Archiv | November, 2010

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Das gelungene Debut der Inga T.

Veröffentlicht am 27 November 2010 von Andreas

WSG-Damen gewinnen ohne Sylwia mit 8:5 gegen Mitaufsteiger TuRa Harksheide

Erstmals nicht in Stammformation, sondern ohne Sylwia gingen die WSGerinnen an die Tische. Versuche das Spiel zu verlegen, scheiterten an den starren Regelungen der Regional- und Oberligaordnung. Um das Nervenkostum der Mannschaftsführerin der 1. Damen noch etwas mehr zu strapazieren, teile Ann-Kristin am Tag vor dem Spiel mit, dass auch ihr Einsatz aufgrund Erbrechens fraglich sei. Nur gut, dass: 1. die 2.Damen immer Gewehr bei Fuß steht, und 2. Ann-Kristin dann über Nacht dann doch dicht hielt.

Zum Spiel: wichtige Fragen beschäftigten die WSG-Beteiligten; – Wie würde Inga T. sich in der Oberliga zurecht finden? – Wie würde sie im Doppel mit Beata harmonieren? – Würde sich der Druck auf die drei Stammkräfte spürbar erhöhen, wenn eine Spielerin des oberen Paarkreuzes fehlt? . . .

Die Gäste aus Harksheide – ebenfalls Aufsteiger in die Oberliga – traten mit ihrer Stammbesetzung an; oben: Alter und Erfahrung; unten: Jugend und Dynamik. Der 11. und letzte Tabellenplatz mit 4:12 Punkten täuscht allerdings darüber hinweg, dass die Harksheiderinnen oftmals erst nach denkbar knappen Spielverläufen den Kürzeren zogen. Im Nachhinein fiel eine wichtige Vorentscheidung bereits in den Doppeln. Beata und Inga harmonierten nach verlorenem 1. Satz prächtig und behaupteten sich in 4 Sätzen gegen die jugendlichen Sawiel/Khazaeli. Weitaus spannender machten es Isabelle und Ann-Kristin, allerdings auch mit der wohl schwierigeren Aufgabe konfrontiert. Zu Beginn der Saison wäre solch ein Spiel möglicherweise noch in die Binsen gegangen, doch mittlerweile gelingt es „Isi und Anna“ immer häufiger, in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Und dies war der Grundstein für einen hauchdünnen 13:11-Erfolg im Finalsatz.

Die Ernüchterung folgte allerdings auf dem Fuße. Beata patzte unerwartet gegen Hatje (1:3) und Isabelle fehlte gegen Kankowski einfach noch der notwendige Punch (0:3). Das untere Paarkreuz mit Ann-Kristin und Inga wetzte diese Scharte jedoch postwendend und überraschend souverän wieder aus. Ann-Kristin geriet gegen Khazaeli nie in Gefahr und Inga stellte bei ihrem Oberligadebut mit sicherem Topspinspiel sowie guter Übersicht Sawiel immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Und dieser positive Trend (Zwischenstand 4:2) konnte dann auch von Beata und Isabelle fortgesetzt werden. Im Duell zwei der besten Spielerinnen der diesjährigen Oberligasaison „Kosinska vs. Kankowski“ wogte es hin und her, doch am Ende hatte Beata verdient die Nase vorn, vor allem dank Vorteilen im Aufschlagbereich und etwas variablerem Spiel. Isabelle brauchte einen Satz lang, um sich an Hatje zu gewöhnen, doch dann hatte sie das richtige Rezept gefunden. Beim Zwischenstand von 6:2 schien alles auf einen entspannten Samstagnachmittag hinauszulaufen. Schien – denn plötzlich verloren die WSGerinnen 3 Einzel in Folge, teilweise unnötig, teilweise unglücklich, teilweise chancenlos. Die größere mannschaftliche Geschlossenheit sollte dann allerdings – wieder einmal – den Ausschlag zugunsten des WSG-Quartetts geben. Beata erstickte Harksheider Hoffnungen auf einen möglichen Punktgewinn durch Sawiel frühzeitig und Isabelle war im Duell der Youngster gegen Khazaeli ebenfalls ungefährdet. Endstand: 8:5 – auch insbesondere aufgrund der beiden gewonnenen Eingangsdoppel und des gelungenen Oberligadebuts von Inga.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Kosinska/Taplick – Sawiel/Khazaeli -12 +9 +6 +4, Laskowsky/Adleff – Kankowski/Hatje -10 +4 -5 +6 +11, Kosinska – Hatje -5 +4 -9 -9, Laskowsky – Kankowski -3 -8 -5, Adleff – Khazaeli +4 +6 +7, Taplick – Sawiel +3 +1 -4 +4, Kosinska – Kankowski -9 +9 +4 -8 +7, Laskowsky – Hatje -5 +8 +0 +5, Adleff – Sawiel -7 -8 -11, Taplick – Khazaeli -10 +11 +8 -7 -7, Adleff – Kankowski -5 -2 -5, Kosinska – Sawiel +7 +7 +7, Laskowsky – Khazaeli +6 +9 +5

