Archiv | Dezember, 2011

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Einladung Tischtennis-Kreismeisterschaften Schüler/innen B und Schüler/innen C

Veröffentlicht am 28 Dezember 2011 von Kim

Am Samstag, den 21. Januar 2012 finden ab 13.15 Uhr die Tischtennis-Kreismeisterschaften der Schüler/innen B (Jahrgänge 1999/2000) sowie der Schüler/innen C (Jahrgänge 2001 und jünger) in Brokstedt statt.

Treffpunkt für die Kellinghusener ist der Sportplatz des VfL, Quarnstedter Straße, 21. Januar 2012, 11.50 Uhr.

Die Wrister treffen sich am 21. Januar 2012 um 12.00 Uhr an der Neuen Wrister Sporthalle, Wittenkampsweg.

Anmeldungen werden bis Freitag, 13. Januar 2012 von Andreas Wagner angenommen (telefonisch, Email (siehe pdf) oder beim Training).

Bedenkt bitte, dass die Teilnahme an der Kreismeisterschaft in der Regel Voraussetzung ist, um an den Bezirksmeisterschaften (04./05.02.2012 in Heist) teilnehmen zu können.

Hier findet ihr nochmal die Einladung als pdf.

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Ergebnisse der Landes- meisterschaften der Mädchen

Veröffentlicht am 11 Dezember 2011 von Fabian

Am 10. und 11, Dezember fanden in Heide die Landesmeisterschaften der Mädchen und Jungen sowie Schüer und Schülerinnen A statt. Die WSG-Farben vertraten Isabelle und Jana Laskowsky. Beide scheiterten einmal deutlich und einmal denkbar knapp im Achtelfinale bei den Mädchen.

Hier die vollständigen Ergebnisse:

Ergebnisse komplett LM J+A 2011

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„Das hab ich beim Tischtennis ja noch nie erlebt…!“

Veröffentlicht am 11 Dezember 2011 von Fabian

09.12.2011 WSG Kelllinghusen/Wrist – TTC Seeth-Ekholt 3 9:6

Nach Heiko Bruhnsen schafft es schon wieder einer der Gegner in die Überschrift einer meiner Berichte: Mats Hansen! Wem galt die Aussage dieses mal? Alex war nicht dabei – der kam also schonmal nicht in Frage…! Unseren gefühlten Minusgraden in der Halle? Dem extrem glatten Boden? Unsportlichem Verhalten unserer Mannschaft? Alles mehr oder weniger wahrscheinich, aber es waren die Zuschauer…! Doch nicht etwa wegen ihres Verhaltens wie das der beiden älteren Herrschaften letztes Jahr in Mölln, sondern es waren ausschließlich Frauen! Das schien Mats derart aus der Fassung zu bringen, dass er sich erstmal aus den Doppeln raushielt, so geschockt oder überrascht wie er war! Da er leider als Mannschaftsführer nur fünf Aktive auftreiben konnte, mussten einer von ihnen und zwei von uns die Doppel von der Seitenlinie betrachten. Die Tatsache würfelte auch unsere Doppelplanungen nochmal komplett durcheinander ! Letztlich entschieden wir uns dafür Lorenz und Niklas als Doppel 1 auflaufen zu lassen und Jan und ich bildeten das Doppel 2, um mit einem deutlich 3:0 starten zu können!

Jan und ich erfüllten unseren Teil ganz solide, Lorenz und Niklas überzeugten immer nur phasenweise. Letztlich war es ein Spiel, das fast jeden Satz auf Messers Schneide stand und am Ende leider mit 11:9 im Fünften für die Gäste entschieden wurde! Auf das kampflose Doppel 3 folgten zwei deutliche Spiele von Jan und mir. Hier griff dann auch Mats das erste Mal ein, wohl auch wei die weiblichen Zuschauer zwar immernoch in der Überzahl waren, aber nicht mehr ganz allein! Andre konnte Alex in der Mitte leider nicht ersetzen und zog in drei Sätzen den Kürzeren. Niklas versuchte sich weiter aus seinem selbst ernannten „Loch“ herauszuwühlen, brachte sich aber immer wieder mit Unsicherheiten um den verdienten Lohn! Trotzdem kämpfte er sich den letzten Satz, in dem der Start aber ziemlich missglückte. Dies war nicht mehr zu korrigieren und so unterlag er letztlich in fünf Sätzen! Lorenz wußte dann in seinem vierten Auftritt für die WSG durchaus zu überzeugen! Zwar durchschaute Burger Lorenz Spiel mit zunehmender Spieldauer besser, aber statt zu varriieren blieb Lorenz hartnäckig und konnte sich letztlich auch so in vier Sätzen durchsetzen! Nach Eriks kampflosem Sieg damit 6:3 für die WSG und einem weiteren Spielgewinn in der Hinterhand!

