Archiv | Februar, 2011

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Noch keine Vorentscheidung im Abstiegskampf

Veröffentlicht am 18 Februar 2011 von Jan

WSG Kellinghusen/Wrist – VfL Bad Schwartau 9:5 (31:20)

Die Ausgangssituation für die WSG war eindeutig. Eine Niederlage würde das Unternehmen Klassenerhalt fast unmöglich machen. Auch der VfL benötigte die Punkte, um sich u.a. die WSG vom Hals zu halten. Beide Teams mussten auf Stammkräfte und Punkteholer verzichten. Bei den Steinburgern fehlte Gülling berufsbedingt und wurde durch Tauschwitz ersetzt. Die Schwartauer mussten Dunkel und Schapper durch Stapelfeldt und C. Ehmke(, der bereits schon im Hinspiel gegen die WSG erfolgreich war,) ersetzen.

Die Doppel schienen eine Vorentscheidung zu bringen. Ich kann mich nicht entsinnen, dass wir in der Landesliga mit 3:0 Punkten und 9:0 Sätzen gestartet sind. Für diesen furiosen Beginn zeichneten Patrick und ich gegen Reinert/C. Ehmke und überzeugend auch Alex und Matze gegen T. Ehmke /Wittfoth sowie Niklas und Hannsi gegen Glaeßner und Stapelfeldt verantwortlich.

Mit dieser Führung im Rücken verschlief ich dann gleich den ersten Satz gegen Reinert, um dann aber doch ein sicheres 3:1 zu einer 4:0-Führung umzusetzen. Patrick haderte am Nebentisch etwas mit dem variantenreichen Spiel von Thilo Ehmke und kam nach Satzausgleich im dritten Satz auf 11 Punkte, leider hatte Thilo 13. Dies war die Vorentscheidung – 4:1.

Schwartau gab sich aber nicht geschlagen und gestaltete die erste Einzelserie mit 4:2 für sich. Eindeutiger „Herrscher“ im mittleren Paarkreuz war Lutz Glaeßner, der im Einzel nicht in Bedrängnis kam und zur Not einfach mal nen Aufschlagpunkt einstreute. Keine Chance für Niklas gegen ihn. Alex machte dann am Nebentisch einen immens wichtigen Punkt. Gegen Wittfoth sahen ihn im 5. Satz schon einige auf der Verliererstraße; zum Schluss rang er seinen Gegenüber mit 14:12 im 5. Satz nieder. 5:2!

Unten dann lange Gesichter bei der WSG. Der Begriff Kaltstart umschreibt nicht annähernd die Leistung unseres Neuzugangs Hannsi am Spieltag. Irgendwie gewann er den ersten Satz gegen Carlo Ehmke, ehe er dann chancenlos gegen das „Ehmke-System“ die Box verlassen musste. Im Duell der Ersatzspieler gingen zwei Sätze in die Verlängerung. Jeder gewann einen. Matze durfte im vierten 13:11 gewinnen, ehe er nach 2 ungenutzten Matchbällen gegen Stapelfeldt nach wirklich ansprechender Leistung noch 10:12 im 5.Satz unterlag. Nur noch 5:4 – Schwartau war zurück!

In dieser Phase halfen uns glücklicherweise die zahlreichen Zuschauer. Ich konnte Thilo Ehmke die Grenzen aufzeigen – mit dem Punkt zum 6:4 hatten wir aber auch gerechnet. Wichtig dann der Sieg von Patrick gegen Reinert. Hatte er im Hinspiel noch das Nachsehen, so konnte er mit Glück, Geschick und vor allem variablem Offensivspiel die Partie für sich entscheiden. Dieser Spielgewinn gab den Akteuren wieder Sicherheit. 7:4!

Sicherheit hatte dann auch Alex gegen Glaeßner. Sicher war der Sieg von Glaeßner. 7:5! Niklas zeigte dann – auf den Punkt konzentriert – eine seiner besten Landesliga-Leistungen in diesem wichtigen Spiel. Er zwang Wittfoth sein Spiel auf und gewann dreimal zu 8 – 8:5!

Ein Punkt hatten wir sicher, der aber nicht reichen würde. Mr. Kaltstart trat an den Tisch. Gegen Stapelfeldt fand Hannsi 1,75 Sätze nicht annähernd zu seinem Spiel, ehe er den 2. Satz mit 13:11 „klaute“. Danach war der Sieg Formsache und der Abstieg in der Landesliga noch nicht entschieden!

