangen Matthias Guckel und Jörn Brinckmann genauso in 3 Sätzen, wie Jan und Malte gegen das Spitzendoppel Thorsten Lentfer und Max Plettenberg unterlagen. Unser bisher ungeschlagenes Doppel 3 Fabian und Lorenz mussten gegen Matthias Dellith und Markus Hanisch aber die erste Saisonniederlage einstecken.

Bei 1:2 demonstrierte dann Thorsten aus Quickborn, dass sogar bei unserem Senkrechtstarter Tim Grenzen zu erkennen sind. Ein deutliches dominantes 3:0! Im Spiel von Max gegen Jan sind eigentlich gerne mal 5 Sätze zu prognostizieren… Dies war aber mit Jan am Freitag nicht zu machen. Der hatte seine besten Szenen an dem Abend, wenn er nicht in der Box war… Trotzdem lag er noch 1:0 Sätze und 6:1 im zweiten Satz in Führung, ehe er dann im Selbstmitleid versank.

1:4 – ungewohnte Situation für die WSG! 2x Matthias (Guckel und Dellith) gegen Fabian und Bjarne. Im Noppenduell scheiterte Fabian nicht unbedingt am Material, sondern an einer konstanten Serie von Glück bei M. Guckel. Dem 1:3 in Sätzen und dem Spielstand von 1:5 wollte sich Bjarne nicht beugen. Eine sehr engagierte und konzentrierte Leistung bescherte der WSG den zweiten Punkt. Ab jetzt war Kampfgeist angesagt!

Markus hielt Lorenz nach guter Leistung mit 3:1 nieder, während Jörn gegen Malte auf verlorenem Posten stand. 3:6 nach der ersten Einzelserie…

Oben zeigten dann Thorsten und Jan, dass ein Spitzeneinzel auch sehr unansehnlich sein kann. Thorsten versuchte alles, um Jan im Spiel zu halten, aber wer Jan kennt, weiß auch, dass er sich nicht gerne etwas schenken lässt 😉 Zum Schluss des Spiels – „Wer angreift – verliert!“ lag Thorsten vorne – 3:7! Aber nach Bjarne blies dann auch Tim zur Aufholjagd. Er hatte die Niederlage gut weggesteckt und bezwang Max in vier Sätzen! In der Mitte gegen das Matthias-Paarkreuz wussten wir, dass Dellith gegen Fabian ein sicherer Punkt für die Quickborner sein würde. Den kannst Du auch mitten in der Nacht für das Spiel wecken… 4:8! Aber Bjarne bestätigte seine gute Leistung aus dem ersten Einzel – mehr noch er wurde noch besser und dominierte sein Einzel gegen Guckel und gewann 3:1.

Bei 5:8 durfte sich das untere Paarkreuz noch von seiner Schokoladenseite zeigen. Lorenz machte mit Jörn ein Spiel nach dem Motto „Auch zwei Punkte Differenz reichen zum Satzgewinn!“. Malte hatte gegen Markus erwartungsgemäß mehr Mühe! Nach verlorenem ersten Satz bog er das Spiel um und wir sahen ein Schlussdoppel, in dem wir uns wenig ausrechneten.

Doch Tim und Bjarne nahmen mit den guten Leistungen aus den Einzeln den Kampf auf und kamen in einem mutigen Spiel sogar zu einer 2:1 Satzführung. Thorsten und Max drehten dann noch auf und kamen mit Glück und Geschick zu einem 12:10 im 5. Satz – das machen sie häufiger so…!

Die enge Niederlage im Schlussdoppel ließ uns etwas den Kopf hängen – gerade, weil mit Jan und Fabian gleich zwei Akteure nicht ihren besten Tag erwischt hatten… Fast hätten wir sogar dies kompensieren können – in der Verbandsliga – unglaublich!

Den Spielbericht zum Spiel gegen Quickborn gibt es hier.

