Archiv | September, 2014

Mit Hängen und Würgen zum Erfolg

Veröffentlicht am 29 September 2014 von Andre

Nachdem wir in der Vorwoche stark ersatzgeschwächt gegen den MTV Horst den ersten Punkt in dieser Saison abgegeben hatten, deutete sich auch beim Spiel gegen Sparrieshoop eine Aufstellung an, die nicht der Stammbesetzung entsprach. Zum Glück kam alles anders! Weiterlesen

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Doppelbericht zum Auftaktwochenende in der Landesliga

Veröffentlicht am 28 September 2014 von Fabian

26.09. WSG Kellinghusen/Wrist  – TTC Grinau 3:9

Lehrgeld bezahlt oder: Herzlich Willkommen in der Landesliga

Nach dreijähriger Abstinenz meldete sich die WSG wieder zurück in der Herren Landesliga. Nach einer reibungslosen Vorsaison, in der wir schon mehrere Spieltage vor Schluss Aufstieg und Meisterschaft feiern konnten, war die Vorfreude groß auf engere und hochklassigere Spiele als im vergangenen Jahr.

Wir mussten verletzungsbedingt das ganze Wochenende über auf Alex verzichten und griffen dafür auf Malte Krohn zurück, der in den vergangenen Wochen viel Werbung in eigener Sache gemacht hatte. Zu Gast zum Debüt war der TTC Grinau zum ersten Duell der Vereinsgeschichte.

In den Doppeln griffen wir zunächst auf Altbewährtes zurück. So traten Jan und ich als Doppel 1, Flemming und Bjarne als Doppel 2 und Malte und Lorenz als Doppel 3 an. Jan und ich blieben insgesamt ein Stück unter unseren Möglichkeiten sahen uns aber auch cleveren Gästen gegenüber, denen es sehr gut gelang, Jan bestmöglich aus dem Spiel zu halten. Folglich war das 1:3 auch das verdiente Resultat. Am Nebentisch verkauften sich Flemming und Bjarne deutlich besser, holten einen 0:2-Satzrückstand auf, konnten die Leistung in einem hochklassigen Doppel aber leider nicht krönen. Durch zwei, drei einfache Fehler musste man im fünften Satz dann zum 8:11 gratulieren. Unser neu zusammengestelltes Doppel 3 präsentierte sich dagegen sehr sicher und kam von Beginn an gut ins Spiel. Auch Malte brauchte kaum Eingewöhnungszeit und ließ sich von Liga und Atmosphäre nicht einschüchtern. Die Grinauer fanden zwar im Laufe der Zeit immer mehr zur eigenen Leistung, die WSGer blieben aber ruhig und konnten den ersten Punkt mit einem 3:1 einfahren.

Jan fand dann auch im ersten Einzel weiterhin schwer in den Abend, rettete sich knapp den zweiten Satz und war ansonsten zunächst relativ klar unterlegen. Im Anschluss konnte er sich allerdings doch offensiv noch deutlich verbessern und bog das Spiel noch in einen 3:2-Erfolg. Bjarne blieb dann ein erster Satzerfolg leider noch verwährt, da Hoffmann einen sehr sicheren Auftritt ablieferte und Bjarne in den entscheidenden Situationen nicht zuschlagen konnte. Ähnlich ging es auch Lorenz und mir. Eine gute gegenerische Leistung und einige leichte eigene Fehler führten zu glatten 0:3-Niederlagen. Davon drei in Folge sorgten dann schon für einen 2:5-Rückstand!  Ein Lichtblick gelang dann noch Flemming, der Gegenüber Sterly insgesamt gut im Griff hatte und auf 3:5 verkürzte. Malte knüpfte dann an seine gute Leistung im Doppel an, konnte das Spiel dauerhaft offen halten, sich am Ende aber leider nicht belohnen. Obwohl er nur drei Ballwechsel mehr verlor, musste er am Ende zum 3:1 gratulieren. Spielerisch und kämpferisch kann er mit seiner Landesliga-Premiere aber sicherlich zufrieden sein.

In der zweiten Einzelserie kam Jan erneut schwer ins Spiel und musste diesmal sogar mit 0:2 starten. Mit einer verbesserten läuferischen Leistung und mehr Initiative konnte er sich erneut bis in den fünften Satz retten, dort zog er allerdings diesmal den Kürzeren und verlor mit 7:11. Gegen Mattig erwischte Bjarne einen besseren Start, konnte den ersten Satz sogar für sich entscheiden, war dann aber immer wieder knapp unterlegen. Wie Jan hatte auch ich nach schwachem Start ein 0:2 aufzuholen, was mir ebenfalls – unter der Abwehr von einem Matchball – gelang. Im fünften Satz konnte jedoch auch ich den ersten Matchball bei 10:9 nicht nutzen, was sich prompt mit einem 10:12 rächte!

