Archiv | September, 2012

Materialschlacht at its best!

Veröffentlicht am 30 September 2012 von Andre

Nachdem wir in der Vorwoche beim hart umkämpften Unentschieden gegen Hohenaspe 3 unseren ersten Punkt in der Liga abgegeben hatten, wollten wir gegen die Oelixdorfer Schützen vieles besser machen. Insbesondere die katastrophale Doppelbilanz aus dem vorangegangenen Spiel (0:4) wollten wir vergessen machen.

Zwar hatten wir unter der Woche andere Doppelkonstellationen ausprobiert, uns aber nach nur einem Training dazu entschlossen erst einmal bei den eingespielten Doppeln zu bleiben und uns über die Herbstferien neu einzuspielen.

So starteten Manni und Roland gegen das Oelixdorfer Doppel 1, Hubrich und Deepen. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, welches die beiden durch sicheres Spiel und deutlich verbesserter Kommunikation („Roland hat auch mal gemacht, was ich ihm gesagt habe“ – so in etwa sprach Manni) mit 11:6 im fünften Satz gewinnen konnten.

Erik und ich hatten mit dem schon legendären Heinz Glenz sowie Keppels ein echtes Novum an der Platte. Nicht nur, dass die beiden komplett „noppenverseucht (und das sage ich!) waren, nein, Erik und ich haben nun ja auch beide eine Noppe. So ergab es sich, dass wir an einem Tisch mit sechs Noppenbelägen unterwegs waren. Deswegen sah das Spiel von außen vermutlich auch so aus wie die erste Runde beim Treffen der Kriegsversehrten im Sportverband der Deutschen Bundeswehr. Mit anderen Worten: „Spielst du schon und eierst du rum?!“

Optisch war das Ganze folglich wirklich übel – und Erik und ich fanden in den ersten beiden Sätzen mal gar nicht statt, glatt gingen diese verloren. Irgendwie konnten wir den dritten Satz mit der Abwehr von Matchbällen noch 15:13 für uns entscheiden und plötzlich war der Glaube dann auch wieder da. Auch den Vierten entscheiden wir mit vielen guten Bällen knapp für uns, nur um im Fünften wieder mächtig abzubauen 6:10 stand es bereits. Doch nach fünf weiteren abgewehrten Matchbällen feierten Erik und ich einen hart erkämpften und für uns beide wirklich überraschenden Sieg.

So konnten wir mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung in die Einzelrunde gehen. Erik, in den letzten Spielen stark formverbessert, spielte zuerst gegen Hubrich. Dieser kam mit Eriks Spiel nie wirklich zurecht („Das ist doch kein Tischtennis“) und unser WSGer bewies einmal mehr seine momentane Stärke. Mit einem klaren 3:0 baute er unsere Führung weiter aus.

Die ganze Woche hatte ich schon auf das Spiel gegen Heinz Glenz hingefiebert – gilt er doch wegen seines doch schon höheren Alters und seines hochgradig unangenehmen Doppelnoppenspiels als absolut gefährlicher Gegner. Ich hatte mir jedoch die richtigen Bälle überlegt und kam mehr über die Sicherheit als über die sonst üblichen, unorthodoxen Schussbälle gut ins Spiel. Ich konnte das Spiel sicher in drei Sätzen gewinnen, wobei Glenz` keine wirklich hohe Trefferquote hatte – sonst hätte es auch enger werden können. Hätte, hätte Fahrradkette – wichtich is auf`m Platz und wir lagen mit 4:0 nach dem oberen Paarkreuz vorne.

Manni bekam es nun mit Deepen zu tun, der im letzten Jahr noch das obere Paarkreuz unsicher gemacht hatte. Leider kam Manni mit dessen Aufschlägen nur sehr schwer zurecht. Er erkämpfte sich zwar den dritten Satz, objektiv war Deepen aber einfach den Schuss sicherer, und so ging das 1:3-Ergebnis in Ordnung.

Roland erwischte gegen Keppels einen gebrauchten Tag – ob es das Klicken der Doppelnoppe oder einfach das berühmte „Hast Scheiße am Fuß, hast Scheiße am Fuß“ war, kann man nun nicht mehr rekapitulieren – auf jeden Fall lag ihm das Noppenspiel nun überhaupt nicht und er musste dem Gegner nach drei klaren Sätzen gratulieren.

Mit einem immer noch recht Führung von 4:2 ging es in die zweite Einzelrunde. Ich ging mit dem Selbstbewusstsein aus dem gewonnen ersten Spiel locker in die Partie – etwas zu locker für meinen Geschmack. 1:7 hieß es nach gefühlt zwei Minuten und haarsträubenden Fehlern. Der berühmte McLässig kam da durch. Anschließend spielte ich aber cleverer und bog den Satz 11:7 um. Auch der zweite Satz ging mit gleichem Ergebnis an mich, wobei Hubrich sich aber mehr und mehr auf das Spiel der zweiten Mannschaft aus Oelixdorf, das parallel lief, konzentrierte. Ich habe in den letzten Jahren selten so viel Gepöbel gehört, wie es an dem Abend in diesem Spiel passierte. Zitat Hubrich: „Hier spielen auch noch andere, wir sind hier doch nicht in der Talksow!!“ Recht hatte er. Ein wenig ließ ich mich von der Hektik anstecken und Hubrich spielte einige saubere Bälle, schwupp, war der dritte Satz mit 9:11 verloren. Ich besann mich jedoch wieder auf meine Stärken und sicherte das Spiel im vierten Satz.

Nun trat Erik zu dem Spiel, das ihm seit Wochen Dünnpfiff bescherte. Gegen Glenz hatte Erik vor zwei Jahren sein einziges Spiel im unteren Paarkreuz bei ansonsten makelloser Bilanz verloren. Interessant auch Eriks Frage zu den Beläge von Glenz: „Du spielst doch zwei Mal Anti, oder?“. Wohlgemerkt nachdem wir schon gegen ihn Doppel gespielt hatten….Erik halt!

