Archiv | September, 2011

Regeländerung: Unabsichtliche Doppelberührungen zulässig

Veröffentlicht am 27 September 2011 von Web-Schiri

Frankfurt. Dank einer Regeländerung zur Doppelberührung gehört die nachfolgend skizzierte Szene endgültig der Vergangenheit an. Nahezu jeder aktive Tischtennisspieler hat diese in einem Meisterschaftsspiel schon einmal erlebt: Man meint eine doppelte Berührung des Balles beim Schlag des Gegners erkannt zu haben, stößt bei der Reklamation des vermeintlichen Regelverstoßes aber auf Unverständnis des Gegenüber. Dieser meint einen korrekten, lediglich einmal geschlagenen Ball gespielt zu haben. Es entsteht eine Diskussion über die Wertung des Ballwechsels und den Ausgang der damit verbundenen Frage: Doppelberührung oder nicht? Damit ist jetzt Schluss. Diskussionen über vermeintliche Doppelberührungen gehören künftig der Vergangenheit an.

Unabsichtliche Doppelberührungen erlaubt

Im Zuge zahlreicher Regeländerungen hat der Weltverband ITTF bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in Moskau auch die Bestimmungen zu Doppelberührungen überarbeitet und neu formuliert. Demnach sind unabsichtliche Doppelberührungen erlaubt. Diese werden als einfacher Kontakt bewertet, so dass das Spiel ohne Unterbrechung weiterläuft. Es werden nur noch absichtliche Doppelberührungen als Fehler geahndet und mit einem Punkt für den Gegner gewertet. Diese Regeländerung greift seit dem 01. September 2010 in allen Spielklassen des Einzel- und Mannschaftsspielbetriebs in Deutschland.

Dazu heißt es in den Tischtennisregeln A 10.1.6: Sofern der Ballwechsel nicht wiederholt wird, erzielt der Spieler einen Punkt, ,,wenn sein Gegner den Ball absichtlich zweimal in Folge schlägt.“

MO

aus: www.tischtennis.de

 

Der Web-Schiri

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Der Abstiegskampf hat begonnen . . .

Veröffentlicht am 25 September 2011 von Fabian

Ernüchternde Bilanz für die 3. Herren: im 3. Heimspiel der 1. HKK gab es die 3. Niederlage! War der SC Hohenaspe IV beim Saisonauftakt einfach zu stark und patzte gegen SG Bors-fleth/Glückstadt IV das untere Paarkreuz, lief nun gegen die TTG St. Margarethen/Wilster II nicht viel zusammen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Torben war man mit Dietmar, Andreas sowie den beiden Volkers personell eigentlich gut bestückt, zumal die Gäste aus der Wilstermarsch ebenfalls auf ihre etatmäßige Nr. 1 Martin Westbrock verzichten mussten. Doch bereits im Doppel deutete sich der weitere Verlauf des Punktspielabends an: es lief an diesem Donnerstagabend nicht viel zusammen beim Aufsteiger! Dietmar und Andreas spielten gegen Hennings/Bartels einfach passiv und vergeigten in 5 Sätzen; Schröder/Ulrich vermochten gegen die Youngster Kloppenburg/Rotzoll selbst deutlichste Vorsprünge nicht ins Ziel zu retten. Also: Fehlstart in den Doppeln mit 0:2! In den Einzeln war es dann auch (mei-stens) wie verhext: Dietmar verlor trotz 2:1-Satzführung gegen einen starken Mats Kloppen-burg; Andreas stand auch im Einzel gegen Hennings völlig neben sich (0:3); Teamchef Volker verbuchte seinen ersten Einzelsieg in dieser Saison gegen Ersatzmann Sven Bartels; Volker U. verspielte im Entscheidungssatz eine 7:3-Führung gegen Lasse Rotzoll; also: 1:5. Der Rest ist schnell erzählt: Dietmar konnte nach guter Leistung gegen Andree Hennings nur noch für Schadensbegrenzung sorgen, denn Andreas spielte zwar jetzt besser, aber trotzdem erfolglos gegen Kloppenburg (1:3) und Volker Sch. War chancenlos gegen  Lasse Rotzoll. Endstand: 2:7. Dreimal bitter im 5. Satz verloren . . .  . Was wäre gewesen, wenn . . .   ? Aber da wir ja bekanntermaßen nicht im Konjunktiv leben, hilft alles Lamentieren nichts. Der Sieg für die TTG St. Ma./Wi. II war auf keinem Fall unverdient.