Somit war das 3:9 besiegelt! Eine insgesamt doch ziemlich deutliche und ernüchternde Niederlage, die so hoch wohl doch keiner erwartet hatte! Zwar war das eine oder andere Spiel knapper als das 3:9 verrät, aber es war auch kaum ein Spiel dabei, in dem ein WSGer der bessere Spieler war! Insofern war für jeden ziemlich gut spührbar wie sich so ein Ligenunterschied anfühlen kann…!! In diesem Sinne: Herzlich Willkommen in der Landesliga….

Eindeutig Landesliga-reif war allerdings schon wieder unsere Kulisse!! Mit viel Begeisterung und Euphorie konnten die Zuschauer für eine tolle Atmosphäre sorgen, die der Liga mit Sicherheit würdig war…

 

27.09. Kaltenkirchener TS II – WSG Kellinghusen / Wrist 3:9

Aus dem Schneider oder: Kann man wirklich älter als Jan sein??!

Viel Zeit zum Wunden lecken blieb nach dem Dämpfer vom Freitag Abend nicht. Schon 22 Stunden später ging es nach Kaltenkirchen zum nächsten Landesliga-Duell! Da Alex ebenfalls nur auf der Tribüne anwesend war, griffen wir dieses Mal auf Frank zurück. Die Gastgeber mussten auf ihre Nummer 3 Schröder verzichten.

In den Doppeln kamen wir diesmal besser ins Spiel. Jan und ich spielten zwar nicht wirklich besser, hatten das Spiel allerdings trotzdem jederzeit im Griff und holten ein sicheres 3:0. Bjarne und Flemming erwischten ebenfalls einen sehr guten Start, obwohl sie mit dem gegenerischen oberen Paarkreuz Wernitz und Heuck sicherlich die besseren Gegner erwischt hatten. Mit einer erneuten guten Leistung sicherten sie uns den zweiten Punkt mit einem starken 3:1. Unser Doppel 3 Lorenz und Frank fanden leider nie so richtig zueinander und ins Spiel und mussten zum 0:3 gratulieren.

Zum ersten Einzel trat dann Bjarne an, der an seine gute Leistung aus dem Doppel anknüpfen konnte. Von Beginn an konnte er immer wieder mit Aufschlägen einfache Punkte sammeln und präsentierte sich offensiv konstant und sicher. Ganz so einfach wollte sich sein Gegenüber Heuck dann aber auch nicht geschlagen geben, sodass sich bis zum fünften Satz ein knapper Kampf entwickelte. Mit ein bißchen mehr Fortune entschied er das Spiel aber letztlich doch mit 3:2 für sich! Am Nebentisch hatte Jan wieder etwas Startschwierigkeiten, steigerte sich dann aber schnell und konnte dieses Niveau dann konstant halten. Ein 3:1-Sieg war die logische Konsequenz und baute damit unseren Vorsprung auf 4:1 aus. In der Mitte hatte Lorenz Ahlers gut im Griff, spielte ein wenig sicherer als am Freitag und gewann verdient mit 3:0. Ebenfalls deutlich besser kam ich gegen „Meikel“ Molatta ins Spiel und konnte zwei Sätze relativ souverän gewinnen. Dann gewöhnte sich Molatta allerdings etwas besser an mein Spiel, sodass es nochmal knapp wurde. Am Ende konnte ich das Spiel allerdings mit 3:1 nach Hause bringen. Am Nebentisch hatte Frank bereits mit seiner persönlichen Landesliga-Premiere begonnen und selbst mir fiel auf, dass Frank die deutlich spektakuläreren Punktgewinne für sich beanspruchte. Die schnellen und einfachen Punkte machte jedoch häufig Steenbuck, sodass Frank trotz guter Leistung ein Satzgewinn verwährt blieb. Gegen Ersatzmann Naumann tat sich Flemming etwas schwerer als zunächst erwartet und brachte seinen Gegner durch einfache und überhastete Punkte immer wieder in Spiel. Am Ende setze sich seine spielerische Klasse allerdings durch wir führten nach der ersten Einzelserie deutlich mit 7:2.