Die Bilanzen der WSGerinnen:
Kosinska/Taplick 1:0
Laskowsky/Adleff 1:0
Beata Kosinska 2:1
Isabelle Laskowsky 2:1
Ann-Kristin Adleff 1:2
Inga Taplick 1:1

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Verletzungen sind im Abstiegsduell allgegenwärtig

Veröffentlicht am 26 November 2010 von Jan

Vor dem Abstiegskampf des Vorletzten gegen den Letzten spielte das Thema Verletzungen eine große Rolle. Während wir alle angeschlagenen Spieler wieder einsetzen konnten, mussten die STERNE weiterhin auf ihre Nummer 1 Bernd Ackerknecht verzichten. Gute Besserung von uns an dieser Stelle.
Trotzdem bewiesen die Elmshorner um Teamchef Scheller Moral, in dem sie mit nicht weniger als 7 Mann plus Zuschauer in Wrist „anrückten“. Bei dreifacher Ersatzgestellung in einem der wichtigsten Spiele der Serie ist dies keine Selbstverständlichkeit – Hochachtung !

Damit schien das Spiel bereits mit den Mannschaftsaufstellungen erledigt zu sein. DIE STERNE ohne Ackerknecht (1), Ruge (5), Moll (6) und Zuna (7), mit den Ersatzspielern aus der 2. Bezirksliga Wille, Zentner, Arriens und Vehren im Doppel. Die Doppel waren allesamt klar und recht wenig ansehnlich. So sicher wie Patrick und ich unsere Gegenüber Wille und Zentner beherrschten, so wenig hatten Fabian und Matze gegen Scheller und Tegelhütter zu melden. Alex und Niklas schlossen sich glücklicherweise unserem Doppel 1 an und überzeugten gegen Arriens und Vehren. Mit 2:1 gingen wir in das erste Einzel des oberen Paarkreuzes, da Stefan Thies wetterbedingt noch auf der Autobahn unterwegs war. Im Duell der Mannschaftsführer war für Scheller erwartungsgemäß nicht so  viel zu melden. In der Mitte zeigte Patrick gegen Wille nach zwei sicheren Sätzen Konzentrationsschwierigkeiten. Er ließ sich mehr und mehr das Spiel aufzwingen, gewann dann aber doch den vierten Satz knapp zur 4:1-Führung. Alex war gegen den  charismatischen Tegelhütter in jedem Satz dabei, ohne einen Satz gewinnen zu können. Es ging in das untere Paarkreuz und das Nachholspiel des oberen Drittels. Niklas führte teilweise deutlich gegen den 12:3- Mann der Mitte der 2. HBL Arriens und musste in den ersten beiden Sätzen doch gratulieren. Dabei war sicher der 2. Satz einprägsam als Arriens seine Aufholjagd doch mit dem einen oder anderen Glücksball „garnierte“. Niklas kam noch einmal zurück, gewann Satz 3, um dann im vierten – wieder nicht gerade vom  Glück verfolgt- in der Verlängerung zu verlieren. Bei 4:3 spielten dann Fabian gegen Autofahrer Thies. Hier war Fortuna dann in den entscheidenden Phasen mehr auf unserer Seite.
Fabian gewöhnte sich an das aus seiner Sicht unangenehme Spiel nach verlorenem ersten Satz recht schnell und war dann zusammen mit Fortuna auch nicht mehr durch Thies zu bezwingen. Derweil bestimmte Zentner gegen Matze zwei Sätze lang die Partie. Ohne  Aussicht auf Erfolg mit der bisherigen Spielweise konnte Matze sein Spiel verändern und dann die nächsten beiden Sätze dominieren. Jetzt sprach alles für Matze, noch Führung im 5.Satz, doch plötzlich der Bruch und Zentner gewann klar in 5 Sätzen. Wenn es mal nicht läuft, dann läuft es eben nicht. Das Umbiegen war jedenfalls eindrucksvoll. Bei 5:4 gingen wir in die zweite Einzelserie. Mit zwei weiteren ungefährdeten Einzelerfolgen von Fabian und mir wurde die Bilanz des oberen Paarkreuzes auf 4:0 ausgebaut. Dies hatten wir noch nie und sollte doch ein gutes Omen sein. Aber Führungen sind bei uns ja manchmal nur von kurzer Dauer. Alex ging konzentriert zu Werke und war mit seinem guten und erfolgreichen Spiel gegen Wille in 4 Sätzen schneller fertig als der Krimi von Patrick gegen Tegelhütter am Nebentisch. Hier merkte man Patrick teilweise noch den Rückstand nach der Verletzung an, die dann beim Stand von 10:7 für Patrick im 5. Satz wieder aufbrach. Auslöser war ein Vorhandtopspin, bei dem er mit dem Oberkörper die etwas unzureichende Beinarbeit ausgleichen wollte. Nach dem Ball ging Patrick zu Boden und griff sich gleich wieder an das scheinbar doch noch lädierte Knie. Nach Verletzungspause stellte er sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft, humpelte an den Tisch (der Spielstand lockte…) und konnte aufgrund eines Rückschlagfehlers des sehr fairen Tegelhütters, die wichtigen zwei Punkte für die WSG unter Dach und Fach bringen.
Ob und wie es dann mit seinem Knie vor den anstehenden Aufgaben (Spiel gegen Moorrege, Bezirksmeisterschaften Herren und Landesmeisterschaften Jugend) weiter gehen wird, ist sehr fraglich. Die WSG-Fans sollten ihm im Gesundungsprozess jedoch alle verfügbaren Daumen drücken.