Aber er bewies, dass er stärker geworden ist. Sowohl spielerisch als auch vor allem mental glänzte er durch sicheres Spiel, hohe Motivation und vollen Einsatz (obwohl der Gegner keinen Anti hatte). Immer wieder kam er auch mit seiner Vorhand gut in den Angriff. Seine taktische Gereiftheit bewies er auch bei der Auszeit beim Stand von 10:7 im vierten Satz, als er bereits drei Matchbälle hatte. Er macht sogar den Aufschlag, zu dem wir ihn rieten … leider über die Platte. Glenz kam auf 10:10 heran, bevor Erik seinen vierten Matchball zum viel gefeierten Sieg verwandelte.

Rolands zweites Spiel war quasi ein Abziehbildchen des ersten – die Noppe klickt, und gleichzeitig macht bei Roland der Muskel zu. Sagt er auch selber. Deepen mit sicherem Angriffsspiel und unangenehmen Störbällen, die Roland immer wieder in Bedrängnis brachten. Insgesamt wirklich ein gebrauchter Tag, aber heute haben es die anderen raus gerissen. Immerhin hat Dortmund Gladbach 5:0 geputzt!

Manni konnte in seinem zweiten Spiel mal wieder die väterliche Routine ausspielen. Er spielte wesentlich aggressiver als im ersten Spiel und wurde für den Mut belohnt. Keppels sichere Rückhand wurde von Manni mehr und mehr gemieden oder eben so angespielt, dass die Trefferquote nicht mehr bei 90%, sondern eher bei 30% lag. Dazu schöne, variable Aufschläge und der Drops war gelutscht. In vier Sätzen holte Manni den umjubelten 7:3-Siegpunkt.

Und noch einige Facts zum Spiel:

–          Die Bilanz im Einzel: Noppen 5, glatte Beläge 1. Nur ein einziger von sechs möglichen Punkten im Einzel konnte von einem Spieler mit glatten Belägen (hier: Manni) errungen werden. Sowohl Roland als auch Hubrich schauten in die Röhre – deshalb: spielt mehr Noppe!

–          Manni könnte mit seinem 4Takt-Roller den Berg hinter Oelixdorf auf 110 km/h beschleunigen – und landete damals im Graben.

–          Erik raste an selber Stelle mit dem Rad etwa 50 km/h.

–          Auf der Rückfahrt mussten wir nicht Zwischenhalten – und wir haben auch kein Handy verloren.

 

Und noch eine kleine Zusammenfassung der Vorherbstferienrunde:

–          Die beiden Herrenmannschaften 1 und 2 sind noch ungeschlagen und haben im Gleichschritt 9:1 Punkte.

–          Schlagdistanz nach oben ist da – Niklas plant schon die Aufstiegsfeier (der Traumtänzer der…)

–          Beide Damenmannschaften sind noch ungeschlagen.

 

Ach ja – da Fabian ein wenig Bilanzprahlerei begangen hat, machen wir das auch mal. Erik und ich bilden die Spitze der Liga und sind zumindest zurzeit das beste obere Paarkreuz (EIGENLOB!). Naja, das wird auch wieder anders…

Auf eine gute weitere Hinserie nach den Ferien!

André Sperlich

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1.Herren „überherbstet“ als Spitzenreiter!!!

Veröffentlicht am 28 September 2012 von Fabian

Alles lief schon wieder ziemlich gut, sehr gut sogar –  aber dann doch wohl etwas zu gut…! Schon wieder waren wir deutlich vorne und kurz vor einem erneuten Kanstersieg, aber dann ging uns etwas die Luft aus! 8:3 betrug zwischendurch bereits die Führung, ehe wir uns doch erst übers Abschlussdoppel den Sieg sichern konnten. Aber: 2 Punkte sind 2 Punkte und damit grüßt der Fast-Absteiger aus dem letzten Jahr mal ganz entspannt für mindestens vier Wochen von der Tabellenspitze („Glaub‘ es, oder glaub‘ es nich’…!)

Aber nun nochmal der Reihe nach: Beide Mannschaften in Bestbesetzung ließen ein knappes Match vermuten, das es dann letztlich auch noch wurde! Die Gastgeber wieder mit der Stamm-Doppelaufstellung, wir wieder mit der altbewährten Konstellation. Im Prinzip waren alle Spiele recht deutlich: unsere Doppel 1 und 3 bleiben weiter ungeschlagen und in den knappen Situationen immer einen Ball besser, unser Doppel 2 dagegen aktuell mit etwas Problemen mit der Underdog-Rolle. Leider sprang wieder nich viel für sie raus, allerdings blieb uns immernoch die 2:1-Führung!

Im mit Spannung erwarteten Kollegen-Duell entwickelte sich kein besonders ansehnliches Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Am Ende zog ich wieder den Kürzeren – wieder so knapp und wieder mit guten Chancen zu gewinnen! Nach 4 jeweils recht deutlichen Sätzen für den einen oder den anderen, gabs im fünften Satz zwei deutliche Hälften. Nach der ersten führte ich mit 8:4, die zweite entscheid Marco dann aber mit 8:2 für sich und so gabs ein kleines Deja-vu vom letzten Jahr mit 10:12 im Fünften! Jan quälte sich anfangs etwas gegen Bruhni, beherrschte ihn danach aber nach Belieben und brachte uns wieder in Front! Dann folgten gleich vier Fünfsatz-Matches in Folge! den Auftakt machte Niklas, der am Anfang gegen Heico Seefeldt so gar nich zurecht kam und nach dem deutlichen ersten Satz auch im zweiten bereits hoch (1:5) zurücklag! Danach kämpfte er sich aber wieder zurück, wurde zunehmend sicherer und hätte eigentlich schon alles zu einem 3:1 klar machen können. Ganz konnte er die gute Leistung dann aber doch nich durchhalten und mußte noch in den Entscheidungssatz. Hier war er aber wieder von Beginn an obenauf und entschied diesen letztlich deutlich für sich! Am Nebentisch zeigte Jan dann Alex-ähnliche Orakel-Qualitäten. Nachdem Lorenz die Sätze 2 und 3 recht überzeugend gegen Winkel gewinnen konnte, ließ sich Jan nach dem Coachen zu einem „Ich glaub‘ Lorenz hat’s im Griff“ hinreißen – das Resultat: 3-11 im Vierten…! So kann man sich täuschen, aber noch war ja nichts verloren! Im Fünften vergab Lorenz dann sogar zunächst Matchbälle, eher er letztlich den Sack mit 12:10 zu machte! Im Frank-Duell Schneider gegen Splieth ging es in munterer Abwechslung hin und her, ehe sich beide im fünften Satz wieder fanden. Hier konnte unser Frank dann leider nur noch bis zur Mitte des Satzes mithalten, dann zog Frank Splieth uneinholbar davon. Durch das letzte Fünfsatzspiel dieser Serie quälte sich dann Alex, der weiter nach sicheren Schlägen und guter Form sucht. Letztlich sicherte er uns aber mit Kampf oder eher Krampf  den dritten Fünfsatzsieg.