Den Vorsprung konnte Jan dann gleich mit seiner besten Leistung des Wochenendes ausbauen! Mit einer sehr guten offensiven Leistung brachte er das Spiel mit 3:0 nach Hause. Bjarne konnte den Gesamtsieg dann leider noch nicht eintüten und war dem Offensivdrang von Robin Wernitz doch deutlich unterlegen. Die Chance auf den Gesamtsieg vergab auch ich – allerding zum Glück nur im vierten Satz. Nachdem ich bei 11:10 wie am Freitag den ersten Matchball nicht nutzen konnte und noch in den fünften Satz gehen musste, erwischte ich hier aber einen sehr guten Start, den ich letztlich auch zum sicheren 11:6 und den ersten zwei Landesligapunkten nutzen konnte!

Mit der geballten „Schneider-Power“ war der deutliche Sieg mit Sicherheit eine gute und wichtige Antwort auf das Ergebnis vom Freitag. Nun haben wir immerhin schonmal die ersten zwei Punkte auf dem Konto und jeder aktive Stammspieler hat auch schon sein erstes Einzel gewonnen! Damit sind die wichtigen psychologischen Hürden schonmal überwunden, was den spielfreien Oktober für jeden sicherlich etwas entspannter erscheinen lässt!

Auf der Rücktour wurde der Triumph dann noch von der Frage gekrönt,ob man tatsächlich „NOCH älter als Jan sein kann“ :-)!! Alles fing recht harmlos an, indem sich Lorenz nach dem Alter von Kaltenkirchens Nummer 1 erkundigte. Nachdem Jan allerdings tippte, dass dieser wohl minimal älter als er sei, brach es Lorenz völlig entsetzt heraus: „Der ist NOCH älter als du…??!“. Nach einigen Minuten konnten wir aber zum Glück klären, dass Lorenz in seiner Diskussion über das Alter mit Jan Robin Wernitz statt Francisco Heuck meinte, was die ganze Diskussion dann zum Glück etwas relativierte und Lorenz sich dann doch keine Sorgen mehr über die weitere Rückfahrt machen musste…

Fabian Gülling

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Saisonauftakt der 1. Damen

Veröffentlicht am 25 September 2014 von Fabian

Hallo Tischtennis-Freunde!

 

Nach einer sehr langen „Sommerpause“ greift die 1. Damen-Mannschaft der WSG Kellinghusen/Wrist an diesem Wochenende wieder ins Punktspielgeschehen ein. Nach der vom Deutschen Tischtennis-Bund nunmehr umgesetzten Spielklassenreform finden sich die WSGerinnen in der Saison 2014/2015 in der Damen Oberliga Nord-Ost wieder. Obwohl man in der letzten Saison nach guten Leistungen 3 Mannschaften hinter sich lassen konnte, reichte der beachtliche 10. Platz leider ganz knapp nicht zum Verbleib in der Regionalliga Nord. Aber das einjährige Intermezzo in der Regionalliga hat Appetit auf mehr gemacht – das Steinburger Aushängeschild geht durchaus mit dem Anspruch an die Tische, in der Oberliga Nord-Ost diesmal wieder ganz vorn mitzumischen, um ein gewichtiges Wörtchen beim Aufstieg mitzureden.

In der neuen Spielzeit kämpfen 11 Mannschaften in der Damen Oberliga Nord-Ost um Punkte und Plätze, wobei es mit dem Aufsteiger SV Friedrichsort nur noch eine weitere Mannschaft aus Schleswig-Holstein in der Liga gibt. Aus Berlin (SC Eintracht Berlin, ttc berlin eastside II, Füchse Berlin II und TTC Berlin Neukölln) und Hamburg (SC Poppenbüttel II und III, Wandsbeker TB und TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf) sind jeweils 4 Teams dabei; komplettiert wird die Liga durch den TTC Finow GEWO Eberswalde. Als besonders spielstark ist die Reserve des SC Poppenbüttel einzuschätzen, aber auch das sehr junge und ambitionierte Brandenburger Team aus Eberswalde sowie die Zweitvertretung von ttc berlin eastside werden bei der Vergabe um die Spitzenplätze sicherlich ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

 