Bedanken möchte sich die WSG noch bei den Zuschauern, die hoffentlich auch nach diesem Spiel  wieder den Weg in die Halle finden, auch wenn insgesamt die Wichtigkeit dieses Spiel die Qualität an vielen Stellen überstrahlte.

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Spitzenleistung im Spitzenspiel

Veröffentlicht am 21 November 2010 von Andreas

1. Damen siegt untermauert Platz 2 mit einem 8:2 beim Wandsbeker TB!

Beim 2. Koppelspielwochenende dieser Saison stand nach dem erfolgreichen Samstagspiel gegen die Youngster vom TSV Schwarzenbek II am Sonntagmittag das Duell beim Tabellendritten und Oberligamitaufsteiger Wandsbeker TB auf dem Spielplan. Die Wandsbeker sind ebenfalls eine über lange Jahre gewachsene Spielgemeinschaft und firmieren ansonsten unter dem Namen „SG Eilbeck/WTB 61“. Mithin ging es in diesem Spiel nicht nur den 2. Tabellenplatz, sondern praktisch auch um die „Oberliga-Meisterschaft der Spielgemeinschaften“ 🙂 !

Aufstellungstechnisch nichts Neues bei der WSG: 8. Spiel – 8. Mal in Stammbesetzung. Die gastgebende SG vertraute auf Grzymek, die beiden Jungtalente Rocheteau (Jahrgang 1998) und Wulf (Jahrgang 1997) sowie Hickisch.