So lagen wir nach der ersten Einzelserie mit 6:3 erneut auf gutem Kurs. Auf sehr gutem dann sogar nach zwei deutlichen 3:0-Erfolgen von Jan und mir. Jan ließ auch gegen Marco nichts anbrennen, freute sich auf das Material von Marco und hatte letztlich kaum Probleme. Ich suchte gegen Bruhni mein Heil in der Offensive, was überraschend gut funktionierte und ich auch – noch überraschender – tatsächlich drei Sätze am Stück durchhalten konnte! Damit waren wir plötzlich bei einem 8:3 angekommen und wir brauchten eigentlich nur noch einen Sieg, aber die vier 5-Satzspiele aus der ersten Einzelserie verrieten bereits, dass wir heute in der Mitte und unten nicht unbedingt dominant waren. Gepaart mit ein bißchen „Hängematten-Mentalität“ führte das dazu, dass es nochmal richtig eng wurde. So war es dann auch nicht unverdient, dass Lorenz gegen Heico Seefeldt in vier Sätzen den Kürzeren zog. Ohnehin nicht mit der besten Tagesform fand er nie wirklich ein Rezept gegen das tischnahe Spiel von Heico, sodass mehr als ein Satz nicht zu holen war!  Niklas schaute vielleicht einen Satz zu lang auf den Nebentisch, konnte zwar nach 0:2 nochmal zum 2:2 in Sätzen ausgleichen, zog dieses mal aber gegen Winkel knapp den Kürzeren. Unten war dann in beiden Spielen doch ziemlich wenig drin und beide Spiele gingen 3:0 an die Gastgeber. Weder Alex noch Frank fanden so richtig ein Mittel gegen Frank und Harald, sodass trotz unserer 8:3-Führung nochmal das Abschlussdoppel aufgerufen wurde.

Hier waren Jan und ich allerdings von Anfang an darum bemüht keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass wir hier zwei Punkte mitnehmen wollen! So ging das Spiel dann auch dank einer konzentrierten Leistung in drei Sätzen an uns und die Euphorie der Gastgebern wurde nach vier Siegen in Folge jäh gebremst!

Stattdessen machte sich die Euphorie auf der anderen Seite breit, denn die WSG schob sich damit tatsächlich vorübergehen auf Platz 1 der Tabelle…!!! Und das wird sich auch nach den zwei ausbleibenden Partien vor der Herbstferien-Pause nicht ändern, da die direkten Verfolger nicht mehr spielen…! Mit Sicherheit ist das mehr als überraschend, aber: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Das wir das bisher erreicht haben, ohne dass jeder in Ausnahmeform spielt ist umso erstaunlicher, denn auch gestern lagen wir bei den Einzeln insgesamt nur bei 6:6. Dies läßt aber auch auf eine völlig neue Stärke schließen – die Doppel! Hier stehen wir aktuell mit unseren ungeschlagenen Doppeln 1 und 3 unter den TOP 6 der Liga ! Nun gilt es in den Ferien die Form zu halten, oder sie vielmehr in den Einzeln nochmal ein gutes Stück zu steigern!!!!

Abschließend nochmal einen großen Dank an alle Zuschauer, die uns bisher in dieser Saison unterstützt haben. Selbst bei unseren Auswärtsspielen konnten wir bisher jedes mal auf eine kleine Anhängerschaft zählen – dafür einen ganz herzlichen Dank und ich hoffe wir konnten uns für weitere Besuche empfehlen!!!!

 

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Spitzenspiel gegen TSV Schwarzenbek II

Veröffentlicht am 27 September 2012 von Fabian

Hallo Tischtennisfreunde!

 

Es ist wieder soweit. Nach dem erfolgreichen Punktspielauftakt zu Beginn des Monats mit einem hart umkämpften 8:5-Heimerfolg im Derby gegen FTSV Fortuna Elmshorn sowie dem souveränen 8:3-Auswärtssieg beim starken NiendorferTSV steht für die Oberliga-Damen der WSG Kellinghusen/Wrist der nächste Doppelspieltag auf dem Programm. Zum Heimspiel am

 

Samstag, 29.09.2012, ab 15.00 Uhr

 

in der Sporthalle Wrist, Wittenkampsweg

 

erwarten die Steinburgerinnen das glänzend gestartete Team des TSV Schwarzenbek II. Den Europastädterinnen, die in der Aufstellung Ann-Kathrin Gericke, Jule Wirlmann, Lena Mollwitz und Ajla Fazlic gemeldet sind, gelang nämlich das Kunststück, bei ihrem 1. Auftritt den Staffelfavoriten Wandsbeker TB mit 8:6 in die Schranken zu weisen. Auch aus anderem Grund hat das WSG-Quintett mit Baiba Bogdanova, Sylwia Sędrowska, Katarzyna Sabat-Kamyk, Jeanine Liebold und Isabelle Laskowsky tüchtig Respekt: vor rund einem halben Jahr wurde man von jungen Himmelsstürmerinnen zu Hause regelrecht überrollt und kassierte eine deftige 2:8-Schlappe. Wird man diesmal besser bestehen können?