Nur wenige Stunden später stand das Heimspiel gegen Probsteierhagen auf der Agenda. Bei den WSGern führte der Blick auf die Tabelle zu einer Situation, die es bisher nicht gab. Rein vom Blick auf die Tabelle war die WSG dieses Mal nicht der Außenseiter, sondern mindestens auf Augenhöhe. Ungewohnt in der Verbandsliga. Die sympathischen Routiniers aus Probsteierhagen wurden dann auch von vielen Zuschauern begrüßt, die uns diesen Auftritt wieder einmal besonders leicht machten – vielen Dank!

Der Auftritt war dann ein besonderer! Die WSG hatte die ärgerliche Niederlage gut verdaut oder sollte dies ein Hinweis auf eine Serie sein? Nach der Niederlage gegen Brunsbüttel folgte eine Klasseleistung gegen Itzehoe. Nach der Niederlage gegen Quickborn zeigte sich die WSG von der besten Seite gegen Probsteierhagen.

Hatten bei der Begrüßung noch eigentlich alle Vertreter der beiden in Stammbesetzung angetretenen Teams von einer knappen ausgeglichenen Partie gesprochen, so rieben sich alle Anwesenden bereits nach den Doppeln die Augen.

Dass Tim und Bjarne ihre Partie gegen Heuer/ Dr. Palmie gewannen – daran haben wir uns schon gewöhnt, aber Malte und Jan spielten gegen Heuck/Martini ihr bestes Doppel. Taktisch (Jan) und in der Eröffnung (Malte) machten beide keine Fehler und ließen ihren Kontrahenten keine Chance! Der erste Bonuspunkt für die WSG! Danach spielte nach Aussage von Fabian unser Adliger Lorenz gegen Sobotta/Hübner und Fabian… Es war ungleich und das Doppel ging verloren!

Oben wollte Jan den Auftritt von gestern vergessen machen. Idee gut, Umsetzung sehr mühsam, wenigstens die Körpersprache war besser, die Leistung vielleicht nicht immer – aber wie sagte schon der große Flemming S. „egal, das Ergebnis zählt!“ 3:1 gegen Martini! Im Spiel von Tim gegen Senior Heuck war es für den Außenstehenden nicht immer klar, wer am meisten Spaß an der Leistung von Tim hatte. Die Zuschauer, Tim selber und sogar Jens Heuck?!

Tim spielte perfekte drei Sätze (hat er jetzt kürzere Spiele für sich entdeckt?) mit teilweise großartigen Ballwechseln im Generationenduell gegen den Altmeister! Dies entlockte Jens Heuck mehr als einmal ein Lächeln im Spiel!

Bei 4:1 traten Bjarne gegen Sobotta und Fabian gegen Heuer an! Bjarne machte es im guten Spiel gegen Sobotta spannend! Endlich ging es mal wieder in den 5. Satz – wir sind ja schon fast unseren Zuschauern gegenüber verpflichtet, dass wir auch den Entscheidungssatz „anbieten“! Die Zuschauer waren gefordert, Bjarne und sein Gegenüber lieferten dann auch ab! Bjarne gewann die Sätze 1,3 und 5! Satz 5 aber in der Verlängerung… Wenn es läuft, geht es eben auch so! Zur Zeit ist Bjarne wirklich in Topform!

Die hat Fabian momentan sicher nicht, aber einen deutlichen Aufwärtstrend! Gegen Heuer (jetzt 13:2 in der Mitte!) war das Spiel von der Taktik bestimmt, der letzte Ball ging manchmal noch in die Hose. Noch…  Kein Vergleich zum Quickborn Spiel – gute Tendenz!

5:2! Es ging dann kein Spiel mehr verloren! Unten zweimal 5 Sätze aber mit unterschiedlichen Spielverläufen. Malte sah im zweiten Generationenduell gegen Dr. Palmie 2 Sätze wie der sichere Sieger aus. Der Doktor passte seine Strategie an, bei Malte schwand die Konzentration bei Blick auf den sicheren Sieg und schwupps befindet man sich im 5. Satz… Da war Malte dann wieder auf dem Level der ersten beiden Sätze…

Bei Lorenz war es umgekehrt. Er machte den Palmie… Er brauchte zwei Sätze um gegen Hübner wirklich richtig ins Spiel und in den Kampf zu finden. Hier hat sicher auch sein Betreuer Fabian seinen Anteil, der zu Beginn noch fast engagierter als sein Schützling wirkte. Aber Lorenz schwamm sich frei, knüpfte an die Leistungen aus den letzten Spielen an und kam dann doch als Sieger ins Ziel. 7:2!