Jan machte dann auch mit Martin Steffen (alias Marcel Thießen) kurzen Prozess, während ich mich gegen Mats Hansen wie immer gegen die Spielerkategorie „Reinspieler“ schwer tat. Nach verschlafenem ersten Satz, wurde das Spiel dann wohl im dritten Satz entschieden, den ich knapp mit 12:10 gewinnen konnte. Danach war die Luft bei Mats raus und das 8:3 für die WSG und der Sieg besiegelt – nun ging es nur noch um die Höhe: Von 9:3 bis 9:6 war alles möglich! Niklas dann wieder mit schwankender Einstellung und Leistung gegen den nächsten Kühne und wieder mit dem gleichen Ergebnis: 6-11 im Fünften! Andre konnte von dem „Kühne-Tausch“ genauso wenig profitieren und unterlag ebenfalls in der gleich Höhe wie im ersten Duell. Dann war Erik zum ersten mal nach zweieinhalb Stunden gefordert und das erneute Einspielen kurz vorher schein zunächst Früchte zu tragen. Doch dann stellte Björn um und es entwickelte sich vor allem in den Sätzen drei und vier irgendwie ein witziges, spannendes aber auch vorhersehbares Spiel. Björn schupfte ganz in Ruhe mit Erik mit, ehe Erik sich den richtigen Ball aussuchte um schnell anzugreifen. Leider jedes mal zur Vorhand – was auch Björn auffiel – , sodass Erik auf den Block nur mit der Noppe reagieren konnte. Was folgte war ein erneutes Schupfduell mit dem identischen Verlauf. Letztlich hätte Erik das Spiel wohl mit ein wenig mehr Ruhe gewinnen können, aber dazu reichte es heute wieder nicht!

Naja, dann also ein 9:6, das wohl eher schmeichelhaft für uns ist! Aber so kann es dann gehen: Holen Lorenz und Nikas im vierten oder fünften Satz im Doppel mit ein bißchen Glück zwei Punkte mehr, ist es ein ganz solides 9:3! Leider kam es anders und das Unentschieden war gar nicht so weit entfernt! Aber wie auch immer: Das 9:3 hätte auch nicht mehr Punkte gebracht und so beenden wir die hinrunde als Achter!

Eine ausführliche Zusammenfassung gibt es dann in der WSG-News, deshalb hier nur kurz das Auffälligste. Mit 11:13 haben wir eine negative Punktebilanz, was der eine oder andere wohl so nicht erwartet hätte! Dazu (Lorenz mal ausgenommen) nur einer mit einer positiven Bilanz – aber was für einer! Jan hat die Liga sicherlich dominiert und ist weiterhin unersetzlich! Für alle anderen muss es das Ziel sein eine positive Bilanz zu erspielen, wovon keiner wirklich weit entfernt ist! Nun heißt es für die meisten Mund abputzen und die Hinrunde aus dem Gedächtnis streichen. Dann geht es mit voller Kraft Richutng Rückrunde!!!

