Archiv | November, 2013

Glatter Durchschuss für den ärgsten Verfolger

Veröffentlicht am 24 November 2013 von Andre

Normal
0

21

false
false
false

DE
X-NONE
X-NONE

/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:“Normale Tabelle“;
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-priority:99;
mso-style-parent:““;
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin-top:0cm;
mso-para-margin-right:0cm;
mso-para-margin-bottom:10.0pt;
mso-para-margin-left:0cm;
line-height:115%;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:11.0pt;
font-family:“Calibri“,“sans-serif“;
mso-ascii-font-family:Calibri;
mso-ascii-theme-font:minor-latin;
mso-hansi-font-family:Calibri;
mso-hansi-theme-font:minor-latin;
mso-fareast-language:EN-US;}

Herbstmeister! Das war Saisonziel für die Hinrunde und genau diesen inoffiziellen Titel konnte die zweite Mannschaft der WSG ausgerechnet beim ärgsten Verfolger aus Glückstadt mit einem nie gefährdeten 7:1-Sieg sichern! Der sensationell starke Sieg im Detail in diesem Bericht! Weiterlesen

Kommentare (3)

Flashmob – Pflichtsieg – Stotter-Start – amerikanische Woche

Veröffentlicht am 17 November 2013 von Fabian

Drei Schritte zurück, drei Schritte vor…..!

Im Kurzrückblick noch eine Zusammenfassung der letzten drei Spiele und kleiner Ausblick auf die kommende Steigerung der englischen Woche…!

Das eigentliche Highlight beim Gastspiel in Hohenlockstedt war mit Sicherheit, das was man im Volksmund als „Auswärtsblock“ bezeichnen würde…! Mit sagenhaften 13 (!) Auswärtsfans traten wir zum Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten an! Eine Meute, die selbst bei den Gastgebern Eindruck machte…!Das Spiel selber war dagegen während der meisten Zeit deutlich unspektakulärer. Wir mußten wieder auf Lorenz verzichten und setzten dafür mal wieder Frank ein. Richtig Spannung und Unterhaltung tauchte lediglich beim Doppel von Niklas und Bjarne gegen beide Schmidtkes und von mir gegen Pawel Schmidtke auf.  Unser Doppel 2 zeigte mal wieder, dass sie sich gegen bessere Gegner deutlich leichter tun als gegen vermeintlich Schwächere. In vier Sätzen setzten sich Nikl und Bjarne holten die beiden ihren zweiten Sieg und sicherten so ihre Existenz! Für mich ging es dagegen trotz 2:0-Führung schlechter aus. Die besten Gelegenheiten zum Sieg vergab ich dabei im vierten Satz, in dem ich sogar den einen oder anderen Matchball hatte. Für die Stimmung und Atmosphäre durch die WSG-Schlachtenbummler hatten sich trotzdem alle fünf Sätze gelohnt. Der Rest des Spiels ging ziemlich deutlich an die WSG und so war das Spiel mit 9:1 ungewöhnlich früh zu Ende! Früh genug für die Ladies Night oder einen Gute-Nacht-Burger…..!

Einen standesgemäßen Pflichtsieg fuhr die WSG dann eine Woche später im Heimspiel gegen den FTSV Elmshorn ein. Gewarnt durch den äußerst überraschenden Sieg in der Vorwoche vom FTSV gegen – zugegeben geschwächte – Moorreger, starteten wir konzentriert und ließen insgesamt wenig anbrennen. Die einzigen beiden Niederlagen verbuchten – mal wieder – ich und zudem unser Doppel 2 Niklas und Bjarne. Die beiden bestätigten damit die These aus dem Spiel der Vorwoche: Gegen bessere Gegner tut man sich deutlich leichter. Ich hatte wie schon gegen Pawel in der Woche durchaus Siegchancen, war nicht unbedingt der schlechtere Spieler am Tisch, verlor aber erneut. Danach ging es schon wieder ziemlich schnell – einmal am Buffet, schon stands statt 3:2 7:2. Vier Spiele in Folge mit 3:0 an die WSG, dann oben noch zweimal 3:1 und der Pflichtsieg war überzeugend eingefahren.

