Archiv | Dezember, 2013

Fast wie in Grimms Märchen: Das tapfere Schneiderlein – 6 auf einen Streich

Veröffentlicht am 16 Dezember 2013 von Fabian

Am 7./8.12. 2013 fanden in Segeberg die Landesmeisterschaften der Jungen in Bad Segeberg statt. Von der WSG war Flemming Schneider als einziger Teilnehmer vertreten, der sich als Teilnehmer bei der Landesrangliste berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation zur Hauptrunde und damit auf einen Platz unter den letzten 16 machen durfte.

Mit der Gruppenauslosung konnte der jüngste Spross der Schneiderfamilie zufrieden sein. Neben dem an Nummer 3 gesetzten Friedrichsorter Lasse Staack aus der Oberliga warteten mit Dario Stellbrinck und Lars Mentrup zwei „schlagbare“ Aktive.

Begonnen wurde jedoch mit dem Doppelwettbewerb. Zusammen mit Erik Sahlmann (TTC Seeth-Ekholt – Landesliga) startete Flemming gegen die Kombination Christiansen/Penderak (KaltenkirchenerTS/VfB Lübeck). Dieser Beginn lief für das von Jens Großcurth betreute Doppel aber alles andere als glatt. Irgendwie noch nicht im Turnier angekommen, lag die Paarung aus dem Bezirk III zwar in Sätzen nie hinten, überzeugte beim 11:9-Erfolg im 5. Satz aber nicht wirklich. Erik und Flemming waren sich einig, dass diese Leistung in der nächsten Runde gegen die topgesetzte (Schüler-)Paarung Constantin Velling/Leo Schultz (TSV Bargteheide – Verbandsliga) bei weitem nicht reichen würde.

In den Gruppenspielen lief es für Flemming besser. Gegen Dario gelang ihm, auch dank Darios Aufschlagschwäche ein sicherer 3:0-Erfolg. Im darauffolgenden Spiel gegen Lars Mentrup ließ der von Katarzyna Sabat-Kamyk gut eingestellte Wewelsflether nur 16 Punkte in drei Sätzen zu. Der dritte Erfolg des Tages und die angestrebte Qualifikation für die Hauptrunde waren sichergestellt. Im letzten Gruppenspiel hingen die Trauben dann wesentlich höher. Gegen den späteren Landesmeister Lasse Staack „schnupperte“ Flemming zwar zweimal an einem Satzgewinn, konnte aber in den entscheidenden Phasen des Satzes seine (kleinen) Chancen nicht nutzen und die schier unglaubliche Beinarbeit seines Kontrahenten bewundern. Trotz eines 0:3 im letzten Einzel war die Gruppenphase zufriedenstellend für Flemming verlaufen. Die Auslosung der Hauptrunde stand noch nicht fest, als das Viertelfinale im Doppel startete.

Flemming und Erik hatten im Doppel Besserung gelobt und ihren Worten sollten auch Taten folgen. Oder lag es an dem Wechsel in der Betreuung? Anstelle von Jens Großcurth übernahm „Kasia“ vereinbarungsgemäß das Coaching der Steinburger/Pinneberger Kombination. Mit großer taktischer Disziplin nutzten Flemming und Erik die Schwächen der Schüler Velling/Schultz konsequent aus und gewannen überraschend deutlich mit 3:1. Dieser Sieg über das an Nummer 1 gesetzte Bargteheider Doppel bedeutete den Einzug ins Halbfinale und die Qualifikation für den zweiten Turniertag.

Am Ende des ersten Turniertags stand dann noch das Achtelfinale im Jungeneinzel an. In der Hauptrunde der Landesmeisterschaften spielen die Aktiven über 4 Gewinnsätze. Die Auslosung meinte es gut mit Flemming. Der an Nummer 7 gesetzte Ellerbeker Landesligaspieler Jan-Henning Quast war der Kontrahent für den Einzug ins Viertelfinale. Jan-Henning und Flemming hatten sich bereits bei der Bezirksrangliste und Landesrangliste gemessen. Jedes Mal ging es in den Entscheidungssatz und jedes Mal gewann Jan-Henning.