In der kleinen, aber schnuckeligen Halle in der Kneesestraße (mit leckerem Buffett!) zeigten die hochkonzentrierten WSGerinnen dann eine ihrer besten Saisonleistungen. Lediglich in einem einzigen Spiel gelang es nicht, eine gute Verfassung an den Tisch zu bringen, und das war das Doppel von Isabelle und Ann-Kristin, die gegen Grzymek/Hickisch auf verlorenem Posten standen. Sylwia und Beata hatten durchaus etwas Schiss, sich gegen die beiden ultrajungen Nachwuchscracks zu blamieren, doch nach kurzer Eingewöhnungszeit legte sich die Anfangsnervosität. Die Weichen auf Sieg wurden dann eigentlich schon ziemlich früh dadurch gestellt, dass Beata und Sylwia in ihren Spielen gegen Rocheteau und Grzymek bis zum Ende um jeden Ball fighteten. In einem sehenswerten Spiel schossen sich Beata und Neuinternatsbewohnerin Amelie Rocheteau serienweise die Bälle atemberaubend um die Ohren (allerdings fast alles rotationsfrei!). Trotz unglücklich verlorenem 3. Satz bewahrte Beata die Übersicht streute dann auch einmal einige Tempowechsel ein, die sie vorentscheidend auf die Siegesstraße brachten. Sylwia manövrierte sich in ihrem Spiel gegen Grzymek selbst noch einmal in große Bedrängnis, nachdem sie im 4. Satz einige Matchbälle ungenutzt und auch im 5. Satz ihre Kontrahentin bedrohlich knapp herankommen ließ. Nach hektisch genommener Auszeit und der erwarteten Standardsituation mit langem Aufschlag Grzymek (Spielstand: 10:9 im 5. Satz für Sylwia) – verfehlte der Schuss der Wandsbekerin knapp die Tischhälfte Sylwias und besiegelte den hauchdünnen Erfolg der WSGerin. Isabelle machte relativ kurzen Prozess mit Hickisch, während sich Ann-Kristin gegen Nathalie Wulf um die „SVF-Ehemaligen-Meisterschaft“ duellierte. Nach zwei verschlafenen Sätzen schien Ann-Kristin den Weg des Sieges gefunden zu haben, doch im 5. Satz schmolz ihr anfangs heraus gespielter komfortabler Vorsprung wie Butter in der Sonne. Mit 11:9 hatte Nathalie gegen ihre ehemalige Trainerin Ann-Kristin knapp die Nase vorn, doch die unterlegene WSGerin war zu Recht mit ihrer Leistung durchaus zufrieden – es fehlte einfach nur das i-Tüpfelchen. Spielstand: 4:2 für die WSG aus S.-H.!

Im 2. Einzeldurchgang schlug dann das Pendel zugunsten von Beata und Co aus, wobei die Spielausgänge jetzt auch deutlich klarer waren. Beata ließ Grzymek keine Chance und Sylwia führte eine sichtlich lustloser werdende Rocheteau am Ende vor. Nachdem Ann-Kristin schon ein sicheres 3:0 eingefahren hatte, war es an Isabelle, den Sack zugunsten ihres Teams zu zumachen. Gegen ihre alte Rivalin Nathalie Wulf machte es in der Satzpause zwischen 3. und 4. Satz irgendwie Klick und das Vertrauen in das vorgegebene Rezept wurde immer greifbarer. Ein zwischenzeitlich eingestreuter unglaublicher Rückhandabwehrball, den Isabelle irgendwie noch vom Boden kratzte, zog Nathalie endgültig den Zahn und brachte Isi einen für die Psyche ungemein wichtigen 5-Satz-Erfolg – und den Punkt zum 8:2-Sieg für die WSGerinnen.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Rocheteau/Wulf – Sedrowska/Kosinska -6 -7 -6, Grzymek/Hickisch – Laskowsky/Adleff +9 +7 +7, Grzymek – Sedrowska -8 +8 -6 +11 -9, Rocheteau – Kosinska +6 -13 +13 -5 -7, Wulf – Adleff +8 +10 -10 -9 +9, Hickisch – Laskowsky -7 -10 -13, Grzymek – Kosinska -5 -8 -3, Rocheteau – Sedrowska -10 +8 -6 -2, Wulf – Laskokwsky -11 +8 +12 -4 -2, Hickisch – Adleff -5 -4 -9

Die Bilanzen der WSGerinnen:

Sedrowska/Kosinska 1:0
Laskowsky/Adleff 0:1
Beata Kosinska 2:0
Sylwia Sedrowska 2:0
Isabelle Laskowsky 1:0
Ann-Kristin Adleff 1:1

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Viel Licht, aber auch etwas Schatten

Veröffentlicht am 20 November 2010 von Andreas

Beata ist Mutter des Sieges beim 8:4-Auswärtssieg gegen TSV Schwarzenbek II

In der Verbandsliga-Saison 2009/2010 war die Zweitvertretung des TSV Schwarzenbek der ärgste Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft. In der aktuellen Spielzeit verjüngten die Europastädterinnen ihre Truppe weiter und boten gegen das WSGStammquartett diesmal Josephine Polomski (Jahrgang 1995), Ajla Fazlic (Jahrgang 1996), Ann-Kristin Weber und Sejla Fazlic (Jahrgang 1999) auf.