Es ist also für Spannung gesorgt und man kann in der Sporthalle Wrist mit einem wirklichen Spitzenspiel rechnen! Seid dabei und unterstützt die WSG-Damen nach Kräften, wenn sie versuchen, ihre bisherige makellose Punktbilanz zu verteidigen. Das Kommen wird sich hoffentlich lohnen.

 

Gleich tags darauf (Sonntag, 30.09.2012, 11.00 Uhr) wartet die nächste Aufgabe auf Sędrowska & Co.: beim SC Poppenbüttel III kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem neuen Team von Ann-Kristin Adleff, die bis zum Ende der letzten Spielzeit das WSG-Trikot trug. Die Hamburgerinnen verpatzten ihr 1. Spiel mit einer etwas unerwarteten 4:8-Niederlage bei der SV Friedrichsort, liefen hier allerdings auch nicht mit Galabesetzung auf. Trotzdem (oder gerade deshalb) sollten die Störstädterinnen den Gegner nicht unterschätzen, denn die routinierte Truppe mit Sarrafan, Scholz, Roggatz, Mählhop & Co. wird sicherlich mächtig Paroli bieten wollen. Gespielt wird am Sonntag in der Halle des Heinrich-Heine–Gymnasiums in Hamburg, Harksheider Straße 70.

 

Mit besten Grüßen

„Die 1. Damen“

 

P. S.: Über zahlreichen Zuschauerzuspruch würden wir uns sehr freuen und hoffen mit engagierten sowie hoffentlich guten Leistungen zurückzahlen zu können. Der Eintritt ist wie immer frei und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt!!!

 

Beim ersten Heimspiel war die Unterstützung bereits klasse und eine tolle Hilfe!!!

 

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Besserung in Sicht

Veröffentlicht am 24 September 2012 von Volker

Das nächste Spiel war zu Hause in der Altehrwürdigen Halle des Vfl an der Eichenalle gegen den  TS Schenefeld 2 .Wir hatten 0 zu 4 Punkte und standen in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz. Da konnte uns nur einer helfen  ;Torben’

Klaus und Volker Ulrich setzten aus und in den Doppeln durfte ich dann mit Torben Doppel spielen was für ein Spaß! Es lief als hätten wir beide ein Trainingslager hinter uns, zu 3, 4, 6. gewannen wir die Sätze. Ach ja einen zu 9 verloren aber ich glaube das gehört bei Torben dazu oder?

Dietmar und Andreas verloren im 5. Satz und somit stand es 1:1 und wir müssen über dieses Doppel nachdenken. Oft wurde es“ als Starkes Doppel“ eingesetzt und verlor.

In den Einzeln konnten wir dann aber überzeugen, Torben und Dietmar je 2, Andreas und ich ein Spiel und somit war das Spiel mit 7:1 gewonnen. Leicht und locker war dieser Sieg eingefahren, heute lief alles für uns.

 

Das nächste Spiel wird gegen Wacken sein, mal sehen Böhm und Co wird ein harter Brocken werden.

 

Volker Schröder

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Ein guter Start sieht anders aus…!

Veröffentlicht am 24 September 2012 von Volker

Das war eine Klatsche…1:7 gegen Borsfleth/Glückstadt

 

Der Start der 3. Mannschaft in die neue Saison war eine Katastrophe. Keiner brachte auch nur annähernd seine Leistung, Auch wenn Torben und Dietmar nicht dabei waren und Volker Ulrich den Ehrenpunkt holte, hier gab es nicht’s zu entschuldigen. Im  Spiel lief nichts alle und alles war gegen uns und wir spielten  Ping-Pong und waren wohl noch im Urlaub.

 

Im zweiten Spiel gegen Wewelsfleht wollten wir es besser machen und den ersten Sieg einfahren. Aber wie das so ist  kam es anders , aber im einzelnen .Dietmar war wieder dabei und Volker Ulrich setzte aus.

Im Doppel waren Dietmar und Andreas gegen Averlhoff und Reisewitz imfünften Satz erfolgreich und Klaus und ich mussten gegen Boerma und Lüthjen gratulieren  1:1

In den Einzeln konnten im ersten Durchgang nur Andreas gegen Boerma und Klaus gegen

Reisewitz gewinnen Dietmar und ich verloren es stand nun 3:3 und wir noch frohen Mutes.

Im zweiten Durchgang kam der Einbruch: Dietmar, Andreas und Klaus verloren, 3:6 der Spielstand. Mit einem Sieg gegen Reisewitz konnte ich noch mal auf 4:6 verkürzen. Jetzt kam es auf die Doppel an – unsere Schwäche. Und es kam wie es kommen musste, Andreas und Dietmar konnten gegen Boerma und Lütjen  nach zwei gewonnen Sätzen den Sack nicht zu machen und verloren im fünften Satz zu 9….

das war’s mal wieder 4:7 Mist ..das zweite Spiel vergeigt und jetzt  ??

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Im Himmel ist Jahrmarkt..!!

Veröffentlicht am 23 September 2012 von Fabian

Wenn hier schon so fleißig the-one-and-only Frank Buschmann zitiert wird, hab ich natürlich auch eins zur Situation der ersten Herren parat Man weiß gar nich so genau warum eigentlich, aber es läuft irgendwie…! Und das auch noch von Woche zu Woche ein bißchen besser!

Nachdem wir in der vergangenen Woche schon für unsere Verhältnisse ungewohnt deutlich in Barmstedt gewonnen hatten, folgte am Freitag ein fest genau so hoher Erfolg gegen den FTSV. Wir traten erneut in Bestbesetzung an, die Gäste ließen dagegen ihren Captain pausieren und liefen dafür mit Rainer „beachboy“ Strandmann auf.

