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Viel Licht, aber auch etwas Schatten

Veröffentlicht am 20. November 2010 von Andreas

Beata ist Mutter des Sieges beim 8:4-Auswärtssieg gegen TSV Schwarzenbek II

In der Verbandsliga-Saison 2009/2010 war die Zweitvertretung des TSV Schwarzenbek der ärgste Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft. In der aktuellen Spielzeit verjüngten die Europastädterinnen ihre Truppe weiter und boten gegen das WSGStammquartett diesmal Josephine Polomski (Jahrgang 1995), Ajla Fazlic (Jahrgang 1996), Ann-Kristin Weber und Sejla Fazlic (Jahrgang 1999) auf.

Nach verteilten Doppeln (knapper 4-Satz-Erfolg für Isabelle und Ann-Kristin; unnötige 5-Satz-Niederlage für Sylwia und Beata) legten die WSGerinnen in den Einzeln einen Blitzstart hin. Schwerstarbeit hatte dabei Sylwia zu verrichten, die gegen Polomski nur gaaaanz knapp die Nase vorn hatte. Die Erfolge von Beata (vs. Ajla Fazlic), Ann-Kristin (vs. Ann-Kristin Weber) und Isabelle (vs. Sejla Fazlic) waren demgegenüber mehr oder weniger souverän. Doch wer gedacht hätte, dass damit die Messe gelesen sei, der hatte sich getäuscht: Sylwia wirkte gegen Ajla Fazlic nach unnötig verlorenem 2. Satz irgendwie kraft- und ratlos (1:3), Isabelle gegen Weber am Ende resigniert (1:3) und Ann-Kristin gegen Sejla Fazlic nur im 3. Satz auf Höhe des Geschehens. Wäre nicht Beata gewesen, hätte es plötzlich 5:5 gestanden. Gegen die tragische Heldin des Nachmittags – Josephine Polomski – entwickelte sich ein wahrer Krimi. Trotz 0:2-Satzrückstand gab Beata nie auf und wehrte im 3. Satz mehrere Matchbälle ab, wodurch das Spiel dann letztendlich auch kippte. Zwischenstand: 6:4 für die WSG. Nachdem Beata recht ungefährdet gegen Weber den Punkt zum 7:4 markierte, war es Isabelle vorbehalten, die Fahrt ins Herzogtum Lauenburg mit einem doppelten Punktgewinn zu versüßen. Gegen ihre Angstgegnerin und Ex-Möllnerin Josephine Polomski, gegen die der letzte Sieg mehrere Jahre zurückliegt, war Isi im Vergleich zum Spiel gegen Weber nicht wieder zu erkennen. Es klappte einfach alles, wobei „Josi“ überdies auch noch sichtlich unter dem Eindruck der knappen Knappniederlagen gegen Sylwia und Beata stand, was allerdings die Leistung von Isabelle nicht schmälern soll. Endstand: 8:4 für die WSGerinnen – wobei man es sich teilweise selber etwas schwerer als nötig gemacht hatte. Um am Folgetag gegen den Mitaufsteiger Wandsbeker TB bestehen zu können, wäre allerdings eine Leistungssteigerung notwendig.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Polomski/A. Fazlic – Sedrowska/Kosinska +8 +12 -7 -2 +4, Weber/S. Fazlic – Laskowsky/Adleff -8 -7 +7 -14, Polomski – Sedrowska +7 -11 +5 -9 -9, A. Fazlic – Kosinska -9 +7 -7 -8, Weber – Adleff +12 -9 -10 -10, S. Fazlic – Laskowsky -6 -4 -9, Polomski – Kosinska +7 +8 -15 -5 -8, A. Fazlic – Sedrowska -6 +10 +9 +8, Weber – Laskowsky -7 +8 +3 +3, S. Fazlic – Adleff +11 +9 -2 +6, Weber – Kosinska -8 +8 -8 -8, Polomski – Laskowsky -3 -5 -7

Die Bilanzen der WSGerinnen:
Sedrowska/Kosinska 0:1
Laskowsky/Adleff 1:0
Beata Kosinska 3:0
Sylwia Sedrowska 1:1
Isabelle Laskowsky 2:1
Ann-Kristin Adleff 1:1

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