Archiv | November, 2011

Kreisschiedsrichterlizenz erwerben bzw. auffrischen?

Veröffentlicht am 28 November 2011 von Web-Schiri

Hallo allemann,

im Januar bietet der Kreis wieder einen Auffrischungslehrgang für alle bereits geprüften Kreisschiedsrichter an. Außerdem wird es im Hinblick auf den Deutschland-Pokal im April bei uns in Kellinghusen auch noch einen weiteren Schiedsrichterlehrgang für Neulinge geben.

Die Auffrischung findet am Donnerstag, 19. Januar von 18.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr in Itzehoe statt. Der Lehrgang für neue Schiedsrichter findet am Dienstag, 17.01.12 + Dienstag, 24.01.12 von 18.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr in Itzehoe statt.

 Einladung Auffrischungslehrgang Kreisschiedsrichter Januar 2012

Einladung Kreisschiedsrichterlehrgang Januar 2012 

Alle Interessenten können sich gerne direkt an den Kreisschiedsrichterobmann der WSG wenden. Schüchternen steht die Kommentarfunktion in diesem Artikel zur Verfügung, dann wird der SR-Obmann auf Euch zukommen!

 

Beste Grüße

Der Web-Schiri

 

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Heide bringt Team an seine Grenzen!

Veröffentlicht am 27 November 2011 von Fabian

25.11.2011 WSG Kellinghusen/Wrist – MTV Heide 5:9

Nachdem der Großteil der Liga nach über der Hälfte der Saison extrem knapp beisammen war (2 Punkte Differenz zwischen Platz 3 und 8), scheint sich so langsam die Spreu vom Weizen zu trennen und die WSG scheint sich wohl eher Richtung Spreu zu orientieren. Nach zwei knappen Siegen in Folge (mal erkämpft, mal erzittert) kam Heide zum gut besuchten Duell in die Wrister „Eissporthalle“. Andre musste krankheitsbedingt passen, dafür stand allerdings Lorenz Gewehr bei Fuß und sprang ein.

Wir vertrauten auf die Doppelformation vom letzten Freitag und starteten erwartungsgemäß. Jan und ich siegten fast genauso deutlich wie Lorenz und Niklas unterlagen. Es musste also wieder das Doppel 3 über Führung oder Rückstand entscheiden, doch während die WSGer in der Vorwoche noch einen knappen Sieg verbuchen konnten, war das Glück dieses Mal nicht auf ihrer Seite. Von den ersten drei Sätzen in der Verlängerung konnten sie nur einen gewinnen und mussten damit nach dem vierten Satz gratulieren. Jan antwortete aber gleich daneben mit einer Formsache gegen Hanisch  zum 2:2-Ausgleich. Nach gewonnenem ersten Satz, konnte ich zunehmend weniger mit eigenen Aufschlägen punkten und ermöglichte Borchers im Gegenzug immer mehr einfache Punkte. So war es kein Wunder, dass das Spiel dann nach 8:8 im vierten Satz innerhalb von wenigen Sekunden (2 Aufschlagpunkte inklusive) beendet war. Nikl dagegen schient gewillt, den Negativtrend der letzten Wochen zu durchbrechen und welcher Tag sollte sich dazu besser eignen als ein Freitag…!?Nach kassiertem Satzausgleich fuhr er souverän und deutlich den erneuten Ausgleich für die WSG ein – leider der letzte für diesen Abend. Beim Spiel von Alex gegen Jens Piller musste ich spontan an ein Stromberg-Zitat dieser Woche denken: “ Schönheit ist ja häufig auch nur eine Frage von Licht an, oder Licht aus“, doch dieses Spiel hätte wohl selbst im tiefsten Stollen keinen Hauch von Schönheit offenbart. Schon der erste Ballwechsel dauerte eine gefühlte Ewigkeit und so schlossen sich fünf zähe und tempoarme Sätze an. Am Anfang hatte Alex jedoch häufig das bessere Ende auf seiner Seite und sicherte sich eine lockere 2:0-Führung. Danach wurde er aber zunehmend unsicherer und so schien das Spiel zumindest im Bereich der Spannung ein wenig Fahrt aufzunehmen. Nachdem Alex jedoch im Vierten dann denkbar knapp unterlag, war der Siegeswille gleich aus mehreren Gründen in die Einzelteile zerfallen, sodass im fünften Satz auch keine Spannung mehr aufkommen wollte. Am Ende also ein 3:2 für Heide und deren erneute Führung – dieses mal gleich auf zwei Punkte . Denn parallel hatte Markus sich das Spiel von Erik an diesem Abend genau ausgeguckt und war mit sicherem und drucklosem Spiel nie in Gefahr. Erik tat sich mal wieder etwas schwer damit, dies auch einfach einmal einzusehen und war daher erst recht nicht in der Lage dem Spiel durch ein verändertes System eine Wendung zu geben…! Den Auftakt zu einer spielerisch höheren Qualität machten dann aber Lorenz und Sven, die sich ein sehr ansehnliches Duell lieferten. Leider war Lorenz in zwei Sätzen jeweils in der Verlängerung unterlegen und musste schließlich zum 1:3 gratulieren, obwohl er mit etwas Glück sogar mit einem 3:0-Sieg von der Platte hätte gehen können.