Flemming erwischte den besseren Start. Gut eingestellt gegen das Material und die Abwehrkünste von Jan-Henning führte er schnell mit 2:0-Sätzen.Mit einem deutlichen 11:4 ging jedoch Satz 3 an Quast, der sein Spiel inzwischen angepasst hatte. Viele der Steinburger Fans (Sandra Gloy, Arndt Wittorf, Andreas Wagner, Tim Berkhahn, Frank Schneider und Jan Cyrullies) erwarteten eine Vorentscheidung im vierten Satz. Flemming war präsent und ging mit 12:10 in eine 3:1-Satzführung. In der Vergangenheit hätte Jan-Henning Quast an dieser Stelle vielleicht aufgegeben; aber nicht an diesem Abend. Mit mutigem Spiel und aggressiverer Abwehr schnappte sich der Ellerbeker den 5. Satz mit 2 Punkten Differenz und demonstrierte sein ganzes Können dann mit einem 11:3 im 6. Satz. Wieder musste der Entscheidungssatz in der Paarung Schneider gegen Quast die Entscheidung bringen. Auf der Tribüne versammelten sich zum Ende der Veranstaltung mehrere Zuschauer, die aber alle Jan-Henning im psychologischen Vorteil sahen. Angetrieben von den Steinburger sah sich Flemming dann im 7. Satz nicht nur einem entfesselt aufspielenden Quast, sondern auch noch drei „tödlichen“ Glücksbällen gegenüber.

Beim Stand von 5:10 gegen sich begann dann aber die Geburt des „tapferen Schneiderleins“. Flemming gab sich nicht auf – im Gegenteil. Bei 6:10 gegen sich wehrte der Kreisligaspieler noch einen Netzroller ab und schaffte damit die Wende. Selbst die Auszeit seines Gegenübers und eigener Aufschlag bei 8:10 konnten Flemming nicht mehr vom Weg ins Viertelfinale abbringen. Mit 12:10 gewann Flemming vielumjubelt das Spiel. Dass dieses Spiel Spuren bei der Betreuerin und auf der Tribüne hinterlassen hatte, versteht sich von selbst. Papa Frank wollte sich in den Sätzen häufig die Haare raufen… war wohl schon früher bei Flemmings Spielen der Fall. Betreuerin Kasia konnte auch Minuten später das Zittern der Hände nicht unterdrücken.

Es ging in den zweiten Tag. Im Doppel warteten auf Erik und Flemming die Moorreger Kollegen Malz/Krause. Auch hier war – wie einen Tag vorher – der Start eher holprig. Nach gewonnenem ersten Satz verließen Erik und Flemming ein wenig der Offensivgeist und die Beinarbeit oder hatte die Aussicht auf den Einzug in Doppelfinale die beiden ein wenig gelähmt? Bei 1:2 Sätzen und 3:8 Punkten (eigene Auszeit bereits genommen) gab kaum noch jemand den berühmten „Pfifferling“ auf Erik und Flemming. Ab diesem Moment riefen jedoch beide ihr Potential ab, gewannen den vierten Satz noch in der Verlängerung und fertigten die enttäuschten Moorreger im letzten Satz deutlich ab. Der Einzug ins Finale und damit der 5. Sieg von Flemming an diesem Wochenende waren sicher.

Im Einzel wartete der an Nummer zwei gesetzte Verbandsligaspieler Fabian Timmermann auf das „Schneiderlein“. Der Klassenunterschied wurde im ersten Satz (11:4 für den Schwarzenbeker) deutlich. Mit Glück (, das gegen Quast noch vermisst wurde,) und Geschick akklimatisierte sich Flemming schnell und konnte den zweiten Satz in der Verlängerung für sich entscheiden. Fabian konnte danach nicht mehr an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen. Bei einer 3:1-Satzführung für Flemming rieben sich viele verwundert die Augen. Dies tat auch Flemming selber. Im 5. Satz ließ er einige Chancen aus, bevor er dann seinen 6. Erfolg im 6. Satz klar machte. Der Erfolg war nicht unverdient, weil neben Flemmings gutem Spiel auch die mangelnde Konsequenz und Widerstandskraft von Fabian in diesem Spiel deutlich wurde.

