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3. Herren gut aus Winterpause zurückgekehrt

Veröffentlicht am 23. Januar 2012 von Andreas

Wegen der am 10.02.2012 stattfindenden Jahreshauptversammlung des VfL Kellinghusen wurde das Auswärtsspiel der 3. Herren bei der SG Borsfleth/Glückstadt auf den 20.01. vorverlegt. Genau gegen diesen Gegner hatte man die in der Hinrunde vielleicht bitterste Niederlage eingesteckt, als man an der heimischen Eichenallee denkbar unglücklich mit 5:7 verlor (wobei Teamchef und Mannschaftsführer jeweils einen rabenschwarzen Tag erwischten und komplett ohne Erfolgserlebnis blieben).
Die Konsequenzen daraus sahen wie folgt aus: Volker wurde gegen Volker getauscht; allerdings musste auch der urlaubende Torben gegen Andreas ausgewechselt werden. Die diesmal gastgebenden Elbestädter vertrauten mit Klix, Schmidt, Kreienhoop und Meinert der Aufstellung aus dem Hinspiel. Um – Original-Aussage Klaus – „zumindest ein richtig starkes Doppel“ zu haben, boten die WSGer Fock /Wagner und Hamann/Ulrich auf. Diese Rechnung ging auf, allerdings anders als geplant: 2:0 punkteten nämlich Klaus und Volker (3:0 gegen K&K, 3:1 gegen Schmidt/Meinert); das vermeintliche WSG-Spitzendoppel ging dagegen leer aus, hätte dies aber auch nicht wirklich verdient gehabt. Im oberen Paarkreuz spielte Dietmar solide, Andreas unterirdisch – was allerdings trotzdem bei beiden insgesamt zu einer 1:1-Bilanz führte. Spitzenmann Mario Klix war für beide WSGer wg. seines unangenehmen Spinspiels nicht zu bezwingen (Andreas +9 -5 -4 -2, Dietmar -10 -10 -5). An Michael Schmidt hielt sich das WSG-Spitzenpaarkreuz dann jedoch schadlos, wobei sich Andreas allerdings erst nach 21.00 Uhr (Ende des Bereitschaftsdienstes) langsam einer ansatzweise akzeptablen Verfassung näherte. Entscheidend für den 7:5-Knappsieg war also das untere Paarkreuz: Klaus war eindeutig auf Wiedergutmachung ausgerichtet und fightete hochkonzentriert zuerst Meinert (3:1) und später Kreienhoop (3:2; nachdem er bereits im 4. Satz 2 Matchbälle vergeben hatte) nieder; Volker „Björn Borg“ Ulrich („ich war aber in den Ferien beim Friseur“) gegen Kreienhoop (0:3) zwar ohne Chance, dafür aber gegen Meinert (3:2) mit dem längeren Atem und taktischer Finesse – Endergebnis: 7:5 für WSG III und damit das bittere Hinspielergebnis umgedreht. Ende gut – alles gut! Die bei der Weihnachtsfeier am 12.01. ausgeknobelte Sieg-/Aufstellungstaktik ging also voll auf. Die erwartungsfrohen Gesichter bei der gelungenen Feier ließen doch auch nichts anderes erwarten, oder?

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