Ein inzwischen deutliches 3:6 also zum Auftakt der zweiten Runde, die Jan gegen Holger eröffnete. Beide lieferten sich ebenfalls ein sehr unterhaltsames Duell – dieses Mal mit dem besseren Ende für die WSG. Allerdings ging es für Jan wie schon in den beiden Spielen zuvor im zweiten Einzel über fünf Sätze und anders als in Moorrege und Sparrieshoop blieb es bis zum letzten Punkt spannend. Bei 9:9 bewieß Jan jedoch erneut mehr Routine und Sicherheit und holte das 11:9 für die WSG! Gegen Markus Hanisch bot sich mir die Möglichkeit der negativen Grundstimmung und dem gesamten Spiel an sich durch einen kämpferischen Auftritt vielleicht nochmal eine positive Wendung zu geben. So kann man sich denn täuschen, denn was mir zwar in meinen vier Sätzen gelang, verpuffte unbemerkt als Effekt auf den Rest der Mannschaft. Neben einem verlorenen Satz gelangen mir auf unterschiedlichste Weise drei Siege: mal erkämpft (12:10 nach 8:10-Rückstand), mal erspielt (11:6), mal erzittert (11:9 nach 8:3-Führung und Auszeit bei 10:8)! Obwohl wir damit den Heider wieder auf einen Punkt (5:6) auf die Pelle gerückt waren, gewannen wir danach nicht einen einzigen Satz mehr…!! Dreimal 0:3 hieß es nacheinander für Niklas, Alex und Erik. Lediglich Niklas schien nochmal an einem engeren Ergebnis zu schnuppern (10:12 und 13:15), doch das wars dann auch schon!

So fand das Spiel ein jehes Ende, das nicht nur vielen Einzelnen, sondern auch dem „Team“ die Grenzen aufzeigte! Denn er blitzte wieder auf, der seit Jahren vorhandene und immer wieder mal durchbrechende Hang zur Selbstzerfleischung, der die erkämpften Siege in Moorrege und Sparrieshoop aussehen ließ, als wären sie bereits mehrere Monate her! Vertreiben lässt er sich wohl erst, wenn mal Einigkeit über Ansprüche und Ambitionen herrscht, was derzeit aber utopisch erscheint…So wird er weiterhin unter der Oberfläche köcheln und dann und wann  zum überlaufen kommen und das mittlerweile mit einer erschreckenden Vorhersehbarkeit! Es bleibt für mich letztlich auch im Verborgenen wie ein derartiger Absturz der Formkurve zu erklären ist, der sich seit dem 9:7 in Moorrege in zwei Schritten vollzogen hat. Am wahrschienlichsten scheint mir, das einfach zu viele aus der Mannschaft „gefangen im eigenen System sind“ und gegen bestimmte Gegner und deren Spielsysteme einfach ohne (Variations-) Möglichkeiten sind! Klingt düster und apokalyptisch, heißt aber viel mehr, dass es genauso schnell wieder anders aussehen kann – wenn die richtigen Gegner kommen!!

Fabian Gülling

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Weihnachtsturnier

Veröffentlicht am 27 November 2011 von Fabian

Weihnachtsturnier 2011

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VfL-Weihnachtsball

Veröffentlicht am 22 November 2011 von Fabian

Zum Beginn der Weihnachtszeit und kurz vor dem Wechsel in das Jubiläumsjahr richtet der VfL auf dem Vereinsgelände einen Weihnachtsball aus. Für das leibliche Wohl wird durch die neuen Pächter des Vereinsheims gesorgt, die uns bereits bei unserem Schwarzlichtturnier bestens versorgten! Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 01.12. bei Roland!

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Das 7:7-Syndrom

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Merle

Die letzten Spielergebnisse wirken wie eine wiederkehrende Krankheit, unaufhaltsam und bedrückend. Doch was tun, wenn es immer am Ende 7:7 heißt, und keiner als Sieger aus der Halle gehen kann?

Doch was ist beim Tischtennis das, was bei einer Krankheit die Medikamente sind?

Was hilft? Andere Doppelaufstellung? Mehr Training? Mehr Teamgeist? Nur noch die besten vier Spieler aufstellen?

Nachdem man die letzten beiden Punktspiele mit einem Unentschieden beendet hatte und die Zeitung nicht gerade freundliche Worte hierfür fand, wollte man gegen den FTSV Fortuna Elmshorn nicht nur sich selbst, sondern auch der Außenwelt beweisen, dass man noch auf Sieg spielen konnte. Und genau mit dieser Motivation begann das Spiel.

Bereits mit einer neuen Doppelaufstellung versuchte die junge Mannschaft der WSG das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

Die bislang pausierende Merle Laackmann wurde in den Doppeln eingesetzt. Was zunächst nur eine positive Laune von Inga war, als sie morgens Merle schrieb und fragte, ob sie Doppeln spielen wolle, entpuppte sich als gute Möglichkeit endlich beide Doppel zu gewinnen, um mit 2:0 in die erste Einzelrunde zu starten. Neben der Kombination Taplick/Laackmann traten Helen Galkan und Mareike Wittorf als starkes Duo an.