Nächstes Mal (am 28.09. bei Post SV Itzehoe II, die als Mitaufsteiger einen guten Saisonstart hingelegt haben) dürfte, sollte, müsste, . . . es besser laufen – denn schließlich tritt man auswärts und nicht zu Hause anJ. Weitere Nächte mit dem Abstiegsgespenst sind nämlich unerwünscht!

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Guter Auftakt für die 2. Damen

Veröffentlicht am 25 September 2011 von Fabian

Gleich im 1. Saisonspiel der Landesliga Süd hatte es die ambitionierte 2. Damen mit einem hochkarätigen Gegner zu tun. In der Sporthalle am Wittenkampsweg gab die stark einzuschät-zende Mannschaft des ESV Neustadt in der Besetzung Jannike Blank, Christiane Lehmann, Hilke Lüder und Bente Grimm ihre Visitenkarte ab. Die WSGerinnen boten diesmal Helen, Ann-Kristin, Inga und Mareike als Starting Four auf.

Zu Beginn merkte man sofort, dass die verbandsligaerfahrenen Gäste aus Ostholstein bereits im Punktspielrhythmus sind (3. Saisonspiel), während die WSGerinnen bei ihrem Saisondebüt doch zunächst etwas eisig agierten. So ging der Auftakt ziemlich in die Binsen, nachdem bei-de Doppel (es wurde mit den Kombinationen Ann-Kristin / Helen sowie Inga / Mareike expe-rimentiert) recht chancenlos verloren wurden und Ann-Kristin sowie Mareike jeweils mit 0:3 als Verliererin den Tisch verließen. Bei einem Gegenpunkt von Helen, die mit 3:0 gegen Jannike Blank gewonnen hatte, stand es also schnell 4:1 für die Neustädterinnen, so dass ei-nem schon etwas angst und bange werden konnte. Nach diesem Stotterstart kam der WSG-Motor jedoch langsam auf Touren. Zunächst brachte Mannschaftsführerin Inga ihr Team mit einem souveränen 3:1 gegen Bente Grimm auf 2:4 heran und anschließend schafften Ann-Kristin (3:0 gegen Jannike Blank) und Helen (3:0 gegen Hilke Lüder) den Ausgleich. Diesen „Lauf“ setzten dann auch Inga (im einzig wirklich knappen Spiel des Nachmittags 13:11 im 5. Satz gegen Christiane Lehmann) und Mareike (3:0 gegen Bente Grimm) im unteren Paarkreuz mit überzeugenden Vorstellungen fort, so dass der 1:4-Rückstand in eine 6:4-Führung umgedreht wurde. Vor dem letzten Einzeldurchgang war das WSG-Quartett also wieder „auf Kurs“. Inga und Ann-Kristin spielten dann sichtlich befreit auf und machten den Sieg zum letztendlich doch noch überraschend klaren 8:4 perfekt. Inga hielt Jannike Blank mit 3:2 in Schach, Ann-Kristin hatte beim 3:0 gegen Lehmann lediglich im 3. Satz leichte Probleme.

Erwähnenswert: 8 der 12 Spiele waren bereits nach 3 Sätzen beendet (Spielzeit: insgesamt „nur“ ca. 2 Stunden). Und: Neuzugang Helen Galkan feierte ein gelungenes Punktspieldebüt für die WSG!

Fazit: der Saisonstart ist gelungen, wobei ein Sieg gegen einen der Mitkonkurrenten um die Spitzenplätze natürlich doppelt zählt!

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The same procedure as last year?