Damit waren zwei Podestplätze für Flemming und insgesamt 6 Erfolge zu verbuchen. An dieser Stelle hörte das Märchen für Flemming dann auch auf. Im Einzelhalbfinale schlug Fynn Albrecht klug auf und war auch im Rückschlagspiel immer „Herr der Lage“. Flemming konnte zwar einen Satz gewinnen, aber der Verbandsoberligaspieler aus Brunsbüttel war an diesem Tag eine Nummer zu groß. Er unterlag später im Endspiel Lasse Staack mit 0:4.

Die beiden Endspielteilnehmer im Einzel bildeten dann auch das Landesmeisterdoppel. Gegen Albrecht/Staack waren Erik und Flemming chancenlos, konnten aber auch trotz des 0:3 mit ihrem zweiten Platz mehr als zufrieden sein.

Dies war die Geschichte des „tapferen Schneiderleins“ – 6 auf einen Schlag! Und das Beste ist, dass es kein Märchen ist!

 

Alle Ergebnisse unter: http://ttvsh.tischtennislive.de/?L1=Public&L2=News&ID=17414

Kommentare (0)

Die Damen das starke Geschlecht bei den Bezirksmeisterschaften!

Veröffentlicht am 14 Dezember 2013 von Jan

 

BZM2013

 

 

 

 

 

 

Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften am 30.11./01.12.2013 in Itzehoe hatten die WSG 44 Chancen (Einzel, Doppel, Mixed) auf Titel. Nach Abschluss der Veranstaltung hatte die Spielgemeinschaft dann 3,5 – 4 Titel auf der Habenseite. Insgesamt eine erfolgreiche Veranstaltung, die zu dem Fazit kommen muss, dass ohne Damenbeteiligung die WSG in diesem Jahr keine Bezirksmeister stellen kann!

Der Reihe nach: Am Samstag, den 30.11.13 traten in den beiden Lehmwohldhallen in Itzehoe die Klassen Damen C und Herren C und D an.

Bei den Damen C scheiterte Anke unglücklich in der Gruppe, während Christiane ihre Spiele nach Belieben dominierte und erst im Halbfinale ausschied. Siegerin Damen C wurde Birgit Schön vor Inga Störling. Im Doppel hielten sich die Akteurinnen der 4. Herrenmannschaft dann schadlos. Gegen Inga Störling und Laura Tinney führte ein ungefährdeter 3:0-Erfolg zum Titel #1!

Bei den Herren C gingen Roland und Malte für die WSG ins Rennen. Malte scheiterte mit 1:2 Spielen unglücklich in seiner 4er Gruppe. Im Prinzip fehlten ihm nur 2 Bälle, während Roland als Gruppenzweiter (Niederlage gegen Marc Basan) in die Hauptrunde einziehen konnte. Nach einem Sieg musste Roland dann im Viertelfinale Peter Krieger gratulieren. Sieger wurde Claus Leinemann vor Patrick Scheffler.

Der einzige Vertreter im Herren D-Feld war Andreas Wagner. In der Punktspielserie häufig mit seinen Leistungen unzufrieden, spielte Andreas gut in der 5er Gruppe, schied dann aber besonders unglücklich mit 3:1-Spielen auf Platz 3 aus. Es siegte Florian Rahn vor Ali Albahadily. Im Doppel C/D erreichte Andreas mit seinem zugelosten Doppelpartner Jander die Runde der letzten 16, ehe gegen die späteren Sieger das Aus kam. Erfolgreicher agierten Roland und Malte. Für die beiden war erst im Halbfinale Schluss. Die Paarung Leinemann/Krieger gewann vor Thießen/Scheffler.