Nach verteilten Doppeln (knapper 4-Satz-Erfolg für Isabelle und Ann-Kristin; unnötige 5-Satz-Niederlage für Sylwia und Beata) legten die WSGerinnen in den Einzeln einen Blitzstart hin. Schwerstarbeit hatte dabei Sylwia zu verrichten, die gegen Polomski nur gaaaanz knapp die Nase vorn hatte. Die Erfolge von Beata (vs. Ajla Fazlic), Ann-Kristin (vs. Ann-Kristin Weber) und Isabelle (vs. Sejla Fazlic) waren demgegenüber mehr oder weniger souverän. Doch wer gedacht hätte, dass damit die Messe gelesen sei, der hatte sich getäuscht: Sylwia wirkte gegen Ajla Fazlic nach unnötig verlorenem 2. Satz irgendwie kraft- und ratlos (1:3), Isabelle gegen Weber am Ende resigniert (1:3) und Ann-Kristin gegen Sejla Fazlic nur im 3. Satz auf Höhe des Geschehens. Wäre nicht Beata gewesen, hätte es plötzlich 5:5 gestanden. Gegen die tragische Heldin des Nachmittags – Josephine Polomski – entwickelte sich ein wahrer Krimi. Trotz 0:2-Satzrückstand gab Beata nie auf und wehrte im 3. Satz mehrere Matchbälle ab, wodurch das Spiel dann letztendlich auch kippte. Zwischenstand: 6:4 für die WSG. Nachdem Beata recht ungefährdet gegen Weber den Punkt zum 7:4 markierte, war es Isabelle vorbehalten, die Fahrt ins Herzogtum Lauenburg mit einem doppelten Punktgewinn zu versüßen. Gegen ihre Angstgegnerin und Ex-Möllnerin Josephine Polomski, gegen die der letzte Sieg mehrere Jahre zurückliegt, war Isi im Vergleich zum Spiel gegen Weber nicht wieder zu erkennen. Es klappte einfach alles, wobei „Josi“ überdies auch noch sichtlich unter dem Eindruck der knappen Knappniederlagen gegen Sylwia und Beata stand, was allerdings die Leistung von Isabelle nicht schmälern soll. Endstand: 8:4 für die WSGerinnen – wobei man es sich teilweise selber etwas schwerer als nötig gemacht hatte. Um am Folgetag gegen den Mitaufsteiger Wandsbeker TB bestehen zu können, wäre allerdings eine Leistungssteigerung notwendig.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Polomski/A. Fazlic – Sedrowska/Kosinska +8 +12 -7 -2 +4, Weber/S. Fazlic – Laskowsky/Adleff -8 -7 +7 -14, Polomski – Sedrowska +7 -11 +5 -9 -9, A. Fazlic – Kosinska -9 +7 -7 -8, Weber – Adleff +12 -9 -10 -10, S. Fazlic – Laskowsky -6 -4 -9, Polomski – Kosinska +7 +8 -15 -5 -8, A. Fazlic – Sedrowska -6 +10 +9 +8, Weber – Laskowsky -7 +8 +3 +3, S. Fazlic – Adleff +11 +9 -2 +6, Weber – Kosinska -8 +8 -8 -8, Polomski – Laskowsky -3 -5 -7

Die Bilanzen der WSGerinnen:
Sedrowska/Kosinska 0:1
Laskowsky/Adleff 1:0
Beata Kosinska 3:0
Sylwia Sedrowska 1:1
Isabelle Laskowsky 2:1
Ann-Kristin Adleff 1:1

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Ersatzjoker stechen – Doppel eins versagt

Veröffentlicht am 20 November 2010 von Jan

Im Samstagspiel liefen wir ohne „EDEKA-Nikl“ und die beiden Fuß(ball)-Kranken Patrick und Matze auf. Geht der neutrale Leser jetzt von einer halben Mannschaft aus, so kennt man unsere Ersatzkräften Roland Gelonneck (KL), Torben Möller (2.KK) und Björn Steenbock (2.KK) zu wenig.

Kaki III in Stammbesetzung – WSG mit dreifachem Ersatz. Dies machte die Heimmannschaft zu einem deutlichen Favorit. Eine Bürde, die sehr schwer wog.