Jan und Tim machten dann den Sack zu! Oben 4:0 gibt es in der Verbandsliga nicht häufig. Jan bezwang Heuck, der dann auch noch mit Nasenbluten kämpfen musste. Wieder kein glanzvoller Auftritt (ob der überhaupt nochmal kommt?), aber engagiert und erfolgreich (Flemming konnte mir nach dem Spiel denselben Satz wie oben sagen!). Tim musste sich zwei Sätze lang an das Aufschlagsspiel von Heuer gewöhnen. Den ersten Satz verlor er noch, Satz zwei ging glücklich an ihn, dann war er nicht mehr von der Siegesstraße abzubringen.

Hier der Spielbericht und die Tabelle!

 

9:2 – ungewohnt deutlich ein schöner Sieg für das Spielverhältnis! Insgesamt ein dynamischer Auftritt der WSG, der dann auch von den anwesenden Zuschauern nach dem Spiel noch ordentlich diskutiert wird. Die Meinungen gehen von Euphorie bis reservierter Freude.. Jeder weiß, wer sich wo wiederfindet. Die Mannschaften in der Verbandsliga sind so dicht zusammen, dass jedes Spiel für jede Mannschaft erfolgreich enden kann – was für eine herausfordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen! Wir feiern den Moment und behalten den Blick auf das nächste Spiel und die mannschaftliche Geschlossenheit! Nur so kann der Klassenerhalt klappen!

Am Freitag, den 24.11. spielen wir in Wrist um 20:15 gegen die starken Moorreger. Nur einen Tag später geht es nach Kaltenkirchen. Dort ist 15 Uhr der Spielbeginn! Wir freuen uns über die Unterstützung unserer treuen Fans!

 

 

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Heini der Prophet!

Veröffentlicht am 12 November 2017 von Jan

Am 11.11. um 11.11 Uhr waren noch deutlich mehr Lübecker als WSGer in der eigenen Halle. Die sympathischen Gäste halfen beim Aufbau, boten nachher den WSGern Tische zum Einspielen an… Der Auftakt war noch nicht unbedingt wie geplant. Ab 12 Uhr konnte es nur besser werden.

Bei der Begrüßungsrede machte der Mannschaftsführer der Gäste Stefan „Heini“ Heinacker gleich mit Augenzwinkern klar, dass das Ziel der Lübecker nur die Meisterschaft sein kann. Nebenbei tippte er auf einen 6:9 oder 9:6 Ausgang des Spiels, damit das von Jan geforderte „Adelsduell“ der Herren von Rosenberg gegen von Burgsdorff noch der krönende Abschluss werden würde. Der Experte liest hier schon, dass beide Mannschaften in Bestbesetzung an die Tische gehen würden.

Es begann mit drei Doppeln und drei Spielen, die in drei Sätzen beendet wurden. Tim und Bjarne siegten gegen Heinacker/Dibbern, Fabian und Lorenz behielten ihre weiße Weste gegen Otte/von Burgsdorff, während Jan und Malte die Überlegenheit von Ringkowski/Fuchs anerkannten.

2:1 für die WSG! Dass es danach noch zwölf Einzel geben sollte, von denen nur 3 nicht über die volle Satzdistanz gingen, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Die Zuschauer waren wieder zahlreich da und unterstützten uns, vor allem in den kommenden knappen Phasen wieder fantastisch! Vielen Dank! Wenn wir so weiter machen, altern aber alle irgendwie etwas schneller… 😉 Toll, dass dieses Mal auch Zuschauer dabei waren, die den Weg zu uns bisher noch nicht (so häufig) gefunden hatten – wir hoffen, ihr kommt wieder!