Die Mission doppelter Doppelsieg fing gut an, endete aber mit einem 1:1- und damit schon wieder mit einem Unentschieden.

Nachdem beide WSG-Doppelpaarungen den ersten Satz für sich verbuchen durften, entwickelten sich beide Spiel unterschiedlich. Während Inga und Merle mit einem relativ lockerem 3:0 den ersten Punkt für die WSG einfuhren, bei dem sie sich von Satz zu Satz steigerten und wieder in ihren gemeinsamen Rhythmus fanden, verloren Helen und Mareike die Sätze 2,3 und 4, und somit das ganze Spiel gegen das gegnerische Doppel 1 Lohse/Franzen.

Mit einem 1:1 im Rücken ging es in die ersten Einzelrunden:

Helen spielte gegen Sonja Lohse, die ihr Spiel spinorientiert über eine starke Rückhand gestaltete. Doch dies konnte Helen nichts anhaben. Sie gewann souverän in drei Sätzen, indem sie Lohse aus dem Spiel nahm und ihr Eigenes durchsetzte. Inga brauchte für ihren Sieg gegen die gegnerische Nummer 1 Franzen einen Satz und paar Nerven mehr als Helen.

Franzens Spiel wurde durch ihre Noppe auf der Rückhand beherrscht, mit der sie Inga immer wieder in Bedrängnis brachte. Doch mit gutem Auge und erfolgreichem Rückhand Topspin, den sie variable einsetzte, schaffte Inga es das Spiel für die WSG zu verbuchen.

Nun waren Mareike und Jana am Zug:

Gegen die Nummer 4 hatte Mareike keine Probleme. Sie ging übers schnelle Konterspiel und siegte mit +5,+5 und +6. Jana dagegen hatte mit Ellen Zuna eine hartnäckige Gegnerin erwischt. Nachdem der erste Satz zu -5 verloren ging, steigerte sich Jana zunehmend. Dennoch gelang es ihr nicht durch ihre starke Rückhand die entscheidenden Punkte zu machen, sodass sie zu 9 und 10 den zweiten und dritten Satz verlor und Ellen Zuna schließlich zum Sieg gratulieren musste.

Der Zwischenstand hieß 4:2 und die WSGerinnen waren motiviert, diese Führung weiter auszubauen.

Nun stieg Helen gegen Franzen in den Ring. Die Elmshornerin hatte die 21-jährige Estin in den ersten beiden Sätzen gut im Griff, sodass es schnell 0:2 gegen Helen stand. Auch Helen hatte mit der Noppe der gegnerischen Nummer 1 Probleme. Ihr gelang es nicht mit ihrem Vorhand Topspin die Punkte zu machen. Erst in Satz 3 und 4 hatte sie sich besser auf die Gegnerin eingestellt. Diese verbuchte sie dann auch zu +6 und zu +7 für die WSG.

Letztlich entschied Franzen trotz Helens Gegenwehr doch das Spiel im fünften Satz mit 11:9 für sich.

Inga erging es gegen Sonja Lohse am Nebentisch ähnlich wie Helen. Auch sie musste nach einem offenen Schlagabtausch ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Sie unterlag ebenfalls im fünften Satz mit 9:11.

Das Unentschieden-Problem entwickelte sich zu einem 5ten-Satz-Problem, denn auch Mareike kämpfte Satz für Satz gegen Ellen Zuna um den Sieg. Schließlich unterlag sie im 5.Satz zu 14:16.

Trotz der drei knappen Niederlagen ließ sich die junge Jana Laskowsky gegen Hell nicht aus dem Konzept bringen. Noch Wut im Bauch vom vorherigen Spiel knallte sie der Gegnerin die Bälle nur so um die Ohren und gewann souverän mit 3:0.

Die Überlegenheit von Jana trieb ihre Gegnerin zur Weißglut, sodass sie „sich nicht mehr beherrschen konnte“ und nach ihrer zweiten Niederlage wütend aus der Box sprang.

Jana sicherte also das 5:5 und damit wieder das Unentschieden.

Nun mussten wenigstens noch drei Spielerinnen der WSG ran, um die drei notwendigen Punkte zum Sieg einzufahren.

Direkt nach ihrer 5-Satz-Niederlage musste Mareike gegen die Nummer 1 der Gegner antreten. Sie unterlag mit 3:0. Doch dieses Resultat wiederspiegelte keinesfalls ihre Leistung, denn außer im zweiten Satz, den sie klar zu -4 verlor, hielt sie ihre Gegnerin in Schach und unterlag jeweils mit 10:12 in den Sätzen 1 und 3.

Neben Mareike agierte Helen gegen Ellen Zuna. Auch sie spielte wie Mareike nur drei Sätze, doch der Unterschied war, dass diese drei Sätze auf ihr Konto gingen und der WSG wieder einen Ausgleich bescherten: 6:6.