Dass mit dreifachem Ersatz auch alle drei Stammdoppel gesprengt wurden, zeigt den Umfang des Dilemmas auf Seiten der WSG. Egal, drei neue Doppel gebildet und los gelegt. Wie erwartet, führten wir nach den Eingangsdoppeln nicht. Alex und Torben blieben gegen Molatta/Cords ähnlich chancenlos, wie Roland und Björn gegen Ahlers/Pätzel. Das 0:3 nach den Doppeln vermied Fabian fast im Alleingang. Ab 2:0 Satzführung für die WSG, wechselte ich kurzerhand mal die Seiten und punktete ordentlich für die Heimmannschaft. Im 5. Satz kam ich dann scheinbar nicht mehr so häufig an den Ball und wir gewannen…

Oben bewies Moritz gegen Fabian einen kühlen Kopf und die nötige Cleverness um einen 3:1 Erfolg einzufahren. Molatta hingegen bescheinigte mir schon während des Spiels eine gute Leistung – jedenfalls kein Vergleich zum Doppel. Bei 2:3 aus unserer Sicht blieb Rolands erster Einsatz in der Mitte gegen des späteren Matchwinner Cords ohne Satzerfolg. Alex duellierte sich mit Ahlers mit viel Krampf auf beiden Seiten. Das 3:2 für Alex vielleicht der Sieg des größeren Willens.

Unten gab es dann die nächste Punkteteilung. Pätzel zeigte Björn wie fit und clever man auch im höheren Alter spielen kann (0:3), aber Torben besann sich auf alte Qualitäten. Bei einem 1:2 Satzrückstand gegen de Sousa und abgegeben Sätzen 2 und 3 mit zusammen sieben Punkten, gab es wenig Optimisten in der Mannschaft. Doch Torben drehte das Spiel und mit 4:5 gingen wir in die inzwischen von uns gefürchtete zweite Einzelserie.

Wie Klebstoff hingen die WSGer noch an dem Favoriten Kaki III. Oben hatte Moritz gegen mich nichts zu bestellen. Fabian hatte in einem Satz gegen Molatta so viel Glück, dass dieser sich bei jedem folgenden Glücksball daran erinnern wollte. 3:2 für Fabian nach Krampf, aber erster Sieg gegen eine Nummer zwei. Unerwartet lagen wir mit 6:5 in Front.

In der Mitte ging dann aber nichts für Alex gegen Cords, aber Roland war im vierten Satz nur 2 Punkte vom Matchgewinn gegen Ahlers entfernt. Diese beiden Punkte fielen aber nicht. Die Führung wechselte und es stand 7:6 für Kaltenkirchen.

Pätzel machte mit aller Routine noch ein 8:6 daraus, denn Torben konnte nur einen Satz lang die Abwehr knacken. Dann schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis wir mit einer 6:9-Niederlage aus der Halle schleichen. Pedro gewann den ersten Satz gegen Björn, Björn kam zurück, um dann unglücklich 9:11 im dritten Satz zu verlieren. Der Drops schien gelutscht, aber Björn ließ nur noch acht Punkte in den ausstehenden beiden Sätzen zu. Nur noch 8:7 für Kaltenkirchen.

Im Schlussdoppel waren dann Fabian und ich gegen Molatta/Cords favorisiert. Ein Punkt winkte. Wahrscheinlich haben wir uns dann bei einer 9:5-Führung zu lange mit dem Zurückwinken oder dem trauernden Pedro auf der Kaltenkirchener Bank befasst. Uwe Cords tat dies jedenfalls nicht und schnell fielen sechs Punkte in Folge für Kaki und der Sieg blieb in der heimischen Halle. Da machte sich dann doch vielleicht die mangelnde Abstimmung zwischen Fabian und mir bemerkbar. Der Wille schien bei Molatta und Cords einfach größer. Nach so großem Kampf der Ersatzspieler darf dies den arrivierten Akteuren nicht passieren – unentschuldbar im Abstiegskampf !

Wie knapp oder vielleicht doch nicht knapp das Spiel dann doch war, zeigt auch der Blick auf die Sätze.