Im oberen Paarkreuz knüpften Jan und Tim an ihre Leistungen aus dem Doppel an – zunächst. Jan enttäuschte gegen Fuchs 2,5 Sätze auf ganzer Linie, ehe er den dritten Satz klaute und mit einem Mal ins Spiel fand. Danach wurde er besser. Die Zuschauer attestierten ihm, dass „er sogar schnell gelaufen sei“ und dass der 5. Satz, „der beste seit langem gewesen sei“. Allerdings machte ihm Fuchs im 3. Satz die Tür dafür auch ganz weit auf…

Bei 3:1 kassierte Tim gegen Ringkowski einen Dämpfer im ersten Satz. Dann kämpfte er sich ins Spiel zurück und ackerte „Ringo“ zwei Sätze nieder, ehe der Routinier sein Spiel etwas umstellte und doch noch in 5 Sätzen gewann. Wieder eine gute Leistung von Tim!

Am Nebentisch rackerte Bjarne gegen Dibbern. Mit gutem Spiel lag Bjarne 2:1 vorne. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir 3:1 vorne und beide Spieler der WSG (s. Tim) hatten eine 2:1 Satz-Führung… Euphorie machte sich beim Publikum breit… Doch auch hier folgte der Dämpfer. Moritz Dibbern drehte weiter auf und gewann 3:2. So fanden wir uns statt 5:1 bei 3:3 wieder. Hoffentlich trauern wir dieser Chance nicht noch nach… Fabian blieb gegen Heini chancenlos. Mit unwiederstehlicher ausgefeilter Technik spielte Heini Fabian an die Wand. -> 3:4!

Unten gab es bei Malte gegen von Burgsdorff und Lorenz gegen Otte natürlich 10 Sätze! Malte führte 2:1… das hatten wir schon einmal… und verlor im 5. Satz zu 10. 3:5! Lorenz lag einfach 0:2 hinten – so wie Jan, der sein Einzel auch gewonnen hatte – und gewann nach Leistungssteigerung noch 3:2! Der wahrscheinlich wichtigste Sieg des Tages!

Mit 4:5 gingen wir in die zweite Einzelserie. Dort wollte Jan mal ausprobieren, ob die WSG auch Einzel gewinnen kann, wenn der erste Satz gewonnen wird. Ein schnelles 2:0 mit guter Leistung gegen Ringkowski, dann aber wieder mangelnde Flexibilität, Lethargie etc. Wieder ein 5. Satz! Dort besann er sich aber auf die Vorteile im Aufschlagspiel. 5:5!

Tim gewann Satz 1 gegen Fuchs, lag 9:3 im zweiten Satz vorne und baute Fuchs systematisch auf. Den Satz gewann er „noch“ mit 13:11, aber natürlich gingen die Sätze 3 und 4 an Fuchs… Doch auch er gewann Satz 5. Die Zuschauer hatten bei beiden Spielen oben alles gegeben – Danke!

6:5! Wenn die Theorie von Heini zu Beginn stimmen sollte, dann hätten wir im kommenden Einzel schon „Matchball“ gehabt…

Bjarne gegen Heini – ausgerechnet im Spiel gegen den MF der theoretische Matchball – die Geschichten gibt es auch nur im TT! Bjarne benötigte etwas Zeit, um sich an das unorthodoxe Spiel zu gewöhnen. Erster Satz 4:11, zweiter Satz nach hohem Rückstand nur 9:11. Satz drei dann mit 11:8 an Bjarne. Hoffnung keimte auf. Im vierten Satz dann ein 0:4-Katastrophenstart – Auszeit! 11:9, 11:6!  – 7:5!

Fabian rackerte gegen Moritz Dibbern! Er hatte nicht seinen besten Tag erwischt, klaute nach schlechtem ersten Satz den zweiten und war im Spiel… dachten alle… er verlor dann 2:11 und gewann den vierten Satz… und war wieder im Spiel…besser denn je! Zum Schluss spielte er mit Glück und Geschick seine besten Bälle des Spiels und verlor trotzdem in der Verlängerung, weil Moritz auch häufig eine gute Antwort hatte. 7:6!