Veröffentlicht am 24 September 2011 von Roland

Bester Mann mit 3 Punkten: Björn Steenbock

The same procedure as every year! Warum? Na ganz einfach! Unser Matze hat mal wieder Fußball gespielt und fällt die nächsten zwei bis vier Wochen mit einem etwas dicker gewordenen Knöchel aus. Und das auch noch einen Tag vor dem nächsten Spiel.
Also durfte sich schon jetzt wieder jemand aus der 3. Herren auf einen Einsatz in der Kreisliga freuen. Diesmal hatte sich Andreas bereit erklärt uns tatkräftig zu unterstützen.

Und dabei erwarteten wir den SC Itzehoe 3 in der Aufstellung Steffen, Hartmann, Strohbecke und Göhrke. Gegen sie hatten wir im letzten Jahr keinen Punkt holen können (4:7 und 5:7) und somit natürlich einiges gut zu machen. Natürlich schmerzte das Fehlen von Matze schon sehr und das machte die Sache natürlich nicht gerade einfacher.

Jedenfalls spielte Andreas mit mir zusammen das erste Doppel, bei dem aber irgendwie gar nicht so richtig viel zustande kam. Naja, man kann das ja auf die mangelnde Spielpraxis schieben und man sollte das eindeutige 0:3 am besten ganz schnell vergessen. Besser machten das aber Manni und Björn. Die beiden gewannen, wenn auch nur knapp, ihr Doppel mit 3:2 und damit konnten wir eigentlich ganz gut leben.

Die ersten Einzel brachten in der Folge aber leider nicht den gewünschten Erfolg. Ich bekam nicht wirklich ein richtiges Bein auf den Boden und verlor mit 1:3 gegen Patrick und auch Manni musste sich mit nur einem Satz gegen Thomas begnügen.

Wenigstens in der Mitte konnte sich Björn in vier Sätzen gegen Claudia durchsetzen, doch Andreas verlor in ebenso vielen Sätzen gegen Ralf.

Macht also eine Ausbeute aus den ersten Einzeln von 1:3! Na toll. Den Zwischenstand von 2:4 haben wir uns ja eigentlich so nicht gewünscht, aber was soll’s. Da muss man dann eben durch.

Was dann aber kam, das ließ dann schon wieder hoffen und das hätten wir zu dem Zeitpunkt auch eigentlich nicht erwartet. In der Folge konnten wir alle folgenden Einzel gewinnen, wobei Andreas sogar einen 1:2 Rückstand noch in einen 3:2 Sieg gegen Claudia ummünzen konnte. Und plötzlich führten wir sogar wieder mit 6:4 und hatten sogar noch die Chance auf den Sieg.

Wie so oft mussten also mal wieder die Abschlussdoppel die Entscheidung bringen. Doch leider nicht für uns, sondern einzig für die Itzehoer. Die konnten bei Doppel für sich entscheiden und letztlich doch noch einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Was man nach dem Zwischenstand nach den ersten Einzeln für uns dann eigentlich als Punktgewinn bezeichnen kann, kann man nach der Führung vor den Doppeln dann aber auch wieder Punktverlust nennen. So ein Mist aber auch. 4 Punkte auf der Habenseite wären schon nicht schlecht gewesen. Mal sehen was dann als nächstes kommt.

Die eine Sache die als nächstes kommt ist aber schon mal klar. Da erwartet uns dann im nächsten Auswärtsspiel am 30.09. der MTV Horst, der auf dem Papier sicher der Favorit schlechthin in der Kreisliga ist. Aber mal schauen. Vielleicht stimmt ja die eigene Tagesform oder die Breite des Tisches oder die Höhe des Netzes oder das Wetter oder…

Jedenfalls können wir eigentlich ganz frei aufspielen, denn wir haben ja nichts zu verlieren und können eigentlich nur gewinnen.

Roland Gelonneck

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Nur die Mitte zeigt sich gastfreundlich!

Veröffentlicht am 22 September 2011 von Fabian

21.09.2011 WSG Kellinghusen/Wrist – MTV St. Michaelisdonn 9:2

Knappe zwanzig Stunden nach unserem besiegelten Unentschieden in Glückstadt wartete das nächste verlegte Spiel auf uns. Auf den Wunsch der Gäste tauschten wir Spieltag und Heimrecht, allerdings fehlten ihnen immernoch Schumacher und Blohm.