Schließlich lag es in Janas und Ingas Häden den Sieg nach Haus zu schaukeln. Sowohl Inga als auch Jana gewannen den ersten Satz. Zuschauer wie auch Spieler schöpften Hoffnung. Inga brachte auch den zweiten Satz nach Hause, bevor sie im Dritten einer starken Phase der Elmshornerin Hell nicht standhalten konnte. Währenddessen unterlag Jana in den Sätzen 2 und 3 jeweils mit 6:11. Ihre Gegnerin Sonja Lohse hatte in ihr Spiel gefunden. Somit ging es für Jana und Inga jeweils in den vierten Satz:

Inga führte mit 2:1; Jana lag mit 1:2 zurück.

Das Ende des Spiels war nur noch wenige Sätze entfernt und es gab drei mögliche Ausgangskonstellationen:

Beide Mannschaften hatten die Chance mit 8:6 als Sieger aus der Halle zu gehen, oder auch mit einem Unentschieden im Gepäck…

Und es kam, wie es kommen musste:

Inga gewann im auch den vierten Satz und damit das Spiel. Sonja Lohse tat es ihr nach, doch leider punktete sie für die gegnerische Mannschaft.

Und das Ende vom Lied war wieder ein Unentschieden: 7:7!

 

Das 7:7-Syndrom nimmt langsam Gestalt an…

 

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Dein Rückhandschuss hatte ja heute 260 km/h…!!

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Fabian

TSV Sparrieshoop – WSG Kellinghusen/Wrist 7:9

Um wen mag es sich bei dieser Aussage handeln??So viel sei gesagt: Getätigt wurde sie im Anschluss an das Spiel vom Sparrieshooper Heiko Bruhnsen über einen der WSGer…!Doch wer hat etwas derartiges im Schlagangebot?Jan? Letztes Jahr vielleicht, doch in dieser Saison heißt es auch in der tiefsten Rückhand:Das muss auch mit der Vorhand gehen…! Außer beim Lieblingsaufschlag gehört die Rückhand kaum noch zum Schlagrepertoir! Fabian? Ok, guter Witz! Niklas? Mit Glück kommt er bei allen Rükchandschüsse zusammen auf 260 km/h – an guten Tagen! Alex? Der König der Langsamkeit, der auch aus jedem Balwechsel das Tempo nehmen kann? Andre oder Erik? Was ist ein Rückhandschuss??

Es ist tatsächlich schwer zu glauben, dass so etwas über einen der WSGer gesagt wurde….Die mit Spannung erwartete Auflösung folgt am Ende, kommen wir aber zunächst zu den drei Stunden davor:

Nach unseren Doppeldesastern der letzten Wochen war die Zeit für eine Umstellung nun endgültig gekommen. Nach desolaten 2:12 Doppeln aus den letzten vier Spielen formierten sich Jan und ich als neues Doppel 1, Andre und Niklas als Doppel 2. Auf Erik und Alex ruhten weiterhin die Hoffnungen sich zu einem sicheren Punktegaranten zu entwickeln. Jan und ich begannen mit einem klassischen Fehlstart konnten dann im dritten Satz in der wohl schlechteren Konstellation aber das Break schaffen und sorgten für ein 3:1. Andre und Niklas schnupperten im zweiten Satz am Ausgleich, unterlagen letztlich aber mit 0:3. Nach umkämpften zweiten Satz schienen Erik und Alex mit einer 2:0-Führung im Rücken auf der Siegerstraße, doch sie machten es nocheinmal mehr als spannend und gewannen im fünften dann hauchdünn mit 11:9! Immerhin, die Umstellung schien geglückt und man hatte jetzt schon so viele Doppel geholt wie in den vier Spielen zuvor zusammen! Einen Dämpfer gab es dann von mir gegen Bartels. Viel zu überhastet gingen die zwei ersten Sätze komplett an mir vorbei und erst im dritten ging es so langsam bergauf. Prompt folgte der Satzgewinn, doch im vierten hetzte ich dann von Beginn an einem Rückstand hinterher und konnte mich nicht mehr in den Entscheidungssatz retten. Jan machte mit Ingo letztlich ziemlich kurzen Prozess und ließ ihm nie wirklich eine Chance! Parallel folgten zwei starke Sätze von Alex gegen Harry, dessen Widerstand dann gebrochen war, sodass Alex ein sicheres 3:0 für die WSG verbuchte! Zwischen Niklas und Heiko gab es das von Jan erwartete „Ballerspiel“, bei dem jeder sein Heil in der Offensive suchte. Letztlich hatte Heiko nach vier Sätzen die Nase vorn und Nikl war bedient! Erik ließ sich in seinem ersten Spiel gegen den geduldigen Forray wieder zu schnell aus der Ruhe bringen, ärgerte sich hollywood-reif und war mehr mit sich als mit dem Spiel beschäftigt – 1:3! Nebenan gabs keine besseren Nachrichten, Andre kam gegen Sabine zu selten zum Zug und zog den kürzeren! Nach der ersten Serie nun also 4:5 gegen uns – ein Glück haben wir die Doppel…=)!!