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Bezirksmeisterschaften Damen und Herren

Veröffentlicht am 05 Dezember 2011 von Fabian

Hier die Podiumsplatzierungen der WSGer im Überblick:

Damen A-Doppel:

Ann-Kristin Adleff/ Janett Arendt: Gold

Damen A-Einzel:

Ann-Kristin Adleff: Gold

Herren C-Einzel:

Roland Gelonneck: Bronze

Mixed A/B:

Merle Laackmann /Chritian Herrendörfer (TSV Brunsbüttel): Bronze

Jan Cyrullies / Inga Taplick: Gold

Herren A/B-Doppel:

Jan Cyrullies/ Fabian Gülling: Bronze

Herren A-Einzel:

Jan Cyrullies: Silber

 

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Niederlage im „Noppen-Gipfel“

Veröffentlicht am 03 Dezember 2011 von Fabian

Sage und schreibe 7 (SIEBEN) von 12 (das sind mehr als 50 %, aber wieviel nun genau kann um diese Uhrzeit nicht mehr ermittelt werden, …) Spielern traten an diesem Abend mit Noppen an. Wie im Endergebnis hatten auch hier die Sterne die Nase vorn (4:3)! Bei den Gastgebern verließen sich lediglich Tegelhüter und Wille auf ihr Talent und verzichteten auf „materielle Unterstützung“! Bei uns sind es seit Mittwoch auch nur noch drei, nachdem Andre zur alten Belagkonstellation zurückgekehrt ist…Tja, so schnell wird man ohne Noppen zu Außenseitern!

Die Sterne gingen als Favorit in die Partie und strateten gleich mal standesgemäß mit 2:0. Mussten Jan und ich so schnell schon unsere erste Doppelniederlage kassieren? Nein, da Thießen auf Seiten der Sterne sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft an den Start ging, ließen wir unseren Doppeln 2 und 3 den Vortritt. Für Andre und Niklas war die Partie schnell gelaufen, ohne überhaupt richtig anzufangen. Erik und Alex hielten sich dagegen länger, waren sogar kurz vor einer 2:1-Satzführung, leider revangierten sich Heiko und Stefan aber für das 13:11 im zweiten Satz mit einem 14:16 und so rannten die WSGer stets einem Rückstand hinterher. Am Ende unterlagen die beiden dann knapp im Fünften! Ganz so weit weg war es mit der ersten Niederlage von Jan und mir kurz danach aber auch nicht, da Tegelhüter und Ersatzmann Thießen überzeugend auftrumpften. So mussten Jan und ich uns vor allem in den Sätzen 2, 3 und 4 ordentlich strecken (im ersten hätten wir es auch gemusst – taten es aber nicht) um uns zumindest in den Entscheidungssatz zu bringen! Dort lief es dann rund und das „Zählhängebrettchen“ konnte auch auf WSG-Seite endlich umgedreht werden.

Aufgrund der Verschiebungen im Spielablauf begann Alex mit seinem Einzel gegen Scheller, indem er zwar noch mit 2:1 in Führung gehen konnte, am Ende aber mit leeren Händen dastand! Für mich war gegen „Acker“ definitiv mehr drin, doch so richtig wollte mir an diesem Abend nichts gelingen. Konnte ich dann doch mal in Führung gehen, so wußte Bernd immer im richtigen Moment das Glück auf seine Seite zu ziehen, sodass am Ende ein deutliches 0:3 zu Buche stand! Tegelhütter schien seine Form aus dem Doppel bis zum Einzel gegen Jan konserviert zu haben und wußte dort erneut zu überzeugen. Ab der Mitte des dritten Satzes konnte Jan dann aber nochmal einen drauf legen und sicherte der WSG letztlich den zweiten Punkt. Niklas hatte gegen Thies nur einen Satz lang die nötige Geduld, konnte sich dafür aber leider nicht belohnen und fand danach nicht mehr zur ausreichenden Konzentration, um den für ihn unangenahmen Thies zu gefährden. Erik ging ab dem zweiten Satz heute wieder buchstäblich „die Wände hoch“ und war nach gewonnenem ersten Satz ziemlich neben der Spur. Auch wenn der Frust über leichte Fehler verständlich ist, die bei langen Ballwechseln natürlich doppelt ärgerlich sind, muss er irgendwie einen Weg finden das besser zu verarbeiten…! Vermutlich hat er sich in dem einen Spiel mehr geärgert, als Heiko Wille in seiner ganzen Karriere!! Ersatzmann Thießen wußte wie schon im Doppel auch im Einzel zu überzeugen und beeindruckte mit weiten Wegen und attraktiven Abwehrbällen. Trotzdem wußte auch Andre dagegen zu halten und lieferte fünf Sätze lang ein spannendes Duell. Einziger Haken war leider das Ergebnis, das am Ende 9:11 im Fünften hieß. Ein Erfolgserlebnis wäre ihm hier sicherich gegönnt gewesen…!