Die Auftaktdoppel verliefen für uns relativ reibungslos und gingen jeweils 3:0 an uns. Wie schon am Vortag waren diese wieder symptomatisch für den Spielverlauf…! Während die beiden 5-Satzpartien da einen langen Abend ankündigten, kündigten diese Spiele bereits ein zwei Stunden früheres Spielende an. Alex und Erik taten sich noch etwas schwerer gegen die clever aufspielenden Scholl und Grimm, behielten im fünften Satz allerdings die Oberhand und erspielten somit die erste 3:0-Führung der Saison!

Mit entsprechendem Rückenwind ging es gleich im oberen Paarkreuz weiter. Jan machte mit Nils kurzen Prozess und nach zwei knappen Sätzen war dann auch Marios Widerstand gegen mich gebrochen und so konnten wir gleich auf 5:0 erhöhen. Dann war allerdings die Zeit unserer Chinesen im Team gekommen…! Leider bezog sich das an diesem Abend nicht auf die Spielstärke, sondern viel eher auf die Gastfreundschaft, die ansonsten ja vor allem den Asiaten zugeschrieben wird. Da China nunmal als Reich der Mitte bekannt ist , erscheint mir dieser Vergleich daher trotzdem treffend – lediglich das klassische asiatische Dauerlächeln war nicht so recht zu finden! Passend zu den übrigen Spielen hielt sich Alex immerhin an ein 3:0 und war damit schnell erlöst. Nikl lag zunächst noch 2:0 in Front, hatte sich allerdings schon den zweiten Satz eher noch erschlichen, da er bereits 2:8 zurück lag. Was sich im zweiten Satz schon andeutet, setzte sich also in den übrigen Sätzen fort und Martin kam mit seinem Spiel immer besser zurecht. Zwar starte er wie im dritten Satz noch jeweils eine Aufholjagd, krönen konnte er sie allerdings nicht mehr! Unten konnte Andre den ersten Satz gleich entscheidend mit 15:13 gewinnen, tankte Selbstvertrauen und war danach wenig gefährdet. Erik präsentierte sich dann die gesamten drei Sätze lang sicher, wollte gelegentlich etwas zu viel, fuhr aber ebenfalls ein 3:0 ein!

Damit waren wir bereits bei einem 7:2 angekommen und Jan und ich konnten an die erste Einzelserie anknüpfen. Mit zweimal 3:0 bewahrten wir unseren chinesischen Mitstreiter vor einem weiteren Auftritt besiegelten den Sieg um 22:30!

Nach vier gespielten Spielen ist es nun vielleicht an der Zeit für ein kurzes Zwischenfazit:

  • die Tabelle zeigt die erste positive Punktebilanz für die erste Herren seit 1,5 Jahren
  • bisher sind wir in jedem Spiel mit einer Führung aus den Doppeln gegangen
  • außer Außenseiter Jan haben bisher alle drei Einzel gewonnen
  • Erik und Jan sind bisher noch ungeschlagen
  • unsere Neuzugänge sind spielerisch sofort in der Liga angekommen
  • bei fast allen ist mit Sicherheit noch Luft nach oben
  • Nikl ist keine Mann für englische Wochen
  • ein Beamter kennt keinen Schlafmangel

Nun sind erstmal zwei Wochen Pause, bis zum nächsten Spiel in Hohenaspe, das sicherlich ein interessantes Duell verspricht!!

Fabian Gülling

 

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Gerechtes Unentschieden zur Geisterstunde!

Veröffentlicht am 21 September 2011 von Fabian

20./21.09.2011 SG Borstfleth/Glückstadt I – WSG Kellinghusen/Wrist I 8:8

Fast so spannend wie das Spiel selbst war schon die Suche nach einem Verlegungstermin. Nachdem wir ursprünglich verlegen wollten, hatte auf einmal Bo/Glü ziemliche Probleme am neuen Termin eine Truppe zusammen zu bekommen. So starten wir recht spät gegen halb 9 zunächst gegen 4 Glückstädter. Im Doppel verstärkten sich die Gegner mit Lange und Krieger, da Jan und Ex-WSGer Hannsi erst später anreisen konnten. Wir mussten aufgrund des Wochentages leider auf Erik verzichten und hatte dafür Spartenleiter Roland im Gepäck!