Christian schien gegen Jan schnell die Flügel zu strecken (11:2, 9:1), dann das für alle unerwartete: Plötzlich 11:9 Sparrieshoop und Jan mit dem Spaßlevel irgendwo im fünften Untergeschoss! Der dritte Satz ging gleich wieder flöten, aber wie schon gegen Zippi gings am Ende dann doch irgednwie ohne Probleme! Ich begann diesmal schon im zweiten Satz mit dem Tischtennis, konnte den knapp holen und war danach eigentlich ungefährdet. Bei 9:3 im vierten wanderte ich nochmal kurz auf Jans Spuren, aber ab 9:8 dann mit einfachem Rezept zum Erfolg! Eben dieses suchte Niklas fünf Sätze lang, genauso wie den Weg zur inneren Ruhe! Immerhin eins davon fand er lange im fünften Satz, leider war es nur der Weg zur Ruhe, das Rezept blieb verschwunden! Alex rettet die Ehre der Mitte mit dem zweiten 3:0 des Tages mit einem starken Auftritt gegen Heiko, für den es in allen drei Sätzen kein Vorbeikommen gab! Kurzer Zwischenspurt damit von uns, mittlerweile 7:6 für die WSG, doch unten gabs bisher nix Zählbares! Andre gönnte sich heute eine vollständige Auszeit und war auch gegen Paul ohne Erfolg! Erik blieb jedoch etwas ruhiger und mit der Ruhe kam der Erfolg (oder war es andersherum??): 3:0 für den Youngster, der auch aufgrund der Trikots heute hervorstach (Ich erinnere mich noch an die Aussage: „In welchem Trikot spielen wir eigentlich heute? Ach egal, ich hab eh alle drei mit…!“ So kann man sich täuschen…!!).

So durften Jan und ich gleich im ersten Spiel ins Abschlussdoppel, an das wir beide noch sehr tragische Erinnerungen aus der Vorsaison teilen! Wie im Eingangsdoppel ging der ersten Satz deutlich weg, danach lief es aber recht streßfrei zum 3:1!

9:7 dank drei gewonnener Doppel – wie die Überschrift, passt auch das kaum zu uns!Heute lief wohl alles etwas anders, aber letztlich blieb das zweite 9:7 in Folge auswärts!

Fehlt nur noch die Auflösung der Einstiegsfrage. Vielleicht hilft die Ergänzung des Satzes um „…und dein Vorhand-Topspin 26…“??

Wer sich auf eine Antwort festgelegt hat, findet hier die Lösung – in seiner Lieblingshaltung!

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Der Tag der Ann-Kristin A.

Veröffentlicht am 20 November 2011 von Andreas

Hochspannung beim Bezirksderby gegen FTSV Fortuna Elmshorn I

Samstag, 19.11.2011, 14.20 Uhr – die Mannschaftsführerin der 1. Damen wartet ungeduldig (weil: Spielbeginn 15.00 Uhr) auf die Nr. 4 Ann-Kristin A. (ansonsten ein Muster an Zuverlässigkeit). Ein kurzer Anruf bringt Aufklärung – Ann-Kristin war beim Lesen des Spielplans offenbar um einige Zeilen verrutscht und ging von 16.00 Uhr als Anfangszeit aus. Also: rein ins Auto, kurz vor 15.00 Uhr (bei einer Fahrzeit von ca. 30 min für die Strecke Norderstedt – Wrist; Chapeau Mademoiselle Vettel! Excusez moi, Mademoiselle Adleff!) in der Arena angekommen und dann kurz, aber intensiv 10 Minuten eingespielt.

Samstag, 19.11.2011, 18.10 Uhr – Ann-Kristin A. verwandelt beim Spielstand von 10:7 im 5. Satz gegen Elke Lohse den 1. Matchball – und sichert ihrem Team damit einen hauchdünnen 8:6-Erfolg gegen den starken Aufsteiger FTSV Fortuna Elmshorn.

Was hatte sich dazwischen getan? Nach den Doppeln steht es 1:1. Sylwia und Katarzyna gewinnen deutlich gegen Mohr / Semmelhack. Genauso deutlich verlieren allerdings auch Isabelle und Ann-Kristin gegen Elke Lohse / Berit Zuna. Ebenfalls keine Vorentscheidung nach der 1. Einzelrunde, wobei das WSG-Quartett jedoch zwei unglücklichen Fünfsatzniederlagen nachtrauert. Die WSG-Punkte in dieser Runde besorgen Sylwia (sie quält sich zu einem knappen 3:1 gegen Elke Lohse) und Katarzyna (sicheres 3:0 gegen Christine Semmelhack). Isabelle zeigt sich gegen Angstgegnerin Berit Zuna deutlich formverbessert und führt im 5. Satz mit 5:1 bzw. 7:3 – und bekommt dann bei 9:9 die Zitterhand. Ann-Kristin hat es mit der Ex-Nortorferin Regine Mohr zu tun und ist in den ersten beiden Sätzen chancenlos. Danach findet Ann-Kristin den Schlüssel zum richtigen System, um ihn dann aber in der Schlussphase des 5. Satzes wieder zu verlieren (-6 -7 +8 +9 -7). Zwischenstand: 3:3.