Ein ernüchterndes 2:7 daher bislang aus WSG-Sicht, das die WSG dank Jan gleich mit einem 3:0 korrigieren konnte. Leider lediglich um einen Punkt, denn gleich im Anschluss kassierte ich die zweite 3:0-Niederlage des Tages, die irgendwie ähnlich verlief wie die vorherige. Wieder konnte ich einen knappen Satz nicht gewinnen (dieses mal den ersten) und stratete danach immer erstmal mit 0:4 in die weiteren Sätze. Vor allem die Führung schien Tegelhütter in die Karten zu spielen, der viele lange Ballwechsel doch noch für sich entscheiden konnte. Mit einem Sieg im ersten Satz hätte das ganze vielleicht ganz anders verlaufen können, am Ende bleibt aber ein enttäuschendes 0:3 und schon der achte Punkt für die Sterne! Die Niederlage schien dann mit 3:9 schon fast besiegelt, ehe Nikl nochmal der Kampfgeist packte und einen 0:2-Rückstand umbog. Nach zwei knappen Siegen überzeugte er offensiv im fünften Satz dann bis zum 10:3. Doch der letzte Punkt wollte irgendwie nicht fallen. Nach kurzer Verschnaufpause bei 10:7 gelang ihm dann der Durchbruch und wie schon gegen Heide ein Einzelerfolg nach der Durststrecke der vorherigen Partien. Mit dieser Eichhörnchentaktik arbeitet er sich hoffentlich wieder an alte Stärke und Selbstbewusstsein heran! Alex konnte zwei Sätze lang gegen den erklärten „Nicht-Lieblings-Gegner“ gut mithalten, konnte dann aber wie Niklas die Konzentration nicht hoch halten und besiegelte dann das 4:9 für die WSG. Lediglich Niklas konnte sich neben Jan in die Siegerliste eintragen, was sicherlich etwas enttäuschend ist…!

Was kann also helfen? Die Sterne lagen wie beim Ergebnis auch bei den Noppen vorn, bedeutete das also, dass wir unsere Anzahl weiter aufstocken müssen?? Wohl nicht, denn schließlich konnte keiner unserer „Noppen-Fredis“ ein Einzel gewinnen….Da heißt es dann wohl eher für alle: Weg damit…!!=)

 

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Nicht ernsthaft?!

Veröffentlicht am 02 Dezember 2011 von Fabian

Sowohl Freitag als auch Samstag waren als Punktspieltermine in den Kalendern der Spielerinnen der 2. Damen markiert.

Und nach diesem Wochenende konnte eine wichtige Feststellung gemacht werden: Auch wenn man eigentlich aussetzen soll, sollte man sich nichts vornehmen, denn es können immer wieder Umstände eintreten, aufgrund derer man sich dann doch statt auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg in der Halle vom ESV Büchen wiederfindet… Ursachen hierfür können vielfältig sein, seien es eine Magen-Darm-Erkrankung oder die (gewollte) Unterbesetzung von der 1. Damen!

Doch der aufmerksame Leser sollte hierdurch kein negatives Bild von den Punktspielen erhalten, die durchaus erfreulich für die 2. Damen der WSG ausgingen: 2 Siege in Folge- das 7:7-Sydrom hatte die längste Zeit das Spiel der jungen Mannschaft dominiert.

 

Doch fangen wir erst mal von vorne an:

Freitag traten wir gegen Friedrichsgabe an. Eigentlich sollte das Spiel schon am 04.11. stattfinden, doch auf Grund einer Verlegung wurde am Freitag zusammen mit der 1. Herren in der Wrister Halle gespielt.