Den Auftakt machten Jan und Andre und als Doppel 3 Alex und Roland. Da Sven und Peter parallel in ihren Stammmannschaft spielten, zogen wir das Doppel 3 vor. Und schon diese beiden Spiele machten den Auftakt zu einem laaangen Abend! Während Jan und Andre in fünf Sätzen den ersten Punkt für die WSG holten, lieferten sich Alex und Roland mit Peter und Claus in gefühlten 6 bis 7 Sätzen eine langwierige Schlacht mit dem letztlich besseren Ende für die Gastgeber. Nikl und ich taten uns nach zwei souveränen Sätzen noch unnötig schwer, konnten uns aber auf Aufschlagpunkte verlassen und fuhren letztlich einen 3:1-Erfolg ein.

Damit ging es wieder mit einer Führung in die Einzel, die allerdings nicht sehr lange Bestand hatte. Wieder in „HSV-Form“ mit einigen Lichtblicken aber viel zu vielen leichten Fehlern, war ich Selami nicht gewachsen und musste den Ausgleich hinnehmen. Jörn spielte dann gegen seinen alten Mannschaftskameraden Jan zwei Sätze lang groß auf und lag verdient mit 2:1 in Front, ehe Jan nochmal aufdrehen konnte und einen – in den letzten beiden Sätzen – deutlichen 5-Satzsieg einfuhr. Alex hatte dann anschließend, den wohl noch halb auf der Autobahn befindlichen, Hannsi überraschend deutlich im Griff und gewann mit 3:0. Niklas hatte man dagegen eher einen gebrauchten Tag angedreht, ließ sich schnell aus der Ruhe bringen und konnte Wamser zu selten in Bedrängnis bringen und verlor folgerichtig mit 1:3. Roland konnte mit Jan Knoop zwei Sätze lang gut mithalten, wollte sich selbst aber nicht mit einem Satzerfolg belohnen und unterlag so letztlich deutlich mit 0:3. Gleich die nächste Niederlage hatte Andre zu verdauen, der sich zunächst noch mit 2:1. in Führung schießen konnte. Im Anschluss wurde Claus dann aber immer sicherer, platzierte die Bälle besser und konnte das Spiel letztlich noch zur 5:4-Führung für die Gastgeber drehen.

Im oberen Paarkreuz folgte dann mit zwei Siegen die direkte Revanche. Zunächst gewann Jan in einem knappen und unterhaltsamen Spiel mit 3:1 gegen Selami. Anschließend konnte ich endlich mal einen knappen Satz gewinnen und gegen Jörn in vier Sätzen unseren sechsten Punkt einfahren. Der Ausgleich war dann von Hannsi schon fast wieder vollbracht, ehe Niklas sich entschloss nochmal drei lange Sätze dran zu hängen. So kämpfte er sich bis in den fünften Satz, lief um jeden Ball und nutze Hannsis Unentschlossenheit für ansehnliche Passierbälle. In der Verlängerung hatte Hannsi das glücklichere Ende aber für sich und glich zum 6:6 aus. Alex legte dann aber gleich wieder für die WSG nach, geriet nach zwei sicheren Sätzen noch wieder etwas in Bedrängnis, lieferte aber insgesamt sicher und souverän einen 3:1-Erfolg. Ähnlich wie die beiden Eingangsdoppel liefen dann die Partien im unteren Paarkreuz. Beide gingen bis in den fünften Satz, den Andre souverän der WSG sicherte. Bei Roland und Claus siegte mit dem Glückstädter letztlich der mutigere Spieler, der zum Ende auch einfach keine Fehler mehr machen wollte.

So landeten wir das erste Mal seit einiger Zeit mal wieder im Abschlussdoppel, das Niklas und ich gegen Selami und Jörn bestritten. Letztlich konnten die beiden WSGer ihre Chancen in den ersten beiden Sätzen nicht nutzen und kassierten eine auf dem Papier deutliche 0:3-Niederlage.