Eine Woche später drohte beim selbsterklärten Angstgegner ein kompletter Fehlstart – es wurde dann aber doch nur ein halber. Nachdem Jan und ich die erste Doppelniederlage kassierten und auch Lorenz und Alex ihr Doppel verloren, stand es etwas überraschend 0:2. In den beiden nächsten Duellen war man dann schon recht dicht am 0:4, ehe die WSG dann doch mit zwei Siegen ausgleichen konnte. Niklas und Bjarne liefen diese Woche als Doppel 3 und taten sich erneut recht schwer. Nicht ganz so schwer wie in der Vorwoche. überzeugend war es aber auch nicht wirklich. Am Ende zitterte man sich aber doch zu einem 3:2 und schaffte so den Anschluss. Etwas überraschend gelang mir dann der Ausgleich gegen Stefan Hauschildt, der bisher noch eine weiße Weste gegen mich hatte. Dies mal hatte Stefan allerdings eher einen gebrauchten Tag erwischt und so konnte ich in vier Sätzen ausgleichen. Dann folgte das gleiche Bild wie in den letzten Wochen: Trotz spielerisch nicht wirklich überzeugender Leistungen marschierten wie in schnellen Schritten davon. Lorenz und Bjarne machten in der Mitte kurzen Prozess und Niklas hatte überraschend wenig Probleme gegen Vollendorf. Alex mühte sich dagegen deutlich mehr, hatte im fünften Satz dann aber alles klar im Griff und gewann am Ende mit 3:2 und wir führten erneut 7:2 nach der ersten Einzelrunde. Ein gleiches Ergebnis wie in der Vorwoche vergab ich dann gegen Patrick Hintz. Nach 0:2 vergab ich im fünften Satz sogar mehrere Matchbälle und sorgte so dafür, dass auch die Niederlage von Lorenz gegen Ersahin noch zählte. Den Schlusspunkt setzte dann Bjarne, der seit langem mal wieder zu zwei Einzeleinsätzen kam.

Damit stehen für die Hinserie nur noch drei Spiele aus und die WSG grüßt aktuell noch von der Tabellenspitze. Alle drei Spiele finde dabei innerhalb von fünf Tagen statt – der ultimativen Steigerung der englischen Woche. Dabei stehen auch noch die Duelle mit zwei direkten Verfolgern auf dem Programm. Es besteht damit die Chance nicht nur die Herbstmeisterschaft endgültig klar zu machen, sondern auch schon ein klares Zeichen Richtung Rückrunde zu setzen. Man könnte die Führung in der Tabellen auf den Zweitplatzierten aus 5 Punkte ausbauen…! Davor stehen aber noch die Duelle gegen Moorrege (Montag, Emil-Firla-Halle), die STERNE (Mittwoch, Sporthalle Wrist) und Bo/Glü (Freitag, Glückstadt) auf dem Programm. Für zahlreiche Unterstützung wären wir dabei sehr dankbar, denn es ist davon auszugehen, dass alle drei Mannschaften hochmotiviert gegen uns zu Werke gehen werden. Daher gilt es, die Chance beim Schopfe zu packen und so konzentriert wie im Rest der Saison anzutreten…!!!!

Kommentare (0)

Voll die Überraschungsmannschaft (manchmal)

Veröffentlicht am 15 November 2013 von Roland

Die 3. Herren in Standardaufstellung

Zwar liegen die Überraschungen nicht alle im positiven Bereich, aber egal. Und dass es auch mal keine Überraschungen gibt, bestätigt dann auch wieder die Ausnahme von der Regel.

Keine Überraschung:

Auswärts SC Itzehoe III – WSG: 7:2

Die Ausnahme war das Spiel in Itzehoe gegen die 3. Mannschaft des SC I. Nach unserem hoffnungsvollen Start mit 8:4 Punkten wollten wir zumindest nicht unbedingt untergehen, da uns klar war, dass unsere Gegner oben mitspielen wollten.