Nach einem 2:0-Führung durch zwei siegreiche Doppel gelang es Mareike diese Führung auszubauen, und gewann im 4. Satz gegen die Nummer 1 von Friedrichsgabe hauchdünn mit 12:10.

Neben ihr spielte Inga gegen die Noppenkönigin Militzer. Inga konnte machen, was sie wollte, doch Militzer war steht`s mit ihrer Rückhand am Ball, egal ob dieser in Vor-oder Rückhand kam. Zudem hatte die Friedrichsgaberin auch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Glück als Inga aushalten konnte. Somit musste sie nach vier langen Sätzen ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren.

Danach verlor Jana gegen die Nummer 4 aus Friedrichsgabe mit 0:3. Dieses Ergebnis ist aber deutlicher als jeder einzelne Satz als Gegenbeweis. Denn Jana verlor zu -9, -11 und -8. Janette dagegen ging gegen Sierakowitz über die volle Distanz und verlor letztlich unglücklich nach umkämpften Sätzen mit 4:11 im 5. Satz.

Dieses 5-Satz-Spiel läutete drei weitere 5-Satz-Spiele ein, bei dem die WSG zweimal als Sieger hervor ging:

Inga erspielte gegen die gegnerische Nummer 1, nachdem sie 0:2 hinten gelegen hatte, einen 3:2 Sieg. Dies tat Jana ihr nach, und ging gegen die Nummer 3 als Siegerin vom Tisch.

Nur Mareike sollte genau wie Inga die Noppe von Militzer hassen lernen. Nach offenem Schlagabtausch ging es in den 5. Satz. Nachdem Militzer einen Turm bei einer 8:10 Führung verschoss, schnupperte Mareike noch mal am Sieg, musste jedoch einen Ball später schon der rückhandorientierten Spielerin aus Friedrichsgabe gratulieren.

Kurze Zeit später baute Janette die 5:4-Führung aus, indem sie der WSG den 6. Punkt bescherte. Gegen Krause gewann sie souverän mit 3:0.

Danach musste Jana als hochgerückte Nummer 3 gegen die Nummer 1 ran. Unerwartet schaffte sie es in den 5. Satz, den leider dann doch die erfahrene Melanie Kroener für sich verbuchte.

Danach ging es schnell: Sowohl Inga als auch Mareike gewannen jeweils 3:0 gegen Nummer 3 und 4.

Endstand: 8:5.

 

Für das Punktspiel gegen Büchen war bis zum Anfang der Woche geplant, dass Helen, Inga, Jana und Janette den langen Weg auf sich nehmen sollten, um zwei weitere Punkte nach Hause zu fahren. Doch es kam alles anders, wie der aufmerksame Leser bereits anfänglich bemerkt haben sollte:

Durch die Unterbesetzung der 1. Damen kam Inga für Isabelle zum Einsatz und Merle für Inga der in der 2. Damen. Am Samstagmorgen musste Jana krankheitsbedingt passen, und die Suche nach einer 4. Spielerin für die 2. Damen begann. Im Glauben, dass die 1. Damen bereits mit Inga auf dem Weg zu ihrem Punktspiel war, wurde jede Dame des gesamten Vereins versucht zu erreichen, doch größtenteils ohne Erfolg. Letztlich musste Mareike ihr Vorhaben nach Hamburg zum Weihnachtsmarkt und zum Shoppen zu fahren gegen einen Schläger und Janette, Helen und Merle eintauschen. Gewollt oder gezwungen durch die Situation stellt bitte keiner als Frage…

So, nun endlich vollzählig, ging es im Auto von Janettes Mann los: Nach 1,5 Stunden Fahrt fanden wir uns letztlich in der Halle der Büchenerinnen beim Einspielen wieder. An dieser Stelle möchte ich einen Dank an Janettes Navi aussprechen, durch das wir noch mal das kleine beschauliche Bauerndörfchen Siebeneichen kennen lernen durften.