Zu den „Personalien“ des WSG-Teams: das letztjährige Aufgebot ist nahezu komplett zusammen geblieben, lediglich die Position der Spitzenspielerin wurde ausgetauscht. Als neue Nr. 1 wird die in Dänemark beheimatete 19jährige Chinesin Ren Shiping aufschlagen, die die dänische Auswahlspielerin Mie Binnerup Jacobsen ablöst. Bei den Saisonvorbereitungslehrgängen hinterließ die mit einer europäischen Schlägerhaltung spielende Shiping spielerisch einen guten Eindruck und auch menschlich fügte sie sich nahtlos in die funktionierende Mannschaft ein. Unverändert zum WSG-Aufgebot zählen Katarzyna Sabat-Kamyk (Pos. 2), die junge Mutter Baiba Bogdanova (Pos. 3), Jeanine Liebold (Pos. 4), Sylwia Skonieczna (ehem. Sędrowska) (Pos. 5) und Isabelle Laskowsky (Pos. 6), wobei Sylwia und Isabelle zunächst auch in der 2. Mannschaft aushelfen sollen, die erfreulicherweise den Aufstieg in die Verbandsoberliga geschafft hat.

Im Vergleich zu den Vorjahren verlief die Trainingsvorbereitung aufgrund mehrerer Krankheitsfälle und beruflicher Veränderungen diesmal leider nicht ganz so reibungslos.

 

Man darf also besonders gespannt sein, ob das WSG-Quartett beim 1. Heimspiel am

 

Samstag, 27.09.2014, ab 15.00 Uhr,

 

zu dem als Gast das Team des

 

SC Eintracht Berlin I

 

erwartet wird, bereits gut in Schuss sein wird. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt landeten in der Saison 2013/2014 auf Platz 7 in der Oberliga Nord-Ost und entgingen damit knapp der Relegation. Zum Stamm-Quartett zählen unverändert Viola Burkert, Carola Bratvogel, Heike Borchardt, Doreen Heilmann und Cornelia Knolle. Das Berliner Quintett ist für Liebold & Co. bislang in jeglicher Hinsicht ein unbeschriebenes Blatt – und wird hoffentlich nicht zur unliebsamen Überraschung.

 

Über zahlreichen Zuschauerzuspruch würden wir uns natürlich wieder sehr freuen und hoffen mit engagierten sowie hoffentlich guten Leistungen zurückzahlen zu können. Um in dieser Saison wieder ganz vorn mitmischen zu können, kann Eure Unterstützung besonders wichtig sein! Der Eintritt ist wie immer frei und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt!!!

 

In der Anlage findet Ihr im Übrigen eine Übersicht über alle Heimspiele in der Saison 2014/2015. Wir werden aber auch versuchen, Euch vor der jeweiligen Spielen noch eine Kurzinfo zukommen zu lassen.

 

Mit besten Grüßen

„Die 1. Damen“

Ankündigung Heimspiele 2014-2015

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Schwarzlichtturnier

Veröffentlicht am 25 September 2014 von Fabian

Liebe WSGler,
auch dieses Jahr soll am 24.10.2014 das Schwarzlichtturnier wieder stattfinden.
Die Einladung solltet ihr auch über die Mannschaftsführer erhalten.
Wir hoffen aus zahlreiche Zusagen und freuen uns auf einen netten Abend mit euch!!
Viele Grüße
Die 2. Damen

 

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Rumpftruppenduell mit grandiosem Ausgang

Veröffentlicht am 20 September 2014 von Andre

Nach den beiden Auftakterfolgen gegen Heidgraben und Seeth-Ekholt ging es nun gegen unseren Dauerkonkurrenten aus dem Kreis, den MTV Horst. Und das in massiv dezimiertem Zustand. Weiterlesen

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Überraschender Sieg gegen Topteam der Liga

Veröffentlicht am 13 September 2014 von Andre

Nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Heidgraben ging es nun gegen die dritte Mannschaft aus Seeth Ekholt, welche sich aus der 1. In die zweite Bezirksliga zurückgezogen hatte. Die Favoritenrolle war also vor dem Spiel klar an die Gäste abgegeben worden. Weiterlesen

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Erfolgreicher Einstand der 2. Herren

Veröffentlicht am 06 September 2014 von Andre

Nach dem glatten Aufstieg ohne jeden Minuspunkt aus der Kreisliga in die 2. Bezirksliga galt es, gegen den Heidgrabener SV einen ersten Anhaltspunkt zu haben, wo man in der neuen Liga stehen würde. Heidgraben hatte sich in der letzten Saison einen sicheren Platz im Mittelfeld erspielt – unser Ziel kann und muss erst einmal „Klassenerhalt“ heißen. Weiterlesen

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