So blieb am Ende um 0:20 Uhr ein definitiv gerechtes Unentschieden mit 8:8 Punkten und 34:33 Sätzen, an dem keiner einen Gedanken über ein „hätte“, „wäre“ oder „könnte“ verschwenden sollte. Mit einem Mann Ersatz könen wir mit dem Punkt gut leben und hoffen, dass wir ausgeschlafen in die nächste Partie gegen St. Michel nur 20 Stunden später starten…!

P.S.: Zum Abschluss noch eine herzliches „Danke für nichts“ an meine Mitfahrer im Auto. Ihr erinnert euch, was ich zu euch sagte, als wir gen Halle gingen?? „Es ist wieder die Zeit, in der ich anfange mit Jacke los zu gehen. ich werde die sowieso erstmal wieder überall liegen lassen…!“ Und nun ratet mal, was ich heute morgen erfolglos gesucht habe…??!!

Fabian Gülling

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Beste Jugendspieler des Landes gekührt

Veröffentlicht am 12 September 2011 von Fabian

Am 17. und 18. September 2011 fand in Kellinghusen die Landesrangliste der Jugend und Schüler/innen statt. Bei den Mädchen siegte ohne Niederlage Lena Meiß genauso ungefährdet wie Fabian Timmermann bei den Schülern. Mit vielen Satzverlusten, aber letztlich mit weißer Weste setzte sich Henrik Weber bei den Jungen durch. Knapper ging es bei den Schülerinnen zu, bei denen letztlich Jule Wirlmann den Sieg feiern konnte. Alle Sieger und Siegerinnen qualifizieren sich automatisch für das bundesweite TOP 48-Turnier.

Über folgenden Link erhalten Sie alle Infos und Ergebnisse zur Veranstaltung oder im Menüpunkt „Jugend“:

Landesrangliste

 

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Auch bei der 2. ist der Bann gebrochen!

Veröffentlicht am 12 September 2011 von Roland

Wie schon zwei Tage zuvor die 3. Herren, konnten auch wir am 2. Spieltag unser erstes Erfolgserlebnis feiern. Das zweite Etappenziel lag diesmal in Wrist und die 3. Mannschaft des MTV Horst wollte sicher gerne den einen oder anderen Punkt mitnehmen.

Diesmal konnten wir in eigentlicher Stammbesetzung antreten, und auch unsere Gäste traten mit Henning Lanckow, Malte Lorenz, Torben Oestreich und Hermann Mohrdieck ohne Ersatzbedarf an.

Es ging auch gleich nicht unbedingt schlecht los. Manni und Björn konnten sich mit 3:0 gegen Malte und Torben recht gefahrlos durchsetzen, nur Matze und ich machten das ein wenig spannender und konnten einen 1:2 Rückstand noch umdrehen. 2:0 als Zwischenstand! Nicht schlecht, wenn man sich die Doppelbilanzen des vergangenen Jahres vor Augen führt.

Im Einzel konnte ich, nach anfänglich total übervorsichtigem Spiel, das doch recht locker mit 3:0 nach Hause schaukeln. Nur Matze tat sich gegen Henning schwer. Zwar konnte er mit 2:1 in Führung gehen, aber das sollte dann doch nicht zu einem Punktgewinn reichen. Da musste dann eben das untere Paarkreuz die Punkte einfahren.

Manni konnte sich hier gegen Hermann nach Sätzen deutlich mit 3:0 durchsetzen, doch Björn war gegen Torben mit 1:3 wiederum  recht deutlich vom Punkt entfernt.

Also gut. 4:2 zur Halbzeit. Das könnte zwar besser sein, aber auch nicht unbedingt so schlecht. Kurze Zeit später war es allerdings doch nicht mehr so toll. Ich vergab eine deutliche 2:0 Führung gegen Henning (zu große Zuversicht, Blödheit oder doch ein besserer Gegner?) und auch Matze konnte gegen Malte nur einen Satz gewinnen.