Jan mal wieder „just in time“, drei Bälle eingespielt und dann gings auch schon los. Unser erstes Doppel war aber derart unrhythmisch und bestand eigentlich ausschließlich aus Aufschlag und Rückschlag, sodass es auch nicht unbedingt zum besseren einspielen diente! Lorenz und Niklas waren wie schon lettze Woche extrem unsicher im ersten Doppel – wenn auch mit vertauschten Rollen. Während Niklas in Barmstedt mit fast jeder Ballberührung dem Gegner Punkte lieferte, war es diesmal Lorenz, dem diesmal so gar nichts gelungen wollte. Der Zwangs-Materialwechsel schien noch seine Spuren hinterlassen zu haben – am Schläger oder im Kopf – sodass mehr als ein Satz wieder nicht drin war. Unser Doppel 3 kommt derweil immer besser in Fahrt, glänzte nicht immer spielerisch, steigerten sich aber dennoch im laufe des Spiels. Auch hier wurde viel über Aufschläge entschieden, vor allem aufgrund des guten Aufschlägers Dirk und des straken Rückschlägers Matze gegenüber. Dies zwang die die beiden zu neuen Erfahrungen (wie kriegen wir das hin, dass Alex mit der Rückhand aufschlagen kann), die zum Glück verletzungsfrei und mit einem Sieg endeten. Wie schon letzten Woche überzeugten die beiden vor allem in den knappen Momenten und sicherten uns damit die vierte Führung im vierten Spiel nach den Doppeln. („Glaub‘ es, oder glaub‘ es nich…!“, wie Udo sagen würde!)

Im Einzel dann zunächst auch wieder das gewohnte Bild: Jan im Schongang zum Erfolg bei mäßiger Motivation des Gegners, ich etwas verbessert, aber wie so oft gegen derartige Gegner einfach mit zu vielen einfachen Fehlern! Lorenz tat sich dann phasenweise etwas schwer gegen den aufgerückten Dirk, am Ende aber deutlich verbessert gegenüber dem Doppel und mit einem 3:1 für die WSG! Niklas setzte dann seine Serie gegen Noppen weiter fort (die Vereinskollegen mal ausgenommen) und brüllte sich gegen Lutz Sommer zum knappen Erfolg in vier Sätzen. Im unteren Paarkreuz sorgten Alex und Frank dann für zwei durchaus unterhaltsame – wenn auch nur zu 50% ansehnliche – Spiele! Starten wir mit dem unansehnlichen: ALEX! Nach lockerem ersten Satz, verlor er immer mehr den Faden, was sich zum Ende des ersten Satzes bereits angedeutet hatte (11:7 nach 8:1-Führung). Danach krampfte er einen um den anderen Ball auf und oft neben den Tisch und war auf der verzweifelten Suche nach den Standardsituationen – es blieb eine Odysee! Nach zwei kanppen Niederlagen und einem 2:5 im vierten Satz griff er selbst zum letzten Mittel: Auszeit! Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich ihn überhaupt noch erreicht hatte, aber wir verständigten uns auf einen radikalen Taktikwechsel. Es fiel ihm sichtlich schwer einfach nur noch jeden Ball stupide rüber zu schupfen, aber zu unserem Glück half es sofort. Nach dem Zwischenspurt von 2:5 auf 8:5 wurde es zwar nochmal eng, aber am Ende sicherte sich Alex den vierten Satz mit 11:9. Im fünften Satz gab es also keinen Grund etwas zu ändern und mehr  und mehr konnte Alex auch wieder offensive Akzente setzen. Am Ende wars ein deutliches 11:1 und damit eine Punkteausbeute von 20: 5 nach der Auszeit – dafür wurden diese wohl erfunden…!!! Komme wir zu den ansehnlichen 50 %: FRANK! Dieser kam gegen Matze (immernoch komisch ihn in einem fremden Trikot zu sehen) gut ins Spiel, unterlag im zwieten Satz aber knapp. Im Anschluss kam Frank jedoch auch immer besser mit Matzes Aufschlägen zurecht und sicherte sich den dritten Satz. Im vierten Satz zeigte sich das gestiegene Selbstbewußtein aus den letzten Spielen und brachte ihm wie schon im Doppel einen knappen Erfolg. Und das obwohl aus den eigenen Reihen noch Anfeuerungsrufe für den Gegner kamen („Komm Matze“ O-Ton Niklas). Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier…!!

Damit waren wir schon wieder bei einem 7:2 angelangt, obwohl durchaus das eine oder andere Spiel hätte kippen können. Bei Jan rächten sich dann bisher kaum gespielten Ballwechsel gegen den sicheren Sven Andresen, der überraschend 2:0 in Führung ging. Im Schnelldurchgang glich Jan dieses Missgeschick wieder aus, doch im fünften wurde es bei 5:7 nochmal eng! Jan ließ jedoch auch dadch nicht beunruhigen und starte mit einer 6:0-Serie Richtung Sieg. Peter Weckwert konnte sich dann nur im zweiten Satz gegen mich etwas Siegeswillen abringen, der dann aber auch gebrochen war, nachdem ich den Satz nach 3:7 noch mit 11:9 für mich entschieden konnte!

Somit konnten wir also schon den dritten Sieg in Folge einfahren und uns etwas in dem oberen Tabellendrittel festsetzen. Wie gut wir aber wirklich in Form wird sich dann aber wohl nächste Woche in Hohenaspe zeigen, die sich sicherlich mit aller Macht gegen den Trend stemmen wollen….! Bis dahin gilt es also: weiter am (Trainings-) Ball bleiben und ein bißchen Euphorie mit nach Hohenaspe nehmen…

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Kein Doppel macht auch keinen Sieg oder: Hinten kackt die Ente

Veröffentlicht am 23 September 2012 von Andre

Am 21.09. ging es nun gegen den direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze, den SC Hohenaspe 3. Auch diese standen zu dem Zeitpunkt ohne Niederlage mit 7:1 Punkten weit vorne in der Tabelle.

Deswegen war es natürlich allen klar, dass es ein schweres Spiel werden würde. Hohenaspe war bereits in der letzten Saison auf Platz 4 ins Ziel gekommen (hinter so Übermannschaften wie Horst 1 und Wewelsfleth) und hat außerdem ihr Spitzenduo aus der 2. Mannschaft (2. Bezirksliga) ergattern können.