Das Mixed C/D komplettierte die Konkurrenzen des ersten Tages. Christiane und Malte unterlagen knapp Roland und seiner zugelosten Partnerin Birgit Schön mit zwei Punkten Differenz im 5. Satz. Platz 5. Besser lief es bei Anke und Andreas. Nach einem Knappsieg zu Beginn scheiterten sie erst im Halbfinale an den späteren Finalisten. Sieger der Konkurrenz und damit Titel #1,5-2 für Roland und Birgit Schön. Sie gewannen jede Runde knapp in 5 Sätzen, so auch das Finale gegen S. Ersahin/I.Störling.

Am zweiten Tag der Veranstaltung standen die A- und B-Konkurrenzen auf dem Programm. Bei den Damen B traten Christiane, Janette und Merle im Kampf um den Sieg an. Christiane schlug sich in ihrer 5erGruppe mit 2:2 Spielen recht gut und scheiterte an der Qualifikation zur Hauptrunde nur am Satzverhältnis. Besser machte es Janette. Nach Platz 2 in der Gruppe unterlag sie erst im Halbfinale Höbke Dibbern und erreichte den 3. Platz. Kein Weg vorbei in dieser Konkurrenz führte aber an Merle. Mit dem Selbstvertrauen einer sehr guten Punktspielhinrunde brachte sie die Punktspielleistung auch bei einem Einzelturnier an die Tische. Merle verlor erst im Endspiel gegen Höbke ihren ersten und einzigen Satz und gewann verdient und ungefährdet den Damen-B-Titel! Titel #2,5-3 für die WSG!

Bei den Herren B waren nicht weniger als 6 WSGer am Start. In diesem Jahr war das Feld teilweise mit Oberliga- und Verbandsligaspieler besonders gut besetzt. Diese Erfahrung mussten auch unsere Herren der Schöpfung machen. So gab es insgesamt wenig Enttäuschungen, aber auch wenige positive Überraschungen. Die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel. Roland musste sich nach Niederlagen gegen Wieckhorst und Breitenbauch mit Platz 4 in der Gruppe begnügen. Fabian machte seinem Ruf als 5-Satz-Künstler nur teilweise alle Ehre. Er ging in den Gruppenspielen gerne und häufig über die volle Distanz. Nach den Niederlagen gegen E. Sahlmann und Krause war ihm der Einzug in die Hauprtunde aber verwehrt. Besser machten es dann aber Bjarne, Flemming, Lorenz und Frank. Bjarne verlor in der Gruppe nur gegen Träder. Mit 2:3war dann aber im Achtelfinale Wieckhorst die Endstation. Flemming unterlag A. Gill in der Vorrunde, im Achtelfinale war Plettenberg dann aber eine Nummer zu groß. Lorenz musste Kühne in der Gruppe gratulieren und fand dann unter den letzten 16 kein Mittel gegen Heydorn. Überzeugend der Auftritt von Frank. Er qualifizierte sich u.a mit Siegen gegen die höherklassigen Scholz und Jacobsen für die Endrunde. Dort war dann aber auch A. Gill im Achtelfinale Endstation. Vier Spieler unter den letzten 16 ist ein gutes Ergebnis; dass keiner ins Viertelfinale einziehen konnte, ist ein wenig schade! Patrick Träder gewann die Konkurrenz vor Max Plettenberg.

Im Mixed A/B kamen dann aber auch die A-Aktiven mit zum Einsatz. Für drei Paarungen (Lorenz/Vanessa Schütt, Frank/Christiane und Roland/Janette) kam bereits in der ersten Runde das Aus. Unter den letzten 16 mussten nach einem Freilos Jan und Elke Lohse die Segel streichen. Die Niederlage gegen Hinsch/Peters ist sicher als große Enttäuschung einzustufen. Weitaus engagierter traten Fabian/Merle, Flemming/Isabelle und Bjarne/Jeanine auf. Fabian und Merle zeigten im Viertelfinale eindeutig, dass Hinsch/Peters kein Stolperstein sein müssen (3:0-Erfolg!). Im Halbfinale war dann gegen Lentfer/Gerdau Endstation. Platz 3! Ebenfalls Platz 3 für Flemming und Isabelle. Sie  räumten auf dem Weg ins Halbfinale u.a. Plettenberg/Ludwig aus dem Weg, ehe dann Bjarne und Jeanine den Einzug ins Finale verbauten. Deren Titelgewinn wurde im Endspiel durch Lentfer/Gerdau verhindert – Schade!