Anfangs sah es aber noch recht gut aus und wir konnten durch Manni und Malte gegen Sominka und Basan schon mal das erste Doppel gewinnen. Dietmar und Roland kamen allerdings nicht so richtig ins Spiel und verloren ihr Match in vier Sätzen relativ deutlich. Auch die erste Einzelrunde konnte durch einen (fast verdaddelten) Sieg von Roland gegen Sominka noch ausgeglichen gestaltet werden, da Dietmar seinerseits gegen einen stark aufspielenden Rotzoll nicht wirklich eine Chance hatte.

Das war es dann allerdings auch schon, wobei Manni sein erstes Einzel noch recht knapp in fünf Sätzen abgeben musste. Malte verlor in vier Sätzen und der Rest ging dann recht schnell in jeweils drei Sätzen verloren. Insgesamt können wir aber wohl sagen, dass die Niederlage voll in Ordnung ging. Zwar höher als wir das erwartet hatten, aber hoch verdient für unsere Gastgeber.

 

1. Überraschung

Heimspiel WSG – Oelixdorfer Schützen: 3:7

Tja, leider kein Schreibfehler. Eigentlich wollten wir gegen die bis dahin Punktlosen Schützen gerne beide Punkte in der Halle behalten. Noch dazu vor einer wieder einmal anspruchsvollen Kulisse, da neben der 2. Damen auch noch die 1. Herren und die 2. Herren ihre Heimspiele in Wrist austrugen.

Haben wir die Gegner zu leicht genommen? Waren wir zu unkonzentriert? Lag uns einfach deren Spiel nicht? Fragen die man im Nachhinein immer wieder schlecht beantworten kann.

Jedenfalls konnten weder Roland und Dietmar gegen Gröll und Glenz, noch Manni und Malte gegen Deepen und Schlösser ihre Doppel gewinnen. Beide Doppel gingen in je vier Sätzen flöten.

In den Einzeln lief es dann allerdings auch nicht wirklich besser. Roland führte zwar gegen Heinz Glenz schon mit 2:0 Sätzen, hatte in den restlichen drei Sätzen gegen rund 15 Netzbälle aber keine richtige Antwort mehr, um das Spiel nach Hause zu bringen. Und Dietmar kam gegen das Spiel von Sven Gröll auch nicht wirklich zurecht, verlor mit 1:3 und schon hatten wir einen echt miesen Kaltstart mit 0:4 hingelegt.

Da musste das untere Paarkreuz also versuchen die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Und das gelang auch, da sowohl Manni und auch Malte ihre Spiele konsequent und mit Köpfchen in 4 bzw. 5 Sätzen nach Hause brachten. Mit 2:4 sah die Welt dann doch schon wieder ein wenig freundlicher aus.

Roland konnte in der Folge sein zweites Match gegen Sven Gröll in 3 ungefährdeten Sätzen nach Hause schaukeln, während Dietmar auch gegen Heinz Glenz nicht wirklich eine Chance hatte und auch hier nach vier Sätzen gratulieren musste. Ein bisschen schneller ging es dann nur noch für Manni und Malte. Nur leider auch nicht für die beiden. Ohne wirklich gute Chancen und mit klarem Ausgang (gerade die jeweils letzten Sätze) gingen die beiden klar in vier bzw. drei Sätzen als Verlierer von den Tischen und unsere Gäste konnten tatsächlich die ersten beiden Punkte in der Kreisliga ergattern. Wer hätte das vorher gedacht?

Naja, Schwamm drüber. Wir sind dann eben doch nicht die Spitzenmannschaft, sondern sollten uns über jeden Punkt freuen, den wir ergattern können.

 

2. Überraschung:

Auswärts MTV Horst – WSG: 3:7

Ein Unentschieden hätte ich vor dem Match liebend gerne unterschrieben. Nicht nur nach dem verpatzten Spiel der vergangenen Woche, sondern auch, weil die Mannschaft nicht unbedingt schlecht aufgestellt ist.