Die Vorhersagen reichten von „Nur die WSG – die haut ihr weg“ (ein gewisser Niklas) über „Wird schwer“ (Roland) bis zu „Wann ist Treffen – um 18h“ (jeder weiß, wer das gefragt hat).

Wo wir definitiv Nachbesserungsbedarf haben, zeigten sofort die beiden Eingangsdoppel. Erik und ich führten eigentlich in jedem Satz teilweise deutlich gegen Sievers/Bolten, um dann doch recht klar in vier Sätzen zu verlieren. Auch Roland und Manni fanden nicht wirklich statt und unterlagen ebenfalls in vier Sätzen.

Ich versuchte oben meine bisher sehr positive Bilanz weiter zu halten, hatte gegen Sievers und sein schusssicheres Spiel besonders im ersten Satz große Probleme. Nach und nach konnte ich meine Rückschläge dann aber auch mal unter doppelte Netzhöhe positionieren, so dass mir ein 13:11 im vierten Satz dann zum Sieg reichte.

Erik zeigte sich gegen Ramin wie auch schon gegen Glückstadt enorm formverbessert. Immer häufiger gelang es ihm, nicht nur durch Störeffekte sondern auch durch saubere Vorhand-Topspins den Punkt zu machen. So hielt er Ramin erfolgreich in  vier Sätzen auf Distanz.

Auch Roland, der zwar nicht immer nervenstark, aber sehr erfolgreich die bisherigen Saisonspiele bestritten hatte, konnte gegen Junge wieder glänzen – zumindest in Teilzeit. Er würgte sich ein wenig durch die ersten vier Sätze, ehe er dann im fünften Satz durch taktisch cleveres Spiel glänzen konnte und diesen mit 11:3 klar für sich entschied.

Manni („Wird schwer für mich heute“) sollte mit seiner Prognose Recht behalten – seine Angriffsbälle entwickelten nicht ihre sonstige Wirkung und Bolten kam durch sichere und gut platzierte Bälle zu leichten Punkten. Mit 0:3 Sätzen musste Manni seinem Gegner gratulieren. So gingen wir beim Zwischenstand von 3:3 aus der ersten Einzelrunde.

Mein zweites Einzel gegen Ramin wurde schon ein Stück weit legendär – brachte es mir von Seiten der Hohenasper den Namen „Glücks-Andre“ ein. Nicht ganz zu Unrecht, muss man sagen, da ich speziell in den ersten drei Sätzen doch so viel Glück mit Netz und Kante hatte, dass ich mich über einen fliegenden Schläger in Richtung meines Kopfes wahrlich nicht hätte beschweren können. Mit 2:1-Satzführung ging es in den vierten Durchgang, den Ramin sich in der Verlängerung sichern konnte. Im Abschlussdurchgang besann ich mich wieder auf mein eigentlich gutes Angriffsspiel und konnte einen 1:4 Rückstand (mit zwei Kantenbällen zum 3:4) noch in ein 11:8 drehen. Beide Spieler waren sich einig, dass das Ding beim 1:4 eigentlich durch war. Aber wie sagte Frank Buschmann einmal: „Hinten kackt die Ente“.

Erik war auch gegen Sievers enorm nervenstark. Eigentlich lagen ihm die sicheren Schüsse auf die Noppenbälle gar nicht. Doch er kämpfte sich ins Spiel zurück bis in den hart umkämpften fünften Satz. Und Erik zeigte, dass er sich auch taktisch weiter entwickelt hat – beim 10:8 für sich nahm er die Auszeit, ließ sich sagen, welche Aufschläge und welche Taktik optimal wären und konnte den Satz mit 11:9 für sich verbuchen.

So gingen wir mit 5:3 ins untere Paarkreuz, wo Roland es sogleich mit Bolten zu tun bekam. Leider war die Stimmung des Spiels durch einen vermeintlichen Störball von Seiten Boltens (keiner hatte was gesehen, auch die mitgereisten Hohenasper Anhänger nicht – also warum der Streß?!) äußerst vergiftet. Doch schien Roland das eher noch mehr zu motivieren und nachdem man ihn wieder auf den Teppich geholt hatte, konnte er das enge, hart umkämpfte Spiel mit einem knappen 12:10 im Entscheidungsdurchgang für die WSG sichern.

Manni versuchte gegen Junge alles – leider wusste dieser auf Mannis Ballonabwehrbälle stets die passende Antwort – teilweise mit äußerst spektakulären Stops, so dass die Niederlage in drei Sätzen sicherlich nicht fehlender Form, sondern einfach der Stärke des Gegners zu schulden war.

Es ging also mit einer 6:4-Führung und dem sicheren Gewinn eines Punktes in die Abschlussdoppel. Hier offenbarte sich leider erneut unsere Doppelschwäche – beide Doppel gingen ohne große Gegenwehr und auch ohne echte Chance an die Gegner, so dass wir mit dem 6:6 zufrieden sein mussten.

Sieht man jedoch die Gesamtsumme (21:28) Sätze und die Tatsache, dass wir alle knappen Fünfsatzspiele gewonnen haben, so muss man konstatieren, dass wir mit dem einen Punkt durchaus gut bedient sind. Trotzdem muss man bei insgesamt sechs gewonnenen Einzeln normalerweise mehr als einen Punkt in Wrist behalten.

Noch einige zusammenfassende Flashlights:

–          Die Stimmung und der Zuschauerzuspruch waren großartig – so kann es immer sein!

–          Alex: „Kuck dir Roland an – der is` auf Wolke 7!“

–          Jan: „Das ist hier nicht wie bei den Damen-Spielen. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass an jedem Tisch rumgebrüllt wird“. Recht hatte er!

–          Alex bemühte einmal mehr eine Weisheit: „Es ist Zeit für einen Wechsel (der Doppelkombination)“.

–          Die 2. Mannschaft hat sich dazu herabgelassen, aus Solidarität einen Punkt abzugeben, damit sich die Erste nicht so schlecht fühlt. Beide stehen jetzt mit 7:1 Punkten sehr gut da.