Im Damen-Doppel A/B scheiterten Christiane mit ihrer zugelosten Partnerin Conny Lanz im Viertelfinale an den späteren Siegern. Merle und Janette waren Gerdau/Ludwig unterlegen. Bis ins Endspiel kamen Isabelle und Jeanine (,die nur im Doppel und Mixed antrat,). Bis dahin ungefährdet unterlagen sie den späteren Siegern Schütt/Wieckhorst überraschend deutlich – Platz 2!

Im Herren-Doppel A/B konnten Torben mit Christian Herrendörfer und Jan/Fabian mit 5. Plätzen die besten Plazierungen für die WSG verbuchen. Bjarne musste mit Lukas Ruß in der ersten Runde im Bruderduell die Segel streichen. Eine Runde später kam dann aber auch für Flemming mit Fynn Albrecht und für Roland mit Julian Malz das Aus. Torben/Christian schieden gegen die späteren Sieger Kaland/Knöpler aus, während Jan/Fabian gegen Broermann/Horns völlig chancenlos waren. Kaland/Knöpler waren im Endspiel gegen Clausen/Plettenberg erfolgreich.

Im Herren Einzel A hingen die Trauben für die WSGer hoch. 8 Teilnehmer wollten um den Titel spielen, bei 4 von Ihnen war bereits nach der ersten Runde Schluss. Frank unterlag nach gutem Spiel Czichon mit 1:3, Fabian war gegen den gut aufgelegten Plettenberg ohne Chance. Bjarne zog mit 1:3 gegen A. Gill den Kürzeren und Flemming musste gegen Wieckhorst passen. Roland profitierte von einem Freilos und durfte dann Krause gratulieren, während Lorenz sich gegen Kühne noch für die Niederlage in der B-Konkurrenz revanchierte, bevor er gegen Lentfer ausschied. Damit waren noch Torben und Jan im Rennen. Torben profitierte von einer guten Auslosung bei seinem Einzug in die Runde der letzten 16 (Siege gegen Peters und Neumann). Die guten Ansätze ließ er auch gegen Lentfer erkennen, allerdings blieb es dann auch bei den Ansätzen. Jan zog nach Freilos und Siegen über Breitenbauch und A. Gill ins Viertelfinale ein. Dort war dann Schluss gegen Lentfer, wobei offen bleibt, ob der Quickborner, Jan selber, der Oberschiedsrichter oder die Veranstaltung in diesem Moment Jans größter Gegner war. Marcel Horns gewann die A-Konkurrenz vor Christian Herrendörfer.

Der letzte Titel der WSG sollte dann in der Damen A-Einzel Konkurrenz folgen. Janette schied dort nach gutem Spiel gegen Elke Lohse im Achtelfinale aus. Merle machte es besser. Gegen Vanessa Schütt und Elke Lohse gelang der Einzug ins Halbfinale. Dort lieferte sie Vivian Schütt und dem Bezirkssportwart (der am Nebentisch im parallelen Halbfinale während der Satzpause die Frage nach 3 oder 4 Gewinnsätzen klärte) einen großen Kampf, musste dann aber zum 2:4 gratulieren. Noch besser machte es Isabelle. Angetrieben von Betreuerin Kasia, stand Isi schon im ersten Einzel gegen Wieckhorst mit dem Rücken zur Wand, kämpfte sich aber mit 3:2 durch. Auch gegen die ehemalige Angstgegnerin Semmelhack war vollste Konzentration gefordert, bevor im Halbfinale ein 4:3 gegen Gerdau folgte. Erst im Endspiel gegen Vivian Schütt wurde es mit 4:0 eine deutliche Angelegenheit und der Titelgewinn 3,5 – 4 für die WSG!

 

Alle Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften sind hier zu finden! Herzlichen Glückwunsch allen Titelträgern und Plazierten!

 

Kommentare (2)

Dreimal VOLLGAS!