Vielleicht lag es schon gleich ein wenig am Beginn des Spiels. In den gewohnten Doppelaufstellungen sind Roland und Dietmar zwar nicht so richtig in Schwung gekommen und haben noch an manchen Stellen gepatzt. Zwar ging der vierte Satz mit 14:16 nur äußerst knapp verloren, aber auch das zählt nun mal. Aber wofür hat man denn ein zweites Doppel.

Manni und Malte machten ihre Sache nicht nur spannender sondern auch besser und konnten ihr Spiel in fünf Sätzen für sich entscheiden. 1:1. Gar nicht mal so schlecht für den Anfang.

Im ersten Einzel bekam es Dietmar dann mit Horst Behnke zu tun. Aber Dietmar und Material geht ja eigentlich immer ganz gut und Dietmar bewies das auch wieder sehr eindrucksvoll und die Sache war nach vier Sätzen erledigt. Der erste Satz muss wohl zum Einspielen gewesen sein.

Roland durfte dann zeitgleich gegen Heiko Breiholz ran. Und erstaunlicherweise hat er doch tatsächlich angefangen von Beginn an Angriff zu spielen. Waren die ersten drei Sätze dann auch noch recht ausgeglichen und wurden in der Verlängerung entschieden, so gingen die letzten Sätze mit +6 und +5 dann doch deutlich aus und wir führten tatsächlich mit 3:1.

Malte legte sogar noch einen  drauf und konnte gegen Lothar Grefe sein Spiel äußerst effektiv und mit 3:0 durchziehen und lief eigentlich nie Gefahr sein Spiel zu verlieren. Sehr eindrucksvoll! Weniger Glück hatte allerdings Manni, der gegen Andrea Apholz echt zu kämpfen hatte und die auch echt gut dagegen hielt. Das war sicher eines der Spiele, bei denen am Ende das nötige Quäntchen Glück die Entscheidung herbei führt. Jedenfalls hatte Manni mit -8 im fünften Satz dann doch das Nachsehen. 4:2 nach den ersten Einzeln. Das konnte gerne so weitergehen.

Als nächstes durfte Roland dann gegen Horst antreten. Er mühte sich zwar sicher redlich, aber mehr als ein verlorenes Spiel in fünf Sätzen war dann leider doch nicht drin. Dafür machte es Dietmar gegen Heiko dann besser und auch viel schneller. Auch mit konsequentem Spiel und ohne den Gegner selbst ins Spiel kommen zu lassen, ließ er Heiko mit 3:0 nicht wirklich eine Chance. 5:3 und die Chance zum Punktgewinn war da.

Manni durfte nun gegen Lothar ran und in bewährter Man(n)ier mit sicherer Abwehr aus der Halbdistanz (mehr Platz war halt nicht in der Halle) ließ auch er seinem Gegner nicht wirklich eine Chance und Lothar durfte nach nur drei Sätzen gratulieren. Den Schlusspunkt des Abends setzte dann noch Malte, der sich zwar in den ersten drei Sätzen ein wenig schwerer tat, aber dank einer immerwährenden konzentrierten Spielweise in vier Sätzen gegen Andrea gewann.

7:3 in Horst gewonnen! Wer hätte das nach Vorstellung der Vorwoche gedacht. Wir sind halt nicht zu unterschätzen! Nur das wir unser Gegner auch nie unterschätzen sollten. Auf jeden Fall steht jetzt schon fest, dass wir im Mittelfeld überwintern werden. Und das ist schon mal sehr genial.

Kommentare (0)

Kreisliga ist eben nicht 3. KK!

Veröffentlicht am 09 November 2013 von Andre

Nach dem nervenaufreibenden Spiel gegen Itzehoe 3 waren die Vorzeichen gegen die Oelixdorfer Schützen vollkommen andere – wir stehen an der Spitze der Tabelle, während unsere Gegner die rote Laterne innen haben. Wir mussten krankheitsbedingt auf Erik verzichten, der durch Andreas aus der 4. Mannschaft (3. KK) ersetzt wurde. Weiterlesen

Kommentare (0)

Tags: , ,

Premieren, Premieren, Premieren . . . – aber nur für einen Tag!

Veröffentlicht am 07 November 2013 von Roland

IMG_9270 web

Der Bann ist gebrochen die 1. Damen feiert den 1. Saisonsieg!