Unten sollte dann die Entscheidung fallen. Überraschenderweise kam es nicht mehr zu 5-Satz-Spielen. Eigentlich waren alle schon darauf eingestellt. Malte spielte nach verlorendem ersten Satz wieder konstanter auf und gewann 3:1 gegen Otte! Lorenz nahm den ersten Satz mit, verlor Satz 2 und offenbarte leichte Kräftemängel. Gut angepasst schleppte er sich durch den dritten Satz, den von Burgsdorff scheinbar nicht gewinnen wollte, bevor Lorenz mit etwas Dusel den vierten Satz für sich entschied!

Hier der Spielbericht!

Fazit: In den Doppeln punkten wir bisher besser als erwartet. Zu Hause können wir oben auch positiv spielen. Wenn wir unten positiv spielen gewinnen wir. Wenn wir gewinnen, ist immer jeder Spieler beteiligt!

Und gegen Lübeck haben wir in 15 Spielen nur 5x den ersten Satz gewonnen – warum???

Heini lag mit seiner Einschätzung richtig – er ist eben ein Experte!

Wir spielen am Freitag, den 17.11. in Quickborn und am Sa, den 18.11. erst um 17 Uhr zu Hause gegen Probsteierhagen!

 

 

 

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Chance im Derby genutzt!

Veröffentlicht am 05 November 2017 von Jan

Ein schöner Tag für das Herrentischtennis im Kreis Steinburg! Endlich gab es mal wieder in der Herren Verbandsliga ein Derby zweier Teams! Von Mannschaftsführer Peer-Olaf Reich perfekt eingeleitet – er dachte ans Derby, an die zahlreichen Zuschauer, gratulierte uns noch einmal zum Aufstieg und sogar Fabian zum Geburtstag! Er erwähnte auch, dass so ein Derby gerne mal seine eigenen Gesetze hat…

Für die Itzehoer stand das Derby unter keinem guten Stern. Der Däne Jensen war nicht dabei und Tobias Wesner auch nur „zum Teil“. Tobi war nach seinem Muskelfaserriss derart eingeschränkt in seiner Bewegungsfreiheit, dass er gutes Standtischtennis mit viel Ballgefühl anbieten konnte – mehr aber dann leider auch nicht.

Wir waren in gewohnter Stammbesetzung in Itzehoe angetreten, unterstützt von vielen Fans – vielen Dank dafür – Ihr seid echt eine große Hilfe für uns! Allerdings hatten auch die Itzehoer viele Schlachtenbummler dabei, TT im Kreis funktioniert noch! Bei einigen Zuschauern war während des Spiels auch nicht ganz klar, auf welcher Seite sie stehen. Mit Flemming Schneider und Christian Herrendörfer waren Ex-WSGer im Itzehoer Dress, Bjarne und theoretisch auch Jan haben eine Itzehoer Vergangenheit. Zum Beispiel in der Haut der Eltern Schneider wollte ich bei diesem Spiel auch nicht stecken… Aber sie waren sicher nicht die einzigen.

Zum Spiel: Die ersten beiden Doppel waren eine klare Sache. Tim und Bjarne hatten wenig Sorgen mit Tobi Wesner und Lukas Ruß. Jan und Malte waren gegen Jörg Hubrich und Christian Herrendörfer auch nicht wirklich dicht am Matchgewinn dran. Im Doppel 3 überzeugten Fabian und Lorenz spielerisch und taktisch gegen Peer-Olaf Reich und Flemming Schneider.  Ein  geschmeidiger Auftritt brachte uns das erste Mal in Führung!

Oben war ein Sieg von Jan gegen Christian eingeplant. Sah zwei Sätze auch gut aus… Dann fiel er in das Mittwochsloch (alle Trainingsteilnehmer wissen, was gemeint ist) und Christian gewann in 5 Sätzen – ein echter Tiefschlag für die WSG und Jan! Gegen Jörg deutete Tim an, was möglich ist, aber die Erfahrung und Klasse des Altmeisters setzte sich doch in 4 Sätzen durch.