4:4; sowas Blödes aber auch. Aber wir hatten ja auch noch Manni und Björn im Einsatz. Und siehe da, auf beide war Verlass! Manni gewann gegen einen echt gut aufspielenden Torben mit 3:1 (mit guter Sicherheit 3 Meter hinter dem Tisch) und auch Björn ließ mit 3:0 gegen Hermann nichts anbrennen.

Da fehlte dann nur ein Punkt. Beide Schlussdoppel haben zwar durchgespielt, doch obwohl Matze und ich unser Doppel gewannen, zählte dies gar nicht mehr, da schon kurz darauf Manni und Björn ihrerseits mit ihrem Doppel fertig waren und so zum 7:4 punkteten.

Fazit: Manni war mit 4 Punkten der beste Spieler des Abends, oben kann es demnächst gerne wieder etwas mehr sein und erfreulicherweise scheinen die Doppel zu funktionieren. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Vorschau: Nächste Woche ist erst mal Pause, da wir das Spiel gegen Horst 2 auf den 07. Oktober verlegen konnten. Als nächstes kommt dann der SC Itzehoe am 21.09. zu uns. Sicher auch nicht ganz uninteressant.

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WSG 2: no points in Wewelsfleth

Veröffentlicht am 12 September 2011 von Roland

Aus unserer Sicht hat die Saison ja schon seit laaanger Zeit angefangen: Na ja, okay vor 2 Wochen halt. Auf jeden Fall wird das richtig Zeit, dass ich etwas über unsere ersten Punktspiele berichte.

Die erste Station unserer diesjährigen Kreisliga-Tournee war in Wewelsfleth bei Familie Schneider die dann noch Maik Lütjen mit ins Boot nahmen. Unsere Gegner konnten also in Besetzung antreten, während wir auf Björn verzichten mussten, weil der noch im Urlaub weilte.

Um es vorweg zu nehmen, verpasst hat er sicher nichts. Aber dafür konnten wir auf die Hilfe von Dietmar vertrauen, der aber wenigstens einen Punkt aus dem Einzel zusteuerte.

Tja, das war es dann aber auch schon. Also irgendwie ging das an diesem Abend überhaupt nicht.

Matze und ich gingen gegen Frank und Maik mit 0:3 unter und Manni und Dietmar konnten es mit 2:3 wenigstens ein bisschen spannend machen. In der Folge hatte weder ich noch Matze etwas gegen Frank und Bjarne zu melden. Gegen Frank verloren wir beide mit 0:3 und gegen Bjarne mit 1:3.

Wer bis hierhin mitgerechnet hat weiß, dass wir nun schon 6 Gegenpunkte eingefahren hatten.

Auch Manni hatte gegen Flemming nicht wirklich einen guten Tag und auch er verlor mit 1:3. Einzig unser fleißiger Ersatz Dietmar konnte nach abgegebenem ersten Satz das Ganze mit einem 3:1 gegen Maik noch einen Punkt beisteuern, sodass uns nicht gleich schon im ersten Spiel die Höchststrafe ereilte.

Fazit: Man, ich dachte dass wir uns eigentlich ganz ordentlich auf die Saison vorbereitet hätten. Aber dann so was? Dass wir so schlecht sind glaube ich ja eigentlich nicht, aber vielleicht sind die Wewelsflether auch einfach nur so gut.

Na Egal. Dann muss das eben beim nächsten Mal wieder besser laufen.

Das einzig Positive war, dass wir wenigstens früh fertig waren und so noch einen kleinen Happen in einem bekannten Itzehoer Restaurant zu uns nehmen konnten.