Nach 0:8 Punkten aus den ersten 4 Begegnungen stand für die 1. Damen am 5. Spieltag das „Kellerduell“ gegen den SC Poppenbüttel II auf dem Programm. Zugleich war dies auch eine „weitere Heimpremiere“ – denn erstmals liefen die Störstädterinnen in der neuen Spielstätte „Emil-Firla-Halle“ in Kellinghusen auf. Die Wünsche, die man mit dem Wechsel der Spielstätte verband, wurden – unabhängig von den Ergebnissen – auch erreicht: guter Hallenboden, gute Lichtverhältnisse, mehr Atmosphäre.

Neben dem „Firla-Debut“ gab es allerdings noch eine weitere – allerdings eher ungeplante – Uraufführung: erstmals blieb bei einem Heimauftritt der WSG ein angesetzter Oberschiedsrichter aus; die Ursache konnte nicht abschließend geklärt werden. Aber warum dann in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt – im Einverständnis mit den sympathischen Gästen aus der Hansestadt und nach telefonischer Konsultation des Staffelleiters wurde kurzfristig Anke (ihres Zeichen Bundesschiedsrichterin) kontaktiert, die dann – soeben erst von der Arbeit zu Hause eingekehrt – nach ca. 3 sekündiger Überlegungszeit zusagte; hierfür nochmals ein großes Dankeschön!!!

War es nun das neue Ambiente? War es die OSR-Situation? War es der Gegner? War es die eigene Vorbereitung? War es von allem ein bisschen? Oder waren es völlig andere Gründe? Genau wird man es nie herausbekommen; aber die Hauptsache war: nach 2 Stunden und 45 Minuten Spielzeit stand für die Gastgeberinnen der erste Saisonsieg zu Buche!

Diesmal ging es ohne Jeanine an die Tische, die u. a. wegen einer Berlin-Studienfahrt Trainingsrückstand hatte. Die Zweitvertretung des SCP vertraute den aktuellen Stammkräften Nicole Meyer, Julia Arndt und Sandra Opitz sowie der erfahrenen Ersatzfrau Martina Roggatz. Sie gingen mit dem Rucksack von 1:19 Punkten in dieses Kellerduell, waren also bereits zu diesem Zeitpunkt der Saison schon fast mit der kompletten Vorrunde durch.

Gleich zu Beginn bekamen die recht zahlreich erschienen Zuschauer (Danke für die tolle Unterstützung!) eine weitere Premiere geboten: erstmals in dieser Saison gewannen die WSGerinnen beide Doppel. Mie und Isabelle harmonierten bei ihrem Debut (noch eines!) prächtig und hielten Opitz / Roggatz sicher 3:1 in Schach. Katarzyna und Sylwia mussten dagegen vs. Meyer / Opitz über die volle Distanz und drehten dabei einen 0:2-Satzrückstand noch in einen knappen 5-Satzerfolg, der im 4. und 5. Durchgang am seiden Faden hing. Diesen Rückenwind konnten Mie und Katarzyna auch in ihren Auftakteinzeln nutzen. Während „Kasia“ relativ komplikationslos mit 3:0 gegen Nicole Meyer gewann, brauchte Mie fast 2,5 Sätze, um sich auf das Spiel von Julia Arndt taktisch gut einzustellen. Aber besser spät als nie – letztendlich war der Sieg in 5 Sätzen dann sogar noch ungefährdet. Der weitere Verlauf des Punktspiels war nach diesem fast schon „beruhigenden“ 4:0-Zwischenstand von „1:1-Paarkreuzpunkteteilungen“ geprägt. Sylwia rang Roggatz in 4 Sätzen nieder und feierte ihren 1. Saisoneinzelsieg (noch so eine Premiere!); Isabelle unterlag einer guten Sandra Opitz etwas unter Wert mit 0:3 = neuer Zwischenstand 5:1. Mie knüpfte nahtlos an die beiden letzten Sätze ihres 1. Einzels an und bezwang Nicole Meyer 3:0. Katarzyna war demgegenüber vs. Julia Arndt etwas überraschend ohne wirkliche Chance und ließ die Hamburgerinnen auf 2:6 herankommen. Sylwia spielte gegen Opitz eigentlich gar nicht schlecht, wirkte in den entscheidenden Situationen aber etwas zu zögerlich – 1:3. Isabelle legte gegen „Altmeisterin“ Martina Roggatz ein „Berg- und Talfahrtspiel“ hin, erwischte aber in der entscheidenden Phase des 5. Satzes die richtige „Welle“, um diesen dann mit 11:7 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Premiere Nr. . . . (1. Saisoneinzelsieg für Isi!). Neuer Zwischenstand: 7:3. In der nächsten Runde mussten dann Sylwia und Mie „in die Bütt“. Unsere „Dienstälteste“ haderte nach ihrer unglücklichen 1:3-Niederlage anschließend zu Recht damit, im Spiel gegen die gegnerische Nr. 1 Meyer abermals 2 Sätze in der Verlängerung abgegeben zu haben. So war es letztendlich Mie vorbehalten, den Sack zuzumachen. Der einzige, aber entscheidende Unterschied im Vergleich zu Sylwias Match: Mie gewann Satz Nr. 2 und 3 jeweils in der Verlängerung.