Veröffentlicht am 08 Dezember 2013 von Fabian

Die vorletzte November-Woche entwickelte sich durch einige Spielverlegungen für die erste Herren plötzlich zu einer amerikanischen Woche mit drei Spielen in fünf Tagen und zugleich noch zur „Woche der Wahrheit“ im Hinblick auf die Tabellenführung, denn immerhin standen der Tabellendritte Moorrege und der Tabellenzweite Sterne auf dem Programm. Zum Abschluss gabs dann noch das Duell mit Glückstadt, ein Spiel, das man auch durchaus als unangenehm einstufte.

In allen drei Spielen konnten wir zum Glück mit voller Mannschaft antreten, auch wenn Alex am Montag noch etwas wackelte…! Für alle Fälle stand André bereit, der letztlich aber nicht zum Einsatz kam. Die Gäste mussten auf den mittlerweile festgespielten André Gill verzichten, boten mit Michael Müller aber einen WSG-erfahrenen Ersatz auf. Jan und ich marschierten relativ entspannt durchs Eingangsdoppel und etwas überraschend und mit deutlich mehr Mühe gewannen auch Alex und Lorenz ihr Doppel 2 gegen Jacobsen/Mahnke. Mittlerweile scheinen die beiden immer besser zusammen zu finden und belohnten sich entsprechend verdientermaßen. Deutlich schwerer taten sich dagegen Niklas und Bjarne, die es einfach nicht schafften selber die Offensive zu ergreifen und gegen den platzierten und harten Angriff von Michael Müller drei Sätze lang kein Mittel fanden.

Dass ein Gegner gegen Jan den Schläger schmeißt kommt schonmal vor, dass er das allerdings nur mit dem Schlägerblatt tut, ist schon etwas ungewöhnlich. Letztlich brach Bent Mahnke mitten im Ballwechsel einfach das Schlägerblatt vom Griff und schleuderte es unfreiwillig durch die halbe Halle, ohne dass jemand – einschließlich ihm selber – wußte wie er das fertig gebracht hatte…! Spätestens seit diesem Zeitpunkt und dem gezwungenen Schlägerwechsel war Jan sicher mit 3:0 durch. Am Nebentisch quälte ich mich verunsichert durch drei Sätze gegen Jacobsen, konnte den guten Beginn nicht zum Satzgewinn nutzen und konnte irgendwie immer nur auf Fehler des Gegners hoffen. Verdient ging das Spiel dann 3:0 an Moorrege. In der Mitte gab es dann die gewohnt guten Leistungen, wobei Bjarne sich nach zwei souveränen Sätzen doch noch ziemlich quälte. Mit dem nötigen Selbstvertrauen aus der bisherigen Hinrunde konnte er den vierten Satz dann aber doch in der Verlängerung gewinnen und holte nach Lorenz ungefährdeten Sieg den fünften Sieg für die WSG. Unten ging es dann in beiden Spielen über die volle Distanz. Alex kämpfte sich gegen Müller, der schon im Doppel das Spiel immer wieder mit der Vorhand bestimmte, durch fünf Sätze, schaffte es jedoch letztlich durch gute Platzierungen und viel Kampfgeist das Spiel für die WSG rumzureißen. Niklas hatte damit ein bisschen weniger Glück. In fünf knappen Sätzen zog er letztlich knapp den kürzeren und musste Abwehrspieler Niemeier gratulieren.

Damit 6:3 nach der ersten Serie und oben konnte schnell zwei Punkte nachgelegt werden. Jan spielte Jacobsen in gewohnter Form an die Wand und Bent kämpfte mehr mit seinem Ersatzmaterial als mit mir, sodass nach sechs Sätzen das 8:3 klar war. Zum Abschluss wackelte die Mitte dann doch nochmal etwas. Lorenz kämpfte sich nach einem 0:2 zurück ins Spiel, spielte offensiv plötzlich ziemlich gut und sicherte sich noch das 3:2 und Bjarne gleichzeitig die weiße Weste. Dieser mühte sich so sehr wie selten in dieser Saison gegen Zippel, durfte aber letztlich das Spiel vorzeitig abbrechen…!