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Sauber, WSG

Veröffentlicht am 11 September 2011 von Fabian

WSG-Kellinghusen / Wrist I – Barmstedter MTV I 9:3

– nach Putzaktion zu deutlichem Sieg –

Nach dem ersten Auftritt gegen den wohl übermächtigen SCI folgte gegen Barmstedt die erste ordentliche Standortbestimmung in der neuen Liga. Wir traten wieder mit unseren ersten 6 an, Barmstedt musste auf Hensgen verzichten und schickte Veteran Huckfeldt ins Rennen, an den zumindst Alex und ich noch böse „Siegeszigarren-Erinnerungen“ hatten.Vor dem Anpfiff machten wir uns daran unsere Tische von den Nachwehen der Sommerlehrgänge zu befreien. Die große Hitze an dem Wochenende führte nicht nur dazu, dass sich ordentlich Schweiß auf den Tischen gesammelt hatte. Die dazu kommende hohe Luftfeuchtigkeit hatte kaum noch etwas von dem Schweiß trocknen lassen und hinterliße damit deutliche Spuren. Spezialisten von der Spurensicherung hätten wohl nur anhand der immer noch zu erkennenden abgewischten Hände auf den Platten eine komplette Teilnehmerliste erstellen können…!!

Nach getaner Arbeit ging es dann aber in den Eingangsdopplen gleich mal über die volle Distanz. Während Jan und Andre das bessere Ende für sich hatten, zogen Niklas und ich erneut als Doppel 1 den kürzeren und mussten nach 5 Sätzen gratulieren. Alex und Erik sorgten dann dafür, dass wir das einzige noch sieglose Doppel sind und fuhren die 2:1-Führung für die WSG ein. Jan legte mit einem souveränen Erfolg gegen Becker gleich nach, doch mir wollte gegen Bernd Wesner nicht so recht was gelingen. Wenns mal lief, wie in Satz 2, konnte ich das Spiel auch deutlich bestimmen, doch die Schwächephasen behielten deutlich die Überhand. Niklas konnte sich dagegen  von der Doppelniederlage rehabilitieren und sicherte sich mit drei knappen Satzerfolgen ein 3:0. Alex lieferte dann zunächst auch einen Start nach Maß ab, doch schon im zweiten Satz wurde deutlich, dass Rahf immer besser ins Spiel fand. Hinzu kam, dass Alex zunehmend unsicherer wurde und das Spiel vielleicht zu shcnell beenden wollte und so fand sich Alex schnell im fünften Satz wieder. Da präsentierte er sich allerdings wieder souverän, fuhr viele Aufschlagpunkte ein und gewann ungefährdet zur 5:2-Führung. Gleich das nächste 5-Satzmatch legt André hin, der den alten Hasen Huckfeldt am Ende denkbar knapp niederrang. Damit konnte nach Alex auch er seinen ersten Einzelsieg feiern und revangierte sich für die knappe 5-Satzniederlage im letzten Spiel gegen Luca! Erik konnte dann nach verschlafenem ersten Satz glleich nochmal nachlegen, konzentrierte sich auf seine Stärken. Er siegte verdient mit 3:1 und bestätigte den guten Eindruck aus dem ersten Spiel.

Eine komfortable 7:2-Führung daher nach dem ersten Einzeldurchgang, die Jan mit einem 3:1 in dem „Gehaue“ gegen Wesner ausbaute. Die Chance zum vorzeitigen Sieg konnte ich gegen Becker jedoch nicht verwerten, das meinem esten Einzel leider erschreckend ähnelte! Damit blieb Niklas die Chance, den Abend als „Henker“ zu beenden und den Sieg für die WSG perfekt zu machen. Sein Gegenüber Sönke feierte wie schon gegen Alex nochmal ein Comeback und zwang „Nikl“ nochmal in den fünften Satz. Mit Nervenstärke in der „crunch-time“ entschied er das Spiel aber letztlich für die WSG und besiegelte damit den ersten Saisonsieg.

Nachdem die genauen Termine für die nächsten beiden Spiele noch in der Schwebe sind, gilt es für trotzdem das erste ma seit über einem Jahr mal wieder zwei Spiele in Folge zu gewinnen..!!

Einen besonderen Dank noch an Christina die Rolle der „Vorputzerin“ und die guten Muffins, sowie an die teilweise weit angereisten und zahlreichen Zuschauer für die gute Unterstützung!

P.S: Die erste Herren hat damit wohl ihre Schuldigkeit in Sachen Tischreinigung getan und ich denke, dass sich die übrigen Mannschaften dann noch um die verbleibenden Tische kümmern werden.

Fabian Gülling

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