In der Mitte bewies Fabian gegen den angeschlagenen Tobi sein taktisches Geschick – 3:0! Fast genauso schnell bezwang Peer dann Bjarne, der zwar gut spielte, aber immer dann, wenn er glänzte auf einen noch besseren Peer traf. 4:3 für Itzehoe! Im unteren Paarkreuz sahen die Schlachtenbummeler dann einen famosen Auftritt unseres Adels! Lorenz gewann gegen den gewiss nicht schlechten Flemming in 4 Sätzen. Außergewöhnlich gut konzentriert und aufmerksam spielte Lorenz auf diesem hohen Level die kompletten 4 Sätze durch – fantastisch!

Malte stand ihm nicht nach. Gegen den guten Ersatz Lukas musste Malte alles aufbieten, gewann dann aber doch in 3 Sätzen. 5:4 für die WSG! Im oberen Paarkreuz warteten dann einige gespannt darauf, ob Jan die Niederlage gegen Christian einigermaßen verdaut hatte. Ich kann sagen – hat er nicht… Trotzdem lieferte der WSG-Senior eine gute Leistung ab, aber wieder nur 2 Sätze. Nach einer 2:0 Führung folgten dann wieder 2 schlechtere Sätze. Lange Gesichter beim WSG-Anhang. Irgendwo ging dann doch noch der Knopf auf, vielleicht war es das Gespräch mit dem Ex- Mannschaftskollegen Peter W… Jan gewann nach wieder besserer Leistung! Das Spiel von Tim gegen Christian war dann ein denkwürdiges. Tim war schnell mit 2 Sätzen vorne (manche Dinge wiederholen sich) und machte damit einige eigene Zuschauer so kirre, dass die scheinbar gar nicht mehr wussten, wen sie anfeuern sollten… Christian wurde nach taktischen Hinweisen besser und kämpfte sich zum Sieg. Erstes 0:2 von Tim – ungewohnt für ihn, aber trotzdem schon wieder eine Topleistung! „Abhaken“ – du weißt schon, warum ich es schreibe!

Bei 6:5 fingen dann auch alle Zuschauer an zu rechnen… Bjarne sollte gegen Tobi punkten, aber der mobilisierte mit einem Mal alle Kräfte und Fähigkeiten. Bjarne kämpfte gegen sich, Tobi und die Erwartungen. Er machte sich nicht „zum Obst“, sondern biss sich durch 3:2 für ihn. Gaaaanz wichtig! Fabian konnte dann die starke Leistung von Peer anerkennen – 10 Sätze für unseren Marathonmann – sehr ungewöhnlich. Vielleicht wollte er sich an seinem Geburtstag schonen!

7:6 – Schlussdoppel würde wohl an die Itzehoer gehen, da waren sich alle sicher. So lang es an Malte und Lorenz gegen Flemming und Lukas, zumindest einen Punkt für uns zu sichern. Lorenz ließ für Lukas dann nicht mal einen Satzgewinn zu – er war an diesem Tag wohl der beste WSGer! Unentschieden war sicher – daran hatte keiner geglaubt, aber an die Aufstellungssorgen der Itzehoer auch nicht. Flemming war mit einer 2:0-Führung dann auf Kurs. Wir hatten so ein Spiel noch nicht umgedreht. Dies war Christian vorbehalten, Jan hatte es einmal abwehren können. Malte komplettierte es dann, wurde immer besser. In einem packenden, hochklassigen Spiel bog er das 0:2 gegen Flemming um. Super!

Den Spielbericht gibt es hier.

Für uns wichtige Punkte im Abstieg. Die Liga ist so ausgeglichen. Die Tabelle zeigt es. Für uns ein schöner Abend. Die Mannschaft (jeder war beteiligt) hat unserem Spartenleiter ein schönes Geschenk gemacht. Wir waren nur nicht vor Mitternacht fertig- Vielen Dank an alle Zuschauer! Euer Kommen hilft uns, wir danken es mit Spannung und Spektakel. Am Sa, den 11.11. geht es um 12 Uhr zu Hause gegen den VfB Lübeck (die haben auch gewonnen) weiter.

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