Der Jubel war danach groß, als damit der verdiente 8:4-Erfolg feststand. Die rote Regionalliga-Laterne dürfte also mit großer Gewissheit zum Jahreswechsel nicht im Kreis Steinburg überwintern. Und (fast noch wichtiger): man kann die nächsten Partien mit dem Bewusstsein antreten, in der Liga nicht chancenlos zu sein.

Dies sollte am Folgetag der Mitaufsteiger Hannover 96 zu spüren bekommen. So jedenfalls war der Plan. Die WSGerinnen waren allerdings schon etwas vorgewarnt, nachdem die 96erinnen am Samstag dem Spitzenteam Kaltenkirchen ein 7:7 abtrotzen konnten. Es war also klar, dass Sędrowska  & Co. schon eine überdurchschnittliche Leistung würden anbieten müssen, um das junge Gästeteam in Verlegenheit zu bringen. Um es vorweg zu nehmen: der Plan ging nicht auf. Die Ursachen in Kurzform: – alle Fünfsatzspiele verloren; – Mie nach ihrer Niederlage im 1. Einzel down; – Jeanine noch nicht so richtig wieder in Punktspiel-Form; – Sylwia ohne Fortune. Oder lag es einfach daran, dass  die „Premieren-Stimmung“ fehlte? Obwohl es immerhin die „Premieren-Anstoßzeit Sonntag 15.00 Uhr“ gab – was allerdings den Zuschauerzuspruch nicht unbedingt erhöhte (aber: die Stimmung war trotzdem gut!).