–          Wir sind gespannt auf Erik vs. Heinz Glenz!

 

Andre Sperlich

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Oktoberfest im Norden

Veröffentlicht am 19 September 2012 von Roland

Am Samstag, den 22.09. findet auf der Sportanlage Wittenkampsweg des TV Gut Heil Wrist ein Oktoberfest statt.

Neben bayerischen Genüssen wartet auch ein  Spieleparcour für Jung und Alt.

Als besondere Aktion wird dann auch noch ein sportlicher Wettkampf zwischen dem Bürgermeister und der Pastorin ausgetragen.

Für Aktion ist also gesorgt, es muss nur noch das Wetter mitspielen.

Näheres könnt ihr auch noch dem Anhang entnehmen.

Oktoberfest

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Kantersieg in Barmstedt – ALLE Einzel an die WSG

Veröffentlicht am 17 September 2012 von Fabian

Die größten Probleme mit dem barmstedter Spiel gab es eigentlich schon am Donnerstag abend! Jan hatte kurzfristig noch einen beruflichen Termin am Freitag abend und es war nich ganz klar, wann er in der barmstedter Halle auftauchen wird…! Nach Rücksprache mit den Barmstedtern ließen die ihm allerdings alle Freiheiten, sodass wir deren Hoffnung auf Chancengleichheit leider nicht erfüllen konnten! Denn die Gastgeber mußten in diesem Spiel vollständig ohne ihre Nr. 1 Wesner auskommen, und so hofften sie zunächst, dass bei uns die Voraussetzungen ähnlich sein würden!

Als Jan dann aber gegen 20:40 in der Halle eintraf, waren diese endgültig zunichte gemacht und wir konnten in voller Mannschaft antreten. Bis dahin hatte Jan in den ersten beiden Spielen jeweils drei Sätze verpasst! Niklas und Lorenz konnten nur den ersten Satz für sich entscheiden und hatten danach immer mehr das nachsehen…Vor allem bei Niklas lief noch so überhaupt nichts zusammen, was die Barmstedter gekonnt auszunutzen wußten! Wozu leider wiederum auch nich so wahnsinnig viel Geschick nötig war! Besserung mochte dann allerdings auch mit Jan in der Halle nicht wirklich eintreten und so ging das Spiel dann doch relativ glatt an Barmstedt! Das dies dann schon deren letzter Punkt sein wollte, war da noch nich zu erahnen…! Alex und Frank – unser heimliches Doppel 1 – verspielten im ersten Satz noch eine deutlich 10:6-Führung, ließen danach aber zwei Sätze lang überhaupt nichts anbrennen! Gerade mal 6 Punkte überließen sie den Gastgebern, ehe es im vierten Satz dann wieder deutlich knapper wurde. Letztlich behielten die WSGer dann aber mit 14:12 die Oberhand – ein wichtiger Sieg in der Verlängerung, an den sich Frank später noch erinnern sollte! Das „Schlussdoppel“ spielten Jan und ich dann dieses mal schon früh am Abend, da wir die anderen Doppel zunächst vorgezogen hatten. Trotz der Zauberaufschläge von Klaus Huckfeldt und Jans sturer Meinung „der muß doch zu flippen sein“ – war er nicht (jedenfalls nicht für ihn) – ging dieses Spiel deutlich an uns, sodass wir auch im dritten Saisonspiel mit einer Führung aus den Doppeln gingen!

Nebenan versuchte zeitgleich Niklas sich aus seinem Doppeltal zu befreien, was im ersten Satz kläglich scheiterte! Danach steigerte er sich jedoch zunehmend und schöpfte aus den knappen Erfolgen in den Sätzen 2 und 3 neuen Mut. So konnte er am Ende ein 3:1 gegen Becker einfahren und uns die genauso hohe Führung für die WSG sichern! Eine wechselhafte Leistung, aber ein deutliches Ergebnis sicherte mir dann den ersten Einzelerfolg der neuen Saison! Sönke brauchte dann zwei Sätze um gegen Jan etwas ins Spiel zu finden, der seinerseits mit dem Prinzip des guten Pferdes, im dritten Satz dann fast nicht mehr auskam! Am Ende aber trotzdem ein erneut ungefährdeter Erfolg für unseren Nachzügler. Lorenz machte sich das Leben nebenan dann gelegentlich selbst etwas zu schwer, in dem er in dem einen oder anderen Ballwechsel zu früh übers Ziel hinaus schoß… Mit der Devise sich im Zweifel immer für den schwersten Ball zu entscheiden, kam er aber am Ende ungestraft davon und holte dann chronologisch den dritten 3:0-Erfolg in Serie. Nach zu aufgeregtem ersten Satz und der spannenden Frage unter den Schneider-Zuschauern „Jan, was hast du ihm gesagt?“, steigerte sich Frank dann deutlich und glich im Schnelldurchgang zum 1:1 aus. im dritten Satz entschied er dann nach dem Doppel erneut einen Satz denkbar knapp für sich, obwohl er früh einem Rückstand hinterher hecheln mußte. Im vierten Satz gelang im das nach erneut verkorkstem Beginn leider nicht und so fand sich Frank mal wieder im fünften Satz wieder – er scheint jede Minute in der neuen Liga auskosten zu wollen… Nach zwei knappen Niederlagen in der letzten Woche, deutete sich dieses mal allerdings schon an, dass er wohl nur bis zum 9. Punkt kommen mußte,da er alle knappen Sätze ohnehin gewann! Und so kam es dann auch und Frank nutzte den zweiten Matchball zum umjubelten 7. Punkt!! Alex hatte seinen persönlichen Teufel dann in Jens Neumanns Aufschlägen gefunden, die ihm ein ums andere mal zur Verzweiflung brachten (oder war es eher die Konsequenz im eigenen Rückschlag, jeden Aufschlag gleich anzunehmen, obwohl er nie Erfolg hatte??) ! Am Ende gelang Alex im dritten Satz aber ein entscheidendes Break und den ersten Punkt bei fremdem Aufschlag seit gefühlten Ewigkeiten, um das Spiel irgendwie nach hause zu bringen! Jan wurde dann schon die Ehre zu Teil das Spiel nach 120 Minuten zu beenden, obwohl Sönke bei 0:2 und 1:7 aus barmstedter Sicht nochmal ein Zeichen setzten wollte und das Spiel gegen mich demonstrativ begann!! Zu mehr als einem 1:1 reichte es zwischen uns dann aber nicht mehr, da Jan definitiv nichts mehr anbrennen ließ und unseren neunten Punkt einfuhr!!!