Ein wirklich hochklassiges Spiel war nicht zu erwarten. Da haben wir die Erwartungen der Zuschauer sicher erfüllen können, aber ein mannschaftlich geschlossener Auftritt half zum doppelten Punktgewinn zu Hause. In den nächsten beiden Heimspielen gegen Stockelsdorf und Moorrege können wir ohne Druck agieren und die Fragen klären:

a)      Gewinnen wir nur Punkte in der Landesliga, wenn Matze im Doppel 2 punktet?
b)      Kommt Fabian zurück ins Team?
c)     Ist Kaltstart das richtige Wort für Hannsis Leistung ? Und wer kann ihm einheizen, damit wir schon früher den wahren Hannsi sehen können?

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Standesgemäßes Ergebnis gegen den Tabellenführer!

Veröffentlicht am 15 Februar 2011 von Fabian

WSG Kellinghusen/Wrist I – ATSV Stockeldorf I 3:9

Doppel geben zu denken

Tja, was gibt es zu berichten von diesem Duell Letzter gegen Erster? Ein absolut erwartbares Ergebnis mit kaum einem spannenden Spiel. Fast die Hälfte aller Spiele war in drei Sätzen entschieden, daran änderte auch nicht, dass Stockelsdorf Tim von Burgsdorff zu Hause ließ. Stattdessen liefen die Gäste mit Rudi Frey auf, der einigen WSGern noch in unterhaltsamer Erinnerung aus lübecker Zeiten war.

Schon nach den Doppeln waren die letzten Zweifel am Stockelsdorfer Sieg beseitigt. Lediglich zwei Sätze blieben für die WSG. Im Anschluss zeigte sich, dass Tegler es heute gut meinte mit den WSGern. Gegen Jan war für ihn nix zu holen und unser Captain beseitigte die Null auf dem Scoreboard der WSG. Patrick wußte sich dann nur im ersten Satz wirklich durchzusetzen gegen den souveränen Tim Reimers und war daher in vier Sätzen unterlegen. Für mich war gegen Ramon wohl schon der erste Satz mitentscheidend. Nach 4:8-Rückstand konnte ich den Satz noch mit 11:8 für mich entscheiden. Im vierten Satz wurde es dann letztlich eine deutliche Angelegenheit und so konnte ich bereits den vorletzten WSG-Punkt des Abends holen. Hendrik Egidi brauchte dann zwei Sätze um sich an das Spiel von Alex zu gewöhnen. Von da an war das Spiel trotz der 5 Sätze doch eine deutliche Angelegenheit und Alex musste verdientermaßen gratulieren. Unten blieb dann für Niklas und Hannsi kein Satz und damit war die erste Einzelserie auch schon beendet – 7:2 für Stockelsdorf.

In den letzten drei Partien war das Glück dann leider nicht auf Wrister Seite. Patrick brachte sein Spiel gegen den offensichtlichen WSG-Freund Tegler sicher nach Hause. Für Jan und mich war dann jeweils der zweite Satz wohl spielentscheidend. Beide verloren unglücklich in der Verlängerung. Jan war danach mit einem 0:2 konfrontiert, spielte sich nochmal an die Chance des Sieges heran. Leider rettete sich Tim beim Stand von 9:9 im vierten Satz dann mit einem Netzball und fuhr den achten Punkt für den ATSV ein. Ähnlich unglücklich erging es mir gegen Egidi. Im vierten Satz musste ich von 4:4 zum 4:7 drei Netzbälle in Folge hinnehmen und so stand ich wie Jan am Enden mit einem 1:3 da.

Am Ende also eine auch in der Höhe verdiente 3:9-Niederlage, bei der mit etwas Glück vielleicht noch ein Punkt von mir oder Jan hätte folgen können. Die Doppelergebnisse waren sicher alles andere als zufriedenstellend, aber insgesamt war man diesen konzentrierten Gästen einfach deutlich unterlegen!

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Wieder keine Punkte für die erste Herren!

Veröffentlicht am 11 Februar 2011 von Jan

WSG Kellinghusen/Wrist I  – Kaltenkirchener TS II 6:9

-enttäuschender Auftritt gegen dezimierte Gastgeber-

Viel hin und her gab es bereits in den Tagen vor dem Spiel. Maxim Rozhko kündigte an erst gegen 10 in der Halle sein zu können und nach einigen Diskussionen und da Kaltenkirchen auch das späte Erscheinen von Niklas im Hinspiel duldete, entschieden wir uns auf ihn zu warten.  Darüber hinaus liefen die Gäste aber ohne Heuck und dafür mit Robin Wernitz auf. Insgesamt also gar keine so schlechte Ausgangsposition für uns, die wir aber kläglich vergeben sollten.

