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Mit dunkelblauem Auge davongekommen

Veröffentlicht am 08. Februar 2014 von Andre

Nach den beiden souveränen Anfangserfolgen gegen unsere dritte Mannschaft sowie POST SV galt es gegen St. Margarethen/Wilster die Favoritenstellung zu bestätigen und weiter verlustpunktfrei die Tabelle anzuführen. Dies sollte jedoch erheblich schwerer werden als zunächst erwartet.

Sowohl wir mit Niklas, André, Erik und Frank als auch unser Gegner mit Göttsche, Hennings, Kuny und Westbrook traten in Stammbesetzung an. Da unsere erste Mannschaft parallel spielte und Ersatz benötigte (Alex schonte sich für den anstehenden Bundesliga-Samstag), gaben wir Niklas die Chance, seine enorme Kondition auszuspielen und in beiden Mannschaften aufzulaufen.

Niklas und André traten in ihrem ersten Doppel gegen Göttsche/Westbrook gewohnt souverän auf – wie in den beiden vorangegangenen Doppeln konnte auch dieses mit einem klaren 3:0 für die WSG entschieden werden. Erheblich mehr Probleme hatten Erik und Frank gegen Kuny/Hennings. Sie mussten sich knapp im fünften Satz geschlagen geben.

Erstmals in der Rückrunde starteten wir also nicht mit einem 2:0 – und gab somit etwas Druck auf das obere Paarkreuz. Niklas war noch nicht wirklich präsent an der Platte und quälte sich gegen Hennings sichtlich. Trotz einer 2:1-Satzführung gelang es ihm nicht, den Willen des Gegners zu brechen und auch der sonst so sichere Topspin wollte einfach nicht so wie gewohnt. Schließlich musste er dem Gegner in fünf Sätzen den Vortritt lassen. André konnte die ansteigende Form, die bereits unter der Woche im Training zu erkennen war, bestätigen. Göttsche fand überhaupt kein Mittel gegen die unangenehmen Noppenbälle und so ging das Spiel in drei glatten Sätzen an die WSG.Niklas mit perfekter Rückhandtechnik!

Erik bestätigte seine an sich gute Form mit einem klaren, nie gefährdeten 3:0 gegen Westbrook, so dass wir das erste Mal mit 3:2 in Führung gingen. Auch Frank zeigte nach einem desaströs zu 2 verlorenem Satz großen Siegeswillen und fand in sein offensives Spiel zurück – ein schlussendlich verdienter 3:1-Sieg gegen Kuny war die Folge. Mit einer beruhigenden 4:2 Führung ging es demnach in die zweite Einzelrunde.

Wer sich allerdings auf einen Selbstgänger eingerichtet hatte, der sah sich schwer getäuscht denn es sollte noch einmal enger werden, als es allen Beteiligten lieb sein konnte. Niklas fand auch gegen Göttsche nicht so richtig statt. Der Spielverlauf war ähnlich wie im ersten Spiel – auch hier konnte er sich zunächst einen 2:1-Satzvorsprung herausarbeiten, um dem Gegner dann aber doch nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren zu müssen. Weniger eng ging es bei André zur Sache. Während er im Hinspiel gegen Hennings noch in fünf Sätzen unterlegen war, spielte er dieses Mal ruhiger und abgeklärter, so dass ein 3:0-Sieg die logische Konsequenz war. 5:3 war also der Zwischenstand.

Einmal mehr unglücklich sollten allerdings die nächsten beiden Partien verlaufen. Erik war gegen Kuny eigentlich immer im Spiel, ließ sich aber durch eigene leichte Fehler immer wieder aus der Fassung bringen, so dass er in fünf knappen Sätzen unterlegen war. Und auch Frank erging es nicht besser. Eigentlich hatte er Westbrook sicher im Sack – letztendlich konnte sich das 10:12 im fünften Satz niemand so recht erklären.

So gingen wir mit einem 5:5 Zwischenstand in die beiden Abschlussdoppel. Erik und Frank starteten sofort mit einem 10:12 im ersten Satz, kämpften sich aber nach und nach ins Spiel zurück. Nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand konnten sie durch Aufwendung aller Kräfte, präziser Coaching-Tipps von Alex und dem unbedingten Willen zu gewinnen das Spiel noch in fünf Sätzen für die WSG drehen. André und Niklas machten es glücklicherweise nicht so spannend – drei Sätzen waren genug, um den äußerst knappen 7:5-Sieg für die WSG zu sichern.Andreerik

Dieser war sicher nicht unverdient, wenn man bedenkt, dass alle verlorenen Spiele in fünf Sätzen abgegeben wurden. Daraus konnte man sicher fehlende Nervenstärke konstatieren – oder schlicht und ergreifend Pech.

Einmal mehr hervorheben muss man die Super-Atmosphäre in der Halle, die sicher auch durch das parallele Spiel der ersten Herren noch unterstützt wurde. Die Schneider-Familiy war am Start, Jenny, Nicole, Merle, Manni, Roland, Alex als passiver Unterstützer, Familie Kühl, Familie Laskowsky und alle, die ich jetzt noch vergessen habe.

Bereits am Donnerstag geht es gegen Hohenaspe weiter – mit Sicherheit ein härterer Gegner als St. Margarethen/Wilster, so dass eine Leistungssteigerung eindeutig erforderlich ist. Nahezu die gesamte Mannschaft spielte unter ihren Möglichkeiten – das darf man sich gegen Hohenaspe sicher nicht erlauben!

André Sperlich

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