In einer zur Hälfte komplett anderen Aufstellung begann das Spiel:

Mareike und Merle traten gegen das gegnerische Doppel 1 an. Einzige Hürde war hierbei der Anti der Nummer 1 aus Büchen. Dennoch gewannen sie souverän mit 3:0. Am Nebentisch taten es ihr Janette und Helen gleich.

2:0-Führung somit für die WSG, die Merle gleich verstand auszubauen: Gegen die Nummer 1, die sie bereits im Doppel kennenlernen durfte, gewöhnte sie sich schnell an den Anti und dominierte das Spiel vor allem auf Grund ihres neuen alten Rückhandtopspin, der durch eine Optimierung von Jan C., auch endlich den gewünschten Effekt hatte. Mit einem 3:0 und somit mit einem Sieg machte sie für Janette Platz an der Platte.

Daneben hatte Helen etwas mehr Schwierigkeiten gegen des Gegners Nummer 2. Diese brachte erstaunlich viele Bälle zurück auf die Platte und bewies sehr viel Geduld im „Schupf-Modus“. Nach 0:2-Rückstand wurde es Helen zu bunt und sie zeigte ihr Können und ihre Fähigkeit das Spiel zu drehen und trotzte nicht nur ihrem blauen Zeh sondern auch der Gegnerin mit 3:2. (Zur Information: Helen hatte sich an ihrem Bett gestoßen, oder hat vielleicht sogar dagegen getreten. Näheres liegt der Berichterstatterin nicht vor!)

Nun waren Janette und Mareike am Zug die 4:0-Führung zu erweitern. Janette gelang dies auch in vier Sätzen gegen Frauke Franzen.

Mareike musste gegen die eigentliche Nummer 4, aber die gefühlte Nummer 1 antreten. Kurz nachdem das Spiel begonnen hatte, fand sich Mareike im 3. Satz mit einem 0:2 im Rücken wieder. Diesen gewann sie dann aber deutlich mit 11:4, bevor sie im Vierten in die Verlängerung ging, und dennoch mit 11:13 unterlag. An diesem Punkt wusste die Betreuerin nicht, ob Mareike wirklich beim Spiel war, oder sich noch über den verpassten Hamburg-Besuch und deren Umstände ärgerte. Dieses Ergebnis zeigte keinesfalls Mareikes eigentliche Stärke.

Somit stand es 5:1 und Helen und Merle tauschten die Gegnerinnen. Helen hatte gegen die Nummer 1 wenig Schwierigkeiten und fertigte diese regelrecht  mit 3:0 ab.

Merle dagegen hatte mehr Probleme. Nachdem schon der erste Satz nur knapp mit 17:15 gewonnen werden konnte, trumpfte ihre Angela Nickel im zweiten Satz auf, und gewann durch leichte Fehler der WSGerin, die zwar wusste, was sie tun musste, aber Nickels aufgebaute Mauer nicht durchbrechen konnte. Im dritten und vierten Satz kämpfte Merle wieder und es gelang ihr ein Sieg in vier Sätzen.

Als Mareike gegen die Nummer 3 an die Platte trat, fehlte somit nur noch 1 Punkt zum verdienten Erfolg. Trotz verlorenem Satz war Mareike nie richtig in Bedrängnis und gewann im vierten Satz mit 1:11 und somit das gesamte Spiel.

Nach einer Stunde und zwanzig Minuten hatte das Team also den Sieg errungen, trotz aller vorangegangenen Komplikationen…

Nun befindet sich das Team der 2. Damen durch Schützenhilfe des TuS Holstein Quickborn wieder auf Platz 2 hinter dem TuS Esingen, der leider doch im letzten Spiel den Sieg gegen SC Hohenaspe für sich verbuchen konnte… Zu viel Schützenhilfe wäre dann auch zu viel Glück gewesen.

Somit wird es am kommenden Freitag „Selbst ist die 2. Damen“ heißen und gegen den Bargfelder SV 2 vielleicht dann doch noch die Herbstmeisterschaft klarmachen.

Hierbei sollte man sich wohl nicht den FC Bayern zum Vorbild nehmen, denn je höher ein Vogel fliegt, desto tiefer kann dieser dann auch fallen…

Merle Laackmann

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