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Gerechtes Unentschieden zur Geisterstunde!

Veröffentlicht am 21. September 2011 von Fabian

20./21.09.2011 SG Borstfleth/Glückstadt I – WSG Kellinghusen/Wrist I 8:8

Fast so spannend wie das Spiel selbst war schon die Suche nach einem Verlegungstermin. Nachdem wir ursprünglich verlegen wollten, hatte auf einmal Bo/Glü ziemliche Probleme am neuen Termin eine Truppe zusammen zu bekommen. So starten wir recht spät gegen halb 9 zunächst gegen 4 Glückstädter. Im Doppel verstärkten sich die Gegner mit Lange und Krieger, da Jan und Ex-WSGer Hannsi erst später anreisen konnten. Wir mussten aufgrund des Wochentages leider auf Erik verzichten und hatte dafür Spartenleiter Roland im Gepäck!

Den Auftakt machten Jan und Andre und als Doppel 3 Alex und Roland. Da Sven und Peter parallel in ihren Stammmannschaft spielten, zogen wir das Doppel 3 vor. Und schon diese beiden Spiele machten den Auftakt zu einem laaangen Abend! Während Jan und Andre in fünf Sätzen den ersten Punkt für die WSG holten, lieferten sich Alex und Roland mit Peter und Claus in gefühlten 6 bis 7 Sätzen eine langwierige Schlacht mit dem letztlich besseren Ende für die Gastgeber. Nikl und ich taten uns nach zwei souveränen Sätzen noch unnötig schwer, konnten uns aber auf Aufschlagpunkte verlassen und fuhren letztlich einen 3:1-Erfolg ein.

Damit ging es wieder mit einer Führung in die Einzel, die allerdings nicht sehr lange Bestand hatte. Wieder in „HSV-Form“ mit einigen Lichtblicken aber viel zu vielen leichten Fehlern, war ich Selami nicht gewachsen und musste den Ausgleich hinnehmen. Jörn spielte dann gegen seinen alten Mannschaftskameraden Jan zwei Sätze lang groß auf und lag verdient mit 2:1 in Front, ehe Jan nochmal aufdrehen konnte und einen – in den letzten beiden Sätzen – deutlichen 5-Satzsieg einfuhr. Alex hatte dann anschließend, den wohl noch halb auf der Autobahn befindlichen, Hannsi überraschend deutlich im Griff und gewann mit 3:0. Niklas hatte man dagegen eher einen gebrauchten Tag angedreht, ließ sich schnell aus der Ruhe bringen und konnte Wamser zu selten in Bedrängnis bringen und verlor folgerichtig mit 1:3. Roland konnte mit Jan Knoop zwei Sätze lang gut mithalten, wollte sich selbst aber nicht mit einem Satzerfolg belohnen und unterlag so letztlich deutlich mit 0:3. Gleich die nächste Niederlage hatte Andre zu verdauen, der sich zunächst noch mit 2:1. in Führung schießen konnte. Im Anschluss wurde Claus dann aber immer sicherer, platzierte die Bälle besser und konnte das Spiel letztlich noch zur 5:4-Führung für die Gastgeber drehen.

Im oberen Paarkreuz folgte dann mit zwei Siegen die direkte Revanche. Zunächst gewann Jan in einem knappen und unterhaltsamen Spiel mit 3:1 gegen Selami. Anschließend konnte ich endlich mal einen knappen Satz gewinnen und gegen Jörn in vier Sätzen unseren sechsten Punkt einfahren. Der Ausgleich war dann von Hannsi schon fast wieder vollbracht, ehe Niklas sich entschloss nochmal drei lange Sätze dran zu hängen. So kämpfte er sich bis in den fünften Satz, lief um jeden Ball und nutze Hannsis Unentschlossenheit für ansehnliche Passierbälle. In der Verlängerung hatte Hannsi das glücklichere Ende aber für sich und glich zum 6:6 aus. Alex legte dann aber gleich wieder für die WSG nach, geriet nach zwei sicheren Sätzen noch wieder etwas in Bedrängnis, lieferte aber insgesamt sicher und souverän einen 3:1-Erfolg. Ähnlich wie die beiden Eingangsdoppel liefen dann die Partien im unteren Paarkreuz. Beide gingen bis in den fünften Satz, den Andre souverän der WSG sicherte. Bei Roland und Claus siegte mit dem Glückstädter letztlich der mutigere Spieler, der zum Ende auch einfach keine Fehler mehr machen wollte.

So landeten wir das erste Mal seit einiger Zeit mal wieder im Abschlussdoppel, das Niklas und ich gegen Selami und Jörn bestritten. Letztlich konnten die beiden WSGer ihre Chancen in den ersten beiden Sätzen nicht nutzen und kassierten eine auf dem Papier deutliche 0:3-Niederlage.

So blieb am Ende um 0:20 Uhr ein definitiv gerechtes Unentschieden mit 8:8 Punkten und 34:33 Sätzen, an dem keiner einen Gedanken über ein „hätte“, „wäre“ oder „könnte“ verschwenden sollte. Mit einem Mann Ersatz könen wir mit dem Punkt gut leben und hoffen, dass wir ausgeschlafen in die nächste Partie gegen St. Michel nur 20 Stunden später starten…!

P.S.: Zum Abschluss noch eine herzliches „Danke für nichts“ an meine Mitfahrer im Auto. Ihr erinnert euch, was ich zu euch sagte, als wir gen Halle gingen?? „Es ist wieder die Zeit, in der ich anfange mit Jacke los zu gehen. ich werde die sowieso erstmal wieder überall liegen lassen…!“ Und nun ratet mal, was ich heute morgen erfolglos gesucht habe…??!!

Fabian Gülling

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