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Rutschiger Boden lässt Favorit nicht straucheln

Veröffentlicht am 19 November 2010 von Jan

– oder vor dem Spiel ist nach dem Spiel –

Gegen die erste Mannschaft von Seeth-Ekholt rechneten wir uns nur bei Topleistung die Chance auf einen Punktgewinn aus. Als uns dann einen Tag vor dem Spiel die Nachricht erreichte, dass sich Patrick beim Landesstützpunkttraining beim Fußball spielen verletzt hatte, ging es schnell nur noch um Schadensbegrenzung. Für Patrick kam „Stand-by-Björn“ Steenbock freundlicherweise kurzfristig zu seinem ersten Landesligaeinsatz. Die Gäste erschienen in Stammbesetzung. Dem Wunsch die Spiele von Dirk Popowicz vorzuziehen, konterten wir mit dem vereinbarten späteren Erscheinen von Niklas Schirmer für das Doppel 3. Die Doppel brachten eine 2:1-Führung für die Gäste. Björn und ich waren ein bisschen zu chancenlos gegen Popowicz/Heinrich, während Fabian und Matze nach teilweise sehr ansprechender Leistung mit 1:3 gratulieren mussten. Dann schlug die Stunde unseres dritten Doppels mit einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg gegen Sahlmann/Thiesen. Parallel dazu ließ ich meinen Frust über das verkorkste Doppel an Popowicz zum zwischenzeitlichen 2:2 ab. Anschließend spielte Fabian gleich gegen Dirk. Mit zunehmender Dauer wurde das Spiel dann ansehnlicher und spannender. Fabian unterlag in 5 Sätzen, wobei er die Sätze drei und fünf in der Verlängerung abgeben musste. Er durfte dann gleich gegen Spitzenmann Lorenzen ran – für einen jungen Spieler seiner Konstitution aber kein Problem. Lorenzen schaute sich das Spiel einen Satz lang an, bevor er es dann mit 3:1 für sich entschied. Damit stand es dann nach 3 von 4 Spielen des oberen Paarkreuzes 2:4 aus Sicht der WSG, bevor die Mitte Zeichen setzte. Vom Doppelerfolg beschwingt, rang Alex seinen Gegner und den Hallenboden nieder. Selten habe ich Alex so über den Hallenboden schimpfen hören – dies ist bei seinem Spiel mit seinem „Bewegungsdrang“ dann sicher schon einmalig. Nach 1:2-Satzrückstand fand Alex immer besser ins Spiel und Heinrich blieben nur noch die bekannten und beliebten zynischen Kommentare über die eigene (Schlecht-)Leistung. Auch Niklas wollte nicht nachstehen. In die Mitte gerückt bewzang er im Duell der jungen Leute Sahlmann überraschend deutlich mit 3:1. Mit 4:4 gingen wir ins untere Paarkreuz. Der Blick auf das Endresultat verrät, dass wir mal wieder nur eine Einzelserie passabel mitspielen konnten. Matze konnte im Spiel gegen Thiesen seine Trainingsleistungen nicht abrufen und unterlag 0:3. Anschließend „rutschte“ ihm unabsichtlich, abervoller Frust der Schläger in Richtung Nebentisch mit Kurs auf Kai Bentes Schuhwerk aus. Dies hinterließ scheinbar bei Bente Spuren, denn „Stand-by-Björn“ aus der 2. KK spielte groß auf und rang einem der besten Spieler des unteren Paarkreuzes immerhin einen Satz ab. Damit stand es 4:6. Die Kulisse (vielen Dank an die aus unserer Sicht reichlichen Zuschauer – bitte gerne am Freitag 26.11. wiederkommen!) wollte den WSGer noch einmal Rückenwind geben, aber oben war es wie immer. Lorenzen gewann gegen mich. Es waren dieses Mal vier Sätze, in denen ich zu Beginn wenig Chancen hatte und vor allem im vierten Satz dann auch noch Chancen ausließ. Nach dem 4:7 durften wir nur noch einen Satzgewinn von Alex gegen Sahlmann bejubeln, denn so gut die Mitte begann, so ausgewechselt war sie in der zweiten Einzelserie (, was sicher auch an den Gegnern lag). Fazit. Patrick ist bei uns in Einzel und Doppel schon jetzt nicht mehr zu ersetzen. Auch der leider manchmal sehr rutschige Hallenboden war kein Heimvorteil. Nach dem Spiel bereiteten wir uns noch mit einem kleinen Fußballspiel auf unser wichtiger Spiel gegen Kaltenkirchen III vor. Scrollt mal hoch zur Überschrift… So wieder hier angekommen, verweise ich nochmal auf die Verletzung von Patrick beim Fußball vor dem Spiel und…. richtig! Nach dem Spiel durften wir einen weiteren Verletzten (Matze Tauschwitz) beklagen, der ohne Feindeinwirkung für das Kaki-Spiel ausfiel… Ohne Worte. Ach ja – Fußball war noch deutlicher für die Seeth-Ekholter als TT!

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