Im 2. Durchgang trifft Sylwia auf die in dieser Saison bislang sehr überzeugende Berit Zuna (Bilanz nach 5 Spieltagen: 7:4). Trotz gehörigen (und berechtigten) Respekts gelingt es der WSG-Spitzenfrau, das Tempo zu diktieren und durch kluge Platzierung die Norddeutsche Vizemeisterin der Mädchen mit 3:0 in Schach zu halten. Isabelle verschläft gegen die ersten beiden Sätze gegen Berits Tante. Durch gute Aufschläge und variable Topspins gelingt Isi dann aber die Wende und siegt sogar noch überraschend klar (-6 -8 +8 +4 +4). Katarzyna, die zu Beginn der Woche gesundheitlich angeschlagen war, kommt gegen Routinier Regine Mohr einfach nicht ins Rollen und hat insbesondere in den langen Ballwechseln das Nachsehen. Diese 1:3-Niederlage war irgendwie nicht eingeplant. Die Titelfigur dieses Berichtes liefert sich gegen Christine Semmelhack einen Krimi – alle Sätze werden mit 2 Punkten Unterschied entschieden, glücklicherweise drei für Anna (insbesondere dank taktischer Konsequenz) und nur einer für die Elmshornerin.

Vor der Schlussrunde steht es also 6:4 für die WSGerinnen. Katarzyna liefert sich gegen Berit Zuna ein temporeiches Konterduell, wirkt bei der 1:3-Niederlage aber irgendwie etwas kraftlos. Sylwia braucht einen Satz, um sich an das Spiel der bis dahin ungeschlagenen Regine Mohr zu gewöhnen. Danach beherrscht Sylwia, die zu Anfang der Woche noch mit Fieber das Bett hütete, das Geschehen deutlich. Eines der beiden Spiele (Laskowsky vs. Semmelhack oder Adleff vs. Lohse) „muss“ also gewonnen werden, um nicht nur einen sondern zwei Punkte in der Tabelle auf der Habenseite verbuchen zu können. Die Niederlage bei der Landesranglistenqualifikation im Hinterkopf, agiert Isabelle gegen Christine Semmelhack über weite Strecken unter ihren Möglichkeiten und zieht mit 1:3 den Kürzeren. Es ist also an „unserer Titelheldin“, im letzten Spiel gegen FTSV-Urgestein Elke Lohse die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Und die Kohlen werden zunehmend heißer, da Anna in den Sätzen 1 und 3 ihre Vorsprünge nicht in Ziel retten kann. Zwischendrin gewinnt Ann-Kristin Satz 2 souverän mit 11:2 und verspielt im 4. Satz fast einen 9:1-Vorsprung, der mit 11:9 und etwas Dusel hauchdünn in Ziel gerettet wird. Beim finalen Showdown im 5. Satz ist Ann-Kristin stets eine Nasenlänge voraus. Bei eigener 9:7-Führung und nach gegnerischer Auszeit bringen zwei direkte Aufschlagpunkte die Entscheidung – und sorgen für das Happyend aus WSG-Sicht.

Wie ein so konfus begonnener Tag doch noch sein gutes Ende finden kann!? Ann-Kristin sei in jeder Beziehung Dank!!!

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Die 2. Herren auf dem Weg nach oben?

Veröffentlicht am 14 November 2011 von Roland

Nach einem relativ mäßigen Start in der Kreisliga (was sicher auch den Gegnern lag), scheinen wir in dieser Saison den Anschluss nach oben zu halten. Warum? Ganz einfach! 3 Spiele, 3 Siege und schon mischen wir wieder in der oberen Tabellenhälfte mit.

Der kleine Zwischenspurt ging schon gegen die in Stammbesetzung angetretene Turnerschaft aus Schenefeld los. In eigener Halle mussten wir zwar auf Manni verzichten, aber dafür konnten wir mit Dietmar einen sehr guten Ersatzmann bekommen.

Der Start in dieses Spiel sah aber überhaupt nicht nach Sieg aus. Beide Doppel mit Björn und Dietmar, sowie Roland und Matze gingen in fünf, beziehungsweise vier Sätzen verloren und im Anschluss konnte auch nur Roland gegen Voß sein Einzel gewinnen. Was folgte, war ein gut aufspielendes unteres Paarkreuz in dem sowohl Björn gegen Weich als auch Dietmar gegen Delfs sein Einzel gewann und wir wenigstens das Unentschieden wieder herstellen konnten.

In der zweiten Runde konnte Roland gegen Horstmann ein Einzel beisteuern und in der Folge haben auch Björn gegen Delfs und Dietmar gegen Weich ihre weiße Weste behalten. So konnten wir mit 6:4 in die Abschlussdoppel gehen, in denen Roland und Matze ihr Doppel nach einem schlecht gespielten ersten Satz (-3) doch relativ gefahrlos mit 3:1 nach Hause brachten.

Der nächste Gegner war der TSV Wacken, der in der Tabelle doch recht weit hinten steht. Hier lief noch etwas besser, wobei wir auch gleich mit beiden Doppeln in Form von Manni und Björn, sowie Roland und Matze zwei Siege einfahren konnten. Leider konnten im oberen Paarkreuz weder Roland noch Matze punkten, die beide ihr Spiel in fünf Sätzen abgeben mussten. Doch das untere Paarkreuz läuft zurzeit sehr sicher und Manni gegen Denker und Björn gegen Krüger konnten die zwei-Spiele-Führung wieder herstellen.