So fuhren wir unerwartet schnell unsere Punnkte vier uns fünf ein, was mehr Zeit für Salzstangen, Bier, Fotos und Prellballregelkunde ließ! Die Liveticker aus den Hallen in Glückstadt und Wrist rundeten den gelungenen Spieltag ab…

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Wir haben es geschafft!

Veröffentlicht am 16 September 2012 von Roland

Ja es ist wirklich war, wir haben es im dritten Anlauf endlich hinbekommen, ein Mannschaftsfoto aufzunehmen. Das haben wir dann im Anschluss an unser Spiel gegen die 2. Mannschaft von der SG Borsfleth/ Glückstadt erledigt. Vorher galt es aber auch noch die Spiele abzuwickeln, was sich als gar nicht so einfach erwiesen hat.

Von der Papierlage sollte das eigentlich alles ganz klar aussehen, da unser Gegner die Ausfälle von Nils Frischbutter und Jens Fündling zu kompensieren hatte. Damit sich dann auch der zeitliche Ablauf etwas schwieriger gestalten sollte, spielte Lars Thode dann auch noch in zwei Mannschaften.

Aus diesem Grund konnten wir dann auch zu Anfang erst ein Doppel spielen. Hier lief das bei Roland und Manni aber nicht wirklich gut zusammen und sie verloren gegen Wähling und Köchel in 4 Sätzen.

Parallel konnte André dann schon mal sein erstes Einzel vorziehen, hatte auch keine Probleme und gewann klar in drei Sätzen. Zwischenstand: 1:1

Danach konnte dann das zweite Doppel gestartet werden und damit der zweite Tisch nicht ungenutzt dastand, wurde auch kurzerhand, das Einzel von Roland gegen Gerhard Köchel vorgezogen.

Wie schon im ersten Doppel haben André und Erik nicht wirklich viel zustande brachten und verloren gegen Muxfeldt und Thode deutlich in 3 Sätzen. Spannender machte es Roland, der wohl am meisten mit seiner Form kämpfte und nach einer 2:0 Führung sogar noch in den fünften Satz ging. Und ausgerechnet den gewann er dann auch noch mit 11:0. Egal. Auf jeden Fall hatten wir einen neuen Zwischenstand: 2:2.

Weiter ging es mit den noch ausstehenden Einzeln von Erik gegen Dieter Wähling und von Manni gegen Lars Thode. Erik mühte sich redlich und hatte doch einiges zu kämpfen gegen den  doch ungewöhnlichen Spielstil von Dieter als Penholder. Aber seine Einstellung wurde belohnt und Erik gewann ein knappes Spiel mit 3:1. Schwerer hatte es Manni, der auch zu kämpfen hatte. Vor allem aber mit einem gesundheitlich angeschlagenen Ellenbogen. Dadurch wurde das Spiel dann zu einer spannenden Angelegenheit die Manni (wohl doch durch Erfahrung?) mit 11:7 für sich im fünften Satz entschied. Somit waren wir dann im grünen Bereich und führten mit 4:2.

Jetzt schien es zu laufen und André spielte gegen Dieter Wähling und Erik trat gegen Robin Muxfeldt an. Auch André musste sich erst mal an das Penholder-Spiel von Dieter gewöhnen und lag auch gleich mit 0:2 zurück, ehe er sich immer besser auf das Spiel einstellen konnte und die folgenden Sätze deutlich zu 6, zu 3 und zu 6 gewann. Erik hatte gegen Robin scheinbar keine Probleme und gewann deutlich mit 3:0. Damit waren wir ja schon kurz vorm Ziel und führten mit 6:2.

Roland gegen Lars Thode und auch Manni gegen Gerhard Köchel machten das Ganze dann aber doch wieder recht spannend. Roland fand überhaupt nicht in sein Spiel und machte einfach viel zu viele Fehler. Das Ergebnis daraus war ein 1:3. Und auch Manni hatte zu kämpfen, war in seinem Spiel aber viel näher an einem Sieg, verlor dann aber doch relativ unglücklich 12:10 im fünften Satz. Da war das Match mit 6:4 also wieder recht offen und die Vorzeichen nach den Eingangsdoppeln waren ja auch nicht wirklich besonders toll.

Hier konnten sich dann aber Roland und Manni in einem umkämpften Spiel mit 13:11 in fünf Sätzen gegen Muxfeldt und Thode durchsetzen und sicherten somit den Endstand von 7:4 für uns. Fairerweise muss man aber sagen, dass das Spiel überhaupt keine Glanzleistung und eher Krampf war. Andererseits wäre eine Niederlage aber auch gar nicht Schlimm gewesen, da André und Erik ihr Doppel gegen Wähling und Köchel deutlich mit 3:0 gewannen.

Aber egal und Schwamm drüber. Ein nicht überzeugender Sieg, aber ein Sieg, und der bringt uns immerhin die nächsten 2 Punkte ein. Und ein Fazit kann man auch ziehen. Erstens muss Roland bei den Aufstellungen das nächste Mal die Augen richtig aufmachen, damit die Gegner keine Vorteile ziehen können. Und Zweitens sollten wir doch noch mal die eine oder Andere Doppelvariante ausprobieren.

Zum Schluss haben wir es dann auch noch geschafft ein Mannschaftfoto zu machen. Da das erste Foto dann auch noch nicht so ganz richtig war, können wir sogar noch ein Rätsel anbieten:

Wer findet den Fehler auf dem zweiten Bild? Wer ihn findet darf ihn zur Belohnung auch behalten!

 

Roland Gelonneck

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