Damit ein klares 9:3 gegen Verfolger Moorrege, was doch in der Höhe überraschte! Auf alle Fälle aber eine gute Basis für den Rest der Woche…!

 

Zwei Tage später ging es dann just-in-time (zumindest für ein Sechstel unserer Mannschaft) um 19:30 ins nächste Duell gegen die Sterne. Zwar war es wieder ein Heimspiel und doch waren in der frostigen wrister Halle völlig andere Bedingungen als noch am Montag abend! Auf das Ergebnis in den Doppel hatte das zunächst keinen Einfluss: Wieder 2:1, diesmal mußten allerdings wieder Alex und Lorenz gratulieren!

Jan freute sich dann im Einzel endlich mal wieder über einen Abwehrspieler und spielte das souverän in drei Sätzen runter. Ich kam – wie meistens gegen Tegelhütter – erst ins Spiel als es bereits zu spät war und war nur im dritten Satz gleichauf, ohne jedoch zählbares mitzunehmen. Im Anschluss marschierten wieder dann aber wieder schnell davon, holten fünf Einzelsiege in Folge und gaben dabei nur drei Sätze ab…!! Den Auftaktsieg machte Lorenz der nach einem Schönheitsfehler im dritten Satz Jörg Ruge ungefährdet bezwang. Bjarne holte das 3:0 dann eher nach dem Minimalprinzip, holte letztlich aber die entscheidenden Punkte mehr und baute die Führung auf 5:2 aus. Unten vercoachten ich dann einen Satz von Alex gegen Ole Fries, der im dritten Satz unerwartete Stärken offenbarte, letztlich kämpfte sich Alex aber in vier Sätzen dann zum Sieg. Überraschend souverän holte sich Niklas dann dank einer kämpferisch sehr guten Leistung nach verlorenem ersten Satz noch den Sieg gegen Heiko Wille, sodass wir zum Ende der ersten Serie schon wieder klar in Front lagen – 7:2!

Jan legte dann gegen Tegelhütter auch eher überraschend souverän nach – Thomas gehört definitiv nicht zu Jans Lieblingsgegnern und fast konnte ich die Einzelserie von fünf Einzelsiegen in Folge noch ausbauen. Nach zwei verlorenen Sätzen, schaffte ich nach abgewehrten Matchbällen noch den Ausgleich, erwischte im letzten Satz dann aber einen extrem unglücklichen Start, dem ich bis zum Schluss hinterherlief. So war es dann an Lorenz den Deckel zum 9:3 draufzumachen, was ihm in drei Sätzen gegen Scheller auch gelang…!

Damit war die Herbstmeisterschaft bereits besiegelt und die Verfolger wurden eindrucksvoll distanziert!

 

Zum Saisonabschluss ging es dann nach Glückstadt, wo parallel die zweite Herren um die Herbstmeisterschaft kämpfte! Leider traten die Gäste deutlich dezimiert an und mußten auf Selami und Jörg Wamser verzichten. Entsprechend deutlich fiel gleich der Start in den Doppeln aus, die dieses mal alle drei an uns gingen. Im Einzel endete diese Serie allerdings recht abrupt, da ich gegen Riemann trotz knappen Spiels nie wirklich souverän auftrat. Letztlich verlor ich dann auch in fünf Sätzen und setze den Negativtrend der bisherigen Woche fort. Jan, Bjarne und Lorenz marschierten danach aber gleich weiter und holten die nächsten drei Siege für die WSG. Einzig Niklas mußte dann noch einmal gratulieren, selbst verunsichert, gleichzeitig aber auch gegen einen Frischbutter, über dessen Leistung sich aber selbst auf der Glückstädter Bank fast dauerhaft die Augen gerieben wurde. Fast ohne Fehler spielte Nils drei Sätzen taktisch diszipliniert runter und zwang Niklas damit zur Gratulation. Danach wackelte nur noch ich einmal gegen Hannsi, konnte aber immerhin einen versöhnlichen Abschluss der Saison finden und damit das 9:2 klar machen.

 

Damit steht die WSG also nach der Hinrunde verlustpunktfrei an der Tabellenspitze mit fünf Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger!

Kommentare (0)