In der Folge konnte Roland sein nächstes Einzel hauchdünn zu 9 im fünften Satz gegen Bielenberg gewinnen und auch Manni und Björn gewannen in jeweils vier Sätzen, sodass wir letztlich mit 7:3 gewannen.

Das letzte Spiel ging gegen den Post SV Itzehoe und wieder konnten wir in Stammbesetzung antreten. Auch hier lief es noch ein wenig besser. Zwar konnten nur Matze und Roland ihr Eingangsdoppel gewinnen, doch in der Folge musste nur Matze gegen Helms ein Einzel abgeben. Alle anderen Spiele konnten wir gewinnen und so stand es am Ende recht ungefährdet 7:2 und wir fuhren die nächsten beiden Punkte ein.

Fazit der vergangenen Spiele:

Die Bilanzen der letzten 3 Spiele können sich sehen lassen und wir stehen jetzt besser da als im letzten Jahr.

Matze konnte seinen ersten Sieg einfahren.

Roland spielte 5:1

Manni spielte 4:0

Björn spielte 5:0

Ersatzmann Dietmar gewann beide Einzel

Die Doppel können mit 4:3 noch ausgebaut werden sind aber schon mal Positiv

6. Tabellenplatz mit 3 Punkten Vorsprung auf die nächsten Plätze.

Mal sehen was demnächst noch kommt. 2 Punkte sollten es eigentlich noch mindestens sein, 4 Punkte wären besser (und vielleicht sogar möglich) und 6 Punkte wären toll, aber doch eher utopisch.

Aber wer weiß?

 

Roland Gelonneck

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37. Platz für Isabelle Laskowsky

Veröffentlicht am 13 November 2011 von Andreas

TOP 48-Bundesranglistenturnier der Jugend am 05./06.11.2011 in Bad Königshofen

Trotz der nicht optimal verlaufenen Landesrangliste im heimischen Kellinghusen, bei der Isabelle den 5. Platz belegte, wurde sie doch noch für das TOP 48-Bundesranglistenturnier des DTTB nominiert, nachdem der Jugendausschuss des TTVSH einen Verfügungsplatz beantragt hatte.

In diesem Jahr fand dieses Mammut-Turnier im unterfränkischen Bad Königshofen (umgeben von den Naturparks und Thüringer Wald) statt. Eines vorweg: der ausrichtende TSV Bad Königshofen meisterte diese Aufgabe mit Bravour (liebevolle Organisation, tolles Kuchenbuffet, leckerer Imbiss, nette Helfer)!Isabelle Laskowsky

In der Vorrundengruppe C erwischte Isi mit zwei deutlichen 3:0-Erfolge gegen Katharina Draxel (Pfälzischer TTV; Platz 43 im Endklassement) und Inga Weichel (Hamburger TTV; Platz 40 im Endklassement) einen Start nach Maß. Es war aber auch klar, dass in den folgenden drei Spielen mit Jaqueline Presuhn (TTV Niedersachsen), Do Thi Huong (Sächsicher TTV) und Patricia Heiß (Bayerischer TTV) die höheren Hürden kommen sollten. Leider erwiesen sich diese Hindernisse im Nachhinein dann als zu hoch. Gegen Presuhn (Platz 17 im Endklassement) und Do Thi (Platz 1 im Endklassement) kassierte jeweils eine eine 0:3-Niederlage. Es kam also im letzten Gruppenspiel zum großen „Showdown“ gegen die kleine Bayerin. Erst nach zweieinhalb Sätzen fand Isabelle zu ihrem Spiel, was jedoch zu spät war, um die Viersatzniederlage (-7 -3 +9 -8) gegen die einen Tick sicherere und lockerere Schwabhausenerin (17. im Endklassement) noch zu verhindern.

Damit kämpfte Isi als Vorrundenvierte (aus einer – wie man am Abschneiden der anderen Spielerinnen sieht – durchaus starken Gruppe) „nur“ noch um die Ränge 25 – 48. Hier erlebte die Nr. 2 unserer Damen-Oberliga-Mannschaft dann aber zunächst einen kleinen Einbruch. Trotz ungebrochenen Kampfgeistes fehlte jegliche Sicherheit und der Glaube an ein Erfolgerlebnis, so dass sie zum Abschluss des 1. Turniertages gegen Nele Puls (TTV Niedersachsen; -8 -10 -7) sowie zum Beginn des 2. Turniertages gegen Antonia Rewer (Westdeutscher TTV; -6 -3 -10) zwei schmerzhafte Niederlagen einstecken musste. Somit ging es für Isabelle in den letzten drei Runden noch um die Ränge 33 – 44. Mit neuem Betreuer (der Verfasser dieses Berichts, der als „Tourist“ ebenfalls vor Ort war, sprang kurzerhand ein, nachdem es personelle Engpässe bei den TTVSH-Betreuern gab) ging es dann wieder aufwärts. Trotz bessern Spiels gab es gegen Abwehrerin Rica Henschen (TTV Niedersachsen) zwar noch eine knappe Dreisatzniederlage, aber der Aufwärtstrend sollte sich in den beiden abschließenden Spielen noch bezahlt machen. Gegen Franziska Reith (Thüringischer TTV) gab es ein glattes 3:0 für die Linkshänderin aus Lohbarbek. Im finalen Spiel um die Plätze 37/38 gegen Anna Crummenauer (38STTB) bot Isabelle eine gute Vorstellung und bog dieses auf der Kippe stehende Match noch um (-7 +10 +7 +7).