In einem Punktspiel, das viele sehenswerte Ballwechsel bot, verzichteten die Hannoveranerinnen auf Nachwuchs-As Lotta Rose, die in der Vorwoche das DTTB-TOP 48-Ranglistenturnier der Schülerinnen gewonnen hatte, und setzten auf Caroline Hajok, Jacqueline Presuhn, Kristina Jeske und Ugne Baskutyte. Bei den WSGerinnen rotierte Isabelle raus, Jeanine dafür rein. Die Doppel konnte das WSG-Quartett noch ausgeglichen gestalten. Katarzyna und Sylwia werden immer sicherer, behaupteten sich diesmal gegen Presuhn / Baskutyte in 4 Sätzen und ließen sich auch nicht davon beeindrucken, im 3. Satz Matchbälle vergeben zu haben. Nicht richtig ins rollen kam das Duo Jacobsen / Liebold (1:3 vs. Hajok / Jeske). Der vielleicht schon vorentscheidende Bruch kam dann schon im allerersten Einzel. Mie ließ im Spiel gegen Presuhn in Satz 1 und 2 (teilweise nach famosen Aufholjagden) jeweils mehrere Satzbälle ungenutzt, dominiert die Sätze 3 und 4 mehr als eindeutig (+ 4 +2), um dann im 5. Satz beim Spielstand von 9:10 durch einen „unkriegbaren“ Kantenball zu verlieren. Nach gespielten Punkten klar gewonnen (58:48), aber das Spiel trotzdem verloren (Hohenaspe mit seinen Erfahrungen beim 1. HBL-Spiel in Kölln–Reisiek lässt grüßen). Bitter, bitter, bitter! Parallel konnte „Kasia“ gegen Hajok deren knallharte Vorhand (kurze Noppen) nicht oft genug ausschalten (1:3). Der nächste Schlag ereilte die Gastgeberinnen dann im Spiel von Sylwia gegen Kristina Jeske. Bei eigener 2:1 Satz-Führung und 9:7 im 4. Satz (eigener Aufschlag) hatte unsere Nr. 4 alle Trümpfe auf ihrer Seite – und spielte dann irgendwie „falsch“ aus; mit dem Ergebnis, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Das konnte auch Jeanine nicht kompensieren, die gegen die Baskutyte irgendwie kein Rezept fand. Beim Zwischenstand von 1:5 war die Messe damit (leider) fast schon gelesen, zumal bei Mie im Spiel gegen Hajok noch die unglückliche Niederlage aus dem 1. Einzel „nachhing“. Beim 0:3 gab es nichts zu erben. Beeindruckend dagegen die 2. Einzelvorstellung von Katarzyna, die Presuhn sicher im Griff hatte und mit guter Übersicht glänzte (3:1). Beim Resultat von 2:6 lag die Last, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können, nun auf den Schultern von Jeanine und Sylwia. Am ehesten hätte dies – damit jedenfalls zum Teil – noch Sylwia realisieren können. Erneut kämpfte sie über die volle Distanz von 5 Sätzen, erneut konnte sie trotz ansprechender, phasenweise sogar guter Leistung die Früchte nicht ernten (2:3 im „Ost-Europa-Duell vs. Baskutyte). Schade, schade, schade. Jeanine, die sich in dieser Saison bisher fast durchweg gut präsentiert hatte, erwischte auch gegen Jeske einen gebrauchten Tag und war nur in Satz 2 auf Augenhöhe – der dann aber zu allem Überfluss in der Verlängerung verloren ging. Damit erführten die Niedersächsinnen durch ein verdientes 8:2 beide Punkte aus der „Emil-Firla-Halle“ und freuten sich über ein aus ihrer Sicht sehr gelungenes S.-H-Wochenende.

Unser Quintett trauerte am Sonntag aber nicht allzu lang – weil: 1. immerhin 1 Spiel gewonnen; 2. der Abend nach dem 1. Sieg war beim gemeinsamen Essen (griechisch) mit 2. Damen sowie einigen „Fans“ sehr spaßig; 3. in der neuen Halle spielt es sich gut (vor allem auch wg. der Atmosphäre); 4. frau hat den Zuschauern an beiden Tagen viele sehenswerte Ballwechsel geboten; 5. trauern hilft einfach sowieso nicht weiter; weil: es warten nämlich bereits die nächsten Aufgaben! Weiter geht es am Wochenende 09./10. November, und zwar mit dem Landesderby beim Kieler TTK GW (Samstag, 16.30 Uhr) sowie dem Auswärtsspiel beim langjährigen Oberliga-Rivalen und Mitaufsteiger Wandsbeker TB (Sonntag, 12.00 Uhr). Beides sind sehr schwierige Aufgaben. Aber wie wäre es mit einer neuen Premiere – nämlich dem ersten Auswärtssieg? Wir werden sehen. Die Motivation und Stimmung im Team sind jedenfalls gut.

Andreas

Kommentare (0)

Härtetest mit Bravour bestanden

Veröffentlicht am 02 November 2013 von Andre

 

Nach den zuletzt allesamt glatten Siegen begrüßten wir am Freitag die dritte Mannschaft des SC Itzehoe in der prall gefüllten Wrister Halle. Gleich vier Punktspiele fanden zeitgleich statt, was auch dank vieler Zuschauer eine stimmungsvolle Veranstaltung wurde. Weiterlesen

Kommentare (0)