Schon in den Eingangsdoppeln lief vieles anders als geplant. Da Rozhko später kam starteten wir zunächst mit Doppel 1 und Doppel 3. Jan und Patrick entglitt das Spiel völlig, beide waren nicht annähernd so konzentriert wie Hartmann und Wernitz und verloren deutlich mit 1:3. Hannsi und Alex machten es da deutlich besser und brachten ihr Spiel sicher mit 3:0 nach Hause. Überraschend früh tauchte dann schon während der ersten Doppel Rozhko in der Halle auf. Um ihm noch etwas Einspielzeit zu lassen, starteten wir im Anschluss erstmal mit dem oberen Paarkreuz. An Matthias Werner – bisher noch ohne Doppeleinsatz – ging das erste Einzel zu Beginn völlig vorbei. Letztlich siegte Jan ungefährdet mit 3:0 und auch Patrick siegte in drei Sätzen. Wie schon im Hinspiel wusste Patrick gegen Hartmann mit sicherem Offensivspiel zu überzeugen. Anschließend spielten Niklas und ich dann das verbleibende Doppel und Alex startete gegen Steenbuck. Im Doppel war Werner weiterhin völlig verunsichert, konnte sich aber immer wieder auf mich und seinen Partner Rozhko verlassen. Niklas war da phasenweisen etwas auf verlorenem Posten. Wie auch immer konnten wir trotzdem zwei Sätze für uns entscheiden, zu mehr reichte es dann aber verdientermaßen trotzdem nicht. Alex tat sich schwer gegen das ihm ähnliche schnittlose Spiel von Steenbuck, hatte offensiv deutlich weniger Durchschlagskraft als sein Gegenüber und unterlag damit in vier Sätzen. Niklas konnte wie Alex noch den ersten Satz für sich entscheiden, musste sich dann aber doch Ersatzmann Wernitz geschlagen geben, der leider einen überzeugenden Auftritt ablieferte – und es sollte nicht der letzte sein. Hannsi war in den entscheidenden Phasen des ersten und dritten Satzes gegen Rozhko leider nicht vom Glück verfolgt und so musste auch er wie seine beiden Vorgänger zum 1:3 gratulieren. Nach dem Ende der ersten Einzelserie stand es damit 4:5, Chancen auf mindestens einen Punkt waren aber weiterhin vorhanden.

Jan und Dennis lieferten sich dann das ansehnlichste Spiel des Abends, das verdientermaßen zu unseren Gunsten entschieden wurde. Mittlerweile hatte sich Matthias leider weites gehend von den Auftaktniederlagen erholt und konnte gegen Patrick eine deutliche Schippe drauf legen. Patrick dagegen fand nie richtig ins Spiel und war auch nicht in der Lage über den Kampf nochmal seine Chance zu suchen. Recht souverän folgte dann mein Punkt zum 6:6-Ausgleich. Zwar konnte sich Dirk nach den ersten beiden Sätzen in gewohnter Manier nochmal ins Spiel zurück kämpfen, im vierten Satz hatte ich dann aber das Glück auf meiner Seite und somit war man dem Punktgewinn wieder etwas näher. Nichtsdestotrotz war der Elan innerhalb der Mannschaft nicht so sehr spürbar wie noch vor zwei Wochen in Bargteheide und so war es dann doch nicht überraschend, dass dies der letzte Sieg für uns an diesem Abend war. Alex schaffte es zu selten sich ausschließlich auf das Spiel zu konzentrieren und verlor in fünf Sätzen. Trotz deutlichem Endergebnis war auch Niklas Spiel gegen Maxim knapp, aber letztlich nicht zu gewinnen. Die letzten Hoffnungen ruhten damit auf Hannsi, dessen Spiel womöglich schon im zweiten Satz entschieden wurde. Sehr unglücklich musste er da doch noch den 0:2-Satzrückstand kassieren, kämpfte sich nochmal in den Entscheidungssatz, musste aber dann dem wieder überzeugenden Wernitz gratulieren.

Ein gewonnenes Doppel, nur drei Leute die im Einzel punkten, kein gewonnenes Fünfsatzspiel – all das erklärt die Niederlage schnell. Und letztlich spiegelt es auch in Unterschied zum Spiel in Bargteheide wider. Während wir dort sehr geschlossen auftraten und jeder mindestens ein Spiel gewann, war dies wohl eine der separiertesten (oder was auch immer das Gegenteil von „geschlossen“ sein soll) Leistungen, an die ich mich seit langem erinnern kann. Für jeden einzelnen gilt es daher sich bis zum nächsten Spiel zu hinterfragen, was besser gemacht werden kann, um dann mit neuem Mut und altem Zusammenhalt ans Werk zu gehen….!!

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