Der 37. Platz lag sicherlich hinter den Erwartungen von Isabelle, die nach dem TOP 48 auch freimütig einräumte, dass sie ganz und gar nicht zufrieden sei.

Die weiteren TTVSH-Vertreter/innen erreichte folgende Platzierungen: bei den Mädchen Lena Meiß (SV Friedrichsort) 16., Lena Mollwitz (TSV Schwarzenbek) 33. und Ajla Fazlic (TSV Schwarzenbek) 45.; in der Jungen-Kokurrenz wurden Christian Witter (FT Eiche Kiel) 20., Felix Schümann (FT Eiche Kiel) 22., Frederik Spreckelsen (TSV Schwarzenbek) 23. und Henrik Weber (TSV Schwarzenbek) 44.. Damit wird voraussichtlich leider kein TTVSH-Athlet beim TOP 16 in Landsberg dabei sein.

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3. Herren im Aufwärtstrend

Veröffentlicht am 12 November 2011 von Andreas

Nach der bitteren 2:7-Heimniederlage am 4. Spieltag gegen die TTG St. Margarethen/Wilster II hatte bei 2:6 Punkten noch das Abstiegsgespenst an die Tür der Mehrzweckhalle des VfL Kellinghusen geklopft. Doch dieses Alarmsignal hatte offenbar seine Wirkungen nicht verfehlt! Es folgte ein wichtiger 7:3-Auswärtserfolg beim Mitaufsteiger Post SV Itzehoe II. Und auch der Auftakt zum Heimspielmarathon (4 Spiele in Folge an der Eichenallee – und das mit dem Manko, vorher in heimischen Gefilden noch kein Spiel gewonnen zu haben!) gelang mit einem 7:2 gegen den SC Itzehoe II prächtig. Mit ausgeglichenem Punktkonto lief es dann auch gegen den Abstiegskandidaten TTG St. Margarethen/Wilster III, denen man ebenfalls mit  7:2 das Nachsehen gab, prächtig.

In dieser Woche stand dann die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten und Tabellendritten TuS Krempe I auf dem Programm. Nachdem einem (nochmaligen) Verlegungswunsch der Gäste aus der Krempermarsch leider nicht Folge geleistet werden konnte (Anm.: auf Wunsch des TuS Krempe war es bereits zum Heimrechttausch gekommen), mussten die Kremper mit zweifachem Ersatz antreten (Oke Hellmann und Kay Ahsbahs aus der 3. HKK für Michael Riemann und Michael Rave). Die WSGer boten Dietmar, Andreas, Klaus und Volker U. im Einzel auf; im Doppel wurde Volker U. durch Volker Sch. ersetzt. Und die „Mannschaftsführerdoppelspitze“ Schröder/Hamann schien wieder einmal den richtigen Riecher gehabt zu haben. Schröder/Hamann spielten gut auf und bezwangen U. Hellmann/Mohr in 3 Sätzen, während sich das Doppel Fock/Wagner zu einem 3:1 gegen die starken Kremper Ersatzleute krampfte. Im Einzel gab es dann ebenfalls recht klare Verhältnisse: im oberen Paarkreuz verpennten Dietmar (1:3 gegen Mohr) und Andreas (chancenlos 0:3 gegen U. Hellmann) den 1. Einzeldurchgang komplett. Lag es an den doch recht frostigen Temperaturen in der MZH? Jedenfalls kam das WSG-Spitzenpaarkreuz erst beim 2. Auftritt richtig auf Touren, dann aber „gewaltig“ (Dietmar 3:0 gegen Ulf Hellmann; Andreas 3:0 gegen Ulf Hellmann). Den Sack zu machte das 2. Paarkreuz mit Klaus und Volker U. (wieder im feschen „Björn-Borg-Look“), die gegen die gewiss nicht schwachen Oke Hellmann und Kay Ahsbahs alle möglichen Punkte holten. Besonders sehenswert das Duell „Jean Pütz vs. Louis de Funès“, bei dem es spielerisch und akustisch (aber immer fair! Das war großes Kino, Jungs!) hoch her ging. Summa summarum: 7:2 für WSG III.

Mit nunmehr 8:0 Punkten in Folge „katapultierte“ sich die 3. Herren nunmehr mit 10:6 Punkten bis auf Platz 4 der 1. Kreisklasse. Mal sehen, was die restlichen drei Spiele (heim gegen TSV Lola III und SC Itzehoe V; auswärts beim TSV Lola II) noch bringen. Fortsetzung folgt?

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